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Wilhelm von Boddien


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(2746)
(546) Ein Münchner, 38
Thu, 7 April 2005 13:49:10 +0000

Ich bin froh, daß unsere Hauptstadt ihr einstiges Wahrzeichen, nämlich das Schloß, zurückbekommen wird. Ich hoffe nach wie vor, daß es natürlich ein Schloß inklusive Ostfassade und Kuppel werden wird. Das Schloß ohne Kuppel bzw. mit einer modernen Interpretation der Ostfassade wäre eine bittere Entäuschung. Den Ostdeutschen, die glauben, daß hier nur die DDR-Geschichte angegriffen wird, sei von mir gesagt: Ich bin auch für manchen bedeutenden Wiederaufbau in Westberlin, z.B. Gedächtniskirche (weg mit den Eiermann-Verschandelungen).
Aber zunächst wünsche ich ALLEN Berlinern einen baldigen Baubeginn des Schloßes und danach viel Freude mit dem neuen Wahrzeichen. Ich werde dann bestimmt öfter nach Berlin kommen als jetzt.

(545) Tourismusmanager
Wed, 6 April 2005 16:40:44 +0000

Jawolll!!
Laßt uns den PDR kopieren und in die ganze Welt versenden!!
Er ist DER Verkaufsschlager!!
Vielleicht sollte man ihn patentieren lassen, wegen seiner einmaligen Architektur! Welches Gebäude kann schon von sich aus behaupten, die Ausstrahlung einer Sonnenbrille zu haben?

Man Stelle sich vor: Ein PDR neben dem Kolosseum, einer vor dem Louvre und einer auf dem Markusplatz.

Rom, Paris Venedig und all die anderen altmodischen und verstaubten Städte könnten so schön sein mit dem PDR.
Kein Wunder, daß sie keine Touristen anziehen.

Schade,daß die Menschen zu naiv sind, um das zu erkennen!

(544) Eckert,Marco,24
Tue, 5 April 2005 20:39:59 +0000

Warum muss ein DDR Baudenkmal Platt gemacht werden um dann ein Schloß zu Bauen??was nicht mal ein richtiges Schloß wird,sondern ein Nachbau,eine ATRAPPE.
wisst Ihr den nicht das der Palast der Republik die
WIEGE DER WIEDERVEREINIGUNG ist?
man reißt ja auch nicht das Brandenburger Tor ab.
im Palast war die Volkskammer untergebracht wo die Wiedervereinigung beschlossen wurde!!der grosse Saal ist einmalig!er hatte Schwenkparkett und konnte in allen größen variiert und verändert werden,zumahl waren die Sessel klimatisiert.dort konnten Veranstaltungen aller Art durchgeführt werden.Kann man das in einem Schloß?kann mann in einem Schloß Bowlen,Tanzen,gut essen,über die einmalige Architektur staunen?hat Berlin nicht schon genug Schlösser?der Palast ist ein Zeitzeugniss der untergegangenen DDR.
die Schloßatrappe ist es nicht Wert den Palast zu zerstören.Der Palast ist einmalig.!!Er gehört zu Berlin und zwar zu Ostberlin,denn die westberliner haben ja das ICC.
STOPPT DEN PALASTABRISS.als Symbol der WIEDERVEREINIGUNG!!!

(543) Stephan
Sat, 2 April 2005 08:38:48 +0000

So ein Bockmist! Wie wäre es erst mal genügend Ärzte für Neuköln und genügend Stellen für die Berliner Feuerwehr (etc. etc.) zu finanzieren, bevor man Kaisers Spielzimmer wieder aufbaut!

(542) Rolf
Fri, 25 March 2005 21:14:13 +0000

Hallo Leute!
Wann gibt es die nächste Ausgabe des Berliner Extrablattes? Oder gibt es schon eine aktuelle Auflage?

Ach, noch ein Tipp: Warum legt Ihr das Extrablatt nicht im Schloss Chalottenburg, in Sanssouci oder Cecilienhof aus? Gerade bei den vielen Touristen könnte man damit doch viel Werbung für das Berliner Schloss machen! Und die Schösserverwaltung hätte bestimmt nichts dagegen.

(541) dubois
Tue, 15 March 2005 09:31:42 +0000

ich bnin nicht aus deütsland und binn auch vür das schloz. vier haben auch hir in belgien viel wider augebaut. neue architektüre kan alte in der schöhnheit nie erreichen!

(540) NACHTFALKEüberBERLIN,Wahlberliner(52J.)
Mon, 14 March 2005 01:01:26 +0000

Der Aufbau der dem Vandalismus der SED ausgelieferten und niedergerissenen Schlösser in Potsdam und in Berlin gehören zu den Selbstverständlichkeiten, denen die kultivierte Gesellschaft sich anzunehmen hat.
Es ist völlig unerfindlich, inwieweit es überhaupt Diskussionsgrundlagen unter gebildeten Menschen geben kann, o b die Schlösser wiederaufgebaut werden; vielmehr sollte man anstelle dieses Zeit und Energien vergeudenden Lamentierens auf unterster kultureller Bewußtseinsstufe sich mit der Beantwortung der Fragen hinsichtlich der Finanzierung und der bestmöglichen Realisierung in einer Form beschäftigen, die weniger Kulturbewußte motiviert, sich der Bewegung der Befürworter anzuschließen. Dazu bedarf es einer einfacheren Sprache und weniger pompösen Darstellungen, als man bisher verfuhr.
Geht man den bisherigen Weg, läuft man Gefahr, die Massen nicht zu erreichen.
Wenn die wiederzuerrichtenden Bauten es in ihrer Planungsphase nicht schaffen, nur durch ihre bloße Entstehung die Masse der Bevölkerung in ihren Bann zu ziehen, sich für sie zu begeistern, haben die Initiatoren ihr Ziel schon jetzt verfehlt; es mangelt zur Zeit am Funken, der auf das Volk überspringt - was in Potsdam zum T h e m a geworden ist, hat in Berlin die Bevölkerung noch längst nicht erreicht. Hier bedarf es anderer Anschübe, als dass architektonische Animationen in Schaufenstern zukünftige Monumentalbauten veranschaulichen. Die Initiatoren sollten zugkräftige Prominenz volksnah werben lassen und in den Kommunikationszentren der Hauptstadt sowie in den schulischen Einrichtungen bessere Vorarbeit mit einfacheren Mitteln leisten, dafür aber k o n t i n u i e r l i c h e r ... dann hätte der Wiederaufbau längst begonnen und wäre bereits finanziert.
Trotz seiner Brisanz hat der Schlossaufbau bedauerlicherweise in beiden Städten an Wichtigkeit verloren - sind es andere Themen, die die Schlagzeilen bestimmen :-(
Je mehr die Initiatoren die kommunale Brisanz verschärfen, desto sensibler wird auch das Gehör auf Bundesebene ... und genau diese Prioritätenverschiebung fehlt den Projekten Berlins und Potsdams.
Letztlich kann man bei so hohem Finanzierungsbedarf nicht nur das Gelingen des Wiederaufbaus um seiner selbst willen angehen, sondern man braucht das gesamte Volk mit einer ü b e r w ä l t i g e n d e n Mehrheit hinter sich - dann spielen Finanzen keine Rolle mehr.

(539) Rupsch, Reinhard, 55,
Fri, 11 March 2005 13:01:54 +0000

Lieber das Schloss als den PdR!

Zwergengeist in Zwergenleibern
Hält am Rastermaß gern fest
Allen Retro-PdR-Betreibern
Biet´ ich gerne an den Test.

Dort in Spanien, in Toledo
Sprengte man den Alcasar
Aufgebaut ist er als Credo:
Spanien, neu und wunderbar!

Moskaus Kreml wurde zweifach
Aus der Asche aufgebaut
Wär´ die Stadt denn noch das Gleiche
Würd´ auf Glas und Stahl geschaut?

Selbst Venedig sah mit Schrecken
Seinen Campanie stürzen
Wär´ der Marcusplatz der selbe
Würde Stahlbeton ihn würzen?

Wenn Berlin statt all´ der Blöcke
Rastermaß und Spiegelgas
Neubarocke Pracht vorzöge
Böt´ die Mitte viel mehr Spaß!

Laßt uns Neues schön gestalten
Hehr im Werk, verspielt im Stuck
Helft Berlin den Charme erhalten
Schenkt der Hauptstadt DIESEN Schmuck!

Zusammenfassung:
Wachtelbrust statt Currywust!

R. R.

(538) Rolf
Thu, 10 March 2005 18:56:49 +0000

DAS MAß IST VOLL, HERR FLIERL!! DIE PDS-STALINISTEN WERDEN LANGSAM ZUM ÄRGERNIS!

Meldung, Berlin Online, 5.3.05:
"Die PDS-Senatoren Harald Wolf (Wirtschaft) und Thomas Flierl (Kultur und Wissenschaft) versuchen, den vom Bundestag beschlossenen Abriss des Palastes der Republik doch noch zu verhindern. In gleichlautenden Schreiben an Bundestagspräsident Wolfgang Thierse (SPD), Kulturstaatsministerin Christina Weiss (parteilos) und Bauminister Manfred Stolpe (SPD) erklären die Senatoren, sie könnten der Finanzierung des Abrisses nicht zustimmen. Grund dafür sei, dass "die Perspektiven für das Anschlussprojekt des Humboldt-Forums noch immer unklar sind".

