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Wilhelm von Boddien

 

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2948 Einträge
Schinkel schrieb am 1. August 2020 um 12:40:
In meiner Heimatstadt haben wir im Freundeskreis ein an sich makabres Wettspiel eingeführt: wie viele Tage dauert es, bis ein Neubau/Sanierung zum ersten Mal besprüht und verdreckt wird? Neorenaissance-Rathaus frisch sandgestrahlt, ebenso der Hauptbahnhof wie auch die mit Sandstein modern und schön gestalteten Straßenbahnhaltestellen. In meinem Ortsteil wird für 22 Mio EUR ein Vorstadtbahnhof aufwändig saniert, mit Aufzügen endlich behindertengerecht. Schöner Materialmix, klarglasverkleidete Aufgänge zu den Bahnsteigen, pulverbeschichtete Sitzgelegenheiten... Aber das Gesindel ist in jeder Stadt das gleiche. Nur fürchte ich für Berlin noch weniger Interesse an dem Unterbinden und Verfolgen von Vandalismus als hier. Da läuft das Beschmieren wahrscheinlich unter "Bürger gestalten ihren Kiez" oder ähnlichem Blödsinn. Mein Tipp sei hiermit abgeben: 48h nach öffnen der Pforten zur Uferpromenade das erste Graffito. Wer bietet weniger?
Henri W. Henschke schrieb am 1. August 2020 um 10:40:
Da kann ich Herrn Ralf K.A. nur zustimmen. Mein Vorschlag dazu: Alle Fassaden mit Antihaftmittel präparieren. Kostet zwar ein Schweinegeld aber wäre nur ein Teil der Gesamtkosten. Alternativ wäre die Ausschreibung der Flächen für eine künstlerisch wertvolle Gestaltung denkbar..leider wären dann die bisher getätigten Ausgaben für die "Trödelfirma" samt Material umsonst..eine glatt geschalte Betonfläche hätte dann gereicht.
Ralf K. A. schrieb am 31. Juli 2020 um 9:48:
Es ist eine Schande, wenn man sich jetzt vorstellt, wie die großflächigen Fassaden des Schlosses, vor allem an der Spreeseite, von diesen linksverdrehten Schmierfinken mit Graffiti verunstaltet werden.
Henri W. Henschke schrieb am 22. Juli 2020 um 9:01:
Ostseite: Hurra, die Trödeltruppe ist mal wieder da..
Henri W. Henschke schrieb am 20. Juli 2020 um 13:02:
Na,na,, Herr Kraft. Wollen wir mal die Kirche im Dorf lassen. Ich möchte hier keine Diskussion über die in Berlin praktizierte Politik anfachen. Mir geht es allein um den mangelnden sichtbaren Fortschritt im Aussenbereich. Angesichts der Dauerbeleuchtung innerhalb des Hauses rund um die Uhr gehe ich mal davon aus, dass da auch gearbeitet wird !?!? (Ein Schelm, der Böses dabei denkt) Übriegens, heute bewegt sich in der "Problemzone" wenigstens das Gerüst.....
Helmut Koch schrieb am 20. Juli 2020 um 10:36:
Mich würde mal interessieren wie das weitere Schlossumfeld geplant ist. Der Grünstreifen um das Schloss ist ja leider hinfällig. Der wird jetzt gepflastert. Soll noch mehr gepflastert werden, oder gibt es noch Hoffnung auf mehr Grün? Wie sieht es in Bezug auf den Neptunbrunnen aus? Hat sich nicht Bürgermeister Müller positiv zur Verlegung an das Schloss geäußert?
Erich Kraft schrieb am 18. Juli 2020 um 9:18:
Außenanlagen Oststeite geht nicht voran: in Berlin regiert eben rot-rot-grün -, und damit ist alles gesagt. Alles, was dem historischen Bild entspräche, Neptunbrunnen, Rossebändiger, Oranierfiguren und vor allem rundum ein Grünband mit Balustraden, das wird verhindert! Die Schloßhassser und ehemaligen Abreißer konnten den Wiederaufbau nicht verhindern, nun rächen sie sich eben.
