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Wilhelm von Boddien


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(2721)
(2021) Ernst Ludwig
Tue, 24 November 2009 17:42:27 +0000

Inzwischen hat der Förderverein reagiert und seine Mitglieder informiert. Es müßte aber unbedingt auch auf dieser Seite geschehen.
Danach ist in Stellas Entwurf nach wie vor alles drin: die historische Kuppel ebenso wie historische Treppenhäuser und historische Innenprotale und Innenräume. Die Planung sieht das vor bzw. eröffnet die Möglichkeit dazu, nur eben - und das ist das große Aber -, mit zusätzlichen Geldern, und zwar Millionen. In den neuesten Abbildungen, die veröffentlicht wurden, ist für die Kuppel einstweilen nur das nackte Metallgerüst vorgesehen, das jedermann die Unfertigkeit und den Zwang zur Vollendung vor Augen führen würde. Ich bin guter Hoffnung, daß dieser provisorische Kuppel-Rohbau auf dem dann rundum erneuerten Schloß nicht bleiben kann und wird.
Statt also - wie Waldmann - gegen den Förderverein zu stänkern, sollte man jetzt alle Energien bündeln und versuchen, so viel Schloß wie möglich umzusetzen. Es gibt keinen anderen Weg.

(2020) Waldmann
Tue, 24 November 2009 11:27:30 +0000

@Dinger, es wird kein Stadtschloss gebaut, sondern ein Humboldt-Forum mit einigen historischen Fassaden. Dafür können Sie Geld spenden.

(2019) Wolfgang Dinger
Mon, 23 November 2009 11:37:21 +0000

Guten Tag,

ich bin für den Wiederaufbau des Stadtschlosses, da dadurch die ästhetische Einheit des Schlosses mit den
anderen Gebäuden wiederhergestellt wird.
Historische Fotos beweisen dies.


Viele Grüsse


Wolfgang Dinger

(2018) Kreuzberger
Thu, 19 November 2009 01:45:32 +0000

Tim, schlafen Sie mal Ihren Rausch aus. Alles wird gut! Versprochen :-)

(2017) Tim
Wed, 18 November 2009 11:08:55 +0000

Ihr könnt hier dumme Kacke reden, wie ihr wollt... aber ich bin dafür, das Barbies Traumschloß (sollte es je gebaut werden) eine Sperrholzkuppel aus dem Baumarkt bekommt und andere Details die diesen hässlichen Betonklotz nochmehr verschandeln, wie sämtliche Nazibauten in dieser Stadt! Vielleicht verpufft der Traum von Barbie ja von ganz alleine... oder aber der Sperrholzklotz stürzt von ganz alleine ein...

Baut ein Schloss, das kein Schloss ist... echt zum kotzen wie die Stadt weiter geschändet wird...
Hätte Ullbricht damals das Schloss stehen lasssen, okay, vielleicht hätte man es restaurieren sollen. Aber das hässliche monarchische Monstrum ist weg und soll es auch bleiben!! Der Palast hätte nicht auf diese barbarische diktatorische Art beseitigt werden müssen! Ein Gebäude aus bester Bausubstanz (welches selbst westliche Architekten bemerkt haben!!) zu beseitigen, nur weil ein paar wenige Parteitage darin stattgefunden haben... unverantwortlich!! Immerhin wurde im PALAST die Einheit beschlossen. Jaja.... blabla.... jetzt kommt wieder die geschichte von dem bösen Asbest.... den hätte man beseitigen oder einschließen können, und das Problem wäre erledigt gewesen. Wieviele Gebäude in diesem Lande sind Asbestverseucht und weiterhin für die gesellschaft offen? Wieviele Kinder gehen in eine asbestverseuchte Schule?

Mit der beseitigung hat sich dieser Staat auf die gleiche Stufe gestellt wie seinerzeit die DDR... und dann reden alle wie schlecht die DDR doch war.... pah... paaah... wer weiß was die Genossin Merkel von der FDJ noch so alles ausheckt.... willkommen in der DDR des 21. Jahrhunderts....

so jetzt könnt ihr euch wieder auskotzen

(2016) MitteinsHerz
Wed, 18 November 2009 09:17:45 +0000

HAAAAAAAAAAAAAAAAALLOOOOOOOOOOOOOOOOO!!!???
Wir befinden uns in der 4.Woche seit Bekannt werden der inakzeptablen "Baumarkthaube", und seit diesem Tage wird in regelmäßiger Abfolge um ein Statement, eine "Wasserstandsmeldung, ein "Lebenszeichen" der hier "aktiven" Seitenbetreiber gebeten...und? Nicht die Spur einer Reaktion, KEINERLEI Nuance einer Antwort, nicht das geringste Wort der Beruhigung spendenwilliger, aber beunruhigter Gemüter, kein klarer Status Quo, nicht einmal der Ansatz einer Bitte um Geduld. Wie soll man dieses Schweigen im Walde, diese vermutliche Aussitzen einer Stimmungsschieflage deuten ohne einen negativen Beigeschmack zu verspüren? Man verstehe mich nicht falsch, ich bitte lediglich um konstruktive Kommunikation in seiner elementarsten Form, um noch irgendetwas von dem Elan der letzten Jahre des Kampfes um unser Schloss wiederzuerspüren. Unter den derzeit gegebenen Vorzeichen und in Anbetracht der hier vorherrschenden, strangulierenden Stille sehe ich kaum Licht am sich entfernenden Horizont. Ich für meinen Teil werde meine Schlüsse daraus und mich wohl oder übel von dieser Plattform zurückziehen...

(2015) Hogemoh
Mon, 16 November 2009 18:17:29 +0000

Bravo, das nenn ich ja mal vorbildlich! Vielen dank zur erstellung der gruppe! Jetzt bräuchte man wie gesagt vor allem noch eine facebook-(fan)page, die natürlich mehr funktionen hat und auffälliger ist als eine gruppe, und eine facebook-cause zum spenden. Vielleicht sollte das aber von offizieller seite her geschehen (?)

P.S.: Ich weiß übrigens (nein, nicht aus der Bunten), dass SANDRA BULLOCK sich oft für die restaurierung und rekonstruktion alter gebäude einsetzt und auch relativ spendenfreudig ist (sie ist eine der bestbezahltesten schauspielerinnen Hollywoods). Noch dazu ist sie halbe Deutsche! Also liebe entscheider beim förderverein: Falls Sie ein publicity-zugpferd mit hohem bekanntheitsgrad und glamour suchen,...!

(2014) Riccardo
Sun, 15 November 2009 12:56:09 +0000

Entschuldigen Sie den erneuten Eintrag, aber hier ist der Link zu Facebook zur Unterstützung des Berliner Schlosses: http://www.facebook.com/group.php?v=info&ref=mf&gid=210487519347#/group.php?gid=210487519347&ref=mf

(2013) Riccardo
Sun, 15 November 2009 12:54:33 +0000

Ich habe gestern Abend mal eine Gruppe zur Unterstützung des Berliner Schlosses erstellt. Wenn ihr Facebook habt, und mich unterstützen wollt, tretet einfach der Gruppe bei und schreibt mich an.

Ich hoffe es gefällt euch.

(2012) Johannes H.
Sat, 14 November 2009 16:26:32 +0000

@2013: Jeder hat da halt seine eigene Meinung zu, was ja auch ok ist. Ich habe im Übrigen auch nicht die ganze Deutsche Kultur im Zusammenhang mit dem Berliner Stadtschloss erwähnt-was schon sehr unrealistisch wäre-, sondern lediglich ein Stück, was aus meinem Eintrag 2012 deutlich ersichtlich ist.
Im übrigen ist das, was für dieses Schloss bezahlt wird im Vergleich zu anderen Projekten nicht viel(z.B. Infrastrukturelle Baumaßnahmen).
Zudem sind Werte wie Treue, Freundschaft, Mut, Respekt(u.a. vor älteren Menschen), etc., Werte, die im vorletzten Jahrhundert sicherlich stärker vertreten waren als heutzutage(z.B. Überfälle in S- und U-Bahnen). Natürlich gab es auch negative Werte wie z.B. Militarismus.

Wenn sie sich keine Schlossfasaden anschauen möchten, dann haben sie doch so viele Ecken in Berlin und in diesem Land, wo sie freundlich ausgedrückt von dem von ihnen erwähnten schlichten Gemüt genung bekommen!

(2011) Maus
Sat, 14 November 2009 08:46:32 +0000

@S.Hartmann, hinsichtlich der Begriffe haben Sie Recht, und auch die Vergleiche mit anderen Städten führen zu nichts.

Hinsichtlich des jetzigen Verhaltens der Politik:
Könnte es nicht sein, dass den verantwortlichen Entscheidungsträgern wohl bewusst ist,
aus welchen Beweggründen heraus Beschlüsse damals gefasst wurden?
Ist es nicht wahrscheinlich, dass die Schlossreko., wie viele andere Sachverhalte auch, schon damals aus parteipolitischem Kalkül heraus befürwortet wurden, und die Frage nach der Sinnhaftigkeit eher sekundär war?

Umso leichter wird verständlich, wenn der „Wind“ nun wieder von der anderen Seite weht. (Man bedenke auch die enormen Einbußen die eine Seite bei den letzten Wahlergebnissen hatte, und wie sie sich nun positionieren möchte.)

Wenn Sie sich einmal Kommentare wie z.B. (2012) ansehen, kann man da ernsthaft als Politiker in unserer Zeit für dieses Projekt stimmen?
Diese müssen sicher auch an die Zukunft denken, an die Probleme, die sich uns stellen,
und es wird leicht klar, warum man Schlossfassaden nicht unbedingt braucht,
zumal sich der „Geist der Geschichte“ doch nur mit schlichtem Gemüt einstellt.

Wenn Sie richtig erkennen, dass der Verein sein leicht auszuhebelndes Projekt nun gegen die Wand gefahren hat, erklären sich auch leicht die Mittel, und auch die Sprache, mit dem seine Mitglieder, oder auch Spender an die Öffentlichkeit traten und das auch noch immer tun.
(Diese haben eben viel zu verlieren)

Die so genannte „Deutsche Kultur“ ist für mich etwas anderes, schade, dass noch immer das suggeriert wird, was erst seit dem vorletzten Jahrhundert den Menschen weiß gemacht wird. Damit kommt man heute nicht mehr weiter…

(2010) Johannes H.
Fri, 13 November 2009 22:33:40 +0000

Ein Teil Preussens kehrt endlich wieder zurück!
Ich finde es wirklich spitze, dass es immerhin möglich ist, dass ein kleines Stück Deutscher Kultur wieder errichtet werden kann. Ich bin sehr froh, wenn der sogenannte Palast der Republik dem Erdboden gleichgemacht worden ist und ein Gebäude wieder errichtet wird, welches einer der größten Symbole für den Staat Preussen mit seinen guten Werten ist. Lediglich die moderne Fassade ist geschmacklos und unästhetisch, wobei das einige Menschen anscheinend schön finden sollen...naja.

Ich bedanke mich bei allen, die ihre Tatkraft, Ideen etc. zu gunsten des schönsten Schlosses mit einfließen lassen.

(2009) S.Hartmann
Fri, 13 November 2009 12:43:54 +0000

Ich habe auch das Gefühl, seitdem der Schlossverein ein wenig durch den Bund an den Rand gedrängt wurde, hat keiner der Websitebetreiber mehr Lust hier Stellung zu beziehen.

Mittlerweile wird das Feuer aus den "eigenen Reihen" immer schärfer.(siehe Kommentare 2001 - 2003)

@ Herr Bodien/ Stellvertreter:
Was sagen Sie zu der jetzigen Lage und in wieweit können Sie überhaupt noch Einfluss nehmen?