Ihre Macht spielen die beiden PDS-Politiker im Gemeinsamen Ausschuss Bund/Berlin aus, in dem Vertreter des Landes und der Bundesregierung über Hauptstadtprojekte entscheiden. Dort haben die PDS-Senatoren der Fortschreibung der Finanzierungpläne, die auch den Palast-Abriss betreffen, ihr Okay verweigert. Die Senatskanzlei, die federführend für die Sitzungen des Gemeinsamen Ausschusses zuständig ist, konnte gestern aber nicht sagen, ob damit die Gelder für den Abriss tatsächlich blockiert sind. Richtig ist jedoch, dass Berlin in dem Gremium mit einer Stimme sprechen muss."




(537) Weinke, Christoph; 31
Mon, 7 March 2005 21:59:48 +0000

Der Palast der Republik ist doch um Himmels Willen nicht die Zukunft. Er ist ein Relikt aus einer kleinstbürgerlichen Ära der deutschen Geschichte. Zugegeben, der Bau an sich war meiner Ansicht nach gar nicht so häßlich, doch hat er eben nichts an dieser Stelle verloren. Das ist die Stelle des Schlosses, welches hervorragend mit den umliegenden Bauten korrespondiert hat. Ohne die Hohenzollern hätte Berlin niemals an derartiger Bedeutung gewonnen, das macht das Schloß somit zum Mittelpunkt der deutschen Hauptstadt. Es ist allerdings sehr schade, dass nur die Barockfassade wiederaufgebaut werden soll und nicht auch die östliche Renaissancefassade, sowie die wichtigsten historischen Räume im Inneren.

Ferner ist es für Deutschland leider bezeichnend, dass dieses Nationaldenkmal fast ausschließlich aus Spenden rekonstruiert werden muß. In Frankreich oder Polen wäre so etwas eine Aktion von nationaler Bedeutung. Dort würden die Gelder reichlich fließen - auch vom Staat.

(536) Karl H.
Sat, 26 February 2005 18:47:17 +0000

Also ich kann der Frau Meyer nicht so ganz zustimmen! Ich beispielsweise bin froh, wenn Erichs Lampenladen endlich weg ist. (zum Glück ist das ja auch beschlossen worden).
Ich bin wohl einer der wenigen ehemaligen DDR Bürger, der nur schlechte Erinnerungen an der Ballast der Republik hat. Mein Vater traf sich dort immer mit Bekannten von uns und verschwand plötzlich. Kurze Zeit später wurde meine Mutter, mein Bruder und ich von der Staatssicherheit zu Hause abgeholt. Meine Mutter saß 3 Jahre und mein Vater wurde erst nach der Wende wieder entlassen. Er hatte die SED kritisiert und das wurde mit den versteckten Mikros, die überall im PDR verteilt waren aufgenommen.....

(535) Meyer, Bettina, 25
Thu, 24 February 2005 20:45:21 +0000

Der Palast der Republik ist keine Schande.
Ich wünsche mir, dass er stehen bleibt (immer noch).
Ich versuche mir vorzustellen, welche Beweggründe dafür sprechen das Berliner Stadtschloss wieder aufzubauen. Es geht einfach nicht. Wird mit dem Aufbau wirklich eine Wunde verschlossen (und dazu noch eine neue aufreißen) ?
Ich will in einem Berlin leben, das nach vorne schaut. Ich will Projekte unterstützen, die mit der Vergangenheit arbeiten, aber diese nicht anstelle der Zukunft setzen.

(534) S.Hartmann, 22
Tue, 22 February 2005 10:52:34 +0000

Erst einmal kann man nicht sagen das die DDR eine Kulturverachtende Haltung hatte, denn sie hat Bauten wie das Alte Museum, Gendarmenmark(Schauspielhaus) etc. trotz knappen Haushalt rekonstruiert. Das die Sprengung des Schlosses nicht gerade das intelligenteste war lässt sich natürlich nicht bestreiten.
Mit der Innenraumgestaltung bin ich mit dir einer Meinung, auch wenn ich gegen das Schloss bin(meine Devise: Ganz oder Gar nicht).
Hast du aber schon einmal an die Nutzbarkeit gedacht? Wenn dort täglich tausende Menschen das Haus besuchen, was sollen sie in Barocken Sälen? Mit Filzpantoffeln dorch die Gänge schlürfen und sich alles anschauen? wie in vielen erhaltenen Schlössern? Unsere heutige Zeit stellt ganz andere Ansprüche an ein Gebäude und dessen Nutzung, aus diesem Grund bin ich auch gegen den Wiederaufbau.

(533) SW, 16 Jahre
Sun, 13 February 2005 15:09:54 +0000

Erst vor wenigen Tagen musste ich um das erschreckende Schicksal des ehemaligen Berliner Stadtschlosses erfahren und meine kunst- und kulturliebende Seele zeigte sich tief verletzt. Da kam doch der Zeitungsartikel über das Projekt des Wiederaufbaus, inklusive einem Verweis auf Ihre Seite, gerade richtig! Keine Frage, auch meinereiner wird sein Taschengeld einmal einem guten Zwecke zuführen und fleißig spenden.
Die Sprengung des "Palastes der Republik" und die Rekonstruktion des preußischen Prachtbaus wird ein überdeutliches Symbol gegen die kulturverachtende Haltung des DDR- Regimes sein!

Nur etwas traurig bin ich darüber, dass die Innenräume, die mich auf den alten Photographien doch am meisten reizten, garnicht in ihrem ursprünglichen Zustand gestaltet werden, sondern vielseitig von allerhand genutzt werden sollen und daher eine simple (für mich hässliche!) Gestaltung erfahren werden. Ich kann ja verstehen, dass eine originalgetreue Rekonstruktion der Innenräume viel Geld kosten würde, aber enttäuscht bin ich schon über die Tatsache der neuen, ach so modernen Nutzungsvorhaben.

(532) webmaster
Sun, 6 February 2005 14:21:33 +0000

Bis zum 20. Februar bin ich im Urlaub, danach wird die Site wieder aktualisiert!

(531) Humbke, Dennis, 29
Tue, 1 February 2005 15:44:04 +0000

Ich bin Berlin-Liebhaber und aktiver Spender für den Wiederaufbau des Schlosses. (nach meinen Möglichkeiten)Leider verstehe ich nicht, warum bereits mit dem Bau von Fassadenteilen begonnen wurde. Ich befürchte, dass diese Teile später nicht verbaut werden(warum auch immer - Form, Farbe, Material oder auch Maße) und die Investition unnötig ist. Spendengelder auf einem Bankkonto bringen zudem (ein wenig) Zinsen.




(530) Vidaurre, David 42
Tue, 1 February 2005 00:49:39 +0000

Ich habe Berlin in 2003 besuch und war sehr beeinduckt mit der Stadt, nur der öde Schlossplatz war eine Enttäuschung. Ich wünsche ihnen viel Erfolg bei dieser Bemühungen und hoffe bald Berlin mit Schloss noch mal besuchen.

Miami USA

(529) Hildebrandt, Matthias (41)
Mon, 31 January 2005 12:16:07 +0000

In der Abendschauausgabe vom 30.1.2005 wurde über eine Studie berichtet, nach der jeder zweite Berliner den Wiederaufbau der Schloßfassade befürwortet und immerhin jeder dritte bereit wäre, dafür auch zu spenden. Läßt sich daraus nicht "Kapital" schlagen?

(528) Bennet,19
Sun, 23 January 2005 13:31:15 +0000

Habt ihr schon einmal daran gedacht maßstabsgerechte Bastelvorlagen vom Stadtschloss zu verkaufen? Wäre doch 'ne weitere gute Spendenaktion.Ich würde mir sofort ein Modell besorgen! Schöne Grüße und viel Erfolg beim Wiederaufbau!!!

(527) Olivier Barrois, 26 Jahre
Sat, 22 January 2005 20:57:03 +0000

Diese Webseite finde ich begrüssenswert. Aber mit dem Berliner Schloss geht es um eine wichtige politische Frage. Der Schloss der preussischen Könige ist ein Symbol für die Einheit Deutschlands, die sich auch mit den Waffen verwirklichte. Es ist auch ein Symbol für eine Vergangenheit, die es nicht schuf, die Machtergreifung der Nazisten zu vermeiden. Auf dieser Grund möchte ich, dass etwas anderes als ein solches Symbol auf diesem berühmten Platz entsteht. Etwas ganz Kreatives kann gebaut werden ! Die Argumenten für den Schloss verstehe ich trotzdem, und auch die Bewunderung für die schönsten Aspekten der deutschen Geschichte. Potsdam ist eine meiner Lieblingsstädten in Deutschland...

