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Wilhelm von Boddien

 

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2795 Einträge
Michael schrieb am 12. Dezember 2018 um 20:26:
Türkische Gastarbeiter sind Migranten und die Vertriebenen aus Böhmen, Schlesien etc. waren Asylsuchende. //// Aber zurück zum Thema: @Joerg, die Idee finde ich gut, jemanden vom Förderverein dazu zu bewegen, zeitnah eine Umfrage und Unterschriftensammlung zu starten. Steht vielleicht jemand hier mit denen in Kontakt?
Helmut schrieb am 12. Dezember 2018 um 16:51:
@ Michael Ob die Immigranten und Asylsuchenden dieses Land aufgebaut haben bezweifele ich doch sehr! Und ob diese Regierungsform, die wir "demütig ?" angenommen haben wirklich unserem Land auch in der Zukunft gut tut, bleibt anzuwarten! Ich habe die Befürchtung, daß in absehbarer Zeit dieses Land ein anderes ist! Ob all diese Kulturgüter dann noch den heutigen Stellenwert haben werden, bleibt ebenfalls abzuwarten.
Joerg Klaube schrieb am 11. Dezember 2018 um 18:47:
Ich schliesse mich voll den Forderungen /Argumenten von “Michael” vom 8. Dezember an. Und ich glaube, dass die meisten Berliner, wenn mit diesen Themen konfrontiert, der gleichen Meinung wären. Die Zeit drängt, und die Weichen müssten jetzt gestellt werden. Könnte nicht jemand vom Förderverein eine Umfrage und Unterschriftsammlung für ein Ersuchen an Staatsministerin Grütters und den Regierenden Bürgermeister Müller koordinieren?
Michael schrieb am 11. Dezember 2018 um 17:45:
Natürlich kann man hier wahnsinnig viel hineininterpretieren und einmal ganz weit ausholen, um von dem stolzen, deutschen Kulturerbe zu sprechen, dass seit JAHRHUNDERTEN blüht und dass erhalten werden muss... wer alles Schuld hat und hatte und wer alles dem im Wege steht... Man kann aber auch einfach anerkennen, dass wir in diesem Land Geschichte und Kultur wahren und schätzen, weil wir aus ihr lernen. Sei es die barocke Architektur (und davor schon die Römische und Gotische), die wir aus Italien und Frankreich importierten, die Regierungsform, die wir demütig nach dem verlorenen, furchtbaren Krieg von den Alliierten Westmächten übernommen haben oder die vielen millionen Gastarbeiter, Immigranten und Asylsuchenden, die uns halfen dieses Land wieder aufzubauen und es bis heute tun... ALL DAS ist Deutschland. Ich freue mich, dass wir hier einer Meinung sind, dass man dieses kulturelle Erbe des (wiederaufgebauten) Schlosses und seiner in Stein gefassten künstlerischen Schöpfungen schätzen und erhalten muss.
