Dr. Erich Kraft
schrieb am 6. März 2006
um
15:51
Es ist ja herzzerreißend, mit welchen abstrusen Vorschlägen sich die Schloßverhinderer immer wieder hervortun. Eine Riesenhalle, ein Schwimmbecken und was noch alles soll dort hin. Nein!!! Für so etwas ist überall in Berlin Platz, nur nicht hier. Hier ist einzig und allein Platz für das Schloß, seit 500 Jahren. Der PdR war eine kurzzeitige, vorübergehende städtebauliche Verirrung, die künftig nicht einmal für eine Fußnote der Geschichte reichen wird.
Kurt
schrieb am 6. März 2006
um
12:12
boddien du dummes Vieh!!!!Lösch den krähenden Hahn und nicht mich
neuer Gast, 38
schrieb am 6. März 2006
um
11:36
Lieber Os(t)walt (oder Freunde),es ist doch peinlich, daß Sie dieses Gästebuch nutzen, Ihre Ideen zu publizieren, da sich ja scheinbar niemand Ihre eigenen Sites ansieht. Dazu nutzt man bitteschön das Forum. Und wenn schon, ist es im Internet guter Brauch, daß man nicht ganze Aufsätze (ohne Quellennachweis!) in fremde Gästebücher kopiert, sondern einfach einen Link schaltet, wenn man nichts neues zu schreiben hat.Daß der Artikel dennoch stehenbleibt, spricht wirklich für den Sitebetreiber.
Kösters
schrieb am 6. März 2006
um
7:22
Leider kann ich nicht als Ingenieur zu dem jüngsten Vorschlag der Gruppe um den Architekten Oswalt Ph. Stellung nehmen. Immerhin wundert es mich doch, dass, wenn dieser Vorschlag ingenieursmäßig sich so sehr nahelegt, wie hier unterstellwird , nicht auch schon einer der vielen anderen Architekten und Ingenieure, die sich mit dem Wiederaufbau des Schlosses befasst haben, darauf gekommen ist?! - Außerdem fragt sich doch schon der Laie, ob die äußerst wichtige Bezugsebene zu den wichtigsten Gebäuden rund um das Schloss noch eingehalten werden kann, wenn auf jeden Fall eine Erhöhung der eigentlichen Bauebene um 1, 5o Meter notwendig sein sollte. - Mir legt sich jedenfalls der Verdacht nahe, dass es sich doch nur um ein weiteres Aufschubsmanöver handelt.
wenigstens Keller des Palastes erhalten
schrieb am 5. März 2006
um
23:44
Eine unterirdische Betonwanne, in der der Bau ruht, soll, wie bereits berichtet, mit Sand gefüllt werden. Damit soll verhindert werden, daß die Wanne nach oben treibt, gleichzeitig der Grundwasserspiegel steigt und andere Bauten beschädigt werden. "Für die Sandeinspülung wird mit speziellen Schuten über die Spree Sand angeliefert, dieser wird in einem Becken mit Spreewasser vermischt und dann mit Hilfe von großen Pumpen ins Gebäude befördert. Der Sand setzt sich ab, das Wasser gelangt über ein Brunnensystem wieder in die Spree." Gegen die vorgesehene Füllung mit Sand spricht sich eine Gruppe von Ingenieuren aus, die am Bau des Palastes beteiligt waren und sich als "Ruinenkollegium" bezeichnen. Sie schlagen vor, eine 60 Zentimeter dicke Betonschicht in der Wanne aufzubringen, die den Auftrieb verhindern soll, wenn die Palastgeschosse abgerissen sind. Somit könnten die Sohlplatte und die Kellerwände des Palastes erhalten bleiben, die die Wanne bilden, und später in den Bau des geplanten Schlosses einbezogen werden. Die Stahlbetonkonstruktion ist mit Bitumenbahnen und Betonschichten geschützt und hat aus Sicht der Ingenieure eine Haltbarkeit von 300 Jahren. Der aufwendige Abriß der Wanne würde vermieden, die teure Füllung mit Sand ebenfalls. In diesem Zusammenhang schlägt der Forschungsverbund Urban Catalyst vor, die Untergeschosse des Palastes für kulturelle Zwecke zu erschließen, bis das Gelände neu bebaut wird. "Die Nutzer des Humboldt-Forums könnten zusätzliche Räume gut gebrauchen, ob für Ausstellungen, Veranstaltungen oder für Bibliotheksnutzung", sagt Architekt Philipp Oswalt. Eine Halle von rund 10 000 Quadratmeter Größe und sieben Meter Höhe könne im Untergeschoß eingerichtet werden, außerdem ein Innenhof für Freiluftveranstaltungen und ein etwa 700 Quadratmeter großer Raum unter der Zufahrtsrampe. Das unterirdische Gebäude würde nur mit der 1,5 Meter hohen Bodenplatte herausragen, die begrünt und mit einem Ring aus Neonleuchten umgeben werden soll. Oswalt und seine Mitstreiter hoffen auf baldige Gespräche mit dem Senat und dem Bundesbauministerium über ihre Ideen. Artikel erschienen am Sa, 25. Februar 2006
Krähender Hahn
schrieb am 5. März 2006
um
10:40
Ich komme eigentlich nicht mehr nach Berlin um mich nach der Mauer umzusehen oder nach dem Checkpoint Charlie. Das dies vielleicht noch Amis anzieht kann ich mir zwar vorstellen. Wahrscheinlich wußten sie gar nichts von den Schlössern.