(2008) Hogemoh
Wed, 11 November 2009 02:58:14 +0000

Warum gibt es eigentlich immer noch keine FACEBOOK-SEITE ("Fanpage" oder "Cause" mit Spendenfunktion) zum Stadtschloss???

Heutzutage unverzichtbar und wäre eine PERFEKTE PUBLICITY-MASSNAHME!

Peinlich, peinlich...

(2007) S.Hartmann
Tue, 10 November 2009 10:55:05 +0000

Wie hier die Begriffe durcheinander wirbeln: Weltstadt, weltstädtisches Flair, Metropole. Das sind doch alles unterschiedliche Dinge, wenn wir hier sinnvoll diskutieren wollen und uns nicht ständig missverstehen, sollten wir auch auf die Begriffwahl achten.

1. natürlich ist Berlin keine Weltstadt
2. weltstädtisches Flair kommt hingegen hier und dort auf, mehr als in jeder anderen deutschen Stadt
3. eine Metropole ist Berlin definitif

Aber diese ganzen Vergleiche mit NY und Paris führen doch zu nichts.
Berlin spielt nun einmal Europaliga und nicht Weltliga und dort muss es sich gut positionieren.

Die Behörden in Berlin sollten auf jeden Fall etwas mutiger und selbstbewusster werden. Nicht jeden Blechkasten Aldi erlauben, sondern selbst für solch profane Bauten eine gewisse Gestaltung fordern.
Das Problem mit dem "Schloss": es gibt keinen Politiker der sich der Sache annimmt. Es fehlt EINE starke Person der die Sache am Herzen liegt und ihre Ideen dort miteinfliessen lässt. Jetzt haben wir zwar ein demokratisches Ergebniss welches alle Wünsche erfüllen soll, doch niemanden so recht überzeugen kann.

Ein Francois Mitterand für Berlin wäre jetzt gut.

(2006) Kreuzberger
Mon, 9 November 2009 23:48:10 +0000

@Maus:
Ich denke, es geht hier darum, daß einige der Meinung sind, daß weltstädtisches Flair allein durch zeitgenössische Architektur zu erreichen ist. Andere wiederum verweisen darauf, daß viele Megastädte kulturell nicht mehr aufzuweisen haben als regionale Metropolen wie Stuttgart oder Leipzig (sorry!).
Wirkliche Metropolen beziehen ihre Attraktivität jedoch aus ihrer Geschichte und nicht nur aus ihrem gegenwärtigen Image. Paris, London oder New York wurden nun mal nicht zerstört wie Berlin. Sie haben noch ihre historischen Bezugspunkte und darüberhinaus all das Neue, das darauf aufbauen konnte. Nur Neues interessiert keinen und je mehr Geschichte an einem Stadtbild abzulesen ist, desto aufregender werden Gesamtzusammenhänge, die mal kontrastierend oder auch harmonisch ineinandergreifen.
In einem Artikel des heutigen Tagesspiegels wurde ein Aspekt gestreift, den ich vorhin schon mal ironisch angesprochen habe: Die schon zum Tabu erstarrte Berliner Traufhöhe. Hildegard Knef sang bereits vor 40 Jahren: Berlin ist viel zu flach gebaut für die Schönheitskonkurrenz...
Hier sollte die Kritik ansetzen, wenn man Provinzialismus und Rückwärtsgewandtheit beklagen möchte. Die Farce um das Spreedreieck ist sowas von typisch für die Schrebergärtnerideologie unserer Verwaltungen! 12 Stockwerke, mehr Schattendasein war keinem Nachbarn im Umkreis von 100 Metern zuzumuten! Modernes großstädtisches Bauen muß auch mal Gelegenheit haben, in die Höhe zu streben. Nicht flächendeckend, sondern akzentuierend. Wenn sich diese Einsicht auch bei uns endlich einmal durchgesetzt haben sollte, kann ich mir Vergleiche mit wirklichen Metropolen zu Gemüte führen, ohne mich für unsere Stadt zu schämen.


(2005) Maus
Mon, 9 November 2009 21:03:50 +0000

@Oliver
Na wiederholen Sie doch mal die "kommunistischen" Passagen. :-)

Meine Frage unten war doch, wie "Weltstadtflair" aussehe.

Minderheitenmeinung?

Zitat von Maus unten:
"Interessant ist immer wieder, wie man hier eine „(welt)öffentliche Meinung“ konstruiert,
von der man aber nur glaubt wie sie sein mag, es mit Sicherheit aber nicht weiß.
– Ist das eigentlich nicht auch unreell?"

???

(2004) Oliver
Mon, 9 November 2009 20:33:05 +0000

Hallo "Maus":
Na da haben Sie sich aber wieder in etwas hineingesteigert - sehen Sie, Ihre Argumentation entspricht, auch wenn ich Sie dessen nicht bezichtige, exakt der, derer sich ewiggestrige Kommunisten und Sozialisten bedienen.
Und Sie wollen die bauliche Gestaltung des heutigen Berlins doch nicht wirklich mit Paris, London oder New York vergleichen?!
Aber jedem seine Meinung - so auch Ihnen! Glücklicherweise bilden Ansichten wie die Ihre mittlerweile eine (wenn auch lautstarke) Mindermeinung.



(2003) Kreuzberger
Mon, 9 November 2009 19:13:09 +0000

So, das war sie wieder, die Sendung mit der Maus. Heute zum Thema Stadtschloß. In der nächsten Folge wird die Maus erklären, was eine Weltstadt wirklich ausmacht: Traufhöhe statt Hochhaus und Rasterfassade statt Originalität?
Bis zum nächsten Mal, wenn es wieder heißt: Wieso, weshalb, warum? Wer nicht fragt, bleibt dumm!

(2002) Maus
Mon, 9 November 2009 13:51:47 +0000

2002[…] „dann beginnt die Hauptstadt sich nachhaltig vor der (welt)öffentlichen Meinung der Lächerlichkeit preiszugeben und das noch jungfräuliche "Weltstadtflair" wieder einmal einem provinziellen Verwaltungs- und Intrigensumpf zu opfern. Traurig, ja geradezu fatal,...aber, sollte es denn so kommen, hierzulande nicht wirklich ungewohnt.:-( Hoffen wir also weiterhin das Beste und fassen uns in gewohnte Geduld.“


„Umgekehrt ist auch was wert!“

„Provinziell“ sind wohl eher die Nachbau-Ideen.
Weltstadtflair ist am Ende ein Produkt der Geisteshaltung der Menschen,
die in solch einer Weltstadt leben.

Frage: - Was zeichnet denn Weltstadtflair aus? Die neuen Schlossfassaden?

Interessant ist immer wieder, wie man hier eine „(welt)öffentliche Meinung“ konstruiert,
von der man aber nur glaubt wie sie sein mag, es mit Sicherheit aber nicht weiß.
– Ist das eigentlich nicht auch unreell?

(2001) berlinfreund
Mon, 9 November 2009 13:21:19 +0000

Sind alle Vorstandsmitglieder in Urlaub? Betreut niemand diese Seite? Warum tut sich hier nichts?
Bei allem Verständnis für Arbeitsüberlastung, aber eine kleine Nachricht für die Mitglieder, die Anhänger, die Interessenten wäre eigentlich zu erwarten.
Warum ist hier tote Hose?

(2000) MitteinsHerz
Mon, 9 November 2009 12:38:53 +0000

Es bricht die dritte Woche an, ohne auch nur den Hauch einer erkennbaren, verbalen Wasserstandsmeldung des hiesigen Schlossvereins. In diesem Zusammenhang hätt ich hier persönlich eine schnellere "Beruhigung der Gemüter" erwartet. Wie schnell eine solche Aktion kippen kann, hat man ja nun allzu schmerzlich bei dem Projekt "Great Wheel Berlin" miterleben können. Sollte hier mit dem Stadtschloss ein, in meinen Augen, ungleich WICHTIGERES Herzblutengagement und Prestigeobjekt klein und kleiner zurechtgeschustert werden, dann beginnt die Hauptstadt sich nachhaltig vor der (welt)öffentlichen Meinung der Lächerlichkeit preiszugeben und das noch jungfräuliche "Weltstadtflair" wieder einmal einem provinziellen Verwaltungs- und Intrigensumpf zu opfern. Traurig, ja geradezu fatal,...aber, sollte es denn so kommen, hierzulande nicht wirklich ungewohnt.:-( Hoffen wir also weiterhin das Beste und fassen uns in gewohnte Geduld.

(1999) Kreuzberger
Thu, 5 November 2009 20:22:50 +0000

Ganz meine Meinung! Es geht darum, das Schloß möglichst komplett und authentisch wiederzuerrichten und gleichzeitig optimale Ausstellungsbedingungen zu schaffen. Hierfür wird man im Innenausbau Kompromisse eingehen müssen, nicht aber in der Fassadengestaltung!
Ich nehme die Gefahr der Disneylandisierung sehr ernst. Das sollten die Modernisten aber auch tun, wenn sie allen Ernstes auf modischen Verfremdungen bestehen. Modeerscheinungen haben wenig mit Stil zu tun und noch weniger mit dauerhafter Akzeptanz!

(1998) MitteinsHerz
Wed, 4 November 2009 16:19:40 +0000

@Ernst Ludwig

Völlige Zustimmung, und zwar in JEDEM der erwähnten Punkte, samt der Tatsachen, daß man einerseits, um Energie HIER nicht sinnlos zu vergeuden, diese völlig deplazierten Contra-Schloss-Einwürfe nunmehr vollends ignorieren sollte, und andererseits der Schlossverein tunlichst so langsam seiner Verpflichtung (zumindest den Spendern gegenüber!) nachkommen sollte, sich adäquat verbal der derzeit völlig unbefriedigenden Situation zu stellen.
Vielen Dank dafür.

(1997) Ernst Ludwig
Wed, 4 November 2009 14:29:38 +0000

Die Diskussionen hier sind schon vor 10 Jahren geführt worden. Liebe Schloßfreunde,laßt Euch doch nicht immer wieder darauf ein. Schnee von vorvorgestern. Es bringt nichts und lenkt ab. Wir haben jetzt andere Sorgen und für Wichtigeres zu streiten: 1. Wenn Kuppel, dann nur die historische von Stüler. Oder lieber gar keine als dieses verkrüppelte Tee-Ei wie auf den Entwürfen. Dieses Ding auf keinen Fall.
2. Möglichkeit für historische Treppenhäuser und Innenräume unbedingt offenhalten, nichts verbauen.
Das zusammen ist ungeteilt die conditio sine qua non. Wenn der Schloßverein nicht wenigstens das durchsetzt, dann war alles vergebens, man sollte dann die ganzen Spenden für ein anderes Projekt (z.B. Potsdamer Garnisonskirche) verwenden.
Jedenfalls wundert und enttäuscht es mich täglich mehr, daß hier seitens des Schloßvereins - bin langjähriges Mitglied - keinerlei Reaktion auf die neue Lage erfolgt.



(1996) Maus
Wed, 4 November 2009 12:19:19 +0000

@Oliver: Dem was Sie hinsichtlich der Form der Äußerungen von Tim schreiben muss man wohl beipflichten, aber das ist ja nur der Ton, und sicher auch den Emotionen geschuldet.

Es ist aber auch ein Stück weit eine Reaktion aus einer gewissen Ohnmacht heraus.
Denn reell kann man die Vorgehensweise hinsichtlich des Schlossbaues von Anbeginn an wohl kaum nennen, und musste zudem mit ansehen, dass wider besseres Wissen sogar die Politik Entscheidungen herbeigeführt hat.

Die „Wiedererrichtungsidee“ des Schlosses war eine fixe Idee, zig-fach wurden die Argumente für ein „Pro Schloß“ widerlegt.
Vielleicht entsprang die Idee sogar erzkonservativen Kreisen, denen es niemals gelingen konnte, die Geschichte wirklich aufzuarbeiten, da es ein desolates Bildungssystem, verbunden mit einer Portion Spießigkeit verhinderte. Ignoranz gehört aber auch dazu.

Da den Spendern ja von Anfang an etwas versprochen wurde, was man eigentlich noch gar nicht versprechen konnte/durfte, da man „die Rechnung ohne den Wirt machte“, versuchte man in naiver Weise vollendete Tatsachen zu schaffen, indem man in Planungen und Materialien investierte. (wenn auch diese vollendeten Tatsachen nur ein Nebenprodukt waren)

Natürlich kam die ideelle Belastung des Vorgängerbaus des PdR. zu pass, so konnten Sie dadurch immer frisch und munter ihre „Scheinargumente“ hervorbringen, und das bis auf den heutigen Tag.


Sie sprechen von Niveau?
Sie sind kein Nazi, - nein, aber Ihre Haltung entspricht genau jenen, die gewollt, oder ungewollt jenen den Weg bereitet hatten.

Was wissen Sie eigentlich? Die „braune“ Architektur war eine Demonstration, sie war Form gewordenen Einschüchterung, das können Sie von mir aus schön finden.
Was wissen denn Sie über „ordentlichen architektonischen Grundverstand“?

Wissen Sie, was Sie da äußern ist vom Niveau her gar nichts Wert, weniger als „Knäckebrot“, um Ihre Worte zu gebrauchen.

Eigentlich haben Leute mit so einer Geisteshaltung in Stellen mit Verantwortung, und öffentlichem Einfluss nichts verloren.

Warum wird denn ein öffentlicher Diskurs vermieden?
Weil man nicht auf die Nase fallen möchte! – Darum müssen Sie eben Briefe schreiben, an das Bundesbauministerium.

So agiert man unter der Gürtellinie, und muss sich wohl über entsprechende Reaktionen nicht wundern.

(1995) MitteinsHerz
Wed, 4 November 2009 11:33:58 +0000

".... auf Euer Niveau begebe ich mich nicht... Euch hätte man vielleicht in die Katakomben des Palastes packen sollen, bevor diese mit Sand zugeschüttet wurden."

Das wird IHNEN wohl auch kaum gelingen. Hier scheint doch wohl eher grobdreist, suboptimaler Interlekt ein spätes Zeugnis des eigenen Hassadeurrittes durch die gute Kinderstube nachhaltig unter Beweis stellen zu wollen, in seiner Ausdrucksweise bemitleidenswert und lächerlich gleichermaßen. Aber wenden wir uns geistreicheren Themen und dem eig. Sinn dieses Boards zu:

Wie Oliver schon richtig anführt, und wie ich neulich hier schon verlinkte: Kann man nicht intensiven Kontakt zu den Verantwortlichen der Gestaltung des Dresdner Neumarktes aufnehmen um von deren offensichtlich größeren Erfahrungspotential bei der Umsetzung einer relativ volksgewollten und historisch angelehnteren Umsetzung einer Großrekonstruktion zu partizipieren?
Schlimmstenfalls hätt ich mit dieser grauenvollen Spreeseite insofern leben können, als diese von späteren, mutigeren Generationen vielleicht noch hätte historisierend angeglichen werden können. Diese "Baumarkthaube" ist allerdings der berühmte Tropfen, der das Fass zum Überlaufen bringt. SO ist das Gesamterscheinungsbild in meinen Augen NICHT TRAGBAR und die gesamte hiesige Aktion wäre meines Erachtens nach als gescheitert anzusehen.
Vielleicht kann sich dazu HIER mal eeendlich von offiziell, verantwortlicher Seite geäußert werden, denn SO wird die Spendenuhr über kurz oder lang rückwärts ticken, da bin ich mir ziemlich sicher.

Danke im Voraus.


(1994) Oliver
Wed, 4 November 2009 08:55:55 +0000

Tim:
Was Sie hier ablassen ist unerträglich und zeugt von einem Niveau, das sich bedenklich unterhalb dem eines Knäckebrotes bewegt.
Und der Fernsehturm - in der Tat, der ist auch häßlich! Aber die Plattenbauten der Stalinallee sind noch schlimmer! Im Gegensatz zu all der Schachtelarchitektur der Nachkriegsjahre und den Totalentgleisungen der 60iger - 90iger kann ich der übriggebliebenen Nazi-Architektur doch wenigstens einen ordentlichen architektonischen Grundverstand und den Willen zur Ästhetik abgewinnen! Bevor Sie jetzt aufbrüllen: Nein, ich bin kein Nazi! Ich verachte alle totalitäre Systeme, egal ob mit rotem oder braunen Anstrich - denn: Sozialisten waren es doch alle!

Baut ein echtes Schloß - allein über die Besucherzahlen könnte Berlin sich entlasten. Seit in Dresden der Neumarkt wiederentsteht, boomt der Tourismus! Das haben auch viele andere Städte begriffen und ziehen jetzt mit Rekonstruktionen nach!

(1993) Kreuzberger
Tue, 3 November 2009 21:41:36 +0000

Macht der jetzt hier den Pausenclown?

(1992) Tim
Tue, 3 November 2009 15:41:38 +0000

Ja meine speziellen Freunde.... auf Euer Niveau begebe ich mich nicht... Euch hätte man vielleicht in die Katakomben des Palastes packen sollen, bevor diese mit Sand zugeschüttet wurden.

Und ja eine billige Sperrholzkuppel muß her, das habt ihr ja alle so gewollt! Oder dachtet ihr das ihr das Traumschloß so bekommt wie es mal war? Abgesehen das es kaum noch jemand kennt, und man euch da was hinstellt und vorgaukelt, das ganze habe so ausgesehen? Wieviel Idiotie verträgt die Welt wenn ihr an diese Versprechungen glaubt?

Ich packe mir immer noch am A.... ein Gebäude bauen, wo bis vor einiger Zeit noch nicht einmal klar war, was da überhaupt rein soll.... kein Geld in der Kasse, aber erstmal ein anderes Gebäude mit historischen Wert platt machen, was sich wieder großer Beliebtheit erfreute durch die Zwischennutzung! Und das auf teuerste Art und Weise (wenn ich mal an die völlig übertriebene Variante der Asbestbefreiung erinnere!) abgerissen hat.
Und wozu das Ganze? Das sich die Köter der Republik erstmal richtig ausscheissen können, um in ein paar Jahren vielleicht Barbies Traumschloss dahinzustellen (zumindest das was nach den ganzen Sparmaßnahmen davon noch übrig ist)! Eine Logik ist das...
Vielleicht baut man das Schloß auch aus Fertigbauteilen.... ist bestimmt viel billiger... ein Plattenbau.... was anderes habt ihr nicht verdient!

Vielleicht gehts auch aus Lego-Steinen... oder frei nach IKES "Entdecke die Möglichkeiten" das wäre doch mal was...

Warum steht eigentlich der Fernsehturm noch? Den hat auch die DDR gebaut!! Vielleicht steckt ka auch Asbest drin... außerdem steht der auf einem enteigneten Grundstück.... also weg damit!! Wenn schon Siegerjustiz, dann aber bitte gründlich.... warum stehen denn noch die ganzen Bauten aus Zeiten Adolf Hitlers?

(1991) Maus
Tue, 3 November 2009 09:40:28 +0000

Mit wie viel Schriftstücken, na, - so ein bisschen hinten herum,
- an den anderen Menschen vorbei, wurde denn ein Bauministerium „kontaktiert“,
oder auch andere Entscheidungsträger, sodass man an einen Punkt gelangen konnten,
der sich uns nun offenbart?

Wie viele Briefe gab es denn, bis ein Abriss möglich war?

Was für eine Rolle spielt denn dieser Verein?

Es ist wirklich interessant, was von den Mitgliedern hier so zum Vorschein kommt.

Mit „Preußens Gloria“,
- dass sind wohl die „richtigen“ Einstellungen,
mit denen hier gepunktet wurde und wird.

Hoffen wir dass alles zusammenfällt, ohne das jemand Schaden nimmt. ;-)

(1990) Oliver
Mon, 2 November 2009 16:14:38 +0000

Lassen wir die Unsachlichkeiten einfach mal beiseite. Ich habe an das Bundesbauministerium geschrieben und meinen Unmut geäußert. Das sollten viele Schlossliebhaber tun, insbesondere um noch ein Umdenken bzgl. der historischen Kuppel zu bewirken.
Eine Auslobung der historischen Kuppel könnte entweder innerhalb des Bausteinkataloges erfolgen oder aber als eigenständige Spendengemeinschaft (streng zweckgebunden). Ich denke hier läge Potential, viele der ehemaligen Befürworter, die sich nun abgewendet haben (so wie ich), wiederzugewinnen.
Dazu bedarf es aber eines klaren politischen Bekenntnisses in Form eines Beschlusses. Andernfalls sehe ich schwarz für das weitere Spendenaufkommen, auch die Fassaden betreffend.
Was macht denn ein Schloß aus? Doch gerade der Turm, das weithin sichtbare Zeichen - vor allem bei einer so ausgesprochen ästhetischen und wirklich schönen Kuppel wie der des Berliner Schlosses!
Ich glaube, die Spendenbereitschaft steht und fällt mit der Wiederrechtung der historischen Kuppel!

Ist erstmal eine solche Baumarktlösung realisiert, wird sie schnell als "gelungenes Spannungsfeld" oder sonstwie schön umschrieben und anschließend festgeschrieben. Gerade bei einer Pleitestadt wie Berlin! Beispiele dazu gibts genug in Deutschland!
Und unseren Politikern sei gesagt:
Schloß ohne hist. Kuppel = Kein Schloß! (oder anders ausgedrückt:)
Schloß ohne hist. Kuppel = keine Spendengelder und weitere Verschuldung!

(1989) Ernst Ludwig
Mon, 2 November 2009 16:05:00 +0000

Warum schweigt der Schloßverein zur neuen Lage?

(1988) Preussens Gloria
Mon, 2 November 2009 14:52:09 +0000

@ Tim: Schon den Schulabschluss in der Tasche?! Selten so einen Schwachsinn gelesen. Bleiben Sie doch lieber bei Ihren Barbie Puppen!

(1987) MitteinsHerz
Mon, 2 November 2009 13:30:58 +0000

"einäschern"

...Hmm, nicht schlecht, der Herr verträgt es wohl nicht, wenn man ihn, ob seines hier vorzugsweise verwendeten Fäkalvokabulars, mal mit Ironie abwatscht. In der grobschlechtigen Reaktion offenbart sich doch schon einiges über einen augenscheinlich einfach strukturierten Charakter. Wünsche weiterhin einen derart "unaufgeregten" Tag und empfehle mal eine vorsichte Erhöhung der täglichen Ration Galama. :-)

(1986) Tim
Mon, 2 November 2009 12:08:41 +0000

@Kreuzberger (bescheuerter)
Ich bin und war NIE DDR-Bürger!! Das zum einen! Zum anderen will ich nicht wieder alles so haben wie früher, das wollen Sie mit dem Barbie Schloss!!
Ein Großteil kennt dieses Schloß noch nicht einmal, weil es schon so lange von der Bildfläche verschwunden ist, Also was sollen wir mit so einem Kasten? Nun nachdem der Palast verschwunden ist, sollte vielleicht was ganz anderes dort gebaut werden, weder PdR noch Barbies Schloß!!!

@MitteinsHerz
Vielleicht sollte man sie einfach mal einäschern... soviel Bullshit wie sie schreiben!!


(1985) André
Mon, 2 November 2009 10:43:43 +0000

Wenn die Ostfassade des Schlosses modern wird, dann werde ich zum Schlossgegner.

