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Wilhelm von Boddien


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(2721)
(521) Werner Knauber, 42
Fri, 21 January 2005 01:14:04 +0000

Wer braucht das Schloß? Gute Frage! Noch bessere Antwort:
Wir alle brauchen es!! Hier hat Deutschland die einzig wahre Chance, Ost mit West (und umgekehrt) zu vereinen. Es muß das Schloß ALLER Deutschen werden!! Mein Vorschlag: Alle Länderfahnen vors Schloß und alle Kultur und Geschichte der Länder ins Schloß! Beispiele: Bayern-Saal,
Hamburg-Lobby, Hessen-Galerie, Salon de Saxe... Jeder Deutsche sollte stolz darauf sein, seine Region und sein Land im Schloß repräsentiert zu wissen. Das Schloß kann so im Bewußtsein der Deutschen mit
einer neuen Ausrichtung verankert werden. Hier kann großes geschehen. Machen wir
endlich das Schloß zum WAHREN Palast der (Bundes-)Republik!!!
Und was das Andenken an ein 40jähriges Unrechtsregime angeht: Wer so etwas braucht, ist mit dem Fernsehturm am Alex, der nach wie vor Berlin überragt, und mit der Karl-Marx-Allee (weltweit
größtes denkmalgeschütztes Ensemble!!) ausreichend bedient. Ulbricht ist tot, Honecker ist tot -sie haben genug angerichtet- aber Berlin lebt!
Feiern wir seine Zukunft mit einem Gebäude, das schon immer die Mitte unserer Hauptstadt war:
dem Stadtschloß. Und den Jammerern über die leeren Kassen sage ich: Von Euch ist sowieso nichts zu erwarten, ihr gehört zu der Sorte Leute, die nie etwas zur Frauenkirche in Dresden gegeben haben und das ganze als Irrsinn abgetan haben - aber jetzt zu den ersten gehören, die Karten für die Einweihung der Kirche haben und mit der neuesten Videokamera anrücken! Beim Berliner Schloß hättet ihr die Chance, etwas gut zu machen...

(520) H. C. Stössinger
Fri, 21 January 2005 00:29:38 +0000

Tolle neue Bildserie! Habe gerade den stern gelesen - dort ist ein Doppelseitiges Foto zu sehen, sehr schön und nachvollziehbar für jeden. Leider beeindrucken die kleinen Bildchen - selbst in der Vergrösserung - hier auf der homepage niemanden! Vielleicht sollte man sich hier auf der Schlossseite wieder etwas mehr Mühe geben...?

(519) Gerd Budden
Thu, 20 January 2005 21:43:41 +0000

Deutschland muss das historiche Schloss wiederhaben,wenn ich von Euern Anstrengungen lese,mochte ich gerne einen kleinen Betrag beisteuern aber meine Adresse: 660-10th str.
Lake Oswego -Oregon USA
wurde nicht akzeptiert.
Wo kann ich meinen Betrag hinschicken?


(518) Kralle
Thu, 20 January 2005 18:55:59 +0000

UNGLAUBLICH; FANTASTISCH!
Hängt ein rieseiges Plakat mit den neuen Schlossbildern auf dem Schlossplatz auf!
WIr brauen Werbung!!

(517) Rupsch, Reinhard, 55
Wed, 19 January 2005 12:51:07 +0000

In vielen Bombennächten starben
Bauwerke einer stolzen Zeit
Auch mähten kalte Feuergarben
Den Weg frei für Beliebigkeit.

Wer´s nur beklagt wird nichts bewegen
Machtmenschen stört die Klage nicht.
Laßt uns klug und deutlich reden Aufdaß die Ignoranz zerbricht!

(516) Fredrik Bremer
Wed, 12 January 2005 14:33:30 +0000

I would really like to se the palace being rebuilt. It was a masterpiece of a grand and spectacular architecture that you don´t see any more. As a visitor to Berlin I think that you germans along with the so-called "great architects" (almost exclusively americans) have succeded in making Berlin a really ugly town. Lots of ugly concrete buldings and skyscrapers. Look at Rome with it´s total absence of modern buildings in the town center. That town should be regarded as a totally succesful implementation of "old meets new". The same thing that has happened with Berlin has happened with my home town (Stockholm) and this without the help of a devastating war. It´s a shame...

(515) Hildebrandt, Matthias, 41
Fri, 7 January 2005 12:31:28 +0000

Während der letzten Mitgliederversammlung (zu der erfreulicherweise auch Spender eingeladen waren) wurde der Punkt angesprochen, die "Preise" für Schloßbausteine zu senken. Wenn ich persönlich Leute zum Kauf eines Bausteins überreden will, sehe ich auf deren Frage, wieviel denn so ein Stein kostet, angesichts meiner Antwort: "250,- €" immer wieder in betretene Gesichter. Die Summe ist in der Tat für viele kein Pappenstiel und manch einer, der grundsätzlich mit dem Vorhaben sympathisiert und grundsätzlich bereit wäre, seinen Beitrag zu leisten, fühlt sich abgeschreckt und spendet letztendlich garnichts. Sicherlich kann jeder Betrag gespendet werden, aber die Idee, daß man dafür symbolisch einen Schloßbaustein erhällt, ist motivierend. Daher halte ich es für sinnvoll, die Schloßbausteinspende auch auf kleinere Beträge auszudehnen.

(514) webmaster
Fri, 31 December 2004 14:22:50 +0000

Die Entscheidungen sind längst gefallen, die Diskussion ob Schloss oder Palast geht offensichtlich immer munter weiter!

Der Beitrag in der Berliner Zeitung gehört zu den Nachwehen der endlosen Schlossdebatte, diese ist jedoch durch die Entscheidungen des Bundestags abgeschlossen. Es ist immer derselbe Redakteur, nämlich der sich als Palastfreund profilierende Nikolaus Bernau, in der Berliner Zeitung, der Pro Palast schreibt. Und bewußt tut er so, als ob die Frage Palast oder Schloss wieder offen sei, nach der Methode: Wenn ich dies nur lang genug penetrant behaupte, dann glauben es schließlich die Leute. (und dass das tatsächlich wirkt, sieht man an den Beiträgen mancher Kenntnisarmer im Gästebuch). Und die Redaktion lässt ihn walten, da ja ein großer Teil der Abonnenten der Berliner Zeitung dies schon in DDR-Zeiten war und man sich so mit der Palastfreundlichkeit deren Sympathie für die Zeitung zu erhalten glaubt. Das ist "business as usual", aber auch nicht mehr, vor diesem Hintergrund verständlich und wird unter diesem Aspekt auch von uns akzeptiert.

Entscheidend jedoch ist die reale politische Lage: Der Senat von Berlin und die Bundesregierung stehen hinter dem Abrissbeschluss des Bundestages, RBM Wowereit hat dies gerade wieder bekräftigt, mag PDS-Senator Flierl auch noch so maulen. Es geht in der zweiten Jahreshälfte los damit. Der Schlosswettbewerb soll in diesem Sommer ausgeschrieben werden, die Planungen dafür laufen im Bauministerium auf Hochtouren.Der Rest ist Schall und Rauch.

Schönes Neues Jahr!



(513) Kralle
Thu, 30 December 2004 18:55:48 +0000

Tja, dann habt ihr wohl Pech gehabt, liebe Vorschreiber. Ihr werdet euch wohl mit der Schlüterschen Fassade abfinden müssen. Eure Meinung hat sicher ihre Berechtigung, aber sie enspricht nicht der Mehrheit. Und es ist ja auch lange genug debattiert worden. Es ist entschieden worden für das an diesem Ort einig richtige, und das ist auch gut so. Guten Rutsch!

(512) Hartmann, S., 22
Thu, 30 December 2004 16:29:53 +0000

Endlich mal jemand der meiner Meinung ist. Heute habe ich einen interressanten Artikel in der Berliner Zeitung gelesen(vielleicht stellen sie den auf ihre Seite) die die Diskussion 2004 zusammenfasst. Dessen Fazit lautet: noch ist nichts endgültig entschieden(auch nicht der Abriss), da viele Politiker heute anderer Meinung sind und die Kassen leer. Es wird ein spannendes Diskussionsjahr 2005 erwartet, aber wenig reale Bewegung.

Ich bin gespannt.

(511) Schäfer, Oliver, 24
Wed, 29 December 2004 22:42:28 +0000

Ich bin absolut von nichts mehr überzeugt.
Der grundsätzliche Unterschied zu Städten wie Dresden besteht darin, dass hier sofort nach dem Krieg ein Konsens da war, die historische Altstadt wieder aufzubauen, der dazu führte, dass das Ensemble um Zwinger, Semperoper, und Hofkirche wiedererrichtet wurden. Die zerstörte Frauenkirche beließ man als mahnende Ruine. Dadurch ist hier die ursprüngliche Baussubstanz voll oder wenigstens teilweise erhalten- und die nachfolgende Stadtentwicklung konnte von anfang an Rücksicht auf ein festes Konzept mit historischer Altstadt nehmen.
In Berlin dagegen gab es einen völligen Schnitt nach dem Krieg. Hier sollte (mehreren Ursachen geschuldet) ein moderner geprägtes Zentrum entstehen. Was sich konsequenterweise in der nachfolgenden Stadtentwicklung ausdrückte. Dadurch fehlt aber heute jegliche originale Bausubstanz des Schlosses, was die Rekonstruktion der Schlossfassade m.E. zu einem reinen Kulissenbau ohne jegliche historische Bedeutung macht. Die vielfach andiskutierten Shoppingmeilen hat Berlin sowieso genug. Die Grundidee des Huboldt-forums halte ich dagegen für gut, da sie endlich die vielen Sammlungen näher zusammenführt. Auch mir stellt sich jedoch die Frage nach der angemessenen Hülle. Hätte das Asbestproblem beim Palast nicht bestanden, wäre es wegen der hochsoliden Auslegung des Rohbaues sicherlich möglich gewesen hier durch entsprechende Umbauten geeigneten Raum zu schaffen - mit einem der Säle (vermutlich großem) als Konferenz- und Verantstaltungszentrum.
Leider scheint diese Möglichkeit ja nun bald auch zu entfallen.

