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Wilhelm von Boddien

 

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3016 Einträge
Krüger, Helmut schrieb am 9. Februar 2006 um 19:51
An die heißblütigen Diskutanten,was würden Sie machen, wenn Sie Gäste zu sich einladen und vor aller Augen und vor aller Ohren streiten sich die Gäste rum ?Wer hat Freude daran ?Ich bitte Sie inständig darum: Machen Sie bitte einen Eintrag oder einen lebendigen Austausch mit Lust und Wonne, meinetwegen auch mit scharfzüngigem Witz, oder ist das heute nicht mehr angezeigt ?Sorry.
Krähender Hahn schrieb am 8. Februar 2006 um 22:05
Woher wollen Sie wissen, daß die Schloßfreunde alle alt sind?
Hanomag schrieb am 8. Februar 2006 um 14:11
Die armen Kinder die da mit falschen Geschichten beeindruckt werden. Mit Alt Stalinisten und PDS muss ein Anhänger des Palastes nix zu tun haben, Ihnen fällt wohl einfach nix dümmeres mehr ein.
Dr. Erich Kraft schrieb am 8. Februar 2006 um 12:56
Von wegen "Gruftis" für das Schloß. Fast jedes Jahr bin ich mit Schulklassen in Berlin. Ich konnte schon alle für das Schloß begeistern. Schon mehr als einmal haben ganze Schulklassen samt Eltern für das Schloß gespendet. Sie alle wollen eine Hauptstadt, die in ihrem historischen Kern wiederhergestellt ist, und mit der man sich in der Liga europäischer Hauptstädte nicht schämen muß. Das Schloß wird im Zusammenhang mit der Museumsinsel den Pariser Louvre in den Schatten stellen. In jeder Hinsicht.
Krähender Hahn schrieb am 8. Februar 2006 um 12:04
Stören Sie sich nicht dran, Henschel, es ist mir eine Wonne, eine Augenweide, ein Himmelreich, die Abrißbagger am PdR zu sehen. Wie könnte uns dann ein kleiner Haufen Alt-Stalinisten von dieser Freude abbringen?
Hanomag schrieb am 8. Februar 2006 um 8:59
Ist es Ihnen nicht peinlich, dass die SchlossFanPromis auf der Startseite fast alle tot sind? Wollen Sie hier Leichen beglücken? Keinen Jugendlichen interessiert Ihr komisches Neuaufbauschloss und die Fans scheinen bald alle das zeitliche zu segnen. Es sollte doch mal drüber nachgedacht werden, ob die Schlossbefürworter überhaupt noch leben, wenn das Schloss erstmal fertig ist. @henschel: Ihre ewigen SED/PDS Unterstellungen können Sie sich in den Hintern schieben
Lux,André,38 schrieb am 8. Februar 2006 um 8:33
Ich freue mich, dass Erichs Lampenladen nun endlich abgerissen wird. Schade ist, dass nur die Fassade des Berliner Stadtschlosses aufgebaut wird, nach dem Motto : außen hui, innen pfui. Ich habe den Palast der Republik nie leiden können. Deshalb reisst diese ekelhafte Ruine ab, damit Platz wird, für das Stadtschloss. Es gehört einfach an seinen angestammten Platz.
Henschel schrieb am 8. Februar 2006 um 8:13
Es ist wirklich amüsant zuzuschauen, wie die kleine Gruppe ewig gestriger PDR-SEDler immernoch versucht diesen abscheulichen Sozialistenkarton zu retten.Jetzt heißt es: Füße hochlegen und zuschauen, wie ein Stahlträger nach dem anderen demontiert wird.Das Schloß wird kommen!
Kurt schrieb am 8. Februar 2006 um 7:13
Grund: Wir in Berlin brauchen doch wenigstens ne schöne Fassade, auch wenn nix dahinter ist...Luftschlösser gehören in den Himmel
Stephan, Michael, 32 schrieb am 7. Februar 2006 um 22:54
Den Palast der Republik haben Sie jetzt endgültig vernichtet, aber ein Schloss wird es auch nicht geben...Leider haben Sie es verhindert eine lebendige neue Kultur in der Mitte Berlins entstehen zu lassen!Wozu ein vergangenes Schloss aufbauen? Wozu? EINEN vernünftigen Grund bitte...Es trauert M. Stephan
Engeländer Sausages schrieb am 7. Februar 2006 um 10:21
the guestbookcutter is still working but: DUSS SHLOUSS EHZT NUOR SHICEH
Fuchte, Andreas, 24 schrieb am 7. Februar 2006 um 10:03
"Dittrich, Andreas, 28: Ich kann verstehen, dass in den Kopfen Ihrer Generation ein anderes Bild herscht. ...Ich bin sehr gespannt, wie zukünfigte Generationen, sei es in Geschichtsbüchern oder in den neuen Medien diese rückwärts gewandte Maßnahme beurteilen werden."So wie Sie es schreiben ist also die ganze jüngere Generation gegen das Schloss? Das fände ich doch sehr anmaßend. Alle Reko-Initiativen in Deutschland werden auch gerade von jüngeren Leuten mitgetragen. Schauen Sie mal ins APH-Forum (www.aphforum.de) . Das Durchschnittsalter liegt unter 30!Im Übrigen hat das Schloss nichts mit Rückwärtsgewandtheit zu tun, sondern mit Stadtbildreparatur dieser von Krieg und schlechtem Wiederaufbau geschundenen Stadt.Grüße, Andreas
Dittrich, Andreas, 28 schrieb am 7. Februar 2006 um 9:40
Ich komme aus der Region München und habe Berlin bisher drei Mal besucht. Im März werde ich erneut nach Berlin kommen. Für diesen ersten Besuch mit meiner Freundin bin ich im Kopf wichtige Besichtigungstermine durchgegangen und bin zu dem Entschluß gekommen, dass der Palast der Republik dazugehört ihre Nachbildung von Vergangenheit dort aber keinen Platz hätte. Ich bin mir sicher, daß auch der Wiederaufbau nach Ihren Plänen ein Erfolg wird und auf seine Weise, gerade in der Kombination von Rekonstruktion und moderner Bauweise seinen Platz in den Köpfen der Menschen finden wird. Allerdings war der Palast der Republik einzigartig auf der Welt, dies noch verstärkt im städtebaulichen Gefüge Berlins. Ihre CAD-Zeichnungen des Neubaus bestätigen mein Gefühl der Austauschbarkeit. Ich denke, der Palast der Republik war mit zu viel Geschichte behaftet, als das er hätte überleben können. Geschichte auszuradieren hat allerdings, vor allem in Berlin, nichts mit Verarbeitung zu tun. Ich kann verstehen, dass in den Kopfen Ihrer Generation ein anderes Bild herscht. Ich möchte Ihnen jedoch abschließend sagen, daß in meinem Kopf diese Gold- Kupfer-schimmernde Fassade ihren Platz gefunden hatte. Ich bin sehr gespannt, wie zukünfigte Generationen, sei es in Geschichtsbüchern oder in den neuen Medien diese rückwärts gewandte Maßnahme beurteilen werden. mfg
Karl Rodenberg schrieb am 4. Februar 2006 um 14:47
Vor einigen Jahren gab es im Martin Gropius-Bau eine Ausstellung zum Berliner Stadtschloss. Ich kam dort mit einer älteren Berlinerin ins Gespräch, die dabei war, als einige Räume des Schlosses ausgeräumt wurden. Sie war tief betroffen über den Verlust; am Ende unseres Gesprächs weinte sie. - Ich möchte diese Frau wieder lächeln sehen...
Bundeskanzlerin Angela Merkel, Rede zur Eröffnung schrieb am 4. Februar 2006 um 14:43
Auszug (...)Der heutige Tag, der 3. Februar, ist zudem ein symbolträchtiges Datum für die Mitte Berlins. Genau heute vor 61 Jahren, am 3. Februar 1945, wurde das Berliner Stadtschloss bei einem Luftangriff weitgehend zerstört. Damit und mit dem endgültigen Abriss des Schlosses in den fünfziger Jahren wurde der Stadt eine Narbe zugefügt, die bis heute nicht geheilt ist.Die anhaltenden Diskussionen um den Abriss des Palastes der Republik und den Wiederaufbau des Schlosses machen dies deutlich.An diesem Ort entzünden sich Kontroversen um den Umgang mit der eigenen Geschichte - Kontroversen, die auch vor dem Hintergrund unterschiedlicher Biografien in Ost- und Westdeutschland verstanden werden müssen. Was mich anbelangt, so wissen Sie, dass ich den Wiederaufbau des Schlosses befürworte. (...)
Krüger, Helmut schrieb am 4. Februar 2006 um 13:05
Dear Reinder Wijnveld,bitte sehen Sie es nicht als Unhöflichkeit an, wenn ich in meiner Muttersprache deutsch antworte. Sie ist am besten geeignet, die Dinge die ich meine, auf den Punkt zu bringen.Ich habe keineswegs die Empfindung, dass die Deutschen ausschließlich in die Vergangenheit schauen, um ihre Zukunft zu gestalten. Unsere vier Nachkriegsjahrzehnte waren nahezu ausschließlich geprägt von übergroßer Zukunftszugewandtheit und von Vergangenheitsvergessenheit. Oder anders ausgedrückt: Wir haben den "zeitlichen Bogen" zwischen Vergangenheit, Gegenwart und Zukunft (der immer da war und immer da sein wird) gedanklich aufgetrennt und -darum- zumeist Beziehungsloses aus dem hohlen Bauch geschaffen.Der Grund dafür war, dass das Furchtbarste, das aus diesem Land heraus geschah, alles andere zudeckte. Doch wir können die Zukunft gerade nicht gestalten, wenn wir "blind" sind gegenüber der Vergangenheit oder ihr nur sehr parolenhaft beikommen wollen. So erlebe ich die heutige Zeit als eine Zeit der Öffnung , die darum, weil sie OFFEN ist, uns angemessenere Schlüsse aus der Vergangenheit ziehen lässt als es bisher der Fall war.Die verengte Gedankenführung hinsichtlich der Hohenzollernherrschaft ist: Es gibt eine gerade Linie von der Hohenzollernherrschaft zur NS-Herrschaft und zum Krieg. Der offene Gedankengang weiß darum, dass genau so viele Handlungsstränge von der Hohenzollernherrschaft an der NS-Herrschaft vorbeigingen wie zu ihr hin. (Und sie weiß auch darum, dass bei aller grundsätzlicher INHALTLICHER Verschiedenheit die Form zwischen KPD und NSDAP "auf Tuchfühlung" lag. War es denn nicht die KPD, die im Wahlkampf 1932 Ernst Thälmann in stählerner Pose als ihren "Führer" pries ?)Das Schloss heute wieder aufzubauen, ohne gleich den Königsthron zu errichten, halte ich geradezu für ein Gebot:Es ist städtebaulich nichts anderes, als den Linden ihren Ausgangspunkt zurückzugeben. - Denn was wären wertvolle Stühle ohne den passenden Tisch dazu, wenn wir meinten, ein gewiss ästhetisch gestalteter Bauhaus-Tisch oder ein Tisch der klassischen Moderne täte es doch auch ?Mit freundlichen GrüßenH.K.
Udo schrieb am 3. Februar 2006 um 18:55
Die unteren beiden Einträge sind wieder Störmanöver der PDR Stalinisten! Bitte löschen! Danke.
Bald, Willi schrieb am 3. Februar 2006 um 14:26
Dear Reinder,during the last 50 years we Germans did not dare to look at our history so we were looking forwards only. We denied our history and busily destroyed things that reminded of it, while in the meantime our neighbours proudly cultivated their's. Now we found, that we did the wrong thing. Every people should look for a good balance between past and future - we lost our's. That's the reason for our looking for our past and for that purpose we are trying to regain the best parts of it.
Krüger, Helmut, 49 Jahre schrieb am 31. Januar 2006 um 16:00
Abseits der Fronten - oder:Wissen heutige Architekten noch um den ORT ?Wir können Berlin nicht vollständig begreifen, wenn wir das Brandenburger Tor und die Linden nicht begreifen. Das Schloss war AUSGANGSPUNKT der Linden und das Brandenburger Tor war ihr ENDE. Heute -ohne diesen anspruchsvollen, identitätsstiftenden Bau- sehen wir den Mikrokosmos der Berliner Mitte rückwärts, ja geradezu auf den Kopf gestellt.Dass der Palast, der auch nach meiner Auffassung mehr war als nur ein Herrschaftssymbol der SED, nun von dieser Stelle verschwindet, hat mit dem ORT zu tun, nicht aber mit einer Feindschaft gegenüber der DDR-Architektur. Die Baukunst der DDR wird mit dem Palast nicht ausradiert, sie wird uns (-glücklicherweise-) dauerhaft erhalten bleiben - dies in Form des höchsten Bauwerks, das aus allen Richtungen Berlins gut sichtbar ist. Der Fernsehturm hat dem langen Lulatsch, dem Europacenter und der Gedächtniskirche längst den Rang abgelaufen und ist geradezu zum Sinnbild Berlins geworden. ER WIRD STEHEN, wenn die Bebauung am Potsdamer Platz und wahrscheinlich auch das Kanzleramt längst Fußnoten der Geschichte geworden sind.
Krähender Hahn schrieb am 30. Januar 2006 um 16:56
Hallo J.F. Ein Berliner!Sie fragen, ich antworte:"Der Umgang mit der jüngsten deutschen Geschichte ist von der Berliner Politik und der Bundespolitik nicht gewollt."Antwort: Doch! Denken Sie an die Kreuze der Maueropfer, oder an die Gedenkstätte Berliner Mauer, vergessen Sie die Gedenkstätte Stasi-Knast Bautzen nicht, usw. Hier wird doch der jüngeren Geschichte gedacht."Der erhalt des Palast der Republik wäre eine eine Bereicherung dieser Stadt"Antwort: Falsch!"Im Grunde ist die Diskussion um den Erhalt (des PdR) nicht gewollt" Antwort: Richtig! "Die Politik will ja nur die Auseinandersetzung mit der DDR als Teil der Geschichte nicht zulassen"Antwort: Wie kommen Sie darauf? Und wenn, dann kann es doch nur im Sinne der DDR sein. Siehe oben!"Verückt daran ist nur, das es vielleicht eines Tages ein neues Stadtschloß geben wird und einige Meter daneben wird das Original Portal weiter im Staatsratgebäude weiter leben. Welch ein Hohn."Antwort: Wieso verrückt? Sie wollten doch die Symbiose aus Schloß und PdR, so haben wir dann zumindest die Symbiose aus Schloß und DDR.Das Schloß kommt, der Palast geht!