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Wilhelm von Boddien

 

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2952 Einträge
Martin Wendt schrieb am 12. Mai 2021 um 17:33:
Seit meiner Jugend hatte ich zwei Wünsche: die Wiedervereinigung Deutschlands und den Wiederaufbau des Berliner Schlosses. Beide Wünsche wurden von engagierten Bürgern erfüllt. Bei meinen Reisen in die DDR spürte ich die schmerzhafte Teilung unseres Landes und bei meinen Besuchen in Berlin vermisste ich immer das Schloss. Mein Spaziergang Unter den Linden führte mich vom Brandenburger Tor immer auf einen leeren Platz, an dessen Rand der nichtssagende Palast der Republik stand, und ich stellte mir immer vor, wie schön und passend hier das Schloss als Höhe- und Endpunkt der Lindenallee war und wäre. Die königliche Prachtstraße war gleichsam wie ein Körper ohne Kopf, was schmerzhaft wirkte. Nun ist diese große Wunde endlich durch den Wiederaufbau des Schlosses geheilt, so wie auch die deutsche Wiedervereinigung eine Genesung brachte.
Arn Praetorius schrieb am 11. Mai 2021 um 9:54:
Die Rossebändiger sollten nicht „erledigt“ sein Die ca. vier Meter hohen Bronzeplastiken der Rossebändiger sind Meisterwerke des Bildhauers Clodt von Jürgensburg. Sie wurden im Jahre 1842 von Zar Nikolaus I. dem König Friedrich Wilhelm IV. geschenkt, Dieser ließ die begeistert angenommenen Figurengruppen auf der Lustgartenterrasse des Schlosses vor Portal IV aufstellen. Hier korrespondierten sie mit den Monumentalplastiken Kastor und Pollux von Christian F. Thieck sowie Löwenkämpfer und Amazone von Albert Wolff auf bzw. vor Alten Museum. Zwischen Schloss und Museum spannte sich so ein sorgfältig komponiertes Skulpturen­programm. An der Standortwahl der Rossebändiger waren Alexander von Humboldt und Christian D. Rauch beteiligt und von der Wirkung begeistert. Humboldt reagierte als intensiv involvierter Kulturpolitiker und Kunstexperte, dessen Wort bei den Projekten am Schloss Gewicht hatte. Alexander von Humboldt schrieb 1843 an Bildhauer Pierre d’ Angers über das Skulpturenprogramm am Lustgarten: „… wir haben aus Petersburg zwei Kolossal­statuen erhalten, die Pferdebändiger von Herrn Klot, der – wie Sie wissen – durch seine anatomischen Studien der schönsten Pferderassen unserer Zeit wie auch durch die lebendige Bewegtheit, die er seinen Werken zu verleihen versteht, berühmt wurde.“ Und an anderer Stelle: „… Diese Kontraste, vor so vollendeten Werken angeregt, sind eine frucht­bringende Nahrung des echten Kunstgefühls.“ Bildhauer Christian D. Rauch schrieb, „dass die kolossalen Gruppen der Rossebändiger eine solche allgemeine Begeisterung beim Publikum hervorgerufen haben, die es ähnlich dort nie gegeben hat oder selten über­haupt durch irgendetwas erregt worden ist.“ Nach dem II. Weltkrieg ließ der sowjetische Stadtkommandant Nikolai E. Bersarin die Skulpturen 1945 in den Kleistpark versetzen. Dessen Gartenarchitekt Georg Pniower beschrieb den völlig bezugslosen Denkmalswert der Rossebändiger an ihrem provisorischen Standort als „zu klein und nur als Notbehelf“.Kammergericht, Königskolonnaden und Rossebändiger stehen hier historisch und architektonisch isoliert und beziehungslos. Vor dem historisch, städtebaulich und künstlerisch bedeutsamen Hintergrund ist die Auseinandersetzung um die Rückführung der Rossebändiger nicht erledigt. Die kategorische Weigerung der Stadtbau­direktion gegenüber der Rückführung der Kunstwerke ist nur als ideologisch bedingte, endgültig gemeinte Ablehnung zu