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Wilhelm von Boddien

 

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2810 Einträge
Arn Praetorius schrieb am 12. Mai 2019 um 16:24:
Zwei fast alternativlose Vorschläge, nicht originell, von vielen gedacht, aber wegen des politischen Katz- und Mausspiels nicht offen und konkret ausdiskutiert: 1. Wenn der Städtebauwettbewerb auf der Freifläche vor dem roten Rathaus entschieden ist, wird diese dann sicher „zeitgemäß“ gestaltet. An passender Stelle sollte ein neuer „zeitgemäß“ moderner Brunnen mit Wasserspiel usw. gebaut werden, robust und für spielende Kinder geeignet. Der empfindlichere neobarocke Neptunbrunnen kehrt an seinen angestammten Platz vor Portal II der barocken Schlossfassade zurück, wo er stilistisch, historisch, kunstgeschichtlich und ästhetisch hingehört. 2. Das Gebäude des ehemaligen Alliierten Kontrollrats im Kleistpark erhält eine neue moderne Skulptur, die symbolhaft und zeitgemäß die historische Zeit des Viermächtestatus in Deutschland darstellt. Die dorthin unpassend verpflanzten Rossebändiger werden zurückversetzt an ihren angestammten Platz vor dem Portal IV des Berliner Schlosses, wo sie auf alte preußisch-russische Beziehungen Bezug nehmen und dort auch kunstgeschichtlich hingehören, weil sie mit Castor und Pollux von Karl Friedrich Schinkel und mit den Amazonen von August Kiss ein Ensemble bilden. Das Landesdenkmalamt Berlin sollte über seinen unbegreiflich engen Schatten springen und die längere Geschichte und schönere Ästhetik der historischen Standplätze würdigen. Von dem Bezirksbürgermeister von Dassel kann zu diesem städtebaulich so wichtigen Thema leider kaum noch etwas erwartet werden.
Arn Praetorius schrieb am 9. Mai 2019 um 10:19:
Da hab ich aber Glück gehabt, dass es noch Karten für das Benefizkonzert am 7. April gibt. Ich möchte unbedingt zwei Karten für meine Frau und mich reservieren, bevor alle weg sind!
arn schrieb am 7. Mai 2019 um 11:38:
Derart penetrante Eigenwerbung wie diese von torrie wils sollte sofort gelöscht werden, sonst verkommt das Gästebuch zu einer Sammlung von Ramschangeboten!!!
Administrator-Antwort von: Gritt Ockert
Sehr geehrter Nutzer des Gästebuches, vielen Dank für Ihren Hinweis zum Beitrag bezüglich der Eigenwerbung - wir haben diesen Eintrag gelöscht. Ihr Förderverein Berliner Schloss e.V.
Dr.-Ing. Jürgen Wessel schrieb am 27. April 2019 um 10:33:
Kopfschüttelnd und verständnislos kann man nur die in der Schlossinformation April 2019 des Fördervereins Berliner Schloss e.V. niedergelegte Kommentierung des derzeitigen Standes der Planungen von Senat und Bezirksverwaltung für die Gestaltung des Schlossumfeldes lesen! Es dürfte doch wohl weltweit einmalig sein, dass sich ein Staat – hier die Bundesrepublik Deutschland – der zu 90% gemeinsam mit Sponsoren, die die übrigen 10% der Kosten für die historische Rekonstruktion übernehmen, bei der Gestaltung des unmittelbar prägenden Umfeldes dieses absichtsvoll und wohl begründeten historisch definierten Baus, die Deutungshoheit durch sektiererische lokale Parteipolitiker aus der Hand nehmen lässt? Die Gestaltung des Schlossumfeldes kann und darf doch wohl nicht, lediglich formaljuristisch begründet, in die Zuständigkeit parteipolitisch gebundener Lokalpolitiker gelegt werden. Sowohl das Land Berlin als auch der Bezirk Mitte verfügen über ausgezeichnet ausgebildete kunst – und baugeschichtlich qualifizierte Fachleute, die allein sach – und fachkundig über die sowohl historisch als auch kunstgeschichtlich komplexe Frage des Umfeldes entscheiden sollten. Es