Ich habe Berlin in Vor- und Nachwendezeiten besucht und hatte zu ersteren immer den Eindruck einer hellen, freundlichen, großzügigen, facettenreichen Hauptstadt. Bei meinen letzten Besuchen verdichtet sich allerdings immer mehr der Eindruck vom provinzlerischen "Hauptdorf". Ebenda habe ich auch ein Modell des Stadtschlosses entdeckt - und offengestanden, mein erster Gedanke war: "Was für ein Monstrum, der Klotz ist ja noch größer/schlimmer als der Palast" - hieraus darf impliziert werden, dass ich letzteren in seinem jetzigen Zustande auch nicht erhaltenswert finde.

Fazit: Palastabriss unter stärksten Vorbehalten jedoch keine Rekonstruktion des Repräsentationsbaues Schloss als Fassade für ein inhaltlich völlig zuwiederlaufendes Projekt.
Vielmehr sollte dann eine dritte Variante gefunden werden, die das Konzept für das Humboldtforum vernünftig repräsentiert und in einen sinnvollen architektonischen Rahmen stellt, wie es Schloss und Palast für ihre damaligen Zwecke jeweils getan haben. Berlin ist schließlich eine Weltmetropole und sollte dieser Rolle endlich auch wieder im Stadtbild gerecht werden!

(510) Hartmann, S., 22
Sun, 26 December 2004 21:15:40 +0000

Ob sich heutige Architekten mit Schinkel und Schlüter messen lassen, werden wir erst in 40 Jahren sehen. Taut, Gropius, Le Corbusier etc. lassen sich ja schon auf die gleiche Genialitätsebene mit ihnen stellen. Zeit schafft Distanz für mehr Objektivität in der Kritik.

(509) Kralle
Fri, 24 December 2004 17:22:14 +0000

Ach ja? Berlin ist schön? Besonders am Alex, was? Dank der sozialistischen „Städtebaugenies“ haben wir im Osten weitgehend öde Magistraten mit Plattenbauten, und im Westen sieht es auch kaum interessanter aus. Prenzlauer Berg ist eines der wenigen positiven Beispiele. Das wilhelminische Berlin, die herrlichen Boulevards mit ihren Prachtbauten sind dank der Idioten Adolf und Ulbricht verschwunden. Berlin war einmal so schön wie Paris!! Die Wiedererrichtung der Schlossfassade trägt dazu bei, dass wenigstens ein kleiner Teil des alten Berlins, das Ensemble U.d.Linden-Lustgarten-Museumsinsel, für uns vollständig erlebbar sein wird.
Im übrigen, ist die wieder aufgebaute Frauenkirche nicht das beste Beispiel dafür, dass Rekonstruktionen keine Todsünde sind? Und wenn ich so manches moderne Gebäude in Berlin sehe... vielfach nicht schlecht, aber wer von den heutigen Architekten kann sich ernsthaft an Schlüter und Schinkel messen lassen? Keine Experimente auf dem Schlossplatz!



(508) Hartmann, S., 22
Thu, 23 December 2004 17:37:57 +0000

An Hernn/Frau "Kralle": Ich bin immer wieder überrascht wie meine Äusserungen gedeutet werden. Ich habe nirgends behauptet das alles so bleiben soll. Ich finde die Idee des Humbold-Forums sehr gut, doch bin ich mit der Fassadenplanung nicht so zufrieden.
Und warum bin ich kleinlich, wenn ich die Berliner dazu aufrufe stolz auf ihre Stadt zu sein. Denn Berlin ist schön.

(507) Eckener
Thu, 23 December 2004 12:28:24 +0000

Kralle hat völlig recht!
Es kann doch nicht angehen, daß alle anderen Städte bis auf Berlin, das Recht haben, durch ein paar Rekonstruktionen verschönert zu werden.
Soll Berlin im Herzen des Zentrums ein Aufmarschplatz bleiben? Ohne mich!!
Zum Glück wurde aber schon der Wiederaufbau als Kulturforum mit Museen, Restaurants, Cafes, Ausstellungen usw... entschieden!
Eine Entscheidung, die ich voll unterstütze und für die ich auch spende!

(506) Kralle
Thu, 23 December 2004 11:32:17 +0000

Lieber Vorredner, mit Verlaub, aber so provinziell und im Blick auf die Geschichte verkrampft wie Sie, können offenbar nur wir Deutschen denken. Wenn in Paris ein irrer Diktator den Louvre gesprengt hätte, würde dieser auch später wieder aufgebaut. Aber ausgerechnet die Mitte der deutschen Hauptstadt soll dank Ulbricht und Honecker eine ewige städtebauliche Katastrophe sein? Kleinlich. Nein danke!!

(505) Hartmann, S., 22
Sun, 19 December 2004 15:27:16 +0000

Zu meinen Vorrednern: Berlin ist mit keiner Stadt auf der Welt zu vergleichen. Die Geschichte ist so vielfältig und gespalten und das man dies auch am Stadtbild sieht ist doch ein Vorteil. Zu Zeiten der Globalisierung muss jede Stadt seine Identität aufbauen. Berlin ist die Stadt der Mauer;Ost-West-Konflikt(leider sieht man nicht mehr viel); Stadt der Großmachtsvisionen des 3.Reichs; der Gründerzeit und Stadt der Vision der Moderne. Viel prägender als das Stadtschloss sind aus der Zeit Viertel wie Friedrichshain-Kreuzberg; sie geben eine gute Vorstellung vom alten Berlin. Man sollte sich also sehr gut überrlegen wie man mit Geschichte in dieser Stadt umgeht: mit Schloss und Palast.

Und an alle die Berlin für hässlich halten: Geht mit offenen Augen durch die Stadt und lasst euch auf sie ein; dann erscheinen euch auch dreckige Orte in einem anderen Licht.

(504) RUPSCH, Reinhard, 55
Fri, 10 December 2004 10:39:15 +0000

Laßt Gras darüber wachsen!
--------------------------
Immer wieder neu flammt die Debatte über die Zwischennutzung der Ruine des Palastes der Republik auf. Man solle das Gebäude nicht abreißen so lange es genutzt werden könne. Man knüpft Bedingungen an den den Abriß. Man will den Platz gestalten; nur Rasen wäre zu wenig...

All´ das ist nur Verhinderungstaktik: Veranstaltungshallen, die nicht erst hergerichtet werden müssen, hat Berlin genug.

Bis in ein paar Jahren dann (hoffentlich) das Schloss kommt, reicht der wundervolle Ausblick von den "Linden" auf die Nicolai-Kirche und das Rote Rathaus. Dafür brauchte man nicht einmal den Rasen kurz zu halten... ;-)

Mit freundlichem Gruß
R.R.


(503) Rolf
Thu, 9 December 2004 13:22:55 +0000

Wowereit sagt, der Palast kommt bald weg. Ignorierung des Parteitagsbeschluss. Flierl sagt darauf, keine Zustimmung von ihm zum Abriss vor 2006. Kann Fierl blockieren? Wer hat im Senat eigentlich das Heft in der Hand in dieser Frage?

(502) Christian Lindemann
Wed, 8 December 2004 16:32:26 +0000

Jetzt ist er wohl da, der von der FAZ vor Wochen beklagte fehlende zündende Funke. Wenn das, was Herr Thierse jetzt vorgeschlagen hat tatsächlich funktioniert, könnte tatsächlich in drei Jahren mit dem Wiederaufbau begonnen werden! Erstaunlich ist nur, dass bisher noch niemand auf die eigentlich simple Idee Thierses gekommen ist und dass Alles immer nur auf unseren klammen Staat schielt und wohl vergeblich auf diesen hofft.
Hoffen wir, und bisher sieht es ja gut aus, dass der Thiese-Vorschlag grünes Licht bekommt. Dann wird die Spendenbereitschaft erheblich zunehmen. Es gilt nun bald, die Werbetrommeln anzuwerfen, und hierzu sollte man nicht nur das Berliner Extrablatt bemühen, sondern auch Rundfunk und Fernsehen (wie bei der Frauenkirche).

Übrigens: Hat er Schuster von den Staatl. Museen nicht kürzlich beklagt, er habe zu wenig Ausstellungsfläche im Bodemuseum für die vielleicht umziehende Gemäldegalerie? Gleichzeitig, so Schuster , brauchen die Dahlemer Sammlungen wohl weniger Platz im Schloss. Haben wir damit nicht Räumlichkeiten gewonnen für Teile einer weiteren, anderen Sammlung im Schloss?!