verstehen. Den Aussagen der Senatsbaudirektion, sie wolle an „diesem sehr prominenten“ Ort den Eindruck eines „Freilandmuseums“ durch rückgeführte Kunstwerke vermeiden und eine „zeitgemäße Schicht erkennbar machen“, entspricht die im Schlossumfeld geschaffene kahle, schmucklose Steinfläche und beliebiges Grün, nur um die angestammten Skulpturen vom Schloss fernzuhalten. Sogar Teilnehmer der Architekturforen haben die Kunstwerke des Schlossumfeldes abfällig als "Firlefanz" und "Deko" bezeichnet. All das bedeutet im Ergebnis, die Ära vor den Zerstörungen ihrerseits auszuradieren. Während das Freiheits- und Einheitsdenkmal am Rande der Museumsinsel als ungeliebter Fremdkörper installiert wird, würden die historisch und künstlerisch viel bedeutsameren Rossebändiger als Bindeglied im Zentrum der Museumsinsel eine wesentlich größere Wirkung entfalten. Wer heute zu mehr Geduld und Zurückhaltung bis zum Abschluss aller Bauarbeiten im Umfeld auffordert, sollte verstehen, dass die kompromisslose, kunstfeindliche Festlegung des Senats bei den Freunden der Restitution der Kunstwerke nur Resignation und Desinteresse bewirken könnte und sollte.
H.J.W. Müller-Kirsten schrieb am 1. Mai 2021 um 10:31:
Was ich auf meinem Smartphone lese (zum Lachen): Welt News: Das Humboldt Forum war unsere Idee'' Klaus-Dieter Lehmann gilt als ,,Vater'' der umstrittenen Rekonstruktion des Berliner Stadtschlosses, das eigentlich im Dezember eröffnen soll. Zum Abschied als Präsident des Goethe-Instituts spricht er nun erstmals offen über sein Großprojekt - und wie es an die Wand gefahren wurde. Von Werner Bloch, 13.11.2020
Arn Praetorius schrieb am 30. April 2021 um 12:49:
Die Neue Nationalgalerie Mies van der Rohes ist saniert. Die Stuttgarter Zeitung schreibt aner­kennend, dass 2011 eine denkmalgerechte Sanierung beschlossen wurde, die vom Wettbewerbs­sieger David Chipperfield Architects ausgeführt wurde. Gelobt wurde, dass die Architekten dabei „das Paradoxon vollbracht haben, ihre Meisterschaft zu beweisen, indem sie unsichtbar bleiben – (fast) alles wie vorher! Den Urzustand wieder herstellen, nichts neu interpretieren oder auffrischen, und wenn korrigieren, dann im Geiste des Originals – diesen Anspruch haben die Architekten beeindruckend akribisch umgesetzt.“ Welch ein schönes Lob für ein Projekt, das den Respekt vor dem großen Architekten Mies van der Rohe und „dem Schluss- und Höhepunkt seines Lebenswerkes“ zum Ausdruck bringt. Davon können Befürworter der Rekonstruktion des Schlosses und umgebenden Schlossplatzes nur träumen. In Berlin, das über viele dutzende großer Plätze und Quartiere verfügt, in denen sich moderne Architektur an Gebäuden, Raum- und Platzgestaltung beispielhaft austoben kann, bringt man es nicht fertig, die überschaubare Museumsinsel Spreeathen, ein Filetstück aus der Zeit des Barocks und des Klassizismus mit Park- und Platzanlagen aus der Zeit vor der großen Kriegszerstörung wieder entstehen zu lassen. Wo bleiben Respekt und künstlerische Würdigung von Andreas Schlüter, Karl Friedrich Schinkel, Eosander von Göthe, Peter Joseph Lenné, Clodt von Jürgensburg, Reinhold Begas, Gustav Halmhuber? Alle hatten einander ergänzend und einfühlsam zu dem Gesamt-Ensemble beigetragen. Stattdessen wird eine neue, ausdruckslose „zeitgemäß“ minimalisierte Moderne mit fast zerstörerischer Absicht diesem Herzstück Berlins aufgedrückt, ausdrücklich, um eine neue Zeitschicht erkennbar zu machen und „Platz für Busparkplätze“ zu schaffen. Das kann nicht das letzte Wort gewesen sein.
