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Wilhelm von Boddien

 

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3015 Einträge
webmaster schrieb am 9. August 2006 um 20:45
Leider musste ich im Forum die Registrierung wieder einführen, weil irgendwelche Net-Verrückte uns mit Datenschrott zumüllten. Da mein Programmierer z.Zt. abwesend ist, kann ich nicht sagen, wie lang dieser Zustand anhält. Schade, dass unsere Liberalität so missbraucht wurde.
Tüllinghoff, Joachim F., 39 schrieb am 7. August 2006 um 22:12
Als Junge kam mir das Schloß Charlottenburg immer wie ein kleiner Landsitz vor, der dem großen Preußen nicht ganz entsprach. Denn ich kannte das Madrider Schloß und andere. So forschte ich, bis ich im Alter von 16 Jahren feststellen mußte, daß es ein größeres, staatsmännischeres Schloß gegeben hatte. Seitdem bin ich stark an der Geschichte des Hohenzollernstadtschlosses interessiert und hatte noch zur Mauerzeit vom Wiederaufbau geträumt. An der Stelle darf nichts anderes hin, als das Stadtschloß!
Nicolaus, 30 schrieb am 14. Juli 2006 um 17:07
Nun ist es bald soweit und der Palast der Republik ist verschwunden. Ich fand diese Lösung nicht gut aber ich durfte ja nicht mitbeschließen. Also Schloßfassade - und wenns denn sein soll bitte auch Schloß-"Fassade" und kein rauspicken hübscher oder "praktischer" Teile diese dann zusammengestammelt und ein Glasdach drüber. Ich freue mich das der Förderverein sich nun doch für den Wiederaufbau der Ostfassade einsetzt - ein modernes Hotel - nein überhaupt ein Hotel in dieser Anlage würde mich sehr stören. Es sieht auf Ihren Plänen auch so aus, das sie von einer gläsernen Überbauung des Schlüterhofes absehen. Der Stein und auch die Putzflächen sollen die Möglichkeit des alterns haben. Es wäre überhaupt zu überlegen ob man nicht auf große Glasflächen verzichten kann. Das Zeughaus schräg gegenüber hat diese Möglichkeit eines "Ballsaales" im überdachten Innenhof und ich finde dieser ist ausreichend. Eine unterirdische Konstruktion wie sie im Louvre existiert wäre doch eine Idee die Nutzungsfläche zu vergrößern. Na dann viel Spaß bei Ihrer weiteren Arbeit..
Schumanski, R, 52 schrieb am 28. Juni 2006 um 22:29
Ich bin nicht sicher, ob sich die riesige n Ausgaben für den Abriss und Neuaufbau des ehemaligen Berliner Schlosses lohnen. Wir müssen einfach davon ausgehen, dass Ulbricht die Sprengung 1950 ideologisch begründete, obwohl nichts in dieser Art in der Sowjetunion gemacht wurde. Der PR ist nicht schön, und ist es nie gewesen, doch sollte man nicht wieder aus ideologischen Gründen alles abreissen. Selbst wenn das Original nachgebaut wird, ist es nur das, eine Kopie ohne Hintergrund und Bedeutung. Schlüter, Schinkel usw. sind für immer verloren, und sind nicht mehr zu retten. Alles wird eine hohle Imitation, die man ausserdem gar nicht mehr braucht.
Udo 46 schrieb am 15. Juni 2006 um 14:13
Nach dem gestrigem Besuch im Büro von euch habe ich mich auf der Seite hier weiter informiert. Ich bin beeindruckt. Die Spende ist wirklich angebracht. Weiterhin viel Kraft und Durchhaltevermögen für das Projekt!
klaus schrieb am 5. Juni 2006 um 18:58
tolle seite!
Hensel,Danny 31 J. schrieb am 2. Juni 2006 um 9:06
Weiterhin viel Kraft und Durchhaltevermögen für das Projekt Humboldt-Forum!
Kralle schrieb am 1. Juni 2006 um 7:03
Das Schloss Inbegriff des Krieges?? Nun gut, wenn wir schon so seltsame Thesen aufstellen, dann spiegelt der Palast die heile Scheinwelt des Sozialismus wieder, umgeben von der Trostlosigkeit des real existierenden Sozialismus, Mauer und Stacheldraht. Wie Sie zurecht schrieben, ist der Palast das Zeugnis einer weiteren Diktatur. Für so etwas steht das Schloss gewiss nicht. Nicht einmal für die Unglücksgestalt Wilhelm 2.. Überhaupt scheint es doch geistig reichlich primitiv zu sein, Bauten für Dinge verantwortlich zu machen, die in ihnen geschehen sind. Oder wollen Sie Burgen sprengen, weil im Mittelalter in ihnen Menschen grausam gefoltert wurden?? Beim Schlossplatz geht es um ganz andere Dinge: Wie kann man den riesigen leeren Platz wieder füllen und revitalisieren und welche Architektur ist dafür sinnvoll. Dementsprechend haben wir keine rückständigen Politiker, sondern vielmehr einige Zeitgenossen, die durch ihr engstirniges ideologisches Schubladendenken einen höchst unadäquaten Umgang mit Geschichte pflegen. Übrigens: Geschichte wiederholt sich... meistens nicht.