Dr.-Ing. Jürgen Wessel schrieb am 11. Dezember 2018 um 13:10:
Sofern es die deutsche Kulturpolitik wünscht, Asylanten, Migranten oder schlicht zugereiste Ausländer jedweder Couleur von außerhalb der EU für ihr kulturelles Erbe zu gewinnen, wäre dies sicherlich noch ein sehr langer Weg – vorausgesetzt dieser Personenkreis würde es überhaupt auch nur wagen, einen einzigen Schritt in diese Richtung zu gehen, ohne in tradierter religiöser Unterwerfung zu fürchten, die eigene Herkunft zu verraten. Für diesen Personenkreis, den insbesondere die Kommentatoren Gottlieb, Schobeß und Sylvanus fokussieren, sehe ich in der überschaubaren Zukunft keine Möglichkeit für den Beginn eines wirklich offenen Dialogs über abendländische Kultur insonderheit und allein in ihrer barocken Prägung! Daher wäre es aus meiner Sicht der Dinge vorrangig und wünschenswert, wenn wenigstens die Deutschen selbst, sich in größerer Geschlossenheit über Parteigrenzen hinweg in ihrer veröffentlichten Meinung zu den Bauleistungen vorangegangener Generationen bekennen könnten. Es trüge zum Selbstverständnis einer über Jahrhunderte gewachsenen kulturell geprägten Identität bei. Hierzu wäre logischerweise die Zugehörigkeit zu einer politisch konservativen Weltsicht absolut nicht die Voraussetzung. Ein Bekenntnis über die engen Grenzen parteipolitischer Zugehörigkeit hinweg zu den großen kulturellen Leistungen der Vergangenheit, wie das Schlütersche Schloss sie kraftvoll manifestiert, würde vielmehr das legitime Selbstverständnis einer in mehr als tausen Jahren gewachsenen Kuturnation glaubhaft machen! Unterstützung und Identifikation mit klassischer Architektur ist kein Privileg etwa des deutschen Konservatismus! Man denke hier an die Berliner Sozialdemokratie, die sich in der unmittelbaren Nachkriegszeit, trotz drängender Wohnungsnot und gegen innerparteilichen Widerstand frühzeitig und konsequent für die schrittweise und weitestgehend originalgetreue Rekonstruktion des größtenteils zerstörten Charlottenburger Schlosses einsetzte! Berliner Sozialdemokratie der späten vierziger Jahre und die Linke des Jahres 2018 einigt nur wenig Gemeinsames! Dennoch sollte das – insbesondere von der poliischen Lnken – immer wieder reklamierte „kulturelle Erbe“ ein die Parteien übergreifendes Anliegen sein! Aber schon 1950, als die Diskussion um den drohenden Abriss des Berliner Schlosses ihrem Höhepunkt zustrebte, konnte die SED, die Partei der Arbeiter und Bauern, nicht dazu bewegt werden, den Barockbau Schlüters als Zeugnis schöpferischer Hnandwerkskunst des Volkes zu bewahren! Die Partei „die Linke“ könnte sich heute, zum eigenen Vorteil und ideologisch aufgeklärt, von der Indoktrination eines Walter Ulbrichts des Jahres 1950 absetzen, wenn sie das wiederaufgebaute Berliner Stadtschloss als das zur Kenntnis nähme, was es ist, nämlich ein lebendiges Zeugnis des schöpferischen Weltkulturerbes, als das es sich definiert!
H. M.-K. schrieb am 9. Dezember 2018 um 16:31:
Wie nach dem Schlüterhofkonzert der Führer einer Besuchergruppe durch das 2. OG. sagte, wird die Südseite des Schlosses (Breite Straße) die ``tote Hose´´-Gegend werden.
Michael schrieb am 8. Dezember 2018 um 15:43:
Ich vermisse die öffentliche Einbindung in die Debatte darum, ob der Neptunbrunnen, die Rossebändiger und die Kurfürsten-Statuen wieder an ihren ursprünglichen Ort zurück kehren sollten. Gibt es denn keine Möglichkeit darüber abzustimmen, oder wird diese Debatte ausschließlich vom Senat geführt? Die Schloss-Terassen an der Lustgarten-Fassade sehe ich auch in keiner der Visualisierungen. Sind diese Pläne verworfen und bleibt es eine riesige Freifläche aus Kopfsteinpflaster? Dass die Rossebändiger mangels eines "zu Hauses" in den Kleistpark gestellt wurden ist nachzuvollziehen, aber wenn nun doch dieser Ursprungsort wiederhergestellt, wiederaufgebaut wird... sollten sie nicht zurückkehren? Der Neptunbrunnen wirkt doch auch etwas verloren und vergessen auf dem Platz vor dem Fernsehturm und den neuen, modernen Konsumtempeln aus Stahl und Glas. So weit weg wie der Brunnen vom Roten Rathaus steht ist das für mich auch kein Argument eines Ensembles, es sollte ebenfalls zum Schloss zurück! Wenn man doch schon dieses Schloss wieder aufbaut und wenn es denn diese wenigen, alten Skulpturen noch gibt (!!), die einst dazugehörten, warum kehren sie nicht zurück? Hätte man statt dem Schloss an dieser Stelle die "Mall of Lustgarten" gebaut, würden diese Fragen gewiss nicht aufkommen...