Dr.-Ing. Jürgen Wessel schrieb am 9. April 2021 um 11:23:
Lieber Herr Praetorius mit Ihrer Analyse des von der Berliner Senatsbaudirektorin Lüscher durchgeführten Architekturkonzeptes bestätigen Sie bedauerlicherweise auch meine seit langem hierzu erworbenen Einsichten. Die Fragen zur Umfeldgestaltung des Berliner Schlosses betreffen Fragen zur sensiblen „Stadtbildpflege“, die nicht nach dem Parteibuch entschieden werden sollten. Als die SED im Jahre 1950 das Berliner Schloss sprengen ließ, beschloss die West-Berliner SPD, die sich zu dieser Zeit in ihrem Parteiprogramm ideologisch noch nicht vom Marxismus gelöst hatte und trotz drängender Wohnungsknappheit, den langfristig angelegten Wiederaufbau - sowohl innen wie auch außen - des im Luftkrieg schwer beschädigten Charlottenburger Schlosses. Heute ist das Charlottenburger Schloss ein Juwel barocker Baukunst in der Kette der Schlösser in Berlin und Brandenburg. Maßgeblich Anteil an der so gelungenen Wiederherstellung der Charlottenburger Schlossanlage hatte die 1948 von Berlin Ost nach Berlin West übergesiedelte Direktorin für West-Berliner Schlösserverwaltung Margarete Kühn (1902-1995). Bisher wurde das Schloss Charlottenburg kein einziges Mal als „Disney World“ verunglimpft! Hat Rot Rot Grün mit der Übernahme der Verantwortung für Kultur in Berlin nicht auch die Verpflichtung, überkommene und bewährte Bautraditionen der Stadt zu pflegen und zu entwickeln und diese nicht nach den partei-ideologischen Wünschen des Ressortverwalters zu „minimalisieren“?
Arn Praetorius schrieb am 6. April 2021 um 18:59:
Lieber Herr Dr. Wessel, Regula Lüscher (ETH Zürich) steht für Stadtgestaltung, orientiert am Bauhaus und dem Neuen Bauen, Mitte 20. Jhd. Sie lehnt historische Bezüge zu Bautraditionen und Kontextualisierung zum Stadtbild vor dem 2. WK sowie Rekonstruktionen ab. Sie setzte für das Humboldt Forum eine minimalistisch reduzierte Umfeldgestaltung durch, die auf historische Elemente (Neptunbrunnen, Skulpturen, Terrassen) völlig verzichtet. Das Schloss solle als „Projekt des 21. Jhds“ erkennbar gemacht und ausreichend Parkflächen für Reisebusse aufweisen (Quelle Wikepedia). Die Schweiz kennt keine traumatisierten und bis zum Identitätsverlust zerstörten Städte (wo auch nach dem Krieg nach den „Vorbildern“ der US-Autostadt bzw. der sozialistischen Stadt alte, geschädigte Leitbauten gnadenlos entsorgt wurden). Jetzt wo versucht wird, Stadtbilder und Ensembles wenigstens durch Rekonstruktion von bedeutungsvollen Leitbauten zu verbessern, lehnt sie das ab, wie kitschige Elemente von Freilichtmuseen. Indem sie „neue, „zeitgemäße Zeitschichten“ sichtbar machen will, zerstört bzw. versteckt sie ganz bewusst tiefer liegende Zeitschichten aus dem historischen und kunstgeschichtlichen Gedächtnis der Stadt. Dabei wird sie unterstützt durch die Berliner Linken (Lederer) und deren einseitig ideologisches Geschichtsverständnis. Sie wird in ihrer Position die nächste Wahl sicher überstehen.