Henri W. Henschke schrieb am 17. Juli 2020 um 12:16:
Mal eben auf die Ostseite geschaut und siehe da.. wieder keiner da an der Stützwandverkleidung. Herr Ludwig, an der Materialverfügbarkeit kann es ja nicht liegen. Eher an dem Sauhaufen der Lagerung, dass man nichts mehr findet. So ein chaotisches Arbeiten ist schon langsam strafbar. Wenn man bedenkt, dass die Pflasterung der unteren Ebene weiter fortschreitet und dann in der Folge, sofern sie denn jemals statt findet, die fertige Fläche aufwändig abgedeckt werden muss um die noch fehlenden Verkleidungssteine zu setzen. Oder sind die Pflasterer etwa identisch mit den "Verkleiderern"? Also, heute sind die "Verkleiderer" jedenfalls nicht da. Urlaub? Überstunden abfeiern? Keine Lust? U-Bahn verpasst? Ne Leute, erst tut sich seit ca. Oktober/November 2019 bis April/Mai 2020 gar nichts, trotz zumutbarem Wetter und jetzt wird wieder gebummelt. Mein Fazit: Stundenlohn abschaffen und wieder nach geleisteter Arbeit bezahlen. Manche Branchen fordern solche Einstellungen zur Arbeit heraus. Mal sehen. ob sich jemand in verantwortlicher Position das länger bieten läßt.
Dr.-Ing. Jürgen Wessel schrieb am 13. Juli 2020 um 11:22:
Sehr geehrter Herr Müller-Kirsten, Dank für den korrigierenden Hinweis! Da hat mir die Erinnerung kurz "einen Streich gespielt". Ich hatte die SPD noch sehr lange Zeit als eine Partei in Erinnerung, die sich in Fragen der Rekonstruktion des Stadtbildes Berlins mit der CDU verband und sich der Bewahrung historischer Bausubstanz verantwortlich zeigte, wie dies vor siebzig Jahren beim Wiederaufbau des Schloss Charlottenburg so eindrucksvoll in die Tat umgesetzt wurde! Die Teilnahme Herrn Thierses an einer Demonstration in Dresden mit Slogans „Bomber Harris do it again“ ist enttäuschend und beweist einmal mehr, wie verantwortungslos die Gegenwart mit Bewertung historischen Ereignissen umgeht. Zur Ehrenrettung von Herrn Thierse möchte ich jedoch einmal annehmen, dass er nicht ahnen konnte, auf diesen Slogan zu treffen.
Müller-Kirsten, Harald J.W. schrieb am 13. Juli 2020 um 9:10:
Sehr geehrter Herr Dr. Wessel, Bin ganz Ihrer Meinung. Aber Herr Thierse ist SPD-Mitglied (zugegeben, kein großer Unterschied zur CDU-Politik). Er hatte sehr aktiv 2010 oder 2011 in Dresden an den Demonstrationen ``NAZIS BLOCKIEREN '' teilgenommen, an denen die Leute riefen: Bomber Harris, do it again.
Dr.-Ing. Jürgen Wessel schrieb am 11. Juli 2020 um 13:26:
Der Wiederaufbau des Berliner Schlosses als Humboldtforum wurde im Jahre 2002 gemeinschaftlich von Bundestag und dem Abgeordnetenhaus von Berlin beschlossen zu einer Zeit, in der Kulturpolitik in der die Zuständigkeit Berliner Koalitionsregierungen ohne Vertreter der Partei die Linke lag. Danach fiel Kulturpolitik abwechselnd in die Verantwortung von SPD und PDS. Seit 2016 wird Kulturpolitik in Berlin von dem Politiker Lederer der Partei die Linke geführt, der nach eigenem Bekunden, die Idee und das Bauvorhaben des Berliner Schlosses seiner Amtsvorgänger aus ganzem Herzen ablehnt. Da er den Wiederaufbau nicht rückgängig machen kann, bleibt ihm nur noch auf die Gestaltung des Schloss-Umfeldes, das in die Zuständigkeit des Senats fällt, kompromisslos Einfluss zu nehmen Somit werden weder der Neptunbrunnen auf den Schlossplatz noch werden die Rossbändiger und die Oranierfürsten auf die Lustgartenseite des Schlosses zurückkehren! Die fürchterliche Wippe vor dem Eosanderportal, die vermeintlich das befreiende Lebensgefühl des Mauerfalls bezeugen soll und das zudem auch noch von dem CDU-Politiker Thierse initiiert wurde, beschädigt gewollt das Erscheinungsbild der wundervoll restaurierten Fassaden des Schlosses von Andreas Schlüter. Der so vollzogene Verlauf einer nun dreißigjährigen Restauration des Berliner Schlosses lässt an der Sinnfälligkeit demokratischer Entscheidungsprozesse zweifeln. Demokratie läst sich doch nicht durch schadenfreudige Provokation im Detail einer mehrheitlich entstandenen Gesamtlösung exekutieren! Kulturpolitik für eine Stadt wie Berlin sollte sich stattdessen mit Sachverstand der Verantwortung für das Vermächtnis einer sich über achthundert Jahre entwickelten Geschichte stellen. Im konkreten Fall des Schloss-Umfeldes sind dies mit Rossbändiger, Oranierfürsten und Neptunbrunnen kulturhistorische Bezüge, die nicht mit Methoden sektiererischer Parteipolitik verleugnet werden sollten.