muss einmal gefragt werden dürfen, ob es wirklich die Absicht von Senat und Bezirksverwaltung ist, dass Muskel bepackte „Kraftradler“ auf ihren Rennrädern die Breite Straße hinauf zum Schloss stürmen, um dann dort bequem ihre High-Tech Rennmaschinen in die Fahrradständer vor der Barockfassade des Schlosses abzustellen? Die Idee, Fahrradständer vor den Haupteingang – hier das Schlossportal I – eines Repräsentationsgebäudes zu stellen, muss doch wohl jeden Architekten entsetzen? Ist es etwa vorstellbar, dass vor dem Louvre in Paris oder dem Prado in Madrid Fahrradständer – vermeintlich „bürgernah“ - aufgebaut werden? Hat sich bei den behördlichen Entscheidungsträgern jemand Gedanken darüber gemacht, wie sich diese fürchterliche Wippe vor dem Eosanderportal im Laufe der Zeit entwickelt? Die Menschen, die kommen, um das Schloss zu besuchen, haben angesichts der Wippe weder Motivation noch Lust, im Gedenken an die Wiedervereinigung, auf der Wippe zu schaukeln noch fühlen sie sich inspiriert, sich an dieser Stelle intellektuell mit der Wiedervereinigung auseinander zu setzen – kurzum die Wippe vor dem Eosanderportal steht unbeachtet und beziehungslos in Sichtweite der Friedrichwerderschen Kirche, der Kommandantur und des Zeughauses! Es ist zu befürchten, dass allein vorbeiziehende angetrunkene Nachtschwärmer lärmend auf der Wippe „herumturnen“ und dabei sich und andere gefährden! Mit der zu befürchtenden Entscheidung, sowohl auf die Rossbändiger vor dem Portal IV als auch auf die Denkmäler der Oranierfürsten östlich des Portals V zu verzichten, begeben sich Senat und Bezirksverwaltung der europapolitischen Möglichkeit, an eine goldene Epoche europäischer Geschichte anzuknüpfen und daran zu erinnern, als die Dynastien wie auch die Völker Russlands und Preußens wie auch die der Niederlande und Brandenburgs in Freundschaft miteinander verbunden waren! Die Idee, die vorgesehene Cafeterrasse vor der Ostfassade durch eine Betonmauer zur Spree hin so abzusetzen, dass die Kaffeegäste auf der Terrasse kaum etwas von der Spree und umgekehrt Fahrgäste auf vorbeifahrenden Ausflugsschiffen nichts von der Terrasse sehen können, erinnert in der Tat an einen veritablen Schildbürgerstreich! Wie auch immer – Berlin wird die bittere Pille schlucken müssen, dass die linke Ideologie der Mehrheitskoalitionäre in Senat und Bezirksverordneten Versammlung allein entscheidet, deren Ziel es ist, das vermeintlich „rückwärtsgewandte“ Konzept des rekonstruierten Barockschlosses der Hohenzollern demonstrativ mit Wippe und Fahrradständer zu beschädigen!
Arn Praetorius schrieb am 17. April 2019 um 17:02:
Jetzt haben die Kleinsteinbelag-Arbeiten auf dem Schlossplatz unter Regie des Baudezernats der Stadt Berlin begonnen. Ist jetzt zu befürchten, dass die zuständigen Rekonstruktionsskeptiker, Geschichtsvergessenen und Ästhetikblinden der Stadt den Bau von Fundamenten und Podesten für die Rossebändiger und von Wasserleitungen für den Netunbrunnen absichtsvoll vergessen?
Jörg Schüler schrieb am 15. April 2019 um 22:58:
Könnte man nicht jetzt spontan ein „Milliönchen“ abzwacken, und nach Paris schicken ....? Gottseidank und dreimal Holz, dass nichts ähnliches Berlin widerfährt
Arn Praetorius schrieb am 3. April 2019 um 16:55:
Ich bin Anhänger des Humboldt-Projektes und eifriger Beobachter des Baufortschritts. Die Kupferabdeckung der Kuppel lässt inzwischen so lange auf sich warten (über 1 Jahr), dass die Vermutung naheliegt, dass hinter den Kulissen ein größeres Liefer- oder Montageproblem herrscht. Das kann man mit Personalmangel doch nicht mehr erklären oder?