Gottlieb schrieb am 4. Dezember 2018 um 13:38:
Verehrter Volker Schobeß, so sehr Sie recht haben mit Ihrer Deutung des Schloßbaus als der Rückgewinnung eines deutlichen Zeichens deutscher Identität, so wenig kann ich mich Ihrem Verdikt gegen die Abhandlung von Sylvanus anschließen. Die Möglichkeit, daß unsere Mitbürger und Nachkommen das Schloß nicht mehr als nationales Symbol unseres Volkes, sondern als museales und ein wenig kurioses, weil rekonstruiertes Relikt einer Vergangenheit, die niemand mehr etwas angeht, erleben, ist nicht von der Hand zu weisen. Vom "deutschen Volk" ist in der Öffentlichkeit nicht mehr die Rede, und infolge von Massenzuwanderung und deutscher Selbsverleugnung befinden wir uns tatsächlich auf dem Weg von einer mehr oder weniger intakten deutschen Nation in ein amorphes multikulturelles und multiethnisches Konglomerat. Duisburg Marxloh wrd vielleicht bald überall sein. Auf diese Gefahr, die hoffentlich noch zu bannen ist, will Sylvanus m. E. hinweisen. Mit dem Schloß hat das schon etwas ztu tun.
Volker Schobeß schrieb am 3. Dezember 2018 um 10:51:
Warum wird derartiger Schwachsinn von sylvanus auf einer Seite angeboten, auf der es um die Wiederherstellung eines deutlichen Zeichens deutscher Identität geht?
Sylvanus schrieb am 28. November 2018 um 11:23:
Genozid am Deutschen Volk – ein Drama Prolog Derzeit findet der größte Bevölkerungsaustausch seit der Völkerwanderungszeit während der ersten nachchristlichen Jahrhunderte statt. Historisch bedeutsam ist Migration, im vergleichbar großen Stil, immer schon als Krisen-Phänomen beim Niedergang von Kulturen, bzw. dem Aufgang einer neuen zu betrachten. Flucht und Vertreibung innerhalb Europas als Folge des Weltkrieges können hierbei weder in der quantitativen Größenordnung noch in der Qualität zum Vergleich mit dem gegenwärigen Migrationsströmen herangezogen werden, denn innerhalb Europas war damals immerhin die Integration von kulturell verwandschaftlichen, christlich geprägten, Volksteilen zu leisten. Eindringende Fremd-Völkerschaften, wie Muslime, hingegen wirken (und haben historisch nachweisbar noch stets in anderen Weltteilen ebenfalls) bei dem zivilisatorischen Auflösungsprozeß wie ein Ferment der beschleunigten Zersetzung. Dabei gehen die Impulse der Auflösung der eigenen kulturellen Bindekräfte aber stets vom eigenen Volk aus, wenn es in seinem Willen zur Selbstvergewisserung und Autonomie erlahmt. In der Folge gelangt dieses Volk zuletzt zu einer Ablehnung seines Volks-Begriffes selbst, bis hin zur selbstzerstörerischen Selbstverleugnung (das Fremde wird dann als grundsätzlich vornehmer und würdiger betrachtet, als die eigenen Überlieferungen und Traditionen) – dies ist die gegenwärtige Situation, in der sich Deutschland gerade befindet, in der Parolen, wie „Nie wieder Deutschland!“, und „Deutschland verrecke!