Ernst Ludwig schrieb am 10. Juli 2020 um 15:41:
Heute, 10.7., wird schon den ganzen Tag an der Ostseite nicht gearbeitet - ein Werktag! Das erinnert an DDR-Zeiten, wo mangels Material oder Maschinen die Bauarbeiter blau machten.
Henri W. Henschke schrieb am 7. Juli 2020 um 10:51:
Guten Morgen nach Berlin, als auswärtiger, ständiger Beobachter (per Web Cam) der Arbeiten am Schloß bekomme ich bei der Betrachtung der Arbeiten an der Verkleidung der Stützmauern vor dem Forum langsam aber sicher die Krise. So etwas langsames, unproduktives Arbeiten habe ich in meiner langjährigen Erfahrung im Baugewerbe nicht erlebt. Entweder können sie es nicht oder sie wollen nicht (wird ja nach Stundenlohn bezahlt). Wo bleibt da die Bauaufsicht, die den Leuten endlich Beine macht? Gruß aus dem Harzvorland H. W. Henschke
Axel Steier schrieb am 1. Juli 2020 um 10:09:
Entspannung nach einer anstrengenden Mission? Genau die bekommt man bei Ihnen. Vielen Dank dafür und alles Gute für die kommende Zeit! Herzliche Grüße, Axel von www.mission-lifeline.de
Robert Meuser schrieb am 20. Juni 2020 um 14:51:
Ganz klar steht fest: VÖLLIG EINERLEI, was pro und contra geschrieben oder gesagt wird, es ist und bleibt - unbegreiflich und sensationell - sehr dezidiert allen Widerständen und Problemen zum Trotz wahrlich eine gigantische, grandiose WIEDERAUFBAU-GLANZLEISTUNG UND RUHMESBLATT, das Berliner Stadtschloss mit dem Humboldt-Forum im Herzen von Berlin als neues Wahrzeichen der Hauptstadt Berlin, zu verdanken der enormen Durchsetzungskraft von Wilhelm von Boddien aus Hamburg. Ohne ihn wäre dort an dieser Location immer noch nichts - bei so viel Nihilismus, der uns umgibt.
Arn Praetorius schrieb am 31. Mai 2020 um 18:56:
An Herr Marco Möller, ich möchte zu Ihren Aussagen Stellung nehmen, weil Sie ein geschichtsinteressierter Mensch sind: Ein großer Gebäudekomplex, über 3 – 4 Jahrhunderte von vielen Familien und Beamten bewohnt und benutzt, war ständigen baulichen, technischen und geschmacklichen Änderungen ausgesetzt und seit jeher ein „Potpourri“ und ein künstliches Gefüge. Es ist schlicht unmöglich eine einzige Zeitebene für eine Rekonstruktion zu definieren. Die Absicht der Rekonstruktion war eine städtebauliche und architektonische Heilung des verlorenen Ensembles („Spree Athen“) und dazu die Gewinnung eines modernen Museums für weltberühmte Sammlungen, jedenfalls gewiss keine Verklärung preußischer oder deutscher Geschichte. Eine Rekonstruktion bis ins Detail (welcher Zeit?) hätte bedeutet: Sanitäranlagen aus dem z. B. frühen 18. Jhd., kein Strom, keine Aufzüge, marode feuerpolizeilich und klimatechnisch nicht mehr zugelassene Holzdecken und Dielen, Kohleöfen, Nachbau von Niveausprüngen und Ecken in den Fluren, in den Obergeschossen kleine Beamtenzimmer, Fenster in Einfachverglasung, usw…. Entscheidung, auf die Museumsinsel ein modernes, funktionales Museum zu holen, wäre unmöglich. Als jetzt entschieden wurde, den Turm mit Kuppel und Laterne zu rekonstruieren, hat man sich an den Auftrag des Bauherrn Friedrich Wilhelm IV von 1840 und die Realisierung des Architekten Friedrich August Stüler gehalten. Das gehört, bezogen auf Turm. Kuppel, Kreuz und Sinnspruch in Ihrem Sinne konsequent zu einer „Zeitebene“. Dass in Berlin Religion heute kaum noch eine Rolle spielt, ist bei einer Rekonstruktion nicht relevant, sonst wird über Engelsfiguren, Famen, Putten, heraldische Wappen, griechische Götter, Löwenköpfe, Adler jeweils einzeln gestritten. Das Schloss wurde „nicht einfach so“ zerstört. Zitat Ulbricht: “Das Zentrum unserer Hauptstadt, der Lustgarten und das Gebiet der jetzigen Schlossruine, müssen zu dem großen Demonstrationsplatz werden, auf dem der Kampfwille und Aufbauwille unseres Volkes Ausdruck finden.” Ist das ein guter Grund? Der asbestverseuchte Palast d. R. war im Verbindung mit dem gähnend leeren Aufmarschplatz und gigantischen Trabbi-Parkplatz eine tiefe Wunde im Stadtbild. Die PDS hatte dem Abriss des P. d. R. zugestimmt. Wie kommen Sie dazu, das kulturgeschichtlich bedeutende Barockschloss von 1714 (!) mit Nationalismus, imperialer Größe oder „kreischend wilhelministischen Zeichen seiner Hülle“ und sogar mit der Reichskanzlei Hitlers gleichzusetzen? Das Thema koloniale Raubkunst ist wichtig und wird aktuell europaweit durch die Provenienzforschung bearbeitet. Die Entscheidung über den Wiederaufbau des Schlosses fiel mit 66 % des Bundestages. Wenn Sie das nicht respektieren, leben Sie in einem falschen Land. Aus Ihrem Beitrag ist ein Geschichtsinteresse überhaupt nicht erkennbar.