Rüdiger Lindner schrieb am 31. März 2019 um 19:34:
Lieber Herr von Boddien, ich lasse jetzt mal die üblichen Lobpreisungen weg, und verbreite mal meine "Visionen" das Schloß betreffend. Franco Stella ist ja mit der Agora ein Meisterstück gelungen, was ja mitgeholfen hat, das Schloß überhaupt durchzusetzen. Und auch mit dem hinteren Teil mit Abschluß Schlüterhof + Spreefront, hat er das am wenigsten das Schloß in seiner architektonischen Wirkung und Substanz, Beschädigende unter den gegebenen Rahmenbedingungen zustande gebracht. Aber ich denke jetzt wo das Schloß endlich wieder da ist weiter. Das Schloß ist ja eigentlich nie richtig vollendet worden in seiner barocken Symmetrie. Das Humboldt-Forum wird in nicht allzu ferner Zukunft an Platzproblemen leiden. Vor allem auch im Hinblick darauf, daß einige wichtige Räume und Treppenhäuser wieder in ihren Originalzustand versetzt werden sollen. D.h. zur Spreeseite wird das Schloß verlängert. Zum Lustgarten hin wird der Eosanderrisalit gespiegelt. Die Spree wird in ihrem Bett dementsprechend bogenförmig versetzt. Die Südfront wird ebenso verlängert mit Rücksprung. Die Spreefront erhält den gespiegelten Mittelrisaliten des Schlüterhofs + Barockfassade und das Schloß wäre damit in seinen äußeren Abmessungen endlich vollendet, wie es auch schon mal geplant war. Und auch den Schlüterhof könnte und sollte man nach den Plänen Eosanders ebenso vollenden. Den Raum, den man dabei verliert, würde ja durch die Erweiterung mehr als wettgemacht. Man könnte also irgendwann wieder über ein Gerüst mit bemalten Planen nachdenken!!! Mit bestem Gruß Rüdiger Lindner außeren
H.J.W. Müller-Kirsten schrieb am 28. März 2019 um 12:15:
Hallo Schloss-fans und Wippe-Gegner, Gestern (27.3.2019), 20 Uhr, in RTL :``Mario Barth deckt auf´´ (Steuerzahler-Geld-Verschwendung) , wurde als erster Fall die Wippe am Schloss behandelt - zugegeben auf gewohnt flapsige Art, aber erfrischend eindringlich. Dank an Herrn Barth! Alle rechnen mit enorm höheren Kosten als von den verantwortlichen Politikern (Thierse, SPD, u.a.) angegeben. Auch zweifelhaft, ob der Bau auf extrem dicken, in den Boden gestampften (das Denkmal-geschützte alte Fundament zerstörenden) Pfeilern überhaupt möglich ist. Wippe-Gegner können wieder hoffen! Die Wippe ist albern und Steuerzahler-Geldverschwendung.