“ möglich sind, ohne Widerspruch zu erregen. Es ist inzwischen gutbürgerliche Übereinkunft, daß das Zeigen der Nationalflagge, oder gar das Singen der Deutschlandhymne, geradezu peinlich wirken. Auf diese Selbstvergessenheit stößt nun die vitale Selbstgewissheit von Migranten aus dynamischen und jugendlichen Kulturkreisen, und treten nunmehr auf die faul gewordenen Früchte unserer eigenen Kultur, die wir verachten gelernt haben. Wir übertragen indessen diese kulturelle Selbstverachtung auf unsere eigenen Kinder, die ihrerseits nur noch verschämt zu ihrer Herkunft stehen, und den Begriff ‚Heimat’ aus ihrem Wortschatz verbannen. Weltläufigkeit und ortlose Ungebundenheit ist für sie ein erstrebenswerter Zustand, und jede fremde Landessprache ist auf jeden Fall ‚cooler’ als die Pflege unserer eigenen wunderschönen Sprache. Es ist die geistreiche Sprache eines tatsächlichen Opfervolkes, das zum ‚Tätervolk’ umdefiniert worden ist. Auftakt Während die Bürger unseres Landes auch dann keine Wahl haben, wenn sie vor den Wahlurnen stehen, wählt sich eine global agierende Wirtschaftselite gerade selbst ein neues Volk. Es ist deren uneingestandenes Ziel, eine „überalterte“ abendländische Kultur zur Gänze auszulöschen, und durch eine dynamische Zivilisation von konsumfreudigen und unkritischen ‚Neu-Deutschen’ zu ersetzen. (Ein Kennzeichen gereifter Kulturen, in denen bezeichnenderweise auch das Durchschnittsalter höher liegt, ist der verständig reflektierende kritische Bürger. Dieser bestimmt sich auf ein verbindliches Lebenskonzept, oft genug mit dem Willen zur Bescheidung und Reduktion auf das nötige Maß. Die jugendlichen Illusionen sind ihm üblicherweise einer kühlen Skepsis, oder vornehm stoischer Gesinnung, gewichen. Eine Erscheinung der kulturellen Dekadenz ist zuweilen die wehmütig stille Resignation, deren blasse Blüten rasch vom Sturm einer oberflächlichen Dynamik schriller Entartung entwurzelter Generationen hinweggefegt werden. Zurück bleibt der verödete Boden des Volkstums zur völligen Zerstörung durch den Einfall der islamischen Barbarei. In diesem Muster wiederholt sich das Sterben der griechischen und römischen Antike nun am Epochenende einer lau gewordenen Christenheit). Erster Akt Eine deutsche Frau muß sich für den zeitweiligen Ausfall aus dem Verwertungskreislauf der beruflichen Beschäftigung wegen einer Schwangerschaft oft genug rechtfertigen, ja fast schon entschuldigen. Sie kann ihren Willen, die Erziehung Ihrer Kinder selbst, oder ihrem Partner, zu überlassen, ökonomisch kaum rechtfertigen. Jungen Paaren ist eine Familiengründung kaum mehr möglich, weil sie den Forderungen an Flexibilität und Mobilität für die Arbeitswelt entgegen stehen. Für Viele bedeutet die Sicherung des Lebensunterhaltes gleichzeitig den Verzicht auf eine erfüllende Partnerschaft und Familie. Wenn auch das Familienbild der Werbebotschaften und die offiziellen Verlautbarungen des Familienministerium es transportieren, sie beschreien doch nur den langen Schatten eines Auslaufmodells unserer späten Zivilisation ... Zwischenakt ... Darin kommt eine tiefe Dimension des pervertierten Bezuges zum Leben überhaupt zum Ausdruck. Gleichzeitig ist der politischen Elite, mit dem demographischen Argument der Überalterung, eine mächtige Waffe in die Hände gegeben. Denn um die wirtschaftliche Dynamik am Laufen zu halten, heißt es nun, bedürfe es einer massiven Einwanderung, also des Zuzugs von Angehörigen viriler junger Völker. Sie bringen mit, eine überschäumende Zeugungslust und Fertilität, und erfüllen damit den politischen Willen nach einer fortschreitenden Durchmischung aller Völker, zur Schaffung des global standardisierten Einheits-Menschen. Sein Mangel an reflektierter Selbstvergewisserung bzgl. Herkunft und Traditionen, macht ihn überaus