Arn Praetorius schrieb am 31. Mai 2020 um 15:36:
Die Idee des Wiederaufbaus war, die klaffende städtebauliche und architektonische Wunde im Zentrum Berlins zu schließen. Das ist eindrucksvoll gelungen. Das nun im Erscheinungsbild fertige, in Teilen rekonstruierte Berliner Schloss fügt sich eindrucksvoll in die Umgebung ein. Als Humboldt-Forum ist es ein moderner Museums- und Veranstaltungsbau. Und das ist gut so. Weil der Bau in 250 Jahren oft Änderungen der Nutzung und Gestaltung ausgesetzt war, sollten wir endlich aufhören, an rekonstruierten Details und dabei unvermeidbaren Kompromissen penetrant und pingelig herum zu mäkeln. Verantwortliche und Experten haben nach bestem Gewissen frühere Zustände untersucht, zeitlich zugeordnet und plausible Lösungen realisiert. Wir sollten, bei allem Bemühen um Detailgenauigkeit und Authentizität, nun den grandiosen Gesamteindruck des wiedergewonnenen Schlosses innerhalb des Ensembles im Blick haben und auf uns wirken lassen. Die klaffende Wunde ist noch nicht geschlossen. Die für die Umrahmung des Gebäudes zuständigen anderen Bauherren, die das Schloss „grausig“ finden und die eine „zeitgemäß“ karge Lösung planen, verweigern eigenmächtig die unverzichtbare Rückführung der großartigen Kunstobjekte Rossebändiger, Neptunbrunnen und Großer Kurfürst. Dieser gewollte Schaden wiegt ungleich schwerer als die kritisierten Details.
Gottlieb schrieb am 30. Mai 2020 um 11:21:
Verehrter Herr Klaube, Sie schreiben: "Diese Bezeichnung [Einheitswippe] haben weder das Kunstobjekt selbst noch die Ereignisse von 1989 verdient.". Man könnte aber auch meinen, daß das epochale Ereignis der Wende zu Freiheit und Einheit keine überdimensionale Kindergarten-Installation verdient hat, sondern daß ein würdiges, der damaligen Hochstimmung gerecht werdendes konventionelles Denkmal ohne intellektuelle Spinnereien vor dem Reichstag angemessen gewesen wäre.
Joerg Klaube schrieb am 29. Mai 2020 um 23:44:
Es ist wirklich erfrischend, mal einen Beitrag (von Herrn Hellem) zu lesen, der das neue Denkmal nicht niedermacht und als unsägliches Monstrum abtut, oder als “Einheitswippe” verunglimpft. Diese Bezeichnung haben weder das Kunstobjekt selbst noch die Ereignisse von 1989 verdient. Ich selbst glaube auch, dass ein Platz vor dem Reichstag ein angemessenerer Ort wäre, kann mich andererseits den befürwortenden Argumenten von Herrn Hellem nicht verschliessen. Auch bin ich der Meinung, dass die Kritik an dem Baumhain masslos überzogen ist. Die Abdeckung der Schlossfassade ist minimal und eigentlich nur vom Blickwinkel Nordost her wirksam. Die Auflockerung der Umgebung des Schlosses (die Bezeichnung “Steinwüste” ist ebenfalls Polemik) durch ein bisschen Grün ist willkommen. Kurz, es wäre wünschenswert, wenn die Meinungen in den Beiträgen ein wenig mehr abgestuft wären.
Ingrid Seiffert schrieb am 29. Mai 2020 um 23:37:
Ein langer, spannender Tag geht zu Ende. Es ist geschafft! Die Kuppellaterne sitzt hoch oben auf der Schlosskuppel an der Westfassade. Danke an alle, die daran mitgewirkt haben. Es hat Freude gemacht, die Arbeiten dank der Webcam am Computer zu verfolgen.