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Wilhelm von Boddien

 

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2955 Einträge
Müller-Kirsten, Harald J.W. schrieb am 28. August 2020 um 8:25:
Sehr geehrter Herr Löffler, Viele werden die gleiche Beobachtung wie Sie gemacht haben. Seltsam, dass Ihre so einfache Frage nicht sofort beantwortet wird.
Markus Löffler schrieb am 24. August 2020 um 8:59:
Mich würde mal interessieren, ob am Portal die restlichen Rückstände des Brandes im Schlüterhof noch beseitigt werden? Die Innenseiten der Säulen sind noch deutlich schwarz verrußt.
Schinkel schrieb am 17. August 2020 um 18:50:
Es ist schade, dass diese Spendenuhren so schön übersichtlich dargestellt werden, der Stand aber über die Jahre, die ich nun täglich auf diese Seite gucke, eigentlich immer veraltet ist. Warum kann man das nicht einige Tage nach dem Monatswechsel aktualisieren? Oder hat tatsächlich seit Mai niemand für die Skulpturen gespendet?
Arn Praetorius schrieb am 6. August 2020 um 8:58:
Ich drück es mal politisch korrekt und gendergerecht aus: Wenn ein Mensch aufreizende, körperbetonte Kleidung mit viel nackter Haut trägt und zudem ihren oder seinen Körper durch provozierende Bewegungen gegenüber wenig selbst kontrollierten, testosterongesteuerten Mitmenschen „in Szene“ setzt, so ist das vergleichbar mit einer großflächigen, nackten weißen Wand, die auf professionelle Spray-Künstler/Künstlerinnen und Hobby-Sprayer und Sprayerinnen einen geradezu unwiderstehlichen Reiz auslöst. Dieser Mensch bzw. Menschin und die Wand haben eines gemeinsam: Ein großes Stück Mitverantwortung für die möglichen Folgen.
Helmut Koch schrieb am 3. August 2020 um 19:49:
@ Ralf K. A. Unterscheibe jedes Wort, vor allem den letzten Satz!
Arn Praetorius schrieb am 3. August 2020 um 18:50:
Es wird wohl auf einen sofortigen Machtkampf hinauslaufen: auf der einen Seite die für den Gebäudekomplex, das Umfeld (Schlossplatz) zuständigen Sicherheitsfirmen, die Polizei, die rundum installierten Bewegungskameras, die Aufzeichnungs- und Auswertungsgeräte. Auf der anderen Seite laufen sich die kriminellen „Verschönerungsaktivisten“ warm, deren heimliche Anhänger und Verständnis zeigenden Dulder, vielleicht manche nachlässigen, eher desinteressierten Angestellten der Stadtregierung, eventuell sogar beauftragte Psychologen, die vor einer Bestrafung der Schmierfinken zunächst ein mehrmonatiges, strafminderndes Gutachten über deren frühkindliche und familiäre Störungen zu erstellen haben. In diesem Machtkampf kann es nur eine schnelle, konsequente Aufklärung und ebenso eine schnelle, konsequente und harte Strafverfolgung geben. Wenn dies nicht gelingt, ist der Machtkampf und das Bild des Ensembles auf lange Sicht entschieden. Die Strategie, Organisation, Beschaffung und Installation der Technik müsste unbedingt schon jetzt ausgereift, erprobt und realisierungsbereit sein.
Ralf K. A. schrieb am 3. August 2020 um 13:34:
Wenn man sich die beschmierten Bauzäune ansieht, dann dauert das keine 48 Stunden mit dem beschmieren. Dafür werden die Deutschlandhasser und Kultur- und Geschichtsignoranten hier im Land schon sorgen. Das Schlimme ist ja, dass sowas von der Regierung geduldet und damit auch noch gefördert wird. Die Zeit, für eine komplette Systemreform, mit einer Beseitigung des politischen Regimes, ist langsam, aber sicher angebrochen.
Schinkel schrieb am 1. August 2020 um 12:40:
In meiner Heimatstadt haben wir im Freundeskreis ein an sich makabres Wettspiel eingeführt: wie viele Tage dauert es, bis ein Neubau/Sanierung zum ersten Mal besprüht und verdreckt wird? Neorenaissance-Rathaus frisch sandgestrahlt, ebenso der Hauptbahnhof wie auch die mit Sandstein modern und schön gestalteten Straßenbahnhaltestellen. In meinem Ortsteil wird für 22 Mio EUR ein Vorstadtbahnhof aufwändig saniert, mit Aufzügen endlich behindertengerecht. Schöner Materialmix, klarglasverkleidete Aufgänge zu den Bahnsteigen, pulverbeschichtete Sitzgelegenheiten... Aber das Gesindel ist in jeder Stadt das gleiche. Nur fürchte ich für Berlin noch weniger Interesse an dem Unterbinden und Verfolgen von Vandalismus als hier. Da läuft das Beschmieren wahrscheinlich unter "Bürger gestalten ihren Kiez" oder ähnlichem Blödsinn. Mein Tipp sei hiermit abgeben: 48h nach öffnen der Pforten zur Uferpromenade das erste Graffito. Wer bietet weniger?