beweglich, dynamisch, flexibel, und beliebig austauschbar; Und mit Unterhaltung aus dem Medien-Zirkus auf niedrigem Niveau zerstreuen sich die Fragen nach der Identität. Zweiter Akt Während Einheimische Deutsche sich den Kinderwunsch versagen, oder ihn nur verschämt äußern, zeigen Migranten-Mütter aus dem arabischen und afrikanischen Raum, ihre zahlreichen Kinder mit Stolz gleichzeitig auf dem Rücken und vor die Brust geschnallt, sowie im Doppel-Kinderwagen. Der Neu-Deutsche nährt in der wirtschaftsliberalen Freihandels-Elite zuverlässig die Hoffnung auf steigende Konsumdaten im Alten Europa. Denn für Migranten-Familien steht nicht die Entwicklung gebildeter individueller Persönlichkeiten im Vordergrund, sondern die hemmungs- und kritiklose Verfügbarkeit von Konsum- und Nippes-Artikel, sowie elektronischer Unterhaltungsmedien. Das Fernsehen und das Internet übernehmen dort den Bildungsauftrag, und sorgt für das Verbleiben in Unmündigkeit. Schlußszene Deutschen Frauen wird die Entscheidung für Kinder schwer genug gemacht, durch den ‚Zwang zur Freiheit’ im ökonomistischsten Sinne. Bei aller Unvereinbarkeit von beruflicher Karriere und familiärer Unabhängigkeit werden gerade die Frauen durch einen wirtschaftsliberalen Freiheitsbegriff gleich doppelt um ihre Selbstbestimmng betrogen. Zudem werden die Ängste in Bezug auf Risiko- und Problemschwangerschaften, Behinderungen bei Kindern, geschürt und in die einträglichen Kanäle der Medizintechnik und Pharmaunter-nehmen gelenkt. Die Versorgung und Pflege von Angehörigen wird angstbesetzt gemieden, und kehrt belastet mit ökonomischem Druck wieder in die Familien zurück. die den Mut und die menschliche Größe für ein „Ja“ zum Leben aufbringen. Im Verborgenen ereignet sich hingegen ein bevölkerungspolitisch schleichender Völkermord im jährlich vieltausendfachem Ausmaß, gefördert, indem die Abtreibung des eigenen Nachwuchses unseres Volkes durch die Krankenkassen finanziert werden. Epilog Die effiziente Verdichtung in der Besiedelung unseres ohnehin knappen Lebensraumes übernehmen inzwischen mächtige Exil-Gesellschaften. Unter den zahlenstarken Communities fremder Nationalitäten, nehmen die Türken, vor den Balkan-Staaten den ersten Platz ein. Dementsprechend lautstark und aufdringlich ist ihr Auftreten in Deutschland, das sie mit vollem Ernst als ein Bundesgebiet der Türkei ansehen, und entsprechend die türkischen Staatsrechte auch in Deutschland gewahrt wissen wollen. Sogenannte Deutsch-Türken werden in der medialen Darstellung überwiegend als die ‚besseren Deutschen’ gehandelt, Verlautbarungen des türkischen Direktoriums-Präsidenten haben auch in Deutschland volles politisches Gewicht. Selbst die deutsche Bundesregierung erkennt die türkische Selbstverständlichkeit des politischen Islam als gesellschaftliches Ordnungsprinzip an, und arbeitet zügig an einer Anpassung der deutschen Verfassung, um diesem Anspruch auch auf deutschem Gebiet entgegenzukommen. Der türkische Direktoriums-Präsident Erdogan rief seine Landsleute in Deutschland dazu auf, mit tatkräftiger Unterstützung bei der medialen Präsentation im deutschen öffentlichen Raum, durch aktive Geburtenüberschüsse das Gewicht der muslimischen Bevölkerung in Deutschland zu erhöhen (und namentlich auf die Verhütungspille zu verzichten, die, recht erkannt, ein perfides Mittel zur Reduktion