(1984) MitteinsHerz
Mon, 2 November 2009 10:35:38 +0000

@ Tim

...Wie wär´s mit Auswandern aus diesem entsetzlichen, diktatorischen Staat? Ich empfehle Cuba, noch fidelt Castro dort in einer Mischung aus Nostalgie und Prä-Alzheimerscher Orientierungslosigkeit an einem einzigartigen System herum. Aber vorher müssten Leute wie Sie natürlich, allein um der Vorstellung von einem adäquaten Hauptstadtbild Rechnung zu tragen, die Reste der ehemaligen kolonialen Prachtbauten, die der Sozialismus noch nicht gänzlich hat verfallen lassen, mit Planierraupen beräumen, um für sozialistische "Klotzarchitektur" a la PdR Platz zu schaffen. Nen schönen Gruß an alle Klotzköpfe, die sich doch bitte tunlichst Foren IHRESGLEICHEN suchen mögen, damit sich auf diesem Forum für den "WIEDERAUFBAU DES BERLINER STADTSCHLOSSES" konstruktiv über die bestmögliche Umsetzung des angestrebten Zieles kompetent unterhalten werden kann.


(1983) Kreuzberger
Sun, 1 November 2009 23:41:14 +0000

Eine herrliche Satire auf verwirrte Ex-DDRler, die erst ihren Staat in die Wüste schicken, dann aber vor lauter Kulturschocks alles wieder so haben wollen wie früher. Wirklich gut gemacht, wenngleich etwas realitätsfern. Solche bescheuerten Typen wie diese Kunstfigur "Tim" gibts in Wirklichkeit nicht. Wäre auch schlimm...

(1982) Tim
Sun, 1 November 2009 21:57:32 +0000

Das Luftschloß, welches niemand braucht..... kein Geld zur Finanzierung.... aber ja man mußte ein historisches Gebäude abreißen, in dem die Einheit Deutschlands beschlossen wurde, indem der Grundstein für die heutige Bundesrepublik gelegt wurde. Entstanden ist das teuerste Hundeklo Deutschlands!! Glückwunsch sag ich daa nur!!! Und ob Barbies Traumschloß je gebaut wird steht auch noch in den Sternen. Nicht genug Geld, deswegen hört man auchc ständig, das der Beginn verschoben wird, bzw. man dazu übergegangen ist, geplante Ausrüstungsteile wegzustreichen. LÄCHERLICH !!!

Vielen Dank an Kanzler Kohl, Schröder und an FDJ-Sekretärin A. Merkel für den undemokratischen Akt der Siegerjustiz!! Mehr als 60% der Deutschen in Ost UND West wollten den Erhalt des Palastes der Republik!! Und ihr habt ihn auf barbarische Art und Weise abgerissen... Glückwunsch noch einmal!!!
Das ist keine Demokratie das ist schon fast eine Diktatur!! Des Volkes Willen zählt in diesem Lande nicht!

Barbies Traumschloß statt Palast der Republik, bezahlt von UNSEREN Steuergeldern und ein paar Spenden! Bezahlt von DEM Volk, das den Palast erhalten wollte!!
Wann werden die Deutschen endlich mal den Mut haben auf die Straße zu gehen, wie damals 1989 in Leipzig und anderen Städten der DDR? Wann ist endlich Schluß damit, wie wir von dem deutschen Staat behandelt und bevormundet werden, nicht nur in Bezug auf den Palast der Republik! Z.B. auch die neuen Spitzelgesetze die unter dem Deckmantel des Terrors eingeführt wurden, um mal einen weiteren Punkt zu nennen!!

Manchmal frage ich mich ist die DDR der BRD beigetreten, oder ist die BRD dem Gebiiet der DDR beigetreten? Das würde die Stasigesetze und die Bevormundung durch den Staat erklären!!

Ach ja... hier gehts um Spenden für Barbies Schloss... von mir gibts keinen müden Cent!! Und wer schlau ist, der spendet ebenso nicht!!!

Vielleicht spenden wir ja in ein paar Jahrzehnten für den Wiederaufbau des Palastes der Republik!!

Es lebe das teuerste Hundeklo Deutschlands, damit sich die Köter endlich mal angemessen ausscheissen können!! Danke Deutschland!!!

(1981) Kreuzberger
Fri, 30 October 2009 21:57:24 +0000

Ich schlage vor, all jene, die bisher so vehement vor einer Disneylandisierung des Schloßneubaus gewarnt haben, sich mit uns dafür einzusetzen, daß hier eben nicht ein schräges Stück Entenhausen entsteht, sondern eine seriöse Rekonstruktion ohne jede geschmäcklerische Verfremdung!

(1980) MitteinsHerz
Fri, 30 October 2009 12:04:51 +0000

@S.Hartmann

"..die jetzt so geschockt TUN"

Was für eine anmaßende Unterstellung, wie wollen SIE beurteilen, wie es in MEINER Gefühlswelt, die NEUEN Ansichten des "Schlosses" MIT "Baumarktkuppel" (sehr passender Vergleich) auf der bvmbs-Seite betreffend, ausschaut. Mit welchem Recht behaupten Sie, mein (kann hier nur für meine Person sprechen) Geschocktsein sei nur inszeniert? Eine solch lebensnahe Ansicht der nunmehr wohl beschlossenen Bauvariante samt diesem hässlichen Kuppelersatz, der erdrückenden Wirkung der Betonstelen direkt am restlichen, historisch angelehnten Innenhofensemble und das tatsächlich, brutale Erscheinungsbild des Spreekastens, vergewaltigend an die traumhafte Nordseite gepresst, habe ICH zumindest, in dieser kehleschnürend echt wirkenden Form noch nirgends gesehen, und DAS wahrscheinlich aus gutem Grunde, wie man jetzt sieht. Wenn Ihnen das Alles in dieser Form schon wesentlich länger visuell bekannt gewesen ist, dann ist das Ihr persönlicher Wissensvorsprung. Ich für meinen Teil bin auf´s Tiefste enttäuscht und geschockt, das mögen SIE nun glauben oder es sein lassen, aber ich verwehre mich entschieden gg. Ihren Vorwurf, hier eine Gefühlslage vorzuheucheln oder gar manipulativ einzusetzen. Ich hoffe, das ist hiermit klar geworden.
Ich schließe nicht, ohne erwähnt zu haben, daß ich die restliche Aussage Ihres Posts für konstruktiv und informativ halte.

(1979) clemens
Fri, 30 October 2009 07:34:03 +0000

Die neuesten Präsentationsansichten sind so wahnsinnig hässlich, dass man nur hoffen kann, dass sie Berlin und allen die Berlin lieben, erspart bleiben.
Der Schinkel dreht sich doch im Grabe um, wenn er sähe, was man gegenüber seines Museums so am planen ist!
Viele Grüße!

(1978) Hermann
Wed, 28 October 2009 18:35:57 +0000

@ Haussmann ;)

Ich dachte Sie leben schon lange dort.

(1977) S.Hartmann
Wed, 28 October 2009 18:07:27 +0000

Nana, nicht so verdrossen. Auch wenn ich ein Gegner dieses ganzen Pseudo-Schloss-Projektes bin, ich glaube nicht das eine Neuinterpretation der Kuppel errichtet wird.
Die Renderings deuten nur eine grobe Struktur an, was bedeuten soll das sie wohl aus Geldmangel erst einmal gar nicht gebaut wird.

An alle die jetzt so geschockt tun:
Das jetzige Ergebnis war von Anfang an abzusehen. Auch der Förderverein hat nicht mehr versprochen. Die Rahmenbedingungen durch die Regierung stehen seit Jahren fest (Expertenkommission). Gewünscht haben sich sicher viele mehr, doch habe ich das Gefühl das viele unter Ihnen bis jetzt sehr naiv auf das Projekt schauten.

P.S. Auch ich halte den Stella Entwurf für wenig gelungen, einige andere Wettbewerbsteilnehmer waren ansprechender.

Aber halten Sie mich bitte weiter auf dem Laufenden, ich bin nun Fürs erste nach Paris ausgewandert.

(1976) Lars
Wed, 28 October 2009 17:01:17 +0000

Da die Kuppel eh zu einem späteren Zeitpunkt rekonstruiert werden soll, sehe ich kein Problem darin, wenn dem Schloss übergangsweise dieses "Gerippe" aufgesetzt wird.
Der Schlossverein sollte sich eher für den Wiederaufbau der Schlossapotheke einsetzen.

(1975) CAMPVS SOLIS
Wed, 28 October 2009 16:43:03 +0000

Die historische Kuppel muss um jeden Preis kommen!!! Ich schlage vor, die Kuppel mit im nächsten Fassadenkatalog aufzunehmen!!!

BITTE, HERR BODDIEN, SETZEN SIE SICH VEHEMENT DAFÜR EIN!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!



(1974) Daniel
Wed, 28 October 2009 10:03:53 +0000

Für so einen "Schund" (so muss man die aktuellen Entwürfe ja wohl nennen) werde ich definitiv nicht spenden!!! Hier wird eine einmalige Chance vertan.

(1973) MitteinsHerz
Wed, 28 October 2009 09:23:45 +0000

...Nachtrag:
Um mal sehen zu können, wie man relativ unaufgeregt einfach 1+1 zusammenzählt und alte Schönheit in neuem Kleid wiederkreiert, dem sei folgender Link ans Herz gelegt: http://www.neumarkt-dresden.de/
Dorthin werde ich mich "virtuell" nunmehr wieder wenden, auch schon um meiner grenzenlosen "Berliner Enttäuschung" wohltuende Wundpflege angedeihen zu lassen...

(1972) MitteinsHerz
Wed, 28 October 2009 09:13:11 +0000

...ich bin fassunglos...völlig geschockt...über alle Maßen enttäuscht...mir fehlen die Worte, die meiner grenzenlosen Mischung aus Wut, Trauer und Abscheu auch nur ansatzweise Ausdruck verleihen könnten über das von Oliver verlinkte Bild des zu erwartenden Erscheinungsbildes. Nein, dann bin ich auch dafür, einen kompletten modernen Bau dorthin zu "kleistern", um die alten Fragmente und den bewundernswerten Einsatz vieler Stukaturfachleute nicht wie Perlen vor die Säue zu werfen, sondern für eine Zeit aufzuschonen, in der Menschen endlich genug Rückgrat beweisen, um eine WIRKLICHE Rekonstruktion des guten alten Stadtschlosses zu wagen und gg. alle dümmlichen Unkenrufe DURCHZUZIEHEN...
SO wie dargestellt halte ich die ganze Aktion für lächerlich, peinlich, jämmerlich und ganz und gar UNTRAGBAR.
Sehr geehrter Herr von Boddien, vielen Dank für Ihre unendliche Mühe bis dato, aber an diesem Punkt ist das Projekt zumindest in meinen Augen gescheitert. Vielen Dank an "Politik", betonschädlige Kritiker und elendiges Lobbyistentum. Die große, letzte Chance für eine gerettete goldene Mitte dieser Stadt ist damit endgültig vertan. Ich wende mich mit Frustration und Ekel ab von diesem Herzblutprojekt und werde die Museumsinsel bei zukünftigen Berlinbesuchen meiden, um mir diesen stilistischen Herzschmerz nicht antun zu müssen...
Armes Deutschland! Adé...

(1971) Martin
Wed, 28 October 2009 09:06:07 +0000

Schade, vorher hätte ich auch eher gespendet!

(1970) Oliver
Tue, 27 October 2009 22:14:27 +0000

Es scheint nun doch keine Kuppel zu geben - auf den Seiten des Bundesministerium für Verkehr, Bau und
Stadtentwicklung ist die derzeitige und neue Ausführungsplanung zu sehen, dort ist die historische Kuppel verschwunden und durch eine "Baumarkthaube" ersetzt worden (ähnlich dem Eierbecher des Reichtstages). Zum Bild: http://www.bmvbs.de/static/humboldtforum-herbst-2009/091021_Perspektive%20Nordost.jpg
Damit ENTFÄLLT meine Spendenbereitschaft. Ein kompletter Neubau wäre dann wohl doch "ehrlicher".


