Haltet Euch an das Original
Wie soll das Areal rund um das neue Schloss gestaltet werden? Diese Frage beschäftigt derzeit Politiker, Architekten und Bürger.
Wie soll das Areal rund um das neue Schloss gestaltet werden? Diese Frage beschäftigt derzeit Politiker, Architekten und Bürger.
Der Wettbewerb zur Gestaltung des Schlossumfeldes wird darüber entscheiden, ob die Rekonstruktion des Schlüterbaus wie ein Fremdkörper wirken wird – oder ob das 600 Millionen Euro Projekt im Ensemble mit Dom, Neuem Museum, Einheitsdenkmal und Staatsrats-gebäude den künftigen Mittelpunkt eines lebendigen Stadtquartiers bildet.
Bürger, Planer und Politiker haben viele unvereinbare Vorstellungen und regen sich schon mal auf. Im Osten des Schlosses wartet das Problem der ehemaligen Altstadt, und im Westen gibt es den Schinkelplatz.
Auf einer Plane hinter der Fassade werden die Passanten über das Bauprojekt informiert. Dabei erfahren sie, dass mit Hilfe der Musterfassade nach den geeigneten Materialien und technischen Konstruktionen für die barocke Hülle des neuen Schlosses gesucht wird.
Staatsminister Bernd Neumann rüffelte noch mal kurz Wilhelm von Boddin: „Sie sollen keine Fotos machen, sondern mit nach vorne kommen, Sie sind die Hauptperson.“ Aber Boddin knipste noch schnell weiter. Schließlich war das für ihn ein Glückstag.
Berlin, sagt von Boddien, braucht das Schloss. Es sei der architektonische Bezugspunkt zwischen den „Linden“ und der Museumsinsel. Erst das Schloss gebe dem Zentrum der Hauptstadt seine Bedeutung.
Modelle helfen Spenden für den Wiederaufbau des echten Schlosses zu sammeln.
Der letzte Gestaltungswettbewerb für das Humboldtforum im Berliner Schloss ist entschieden. Der erste Preis für das Corporate Design ging an das Züricher Büro Holzer Kobler Architekturen GmbH mit Gourdin Müller GbR aus Leipzig.
Die Baumaschinen stehen schon bereit. Fast 62 Jahre nach dem Abriss des im Krieg schwer beschädigten Berliner Schlosses beginnen an diesem Donnerstag die Arbeiten für seinen Wiederaufbau
Das Gremium sieht eine „massive Schädigung“ des Umfeldes von Schloss und Staatsratsgebäude und appelliert, „auf den Bau zu verzichten