der Volkesstärke sei). Auf dem demographischen Wege seien so die Fakten zu schaffen, die es der deutschen Politik auch künftig unmöglich machen sollen, dem Druck der Islamisierung der westlichen Gesellschaft nicht nachzugeben. Unmissverständlich machte Erdogan deutlich, daß die Minarette der Moscheen die Bayonnette der Islamisierung Europas seien (ein, in der Analogie zur Fruchtbarkeitsdoktrin, durchaus naheliegendes Bild des Phallus). Deutschland folgt hier im Range der, durch die Waffe der Migrations-Bombe aus muslimischen Ländern überwältigten, Wirts-Völker, immerhin Frankreich und Großbritannien, die ihrerseits in ihrer national erscheinenden Hülle bereits weitgehend vom christlich abendländischen Kulturgehalt entkernt worden sind.
Arn Praetorius schrieb am 20. November 2018 um 16:52:
Einige Fragen tun sich für mich auf: Ich habe den Eindruck, dass die Spenden im Jahresvergleich deutlich zurückgegangen sind. Richtig?Was ist aus der Millionen-Spende des Landes Baden-Württemberg geworden? Ist diese wegen einer abschlägigen Saalbezeichnung noch zu retten? Ich sehe seit längerem keinen Fortschritt an der Kupferabdeckung der Kuppel? Gibt es da ein größeres Problem? Müssten nicht die Vergaben und Bauarbeiten der Schlossplatz-Pflasterung endlich beginnen? Gibt es Verhandlungen bzw. Chancen über die Rückführung des Neptunbrunnens und der Rossebändiger? Warum finden die Endarbeiten am Schlüterhof "im Geheimen" ohne Webcam statt?
Dr.-Ing. Jürgen Wessel schrieb am 5. November 2018 um 11:30:
Die unsägliche Wippe, die gelegentlich dialektisch zur „Waage“ aufgewertet wird und die mutmaßlich vor dem Eosanderportal des als Humboldtforum wieder aufgebauten Berliner Stadtschlosses Aufstellung findet, kann weder die zu Recht und absichtsvoll wieder barock rekonstruierte Berliner Mitte kunstgeschichtlich ergänzen, noch kann es an dieser Stelle die 1990 glücklich vollzogene Wiedervereinigung Deutschlands symbolisieren oder gar würdigen! Da es die Hauptstadt Deutschlands betrifft, sollte auch nicht völlig außer Acht gelassen werden, dass Fragen, wie die nach dieser Wippe, nicht in das Ermessen der Berliner allein, sondern berechtigterweise auch interessierten Landsleuten in ganz Deutschland gestellt werden! Wie auch immer gefragt wird, es fällt schwer, sich vorzustellen, die Wippe sei mehrheitsfähig. Sollte es nun doch dazu kommen, so schleicht sich der Verdacht ein, einer einflussreichen Minderheit in Berlin passt mit Blick auf das wieder aufgebaute Stadtschloss „die ganze Richtung nicht“. Da das Schloss nicht zu verhindern war, muss nun das Konzept mit Macht ideologisch in Frage gestellt werden! Dazu dient zunächst diese aufdringlich agitatorische Wippe und im weiteren Prozess der Gestaltung des unmittelbaren Umfeldes des Schlosses „Humboldtforum“ wird man – so ist zu befürchten - versuchen, den Neptunbrunnen, die Rossbändiger, die Oranierfürsten und die Adlersäule zu verhindern. Nebenbei bemerkt: sicherlich hat sich der Architekt Franco Stella mit dem Konzept des historisch wieder aufgebauten Schlosses mit seinen zeitlos schönen Barockfassaden große Verdienste erworben, aber schon jetzt, da ein Baugerüst nach dem anderen vom Schloss verschwindet, schmerzt zunehmend der Anblick des von ihm unsensibel vorgenommenen Übergangs von Barock zum scheußlichen Beton der Ostfassade.