Henri W. Henschke schrieb am 1. August 2020 um 10:40:
Da kann ich Herrn Ralf K.A. nur zustimmen. Mein Vorschlag dazu: Alle Fassaden mit Antihaftmittel präparieren. Kostet zwar ein Schweinegeld aber wäre nur ein Teil der Gesamtkosten. Alternativ wäre die Ausschreibung der Flächen für eine künstlerisch wertvolle Gestaltung denkbar..leider wären dann die bisher getätigten Ausgaben für die "Trödelfirma" samt Material umsonst..eine glatt geschalte Betonfläche hätte dann gereicht.
Ralf K. A. schrieb am 31. Juli 2020 um 9:48:
Es ist eine Schande, wenn man sich jetzt vorstellt, wie die großflächigen Fassaden des Schlosses, vor allem an der Spreeseite, von diesen linksverdrehten Schmierfinken mit Graffiti verunstaltet werden.
Henri W. Henschke schrieb am 22. Juli 2020 um 9:01:
Ostseite: Hurra, die Trödeltruppe ist mal wieder da..
Henri W. Henschke schrieb am 20. Juli 2020 um 13:02:
Na,na,, Herr Kraft. Wollen wir mal die Kirche im Dorf lassen. Ich möchte hier keine Diskussion über die in Berlin praktizierte Politik anfachen. Mir geht es allein um den mangelnden sichtbaren Fortschritt im Aussenbereich. Angesichts der Dauerbeleuchtung innerhalb des Hauses rund um die Uhr gehe ich mal davon aus, dass da auch gearbeitet wird !?!? (Ein Schelm, der Böses dabei denkt) Übriegens, heute bewegt sich in der "Problemzone" wenigstens das Gerüst.....
Helmut Koch schrieb am 20. Juli 2020 um 10:36:
Mich würde mal interessieren wie das weitere Schlossumfeld geplant ist. Der Grünstreifen um das Schloss ist ja leider hinfällig. Der wird jetzt gepflastert. Soll noch mehr gepflastert werden, oder gibt es noch Hoffnung auf mehr Grün? Wie sieht es in Bezug auf den Neptunbrunnen aus? Hat sich nicht Bürgermeister Müller positiv zur Verlegung an das Schloss geäußert?
Erich Kraft schrieb am 18. Juli 2020 um 9:18:
Außenanlagen Oststeite geht nicht voran: in Berlin regiert eben rot-rot-grün -, und damit ist alles gesagt. Alles, was dem historischen Bild entspräche, Neptunbrunnen, Rossebändiger, Oranierfiguren und vor allem rundum ein Grünband mit Balustraden, das wird verhindert! Die Schloßhassser und ehemaligen Abreißer konnten den Wiederaufbau nicht verhindern, nun rächen sie sich eben.
Henri W. Henschke schrieb am 17. Juli 2020 um 12:16:
Mal eben auf die Ostseite geschaut und siehe da.. wieder keiner da an der Stützwandverkleidung. Herr Ludwig, an der Materialverfügbarkeit kann es ja nicht liegen. Eher an dem Sauhaufen der Lagerung, dass man nichts mehr findet. So ein chaotisches Arbeiten ist schon langsam strafbar. Wenn man bedenkt, dass die Pflasterung der unteren Ebene weiter fortschreitet und dann in der Folge, sofern sie denn jemals statt findet, die fertige Fläche aufwändig abgedeckt werden muss um die noch fehlenden Verkleidungssteine zu setzen. Oder sind die Pflasterer etwa identisch mit den "Verkleiderern"? Also, heute sind die "Verkleiderer" jedenfalls nicht da. Urlaub? Überstunden abfeiern? Keine Lust? U-Bahn verpasst? Ne Leute, erst tut sich seit ca. Oktober/November 2019 bis April/Mai 2020 gar nichts, trotz zumutbarem Wetter und jetzt wird wieder gebummelt. Mein Fazit: Stundenlohn abschaffen und wieder nach geleisteter Arbeit bezahlen. Manche Branchen fordern solche Einstellungen zur Arbeit heraus. Mal sehen. ob sich jemand in verantwortlicher Position das länger bieten läßt.