Dr.-Ing. Jürgen Wessel schrieb am 6. April 2021 um 10:48:
Lieber Herr Praetorius, tut mir leid, dass ich trotz des verräterischen Datums, an dem Sie Ihre von mir kommentierte Wortmeldung verfasst hatten, diese nicht sofort als Persiflage auf die in Berlin derzeit veranstaltete Kulturpolitik begriffen hatte. Ich fürchte allerdings, der Kultursenator Lederer und seine Senatsdirektorin Lüscher fühlen sich unerschütterlich dazu berufen, das Erscheinungsbild der Mitte Berlins von vermutlich - in ihrem Sinne - „historisch-bürgerlichen Elementen“ zu befreien, woran sie weder Ironie noch Persiflage hindern können. Da sie das in seinen Fassaden rekonstruierte Schloss nicht verhindern konnten, müssen sämtliche Schmuckelemente, die einst das Umfeld des Schlosses prägten, verhindert werden! Mit dem Verzicht auf den Neptunbrunnen, die Rossebändiger und die Oranierfürsten wird das Umfeld in seiner gepflasterten Monotonie einfach nur langweilig. Vielleicht ermöglichen Ergebnisse zukünftiger Wahlen zum Abgeordnetenhaus in Berlin hier einen Wandel?
Arn Praetorius schrieb am 5. April 2021 um 0:20:
Lieber Herr Dr. Wessel, mein letzter Beitrag war gedacht als 1. Aprilscherz und als Persiflage zur Berliner Politikszene. Mir fällt jetzt plötzlich auf, dass prominente Berliner Politiker, z. B. die Herren Lederer, Born, von Dassel oder Frau Lüscher ganz zufällig ähnlich klingende Namen haben. Sie vertreten aber sicher ganz andere Meinungen , als die von mir frei erfundenen Figuren. Das wäre zu prüfen.
Dr.-Ing. Jürgen Wessel schrieb am 4. April 2021 um 13:33:
Sehr geehrter Herr Praetorius, mit Interesse lese ich Ihre Beiträge im hier ausgelegten Gästebuch. Einigermaßen ratlos lässt mich allerdings Ihr Eintrag vom 1.4. zurück, in dem Sie die so bedeutsame Gestaltung des unmittelbaren Schlossumfeldes leider mit mir total fremden und unbekannten Personennamen behandeln, die Sie völlig beziehungslos als bekannt voraussetzen! Wer Ist denn der „Kulturpapst Viledera“, wer ist „Boron“, wer sind „Luschara“ und „von Dusel“, die sich augenscheinlich mit abfälligen Beträgen zum Schlosswiederaufbau profilieren? In welchen Gremien finden diese von Ihnen angesprochenen Diskussionen statt? Gibt es erleuchtende und einleuchtende Erläuterungen auf diese Fragen? Mit freundlichen Grüßen, Jürgen WesselSehr geehrter Herr Praetorius, mit Interesse lese ich Ihre Beiträge im hier ausgelegten Gästebuch. Einigermaßen ratlos lässt mich allerdings Ihr Eintrag vom 1.4. zurück, in dem Sie die so bedeutsame Gestaltung des unmittelbaren Schlossumfeldes leider mit mir total fremden und unbekannten Personennamen behandeln, die Sie völlig beziehungslos als bekannt voraussetzen! Wer Ist denn der „Kulturpapst Viledera“, wer ist „Boron“, wer sind „Luschara“ und „von Dusel“, die sich augenscheinlich mit abfälligen Beträgen zum Schlosswiederaufbau profilieren? In welchen Gremien finden diese von Ihnen angesprochenen Diskussionen statt? Gibt es erleuchtende und einleuchtende Erläuterungen auf diese Fragen? Mit freundlichen Grüßen, Jürgen WesselSehr geehrter Herr Praetorius, mit Interesse lese ich Ihre Beiträge im hier ausgelegten Gästebuch. Einigermaßen ratlos lässt mich allerdings Ihr Eintrag vom 1.4. zurück, in dem Sie die so bedeutsame Gestaltung des unmittelbaren Schlossumfeldes leider mit mir total fremden und unbekannten Personennamen behandeln, die Sie völlig beziehungslos als bekannt voraussetzen! Wer Ist denn der „Kulturpapst Viledera“, wer ist „Boron“, wer sind „Luschara“ und „von Dusel“, die sich augenscheinlich mit abfälligen Beträgen zum Schlosswiederaufbau profilieren? In welchen Gremien finden diese von Ihnen angesprochenen Diskussionen statt? Gibt es erleuchtende und einleuchtende Erläuterungen auf diese Fragen? Mit freundlichen Grüßen, Jürgen Wessel