Volkmar Gebert schrieb am 23. Oktober 2018 um 17:36:
Helmut, ich bin ganz Deiner Meinung. Das Schloss wird ein Highlight von Berlin und deshalb bin ich auch bereit mit einer weiteren Spende für einen zügigen Fortschritt der Bauarbeiten beizutragen. Zur Wippe allerdings sind wir unterschiedlicher Auffassung. Ich glaube schon, daß auch die Wippe eine Attraktion werden wird. Jetzt wirkt sie noch befremdlich, das Schloss ist die Historie und die Wippe ist etwas Neues und das passt absolut nicht in einen Topf glauben viele Bürger. Aber das war anfangs nach der Vorstellung der Reichtagskuppel auch so. Es brauch immer eine geraume Zeit bis sich die Menschen dran gewöhnt haben, aber dann schlägt die Stimmung um. Ich glaube, daß die Kuppel durchaus in erster Linie zu einer Touristen- Attraktion werden kann.
Peter Epple schrieb am 23. Oktober 2018 um 5:15:
Kann das sein, dass in der Kuppel noch keine Fenster drin sind? Morgen kommt der erste Herbststurm!
Helmut Koch schrieb am 16. Oktober 2018 um 13:22:
@ Thomas Ihr Eintrag ist für mich in keinster Weise nachvollziehbar! Das Schloss ist, oder besser gesagt, wird ein städtebauliches "Highlight" Berlins werden! Wenn Sie die unsägliche "Wippe" gemeint hätten, dann könnte ich Ihre Aussage verstehen, denn dieses Ding ist nur hässlich! Eine architektonische Fehlleistung, und ein total falscher Standort sowieso!
Thomas schrieb am 13. Oktober 2018 um 10:06:
Warum sollte man spenden? Dieses Schloß ist in keinster Weise ein Meisterwerk der Architektur, nicht gewachsen und nur dahin geschludert. Von Hinten kann man nicht erkennen ob es eine Garage, ein Wohnhaus oder ein Museum ist. Typisch Berlin! Wir mögen diese Stadt nicht aber wir müssen uns in ihr verewigen. Diese, sogenannten, Stararchitekten haben längst das Gespür für ihre Umgebung verloren. Diesen Abschluß, zum Karl-Marx-Forum hin, hat keine Stadt verdient. Selbst im "Festival of lights"! sieht das noch, gelinde gesagt, "MIST" aus. Keinen Penny, keine Öre und keinen Slotty sollte man spenden!!!
Lars Lohkamp schrieb am 11. Oktober 2018 um 9:23:
Schönen guten Morgen, die Cam zur Westfassade zeigt immer das Bild vom 03.10. - Wird die Webcam irgendwann wieder eingeschaltet? Wann darf man wieder mal einen aktuellen Blick in den Schlüterhof werfen?
Administrator-Antwort von: Gritt Ockert
Sehr geehrter Herr Lohcamp, vielen Dank, dass Sie so aufmerksam die Baufortschritte am Berliner Schloss über die Webcams verfolgen. Ja, leider war die Webcam der West-Fassade einige Tage ausgefallen - inzwischen wurde eine neue Kamera installiert. Die Webcam vom Schlüterhof musste im August 2018 abgebaut werden, um das Gerüst zu entfernen. Es soll in jedem Falle wieder eine Webcam im Schlüterhof installiert werden. Wir hoffen, dass das noch in diesem Jahr passiert. Der Förderverein ist nicht der Bauherr und damit nicht Herr des Geschehens. Im aktuellen Berliner Extrablatt (Ausgabe Nr. 90) finden Sie wunderschöne Bilder des Schlüterhofs, wie er zurzeit aussieht. Das mag eine Entschädigung sein. Ihr Förderverein Berliner Schloss e.V.