(526) "Grauer Wolf" schrieb im Forum:
Sat, 22 January 2005 20:51:53 +0000

Wie sich die Zeiten gleichen....
In der FAZ von Do., 20.01.2005, ist ein ganzseitiger Artikel über Ypern zu lesen.
Wie auch auf der hiesigen Webseite nachzulesen, war die Stadt bis auf die Grundmauern zerstört, inklusive Markt und Tuchhallen.
Wer heute nach Ypern kommt und nichts über deren Zerstörung im WK I. weiß, sieht einen der schönsten Marktplätze Belgiens/Europas, Tuchhallen inklusive.
Aus dem Artikel geht hervor, daß nach dem Ende des Krieges aus London (!) die Forderung erhoben wurde, das zerstörte Stadtzentrum als Ruinen- und Mahnfeld zu belassen !
Was für eine Art von Kulturimperialismus, das hätten wir mal nach dem WK II. bezüglich Warschau verlangen sollen..., nun gut, weiter:

Die Bewohner Yperns kehrten so schnell in ihre Stadt zurück, daß bald nicht mehr von der ganzen Stadt als "Heiliger Trümmerboden" gelten sollte, sondern "nur" noch die Zone um den Markt.
Diese Forderung wurde u.a. auch von dem belgischen Architekten Eugene Dhuicque (bei diesem Namen sei es ihm verziehen) erhoben, der den Wiederaufbau mit der dümmlichen Phrase attackierte:
"Sollen die Ereignisse von gestern etwa weniger gewürdigt werden als die von vorgestern?"
Man sieht, daß solche hohlen Phrasen auch schon den Zeitgenossen vor 87 Jahren den Atem verschlugen.
Letztlich hat sich der Wiederaufbau durchgesetzt, das wundervolle Ergebnis läßt sich heute auf jeder Ostflandernreise bewundern und man stelle sich bitte stattdessen einen Ruinenpark vor.
Wie das ausgesehen hätte, kann man auch hier auf der Schloßseite unter der Rubrik "Wiedererrichtete Bauwerke" bei der 20 km entfernten Kirche von Duiksmuide sehen, von der hier ein Foto von 1918 (da standen nur noch Säulenstümpfe) und dem heutigen Gotteshaus anschauen kann...
Und im Jahre 2005 und folgende werden sich die Menschen verwundert die Augen reiben und sich fragen:
"Waren die denn vor 20 Jahren noch ganz gescheit, daß einige anstelle des Schlosses auf dem Platz Erichs Schuhkarton stehenlassen, bzw. dort einen Park einrichten wollten?"



(525) Rolf
Sat, 22 January 2005 13:13:05 +0000

Danke für Ihre Rückmeldung. Ehrlich gesagt, mir geht das ewige Stänkern mit unrichtigen Argumenten gegen das Schloss langsam wirklich auf den Geist. Ich denke, eine 2/3-Mehrheit unserer Volksvertretung ist ein wohl überzeugendes Votum gewesen, und irgendwann muss man auch mal Dinge akzeptieren, die einem nicht passen. Und ist die Schlossfassade eigentlich sooo schlimm??

Aber einige Fragen habe ich trotzdem noch:
1. Sind in den 80 Mio. Euro für die Fassade auch die Kosten für den Schlüterhof mit eingerechnet?
2. Glauben Sie, dass der Thierse-Vorschlag der PPP-Finazierung Erfolg haben wird, und wann gibt es in dieser Frage Ergebnisse?
3. Da der Senat Schwierigkeiten wegen der Infobox macht, könnte man diese nicht irgendwo anders in der Nähe und zur Not in kleinerer Form aufstellen? Im Lustgarten, der kleinen Parkfläche links neben dem Dom, gegenüber vor der Bauakademie-Illusion, evtl. auf dem Marx-Engels-Forum?

Weiterhin gutes Gelingen!


(524) H. C. Stössinger
Fri, 21 January 2005 23:26:01 +0000

An dieser Stelle vielen Dank für das Feedback. Ich dachte mir nur: Das Wesen einer Panorama-Darstellung (siehe neueste Stern-Ausgabe) liegt in erster Instanz in seiner Grösse. Wäre ja schön gewesen, das (Tat-)Motiv dieser neuen Bildserie auch hier im Internet gleich identifizieren zu können. Ich selbst werde ins Forum zurückkehren, sobald die Umstände es zulassen. Bin nirgends im Netz tätig, mache mich rar. Derzeit fehlt es an Zeit und know how...leider! Nichts hat mich in meinem Leben so emotional beschäftigt wie die Gestaltung der alten Mitte Berlins...

(523) Rolf
Fri, 21 January 2005 19:17:28 +0000

Komsumtempel mit Barockfassade?
Dies schreibt heute die Frankfurter Rundschau. Steht die Public-Partnership-Finanzierung tatsächlich der Idee des Humboldtforums entgegen? Keine Museen, Agora, etc, sondern ein Konsumtempel? Was ist dran an dem Artikel, oder wird mal wieder viel Wirbel um nichts gemacht?


(522) Rolf
Fri, 21 January 2005 13:02:06 +0000

Stössinger hat Recht. Die neuen Bilder sind super aber viel zu klein! Macht sie größer!!

(521) Werner Knauber, 42
Fri, 21 January 2005 01:14:04 +0000

Wer braucht das Schloß? Gute Frage! Noch bessere Antwort:
Wir alle brauchen es!! Hier hat Deutschland die einzig wahre Chance, Ost mit West (und umgekehrt) zu vereinen. Es muß das Schloß ALLER Deutschen werden!! Mein Vorschlag: Alle Länderfahnen vors Schloß und alle Kultur und Geschichte der Länder ins Schloß! Beispiele: Bayern-Saal,
Hamburg-Lobby, Hessen-Galerie, Salon de Saxe... Jeder Deutsche sollte stolz darauf sein, seine Region und sein Land im Schloß repräsentiert zu wissen. Das Schloß kann so im Bewußtsein der Deutschen mit
einer neuen Ausrichtung verankert werden. Hier kann großes geschehen. Machen wir
endlich das Schloß zum WAHREN Palast der (Bundes-)Republik!!!
Und was das Andenken an ein 40jähriges Unrechtsregime angeht: Wer so etwas braucht, ist mit dem Fernsehturm am Alex, der nach wie vor Berlin überragt, und mit der Karl-Marx-Allee (weltweit
größtes denkmalgeschütztes Ensemble!!) ausreichend bedient. Ulbricht ist tot, Honecker ist tot -sie haben genug angerichtet- aber Berlin lebt!
Feiern wir seine Zukunft mit einem Gebäude, das schon immer die Mitte unserer Hauptstadt war:
dem Stadtschloß. Und den Jammerern über die leeren Kassen sage ich: Von Euch ist sowieso nichts zu erwarten, ihr gehört zu der Sorte Leute, die nie etwas zur Frauenkirche in Dresden gegeben haben und das ganze als Irrsinn abgetan haben - aber jetzt zu den ersten gehören, die Karten für die Einweihung der Kirche haben und mit der neuesten Videokamera anrücken! Beim Berliner Schloß hättet ihr die Chance, etwas gut zu machen...

(520) H. C. Stössinger
Fri, 21 January 2005 00:29:38 +0000

Tolle neue Bildserie! Habe gerade den stern gelesen - dort ist ein Doppelseitiges Foto zu sehen, sehr schön und nachvollziehbar für jeden. Leider beeindrucken die kleinen Bildchen - selbst in der Vergrösserung - hier auf der homepage niemanden! Vielleicht sollte man sich hier auf der Schlossseite wieder etwas mehr Mühe geben...?

(519) Gerd Budden
Thu, 20 January 2005 21:43:41 +0000

Deutschland muss das historiche Schloss wiederhaben,wenn ich von Euern Anstrengungen lese,mochte ich gerne einen kleinen Betrag beisteuern aber meine Adresse: 660-10th str.
Lake Oswego -Oregon USA
wurde nicht akzeptiert.
Wo kann ich meinen Betrag hinschicken?


(518) Kralle
Thu, 20 January 2005 18:55:59 +0000

UNGLAUBLICH; FANTASTISCH!
Hängt ein rieseiges Plakat mit den neuen Schlossbildern auf dem Schlossplatz auf!
WIr brauen Werbung!!

(517) Rupsch, Reinhard, 55
Wed, 19 January 2005 12:51:07 +0000

In vielen Bombennächten starben
Bauwerke einer stolzen Zeit
Auch mähten kalte Feuergarben
Den Weg frei für Beliebigkeit.

Wer´s nur beklagt wird nichts bewegen
Machtmenschen stört die Klage nicht.
Laßt uns klug und deutlich reden Aufdaß die Ignoranz zerbricht!

(516) Fredrik Bremer
Wed, 12 January 2005 14:33:30 +0000

I would really like to se the palace being rebuilt. It was a masterpiece of a grand and spectacular architecture that you don´t see any more. As a visitor to Berlin I think that you germans along with the so-called "great architects" (almost exclusively americans) have succeded in making Berlin a really ugly town. Lots of ugly concrete buldings and skyscrapers. Look at Rome with it´s total absence of modern buildings in the town center. That town should be regarded as a totally succesful implementation of "old meets new". The same thing that has happened with Berlin has happened with my home town (Stockholm) and this without the help of a devastating war. It´s a shame...

(515) Hildebrandt, Matthias, 41
Fri, 7 January 2005 12:31:28 +0000

Während der letzten Mitgliederversammlung (zu der erfreulicherweise auch Spender eingeladen waren) wurde der Punkt angesprochen, die "Preise" für Schloßbausteine zu senken. Wenn ich persönlich Leute zum Kauf eines Bausteins überreden will, sehe ich auf deren Frage, wieviel denn so ein Stein kostet, angesichts meiner Antwort: "250,- €" immer wieder in betretene Gesichter. Die Summe ist in der Tat für viele kein Pappenstiel und manch einer, der grundsätzlich mit dem Vorhaben sympathisiert und grundsätzlich bereit wäre, seinen Beitrag zu leisten, fühlt sich abgeschreckt und spendet letztendlich garnichts. Sicherlich kann jeder Betrag gespendet werden, aber die Idee, daß man dafür symbolisch einen Schloßbaustein erhällt, ist motivierend. Daher halte ich es für sinnvoll, die Schloßbausteinspende auch auf kleinere Beträge auszudehnen.