(501) Benning, Dresden
Wed, 8 December 2004 12:44:54 +0000

An den Vorschreiber:
Der Herr Schlöder wird garnichts machen! Er sitzt die Angelegenheit aus, wie es so schön heißt.
Berlin ist halt, im Gegensatz zu Dresden, eine Stadt die sich immer im Winterschlaf befindet, auch im Sommer!

(500) Rolf
Mon, 6 December 2004 20:31:52 +0000

Es ist offensichtlich der Wille der Berliner Landesregierung, den Bundestagsbeschluss zu untergraben und den Palast langfristig zu erhalten. Die Landes-SPD fügt sich den dümmlichen Ideologen von der PDS. Das ist zum kotzen! Es wird Zeit, dass Herr Schröder mal auf den Putz haut!

(499) Klaus
Wed, 1 December 2004 18:29:35 +0000

den deutschen städten wurde im krieg viel von der historischen schönheit genommen. sieht man sich heute die prospekte und internetauftritte der städte an, so sieht man sehr rasch, dass hauptsächlich mit den geretteten, renovierten oder kopierten, historischen gebäuden geworben wird. das schloss wird sicher auch in berlin zu einem einzigartigem anziehungspunkt für menschen aus aller welt. raum für moderne architektur gibt es ja daneben genug!

ich hoffe, dass der bau rasch begonnen wird und nicht weiter verzögert wird!

(498) Dr. Kraft, Erich
Sun, 28 November 2004 13:47:44 +0000

Nachdem ich mit der Klasse 11b des Ludwig-Georgs-Gymnasiums Darmstadt in Berlin war, und die Schüler die gegenwärtige Ödnis des Schloßplatzes mit den Visionen eines wiederaufgebauten Schlosses verglichen haben, sammelten sie 110 Euro für die Verwirklichung dieser Vision. Die deutsche Hauptstadt gehört allen Deutschen, nicht den Berlinern allein. Die Stadt soll unser Land in der Welt repräsentieren und daher im historischen Zentrum nicht in solch trostlosem Zustand verbleiben sondern ihr Gesicht wieder zurückerhalten.

(497) Rulle
Sat, 27 November 2004 15:00:45 +0000

Ich glaube, da haben Sie recht, lieber Vorschreiber. Aber was soll man von den Betonköpfen der PDS auch sonst erwarten? und die Berliner Sozis sind ja nicht gerade Schlossfans.

(496) Rupsch, Reinhard, 55
Fri, 26 November 2004 09:16:07 +0000

IDie BERLINER MORGENPOST berichtete am 25.11.04, daß der Bezirk Mitte Vorbehalte gegen die Infobox habe. Wegen des noch nicht absehbaren Platzbedarfs beim Abriß des Palastes der Republik müsse man für das gesamte Areal volle Baufreiheit sichern.

Im Gegensatz zu einem Neubau, wo Baumaterial zwischengelagert werden muß, sind solche Reserveflächen bei einem Abriß nicht erforderlich.

Liegt nicht vielmehr der Verdacht nahe, daß man eine attraktive Werbung für das Schloß behindern möchte? Durch eine gefällig gestaltete Infobox in der Sichtachse der "Linden" würde für die Realisierung des Hohenzollernschlosses mehr getan als manchem lieb ist...

Mit freundlichem Gruß
Ihr
Reinhard Rupsch

(495) Benning
Thu, 25 November 2004 15:19:58 +0000

...nur kann man wohl Gebäude aus der 2. Hälfte der 70er Jahre wohl noch nicht als historisch bezeichnen. Selbst 50er Jahre Gebäude sind in meinen Augen noch nicht historisch.
Bei Gebäude, die älter als 70 bis 100 Jahre sind, sieht es schon anders aus!

(494) Thomas aus Dresden
Sun, 21 November 2004 11:01:21 +0000

Kommentar zum Kommentar

Im ICC ist sehr wohl eine Asbestsanierung vorgenommen worden, übrigens bei laufendem Betrieb und ohne irgendetwas zu dramatisieren. Zu Ihrem Konzept kann ich nur sagen, ich halte es für falsch, Historisches im Namen der Geschichte verschwinden zu lassen.
Grüße.

(493) Prof. Dr. Dr. W. Rainer Kroll, USA
Fri, 19 November 2004 20:50:49 +0000

Ich war zur Zeit des Mauerbaus US Soldat in Berlin, und ich kann mir fast nichts schöneres vorstellen als den Wiederaufbau des Berlines Schlosses noch zu erleben.
Ich wünsche allen Beteiligten besten Erfolg.

(492) Thomas aus Dresden
Fri, 19 November 2004 12:42:57 +0000

Das man den PdR nun abreissen will, kann ich fast noch verstehen, obwohl politisch wahrscheinlich von vornherein klar war, das Ding abzureissen, was eine Versiegelung des Asbests (wie im ICC übrigens vorgenommen) wohl aus"schloß". Mit einem guten Konzept wäre der Abriss durchaus zu rechtfertigen. Den Wiederaufbau des Schloßes als Legitimierung für einen allein politisch motivierten Beschluß zum Abriß des Palastes anzuführen grenzt an Schwachsinn. Es würde eine feudale Tapetenbox mit modernem Inhalt entstehen, ein visueller Betrug, der auch noch 600 Mio kosten würde. Das Wichtigste aber, nämlich Identität der Bürger mit ihrer Stadt zu schaffen, wie das etwa die Frauenkirche als wichtiger protestantischer Kirchenbau versucht, würde diese Schachtel wohl nicht leisten können.

(491) Christian Lindemann
Thu, 18 November 2004 14:18:53 +0000

Hallo Leute, ich habe zwei Fragen an Euch. Ich wäre froh, wenn sie mir jemand beantworten könnte:
1. Wird der Wiederaufbaubeginn durch den (leider) nun späteren Abriss des Palastes der Republik verzögert werden?
2. Wann wird es endlich einen Architektenwettbewerb für das neue Schloss geben? (noch 2005?)

Weiter gutes Gelingen!


(490) Steffen aus Dresden, 24
Sun, 7 November 2004 01:49:02 +0000

Ich finde, daß Berlin schon lange nicht mehr so versifft wirkt wie früher und immer attraktiver wird. Der folgerichtige Wiederaufbau wäre wirklich ein gute Variante der Platzgestaltung, auch wenn es viel kostet. Drücke die Daumen und schaue so oder so öfters vorbei. das-neue-dresden.de

(489) Rolf
Sat, 30 October 2004 21:38:19 +0000

Trotz sehr gelungener Web-Präsentation: Ich glaube, Eure Rubrik NEWS könnte doch abundzu mal akualisiert werden! Oder ist in den letzten 4 Monaten nix los gewesen? Und das Sommerloch ist doch auch vorbei. Ich habe über Google-News erfahren, Frau Weiss habe verkündet, dass nächstes Jahr wohl ein Architektenwettbewerb für das Schloss ins Leben gerufen werden soll.
Ein Thema für eure NEWS, oder nicht?!

(488) Kracke,Benjamin,24
Mon, 25 October 2004 15:08:10 +0000

Wenn man die Chance hat ein so altes und schönes Gebäude (mit unserer heutigen technick - detailgenau) wieder aufzubauen, von denen es in Berlin und vielen anderen deutschen Großstädten nur noch wenige gibt, sollte man diese Chance auch umsetzen.
Berlin wird noch viele moderne Architektur erhalten, von der ich auch ein Fan bin, ohne alte Gebäude gibt sich keine symbiose aus alter mit neuer Architektur - welche in meinen Augen eine Stadt sehr reizvoll macht.

(487) Péter S.
Tue, 19 October 2004 12:44:14 +0000

In den heutigen Zeiten werden historische Gebäude immer wichtigere Grundstücke für Städtetourismus... aber nicht nur aus einem Aspekt von Geschichte, sondern auch von Aspekt von Künste. Kein Stadt kann nur auf (manchmal trotzdem markanten und interessanten) Relikte grausamer Epochen als Sehenswürdigkeiten setzen, und auch nicht nur auf Einkaufs- oder Kongresstourismus - Leute haben ein Sinn und ein Brauch für Schönheit, für ein nicht alltäglichen Erlebnis für Seele und Sinne. Viele Großstädte in Deutschland haben nach der Kriegszerstörung genau diese Charme verloren. Schlösser sind nicht nur mit ihren Fassaden, sondern auch mit den Gesamtensemblen von Inneren - wo Wände, Leuchten, Gemälde, und Möbelstücke sowohl einzeln, als auch zusammen ein nicht alltägliches Gefühl in den Leute wecken. Und so ein Schönheit muß auch Berlin haben! Deshalb hoffe ich, daß in absehbarer Zeit nicht nur zur ausseren Wiederaufbau des Schlosses, sondern auch in den kommenden Paar Jahrzehnten auch die Neuentstehung der wunderbaren Innenräume kommen wird... (zwar bin ich nur 25, hoffe, daß ich nicht bis meinem Rentnerzeit warten muß... ;-)))) - und als echten Gesamtkunstwerk wird die Innenstadt von Berlin nicht nur mit einem Außen- sondern auch mit einem Innenarchitektur die Herze der Besucher erobern...