Clemens Glade schrieb am 4. September 2018 um 13:40:
Guten Tag, der Tag der Offenen Baustelle hat mich sehr beeindruckt. Wäre ich nicht schon längst vom Konzept überzeugt, dann wäre ich es jetzt. Ich habe einen kleinen Film gemacht... https://youtu.be/BM7bctOF_C8 Viel Spaß beim Schauen.
Hengelhaupt, Joachim schrieb am 30. August 2018 um 13:10:
Ich frage mich - und hiermit Sie - warum im Pressespiegel einschlägige Beiträge der überörtlichen Frankfurter Allgemeine(n) Zeitung nur selten oder gar nicht veröffentlicht werden. Im konkreten Falle geht es speziell um das wichtige Thema der "Wippe". Nachfolgend drei Beispiele: FAZ vom 21.8.2018. Berlin hadert mit seinen Gedenk-Orten: "Das schiefste Bild aller Zeiten hat sich Berlin im Fall des Wettbewerbs für das sogenannte Freiheits- und Einheitsdenkmal geleistet, das ... vor dem neu errrichteten Berliner Schloss aufgestellt werden sollte. Der Siegerentwurf ist eine monumentale Wippe, die aus der Ferne an eine längliche Obstschale erinnert. .... Eine Zeitlang sah es ... so aus, als sei man in der Hauptstadt gedenkpolitisch zur Vernunft gekommen: Der Wippenentwurf verschwand lautlos auf dem Schrottplatz der Geschichte für Symbolkitsch und wacklige Sinnbilder, wo er aber unter großem Getöse von einem Grüpplein schmerzfreier Anhänger der Großmetapher exhumiert und wieder auf den Schlossplatz gezerrt wurde. ...." FAZ vom 28.8.2018. Bananenschale im Ungleichgewicht (Leserbrief): "... Eine übergroße wippende Obstschale vor dem Berliner Schloss, das sich heute nur noch Humboldt-Zentrum nennen darf, als Symbol für die friedliche Revolution von 1989 und die deutsche Einheit ist mehr als eine Bankrotterklärung, ein Desaster. Dieser prämierte Denkmalentwurf beschreibt eine Seelenblindheit, die eine Erinnerung negiert und eher auf Spaß (Fun) und sinnlose Mobilität setzt, die dazu noch das Gleichgewicht verloren hat. ..." FAZ vom 29.8.2018. Mit dem Rücken zur Wand: "Deutschland verdankt seine wiedererlangte Einheit ... sächsischer Courage und Standhaftigkeit. ... Dass ein Nationaldenkmal für diese Leistung nicht in Leipzig oder Dresden errichtet wird, sondern in Gestalt einer Einheitswippe ausgerechnet am früheren Hohenzollernschloss in Berlin, klingt wie ein schlechter Witz, ist aber eine deutsche Tatsache. ..." Ich bitte, diese Artikel, zumindest auszugsweise, in den Pressespiegel noch nachträglich einzufügen. Mit freundlichen Grüßen, J. Hengelhaupt
MS Berlin schrieb am 27. August 2018 um 9:21:
Ich leiste hiermit Herrn von Boddien große Abbitte: auch ich gehörte seinerzeit zu den Belächlern seiner utopisch anmutenden Idee. Was dank seines unermüdlichen Einsatzes ab kommenden Jahr Berlin bereichern wird, ist ein Geschenk, dass hoffentlich die kommenden Jahrhunderte überdauern wird. DANKE an ihn und an die vielen 100 oder 1000, die dazu beigetragen haben, diesen sensationellen Ort zu schaffen. Bleibt nur die große Hoffnung, dass die Wippe NICHT vor das Schloss kommt.