(514) webmaster
Fri, 31 December 2004 14:22:50 +0000

Die Entscheidungen sind längst gefallen, die Diskussion ob Schloss oder Palast geht offensichtlich immer munter weiter!

Der Beitrag in der Berliner Zeitung gehört zu den Nachwehen der endlosen Schlossdebatte, diese ist jedoch durch die Entscheidungen des Bundestags abgeschlossen. Es ist immer derselbe Redakteur, nämlich der sich als Palastfreund profilierende Nikolaus Bernau, in der Berliner Zeitung, der Pro Palast schreibt. Und bewußt tut er so, als ob die Frage Palast oder Schloss wieder offen sei, nach der Methode: Wenn ich dies nur lang genug penetrant behaupte, dann glauben es schließlich die Leute. (und dass das tatsächlich wirkt, sieht man an den Beiträgen mancher Kenntnisarmer im Gästebuch). Und die Redaktion lässt ihn walten, da ja ein großer Teil der Abonnenten der Berliner Zeitung dies schon in DDR-Zeiten war und man sich so mit der Palastfreundlichkeit deren Sympathie für die Zeitung zu erhalten glaubt. Das ist "business as usual", aber auch nicht mehr, vor diesem Hintergrund verständlich und wird unter diesem Aspekt auch von uns akzeptiert.

Entscheidend jedoch ist die reale politische Lage: Der Senat von Berlin und die Bundesregierung stehen hinter dem Abrissbeschluss des Bundestages, RBM Wowereit hat dies gerade wieder bekräftigt, mag PDS-Senator Flierl auch noch so maulen. Es geht in der zweiten Jahreshälfte los damit. Der Schlosswettbewerb soll in diesem Sommer ausgeschrieben werden, die Planungen dafür laufen im Bauministerium auf Hochtouren.Der Rest ist Schall und Rauch.

Schönes Neues Jahr!



(513) Kralle
Thu, 30 December 2004 18:55:48 +0000

Tja, dann habt ihr wohl Pech gehabt, liebe Vorschreiber. Ihr werdet euch wohl mit der Schlüterschen Fassade abfinden müssen. Eure Meinung hat sicher ihre Berechtigung, aber sie enspricht nicht der Mehrheit. Und es ist ja auch lange genug debattiert worden. Es ist entschieden worden für das an diesem Ort einig richtige, und das ist auch gut so. Guten Rutsch!

(512) Hartmann, S., 22
Thu, 30 December 2004 16:29:53 +0000

Endlich mal jemand der meiner Meinung ist. Heute habe ich einen interressanten Artikel in der Berliner Zeitung gelesen(vielleicht stellen sie den auf ihre Seite) die die Diskussion 2004 zusammenfasst. Dessen Fazit lautet: noch ist nichts endgültig entschieden(auch nicht der Abriss), da viele Politiker heute anderer Meinung sind und die Kassen leer. Es wird ein spannendes Diskussionsjahr 2005 erwartet, aber wenig reale Bewegung.

Ich bin gespannt.

(511) Schäfer, Oliver, 24
Wed, 29 December 2004 22:42:28 +0000

Ich bin absolut von nichts mehr überzeugt.
Der grundsätzliche Unterschied zu Städten wie Dresden besteht darin, dass hier sofort nach dem Krieg ein Konsens da war, die historische Altstadt wieder aufzubauen, der dazu führte, dass das Ensemble um Zwinger, Semperoper, und Hofkirche wiedererrichtet wurden. Die zerstörte Frauenkirche beließ man als mahnende Ruine. Dadurch ist hier die ursprüngliche Baussubstanz voll oder wenigstens teilweise erhalten- und die nachfolgende Stadtentwicklung konnte von anfang an Rücksicht auf ein festes Konzept mit historischer Altstadt nehmen.
In Berlin dagegen gab es einen völligen Schnitt nach dem Krieg. Hier sollte (mehreren Ursachen geschuldet) ein moderner geprägtes Zentrum entstehen. Was sich konsequenterweise in der nachfolgenden Stadtentwicklung ausdrückte. Dadurch fehlt aber heute jegliche originale Bausubstanz des Schlosses, was die Rekonstruktion der Schlossfassade m.E. zu einem reinen Kulissenbau ohne jegliche historische Bedeutung macht. Die vielfach andiskutierten Shoppingmeilen hat Berlin sowieso genug. Die Grundidee des Huboldt-forums halte ich dagegen für gut, da sie endlich die vielen Sammlungen näher zusammenführt. Auch mir stellt sich jedoch die Frage nach der angemessenen Hülle. Hätte das Asbestproblem beim Palast nicht bestanden, wäre es wegen der hochsoliden Auslegung des Rohbaues sicherlich möglich gewesen hier durch entsprechende Umbauten geeigneten Raum zu schaffen - mit einem der Säle (vermutlich großem) als Konferenz- und Verantstaltungszentrum.
Leider scheint diese Möglichkeit ja nun bald auch zu entfallen.

Ich habe Berlin in Vor- und Nachwendezeiten besucht und hatte zu ersteren immer den Eindruck einer hellen, freundlichen, großzügigen, facettenreichen Hauptstadt. Bei meinen letzten Besuchen verdichtet sich allerdings immer mehr der Eindruck vom provinzlerischen "Hauptdorf". Ebenda habe ich auch ein Modell des Stadtschlosses entdeckt - und offengestanden, mein erster Gedanke war: "Was für ein Monstrum, der Klotz ist ja noch größer/schlimmer als der Palast" - hieraus darf impliziert werden, dass ich letzteren in seinem jetzigen Zustande auch nicht erhaltenswert finde.

Fazit: Palastabriss unter stärksten Vorbehalten jedoch keine Rekonstruktion des Repräsentationsbaues Schloss als Fassade für ein inhaltlich völlig zuwiederlaufendes Projekt.
Vielmehr sollte dann eine dritte Variante gefunden werden, die das Konzept für das Humboldtforum vernünftig repräsentiert und in einen sinnvollen architektonischen Rahmen stellt, wie es Schloss und Palast für ihre damaligen Zwecke jeweils getan haben. Berlin ist schließlich eine Weltmetropole und sollte dieser Rolle endlich auch wieder im Stadtbild gerecht werden!

(510) Hartmann, S., 22
Sun, 26 December 2004 21:15:40 +0000

Ob sich heutige Architekten mit Schinkel und Schlüter messen lassen, werden wir erst in 40 Jahren sehen. Taut, Gropius, Le Corbusier etc. lassen sich ja schon auf die gleiche Genialitätsebene mit ihnen stellen. Zeit schafft Distanz für mehr Objektivität in der Kritik.

(509) Kralle
Fri, 24 December 2004 17:22:14 +0000

Ach ja? Berlin ist schön? Besonders am Alex, was? Dank der sozialistischen „Städtebaugenies“ haben wir im Osten weitgehend öde Magistraten mit Plattenbauten, und im Westen sieht es auch kaum interessanter aus. Prenzlauer Berg ist eines der wenigen positiven Beispiele. Das wilhelminische Berlin, die herrlichen Boulevards mit ihren Prachtbauten sind dank der Idioten Adolf und Ulbricht verschwunden. Berlin war einmal so schön wie Paris!! Die Wiedererrichtung der Schlossfassade trägt dazu bei, dass wenigstens ein kleiner Teil des alten Berlins, das Ensemble U.d.Linden-Lustgarten-Museumsinsel, für uns vollständig erlebbar sein wird.
Im übrigen, ist die wieder aufgebaute Frauenkirche nicht das beste Beispiel dafür, dass Rekonstruktionen keine Todsünde sind? Und wenn ich so manches moderne Gebäude in Berlin sehe... vielfach nicht schlecht, aber wer von den heutigen Architekten kann sich ernsthaft an Schlüter und Schinkel messen lassen? Keine Experimente auf dem Schlossplatz!



(508) Hartmann, S., 22
Thu, 23 December 2004 17:37:57 +0000

An Hernn/Frau "Kralle": Ich bin immer wieder überrascht wie meine Äusserungen gedeutet werden. Ich habe nirgends behauptet das alles so bleiben soll. Ich finde die Idee des Humbold-Forums sehr gut, doch bin ich mit der Fassadenplanung nicht so zufrieden.
Und warum bin ich kleinlich, wenn ich die Berliner dazu aufrufe stolz auf ihre Stadt zu sein. Denn Berlin ist schön.

(507) Eckener
Thu, 23 December 2004 12:28:24 +0000

Kralle hat völlig recht!
Es kann doch nicht angehen, daß alle anderen Städte bis auf Berlin, das Recht haben, durch ein paar Rekonstruktionen verschönert zu werden.
Soll Berlin im Herzen des Zentrums ein Aufmarschplatz bleiben? Ohne mich!!
Zum Glück wurde aber schon der Wiederaufbau als Kulturforum mit Museen, Restaurants, Cafes, Ausstellungen usw... entschieden!
Eine Entscheidung, die ich voll unterstütze und für die ich auch spende!