(1969) Thilo Möller
Mon, 26 October 2009 20:17:49 +0000

Sehr geehrte Damen und Herren,

Ich habe nicht viel Zeit zu schreiben, aber der Stella Entwirf ist fürchterlich! Bitte noch mal überdenken - wagen Sie doch mal was!!! Dann spende ich auch gerne!

Mit freundlichen Grüßen,

Thilo Möller



(1968) SVM
Mon, 26 October 2009 16:25:27 +0000

Wenn man die aktuellen Meldungen so verfolgt, kann man nur noch mit dem Kopf schütteln. Für alle Schloßfreunde ist die moderne Ostseite schon schwer zu verkraften, wenn nun auch noch die Kuppel modern wird, dann sollte man das ganze gleich lassen. Niemand wird für einen solchen Zwitter spenden, ich übrigens auch nicht. Dazu kommen noch die fehlenden Innenräume, das Eckrondell, die Treppenhäuser etc.
Am Ende ist das Schloß dann nicht mehr als ein Betonkasten mit 3 aufgeklebten Fassaden. Dies kann niemand wollen. Das Schloß würde zur Karikatur seiner selbst werden. Es ist sehr betrüblich, wie hier eine riesige Chance auf Stadtreparatur einfach weggeworfen wird.
Ein solcher Schloßzwitter wäre doch nur Wasser auf die Mühlen all derer, die mit dem Disneylandargument durch die Lande ziehen.
Die Kuppel gehört als integraler Bestandteil zum Schloß dazu, auch müssen die historischen Treppenhäuser und die wichtigen Innenräume zumindest in ihren Abmaßen im Schloß wieder auftauchen, um zumindest die Chance auf eine spätere Rekonstruktion zu gewährleisten.
Das schlimmste an der ganzen Sache ist aber die abermalige Verunsicherung, die bei allen potenziellen Spendern jetzt wieder greifen wird. Niemand weiß doch heute, für was ein Schloß er eigentlich spendet. Solange das noch geklärt ist, wird man auch in Zukunft kaum mehr Spenden einnehmen. Und es sollte klar sein, dass viele Schloßfreunde kein Schloß mit moderner Kuppel wollen!


(1967) Ernst Ludwig
Mon, 26 October 2009 15:50:03 +0000

Da wollen sich nur Leute profilieren und ablenken. So mancher rheinische CDU-Hinterbänkler kann es hier den bösen Preußen mal wieder so richtig zeigen.
DAs ist nicht kleinkariert, das ist Pepitamuster, noch kleiner.
Der durch und durch unnötige Umzug des Bundesnachrichtendienstes von München nach Berlin kostet an die 1 Milliarde. Warum liest man darüber nichts, warum regt sich hier niemand auf?

(1966) Preussen
Mon, 26 October 2009 14:54:32 +0000

Dieses Land hat es nicht besser verdient! Anstatt man jetzt die Chance warnimmt und das Schloss "gescheit" baut, verschandelt man es nun doch mit einer achso tollen modernen Kuppel. Mein Gott sind wir unfähig, da würde Ulbricht noch neidisch!

(1965) Waldmann
Mon, 26 October 2009 14:15:12 +0000

Schlossbau verzögert sich, Kuppel bleibt fraglich.
BMOnline Humboldt-Forum: Bau des Berliner Stadtschlosses wird verschoben
http://bit.ly/4iDNRj

(1964) Kreuzberger
Thu, 22 October 2009 20:09:26 +0000

Wirklich unterstes Niveau, Hugo. Aber auch dermaßen unsachlich und unverschämt, daß Sie sich eher selbst ein Armutszeugnis ausstellen, als daß es Ihnen gelingen würde, andere zu diffamieren.
Aber natürlich sollte sich jeder selbst ein Bild dieser "billigen Schloßbaubaude" machen. Wenn Sie das erreicht haben sollten, dann hat Ihr verbaler Amoklauf doch noch etwas Gutes bewirkt :-)

(1963) MacGeiler
Thu, 22 October 2009 18:52:49 +0000

Was ich gerade erlebe ist einen unsachlichen Herrn Hugo, der andere Meinungen die ihm nicht genehm sind nicht toleriert, und eine Frau deshalb beleidigt.
Ein wirklich sinnvoller Beitrag.


(1962) Hugo
Thu, 22 October 2009 16:10:21 +0000

Ich kann jedem nur empfehlen, sich mal in Boddin's billige Schlossbaubude (Infocenter am Berliner Hausvogteiplatz) zu begeben, dort nach einer ergrauten und verhärmten kleinen Vogelscheuche im Lodenlook Ausschau zu halten und versuchen mit ihr ins Gespräch zu kommen. Nach nicht mal 5 Minuten wird ein dünnschissbrauer Regen herunterprasseln: Sarazzin, Hohmann, rechte Elite in der CDU, linkes Prekariat, Unterschichtenregierung und die unnötige Bekämpfung „von Rechts“, „weil das alles nur medial aufgeputscht wird und gar nicht so ist...“ sind nur ein kleiner Teil der unappetitlichen Themen, die das verschlissene Eva-Braun-Imitat in kürzester Zeit abhandelt.

Sie wollen mal was erleben?
Dann gehen Sie da mal hin!

(1961) Olli
Sun, 18 October 2009 01:21:27 +0000

Das Stadtschloss MUSS zügig gebaut werden. Eine Weltstadt, die architektonisch wie London und Paris wirken will, braucht diese monumentalen Gebäude mehr denn je. Und keine freien Flächen!

(1960) Marc
Mon, 12 October 2009 18:59:14 +0000

@ Stop Stadtschlos
Blöd, dass sich Berlin nur mit ca. 30 Mio. an dem Projekt beteiligt. Eine neu angelegte Parkanlage wäre sicher teurer.

(1959) Kreuzberger
Mon, 12 October 2009 18:17:55 +0000

Und wenn man das Schloß auch als Hüpfburg gestalten würde, wäre euch das genehm?

(1958) Stop Stadtschlos
Mon, 12 October 2009 10:21:26 +0000

Schloss Mit Lustig Cancel The Castle!
Kundgebung gegen das Stadtschloss
Samstag, 17. Oktober , 15.00 Uhr

Berliner BürgerInnen rufen die Verantwortlichen auf die Pläne für das falsche Stadtschloss im Zentrum der Stadt auzugeben, da es mehr als ein halbe milliarde Euro kosten soll.
Am Samstag, den 17. Oktober wird sich eine Gruppe von Demonstranten auf dem Schlossplatz am Humboldt Forum versammeln.
Es wird eine farbenfrohe Kundgebung mit Musik und Hüpfburg zum Thema geben.
Das geplante Stadtschloss ist reine Geldverschwendung.
Besonders in Zeiten der Finanzkrise und wenn in Berlin andere wichtige, schon bestehenden Einrichtungen das Geld gekürzt wird und im baufälligen Zustand vor sich hin vegetieren.
Als Alternative soll der Schlossplatz in seinem jetzigen Zustand bleiben und als öffentliche Fläche oder Park genutzt werden.
Die Demonstranten nehmen das Scheitern des Architekturwettbewerbs für das geplante Stadtschloss zum Anlass, das Thema wieder neu ins öffentliche Bewusstsein zu bringen.
Nachdem das Projekt keinen Architekten hat, wird die Stadt Berlin aufgefordert ihre Agenda neu zu gestallten und sich erneuert die Fragen zu stellen, ob Berlin wirklich dieses Vorhaben tragen kann und will oder eben nicht.
Es gibt genügend bestehende Gebäude in der Stadt, in denen die möglichen Mieter öffentlicher Institutionen wie Bibliotheken, Universitätsfakultäten und Museen unterkommen können- und das bedeutend nachhaltiger und preisgünstiger.
Der Schlossplatz ist seit langem ein Ort, an dem Symbole der Macht errichtet wurden - zuerst die Macht der preußischen Herrscher, dann der sowjetischen Behörden. Nun eine kleine, aber mächtige Gruppe der Geschäftsleute will ein weiteres Symbol der Macht dort errichten.
Schuß damit! Der Schlossplatz soll befreit werden von diesen Symbolen und einfach leer gelassen werden.
BürgerInnen und GegnerInnen des geplanten Stadtschlosses sind eingeladen am 17. Oktober um 15 Uhr sich am Schlossplatz einzufinden. Friedlich, mit Spaß und Freude kommt in königlichen Gewändern und Transpis und besetzt, nutzt und definiert als Volk euren Schlossplatz neu.

Mehr Informationen auf www.stopstadtschloss.com

--------

EN:
Schloss Mit Lustig Cancel The Castle!
Demonstration against the Stadtschloss
Samstag October 17, 15.00

Berlin citizens will call on the authorities to abandon their plans to build a fake castle in the center of the city at a cost of more than half a billion euros.
On Saturday October 17, a group of demonstrators will gather at the Schlossplatz, the site of the proposed ‘Humboldt-Forum’.
They will hold a colourful demonstration featuring music and a jumping castle.
Their main message is that the Stadtschloss is an unnecessary waste of money, especially during a financial crisis, at a time when many other services in Berlin are under-funded and in a state of disrepair.
Instead, demonstrators propose that the Schlossplatz be left in its current empty state to be enjoyed as a public park.
Demonstrators have decided to act now due to the recently-exposed mishandling of the architectural competition. Now that the project is without an architect, it is a good time for the city to completely reconsider whether it wants or needs this building at all.
The public institutions that have been proposed as tenants of the Stadtschloss – including the city library, university faculties and museum departments – can accommodated in other existing buildings at a much lower cost.
The Schlossplatz has long been a site where symbols of power have been erected - first the power of the Prussian rulers, then the Soviet authorities. Now a small but powerful group of business people want to build yet another symbol of power there. Instead of this constant adjustment of history, demonstrators call for the location to be left empty and free of symbols.
Citizens who are also against the Stadtschloss can join the demonstration at the Schlossplatz at 15.00 on Saturday August 17. Organizers are inviting the public to bring their own signs, to dress as royalty, and to enjoy a playful, peaceful demonstration.

More information: www.stopstadtschloss.com


(1957) Kreuzberger
Sat, 10 October 2009 20:36:29 +0000

Ergänzend zu Mc Geilers Beitrag möchte ich auf den Abriß und Wiederaufbau des Hildesheimer Knochenhaueramtshauses hinweisen (Startseite, Rubrik Rekonstruktionen).
In den 60er Jahren entstand an dessen Stelle ein moderner Hotelbau, der aber vernünftigerweise wieder abgerissen wurde.

In den 60ern wurden in Westdeutschland übrigens ganze Fachwerk-Dörfer durch eine grassierende Sucht nach Eternitfassaden und futuristisch-häßlichen Eingangstüren verschandelt, was dann durch Unmengen an Geranien und schmiedeeisernen Geschmacksverirrungen wieder zu kaschieren versucht wurde, nach dem Motto "Unser Dorf soll schöner werden" :-(



(1956) Mac Geiler
Sat, 10 October 2009 12:47:06 +0000

@ Johannes K.