Markus Löffler schrieb am 20. März 2019 um 11:00:
Ich verfolge seit Beginn der Schlossbau-Planung den Wiederaufbau sehr intensiv, bin sehr über das bisherige Ergebnis erfreut und hoffe, das Humboldt-Forum nächstes Jahr besuchen zu können. Was ich jedoch leider feststelle ist, dass diese gute Webseite zur Zeit offensichtlich nicht mehr aktualisiert wird. Auch auf der Baustelle sind auf der Webcam leider am Dach und der Kuppel wenige Fortschritte sichtbar. Neue Bilder vom Schlüterhof wären ebenfalls interessant. Grüße Markus Löffler, Architekt
Jazzband Berlin schrieb am 20. Januar 2019 um 23:37:
Ich liebe das Berliner Schloss! Gerne würde ich irgendwann einmal im Berliner Schloss mit meiner Band Musik machen! Herzliche Grüße, Mike
Gottlieb schrieb am 13. Januar 2019 um 20:30:
Der Bezirksbürgermeister von Berlin-Mitte Stephan von Dassel stammt glücklicherweise nicht von den Grafen von Dassel ab, deren berühmtester Abkömmling der Erzkanzler von Italien Rainald von Dassel war. So braucht sich der getreue Gefolgsmann Friedrich Barbarossas auch nicht im Grabe herumzudrehen, wohlgemerkt nicht aus Gründen der Abstammung, denn andere Gründe für ein ständiges Rotieren gibt es in Frau Merkels Deutschland zuhauf. Stephan von Dassel ist der mißratene Sproß einer ebenfalls alten, angesehenen sächsischen Adelsfamilie, die sich ebenfalls nach der Burg Dassel benannt hat. Mögen seine heimgegangenen Vorfahren dem rotgrünen Stephan nachts im Traum ordentlich einheizen
Adam schrieb am 13. Januar 2019 um 11:07:
Zum temporären Bezirksbürgermeister von Berlin- Mitte kann man nur noch feststellen: Jeder blamiert sich öffentlich,wie er kann.
Dr.-Ing. Jürgen Wessel schrieb am 12. Januar 2019 um 17:39:
Natürlich leben wir in einer Demokratie, natürlich verlangt allgemein verträgliche Städteplanung die Beteiligung möglichst vieler, natürlich hat auch ein Bezirksbürgermeister hier das Recht auf ganz persönliche Wortmeldung und natürlich darf auch demokratisch getroffenen Mehrheitsentscheidungen widersprochen werden! Gibt es dann überhaupt noch Grenzen, innerhalb derer einzelne nur argumentieren sollten? Ist also ein Bürgermeister gut beraten, wenn er ein fast abgeschlossenes und zwanzig Jahre lang debattiertes und schließlich demokrtisch auf den Weg gebrachtes Projekt in dem Bezirk seiner Zuständigkeit, wie das des wiederaufgebauten Stadtschlosses in Berlin, kurz vor seiner Vollendung in Bausch und Bogen als "grausig" verleugnet und abschließend mit dem Hinweis kommentiert, der abgerissene Palast der Republik sei dagegen "unglaublich interessant" gewesen! Natürlich darf ein Bezirksbürgermeister von Berlin-Mitte von der Partei Bündnis 90/ die Grünen mit solchen Meinungsäußerungen größtenteils auf den Beifall seiner Parteigänger und deren Sympathisanten rechnen, denen mutmaßlich jede Art von "Restauration" ohnehin zuwider ist! Nebenbei bemerkt: originell ist das nicht, weil es latent vorhandene Vorurteile gegen "Grüne" bestätigt - noch dazu dann, wenn im Jahre 2019 Wahlen anstehen! Aber auch hier: natürlich gehört Orginalität nicht notwendigerweise zur Qualifikation eines Kommunalpolitikers. Dennoch sollte der Bürgermeister von Berlin Mitte über ein gewisses Maß Verbundenheit mit der Geschichte des in seine Verantwortlichkeit gestellten Bezirks verfügen und vielleicht bei einem so durch Vergangenheit verpflichteten Bau, wie dem des Schlosses, Parteipolitik und den sog. "Zeitgeist" einmal zurückstellen? Es gilt hier das Wort des verstorbenen Verlegers und Architekturkritikers Jobst Siedler: "Das Schloss lag nicht in Berlin - Berlin war das Schloss", d.h. das Schloss ist älter als die Stadt Berlin, die somit im Vergleich mit den Residenzschlössern anderer Städte mit dem Schloss als Humboldtforum über eine in Stein verfasste Gründungsurkunde verfügt, die sich auch heute noch - und gerade - in den Barockfassaden des Andreas Schlüter so überzeugend manifestiert.