Hensel
schrieb am 5. März 2006
um
2:48
gr
Palast der Republik,30 Jahre
schrieb am 4. März 2006
um
21:59
Am vergangenen Sonntag trauerte ein Kolumnist der „New York Times“, Nicholas Kulish, um den Palast der Republik – und um Berlin:Der Palast der Republik wird abgerissen. Im nächsten Jahr wird nichts mehr von ihm übrig sein. Das ist eine Schande und ein überdeutlicher Beweis dafür, wie groß der Minderwertigkeitskomplex der Stadt ist. (...)Berlin fehlt jenes Zutrauen zu sich, das es einer selbstbewussten Frau erlaubt, mit Leichtigkeit einen Schönheitsfleck zu tragen. Ständig guckt die Stadt über ihre Schulter nach Rom, London oder New York, anstatt ihre erstaunliche Einzigartigkeit zu feiern. Es geht bei dem Thema nicht darum, die dunklen Epochen der jüngsten Vergangenheit zu verstecken. In den letzten Jahren wurden ein Jüdisches Museum eingeweiht und ein prominentes neues Holocaust-Mahnmal. Das Endspiel der Fußball-WM wird in einem von den Nazis erbauten Stadion stattfinden, in dem Hitler die Olympischen Spiele feiern ließ. (...)Als ein gelegentlicher Bewohner Berlins war ich Gastgeber für viele Touristen. Nicht einer wollte die Schlösser sehen, von denen es viele Originale gibt. Werden sie bald die Besichtigung einer Rekonstruktion verlangen? Meine Besucher wollten die Berliner Mauer sehen – und den Checkpoint Charlie. Die Geschichte, für die sich die Touristen in Berlin interessieren, ist die des 20. Jahrhunderts. Ich habe nie einen Deutschen kennen gelernt, der nach Berlin zog, weil es die Reichshauptstadt ist. Berlins Lebendigkeit und Fremdheit zieht sie an. Für viele Westdeutschen bestand der Reiz auch in der alten DDR, in all ihrer herausragenden Hässlichkeit. Geschichte geschieht. Sie lässt sich nicht konstruieren.
Heiner
schrieb am 4. März 2006
um
20:34
Lieber Erik, komisch, als der Bundesverband der Deutschen Industrie (BDI) als Vertreter vieler dieser Firmen seine Jahresveranstaltung 2004 im Palast der Republik abhielt und kurz darauf Mc Kinsey als Betreuer derselben, habt Ihr Palastanhänger doch alle gejubelt, weil Ihr hofftet, so den Palast zu retten. War "böses Geld" nach Eurer Auffassung da plötzlich "gutes Geld?" Logisch ist das doch nicht, gelle?