(486) RUPSCH, Reinhard, 54
Sun, 17 October 2004 14:25:03 +0000

Die Architektur einjeder Kultur, eines jeden Staates läßt Rückschlüsse auf den Zustand der dort lebenden Menschen zu.
Unabhängig vom Stand der Technik ist es schon bezeichnend, wenn die einen in Baumhäusern mit geflochtenen Wänden leben und die anderen in Erdhölen. Ebenso läßt es es Schüsse zu wenn die einen lieber in Flachdach-Plattenbauten hausen und die anderen gerne mehr Kosten aufwenden für ihre Wohnung in einem restaurierten Bürgerhaus aus der Kaiserzeit.
Historisierende Bauten wie die von Patschke & Partner am Hausvoigteiplatz oder Rekonstruktionen wie das Kommandantenhaus dokumentieren, daß es immer noch Deutsche gibt, die es sich selbst wert sind.
Gut so!

Reinhard Rupsch, Münster

(485) K. Henning, Dresden
Thu, 14 October 2004 08:08:51 +0000

Ich habe zufällig diese Seite gefunden. Sie ist sehr gut gemacht - das war ja ein Prachtstück dieses Schloß.

Bei uns in Dresden ist das Schloß ja nun fast fertiggestellt. Die Frauenkirche soll ja schon im nächsten Jahr vollendet sein, ich kann es kaum erwarten!

Aber eines muß man den Berlinern lassen: Sie diskutieren so lange über das ob und wider, bis man es nicht mehr hören kann. Wenn die Dresdner das auch so gemacht hätten, stünde weder Zwinger, Semperoper, noch Schloß und Frauenkirche, ganz zu schweigen von den zahlreichen anderen Rekonstruktionen, die unsere Mitte wieder bereichern.

Aber im nächsten Jahr soll es in Berlin ja auch los gehen. An Fassadenteilen des Schlosses wird ja auch schon eifrig gebaut..

Ich drück euch die Daumen, daß es recht bald losgeht!

(484) Jürgen
Sun, 10 October 2004 18:08:47 +0000

Man sollte sich grundsätzlich für den Wiederaufbau historischer Gebäude einsetzen. Denn leider zeigt uns die Gegenwart, dass der allgemeine Wiederaufbau in den seltesten Fällen schöne Städte hervorgebracht hat. Leider ist die deutsche Baukultur im lezten Krieg durch kriegsverbrecherische Bombenangriff, die gezielt auf die alten Innenstädte geflogen wurden, sehr stark geschädigt worden. Man sollte sich nur mal intensiv mit alten Stadtansichten beschäftigen, schon wird man sehen welche Schönheit, Gemütlichkeit und Heimat hier verloren ging. Denn jede Kopie ist besser als ein nüchterner und funktionaler Betonklotz. Der Wiederaufbau des Berliner Schlosses wäre für ganz Deutschland ein architektonischer Gewinn. Die finanziellen Aspekte halte ich zwar für berechtigt , aber auch für lösbar.

(483) Dirk
Fri, 24 September 2004 17:12:50 +0000

Wenn die Dresdner es schaffen die Frauenkirche wieder aufzubauen, dann sollte es doch für die Berliner erst recht ein muß sein das alte Schloss wieder aufzubauen. Warum hilft hier nicht auch das ZDF oder ein anderer Sender als Werbeträger mit, wie es bei der Frauenkirche auch war?! Hoffen wir daß die Lücke bald geschlossen ist!

(482) peter
Fri, 24 September 2004 07:11:22 +0000

der vorschreiber hat recht!
aber berlin macht gerade die akrobatischsten verrenkungen, um ja nicht attraktiver zu werden. so ähnlich wie ein kleines schmutziges kind, das sich mit händen und füßen sträubt in die wanne zu gehen!

(481) F. Schinkel
Sat, 18 September 2004 08:23:00 +0000

Es wird höchste Zeit, daß dieser durchgerostete Saurier einer düsteren Vergangenheit entsorgt wird. Müll muß nun mal entsorgt werden, das ist in jeder Zivilisation so.

Im Übrigen kenne ich keine Hauptstadt außer vielleicht Kabul, welche mitten im Zentrum einen solchen Müllhaufen hat und dermaßen lange zögert diesen zu beseitigen

(480) Rupsch, Reinhard, 54
Thu, 16 September 2004 13:13:08 +0000

So, det war´s mit da Umfraje inna Mottenpost! ;-)

65 % war´n für ´nen Abriß des PdR,
34 % woll´n det Rost-Ding behalten
un so´n 1 % wees ma wieda nich, wat se will...

Also: räumt den ollen Kasten endlich ab!

(479) Betty, Kind des Ostens, 26
Wed, 15 September 2004 22:17:44 +0000

Hallo,
Warum muß es eigentlich immer ein retro Look sein
mit alten Emblemen aus Zeiten der DDR? Es gibt
doch genügend andere Möglichkeiten zu zeigen das
man stolz ist ein Kind des Ostens zu sein. Ich
habe vor einiger Zeit einen Model Job gehabt wo
ich auf ganz andere Gedanken gebracht wurde.
Schaut euch mal http://www.ostkind.com an und macht dort
vielleicht auch mal ein paar neue Kreative
Vorschläge ohne gleich einen Ossi Wessi Konflikt
durch das Tragen von einem T-Shirt zu provozieren.
Ich hoffe hier niemanden verärgert zu haben.
Wenn ihr wissen wollt wer Euch geschrieben hat,
dann könnt Ihr mich auch unter
http://www.bettymaus24.de.vu finden.

(478) Rupsch, Reinhard, 54
Tue, 14 September 2004 19:21:19 +0000

Schwerter zu Pflugschaaren!
Den PdR zur Badewanne!

Gebt der Mitte die Schönheit zurück!

(477) Grevenstein
Tue, 14 September 2004 13:36:51 +0000

Jetzt hat es geklappt!! Erfreulich, daß so eine satte Mehrheit für das Einstampfen des PDR (Palast des Rostes) sind.


(476) rupsch, Reinhard, 54
Tue, 14 September 2004 10:43:35 +0000

Doch, bei mir klappt der Link.
Die Abstimmung ist in der rechten Spalte.
Die Frage "Soll der PdR abgerissen werden" ist grün unterlegt.

(475) Grevenstein
Tue, 14 September 2004 09:39:01 +0000

@ Rupsch
Sind Sie sicher, daß die Adresse stimmt? Ich finde keine Abstimmung!

(474) Rupsch, Reinhard, 54
Fri, 10 September 2004 19:00:18 +0000

Die Berliner Moprgenpost macht eine Online-Umfrage:
Soll der Palast der Republik abgerissen werden?
Stimmen Sie mit ab:

http://morgenpost.berlin1.de/inhalt/berlin/

(473) Andreas, 22
Thu, 9 September 2004 11:40:38 +0000

Die Reaktion zu dieser FAZ - Meldung können Sie im Pressespiegel nachlesen. Im Übrigen tut sich einiges, man kriegt nur nicht alles sofort mit!

Beispielsweise wird die Infobox im Herbst/Winter dieses Jahres entstehen!

(472) Rolf
Thu, 9 September 2004 09:56:35 +0000

FAZ, 25. August 2004
Das wieder aufgebaute Berliner Schloß wird es nicht geben. Man braucht dies nur auszusprechen, und die immer stärker werdenden Zweifel der jüngsten Zeit verdichten sich zu dieser Prognose. Nicht allein die finanzielle Situation der Bundesrepublik Deutschland ist dafür verantwortlich zu machen. Der Enthusiasmus, der vor knapp drei Jahren aufflackerte, als der Bundestag beschloß, das von Ulbricht abgerissene Schloß in der Mitte Berlins wiederzuerrichten, war schon verflogen, ehe die Finanzkrise einen zunächst zweijährigen Aufschub erzwang. Niemand kann ernsthaft annehmen, daß man die alten Pläne dann unverändert wieder wird hervorholen können. Schon die bis heute verstrichene Zeit seit jenem denkwürdigen Bundestagsbeschluß hat dessen Verwirklichung weniger gefördert als ausgehöhlt.


Denn wenig ist seither geschehen, um dem großen Vorhaben Gestalt zu geben. Zwar hat der "Förderverein Berliner Schloß" unermüdlich für das Schloß geworben, er hat es den meisten Berlinern überhaupt zum ersten Mal vertraut gemacht durch Dokumentationen, Fotoausstellungen und Computersimulationen. Wilhelm von Boddien hat sein ganzes Engagement nicht nur der Anwerbung von Spenden und Sponsoren gewidmet, sondern auch unverwandt an seinem Traum von einer integralen Rekonstruktion festgehalten. All diese beeindruckenden Aktivitäten nährten sich von der Hoffnung, daß das Berliner Schloß für die Stadt und darüber hinaus ein Symbol sein würde - wie die Dresdener Frauenkirche.

ICH FÜRCHTE, DER FAZ-AUTOR HAT LEIDER RECHT. ES TUT SICH OFFENBAR NICHTS! ODER HAT DIE REGIERUNG DEN BUNDESTAGSBESCHLUSS FÜR DEN BEGINN VON PLANUNGEN SCHON UMGESETZT? ICH GLAUBE KAUM.



(471) Andreas, 22
Wed, 8 September 2004 18:29:27 +0000

Von Eldaco gibt es neue verbesserte Renderings!

http://www.eldaco.net/seiten/rahmen.php?refid=61&strg=12

Vor allem das letzte Bild zeigt klar wie nötig das Schloss für das Gesamtbild der Stadt ist!
Ist aber auch kein Wunder: Schließlich war das Schloss zerst da!