Arn Praetorius schrieb am 1. April 2021 um 8:17:
Meldung der Berlinerischen Zeitung - 1.4.2021 Glaubwürdige Kreise wollen erfahren haben, dass Berlins Kulturpapst, Viledera heimlich die Rück­führung des Neptun-Brunnens zum Schlossplatz plant, obwohl er das offiziell ablehnt. Grund waren bisher Gasleitungen und Kosten. Auch soll eine Elterninitiative fordern, für die Kleinen wenigstens die Brunnen-Jungfrauen für „Abenteuer­spiele“ zu belassen (Zitat: Boron). Immerhin habe es Viledera erreicht, dass der Bund 10 Mio. € für die Umsetzung anbietet. Viledera sei auch für die Rückführung der Rosse­bändiger. Das sei aber zu teuer (fehlende Kitas). Den Rossebändiger-Umzug verweigere er nur, damit der Bund das irgendwann auch finanziert. Da der Bund wegen der Pandemie pleite sei, lehne er weitere Pferde, Reiter und Bändiger in B-Mitte ab. Jetzt prüfe Willi Boden vom ProSchloss-Verein, mit Spenden auszuhelfen. Ergebnis: Diese könnten zwar für einen Rossebändiger, nicht aber für zwei reichen. Der Teilrepatriierung mit Spenden würde der Kulturchef sogar zustimmen, da beide Statuen im Kleistpark zu weit auseinander stünden. Jetzt werde endlich eine alle befriedigende Gesamt­lösung ausgearbeitet. Danach könnten beide Pferde mit Personal umziehen, wenn die „grausige nachgemachte Schlossfassade“ (Zitat: v. Dusel) dafür „zeitgemäß“ an dem „sehr prominenten Ort“ (Zitat: Luschara) von religiösen Barocksymbolen befreit und weiß gestrichen würde. Auch müsse der Lustgarten planiert werden, damit durch die Pferde kein Freiluftmuseum entsteht. Der so gewonnene „Platz der demokratischen Republik“ könne für beliebte Großdemos von bis zu 60.000 Personen dienen (Wunsch des Senats). Vorteil: Der Platz könnte dann auch als Bus-Parkplatz alle Parkprobleme lösen. Das Rote-Rathaus-Forum könnte dann eng und historisierend bebaut werden (Forderung der Reko-Fraktion). Zur Finanzierung dieses genialen Konzeptes liegen keine Informatio­nen vor, es wären aber viele Bürger zu Spenden bereit. Zudem lägen lukrative Angebote aus aller Welt zum Ankauf von Raubkunst vor, was erheblich zur Finanzierung beitragen könnte. Das erfolgreiche BER-Projektmanagement stehe für diese neue Herausforderung bereit. Red.: Bauaesthet
Arn Praetorius schrieb am 26. März 2021 um 12:45:
Ich habe vom Förderverein zu meiner Frage eine eindeutige Auskunft bekommen: Derzeit vor den Wahlen wird sich nichts bewegen lassen. Der Bundestag bzw. die Regierung wollen möglichst bald ein fertiges Bauwerk abgenommen übergeben und einweihen - ohne neue Baustellen. Auch die Versetzung der Kunstwerke (Neptunbrunnen und Rossebändiger) werden derzeit entschieden abgelehnt. Wir, die Befürworter dieser städtebaulich, kunsthistorisch und historisch sinnvollen Maßnahmen müssen uns in Geduld üben und einen langen Atm haben. Die Antwort des Fördervereins ist eindeutig und umfassend, wenn auch im Ergebnis derzeit nicht befriedigend und leider unveränderbar.