Dr. Post schrieb am 21. Dezember 2018 um 0:57:
Ich kann diesen ganzen Bullshit nicht mehr hören und lesen. Wieso sollen wir uns ständig verstecken? Was hat das Bauwerk und das historische Monument mit den in ihm willkürlich positionierten Exponaten aus der Südsee zu tun Gar nichts! Bitte etwas mehr Selbstbewusstsein! Das Christentum ist die Religion der selbstbestimmten Freiheit und Gewaltlosigkeit, das oft selbst missbraucht wurde. Und das Licht in die Dschungel, Savannen und Südseeinseln brachte! Schluss mit der kulturzersetzenden Selbstzerfleischung! Ich will sonst nicht mehr in diesem Deutschland leben. Schande den Nihilisten, Ahistorikern und Rotgrünen Meinungsdiktatoren!
Michael schrieb am 12. Dezember 2018 um 20:26:
Türkische Gastarbeiter sind Migranten und die Vertriebenen aus Böhmen, Schlesien etc. waren Asylsuchende. //// Aber zurück zum Thema: @Joerg, die Idee finde ich gut, jemanden vom Förderverein dazu zu bewegen, zeitnah eine Umfrage und Unterschriftensammlung zu starten. Steht vielleicht jemand hier mit denen in Kontakt?
Administrator-Antwort von: Gritt Ockert
Sehr geehrter Herr Michael, das Meinungsforschungsinstitut infratest-dimap hat im Auftrag vom Förderverein Berliner Schloss e.V. im April und Mai 2017 repräsentativ zwei Umfragen durchgeführt – in Deutschland im Zusammenhang mit der sogenannten Sonntagsfrage und gesondert dazu gezielt in Berlin. Gefragt wurde nach der Meinung zum Bau des Einheits- und Freiheitsdenkmals auf dem Sockel des ehemaligen Nationaldenkmals vor dem Kuppelportal des Berliner Schlosses und zum Schlossumfeld – historisch oder modern. Das Ergebnis war frappierend: Eine deutliche Mehrheit in Deutschland und in Berlin entschied sich gegen den Bau der „Wippe“ und für die Wiederherstellung des historischen Umfelds am Schloss! Das Ergebnis in Berlin, also direkt am Objekt: 58 % dagegen, 18 % dafür, 24 % ohne Meinung. - Die Umfrageergebnisse wurden allen Abgeordneten im Berliner Abgeordnetenhaus und allen Bundestagsmitgliedern per Post zugesandt. - Mit freundlichen Grüßen - Förderverein Berliner Schloss e.V.
Helmut schrieb am 12. Dezember 2018 um 16:51:
@ Michael Ob die Immigranten und Asylsuchenden dieses Land aufgebaut haben bezweifele ich doch sehr! Und ob diese Regierungsform, die wir "demütig ?" angenommen haben wirklich unserem Land auch in der Zukunft gut tut, bleibt anzuwarten! Ich habe die Befürchtung, daß in absehbarer Zeit dieses Land ein anderes ist! Ob all diese Kulturgüter dann noch den heutigen Stellenwert haben werden, bleibt ebenfalls abzuwarten.
Joerg Klaube schrieb am 11. Dezember 2018 um 18:47:
Ich schliesse mich voll den Forderungen /Argumenten von “Michael” vom 8. Dezember an. Und ich glaube, dass die meisten Berliner, wenn mit diesen Themen konfrontiert, der gleichen Meinung wären. Die Zeit drängt, und die Weichen müssten jetzt gestellt werden. Könnte nicht jemand vom Förderverein eine Umfrage und Unterschriftsammlung für ein Ersuchen an Staatsministerin Grütters und den Regierenden Bürgermeister Müller koordinieren?