(470) Rupsch, Reinhard, 54
Wed, 8 September 2004 09:37:56 +0000

BALLAST DER REPUBLIK

Der Palast der Republik ist eine Ruine. Er ist schlimmer als das: er ist ein "Schwarzes Loch". Er saugt alle positiven Energien von Berlins Mitte in sich auf, er vergiftet jede Phantasie über das Mögliche, er ist der Fixpunkt all´ derer, die Berlins Status im vergangenen Jahrhundert festschreiben möchten.

Reißt diesen Moloch endlich, endlich ab!

R.R.

(469) Dr. Kraft, Erich, 56
Fri, 3 September 2004 09:18:21 +0000

Schließe mich diesem Dank an! Der heutige Leserbrief in der FAZ von Herrn von Boddien ist ausgezeichnet. Er müßte hier irgendwo auch stehen.
Darüber hinaus solllte jeder sich fragen, wie er zu Hause, privat, beruflich für das Schloß wirken kann. (Statt Geburtstagsgeschenke Spenden für´s Schloß z.B.)
Ich leite fast jährlich Studienfahrten mit Schülern in Berlin. Das Thema Schloß ist immer dabei.
E. Kraft

(468) Schmid, Dieter, 35
Sat, 28 August 2004 16:59:04 +0000

Nur ganz kurz:

Lieber Herr v. Boddien,
ich möchte mich bei Ihnen für Ihr Engagement herzlich bedanken. Ich finde toll, was Sie leisten und wünsche Ihnen trotz aller Anfeindungen und Widerstände viel Kraft für Ihr Vorhaben!

Sollten Sie momentag noch Probleme beim Einwerben der Spenden haben, so bin ich mir sicher, das sich dies schlagartig ändern wird, sobald der PdR verschwunden und der erste Stein des Schlosses/Humboldt-Forums verbaut ist ...

Viele Grüße, viel Kraft und viel Erfolg in dieser entscheidenden Zeit!

Dieter Schmid



(467) Henschel
Fri, 27 August 2004 16:54:33 +0000

an diesen Anonymus.

Ihre Wortwahl ist ja wohl aus der alleruntersten Schublade und zeugt von einer sehr sehr schlechten Kinderstube.
Schimpfwörter und grobe Beleidigungen haben in diesem Gästebuch wirklich nichts zu suchen! Sie sollten sich mal die Schrauben nachdrehen lassen, wenn Sie die noch nicht verloren haben. Wahrscheinlich bringt das aber auch nichts mehr, denn Ihnen hat man offensichtlich kräftig ins Gehirn geschissen - naja, das füllt dann wenigstens das Vakuum in Ihrem Kopf aus!

(466) Reconstructor
Tue, 24 August 2004 18:40:02 +0000

Mann, was für hochwertige Beiträge...Da komm ich doch glatt in's Grübeln über das Vorhaben...

(465) Balla Bumba
Tue, 24 August 2004 14:02:32 +0000

i hoff dos des schloss net kemmt, wos is hior no gschicht für euch? a künstlirches schlosserl is doch nexxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxx. i wünsch mir an BOYKOTT bei dem Abgeriss von dem Palaschtl. donckschin

(464) Rupscharl, Rein, 45
Mon, 23 August 2004 21:17:03 +0000

LUFTSCHLOSS!!!!!! ÄTSCH!

(463) RUPSCH, Reinhard, 54
Sun, 22 August 2004 20:53:10 +0000

Nach all´den miesen Angriffen ´was Schönes:
<>
> Das Schloß - gesprengt
> Die Kunst - versengt
> Der Platz - planiert
> Das Volk - marschiert
<>
> Der Wind gedreht
> Alptraum verweht
> Zum Schluß jetzt das Glück:
> Das Schloß kommt zurück!
<>
R.R.

(462) Ben
Sun, 22 August 2004 20:24:02 +0000

Aber echt!

@Troublmaker, OST und alle anderen Ostalgiker

Genießt die letzten Wochen in eurem Volkspalast und kommt hier nicht mit solchen irrationalen und beleidigenden Kommentaren. Das ändert auch nichts an den Fakten (Abriss PdR; Reko Schloss)!

(461) Freyberg, Matthias, 25
Sun, 22 August 2004 13:53:52 +0000

Ich erinnere mich an eine Zeit, in der es in diesem Gästebuch um den Eintrag von Meinungen bezüglich des Wiederaufbaus des Berliner Schlosses ging und nicht um vulgäre Polemisierung. Jeder hat das Recht, hier seine Meinung zu äußern, aber doch bitte auf eine anständige, fachliche und freundliche Art und Weise.
Direkt über dem Gästebuch steht etwas über einen "freundlichen Umgangston". Allen denjenigen, die dies verfehlt haben, lege ich nahe ihren Beitrag, das heißt die Art und Weise wie er geschrieben ist, nochmals zu überdenken.
Ich dachte, es geht bei diesem Gästebuch um eine konstruktive Stellungnahme. Beleidigungen gegenüber Herrn Boddien kann ich nur scharf zurückweisen. Bitte kritisieren Sie das (längst beschlossene) Vorhaben, das Berliner Schloß zu rekonstruieren, aber nicht die Person des Herrn Boddien, der seit Jahren sein ganzes Herzblut für seine Idee gibt.
Ich hoffe, dass diejenigen, die den guten Umgangston verfehlt haben, sich entweder besinnen oder aber dieser Seite fernbleiben. Desweiteren ist anzumerken, dass dies ein Gästebuch ist und nicht das Diskussionsforum.
Ich hoffe auf Besserung!!!

(460) Troublemaker
Sun, 22 August 2004 07:50:13 +0000

von wegen sozialist du idiot.
Verpisst euch DOCH AUS BERLIN wenns euch nicht gefällt!
Baut doch woanders euer blödes Luftschloss.
ES LEBE OSTBERLIN

(459) Baroque Pearl
Sat, 21 August 2004 17:27:50 +0000

Typisch Sozialist! - Egoistisch und unsachlich bis zu Geht-nicht-mehr...

Anstatt über die, die es haben zu meckern, fang lieber an, selbst etwas zu horten, damit du dir, wenn du auch geistig erwachsen bist, auch Mal eine S-Klasse leisten kannst!

(458) Rupsch, Reinhard, 54
Sat, 21 August 2004 13:42:21 +0000

"Ost, Berlin 27" - Mein Gott, was für ein Proll!
Der ist wahrlich weniger im Schloß als im Ostbahnhof gut aufgehoben!

R.R.

(457) OST, Berlin 27
Fri, 20 August 2004 05:28:33 +0000

Schade dass ihr blöden Westler keine richtige Geschichte erhalten wollt.
Ich war und bin auch kein Fan der DDR aber ich finde dass Geschichte erhalten werden MUSS und nicht durch
etwas neu gebautes und von UNS (OSTBERLINERN)ungewolltes ersetzt werden muss.
Wilhelm von Boddien du Idiot, schau dir den S Bahnhof Ostkreuz an, der hätte ne
Restauration nötig, aber wahrscheinlich weißte nix davon,
denn der Bahnhof lässt sich schlecht per S-KLASSe befahren...
ES LEBE UNSER PALAST, Nieder mit euch die das Schloss wollen und dafür auch noch spenden.


(456) Christian, 32
Thu, 19 August 2004 12:39:10 +0000

Für mich kommt nur das Schloß in Frage, schade nur, daß das wohl noch Jahre (Jahrzehnte??) dauern wird. Der sogenannte Herr Flender hat sicher viel Spaß an den Reaktionen auf sein Gefasel, aber so kommt doch etwas Leben in so ein Gästebuch.

(455) Linden
Thu, 5 August 2004 10:35:35 +0000

Naja, der Vorschreiber hat nicht ganz unrecht, obwohl die Vorbereitungen für das Humboldtforum ja bereits laufen. Fassadenteile werden ja schon hergestellt!

Diejenigen, die jetzt immer noch über das Aussehen des Humboldtforums (grandiose Schlüterfassaden, oder hypermoderne Glasfassaden) diskutieren, sind nur ein paar Schluffen, die noch nicht kapiert haben, daß die Entscheidung längst gefallen ist!

Worüber es sich allerdings lohnen würde zu diskutieren, daß wäre die Gestaltung der Schloßumgebung.

Wie soll die Schloßfreiheit aussehen? alte Kolonnade, oder moderne Häuser?

Wie soll die Ostseite aussehen.......usw.

(454) Dubois 38
Wed, 4 August 2004 15:49:49 +0000

ich staune imme wieder wenn in deutschland dinge die lange entschieden , imme nochmal und nochmal diskutiert werde! so es geht nie voran, es dreht sich imme im kreis. kein wunder das deutschland so langsam und immer hinterherläuft in europa. bei uns, wenn etwas entschiden, dann wir lassen taten folgen, nur so es geht voran!!

(453) Gerstenhauer
Tue, 3 August 2004 16:47:41 +0000

@ Herrn Müller:
Sie wünschen sich also nichts sehnlicher, als ein modernes Bauwerk auf den Grundmauern des Schlosses! Wie wäre es, wenn wir Herrn Flender bitten, seinen Entwurf noch einmal einzureichen? Er hatte doch vor ein paar Monaten seinen Baldachinentwurf vorgestellt.
Sie erinnern sich? Das war der Entwurf mit dem überall spürbaren Tiefensog!

(452) Ben
Tue, 3 August 2004 16:03:57 +0000

Na und wenn schon...Wenn der Palast von der polit. Bedeutung dem Schloss ebenbürtig ist, dann bleibt ja nichts anderes übrig, als nach dem Äußeren zu urteilen. Und da liegen "moderne" Gebäude (und der Palast sowieso) WEIT WEIT hinter dem Schloss und jedem anderen Bau der Vor-Hitler-Zeit...