(506) Kralle
Thu, 23 December 2004 11:32:17 +0000

Lieber Vorredner, mit Verlaub, aber so provinziell und im Blick auf die Geschichte verkrampft wie Sie, können offenbar nur wir Deutschen denken. Wenn in Paris ein irrer Diktator den Louvre gesprengt hätte, würde dieser auch später wieder aufgebaut. Aber ausgerechnet die Mitte der deutschen Hauptstadt soll dank Ulbricht und Honecker eine ewige städtebauliche Katastrophe sein? Kleinlich. Nein danke!!

(505) Hartmann, S., 22
Sun, 19 December 2004 15:27:16 +0000

Zu meinen Vorrednern: Berlin ist mit keiner Stadt auf der Welt zu vergleichen. Die Geschichte ist so vielfältig und gespalten und das man dies auch am Stadtbild sieht ist doch ein Vorteil. Zu Zeiten der Globalisierung muss jede Stadt seine Identität aufbauen. Berlin ist die Stadt der Mauer;Ost-West-Konflikt(leider sieht man nicht mehr viel); Stadt der Großmachtsvisionen des 3.Reichs; der Gründerzeit und Stadt der Vision der Moderne. Viel prägender als das Stadtschloss sind aus der Zeit Viertel wie Friedrichshain-Kreuzberg; sie geben eine gute Vorstellung vom alten Berlin. Man sollte sich also sehr gut überrlegen wie man mit Geschichte in dieser Stadt umgeht: mit Schloss und Palast.

Und an alle die Berlin für hässlich halten: Geht mit offenen Augen durch die Stadt und lasst euch auf sie ein; dann erscheinen euch auch dreckige Orte in einem anderen Licht.

(504) RUPSCH, Reinhard, 55
Fri, 10 December 2004 10:39:15 +0000

Laßt Gras darüber wachsen!
--------------------------
Immer wieder neu flammt die Debatte über die Zwischennutzung der Ruine des Palastes der Republik auf. Man solle das Gebäude nicht abreißen so lange es genutzt werden könne. Man knüpft Bedingungen an den den Abriß. Man will den Platz gestalten; nur Rasen wäre zu wenig...

All´ das ist nur Verhinderungstaktik: Veranstaltungshallen, die nicht erst hergerichtet werden müssen, hat Berlin genug.

Bis in ein paar Jahren dann (hoffentlich) das Schloss kommt, reicht der wundervolle Ausblick von den "Linden" auf die Nicolai-Kirche und das Rote Rathaus. Dafür brauchte man nicht einmal den Rasen kurz zu halten... ;-)

Mit freundlichem Gruß
R.R.


(503) Rolf
Thu, 9 December 2004 13:22:55 +0000

Wowereit sagt, der Palast kommt bald weg. Ignorierung des Parteitagsbeschluss. Flierl sagt darauf, keine Zustimmung von ihm zum Abriss vor 2006. Kann Fierl blockieren? Wer hat im Senat eigentlich das Heft in der Hand in dieser Frage?

(502) Christian Lindemann
Wed, 8 December 2004 16:32:26 +0000

Jetzt ist er wohl da, der von der FAZ vor Wochen beklagte fehlende zündende Funke. Wenn das, was Herr Thierse jetzt vorgeschlagen hat tatsächlich funktioniert, könnte tatsächlich in drei Jahren mit dem Wiederaufbau begonnen werden! Erstaunlich ist nur, dass bisher noch niemand auf die eigentlich simple Idee Thierses gekommen ist und dass Alles immer nur auf unseren klammen Staat schielt und wohl vergeblich auf diesen hofft.
Hoffen wir, und bisher sieht es ja gut aus, dass der Thiese-Vorschlag grünes Licht bekommt. Dann wird die Spendenbereitschaft erheblich zunehmen. Es gilt nun bald, die Werbetrommeln anzuwerfen, und hierzu sollte man nicht nur das Berliner Extrablatt bemühen, sondern auch Rundfunk und Fernsehen (wie bei der Frauenkirche).

Übrigens: Hat er Schuster von den Staatl. Museen nicht kürzlich beklagt, er habe zu wenig Ausstellungsfläche im Bodemuseum für die vielleicht umziehende Gemäldegalerie? Gleichzeitig, so Schuster , brauchen die Dahlemer Sammlungen wohl weniger Platz im Schloss. Haben wir damit nicht Räumlichkeiten gewonnen für Teile einer weiteren, anderen Sammlung im Schloss?!


(501) Benning, Dresden
Wed, 8 December 2004 12:44:54 +0000

An den Vorschreiber:
Der Herr Schlöder wird garnichts machen! Er sitzt die Angelegenheit aus, wie es so schön heißt.
Berlin ist halt, im Gegensatz zu Dresden, eine Stadt die sich immer im Winterschlaf befindet, auch im Sommer!

(500) Rolf
Mon, 6 December 2004 20:31:52 +0000

Es ist offensichtlich der Wille der Berliner Landesregierung, den Bundestagsbeschluss zu untergraben und den Palast langfristig zu erhalten. Die Landes-SPD fügt sich den dümmlichen Ideologen von der PDS. Das ist zum kotzen! Es wird Zeit, dass Herr Schröder mal auf den Putz haut!

(499) Klaus
Wed, 1 December 2004 18:29:35 +0000

den deutschen städten wurde im krieg viel von der historischen schönheit genommen. sieht man sich heute die prospekte und internetauftritte der städte an, so sieht man sehr rasch, dass hauptsächlich mit den geretteten, renovierten oder kopierten, historischen gebäuden geworben wird. das schloss wird sicher auch in berlin zu einem einzigartigem anziehungspunkt für menschen aus aller welt. raum für moderne architektur gibt es ja daneben genug!

ich hoffe, dass der bau rasch begonnen wird und nicht weiter verzögert wird!

(498) Dr. Kraft, Erich
Sun, 28 November 2004 13:47:44 +0000

Nachdem ich mit der Klasse 11b des Ludwig-Georgs-Gymnasiums Darmstadt in Berlin war, und die Schüler die gegenwärtige Ödnis des Schloßplatzes mit den Visionen eines wiederaufgebauten Schlosses verglichen haben, sammelten sie 110 Euro für die Verwirklichung dieser Vision. Die deutsche Hauptstadt gehört allen Deutschen, nicht den Berlinern allein. Die Stadt soll unser Land in der Welt repräsentieren und daher im historischen Zentrum nicht in solch trostlosem Zustand verbleiben sondern ihr Gesicht wieder zurückerhalten.

(497) Rulle
Sat, 27 November 2004 15:00:45 +0000

Ich glaube, da haben Sie recht, lieber Vorschreiber. Aber was soll man von den Betonköpfen der PDS auch sonst erwarten? und die Berliner Sozis sind ja nicht gerade Schlossfans.

(496) Rupsch, Reinhard, 55
Fri, 26 November 2004 09:16:07 +0000

IDie BERLINER MORGENPOST berichtete am 25.11.04, daß der Bezirk Mitte Vorbehalte gegen die Infobox habe. Wegen des noch nicht absehbaren Platzbedarfs beim Abriß des Palastes der Republik müsse man für das gesamte Areal volle Baufreiheit sichern.

Im Gegensatz zu einem Neubau, wo Baumaterial zwischengelagert werden muß, sind solche Reserveflächen bei einem Abriß nicht erforderlich.

Liegt nicht vielmehr der Verdacht nahe, daß man eine attraktive Werbung für das Schloß behindern möchte? Durch eine gefällig gestaltete Infobox in der Sichtachse der "Linden" würde für die Realisierung des Hohenzollernschlosses mehr getan als manchem lieb ist...

Mit freundlichem Gruß
Ihr
Reinhard Rupsch

(495) Benning
Thu, 25 November 2004 15:19:58 +0000

...nur kann man wohl Gebäude aus der 2. Hälfte der 70er Jahre wohl noch nicht als historisch bezeichnen. Selbst 50er Jahre Gebäude sind in meinen Augen noch nicht historisch.
Bei Gebäude, die älter als 70 bis 100 Jahre sind, sieht es schon anders aus!

(494) Thomas aus Dresden
Sun, 21 November 2004 11:01:21 +0000

Kommentar zum Kommentar

Im ICC ist sehr wohl eine Asbestsanierung vorgenommen worden, übrigens bei laufendem Betrieb und ohne irgendetwas zu dramatisieren. Zu Ihrem Konzept kann ich nur sagen, ich halte es für falsch, Historisches im Namen der Geschichte verschwinden zu lassen.
Grüße.

(493) Prof. Dr. Dr. W. Rainer Kroll, USA
Fri, 19 November 2004 20:50:49 +0000

Ich war zur Zeit des Mauerbaus US Soldat in Berlin, und ich kann mir fast nichts schöneres vorstellen als den Wiederaufbau des Berlines Schlosses noch zu erleben.
Ich wünsche allen Beteiligten besten Erfolg.