Kösters
schrieb am 4. März 2006
um
8:07
Jedem Zweifler am Sinn der Rekonstruktion des Berliner Schlosses rate ich einen Besuch in Dresden. Der alt-neue (und so im Ganzen meines Erachtens gelungene) rasant voranschreitende Wiederaufbau des "Neumarkts" belegt ganz offenbar auch die ökonomischen Hoffnungen, die sich an den Wiederaufbau der Frauenkirche, der Residenz und der anderen Bauten dieses Viertels knüpfen. In der Tat: "Dresden glänzt"! Im Übrigen zeigt der wachsende Zustrom der Besucher Dresdens, dass der Wiederaufbau der alten Prachtgebäude nicht nur von ein paar nostalgischen Spinnern, sondern von der breiten Mehrheit der Bevölkerung angenommen wird. Genau das Gleiche lässt sich voraussehen für den überfälligen Wiederaufbau des Berliner Schlosses. - Im übrigen: Besonders gelungen finde ich das Nebeneinander von "Altem" und "Neuem" Grünen Gewölbe im Schloss. Ein Hinweis auch auf den Wiederaufbau des Schlosses! Ich hätte nichts dagegen, wenn die offene vierte Fassade modern gestaltet würde - wenn sich nur ein Architekt von der Qualität eines "Pei" finden würde! Noch einmal zurück zur (überaus kostspieligen) Rekonstruktion des "Alten" Grünen Gewölbes - sie wird ausstrahlen auf die Anziehungskraft des Schlosses - und damit Dresdens: mit den schon angedeuteten ökonomischen Folgen. Dies ist ein (!) Grund meines Plädoyers auch für die möglichst baldige Rekonstruktion der Prachtsräume im Schloss. - Ein Letztes: Wenn ich hier vor allem ökonomisch argumentiere, möge das nicht missverstanden werden: "Der Mensch lebt nicht vom Brot allein ... !
Ernst Ludwig, 58
schrieb am 4. März 2006
um
4:08
Na, der Erik kann ja doch ordentlich und verständlich schreiben. Was soll der Leser, der in dieses Gästebuch mal hineinschaut, auch wissen, wen und was er mit dieser Firmensammlung gemeint hat. Nun, die alten Römer wußten schon "pecunia non olet", also ist jede Unterstützung willkommen, egal von wem. Ich würde sogar Geld von der PDS, Stalinisten und sonst wem nehmen, auch wenn angesichts von 40 Jahren DDR-Diktatur, Mauer und Stacheldraht, die PDS gewiß nicht zur ehrenwerten Gesellschaft gehört. Hauptsache, der Schloßbau kommt voran.
Erik, 27
schrieb am 3. März 2006
um
23:02
Rausch? Zusammenhanglose Aneinanderreihung? Schwätzen? Namen ohne Sinn? Kaum 2 Klicks entfernt (=> Schlosspartner) stehen die genannten Unternehmen und Vereinigungen in einer Liste. Meine polemische Aufbereitung kann ich damit rechtfertigen, dass sich die genannten Unternehmen in besonderer Weise als unsozial, veruntreuend und bürgerfern, als nationalistisch, als Rüstungsschmieden und/oder kriminell hervortun.Neben der Frage, warum gerade solche Unternehmen das Vorhaben des Schlossvereins unterstützen, wäre auch die Frage aufzuwerfen, warum Wilhelm von Boddien diese Partner schätzt.Im Weiteren fände ich es angebracht, wenn alle Diskutierenden grundsätzlich anerkennen würden, dass es sehr unterschiedliche Auffassungen über die Ästhetik von Baukörpern gibt, man also nicht allgemein alles in Kategorien von "hässlich" bis "schön" unterteilen kann und Geschmäcker somit schlecht als Argument taugen. Erstaunlich finde ich es auch, dass ich als Aktivist des "Bündnis für den Palast" hier als Alt-Stalinist und Hasser und und und bezeichnet werde. Warum ist es so schwer zu akzeptieren, dass man manchen Menschen nichts Übles anheften kann? Wir sind doch ganz lieb. Vielleicht haben wir deshalb verloren. 🙂
Andreas,24
schrieb am 3. März 2006
um
10:39
Den Beitrag sollten Sie wirklich nicht löschen. Sonst glaubt uns in ein paar Jahren, wenn das Schloss steht, keiner mehr, mit welchen Methoden und auf welchem Niveau versucht wurde, das Schloss zu verhindern.Grüße, Andreas
Honza
schrieb am 3. März 2006
um
7:28
Danke Erik, diese B O D D I E N A R S C H K R I E C H E R sind doch sowas von bekloppt. @Boddien: nicht löschen du Spast
K., Konstantin, 21
schrieb am 28. Februar 2006
um
0:34
Mein Beitrag soll sich an alle wenden, die irgendetwas zum Aufbau des "Neuen Schlosses" geleistet haben: Aus tiefstem Herzen Danke!!! Ich komme zwar nicht aus Berlin (sondern aus Frankfurt a. M.) aber ich fand es immer schrecklich; man flaniert die "Linden" hinunter, an der prachtvollen Uni, Schinkels Neuer Wache usw vorbei, betritt dann den Schlossplatz wo links der Dom steht und noch weiter die Gebäude der Museumsinsel, und dann... dieser bronzenfarbene Kasten in der Mitte! Man muss nicht Architektur studiert haben um zu sehen, dass der "Palast" ein widerlicher Fremdkörper auf diesem sonst so schönen Platz ist!!! Vielen Dank dass sie der Hauptstadt unseres Landes eine würdige Mitte geben! ... Sicher muss man den Palastanhängern zugestehen, dass mit dem Palast ein historisches Gebäude durch die Kopie eines alten ersetzt wird. Ein Argument das sicher richtig ist. Doch die Menschen sollen in dieser Stadt leben und sich wohl fühlen, Berlin soll schlichtweg auch eine schöne Stadt sein. Und gerade Deutschland, dass im Krieg so viele schöne Plätze verloren hat, ein solches Ensemble zu verschenken. - Noch eins: Ich gebe ihnen mein Wort: Wenn dass Schloss erst mal steht wird sich ganz Deutschland und die Welt darüber freuen!!!