Sie ziehen die Grenzen etwas zu scharf.
Soll ich alles stehen lassen welches eine historische Bedeutung hat?
Genau genommen haben alle Klötze ihre historische Bedeutung, und zwar als Bauten ihrer Zeit, die ja einzigartig ist und nicht mehr wiederkommt.
Soll man deshalb alles erhalten? Wo ist die Grenze?
Natürlich hat der Palast der Republik eine ganz besondere Bedeutung.
Andererseits ist der Kulturhistorische Wert, der sehr wichtig ist und den Sie gar nicht berücksichtigen, gleich null.
Einfach gegossener asbestverseuchter Beton. Und dazu nicht älter als ein paar Jahrzehnte.
Wie können Sie das mit dem Reichtag und anderen vergleichen?
In Husum steht ein Heimatmuseum, etwa 36 unter den Nazis gebaut.
Und das stört mich nicht die Bohne, weil es, im Gegensatz zu den drumherumstehenden Häusern die während der Demokratie gebaut wurden, schön ist. Außen wie innen.

Fassaden dienten in erster Linie dem Erfreuen des auges. Dem Schmücken des Hauses. Bei räpresentativen Bauten gaben sie oft auch einen Vorgeschmack auf den Inhalt oder die Funktion des Gebäudes. Alles in Harmonie mit anderen Fassaden der Nachbargebäude.

Dieser Beton aber erfreut aber meine Augen nicht, sondern verursacht eher Augenkrebs.
Der Asbest verursacht noch zusätzlich Lungenkrebs, für mich also ein doppelter Grund so etwas zu entfernen.

Sie als fast Nürnberger wissen vermutlich das wir im Jahrtausend alten Nürnberg bis 1944 eine komplett erhaltene Mittelalterstadt hatten.
Es gab seit dem Mittelalter (!) ein Baugesetz welches besagte, das alle neuen oder renovierten Fassaden sich dem Stadtbild fügen müssten.
Harmonie und Schönheit bis zum Himmel.
Deshalb war sie schon vor 200 Jahren ein Touristenmagnet für alle Europäer. Amerikaner, Engländer, Franzosen...alle haben sie diese unglaubliche Stadt besucht und darüber geschrieben.

Nach 1944 war von dieser Stadt gar nichts mehr übrig.
Man hätte die Ruinen ja auch stehen lassen können. Historisch bedeutend wären sie ja, als Symbol der Auslöschung einer kompletten Stadt an einem Tag.
Statdessen hat man wenigstens einige Häuser rekonstruiert um wenigstens einige Straßenzüge historisch aussehen zu lassen. Auch das Dürerhaus womit die Stadt so wirbt, ist eine Rekonstruktion mit ein paar original Balken.
Wenns nach mir ginge würde ich Nürnberg bis auf das rekonstruierte komplett einstampfen und den Zustand von 44 wiederherstellen. Dabei ist mir die historische Bedeutung von häßlichen Klötzen egal.
Die soll man im Museum als Miniaturen ausstellen, hauptsache ich muß sie nicht tagtäglich im Vorbeigehen sehen.

Es gibt übrigens mitten im Neumarkt in Dresden einen ähnlichen Klotz, den Kulturpalast.
Er verhindert eine weitgehende Rekonstruktion des Neumarktes weil er mitten im Weg steht.
Und jetzt kommt das beste: auf dem Beton sind kommunistische Malereien und deshalb steht das ganze Ding unter Denkmalschutz. Daran können Sie sich ja für den Rest ihres Lebens erfreuen, denn mindestens so lange wird es stehen.
Ich hingegen werde den Bereich meiden und mich eher vor des Semperoper aufhalten.
Brühlsche Terrasse und so.
Die ist viel schöner.
Grüße

(1955) Delattre
Sat, 10 October 2009 12:14:00 +0000

Ohne hier auch nur annähernd auf alle Einzelheiten eingehen zu können. Warum soll die Großstadtfeindschaft nach dem Ersten Weltkrieg zwingend konserviert werden. Die Planungskonzepte der in Funktionsräume aufgeteilten autogerechten Stadt sind gescheitert und werden von einer deutlichen Mehrheit der Menschen abgelehnt. Auch sollte die Bedeutung des Palastes der Republik nicht nachträglich verklärt werden. Der Palast der Republik war meines Erachtens eher eine Event-Halle in der Formensprache der 70er Jahre - mehr nicht, die Volkskammer war nur nach der friedlichen Revolution von 1989 demokratisch legitimiert. Im Mittelpunkt der Debatte muss die langfristige Wiederherstellung maßvoller Stadträume durch ein kleinteiligeres Straßen- und Bebauungsmuster stehen. Ohne die Rekonstruktion einzelner Bauten ist eine vernünftige Balance zwischen Geschichte/ Traditon und Zukunft nicht möglich. Berlin - da ist meine Position eindeutig - muss in seiner Mitte wieder Zentrum werden.

(1954) Subjekt
Thu, 8 October 2009 09:20:23 +0000

Zu welchen Erkenntnissen kommt man in 16 Jahren?

Was schön ist, und was nicht?

Also nach 16 Jahren können Sie hier nun endlich erkennen, z.B. durch den Beitrag von Johannes K., dass jene, die eine Alternative zu Schlossfassaden sehen, die Diktatur auch nicht mögen! – Glückwunsch!

Oder wollen auch Sie den Anschein erwecken, dem sei nicht so?

Den "Schönheitsliebenden" ist mit diesem Trojanischen Pferd ja ein erfolgreicher Ritt gelungen!

Die „richtigen“ Leute wurden ja effizient mit einbezogen.

Wie heißt denn die Alternative zur Diktatur, die mit den Schlossfassaden zum Ausdruck gebracht wird?

(1953) Martin B.
Wed, 7 October 2009 20:37:57 +0000

Wer sich intensiv mit der Geschichte dieses Ortes und auch mit anderen, bisher präsentierten Alternativentwürfen beschäftigt hat (ich tue das seit 1993) kann meines Erachtens nur zu dem Schluss kommen, dass die Rekonstruktion der Schlüterschen Schlossfassaden richtig ist. Geschichtskittung hin oder her, Disney oder nicht, alle Plätze, die nach dem Krieg wieder nach altem Vorbild erstanden sind ziehen magisch die Menschen an. (Frankfurt Römer, Mainz Domplatz und viele andere Beispiele) Wer stellt in unserer Gesellschaft die Axiome auf: "Das tut man nicht?" Man tut eben doch, weil etwas Schönes durchaus unseren durch moderne Architektur strapezierte Augen wieder Linderung verschaffen. Verzeiht mir ihr Architekten, sehe ich mit die vielen Neubauten (etwa Friedrichstr oder jetzt neu an der Kreuzung Linden-Friedrichstr - Mercedes) an, dann hat man, wenn man einen Kasten gesehen hat, auch alle schon gesehen. Obwohl mir persönlich durchaus auch Kazleramt und manch andere Bauten gut gefallen. Auf dem Schlossplatz muss Berlin wieder eine Chance haben, Berlin zu sein. Und Berlin, dass ist für mich das Schloss. Und ich spreche bewusst subjektiv, weil mir die Diktatur anderer zuwieder ist.

(1952) Johannes K.
Wed, 7 October 2009 19:54:20 +0000

Geschichtsklitterung hat an diesem Ort wohl Geschichte...

Es ist bei Gott nicht gut zu heißen, dass die SED - Dikataur der DDR das damals aufbaubare Stadtschloss gesprengt und damit Berlin um einen wichtigen Ort der Stadtgeschichte beraubt hat. Dies ist alledem vorweg zu nehmen.

Es ist jedoch bedenklich, dass man an selber Stelle einige Jahre später den gleichen Fehler erneut macht. Mit dem Abriss des Palastes der Republik an gleicher Stelle!
Man sollte bedenken: Dies war der Ort der Regierung der DDR!

Die selben Menschen die den Abriss des Palastes der Republik so stark befürworteten sollten einmal darüber nachdenken, ob Sie es dann folgerichtig nicht auch befürworten müssten, den dt. Reichstag wegzureißen und durch einen modernen Zweckbau zu ersetzen.

Nun kann man dem sicher entgegenbringen, der Palast der Republik sei der Ort einer Unrechtsregierung gewesen im gegensatz zum derzeitigen Regierungssitz der demokratischen Bundesrepublik. Das ist voll richtig! ABER: Man denke an den 2. Weltkrieg... Welche Rolle hatte da der Reichstag gespiel? (Ermächtigungsgesetz...) Dann könnte man noch sagen " Das Gebäude wird an dieser Stelle nicht benötigt" Nach der Meinung vieler widerum falsch, doch selbst wenn dies nicht so wäre... Warum reißt man dann nicht auch gleich noch das Wasserwerk in Berlin und die Paulskirche in Frankfurt ab? Gelände in jeweils bester Lage die sicher bei vielen Investoren Interesse wecken würden um hier Shoppincenter oder Bürogebäude zu errichten...

Da es also keinen wirklich guten Grund für den Abriss des Pal. d. Rep und einen Aufbau eines schlechten Abklatsches des Stadtschlosses gibt. Es handelt sich hierbei nur um eine widerholte Zerstörung eines geschichtsträchtigen Bauwerkes und dem Vergessen der DDR. In Nürnberg haben dies auch manche Gruppen mit Hitlers Reichs - Parteitagsgelände versucht. Es steht noch heute! Zum Leid vieler Bürger die trotzdem ihre Geschichte nicht durch vernichtung negieren wollen sondern Sie als geschehen annehmen und versuchen damit umzugehen.
Scheinbar ist Berlin dazu nicht in der Lage !

Es ist in meinen Augen ein Trauerzeugnis für die Stadt Berlin, wie auch für unser ganzes Land (Schließlich hat die Politik und viele Politiker das Vorhaben unterstützt, die vom Volk gewählt werden!)

Wenn man das Gelände schon seiner Geschihte bereinigt hat wre es vllt. Sinnvoller an dieser Stelle nicht einen neuen Betonbunker zu bauen, sondern ein entsprechend großes denkmal / Museum zum Leben in Berlin mit der Mauer sowie zum Gedenken an die Opfer an der Mauer und der DDR!

Das ist das vereinigte Deutschland in meinen Augen den Menschen schuldig die für das Ende der DDR und das erlangen von Menschenrechten gekämpf haben und ihr Leben dafür riskiert / geopfert haben!

Veitsbronn bei Nürnberg
07.10.2009

Johannes K. , 23 Jahre

(1951) Old Shatterhand
Wed, 7 October 2009 08:28:23 +0000

Sehr richtig, führt man den Gedanken weiter, muss man sich eingestehen, dass mit den königlich-kaiserlichen Hüllfassaden ein merkwürdiges Konstrukt entsteht.

Ein sprichwörtlicher Kolonialwarenladen, mit Wohlfühl-Pilaster, woran sich Family (Eistüte schleckend) von außen ergötzt, während sich Papa per Handy über seine neuen Anlageformen informiert,
die von Bauträgern in trivialste Häuslebauer-Architektur investiert wurden, wie sie auch unser Land prägt. – „Landhausstil“.
(gefräster „Schnitzbalkon“, Car-Board, Hirschgeweih, Kunststeinpflaster) – wie in den Prospekten.

Diese Asesoires gelten ja nunmehr schon als „Zeugen“ der „Guten alten Zeit“ – und sind wohl so was wie Placebo–Identifikationsobjekte – genau wie das neue Frankfurter-Future-Fachwerk, oder auch unser Berliner POMO-Korsett für 80Mio, dem sich die Sammlung über die „Wilden“ unterzuordnen hat.

Merke: Mit Pilaster und Architrav, (stehend für Ruhm und Ehre Preußens) hat man sich und seine Kultur zu identifizieren. Die Relikte der Wilden (die ich eh nicht verstehe) müssen mit unserer alten unbedenklichen Größe ummantelt werden, denn ich muß mich dessen nicht schämen!