(492) Thomas aus Dresden
Fri, 19 November 2004 12:42:57 +0000

Das man den PdR nun abreissen will, kann ich fast noch verstehen, obwohl politisch wahrscheinlich von vornherein klar war, das Ding abzureissen, was eine Versiegelung des Asbests (wie im ICC übrigens vorgenommen) wohl aus"schloß". Mit einem guten Konzept wäre der Abriss durchaus zu rechtfertigen. Den Wiederaufbau des Schloßes als Legitimierung für einen allein politisch motivierten Beschluß zum Abriß des Palastes anzuführen grenzt an Schwachsinn. Es würde eine feudale Tapetenbox mit modernem Inhalt entstehen, ein visueller Betrug, der auch noch 600 Mio kosten würde. Das Wichtigste aber, nämlich Identität der Bürger mit ihrer Stadt zu schaffen, wie das etwa die Frauenkirche als wichtiger protestantischer Kirchenbau versucht, würde diese Schachtel wohl nicht leisten können.

(491) Christian Lindemann
Thu, 18 November 2004 14:18:53 +0000

Hallo Leute, ich habe zwei Fragen an Euch. Ich wäre froh, wenn sie mir jemand beantworten könnte:
1. Wird der Wiederaufbaubeginn durch den (leider) nun späteren Abriss des Palastes der Republik verzögert werden?
2. Wann wird es endlich einen Architektenwettbewerb für das neue Schloss geben? (noch 2005?)

Weiter gutes Gelingen!


(490) Steffen aus Dresden, 24
Sun, 7 November 2004 01:49:02 +0000

Ich finde, daß Berlin schon lange nicht mehr so versifft wirkt wie früher und immer attraktiver wird. Der folgerichtige Wiederaufbau wäre wirklich ein gute Variante der Platzgestaltung, auch wenn es viel kostet. Drücke die Daumen und schaue so oder so öfters vorbei. das-neue-dresden.de

(489) Rolf
Sat, 30 October 2004 21:38:19 +0000

Trotz sehr gelungener Web-Präsentation: Ich glaube, Eure Rubrik NEWS könnte doch abundzu mal akualisiert werden! Oder ist in den letzten 4 Monaten nix los gewesen? Und das Sommerloch ist doch auch vorbei. Ich habe über Google-News erfahren, Frau Weiss habe verkündet, dass nächstes Jahr wohl ein Architektenwettbewerb für das Schloss ins Leben gerufen werden soll.
Ein Thema für eure NEWS, oder nicht?!

(488) Kracke,Benjamin,24
Mon, 25 October 2004 15:08:10 +0000

Wenn man die Chance hat ein so altes und schönes Gebäude (mit unserer heutigen technick - detailgenau) wieder aufzubauen, von denen es in Berlin und vielen anderen deutschen Großstädten nur noch wenige gibt, sollte man diese Chance auch umsetzen.
Berlin wird noch viele moderne Architektur erhalten, von der ich auch ein Fan bin, ohne alte Gebäude gibt sich keine symbiose aus alter mit neuer Architektur - welche in meinen Augen eine Stadt sehr reizvoll macht.

(487) Péter S.
Tue, 19 October 2004 12:44:14 +0000

In den heutigen Zeiten werden historische Gebäude immer wichtigere Grundstücke für Städtetourismus... aber nicht nur aus einem Aspekt von Geschichte, sondern auch von Aspekt von Künste. Kein Stadt kann nur auf (manchmal trotzdem markanten und interessanten) Relikte grausamer Epochen als Sehenswürdigkeiten setzen, und auch nicht nur auf Einkaufs- oder Kongresstourismus - Leute haben ein Sinn und ein Brauch für Schönheit, für ein nicht alltäglichen Erlebnis für Seele und Sinne. Viele Großstädte in Deutschland haben nach der Kriegszerstörung genau diese Charme verloren. Schlösser sind nicht nur mit ihren Fassaden, sondern auch mit den Gesamtensemblen von Inneren - wo Wände, Leuchten, Gemälde, und Möbelstücke sowohl einzeln, als auch zusammen ein nicht alltägliches Gefühl in den Leute wecken. Und so ein Schönheit muß auch Berlin haben! Deshalb hoffe ich, daß in absehbarer Zeit nicht nur zur ausseren Wiederaufbau des Schlosses, sondern auch in den kommenden Paar Jahrzehnten auch die Neuentstehung der wunderbaren Innenräume kommen wird... (zwar bin ich nur 25, hoffe, daß ich nicht bis meinem Rentnerzeit warten muß... ;-)))) - und als echten Gesamtkunstwerk wird die Innenstadt von Berlin nicht nur mit einem Außen- sondern auch mit einem Innenarchitektur die Herze der Besucher erobern...

(486) RUPSCH, Reinhard, 54
Sun, 17 October 2004 14:25:03 +0000

Die Architektur einjeder Kultur, eines jeden Staates läßt Rückschlüsse auf den Zustand der dort lebenden Menschen zu.
Unabhängig vom Stand der Technik ist es schon bezeichnend, wenn die einen in Baumhäusern mit geflochtenen Wänden leben und die anderen in Erdhölen. Ebenso läßt es es Schüsse zu wenn die einen lieber in Flachdach-Plattenbauten hausen und die anderen gerne mehr Kosten aufwenden für ihre Wohnung in einem restaurierten Bürgerhaus aus der Kaiserzeit.
Historisierende Bauten wie die von Patschke & Partner am Hausvoigteiplatz oder Rekonstruktionen wie das Kommandantenhaus dokumentieren, daß es immer noch Deutsche gibt, die es sich selbst wert sind.
Gut so!

Reinhard Rupsch, Münster

(485) K. Henning, Dresden
Thu, 14 October 2004 08:08:51 +0000

Ich habe zufällig diese Seite gefunden. Sie ist sehr gut gemacht - das war ja ein Prachtstück dieses Schloß.

Bei uns in Dresden ist das Schloß ja nun fast fertiggestellt. Die Frauenkirche soll ja schon im nächsten Jahr vollendet sein, ich kann es kaum erwarten!

Aber eines muß man den Berlinern lassen: Sie diskutieren so lange über das ob und wider, bis man es nicht mehr hören kann. Wenn die Dresdner das auch so gemacht hätten, stünde weder Zwinger, Semperoper, noch Schloß und Frauenkirche, ganz zu schweigen von den zahlreichen anderen Rekonstruktionen, die unsere Mitte wieder bereichern.

Aber im nächsten Jahr soll es in Berlin ja auch los gehen. An Fassadenteilen des Schlosses wird ja auch schon eifrig gebaut..

Ich drück euch die Daumen, daß es recht bald losgeht!

(484) Jürgen
Sun, 10 October 2004 18:08:47 +0000

Man sollte sich grundsätzlich für den Wiederaufbau historischer Gebäude einsetzen. Denn leider zeigt uns die Gegenwart, dass der allgemeine Wiederaufbau in den seltesten Fällen schöne Städte hervorgebracht hat. Leider ist die deutsche Baukultur im lezten Krieg durch kriegsverbrecherische Bombenangriff, die gezielt auf die alten Innenstädte geflogen wurden, sehr stark geschädigt worden. Man sollte sich nur mal intensiv mit alten Stadtansichten beschäftigen, schon wird man sehen welche Schönheit, Gemütlichkeit und Heimat hier verloren ging. Denn jede Kopie ist besser als ein nüchterner und funktionaler Betonklotz. Der Wiederaufbau des Berliner Schlosses wäre für ganz Deutschland ein architektonischer Gewinn. Die finanziellen Aspekte halte ich zwar für berechtigt , aber auch für lösbar.

(483) Dirk
Fri, 24 September 2004 17:12:50 +0000

Wenn die Dresdner es schaffen die Frauenkirche wieder aufzubauen, dann sollte es doch für die Berliner erst recht ein muß sein das alte Schloss wieder aufzubauen. Warum hilft hier nicht auch das ZDF oder ein anderer Sender als Werbeträger mit, wie es bei der Frauenkirche auch war?! Hoffen wir daß die Lücke bald geschlossen ist!

(482) peter
Fri, 24 September 2004 07:11:22 +0000

der vorschreiber hat recht!
aber berlin macht gerade die akrobatischsten verrenkungen, um ja nicht attraktiver zu werden. so ähnlich wie ein kleines schmutziges kind, das sich mit händen und füßen sträubt in die wanne zu gehen!

(481) F. Schinkel
Sat, 18 September 2004 08:23:00 +0000

Es wird höchste Zeit, daß dieser durchgerostete Saurier einer düsteren Vergangenheit entsorgt wird. Müll muß nun mal entsorgt werden, das ist in jeder Zivilisation so.

Im Übrigen kenne ich keine Hauptstadt außer vielleicht Kabul, welche mitten im Zentrum einen solchen Müllhaufen hat und dermaßen lange zögert diesen zu beseitigen

(480) Rupsch, Reinhard, 54
Thu, 16 September 2004 13:13:08 +0000

So, det war´s mit da Umfraje inna Mottenpost! ;-)

65 % war´n für ´nen Abriß des PdR,
34 % woll´n det Rost-Ding behalten
un so´n 1 % wees ma wieda nich, wat se will...

Also: räumt den ollen Kasten endlich ab!

(479) Betty, Kind des Ostens, 26
Wed, 15 September 2004 22:17:44 +0000

Hallo,
Warum muß es eigentlich immer ein retro Look sein
mit alten Emblemen aus Zeiten der DDR? Es gibt
doch genügend andere Möglichkeiten zu zeigen das
man stolz ist ein Kind des Ostens zu sein. Ich
habe vor einiger Zeit einen Model Job gehabt wo
ich auf ganz andere Gedanken gebracht wurde.
Schaut euch mal http://www.ostkind.com an und macht dort
vielleicht auch mal ein paar neue Kreative
Vorschläge ohne gleich einen Ossi Wessi Konflikt
durch das Tragen von einem T-Shirt zu provozieren.
Ich hoffe hier niemanden verärgert zu haben.
Wenn ihr wissen wollt wer Euch geschrieben hat,
dann könnt Ihr mich auch unter
http://www.bettymaus24.de.vu finden.