Michael schrieb am 11. Dezember 2018 um 17:45:
Natürlich kann man hier wahnsinnig viel hineininterpretieren und einmal ganz weit ausholen, um von dem stolzen, deutschen Kulturerbe zu sprechen, dass seit JAHRHUNDERTEN blüht und dass erhalten werden muss... wer alles Schuld hat und hatte und wer alles dem im Wege steht... Man kann aber auch einfach anerkennen, dass wir in diesem Land Geschichte und Kultur wahren und schätzen, weil wir aus ihr lernen. Sei es die barocke Architektur (und davor schon die Römische und Gotische), die wir aus Italien und Frankreich importierten, die Regierungsform, die wir demütig nach dem verlorenen, furchtbaren Krieg von den Alliierten Westmächten übernommen haben oder die vielen millionen Gastarbeiter, Immigranten und Asylsuchenden, die uns halfen dieses Land wieder aufzubauen und es bis heute tun... ALL DAS ist Deutschland. Ich freue mich, dass wir hier einer Meinung sind, dass man dieses kulturelle Erbe des (wiederaufgebauten) Schlosses und seiner in Stein gefassten künstlerischen Schöpfungen schätzen und erhalten muss.
Dr.-Ing. Jürgen Wessel schrieb am 11. Dezember 2018 um 13:10:
Sofern es die deutsche Kulturpolitik wünscht, Asylanten, Migranten oder schlicht zugereiste Ausländer jedweder Couleur von außerhalb der EU für ihr kulturelles Erbe zu gewinnen, wäre dies sicherlich noch ein sehr langer Weg – vorausgesetzt dieser Personenkreis würde es überhaupt auch nur wagen, einen einzigen Schritt in diese Richtung zu gehen, ohne in tradierter religiöser Unterwerfung zu fürchten, die eigene Herkunft zu verraten. Für diesen Personenkreis, den insbesondere die Kommentatoren Gottlieb, Schobeß und Sylvanus fokussieren, sehe ich in der überschaubaren Zukunft keine Möglichkeit für den Beginn eines wirklich offenen Dialogs über abendländische Kultur insonderheit und allein in ihrer barocken Prägung! Daher wäre es aus meiner Sicht der Dinge vorrangig und wünschenswert, wenn wenigstens die Deutschen selbst, sich in größerer Geschlossenheit über Parteigrenzen hinweg in ihrer veröffentlichten Meinung zu den Bauleistungen vorangegangener Generationen bekennen könnten. Es trüge zum Selbstverständnis einer über Jahrhunderte gewachsenen kulturell geprägten Identität bei. Hierzu wäre logischerweise die Zugehörigkeit zu einer politisch konservativen Weltsicht absolut nicht die Voraussetzung. Ein Bekenntnis über die engen Grenzen parteipolitischer Zugehörigkeit hinweg zu den großen kulturellen Leistungen der Vergangenheit, wie das Schlütersche Schloss sie kraftvoll manifestiert, würde vielmehr das legitime Selbstverständnis einer in mehr als tausen Jahren gewachsenen Kuturnation glaubhaft machen! Unterstützung und Identifikation mit klassischer Architektur ist kein Privileg etwa des deutschen Konservatismus! Man denke hier an die Berliner Sozialdemokratie, die sich in der unmittelbaren Nachkriegszeit, trotz drängender Wohnungsnot und gegen innerparteilichen Widerstand frühzeitig und konsequent für die schrittweise und weitestgehend originalgetreue Rekonstruktion des größtenteils zerstörten Charlottenburger Schlosses einsetzte! Berliner Sozialdemokratie der späten vierziger Jahre und die Linke des Jahres 2018 einigt nur wenig Gemeinsames! Dennoch sollte das – insbesondere von der poliischen Lnken – immer wieder reklamierte „kulturelle Erbe“ ein die Parteien übergreifendes Anliegen sein! Aber schon 1950, als die Diskussion um den drohenden Abriss des Berliner Schlosses ihrem Höhepunkt zustrebte, konnte die SED, die Partei der Arbeiter und Bauern, nicht dazu bewegt werden, den Barockbau Schlüters als Zeugnis schöpferischer Hnandwerkskunst des Volkes zu bewahren! Die Partei „die Linke“ könnte sich heute, zum eigenen Vorteil und ideologisch aufgeklärt, von der Indoktrination eines Walter Ulbrichts des Jahres 1950 absetzen, wenn sie das wiederaufgebaute Berliner Stadtschloss als das zur Kenntnis nähme, was es ist, nämlich ein lebendiges Zeugnis des schöpferischen Weltkulturerbes, als das es sich definiert!