Dr.-Ing. Jürgen Wessel schrieb am 13. Juli 2020 um 11:22:
Sehr geehrter Herr Müller-Kirsten, Dank für den korrigierenden Hinweis! Da hat mir die Erinnerung kurz "einen Streich gespielt". Ich hatte die SPD noch sehr lange Zeit als eine Partei in Erinnerung, die sich in Fragen der Rekonstruktion des Stadtbildes Berlins mit der CDU verband und sich der Bewahrung historischer Bausubstanz verantwortlich zeigte, wie dies vor siebzig Jahren beim Wiederaufbau des Schloss Charlottenburg so eindrucksvoll in die Tat umgesetzt wurde! Die Teilnahme Herrn Thierses an einer Demonstration in Dresden mit Slogans „Bomber Harris do it again“ ist enttäuschend und beweist einmal mehr, wie verantwortungslos die Gegenwart mit Bewertung historischen Ereignissen umgeht. Zur Ehrenrettung von Herrn Thierse möchte ich jedoch einmal annehmen, dass er nicht ahnen konnte, auf diesen Slogan zu treffen.
Müller-Kirsten, Harald J.W. schrieb am 13. Juli 2020 um 9:10:
Sehr geehrter Herr Dr. Wessel, Bin ganz Ihrer Meinung. Aber Herr Thierse ist SPD-Mitglied (zugegeben, kein großer Unterschied zur CDU-Politik). Er hatte sehr aktiv 2010 oder 2011 in Dresden an den Demonstrationen ``NAZIS BLOCKIEREN '' teilgenommen, an denen die Leute riefen: Bomber Harris, do it again.
Dr.-Ing. Jürgen Wessel schrieb am 11. Juli 2020 um 13:26:
Der Wiederaufbau des Berliner Schlosses als Humboldtforum wurde im Jahre 2002 gemeinschaftlich von Bundestag und dem Abgeordnetenhaus von Berlin beschlossen zu einer Zeit, in der Kulturpolitik in der die Zuständigkeit Berliner Koalitionsregierungen ohne Vertreter der Partei die Linke lag. Danach fiel Kulturpolitik abwechselnd in die Verantwortung von SPD und PDS. Seit 2016 wird Kulturpolitik in Berlin von dem Politiker Lederer der Partei die Linke geführt, der nach eigenem Bekunden, die Idee und das Bauvorhaben des Berliner Schlosses seiner Amtsvorgänger aus ganzem Herzen ablehnt. Da er den Wiederaufbau nicht rückgängig machen kann, bleibt ihm nur noch auf die Gestaltung des Schloss-Umfeldes, das in die Zuständigkeit des Senats fällt, kompromisslos Einfluss zu nehmen Somit werden weder der Neptunbrunnen auf den Schlossplatz noch werden die Rossbändiger und die Oranierfürsten auf die Lustgartenseite des Schlosses zurückkehren! Die fürchterliche Wippe vor dem Eosanderportal, die vermeintlich das befreiende Lebensgefühl des Mauerfalls bezeugen soll und das zudem auch noch von dem CDU-Politiker Thierse initiiert wurde, beschädigt gewollt das Erscheinungsbild der wundervoll restaurierten Fassaden des Schlosses von Andreas Schlüter. Der so vollzogene Verlauf einer nun dreißigjährigen Restauration des Berliner Schlosses lässt an der Sinnfälligkeit demokratischer Entscheidungsprozesse zweifeln. Demokratie läst sich doch nicht durch schadenfreudige Provokation im Detail einer mehrheitlich entstandenen Gesamtlösung exekutieren! Kulturpolitik für eine Stadt wie Berlin sollte sich stattdessen mit Sachverstand der Verantwortung für das Vermächtnis einer sich über achthundert Jahre entwickelten Geschichte stellen. Im konkreten Fall des Schloss-Umfeldes sind dies mit Rossbändiger, Oranierfürsten und Neptunbrunnen kulturhistorische Bezüge, die nicht mit Methoden sektiererischer Parteipolitik verleugnet werden sollten.
Ernst Ludwig schrieb am 10. Juli 2020 um 15:41:
Heute, 10.7., wird schon den ganzen Tag an der Ostseite nicht gearbeitet - ein Werktag! Das erinnert an DDR-Zeiten, wo mangels Material oder Maschinen die Bauarbeiter blau machten.
Henri W. Henschke schrieb am 7. Juli 2020 um 10:51:
Guten Morgen nach Berlin, als auswärtiger, ständiger Beobachter (per Web Cam) der Arbeiten am Schloß bekomme ich bei der Betrachtung der Arbeiten an der Verkleidung der Stützmauern vor dem Forum langsam aber sicher die Krise. So etwas langsames, unproduktives Arbeiten habe ich in meiner langjährigen Erfahrung im Baugewerbe nicht erlebt. Entweder können sie es nicht oder sie wollen nicht (wird ja nach Stundenlohn bezahlt). Wo bleibt da die Bauaufsicht, die den Leuten endlich Beine macht? Gruß aus dem Harzvorland H. W. Henschke