(478) Rupsch, Reinhard, 54
Tue, 14 September 2004 19:21:19 +0000

Schwerter zu Pflugschaaren!
Den PdR zur Badewanne!

Gebt der Mitte die Schönheit zurück!

(477) Grevenstein
Tue, 14 September 2004 13:36:51 +0000

Jetzt hat es geklappt!! Erfreulich, daß so eine satte Mehrheit für das Einstampfen des PDR (Palast des Rostes) sind.


(476) rupsch, Reinhard, 54
Tue, 14 September 2004 10:43:35 +0000

Doch, bei mir klappt der Link.
Die Abstimmung ist in der rechten Spalte.
Die Frage "Soll der PdR abgerissen werden" ist grün unterlegt.

(475) Grevenstein
Tue, 14 September 2004 09:39:01 +0000

@ Rupsch
Sind Sie sicher, daß die Adresse stimmt? Ich finde keine Abstimmung!

(474) Rupsch, Reinhard, 54
Fri, 10 September 2004 19:00:18 +0000

Die Berliner Moprgenpost macht eine Online-Umfrage:
Soll der Palast der Republik abgerissen werden?
Stimmen Sie mit ab:

http://morgenpost.berlin1.de/inhalt/berlin/

(473) Andreas, 22
Thu, 9 September 2004 11:40:38 +0000

Die Reaktion zu dieser FAZ - Meldung können Sie im Pressespiegel nachlesen. Im Übrigen tut sich einiges, man kriegt nur nicht alles sofort mit!

Beispielsweise wird die Infobox im Herbst/Winter dieses Jahres entstehen!

(472) Rolf
Thu, 9 September 2004 09:56:35 +0000

FAZ, 25. August 2004
Das wieder aufgebaute Berliner Schloß wird es nicht geben. Man braucht dies nur auszusprechen, und die immer stärker werdenden Zweifel der jüngsten Zeit verdichten sich zu dieser Prognose. Nicht allein die finanzielle Situation der Bundesrepublik Deutschland ist dafür verantwortlich zu machen. Der Enthusiasmus, der vor knapp drei Jahren aufflackerte, als der Bundestag beschloß, das von Ulbricht abgerissene Schloß in der Mitte Berlins wiederzuerrichten, war schon verflogen, ehe die Finanzkrise einen zunächst zweijährigen Aufschub erzwang. Niemand kann ernsthaft annehmen, daß man die alten Pläne dann unverändert wieder wird hervorholen können. Schon die bis heute verstrichene Zeit seit jenem denkwürdigen Bundestagsbeschluß hat dessen Verwirklichung weniger gefördert als ausgehöhlt.


Denn wenig ist seither geschehen, um dem großen Vorhaben Gestalt zu geben. Zwar hat der "Förderverein Berliner Schloß" unermüdlich für das Schloß geworben, er hat es den meisten Berlinern überhaupt zum ersten Mal vertraut gemacht durch Dokumentationen, Fotoausstellungen und Computersimulationen. Wilhelm von Boddien hat sein ganzes Engagement nicht nur der Anwerbung von Spenden und Sponsoren gewidmet, sondern auch unverwandt an seinem Traum von einer integralen Rekonstruktion festgehalten. All diese beeindruckenden Aktivitäten nährten sich von der Hoffnung, daß das Berliner Schloß für die Stadt und darüber hinaus ein Symbol sein würde - wie die Dresdener Frauenkirche.

ICH FÜRCHTE, DER FAZ-AUTOR HAT LEIDER RECHT. ES TUT SICH OFFENBAR NICHTS! ODER HAT DIE REGIERUNG DEN BUNDESTAGSBESCHLUSS FÜR DEN BEGINN VON PLANUNGEN SCHON UMGESETZT? ICH GLAUBE KAUM.



(471) Andreas, 22
Wed, 8 September 2004 18:29:27 +0000

Von Eldaco gibt es neue verbesserte Renderings!

http://www.eldaco.net/seiten/rahmen.php?refid=61&strg=12

Vor allem das letzte Bild zeigt klar wie nötig das Schloss für das Gesamtbild der Stadt ist!
Ist aber auch kein Wunder: Schließlich war das Schloss zerst da!

(470) Rupsch, Reinhard, 54
Wed, 8 September 2004 09:37:56 +0000

BALLAST DER REPUBLIK

Der Palast der Republik ist eine Ruine. Er ist schlimmer als das: er ist ein "Schwarzes Loch". Er saugt alle positiven Energien von Berlins Mitte in sich auf, er vergiftet jede Phantasie über das Mögliche, er ist der Fixpunkt all´ derer, die Berlins Status im vergangenen Jahrhundert festschreiben möchten.

Reißt diesen Moloch endlich, endlich ab!

R.R.

(469) Dr. Kraft, Erich, 56
Fri, 3 September 2004 09:18:21 +0000

Schließe mich diesem Dank an! Der heutige Leserbrief in der FAZ von Herrn von Boddien ist ausgezeichnet. Er müßte hier irgendwo auch stehen.
Darüber hinaus solllte jeder sich fragen, wie er zu Hause, privat, beruflich für das Schloß wirken kann. (Statt Geburtstagsgeschenke Spenden für´s Schloß z.B.)
Ich leite fast jährlich Studienfahrten mit Schülern in Berlin. Das Thema Schloß ist immer dabei.
E. Kraft

(468) Schmid, Dieter, 35
Sat, 28 August 2004 16:59:04 +0000

Nur ganz kurz:

Lieber Herr v. Boddien,
ich möchte mich bei Ihnen für Ihr Engagement herzlich bedanken. Ich finde toll, was Sie leisten und wünsche Ihnen trotz aller Anfeindungen und Widerstände viel Kraft für Ihr Vorhaben!

Sollten Sie momentag noch Probleme beim Einwerben der Spenden haben, so bin ich mir sicher, das sich dies schlagartig ändern wird, sobald der PdR verschwunden und der erste Stein des Schlosses/Humboldt-Forums verbaut ist ...

Viele Grüße, viel Kraft und viel Erfolg in dieser entscheidenden Zeit!

Dieter Schmid



(467) Henschel
Fri, 27 August 2004 16:54:33 +0000

an diesen Anonymus.

Ihre Wortwahl ist ja wohl aus der alleruntersten Schublade und zeugt von einer sehr sehr schlechten Kinderstube.
Schimpfwörter und grobe Beleidigungen haben in diesem Gästebuch wirklich nichts zu suchen! Sie sollten sich mal die Schrauben nachdrehen lassen, wenn Sie die noch nicht verloren haben. Wahrscheinlich bringt das aber auch nichts mehr, denn Ihnen hat man offensichtlich kräftig ins Gehirn geschissen - naja, das füllt dann wenigstens das Vakuum in Ihrem Kopf aus!

(466) Reconstructor
Tue, 24 August 2004 18:40:02 +0000

Mann, was für hochwertige Beiträge...Da komm ich doch glatt in's Grübeln über das Vorhaben...

(465) Balla Bumba
Tue, 24 August 2004 14:02:32 +0000

i hoff dos des schloss net kemmt, wos is hior no gschicht für euch? a künstlirches schlosserl is doch nexxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxx. i wünsch mir an BOYKOTT bei dem Abgeriss von dem Palaschtl. donckschin

(464) Rupscharl, Rein, 45
Mon, 23 August 2004 21:17:03 +0000

LUFTSCHLOSS!!!!!! ÄTSCH!

(463) RUPSCH, Reinhard, 54
Sun, 22 August 2004 20:53:10 +0000

Nach all´den miesen Angriffen ´was Schönes:
<>
> Das Schloß - gesprengt
> Die Kunst - versengt
> Der Platz - planiert
> Das Volk - marschiert
<>
> Der Wind gedreht
> Alptraum verweht
> Zum Schluß jetzt das Glück:
> Das Schloß kommt zurück!
<>
R.R.

(462) Ben
Sun, 22 August 2004 20:24:02 +0000

Aber echt!

@Troublmaker, OST und alle anderen Ostalgiker

Genießt die letzten Wochen in eurem Volkspalast und kommt hier nicht mit solchen irrationalen und beleidigenden Kommentaren. Das ändert auch nichts an den Fakten (Abriss PdR; Reko Schloss)!

(461) Freyberg, Matthias, 25
Sun, 22 August 2004 13:53:52 +0000

Ich erinnere mich an eine Zeit, in der es in diesem Gästebuch um den Eintrag von Meinungen bezüglich des Wiederaufbaus des Berliner Schlosses ging und nicht um vulgäre Polemisierung. Jeder hat das Recht, hier seine Meinung zu äußern, aber doch bitte auf eine anständige, fachliche und freundliche Art und Weise.
Direkt über dem Gästebuch steht etwas über einen "freundlichen Umgangston". Allen denjenigen, die dies verfehlt haben, lege ich nahe ihren Beitrag, das heißt die Art und Weise wie er geschrieben ist, nochmals zu überdenken.
Ich dachte, es geht bei diesem Gästebuch um eine konstruktive Stellungnahme. Beleidigungen gegenüber Herrn Boddien kann ich nur scharf zurückweisen. Bitte kritisieren Sie das (längst beschlossene) Vorhaben, das Berliner Schloß zu rekonstruieren, aber nicht die Person des Herrn Boddien, der seit Jahren sein ganzes Herzblut für seine Idee gibt.
Ich hoffe, dass diejenigen, die den guten Umgangston verfehlt haben, sich entweder besinnen oder aber dieser Seite fernbleiben. Desweiteren ist anzumerken, dass dies ein Gästebuch ist und nicht das Diskussionsforum.
Ich hoffe auf Besserung!!!