Arn Praetorius schrieb am 24. März 2021 um 15:52:
Wer hat eigentlich von Seiten des Bundes die Bewilligung der Gigantentreppe abgelehnt und inwieweit ist das verbindlich und endgültig? Kann etwas vor oder hinter den Kulissen geschehen, um enen Meinungsumschwung und eine Zustimmung bei den Entscheidern doch noch zu erreichen?
Müller-Kirsten, H.J.W. schrieb am 26. Februar 2021 um 10:38:
Nach tagesspiegel.de, 25.02.2021::......Wie dem Bericht weiter zu entnehmen ist, will der Bund den Einbau der ``Gigantentreppe'' nicht bewilligen......
Joerg Klaube schrieb am 23. Februar 2021 um 15:25:
Lieber Förderverein, vielleicht könnten Sie zu dem Beitrag von Arn Praetorius vom 20. Februar 2021 Stellung nehmen?! Wenn wir das Spendenziel in diesem Jahrhundert noch erreichen wollen, muss mehr getan werden, um das Interesse der Leute am Projekt wachzuhalten! Eine blosse Aufforderung, für “Ballustradenfiguren” zu spenden, ohne im Detail darzustellen, um was es sich dabei handelt, ist nicht genug. Darüberhinaus wäre es vielleicht angebracht, die Spendenuhr mehr zu graduieren. Wenn die Angabe an Stelle von hunderttausend Euro vielleicht auf zehntausend reduziert wird, könnte man mehr Fortschritt sehen.
Hans-Jürgen Blasczyk schrieb am 23. Februar 2021 um 13:14:
Sehr geehrte Damen und sehr geehrte Herren, ich habe am 19.11.2020 meine Spende abgesendet. Leider ist meine Spende noch immer nicht freigeschaltet. Woran liegt es? Mit freundlichen Grüßen Hans-Jürgen Blasczyk
Administrator-Antwort von: Gritt Ockert
Sehr geehrter Herr Blasczyk, vielen Dank für Ihren Eintrag im Gästebuch und Ihre Spenden. Bitte schauen Sie nochmal in die Spenderliste: Alle Ihre Spenden sind freigeschaltet. Mit freundlichen Grüßen - Förderverein Berliner Schloss e.V.
Arn Praetorius schrieb am 20. Februar 2021 um 0:32:
Eine kleine Anregung: Wenn ich das richtig verstehe, werden für die Gigantentreppe erst dann offiziell Spenden genehmigt, gesammelt und ausgewiesen, wenn die Ballustradenfiguren voll finanziert sind. Wäre es dann nicht sinnvoll, jetzt einzelne Ballustradenfiguren im Planungszustand oder in Form alter Bilder vorzustellen? Welche Mythologien werden dargestellt, welche Schwierigkeiten gibt es bei der Nachforschung nach den Originalen und bei der Rekonstruktion? Die Aufmerksamkeit der Spender sollte doch jetzt genau auf dieses Teilprojekt gelenkt werden. Richtig?