Mag sein, dass der eine oder andere König, Kurfürsten etc. (nicht nur in Preußen) nicht grad der netteste war. Aber es gab noch andere und außerdem haben viele Städte diesen Königen etc. ihre polit. und kultur. Bedeutung zu verdanken. Was wär z.B. Potsdam ohne die Schlösser und die anderen öffentlichen Bauten, die auf Anregung der Herrscher oder als deren Geschenk an die Stadt entstanden? Richtig, NICHTS!!!

(451) Wolfram M&uuml;ller, 35
Tue, 3 August 2004 14:08:14 +0000

Das Vorhaben zum Neuaufbau des Stadtschlosses ist einerseits Geldverschwendung (selbst privates). Andererseits ist es vor allem eine ahistorisch-disneyhafte Ehrerweisung an vergangene Zeiten. Nichts gegen die Instandhaltung von Kulturdenkmälern. Etwas neues mit altem Aussehen hinzustellen gleicht aber dem Versuch Geschichte ungeschehen zu machen. Übrigens repräsentiert das Schloss auch eine Herrscherfamilie, die mittels Gewalt auf Kosten des Lebens von hunderttausenden Berlinern und Brandenburgern ihre Macht und ihren Reichtum anhäufte. Schwerwiegender: Das Schloss symbolisiert die Unterdrückung des freiheitlich-bürgerlichen Willens der Berliner. In diesem Sinne ist es dem Palast der Republik mindestens ebenbürtig.

Die Städte Berlin und Cölln waren vor 1442 bekanntlich freie Städte, Hansestädte.
 
Begonnen hatte die Schlossgeschichte als Hohenzollern-Kurfürst Friedrich II. Eisenzahn mit der Übermacht von 600 Reitern am 29.8.1442 in die Berlin-Cölln einmarschierte und den Stadtrat zwang, ihm ein Gelände am Spreeufer bei der Langen Brücke (Rathausbrücke) zum Bau eines Schlosses entgeltlos abzutreten. Dort wurde später eine Zwingburg ("frenum antiquae libertatis") errichtet, später zum Schloss umgebaut.

Noch 1448 wehrten sich die Berliner massiv und wurden hart bestraft (Berliner Unwille).
 
Besser sollte an der "Stelle des Palastes der Republik" ein ähnliches aber modernes Bauwerk errichtet werden, dass den Berlinern und ihren Gästen Treffpunkt, Gast"Stätte" und Erholungszentrum in der Mitte der Stadt ist.

(450) Wiesner, Cornelius, 19
Mon, 2 August 2004 23:44:25 +0000

Bitte, Herr Flender, gehen sie nicht! Eine so gut formulierte Werbekampagne FÜR historische Architektur wär uns Schlossfreunden doch nie eingefallen! Einfach allen Bundesbürgern ein paar Sätze Flender vorlesen, sagen, dass solche Menschen in Deutschland Entscheidungen über Architektur treffen dürfen und wir haben die Menschen auf unserer Seite... Regelmäßige Flender-Ergüsse im Abo oder per Newsletter nach Hause, damit wir alle noch mal wissen, wofür wir hier kämpfen, bei der Einweihung des Schlosses vielleicht einen Flender-Saal oder so einweihen und eine Gedenktafel anbringen...

(449) Sven
Mon, 2 August 2004 18:53:46 +0000

was mich besonders schockiert und verstört sind weniger die beiträge, sondern vielmehr, daß der autor das, was er schreibt auch glaubt und noch schlimmer, sogar lehrt!!!!!

(448) Rolf
Mon, 2 August 2004 18:44:52 +0000

Herr Flender, Sie Oberprovokateur, fahren Sie doch bitte nach Ulan Bator oder Wladiwostok. Und bitte bleiben Sie dort für immer. Vielleicht dürfen Sie dort auch mehr bauen, als nur Ihr Fussballvereinsheim in der Provinz. Dort gibt es auch ausschließlich Gebäude nach ihrem Geschmack, keine dekadente Semperoper noch einen kitischigen Zwinger. Schön was?!
Löblich ist aber immerhin Ihr guter Vorsatz, in diesem Forum nicht mehr Ihr Unwesen zu treiben. Ich glaube allerdings nicht, dass es dabei bleibt, denn ein ähnliches beleidigtes Versprechen durften wir vor einigen Monaten schon einmal vernehmen.

(447) Holger
Mon, 2 August 2004 15:48:22 +0000

armes Deutschland, einst so reich an schöner Architektur, wird heute dermaßen von parasitären Architekten vergewaltigt!

(446) Flender, freier Architekt
Mon, 2 August 2004 15:06:34 +0000

Eine letzte applizierende Anmerkung sei mir zu meiner Verteidigung noch gestattet:
Mir wird hier von Herrn Lindemann pyroplexe Intangibilität meiner Mitmenschen gegenüber vorgeworfen! Dies muß ich auf das Schärfste zurückweisen! Ich möchte, dass dies wirklich klargestellt wird! Es steht keinesfalls in meinem reputierlichen Interesse in meinen Beiträgen irgendwelche rezenten Individuen, seien sie auch noch so peripher veranlagt (im Architekturverständnis), beleidigen, oder verletzen zu wollen, im Gegensatz zu manch andere Beiträgen, welche nach meinem folgten. Niemals würde ich derartiges tun! Ganz im Gegenteil bin ich stets bemüht, auch in meinen Vorlesungen, mit unendlicher Empathie und Geduld die höhere Syntax der Wahrnehmungen und deren Wechselwirkungen zwischen Mensch und Materie, in diesem Fall das Spannungsfeld Mensch &#8211; Architektur, zu vermitteln. Jedoch und das sage ich auch meinen Studenten, lache ich auch, wenn mir jemand einen Witz erzählt! Die Frauenkirche und alle anderen parasitären Rekonstruktionen sind für mich ein solcher Wirtz.

Ich versuche es mal mit ganz einfachen Worten zu erklären, damit mich auch endlich der letzte versteht:

Der Entwurf dieser pyrophylen Kathedrale mit den beiden übereinanderliegenden steinernen, miteinander quasi synäresierenden Kuppeln ist ein Synzytium der Architektur, eine Meisterleistung aller ersten Ranges. An Genialität und ursprünglicher Ausführung unübertroffen - von Weltrang! Allerdings bezieht sich das nur auf die zerstörte Kirche.
Dieser polyphone und qualsterartige Nachbau ist einfach nur eine metaphaxe Semiredundanz an Peinlichkeit! Katastrophal für das Stadtgefüge und ebenso leblos, abscheulich und unnütz wie alle albernen Redundanzen, vom Zwinger, über das Schloß, bis zum Taschenberg- und Coselpalais.
Ich frage Sie, wo bleibt denn die exzipierende Rekonvaleszenz in der Architektur? Die Suggestibilität dieser lachhaften Nachbauten ist keinesfalls prädestiniert sukzessive die Empathie dieser verlorenen Orten auch nur annähernd wieder herzustellen, ganz im Gegenteil! Ich kann Ihnen nur ans Herz legen, einmal diese toten, abweisenden und kalten Steinkörper zu besuchen. Sie spiegeln in keiner Weise die Demokratie der rezenten Bevölkerung wider.

Als ich den Zwinger, der mit Recht als Gipfel der Geschmacklosigkeit bezeichnet wird, besuchte, konnte ich diese sinnlose Verschwendung an Grund und Boden mitten im Stadtzentrum kaum ertragen, Der Zwinger ist ein menschenleeres Ungetüm, in sich verharrend, als würde er vor lauter Scham am liebsten im Boden versinken, sich selbst überdrüssig und vollkommen ungenutzt, verschlingt er nur Geld. Direkt neben dem Zwinger wieder so eine sekretente Disneyrekonstruktion: Die Semperoper &#8211; die dekadenteste Kitschorgie Europas, vom Schloß ganz zu schweigen! ....Was hätte man nach dem Krieg aus dieser Stadt alles machen können. Dresden wäre eine moderne, weltoffene Stadt geworden, doch durch prädisponierende Engstirnigkeit wurde ein Alptraum zur Realität.
Ich habe einfach keine Lust mehr Offensichtliches hier noch erklären zu müssen, deshalb verabschiede ich mich jetzt endgültig!
Trotzdem wünsche ich ihnen viel Erfolg bei Ihrem Vorhaben.......


(445) Wiesner, Cornelius, 19
Mon, 2 August 2004 10:48:35 +0000

Ich weigere mich immer noch zu glauben dass Flender KEIN Pseudonym eines Schlossbefürworters ist, der absichtlich polemische, pseudowissenschaftliche und selbstherrliche "Analysen" verbreitet, die jeder Leser nur für zynische Parodien halten kann!!! Ich weigere mich zu glauben, dass dieser Mensch wirklich existiert und dass ich in einem Land mit ihm leben muss!!! Ich weigere mich zu glauben, dass ein Mensch es wagt, sich über die Prinzipien von 10.000 Jahren Architekturgeschichte zu stellen und sie zu negieren. Und ich weigere mich zu glauben, dass dieser Mensch nicht in wehmütige Verzückung gerät, wenn er Bilder vom alten Dresden sieht!!!