(460) Troublemaker
Sun, 22 August 2004 07:50:13 +0000

von wegen sozialist du idiot.
Verpisst euch DOCH AUS BERLIN wenns euch nicht gefällt!
Baut doch woanders euer blödes Luftschloss.
ES LEBE OSTBERLIN

(459) Baroque Pearl
Sat, 21 August 2004 17:27:50 +0000

Typisch Sozialist! - Egoistisch und unsachlich bis zu Geht-nicht-mehr...

Anstatt über die, die es haben zu meckern, fang lieber an, selbst etwas zu horten, damit du dir, wenn du auch geistig erwachsen bist, auch Mal eine S-Klasse leisten kannst!

(458) Rupsch, Reinhard, 54
Sat, 21 August 2004 13:42:21 +0000

"Ost, Berlin 27" - Mein Gott, was für ein Proll!
Der ist wahrlich weniger im Schloß als im Ostbahnhof gut aufgehoben!

R.R.

(457) OST, Berlin 27
Fri, 20 August 2004 05:28:33 +0000

Schade dass ihr blöden Westler keine richtige Geschichte erhalten wollt.
Ich war und bin auch kein Fan der DDR aber ich finde dass Geschichte erhalten werden MUSS und nicht durch
etwas neu gebautes und von UNS (OSTBERLINERN)ungewolltes ersetzt werden muss.
Wilhelm von Boddien du Idiot, schau dir den S Bahnhof Ostkreuz an, der hätte ne
Restauration nötig, aber wahrscheinlich weißte nix davon,
denn der Bahnhof lässt sich schlecht per S-KLASSe befahren...
ES LEBE UNSER PALAST, Nieder mit euch die das Schloss wollen und dafür auch noch spenden.


(456) Christian, 32
Thu, 19 August 2004 12:39:10 +0000

Für mich kommt nur das Schloß in Frage, schade nur, daß das wohl noch Jahre (Jahrzehnte??) dauern wird. Der sogenannte Herr Flender hat sicher viel Spaß an den Reaktionen auf sein Gefasel, aber so kommt doch etwas Leben in so ein Gästebuch.

(455) Linden
Thu, 5 August 2004 10:35:35 +0000

Naja, der Vorschreiber hat nicht ganz unrecht, obwohl die Vorbereitungen für das Humboldtforum ja bereits laufen. Fassadenteile werden ja schon hergestellt!

Diejenigen, die jetzt immer noch über das Aussehen des Humboldtforums (grandiose Schlüterfassaden, oder hypermoderne Glasfassaden) diskutieren, sind nur ein paar Schluffen, die noch nicht kapiert haben, daß die Entscheidung längst gefallen ist!

Worüber es sich allerdings lohnen würde zu diskutieren, daß wäre die Gestaltung der Schloßumgebung.

Wie soll die Schloßfreiheit aussehen? alte Kolonnade, oder moderne Häuser?

Wie soll die Ostseite aussehen.......usw.

(454) Dubois 38
Wed, 4 August 2004 15:49:49 +0000

ich staune imme wieder wenn in deutschland dinge die lange entschieden , imme nochmal und nochmal diskutiert werde! so es geht nie voran, es dreht sich imme im kreis. kein wunder das deutschland so langsam und immer hinterherläuft in europa. bei uns, wenn etwas entschiden, dann wir lassen taten folgen, nur so es geht voran!!

(453) Gerstenhauer
Tue, 3 August 2004 16:47:41 +0000

@ Herrn Müller:
Sie wünschen sich also nichts sehnlicher, als ein modernes Bauwerk auf den Grundmauern des Schlosses! Wie wäre es, wenn wir Herrn Flender bitten, seinen Entwurf noch einmal einzureichen? Er hatte doch vor ein paar Monaten seinen Baldachinentwurf vorgestellt.
Sie erinnern sich? Das war der Entwurf mit dem überall spürbaren Tiefensog!

(452) Ben
Tue, 3 August 2004 16:03:57 +0000

Na und wenn schon...Wenn der Palast von der polit. Bedeutung dem Schloss ebenbürtig ist, dann bleibt ja nichts anderes übrig, als nach dem Äußeren zu urteilen. Und da liegen "moderne" Gebäude (und der Palast sowieso) WEIT WEIT hinter dem Schloss und jedem anderen Bau der Vor-Hitler-Zeit...

Mag sein, dass der eine oder andere König, Kurfürsten etc. (nicht nur in Preußen) nicht grad der netteste war. Aber es gab noch andere und außerdem haben viele Städte diesen Königen etc. ihre polit. und kultur. Bedeutung zu verdanken. Was wär z.B. Potsdam ohne die Schlösser und die anderen öffentlichen Bauten, die auf Anregung der Herrscher oder als deren Geschenk an die Stadt entstanden? Richtig, NICHTS!!!

(451) Wolfram M&uuml;ller, 35
Tue, 3 August 2004 14:08:14 +0000

Das Vorhaben zum Neuaufbau des Stadtschlosses ist einerseits Geldverschwendung (selbst privates). Andererseits ist es vor allem eine ahistorisch-disneyhafte Ehrerweisung an vergangene Zeiten. Nichts gegen die Instandhaltung von Kulturdenkmälern. Etwas neues mit altem Aussehen hinzustellen gleicht aber dem Versuch Geschichte ungeschehen zu machen. Übrigens repräsentiert das Schloss auch eine Herrscherfamilie, die mittels Gewalt auf Kosten des Lebens von hunderttausenden Berlinern und Brandenburgern ihre Macht und ihren Reichtum anhäufte. Schwerwiegender: Das Schloss symbolisiert die Unterdrückung des freiheitlich-bürgerlichen Willens der Berliner. In diesem Sinne ist es dem Palast der Republik mindestens ebenbürtig.

Die Städte Berlin und Cölln waren vor 1442 bekanntlich freie Städte, Hansestädte.
 
Begonnen hatte die Schlossgeschichte als Hohenzollern-Kurfürst Friedrich II. Eisenzahn mit der Übermacht von 600 Reitern am 29.8.1442 in die Berlin-Cölln einmarschierte und den Stadtrat zwang, ihm ein Gelände am Spreeufer bei der Langen Brücke (Rathausbrücke) zum Bau eines Schlosses entgeltlos abzutreten. Dort wurde später eine Zwingburg ("frenum antiquae libertatis") errichtet, später zum Schloss umgebaut.

Noch 1448 wehrten sich die Berliner massiv und wurden hart bestraft (Berliner Unwille).
 
Besser sollte an der "Stelle des Palastes der Republik" ein ähnliches aber modernes Bauwerk errichtet werden, dass den Berlinern und ihren Gästen Treffpunkt, Gast"Stätte" und Erholungszentrum in der Mitte der Stadt ist.

(450) Wiesner, Cornelius, 19
Mon, 2 August 2004 23:44:25 +0000

Bitte, Herr Flender, gehen sie nicht! Eine so gut formulierte Werbekampagne FÜR historische Architektur wär uns Schlossfreunden doch nie eingefallen! Einfach allen Bundesbürgern ein paar Sätze Flender vorlesen, sagen, dass solche Menschen in Deutschland Entscheidungen über Architektur treffen dürfen und wir haben die Menschen auf unserer Seite... Regelmäßige Flender-Ergüsse im Abo oder per Newsletter nach Hause, damit wir alle noch mal wissen, wofür wir hier kämpfen, bei der Einweihung des Schlosses vielleicht einen Flender-Saal oder so einweihen und eine Gedenktafel anbringen...

(449) Sven
Mon, 2 August 2004 18:53:46 +0000

was mich besonders schockiert und verstört sind weniger die beiträge, sondern vielmehr, daß der autor das, was er schreibt auch glaubt und noch schlimmer, sogar lehrt!!!!!

(448) Rolf
Mon, 2 August 2004 18:44:52 +0000

Herr Flender, Sie Oberprovokateur, fahren Sie doch bitte nach Ulan Bator oder Wladiwostok. Und bitte bleiben Sie dort für immer. Vielleicht dürfen Sie dort auch mehr bauen, als nur Ihr Fussballvereinsheim in der Provinz. Dort gibt es auch ausschließlich Gebäude nach ihrem Geschmack, keine dekadente Semperoper noch einen kitischigen Zwinger. Schön was?!
Löblich ist aber immerhin Ihr guter Vorsatz, in diesem Forum nicht mehr Ihr Unwesen zu treiben. Ich glaube allerdings nicht, dass es dabei bleibt, denn ein ähnliches beleidigtes Versprechen durften wir vor einigen Monaten schon einmal vernehmen.

(447) Holger
Mon, 2 August 2004 15:48:22 +0000

armes Deutschland, einst so reich an schöner Architektur, wird heute dermaßen von parasitären Architekten vergewaltigt!