(1950) Winnetou
Sun, 4 October 2009 14:29:03 +0000

Es ist erschütternd wie konfus die Präsentation des Ethnologischen Museums in der Ausstellung "anders zur Welt kommen ist". Wenn das der Vorbote des zukünftigen Humboldt Forums sein soll, dann: Gute Nacht. Heute müssen wir wirklich anders zur Welt kommen und endlich entdecken, dass wir eine Welt sind, die in jedem Moment voneinander abhängt. Uns verbindet die Erfahrung einer konstanten Bedrohung, aber auch das stetige Streben nach Veränderung. Wir wollen alle aus unserem Leben etwas "machen". Als Europäer tragen wir eine Verantwortung, diesem globale "Wollen" ein Forum zu geben: für die Freiheit des einzelnen und die soziale Verantwortung für "unsere Welt". Das könnte der Leitgedanke des Forums werden.

(1949) Peter Gerloff
Fri, 2 October 2009 19:32:08 +0000

Gestern kam ich am Infostand in Hannover/Kröpke vorbei und wurde sehr freundlich begrüßt und informiert. Danke für das Engagement und das hervorragende "Berliner Extrablatt"! Viel Ausdauer und Erfolg!

(1948) Carsten
Fri, 2 October 2009 07:41:25 +0000

Wenn hier soviel Zuspruch für das gute alte Schloß ist, warum nur eine Versammlung, warum nicht ein Bürgerentscheid gegen den geplanten Betonklotz? Die Mehrheit der Berliner denke ich ist für das Originalgetreue alte...die paar Hanseln, die sich Experten schimpfen und das Schloß auf Jahrzehnte verschandeln wollen, spielen mit Ihrer Stimme dann keine Rolle mehr.So funktioniert Demokratie.


(1947) Kreuzberger der echte
Thu, 1 October 2009 19:25:05 +0000

Ob Kommentar (1948) aus Kreuzberg stammt, möchte ich bezweifeln. :-(

(1946) Kreuzberger
Thu, 1 October 2009 19:14:19 +0000

Jawoll, den deutschen Pass kriegst du erst wenn du Kaiser Wilhelm salutierst!

(1945) Bert
Thu, 1 October 2009 19:06:09 +0000

@(1945) ... aber den mit dem Bart, mit dem langen Bart.
Oh Mann

(1944) Kreuzberger
Thu, 1 October 2009 16:58:16 +0000

@(1945) Wer auf diesem debilen Niveau pöbelt, beweist nur, daß er der Diskussion nicht folgen und erst recht nicht argumentieren kann.

(1943) Was Ur-Opa noch wußte ...
Thu, 1 October 2009 15:52:28 +0000

"WIR WOLLEN UNSER`N ALTEN KAISER WILHELM WIEDER HAM`"

...uff-tata!,- uff-tata!,- uff-tata!

(1942) salsero
Thu, 1 October 2009 12:31:46 +0000

Richtig! Wenn schon das Schloss neu aufgebaut wird, dann auch vollständig, nicht nur mit einer Hauptkuppel sondern auch mit den beiden kleineren Kuppeln an den Seiten. Ohne den hässlichen Betonklotz und mit allen Innenräumen in den Maßen/Ausmaßen, wie es vorher war.

Man darf um himmelswillen eine solch einmalige Gelegenheit, das Schloss in seiner Gänze und möglichst originalgetreu wiederherzustellen, nicht wegen Sparsamkeit oder zeitweiligem Geldmangel versäumen. Bei der Dresdner Frauenkirche war das auch anfangs das Argument der Gottlosen und Kulturlosen; und wie reich wurde und wird heute noch gespendet und wie glänzend steht Dresden heute weltweit da mit seiner neuen alten Frauenkirche. Das Kuppelkreuz sogar aus dem Englischen Königshaus.

Wenn unbedingt anfangs gespart werden muss, dann können ja die Innenräume zunächst zwar in den historisch getreuen Ausmaßen wiederhergestellt werden, allerdings erst einmal ohne die Innenauskleidung. Jedenfalls erhält man sich so die Möglichkeit, zu späterer Zeit auch innen alles wieder möglichst originalgetreu herstellen zu können, wenn die Grundrisse wieder stimmen. (siehe Bernsteinzimmer)

Aber ich bin fest überzeugt, dass auch dem Neuaufbau des Berliner Schlosses ausreichend Gelder zufließen werden.

Und stellen wir uns in Wort und Tat denen entgegen, die da herumposaunen, es sei gut, Altes mit neuen Elementen zu verbinden und das Schloss mit einer Stahlbetonseite abzuschliessen. Welcher Unfug ist denn das? Stahlbeton hat ganz andere Baummöglichkeiten als die seinerzeit beim Schloss verwandten Materialien: Stein, Eisen und Ziegel. Stahlbeton kann ganz andere Weiten überspannen und passt vom Material von seiner Struktur nicht als fassadengestaltendes Element hierhin. Also, nichts weglassen, alles so wieder wie es war, damit auch spätere Generationen die Schönheit dieses einmaligen städtebaulichen Ensembles von Stadtschloss, Berliner Dom, Werderscher Kirche, Kronprinzenpalais, Zeughaus und Museeumsinsel ungestört geniessen können

Das war das Wort.
Meine Tat:
ich bin dabei einen Vesammlung zu organisieren mit einem Vortrag eines Professors für Bauhistorie um Spendengelder für das Berliner Schloss zu sammeln.




(1941) MitteinsHerz
Thu, 1 October 2009 10:30:56 +0000

Hilfe, allein die grausame Vorstellung dessen torpediert augenscheinlich meine Fingerfertigkeit. :-/

Es sollte natürliche heißen:
"Hier vertut man die große Chance, eine "Filetseite" des Schlosses angemessen zu präsentieren, anstatt diese mit grober Baukastenarchitektur zu verstellen.

(1940) MitteinsHerz
Thu, 1 October 2009 08:46:43 +0000


...ups, zu früh geschickt!
@Kreuzberger
Fortführen der Fassadenstruktur an der Spreeseite samt einer prächtigen Freitreppe als Anlegestelle. Das ist ein fantastischer Vorschlag. Jedem halbwegs funktionierenden Empfinden für baugeschichtlich, architektonische Schönheit, muss im "Umschiffen" der Museumsinsel der Anblick des Betonklotzes der geplanten Ostseite wie eine visuelle Watschen entgegenschlagen. Hier vertut man die große Chance, eine "Filetseite" des Schlosses mit grober Baukastenarchitektur zu verstellen.

(1939) MitteinsHerz
Thu, 1 October 2009 08:30:37 +0000

@ratlos

Der Nick scheint bei Ihnen Programm zu sein.
Ich empfehle in allen drei Punkten die Konsultation eines Augenfacharztes. :-)

(1938) Kreuzberger
Wed, 30 September 2009 17:46:44 +0000

Noch glänzt da nichts. Kommt aber noch. Nur Geduld!

MitteinsHerz hat recht. Man sollte jetzt, da die Querelen um Stella eventuell zu zeitlichen Verzögerungen führen, nochmal überlegen, ob es überhaupt eines Architektenwettbewerbs bedarf. Gefragt sind vor allem Rekonstrukteure, Kunstgeschichtler und Architekturhistoriker und keine Kreativen, die hier irgendwelche Duftmarken hinterlassen wollen.
Überraschenderweise ist man ja nun vollkommen von den aufgefundenen Fundamenten überrascht und schon geht die Diskussion wieder los, was deren Erhalt wieder an Mehrkosten verursachen würde. Man sollte froh sein, diese zur baulichen Orientierung heranziehen zu können, man sollte sie soweit möglich erhalten und man sollte sie dort dokumentieren und überbauen, wo alles andere zu teuer würde. Aber Pragmatismus ist hier anscheinend nicht gefragt.
Falls sich herausstellen sollte, daß der Kostenrahmen durch die Menge an Steinmetzarbeiten gesprengt würde, ließe sich die Fassade erst einmal schlichter gestalten, um die Ornamentik nach und nach einzufügen. Es muß doch möglich sein, Interims-Steinquader so zu verbauen, daß sie später herauszunehmen und durch skulpturierte Steine zu ersetzen sind.
Die Spreefassade originalgetreu wiederaufzubauen wäre ja schön. Es gibt dazu, wie ich finde, nur eine einzige Alternative: Die Fortführung der Fassadenstruktur. Das wäre historisch nicht korrekt, aber authentischer als jede Neuinterpretation. Daß gerade die Wasserseite als öde Allerweltsfassade gestaltet werden soll, ist mir jedenfalls absolut schleierhaft. Warum wird hier nicht ein prachtvolle Schiffsanlegestelle mit breiter Freitreppe geplant?
Fragen über Fragen...

(1937) ratlos
Wed, 30 September 2009 14:56:16 +0000

... Wessen wunderbarer Glanz? ...
... Was glänzt?

... Augen kuller ...





(1936) MitteinsHerz
Wed, 30 September 2009 10:13:32 +0000

Die ganze Diskussion pro/contra Wiederaufbau ist doch völlig sinnentleert, da keine Seite in der Lage sein wird, die andere vom vermeintlich "Besseren" zu überzeugen. Wir haben in unseren ehemals wunderschönen Städten schon derart viel Nachkriegsarchitekturfrevel und moderne, visuelle "Zangengeburten" ertragen müssen, daß ich es für meinen Teil leid bin, mich über den Sinn oder angeblichen Unsinn von Rekonstruktionen und Wiederaufbauten mit verbohrten Befürwortern der Moderne endlos, enervierend zu streiten; schon garnicht HIER, auf der Seite der Befürworter einer Wiederherstellung dieses wunderbaren Bauwerkes. Wir sollten vielmehr hier unsere Energie dafür verwenden, was man unternehmen kann, um den Wiederaufbau unbedingt möglichst nahe dem Original zu bringen; sprich Verhinderung dieses unsäglichen Spreeanbaus, dafür Rekonstruktion des Apothekerflügels, notfalls in einem späteren Bauabschnitt und darüber hinaus die Chance auf späteren Innenausbau gewisser Leiträume/sääle und Treppenhäuser nach Originalvorlagen. DAS sollte und MUSS ein Hauptaspekt der hier investierten Energie sein, denn glücklicher und dankenswerterweise unabwendbarer Fakt ist doch wohl, daß das Schloß zum Status Quo in mindestens seiner angekündigten, historisierenden Form GEBAUT WIRD! Punkt Ende Aus! Ich weiß nicht, warum es dann hier noch den einen oder anderen Andersdenkenden gibt, der diese Seite mit seinen haltlosen Forderungen nach moderner Architektur oder gar jetzt noch mit seinem sinnlosen Klagen über den "Verlust" des PdR zuschüttet. Also, HIER BITTE MIT ALLER KRAFT FÜR EIN WIEDERERSTEHEN DES WUNDERBAREN GLANZES IM HERZEN DIESER EINMALIGEN STADT!

(1935) Kreuzberger
Mon, 28 September 2009 19:21:22 +0000

Voll korrekt, bis auf die scheiß Fäkalausdrücke ;-)

(1934) Carsten
Mon, 28 September 2009 12:57:08 +0000

Mit Interesse verfolge ich die Diskussionen über den Neuaufbau des Schloßes. Vom ersten Moment an, seit die Installation der Leinwände, hat mich die schönheit des Schloßes faßziniert. Geschockt war ich, das mal wieder das alte mit dem vermeindlich Modernen verbunden werden soll. Der Würfel sieht einfach nur scheiße aus und verschandelt jetzt schon vor Baubeginn das zukünftige Schloß. Baut doch einfach 1 zu 1 wieder auf und scheißt auf den modernen Zeitgeist.Das Schloß hat mehrere hundert Jahre überdauert und war bis zum Abriß achiktektonisch wunderschön, da muß man keine Experte ein. Die Architekten die den Würfel da hinstellen wollen hätte ich mal sehen wollen, gleiches bei der Frauenkirche in Dresden anzuwenden. Der Aufschrei wäre riesig gewesen. Und was ist mit der Postmodernen Kirche am Kuh-damm? sieht auch scheiße aus oder? Es wäre besser gewesen die Alte wieder aufzubauen, somit würde der Kuh-damm nicht so glanzlos wie heute dastehen. Aber das haben ja, zum Glück, ehemalige Westberliner Politiker zu verantworten, ich hoffe Sie sind heute mit Ihrer Entscheidung von Damals glücklich. Ich bin es nicht und viele andere auch nicht

(1933) Kreuzberger
Tue, 22 September 2009 22:25:23 +0000

Die Schönheit in der Kunst ist leider so wenig definierbar wie die Wahrheit in der Politik. Deswegen sind beide Begriffe ja auch eher verpönt. Einigermaßen eingrenzen lassen sie sich allerdings schon. Es genügt, das verbindende Schönheitsideal der östlichen Straße Unter den Linden und der Museumsinsel als Maßstab zu setzen, um Baustilen, die nicht in der Tradition der griechisch-römischen Antike stehen, nahezulegen, sich doch bitte woanders zu manifestieren.