(444) Christian Lindemann
Sun, 1 August 2004 17:14:42 +0000

Ach, Herr Flender. Auch ich kann mich noch gut an Sie erinnern. Dass sie gegen das Berliner Schloss und gegen die Dresdener Frauenkirche sind, ist ihr gutes Recht. Auch wenn sie über europäisches Kulturerbe auf einem erbärmlichen Niveau sprechen. Jeder hat ein Recht auf seine Meinung und ihre Äußerung. Doch der Stil und der Ton macht&#8217;s. Sie schreiben verletzend, ätzend und polemisch. Ist Ihnen vielleicht mal in den Sinn gekommen, dass sie die Millionen Menschen, die sich für die Frauenkirche eingesetzt und gespendet haben verletzten könnten? Und ist Ihnen vielleicht auch schon mal der Gedanke gekommen, dass Sie nicht der Maßstab aller Dinge sind, zumal Sie die Meinung einer Minderheit vertreten? Vielleicht ist allerdings bei soviel Selbstgerechtigkeit die Einsicht nicht möglich, dass man sich selber nicht verabsolutieren sollte.

(443) Baroque Pearl
Sun, 1 August 2004 15:44:00 +0000

Irgendwie sind diese verzweifelten Versuche, durch Quatsch reden Aufmerksamkeit zu erregen doch ganz süß...;)!

Stimmt, ich errinere mich, dass der schon Mal geschrieben hat...

(442) Rainer Rupsch, 32
Sun, 1 August 2004 13:19:10 +0000

Hört, hört: Herr Flender hat jetzt auch bei Neumarkt-Dreden.de zugeschlagen: Ich zitiere ihn:
"Womit die ewig Gestrigen wohl nicht gerechnet haben ist die aposteriorische Tatsache, dass die fertige Frauenkirche, wie übrigens die gesamte Silhouette Dresdens, von allen Menschen (ob Tourist oder Bürger) verlacht wird. Dresden wird architektonisch nicht mehr ernst genommen, was geradezu eine metaphaxe rädisponierung der, auf die Stadt projizierten Architektur darstellt!"
Eigentlich ganz lustig. Aber leider ist das ganze keine witzige Realsatire, sondern das Geschwätz eines selbstgerechten Fantatikers. Der Vorschreiber hat Recht: Den Mann ignorieren.


(441) Rolf
Sun, 1 August 2004 09:39:28 +0000

Hallo Leute, lasst euch nicht von diesem Herrn Flender provozieren. Der Mann hat schon vor einigen Monaten lauter dummes Zeug in diesem Gästebuch hinterlassen, jetzt versucht er es erneut. Am besten seinen Quatsch garnicht ernst nehmen, ignoriernen.

(440) Ben
Sat, 31 July 2004 22:32:45 +0000

Das ist doch wieder nur eine frustrierter "freier Architekt", der, um sein Ego aufzupolieren, wahre Architektur schlecht macht und dazu noch mit Fremdwörter um sich wirft...Einfach ignorieren oder am besten gleich löschen...

(439) Daniel, 24
Sat, 31 July 2004 18:20:21 +0000

Sehr geehrter Herr Flender, von was träumen Sie den nachts?


(438) peter
Sat, 31 July 2004 14:23:29 +0000

was??
herr flender, sie haben wohl noch nicht diese wunderschönen bilder der frauenkirche gesehen:

http://www.sachsen-wandern.de/liste_sonst.html

dresden hat eine der schönsten silhouetten europas!

(437) Flender, freier Architekt
Sat, 31 July 2004 13:43:10 +0000

Ohne hier polysemantisieren zu wollen, möchte ich gerade jetzt, wo die Frauenkirche, welche man in der Architektenzunft schon gerne als Paradigma der synklinalen, ja &#8211; fast schon szintillierenden Redundanz bezeichnet, äußerlich fertiggestellt ist, fast schon schadenfroh einige Anmerkungen machen:
Einige werden sich vielleicht noch an meine fast intangiblen Beiträge erinnern, in denen ich auf das schärfste davor gewarnt habe, die Frauenkirche zu rekonstruieren. Doch meine Beiträge wurden mit qualsterartigen Bemerkungen ins Lächerliche gezogen. Doch nun hat sich die Situation quasi umgedreht. Womit die ewig Gestrigen wohl nicht gerechnet haben ist die aposteriorische Tatsache, dass die fertige Frauenkirche, wie übrigens die gesamte Silhouette Dresdens, von allen Menschen (ob Tourist oder Bürger) verlacht wird. Dresden wird architektonisch nicht mehr ernst genommen, was geradezu eine metaphaxe Prädisponierung der, auf die Stadt projizierten Architektur darstellt! Eine Bemerkung eines Kollegen von mir freute mich ganz besonders, er sagte: Jetzt fehlt nur noch eins, um das Stadtbild zu komplettieren, Ein riesiges Schild auf dem steht
WILLKOMMEN IN DISNEYLAND.
Schade um das Geld, was dieses überflüssige und peinliche Sujet verschlungen hat und noch verschlingen wird! Doch jetzt ist es leider zu spät! Ich habe schon vor fast 10 Jahren vor dieser Katastrophe gewarnt.

Meine geniale empathische und stadtbildprägende Vision für diesen prometheischen Ort hätte weniger als ein viertel gekostet und wäre sogar noch etwas höher geworden:
zwei übereinander liegende transparente Glaswürfel von denen der obere leicht gedreht und vollkommen verspiegelt werden sollte - dies hätte eine in alle Richtungen frei ausschwebende und dennoch transzendente Tiefendynamik freigesetzt! Der Innenraum wäre so für die, das Kunstwerk betretenden Menschen zu einer Art vertikale Brücke mutiert, welche aus der tiefe des Raumes heraus die moderne Lebensanschauung und Freiheit kanalisiert und schließlich synoptisch versetzt (durch die Reflexion im oberen Klaswürfel) synklinal auf die das Innere betrachtenden Menschen reflektiert hätte. Derartig transzendentes ist in diesem steinernen Monster, das jetzt für lange Zeit den Platz versperrt, nicht möglich.

Mit einer Kantenlänge von 50 Metern pro Würfel, hätte meine Kreation eine Höhe von genau 100 Metern bekommen und wäre der einzig moderne Lichtblick in der Silhouette Dresdens gewesen. Von der Elbe hätte man schon von weitem gesehen, dass Dresden eine Stadt mit Zukunft ist, die in die Zukunft schaut, statt gelähmt und in tiefer Scham versunken, zwischen kitschigen Redundanzen zu ersticken!
Ich habe davor gewarnt, denkt immer daran!


(436) Peter Thelen
Wed, 14 July 2004 13:50:15 +0000

Liebe Biene Maja: Wieso ist ein Schloss "Alt"? Es geht nicht darum, ob etwas "alt" oder "neu" ist, sondern ob es gut ist. Wieso sind denn so viele junge Leute in Amsterdam? Die Architektur dort ist viel älter als das Schloss, und dennoch hat sich in Amsterdam bereits seit den 60ern eine Jugenszene gebildet, die ihresgleichen sucht. Das "alte" Amsterdam, genau wie das "alte" Paris oder London sind hochmoderne und junge Städte. Was ist denn mit der ultra-modernen Architektur am Alexanderplatz und in Berlin-Marzahn? Ist das etwa "was für die Jugend"? Als ich 22 Jahre alt war (= "jung") bin ich aus diesen BEtonvierteln geflüchtet, weil ich es nicht mehr ertrug, in einer toten Betonwüste zu leben.

Du sagst, es wäre "absurd", irgendeinen "alten Geist" herstellen zu wollen. Aber,
ist es nicht viel absurder, Berlin durch "moderne" Architektur zu zerstören, so wie du das forderst? Und das ganze dann der Bevölkerung als "jung" und "avantgardistisch" verkaufen zu wollen? Die ganzen Modernisten, die immer mehr Betonklötze und Glaskästen für unsere zerstören Städte fordern, jegliches Ornament, jegliche Schönheit verbieten wollen, sind alles Rentner. Das Gegenteil von dem, was du sagst, ist wahr: Es sind gerade die jungen Leute, die sich für Altstädte und schöne Architektur interessieren, anstatt für hässliche "moderne" Kästen. Die Modernisten behaupten, die Menschen lebten gerne in diesen Betonsiedlungen. Aber wo ist denn in Wahrheit die Jugend? In Berlin im Prenzlauer Berg + in Kreuzberg (Altbautviertel), Amsterdam hatten wir bereits (Uraltbauviertel, mit Rennaissance-Giebeldächern), und Dresden, wo schöne "alte" Architektur und hässliche Betonkastenmoderne am Stärksten aufeinanderprallen,ist wohl der Beste Gegenbeweis für deine seltsame Theorie: Dort hat sich in der Neustadt,ein vollständig erhaltenes Gründerzeitviertel, seit der Wende eine Jugendszene gebildet, die sich mit Amsterdam, London und Paris messen kann, und die es nicht einmal in Westdeutschland gibt, mit Ausnahme von Hamburg und Köln. Ich komme aus dem "modernen" Frankfurt am Main, und dort ist: tote Hose. Aber, ist es nicht merkwürdig, dass in den ganzen "Modernen" Betonvierteln Dresdens nur Rentner wohnen? Wie erklärst du dir das? Ich vermute, diese leblosen ubnd anonymen, angeblich "modernen" Todeslandschaften sprechen eben eine Sprache, die nicht die Sprache der Jugend ist. Vielleicht verbringst du deinen nächsten Urlaub in Marzahn oder Kassel, wo sich nach deiner Theorie die Jugend trifft. Dort wirst du aber in Wahrheit wenig Jugend finden, denn die geht lieber - so wie ich und alle, die ich kenne - nach Prag, Venedig, Amsterdam, London und Paris, Rom und Florenz. Obwohl dies alles "alter" Geist ist. Verlass einmal dein Theoriegebäude und versuche, die Realität zu sehen, anstatt nachzubeten, was irgendwelche "modernen" Uni-Profs dir erzählen. Die Jugend interessiert sich mehr für schöne Architektur, als für primitive und brutalistische Bauklotzmoderne; mehr für Rom, Paris und Florenz, als für Kassel, Dortmund und Coventry - mehr für klassische und schöne Architektur, als für primitive und leblose Glaskastenmoderne der Spaßgesellschaft. Viele Grüße, Peter

(435) Kranz, Daniel, 32
Thu, 8 July 2004 14:20:21 +0000

...Und zudem noch die Spreefassade,
denn für was modernes ist das Schloss zu schade!


(434) Hirschfeld,Wolfgang, 55
Thu, 8 July 2004 07:11:30 +0000

Der Schlossplatz - er darf nicht so enden
Eine Botschaft will ich Euch senden:
Nur nicht so ratlos -
Errichtet das Stadtschloss!
Und seid kulant mit dem Spenden!

(433) Fuchte, Andreas, 22
Tue, 22 June 2004 22:54:55 +0000

Die Dresdner hatten es auch wirklich wesentlich leichter!
Die Ruine stand noch/ das Gelände war nicht mit einem politischen Symbol überbaut.
Zudem steht Dresden für den vernichtenden, sinnlosen Bombenkrieg gegen die Bevölkerung.
Ich denke eine Kirche ist auch eher durchzusetzen, als ein als poltisch angesehenes Schloss, obwohl es beim Berliner Schloss weniger um politische Signale als um Stadtbildreparatur geht.
Nachdem aber der politische Entschluss nach dem Willen der Gesellschaft für das Schloss durch ist (auch wenn eine gewisse Partei in Berlin dies nicht wahrhaben will), sollte es mit dem Schloss schneller voran gehen.
Zumal da das Berliner Schloss in Fragen der Reko direkt nach der praktisch fertigen Frauenkirche in der Aufmerksamkeit der Bevölkerung liegt.
Man kann also optimistisch in die Zukunft blicken.
Das Schloss kommt!

(432) Meinhardt, Daniel, 32
Tue, 22 June 2004 18:34:31 +0000

Bis beim Stadtschloss das Kuppelkreuz aufgesetzt wird, dürfte es - wenn die Kuppel überhaupt kommt - wohl leider noch ein Weilchen dauern...

Dennoch klasse Site und noch großartigeres Projekt! Ich hoffe, dass irgendwelche Alt-Solzialisten und sonst. Proteste nicht noch mehr Verzögerungen beim Abriss oder auch beim Baubeginn verusachen werden, und wir sobald wie möglich wider ein schlagendes Herz in unserer Hauptstadt haben!

(431) Linden
Tue, 22 June 2004 10:17:44 +0000

Herzlichen Glückwunsch zum Geburtstag liebe G.(Frauenkirche) und ein langes gesundes Leben!
Heute am 22.6.2004 wird der Außenbau der Frauenkirche fertiggestellt. Nun erstrahlt wieder, wie vor 59 Jahren das Kuppelkreuz über der Stadt! Der Frauenkirchen-Tourismus ist in diesem Jahr schon deutlich gestiegen, wovon die Hotels, Pensionen und Restaurants profitieren!

Bleibt zu hoffen, daß es mit dem Stadtschloß auch bald losgeht!


(430) Rainer
Mon, 21 June 2004 16:52:05 +0000

Warum gibt es eigentlich noch keinen Architektenwettbewerb für das Schloss? Ich habe den Eindruck, es geschieht garnichts, oder liege ich da falsch? Was unternimmt die Bundesregierung für das Schloss?

(429) Baroque Pearl
Sat, 19 June 2004 20:18:34 +0000

Die Möglichkeit, 1500 Leute in zentraler Lage unterzubringen!

(428) Kraft, Erich, 56
Sat, 19 June 2004 20:01:13 +0000

Was hat denn den Industriellenverband veranlaßt, in der Ruine des ehem. Honnecker-Palastes eine Veranstaltung abzuhalten mit neuem Estrich und Teppichboden?

(427) Andreas,22
Mon, 14 June 2004 23:43:42 +0000

Welche News denn? Irgendwas Wichtiges?
Die nächsten wichtigen Termine sind doch klar:
1. Infobox (Sommer/Herbst)
2. Abriss des PdR ab Februar 2005

Andreas

(426) Ralf
Mon, 14 June 2004 23:07:39 +0000

Auf eurer Seite tut sich nix mehr!
Ist euer Fachmann verreist?
Gibt doch wohl reichlich news mittlerweile.

(425) J&ouml;rn, Henn 22 K&ouml;ln
Sun, 6 June 2004 23:04:21 +0000

Ich möchte hier etwas zu einem bzw mehrere Einträge von einem gewissen Flender, Architekt sagen!

Ich bin so zusagen selber Architekt, bzw mehr oder weniger! Sprich ich studiere es und beschäftige mich seit meiner frühen Kindheit mit Architektur.

Nicht nur mit contemporärer sondern auch mit klassischer Architektur!

Meiner Meinung nach kann man mit so einer voreingenommen Meinung kein guter Architekt werden oder sein. Indem man sich so vehemnt gegen seine grossen Vorgänger wehrt oder gegen sie ankämpft!

Ebenso und das würde ich gerne unterstreichen, halte ich auch nicht von einer Architekturauffassung die nur die Klassik als wahre Kunst und Architektur hervorhebt!

Ich denke das Schlüter sicherlich einer der fähigsten Köpfe seiner Zeit war und der Wiederaufbau des Berliner Stadtschlosses sollte für jeden Architekt eine Hommage an Schlüter und an die barocken Vorgäger meiner Zunft sein!


Weiter so Herr Boddien!

(424) Rupsch, Reinhard, 54
Fri, 28 May 2004 08:54:09 +0000

Verblüffend ist nach 12 Jahren Schloss-Diskussion das Unwissen vieler über längst abgehandelte Problemstellungen.
Letztendlich ist der Schlossaufbau nicht mehr eine Frage des "warum" sondern des "wann".
Ja: wann endlich?
Mit freundlichem Gruß
Reinhard Rupsch

(423) Charly
Tue, 25 May 2004 22:01:33 +0000

Hallo Biene Maja, es gibt genug Jugendliche die das Schloss gerne wieder hätten. Was würdest du den gerne auf dem Schlossplatz sehen, etwa eine jugendliche Disco oder sowas? Cool bleiben!

(422) Linden
Mon, 24 May 2004 10:34:41 +0000

Die Säle, Galerien und Zimmerfluchten des Schlosses waren ja umwerfend - das muß ich schon sagen! Ich habe ja viele Schlösser besichtigt, doch das Berliner Schloss übertraf sie alle!

Was mich wirklich wundert und was ich nicht verstehe ist folgendes:
Als man ca. 1943 oder 1944 wußte, das dieses einmalige Baudenkmal wohl mit großer Wahrscheinlichkeit bei den immer stärker werdenden Luftangriffen von mehreren Brandbomben getroffen werden könnte, hat man nichts aber auch garnichts getan, um das Schloß etwas Feuersicher zu machen, dabei wäre es so einfach gewesen!

In anderen Städten wurden weitaus unbedeutendere Bauwerke nur dadurch vor dem totalen Ausbrennen geschützt, indem man Die Fensteröffnungen zugemauert hat und (noch viel wichtiger) einige der Innenwände zu Brandwänden gemacht hat! Es wurden also nur die Öffnungen dieser Wände feuerfest geschlossen und zwar vom Erdgeschoß bis hinauf zum Dachgeschoß. Alle Holztüren wurden ausgehängt und die Öffnungen dann mit Stahltüren, Blechplatten, oder Steinen geschlossen!

Mit diesem einfachen Trick wurde ein Ausbreiten der Flammen verhindert! Es brannte zwar der getroffene Abschnitt aus, jedoch alle anderen Abschnitte blieben so verschont!

Das Berliner Schloß wurde 1945 am westlichen Ende der Schloßplatzfassade von 3 Brandbomben getroffen, vier ganze Tage dauerte es, bis sich die Flammen durch die gesamte Schloßplatzfassade bis zum Elisabethsaal und schlißlich in die Renaissanceteile des Schlosses hindurchgefressen hatten. Hätte man nur einige Holztüren durch feuerfeste Türen ersetzt, so wären über 80% des Schloßplatzflügels verschont geblieben.

So auch an der Nordseite:
Von der Bildergalerie aus fraßen sich die Flammen durch alle Paradekammern bis zum Spreeflügel.
Eine Brandwand hätte hier bis auf die Bildergalerie und den Kapitelsaal alle bedeutenden Paradezimmer Schlüters gerettet! Auch das Hauptwerk Schlüters, der Rittersaal (einer der bedeutendsten Barockräume Europas) wäre verschont geblieben!

Stattdessen überließ man das bedeutendste und größte Barockschloß Deutschlands kampflos den Flammen - Nicht zu verstehen!