jorge do marco, randolf
schrieb am 27. Februar 2006
um
8:28
gestern stand ich, daß besoffene und gar nicht wirkliche berliner "karnevalstreiben" schwer erduldend, am schlossplatze und mein blick wechselte sinnend zwischen erichs lampenladen und dieser seit jahrzehnten ekligen zahnlücke, wo einst das berliner stadtschloss stand. voraussichtlich 15 monate lang können nun diejnigen, welche die "ddr" als ihre "mutter" sahen (...) nochmals täglich abschied nehmen und diese epoche begraben. zukunft wird gemacht! und wenn ich mir die projektionen eines "neuen schlosses" und die nutzungsentwürfe so ansehe, und dies mit vorhandenen neubauten an anderen stellen oder auch in anderen städten vergleiche, so wünsche ich mir von ganzem herzen wenn auch keinen könig, so doch diesen königsweg: ich wäre ein noch stolzerer berliner wenn auf dem schlossplatze wieder eine art schloss stehen würde. der wiederaufbau der dresdner frauenkirche und deren einweihung ging doch auch allen unter die haut. man stelle es sich vor, man könnte vor freude tanzen: der blöde, hässliche klotz von palast (als fatze einer weiteren, unrühmlichen deutschen epoche) endlich weg, das schöne schloss in berlins mitte als zeichen, daß wirkliche kultur die mitte unseres denkens und handelns sei.
Ernst Ludwig, 58
schrieb am 27. Februar 2006
um
0:24
Was der Erik da von sich gegeben hat, ist wohl im Rausch geschrieben worden. Diese zusammenhanglose Aneinanderreihung von Namen ohne Sinn kann kein Mensch verstehen.
Heiner
schrieb am 26. Februar 2006
um
16:51
Erstens verstehe ich an Ihrem Beitrag nicht, was Sie meinen - und auch nicht auf welcher Niveaustufe Sie sich bewegen! Geht's ein bisschen präziser? Oder schwätzen Sie nur?
Erik, 27
schrieb am 25. Februar 2006
um
18:29
Auf inhaltlich niveaureichere Beiträge weiß aber kein Schloss-Fan etwas zu antworten... Vom Dezember: "Bankgesellschaft, Deutsche Bank, Commerzbank, Daimler-Benz, BDI, Springer, MDM, Thyssen-Krupp, Sylter Golfspieler, Ruhesitz am Zoo: Es vereinen sich also Ehrbarkeit, Menschlichkeit, Geschichtsbewusstsein, Wahrheit, Wohltätigkeit, Kreativität, Weltoffenheit und Bürgernähe. Addiert man noch die aufrichtigsten Politiker und Bauunternehmer hinzu, kann man sich für Berlin besonders freuen.Preiswert und sympathisch!"
Hensel,Danny 31 J.
schrieb am 24. Februar 2006
um
11:29
An meiner Altersangabe ist unschwer zu erkennen,daß ich der Generation angehöre die das Stadtschloss nur von Bildern her kennen.Und wenn ich denn erst zu einem Grufti werden muß um das Stadtschloss zu bewundern,nun denn,ich wäre ein glücklicher Grufti!Lasst es uns anpacken,geben wir dem immer noch schönen historischen Stadtbild Berlins den Glanzpunkt zurück!!!Mit meinem Herzen bin ich dabei!!!Anbei möchte ich bemerken,daß ich mir das Schloss mit seinem einzigartigen Kuppelaufbau wünsche!!!Für mich keine Frage.Als Berliner freue ich mich sehr auf den Tag an dem ich mich mit Freunden treffen werde und sage:15h am Schloss-Hauptportal/Spreeseite!!!((-: