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Wilhelm von Boddien

 

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3015 Einträge
Britta, 26 schrieb am 20. April 2006 um 21:45
Prominente FÜR das Schloss?"Den Kunstwert beider verdanken wir Schlüter. [...] Zugleich wird von dieser Seite die Pflicht umso dringender, die geerbten Schätze in ihrer ganzen Herrlichkeit zu erhalten." Zitat SchinkelERHALTEN nicht rekonstruieren!
Wagner,Roman 31 schrieb am 19. April 2006 um 17:06
Auf Potsdamer Platz braucht viel Platz für jeder Bevölkerung und Touristen.Darum zweifele ich wegen Aussehen rund um Potsdamer Platz,wenn sie das Wiederaufbau Berliner Schlosses befürworten.Berlin soll nicht wie in Spargelstadt Shanghai entstehen! Mit freundl.Grüßen von Architekt Wagner
möchtegern schrieb am 17. April 2006 um 19:03
eine kampagne starten, so dass prinz georg v. preussen wieder im schloss einzieht.mit krone und zepterschafft versöhnung mit england
Schmidt, Jürgen, 21 schrieb am 16. April 2006 um 23:44
Berlin braucht nichts nötiger als den Wiederaufbau des Schlosses, in einer Stadt, in der es kein funktionierendes Bürgertum gibt ist diese identitätsstiftende Masname von herausragender Bedeutung. Es wäre fahrlässig die historische Gelegenheit zum Wiederaufbau, die sich nach dem endgültigen Abriss des PdR bietet nicht zu nutzen.Das Schloss war seit der Gründung Berlins der Mittelpunkt der Stadt bis diese Mitte 1950 verloren ging. Kein moderner Bau könnte diese Funktion so wie das Schloss erfüllen. Man stelle sich nur vor man würde versuchen in europäischen Städten wie Paris oder Rom ein riesiges postmodernes Gebäude mit Glasfassade in die tiefste historisch gewachsene Mitte der Stadt setzen, wobei diese Städte dies noch verkraften könnten, da sie mehr als reich mit Architektonisch wertvollen Bauwerken gesegnet sind. Berlin kann das nun mal nicht von sich behaupten, Städte wie Neuruppin oder Stendalhaben wohl mehr kulturhistorisch bedeutende Architektur zu bieten als die Bundeshauptstadt und in dieser Situation will man die Gelegenheit das Schloss wiederaufzubauen nicht nutzen? Eine solche Haltung übersteigt bei mir jedes Maß von Verständnis. Die Gegner des Schlosses sind größtenteils wegen politischen Gründen zu solchen geworden. Zu dem krankhaften Umgang einiger Deutscher mit ihrer eigenen Geschichte kommt die ideologische Ablehnung der Monarchie und des Schlosses ,das diese angeblich auf besondere Weise repräsentiert samt dem preußischen Militarismus, Großmachtplänen, Kriegstreiberei und sonstigen Eigenschaften die die vollkommen ahnungslosen und ignoranten Menschen ,welche versuchen mit letzten Argumenten den Schlossbau zu verhindern als Gründe angeben den Wiederaufbau nicht stattfinden zu lassen. Sogar ohne gesellschaftspolitische oder ideologische Argumente zu verwenden wird man schlichtweg feststellen können dass das Schloss in seiner alten Form die beste vorstellbare architektonische Lösung für die Mitte Berlins darstellt. Es strahlt im Gegensatz zu einem modernen Gebäude die Faszination aus, welche entsteht wenn man sich vorstellt das es Jahrhunderte zeitlos schön überdauern könnte ohne von den Menschen als nicht zeitgemäß empfunden zu werden. Aus diesen Gründen unterstütze ich den Wiederaufbau des Stadtschlossesund wünsche den aktiven Mitgliedern des Vereins viel Glück und Erfolg bei dieser Aufgabe.
Matthes, Frierich 67 schrieb am 16. April 2006 um 15:05
Liebe Berliner, liebe Stadtplaner,als alter Potsdamer bin ich zu der Ansicht gelangt, das Berliner Stadtschloß sollte auf den verwendbaren Fundamenten ... rekonstruiert werden.Das Stadtschloß war wohl immer ein sehr zentraler Punkt in Berlin, der vielfach genutzt wurde. Es könnte bei großen Teilen der Bevölkerung wieder zu einem heimeligen Gefühl in ihrem Stadtzentrum führen (auch wenn nur die Fassade und ein Teil der Räume rekonstruiert werden würden).Der Potsdamer Platz ist da wohl ehrer nicht gelungen: er schaut teuer, etwas großspurig und als zentraler Platz verkehrstechnisch unzulänglich aus, - schade-.Beim Berliner Stadtschloß geht es auch darum Teile der Bauten der Altstadt in einem schönen Umfeld zu retten.
Ernst Ludwig, 58 schrieb am 13. April 2006 um 14:32
Seine Vorfahren haben dort fast 500 Jahre residiert. Nur wird er künftig dort nicht wohnen, weil das Schloß ein Museum und Veranstaltungsort für das ganze Volk - insoweit auch für ihn - werden wird.
mhh schrieb am 12. April 2006 um 17:38
kann mir jemand sagen, ob SKKH. Prinz Geoerg von Preussen irgend etwas mit dem Schloss zu tun hat?Dan
Feihl, Marc 22 schrieb am 11. April 2006 um 15:06
@ Hr. Oliver Banse:Ich kann Ihnen nur zustimmen, das Berlin den Wiederaufbau des Stadtschlosses nur zu gut gebrauchen kann!!Leider muss ich Ihnen aber bzgl. dem Postdamer Platz deutlich wiedersprechen.Berlin als Hauptstadt Deutschlands und vielmehr als weltoffene Metropole benötigt ein Wechselspiel zwischen moderner und klassicher Architektur! Meiner Ansicht nach ist der Postdamer Platz ein extrem gelungenes Projekt was Berlin noch mehr zu einer internationalen Metropole gemacht hat und zudem wurde dort architektonisch sehr viel Feingefühl bewiesen!Trotz der Moderne, sollte vorallem der historische Teil Berlins mit den schönen Stadtschloss seine Abrundung finden und kompletiert werden!
Banse, Oliver, 37 schrieb am 6. April 2006 um 22:19
Baut das Schloß wieder auf. Schaut mal nach Dresden, was sich da am Neumarkt tut. Berlin ist eine von "Moderne" - ich meine Beton, Glas, Protz und moderner Geschmacklosigkeit - derart entstellte Stadt daß das Schoß vielleicht eine kleine Oase der Ästhetik und Schönheit werden könnte. Ich war in Berlin, sah den Potsdamer Platz: Ohne Worte, wer das verbrochen hat gehört eingesperrt - Kälte, Beton, eine Vergewaltigung von Auge und Gemüt! Berlin ist häßlich, da ändert auch ein neues Schloß nichts daran. Aber ein Lichtblick täte dieser arg geschundenen Stadt verdammt gut! Baut es wieder auf!
Neosander70 schrieb am 6. April 2006 um 10:40
Ein Spendergedicht Horst N aus Spandau am Havelstrand, sein 70. Geburtstag ins Haus ihm stand. Da sagten der Wanderfreunde vier: wir kommen und gratulieren dir! Ja gerne sprach erster,doch macht keine Gaben, mit 70 da will man nichts großes mehr haben. Gebt jeder 10 Euro, zehn leg ich noch drauf, dann bau ich mit 50,- das Schloß gern mit auf! Und als der große Geburtstag kam, statt 40,- 200,- er dem Umschlag entnahm. 50,- tat er dazu noch selber Nun kam der Stifterbrief, ein Gelber.
Wanderer, 25 schrieb am 2. April 2006 um 18:22
Ich finde man sollte auch Meinungen gegen das Schloss respektieren.DOch möchte ich doch sagen, dass es hier nicht nur um architektonische Orginalität geht, sondern auch um die Menschen die mit der Architektur leben müssen."Ich muss ja nicht damit leben". Das ist das Problem, andere Leute müssen es.Und es ist nun einmal eine Tatsache, das viele Deutsche Städte wie Paris, Rom oder London um ihre historische Bausubstanz beneiden, und sich nach solcher Bauart (egal ob originell oder nicht) zurücksehnen.Tatsache ist nun einmal das Berlin viele neue und moderne Bauten hat, ist die Stadt ja nicht umsonst nun Stadt des Designs. Doch wirkt diese Architektur abweisender auf manche Leute als ein Steinbau.Auch ist es Tatsache, das die meisten Vorkriegsbauten immernoch was hermachen, während viele Städte (im In- und Ausland!) die Bausünden der Nachkriegsjahre, die ja in der damaligen Zeit als modern und so weiter galten, bereuen...
bin dagegen, 27 schrieb am 2. April 2006 um 15:42
nach den komentaren, die zurück kamen, habe ich den eindruck, dass hier alle etwas der architektur verschlossen sind. aber von mir aus kann man ja ruhig in bauliche stadards von vor 100 jahren zurück fallen. muss es mir ja nicht anschauen. kann allerdings in meiner meinung genau so stur sein und bin immer noch der meinung, dass diese kopie (egal wie gut sie sein mag) keine grosse architektonische leistung ist. sogar im denkmalschutz wird häufig die meinung vertreten, dass es nicht sinnvoll ist verlorenes nachzuempfinden. vielmehr soll verhandenes geschützt und erhalten werden; fehlende teile aber in zeitgemässer form ersetzt werden. aber mit dem problem, dass sich auftraggeber nicht zu inovationen trauen habe ich es ja täglich zu tun und bin von daher nicht soderlich über die reaktionen überrascht. schade, dass man hier anscheinend gegen eine wand läuft. zu dem kommentar von "bin dafür": dass das schloss kommt ist mir klar, aber ich muss mich doch deshalb nicht freuen und darf wohl schon noch meine eigene meinung haben... bitte. wenn sich hier sonst jemand angegriffen fühlt, weil ich vom schlossbau nicht begeistert bin, dann tut mir das leid, aber ich dachte hier darf jeder seine meinung äussern... ihr dürft auch eure haben.
möchtegern schrieb am 2. April 2006 um 12:29
baut das schloss, ihr werdet es nicht bereuen
bin dafür schrieb am 1. April 2006 um 20:27
@ bin dagegen (bin laden????)ist ja mal ne ganz neue Theorie die Sie da sagen. haben wir hier noch nie was von gehört. Ha, Ha, Ha.Wir haben jetzt genug von den Argumenten, das Schloß kommt. Ende!
Uwe schrieb am 1. April 2006 um 19:36
Richtig, von der sozialistischen Modernität hat Berlin die Nase voll.
Wanderer, 25 schrieb am 1. April 2006 um 17:26
Deutschland soll Probleme zur modernität haben?! Also als ich in Berlin war, war mir eigentlich eher das Gegenteil in den Sinn gekommen...Hier geht es doch anscheinend eher (unter anderem) darum, dass man von der vielen Modernität die Nase voll hat.
bin dagegen, 27 schrieb am 1. April 2006 um 12:54
wollte mich hier eigentlich nicht äussern, aber jetzt kann ich meine meinung zum wiederaufbau des schlossen nicht mehr zurück halten. im moment arbeite ich gerade an einem referat über das schloss und sitze hier mit stapeln von veröffentlichungen unter anderem einem buch mit dem der wiederaufbau unterstütz wird und dessen anschaffung deshalb inzwischen bereue. dabei stosse ich mich nicht daran, dass das stadtschloss nicht schön gewesen wäre, aber es war eben. alles was man jetzt von dem schloss wieder aufbaut ist eine reine kopie, nur kulisse und das kann es meiner meinung nach nicht sein. mit den selben argumenten, dass das schloss zur geschichte berlins und deutschland gehört kann man auch den pdr stehen lassen... hätte ihn stehen lassen können. somit würde nur noch das recht des älteren baues zählen. was auch zu hinterfragen wäre, da vom originalschloss ja sehr wenig übrig ist. es gäbe aber noch eine dritte möglichkeit: kein schloss, kein pdr, dafür ein neues modernes gebäude, das ausser der sentimentalität dem schloss gegenüber alle aufgaben genauso gut erfüllenkann. aber man weiss ja, dass sich deutschland mit modernität etwas schwer tut. soviel mal zu meiner meinung, dass ich einen neuen altbau, oder alten neubau ohne originellen bestand einfach nicht unterstützen will.
Ernst Ludwig, 58 schrieb am 1. April 2006 um 8:57
Lieber "Ich",die preußischen Monarchen waren gegenüber ihren fürstlichen Kollegen in Europa in der Tat sehr oft voraus, sei es die Entwicklung zum Rechtsstaat bei Friedrich d. Gr. oder die Sozialgesetzgebung bei Bismarck oder die Förderung der technischen Entwicklung, doch mit Demokratie hatten sie allesamt gewiß nichts "am Hut".
Ich schrieb am 31. März 2006 um 21:07
Ich kome aus dem tiefsten Westen und war auch noch nicht in Berlin. Vielleicht ist dies auch mal ganz gut, denn so kann ich mich nicht einmischen in die Diskusion was nun schöner ist PdR oder das Schloß.Ich bin jedoch der Meinung, daß das Schloß eine viel Bedeutendere Rolle in der Geschichte Berlins und Deutschlands gespielt hat und wieder spielen könnte als es der PdR jemals vermocht hat.Der PdR ist im Grund ja auch nur das Schloß in sozialistisch-komunistisch-diktatorischer Form. Die brandenburgischen Kurfürsten und ihre Nachfolger bid zu den deutschen Kaisern, waren mitunter, immer ihrer Zeit entsprechend, äußerst modern, demokratisch und Wohltäter der Menschheit.Das große Problem für uns Deutsche ist ja nach wie vor der Umgang mit der Vergangenheit. Sei es 1939 bis 1945 für die gesamte Nation oder bis 1989 in den östlichen Bundesländern.Mit dem Schloß, oder seinem Replikt, würde ein repräsentatives Bauwerk im Zentrum der Hauptstadt stehen was in der Historie der oben genannten Zeit nicht belastet ist .Beide Regime der Zeit distanzierten sich von den Hohenzollern und ihrem Schloß.Dahin gehend befürworte ich das die Bundesdeutsche Republick(-en) von heute sich durchaus in die Tradition der Bundesdeutschen Monarchie(-en) und deren Bauwerke stellen kann.Warum sollten nicht zum Beispiel die noch in Bonn verbliebenen Bundesministerien in das Berliner Schloß umziehen. Der Ist-Zustand wird, allein schon wegen der Kosten, nicht von ewiger Dauer sein.So schließe ich mit der klaren Aussage: Das Schloß soll aufgebaut werden, in Andenken an die Geschichte, eine gewachsene Tradition der Demokratie, welche tolerant genug ist positives aus der Vergangenheit zu übernehmen, der Kultur und zur Ehre der Nation. Wir haben beide Extreme der politischen Richtung überwunden - "Wir sind wieder wer!"
Dreikant schrieb am 26. März 2006 um 20:47
Danke Herr Niveau, daß Sie den Mut gefunden haben, uns hier schonungslos ehrlich Ihr Niveau zu demonstrieren. Falls Sie zu einem typischen Exemplar der Gattung "Schloßgegner" zählen, wäre dies ein weiteres Argument für den Abriß des PdR. Mit Ihren Tritten unter die Gürtellinie demonstrieren Sie eigentlich nur, daß Ihnen das letzte sachliche Argument gegen das Schloß verloren gegangen ist (wir erinnern uns an das Märchen, daß das Grundwasser die Weiße Wanne hochdrücken KÖNNTE, und dieses dann zu Fundamentsetzungen am Berliner Dom führen KÖNNTE).Übrigens: Ihre Aufforderung an "Pankow etc." - Zitat: "Weiter so!" -, könnte man aus juristischer Sicht auch als Anstiftung zu einer strafbaren Handlung (in diesem Fall Beleidigung und Verunglimpfung) auffassen. Zählen Sie auch zu den Menschen, die an die scheinbare Anonymität des Internets glauben und deshalb denken, daß man die zivilisatorischen Regeln und gesellschaftlichen Gesetze nicht unbedingt einhalten muß? Andererseits könnten Sie durch Zahlung einer Geldstrafe Ihren persönlichen Beitrag zum Wiederaufbau des Schlosses leisten und dadurch später zu recht behaupten, Ihren Beitrag zum Schloß beigetragen zu haben.Ich wünsche Ihnen, daß Sie eine kreative Möglichkeit zum Abbau Ihrer Wut finden. Wie wär's mit einem alternativen Kunstprojekt?