Arn Praetorius schrieb am 17. Februar 2021 um 14:57:
Lieber Schinkel, ich habe eine Idee. Überweisen Sie doch einfach einen "namhaften Betrag" für das Ballustradenfiguren-Projekt. Dann können Sie leicht feststellen, ob dieser Betrag unverzüglich weitergeleitet wird und ob danach die Spendenstatistik, wie versprochen, in Bewegung kommt. Das würde die quälende Ungewissheit, unter der wir alle leiden, auf einen Schlag beenden. Nichts für ungut
Volker Kuhlmann schrieb am 13. Februar 2021 um 20:11:
Immer wenn die Lobby zeitgenössischer Architekten und Politiker die Rekonstruktion verlorener Gebäude (Frankfurter Altstadt, Braunschweiger Stadtschloss, Dresdener Altstadt, Potsdamer Alter Markt), als Disney Land verurteilen, kann man jetzt das Berliner Stadtschloss als niederschmetterndes Argument entgegenhalten. Die Rekonstruktionen sind traumhaft schön, weil es ansprechende Architektur ist. Alle moderneren Fassadenteile sind furchtbar hässlich, wie fast alle moderne Architektur. Die Schlossumgebung ohne die alten Grünflächen ist ein Skandal. Eine Pflastersteinwüste als Gewinner eines Wettbewerbes? Eine ökologische und optische Katastrophe! Deshalb für alle Zukunft: lieber original rekonstruieren als irgendeinen zeitgenössischen Entwurf eines selbsternannten Architekten realisieren!
Schinkel schrieb am 8. Februar 2021 um 20:24:
Liebe Leute, es ist einfach ein Trauerspiel, dass am 08.02.2021 immer noch der Spendenstand per Ende 11/2020 angezeigt wird. Bei allem Respekt und Dankbarkeit für euer Engagement, lieber Förderverein: das ist ein Thema, bei dem mir wirklich jedes Verständnis fehlt. Es muss doch möglich sein, bis zur Mitte des Folgemonats den Spendenstand des vergangenen Monats auszuweisen? Erst recht 2,5 Monate später??? Es ist nun leider nicht so, dass ich Tausende von Euro für dieses tolle Projekt hätte spenden können, ich bin einer von den "Kleinen". Aber ich finde es respektlos gegenüber den Förderern, immer nur so schleppend über den Spendenstand zu informieren. Das sieht so aus und fühlt sich so an, als ob das Thema und damit die Spender nicht wichtig wären.
Administrator-Antwort von: Gritt Ockert
Sehr geehrter Herr Schinkel, vielen Dank für Ihren Eintrag in unserem Gästebuch. Wie Sie den Spendenständen entnehmen können, ist unser Hauptspendenziel für die Wiedererrichtung des Berliner Schlosses mit 105 Millionen Euro erreicht. Nun sammeln wir weitere Spenden für zusätzliche Optionen wie die 26 Balustradenfiguren - den Spendenstand hierzu können Sie auf unserer Website über die zweite Spendenuhr verfolgen. Zur Verfügung stehen hierfür schon 4,5 Millionen Euro. Die Spendenuhr wird nach wie vor nur verstellt, wenn wir einen namhaften Betrag an die Stiftung Humboldt Forum im Berliner Schloss für weitere Baumaßnahmen am Berliner Schloss überwiesen haben. Dazu kommt, dass die Monate Januar und Februar erfahrungsgemäß immer spendenärmere Monate sind. Mit freundlichen Grüßen - Förderverein Berliner Schloss e.V.
Katermauz schrieb am 8. Februar 2021 um 11:57:
Ich freue mich schon darauf, beim nächsten Berlinbesuch das Schloss in Augenschein zu nehmen,allerdings hoffe ich perspektivisch darauf, dass anstelle der italienischen Hochgarage die historisch gewachsene Spreefront wiederersteht. Auch die wichtigsten Treppenhäuser und Innenräume sollten wieder hergestellt werden, zumal ein Teil der alten Ausstattung noch vorhanden ist. Die Polen haben das mit ihrem längst wiederaufgebauten Warschauer Schloss überzeugend vorgemacht !