(1932) salsero
Tue, 22 September 2009 13:26:47 +0000

Bravo Isidor! (Dein Text Nr.1925)

Endlich jemand, der weiss, wie wichtig der Begriff "Schönheit" in der Architektur ist. Und Gott sei Dank haben gescheite Leut den Abriss des Palzzo Prozzo entschieden, der als Sinnbild eines diktatorischen Unrechtregimes keine Brechtigung hat, zu bestehen sondern hoffentlich bald dem Vergessen anheim fallen wird und wieder der besseren und wertvolleren Architektur den Platz freimacht.

Es sind dieselben schlimmen Kleingeister und Gewalttäter, die seinerzeit das Stadtschloss in Berlin gesprengt haben und jetzt noch einem hässlichen, einfaltslosen, naiven Würfelbaukasten nachtrauern. Genau Wie die Taliban, die eine Buddastatue aus einer Bergnische sprengen, weil sie eine jahrtausendealte friedliche Religion wie den Buddismus fürchten. Schnell abreissen und sprengen das können sie, aber an die Stelle etwas kulturell Gleichwertiges und Schöners hinzustellen, das vermochten sie nicht.

In Dresden fühlen sich Tausende Touristen aus aller Welt jeden Tag sehr wohl in der überragenden Architektur einer Semperoper, eines Zwingers, der Trinitatiskirche oder der Frauenkirche, die ebenfalls rekonstruiert wurde und die anstürmenden Zuschauermassen fast nicht bewältigen kann.

Als Spende für die Frauenkirche habe ich bereits die 6. Uhr gekauft - für das Berliner Stadtschloss habe ich heute für einen Balluster gespendet und bin fest davon überzeugt, dass das neue Stadtschloss der Stadt Berlin und seinen Besuchern wieder Schönheit und Einheit in der Architektur zurückgeben wird, in der sie sich sehr wohlfühlen.

Grüßle








(1931) Maus
Mon, 21 September 2009 14:12:18 +0000

Als Kunsthistoriker würde man die Sprengung der Schlossruine verurteilen, so wie ich auch. Ist auch ein Stück weit den zeitlichen Umständen geschuldet. Darum geht es aber nicht mehr.

Allerdings wird kein seriöser Kunsthistoriker auf die Idee kommen alles wieder neu hinzubauen. (Begriff: "historisch")
"Wiedergutmachen" läßt sich so wirklich nichts.

(1930) Kreuzberger
Sun, 20 September 2009 10:14:10 +0000

@Maus:
Was hatte Ulbricht damals doch gleich gesagt?
Mit der Kritik der Kunsthistoriker würde er schon fertig werden.
Offensichtlich hat er sich da getäuscht, obwohl er das nun leider nicht mehr erleben kann.

Ja, wir arbeiten auch sonntags :-)

(1929) Maus
Sun, 20 September 2009 09:31:14 +0000

@Kreuzberger
"Das hört sich an, als ginge es hier noch einmal um die Sprengung des Stadtschlosses durch Ulbricht. Dieser barbarische Akt war tatsächlich ein Verbrechen an unserer Kultur, dessen Wiedergutmachung uns nun viele Hundert Millionen € kosten wird!"

Der Ideologe bei der Arbeit ;-)

(1928) Kreuzberger
Sat, 19 September 2009 21:09:50 +0000

"...wer sich den Werdegang einmal anschaut, gelangt einfach zu der Erkenntnis, daß ein Stück Zeitgeschichte mit sehr populistischen ideologischen Argumenten beseitigt wurde. Möglichkeiten, Geschichte zu verarbeiten wurden uns dadurch quasi genommen..."

Das hört sich an, als ginge es hier noch einmal um die Sprengung des Stadtschlosses durch Ulbricht. Dieser barbarische Akt war tatsächlich ein Verbrechen an unserer Kultur, dessen Wiedergutmachung uns nun viele Hundert Millionen € kosten wird!

(1927) Richtigsteller
Sat, 19 September 2009 19:32:01 +0000

Was “shade of architecture ruskin” (1927) bemerkt, schildert mit knappen Worten was wir gerade in Berlin beobachten können. Das muss man einfach ernst nehmen.

Das Wort „Fake“ trifft es wohl, man kann auch gerne jeden anderen vergleichbaren deutschen Begriff dafür einsetzen. Es ist unverkennbar, und wer sich den Werdegang einmal anschaut gelangt einfach zu der Erkenntnis, dass ein Stück Zeitgeschichte mit sehr populistischen ideologischen Argumenten beseitigt wurde. Möglichkeiten Geschichte zu verarbeiten wurden uns dadurch quasi genommen ...

Kulissen können wir im Theater beobachten. Schneidet man diese durch, oder besieht sie sich von der Seite, erkennt man die „flache“ Täuschung, genau wie bei einer Fassadendekoration.

Denkt man aber weiter, so wäre eine vollständige Rekonstruktion doch auch nicht mehr als Theater …

(1926) Kreuzberger
Fri, 18 September 2009 19:20:52 +0000

@ shade : Hätten Sie es mal bei Ihrem ersten Satz belassen, dann könnte man Sie ernstnehmen.

(1925) shade of architecture ruskin
Fri, 18 September 2009 09:04:40 +0000

Eine nicht konsequent durchgezogene Rekonstruktion wird stets nur ein fragwürdiger Fake bleiben. Der Palast der Republik wäre zumindest ein Denkmal der Bedeutung gewesen.
Intellektuelle Revanchisten konnten dies nicht ertragen und haben in Siegermentalität und eventuell auch einer möglichen "Post-NS-Gesinnungssyndrom" bzw. Traumatisierung dieses geschichtliche Zeugnis einer anderen Zeit ausradiert und ausgemerzt um sie einfach nicht wahrhaben zu müssen.

Denkmalpflegerisch ist eine nur teilweise durchgebildete Rekonstruktion halt "Fassade", Kulisse, genau das was die oben angeführte Gesinnung dokumentiert und entlarvt.

Es ist nicht so, dass mir der Palast der Republik "gefallen" hätte, aber er hat nun mal eben existiert und ist ein Manifest, auch wenn es das Ensemble "stört". Gerade durch die Irritation wirkt der über seine bloße physische Existenz hinaus.

Die seinerzeit aufgestellte Kulisse hätte Anlass genug geboten sich mit dem Themenkreis eingehend und kritisch abseits der Ideologie auseinander zu setzen, genau das hat aber nicht stattgefunden. Der nun geplanten Form eine sehr fragwürdige Angelegenheit.

(1924) heike weis
Wed, 16 September 2009 14:22:12 +0000

hallo, ich habe gehört, dass Kellerreste bei Grabungen gefunden wurden.Ich fände es schade wenn sie der Rekonstruktion geopfert würden.Was wird mit ihnen geschehen und kann man sie besichtigen.Meine Schwester sagte sie hätte schon vor 10 Jahren Gewölbereste besichtigt.
Kann man mich da aufklären?
Viele Grüße
Heike Weis

(1923) Isidor
Wed, 16 September 2009 09:55:42 +0000

"Diese Aussage versteht niemand, und bedarf der Erläuterung."

Also ich verstehe sie sehr gut. Gebäude waren früher nicht nur Architekturgebilde, sie waren auch Kunstwerke. Überall - sei es bei Stuckverzierungen, Ornamenten, Schnitzereien, Wand- und Deckenmalereien - überall arbeiteten Künstler und fähige Handwerker mit und genau das macht diese Häuser so einmalig und schön. Dieser Aspekt fällt heutzutage leider komplett weg. Daher versuchen sich die Architekten selbst als Künstler darzustellen, indem sie groteske, unförmige und exzentrische Gebäude entwerfen, die sie uns gerne als Kunstwerke verkaufen würden. Oder sie geben sich gleich geschlagen und quälen unsere Augen mit ihren einfalls- und trostlosen Nutzbauten, die sie in die Welt setzen. Ich weiß nicht einmal, was schlimmer ist...

Dass der Spendenverein es nicht schaffen wird, die für die Fassadenrekonstruktion nötigen Mittel aufzubringen, ist nichts weiter als eine unbegründbare Mutmaßung Ihrerseits. Aber wer weiß, vielleicht haben Sie Recht und Sie werden tatsächlich 1,50 Euro Ihres Steuergeldes ungefragt für das Schloss spenden. Das wäre sicherlich ein schwerer Schlag.

Bei Fassaden geht es nicht darum, den Menschen die Möglichkeit zur Begegnung zu geben. Das ergibt sich daraus von selbst. Sie sollen der Stadt ein schönes, einmaliges Gepräge geben, damit sich die Menschen darin wohlfühlen. Sie sollten auch ein Spiegel der Kultur sein. Moderne Glas- und Betonfassaden spiegeln nur eine hässliche und ungeliebte Globalisierung wider.

(1922) TKKG
Wed, 16 September 2009 08:47:28 +0000

Kreuzberger schrieb:

"Kunst und Handwerk sind hier auf der Strecke geblieben. Überlebt hat allein die Architektur,..."

???
Diese Aussage versteht niemand, und bedarf der Erläuterung.

Bezahlbar ist Handwerk nicht mehr. Die Summe für die Barockfassaden werden durch Spenden nie eingenommen werden.
(Was die Aussage unterstreicht.)

Wenn der Entwurf, so wie er sich uns im Moment darstellt verwirklicht werden sollte, dann werden am Ende Steuermittel, und somit das Geld der Allgemeinheit aufgewendet werden müssen.

Damit geben auch jene Geld, die die Fassaden eigentlich nicht mochten, und mit dem Ergebnis, dass "Kleinteilgkeit" nur in eine Fassadenstruktur investiert würde.

Sie verwechseln "Fassadenoberfläche" mit "Stadträumlichkeit".
Abgesehen davon, steht der Begriff des "kleinteiligen Stadtraumes" nicht im Zusammenhang mit diesem Projekt.

Sprechen wir lieber von den Möglichkeiten, die die Rekonstruktion der Fassaden hinsichtlich ihrer Reaktion auf Stadtraum n i c h t bieten kann. (Die Barockfassaden lassen auch im Inneren nicht das zu, was optimal wäre.)

Die gemeinten maßstäblichen Räume, die Menschen mehr Gelegenheit zur Begegnung bieten, werden nicht durch Fassaden, und auch nicht durch bestimmte handwerklichen Techniken erreicht werden, sondern durch den Städtebau, und die Nutzungen der Gebäude.


"... verkitschten Beton- und Wohncontainer-Massengeschmacks."

Wie ist der Geschmack der Masse?

Die alten Schloßfassaden waren ua. strukturiert durch das Ornament (Fassadenplastik).
Das Schloß selbst war nach außen hin jedoch ein monumental zu nennender rechteckiger Block.
Stadträumlich gesehen war dieser das Gegenteil von "kleinteilig".

Grüße an alle