palastlounge schrieb am 31. Mai 2006 um 8:58
Hallo alle zusammen.Das Schloß ist ein ein Inbegriff des Krieges. 1914 wurde hier die Mobilmachung der Soldaten im Rittersaal unterzeichnet und somit der Startschuß für den ersten Weltkrieg gezündet. Ich meine, wenn unsere Politiker so rückwärts denken, könnten Sie auch die Krolloper (da gibt es zur Zeit nur eine Wiese) und die neue Reichskanzlei wieder aufbauen. Da, wo jetzt das Bundeskanzleramt steht, sollte ja auch mal Hitlers Führepalast stehen. Also, das Motto dieser demokratischen Entscheidung des Bundestages heißt "Zurück in die Zukunft" und das ganz schnell. Geschichte wiederholt sich. Der Palast der Republik muß stehen bleiben, er ist ein Kind des zweiten Weltkrieges und Zeugnis einer weiteren Diktaktur. Ich glaube nicht das hier ein Humboldt-Forum entstehen wird. Es wird vielmehr ein Hotel, eine Shoppingmeile entstehen, natürlich mit einer riesigen Tiefgarage darunter.Ulbricht ließ 1950 das Schloß sprengen und Honecker ließ 1976 den Palast eröffnen. Das sind 26 Jahre. Dann bin ich 68 und bin hoffentlich in Rente.
Paul Winter, 55 schrieb am 25. Mai 2006 um 18:34
viel Glück weiterhin für das Projekt!www.bobo-christian.de
Adolf , 42 schrieb am 8. Mai 2006 um 8:04
Das Schloss muss zurückkommen! Danke.
möchtegern schrieb am 4. Mai 2006 um 15:40
die mail adresse von prinz georg von preussendanke
Webmaster schrieb am 4. Mai 2006 um 13:45
Kleine Regie-Anmerkung: Ich habe die letzten Einträge im Gästebuch in das Forum übertragen und hier gelöscht. Es handelt sich um reine Diskussionsbeiträge und gehören deswegen nicht in das Gästebuch. Bitte merken: Diskussion nur im Forum, hier im Gästebuch nur Statements, die nicht unbedingt eine Diskussion erwarten lassen. Vorteil für Sie: Im Gästebuch kann man nur nacheinander schreiben, d.h. keine Themenblöcke bilden. Im Forum baut sich von selbst über "antworten" ein Themenblock auf, der auch später mit neuen Beiträgen versehen werden kann. So kann im Gegensatz zum Gästebuch eine Diskussion themenorientiert auch über längere Zeit geführt werden.
S. Wiedemann, 48 schrieb am 2. Mai 2006 um 23:35
Was soll das denn heißen??? "Ich freue mich, dass Berlin seine preussische Identität wieder errichtet." Sehr rückwärtsgewandt der "Unterstützer"!!! Es wird NIE ein Schloss geben. Lassen Sie uns in 20 Jahren weiterreden wenn die Wiese zum Parkplatz verkommen ist...
Ein Unterstützer schrieb am 1. Mai 2006 um 20:20
Ich freue mich sehr, daß die Schande im Form des Palastes der Republik endlich abgerissen wird. Ich freue mich, dass Berlin seine preussische Identität wieder errichtet. Das Schloss wird wieder da stehen, wo es hingehört: In die Mitte der deutschen Hauptstadt!Die Frauenkirche in Dresden ist mit Hilfe von privaten Geldern wieder erstanden, das Brandenburger Tor wurde mit Hilfe der Telekom richtig renoviert und genauso wird das Berliner Schloss wieder da sein.Mit Hilfe aller Deutschen!Ich wünsche mir in dem Schloss eine grosse Preussen-Dokumenation von 1701 bis heute, damit der Allgemeinheit endlich die Wahrheit über Preussen Glanz und Gloria gezeigt wird. Die ganzen Lügen über Preussen müssen ins Licht der Wahrheit gerückt werden. Ich verbinde mit Preussen nur Gutes. All die herrlichen Bauten sind wunderbar und die preussischen Tugenden sind ein Maßstab für ganz Deutschland - nach wie vor. In Preussen funktionierte das Staatswesen, jetzt ist es, mehr oder weniger, ein Chaos.
dem deutschen michel seine frau schrieb am 1. Mai 2006 um 13:17
Werte Herren und DamenIch freue mich sehr auf den Wiederaufbau, mit seinem stahlbetonskelettbau und vermutlich gipskartonverkleidung und klimaanlage verspricht das den charme der deutschen Michelkultur. Alles Fassade. und wohl die "beste architektonische Endlösung"Diejenigen Fürsprecher werden sich sicher auch in Las Vegas begegnen, um sich den Markusplatz von Venedig anzuschauen ( Hotel Venitian ).Es ist nebenbei für Sie uninteressant nach Griechenland zu reisen, da die alten Tempel in Aegina und auf der Akropolis nur originale Ruinen sind und nicht wiederhergestellt werden.Aber vielleicht werden wir in 30 Jahren auch darüber sprechen, den Palast der Republik oder die Mauer wiederherzustellen, die dann ja auch bestandteil deutscher geschichte darstellen könnten.Platz wäre hierfür auf der anderen seite der spree, am marx- engels- forum, oder wie es auch immer bald heissen möge.Grüssedem deutschen michel seine frau
der deutsche michel schrieb am 30. April 2006 um 20:28
hallo horst ahlen, der Bundestag hat sich für den Wiederaufbau des Stadtschosses ausgesprochen, in der Form von drei Fassadenkopie an einem 08/15-Stahlbetonskelettbau und einer Neugestalltung zur Spreeseite. Darüber soll noch ein Architekturwettberwerb entscheiden. Wie jede Entscheidung des Bundestages ist auch diese nicht unfehlbar. Man kann also noch für Berlin hoffen. MfG, Michel
Horst Ahlen 65 Jahre schrieb am 29. April 2006 um 19:33
Sie schreiben,das Stadtschloß wird wieder aufgebaut.Auf derInternetseite der Stadt Berlin isthiervon nichts zu lesen.Wird nun das Schloß wieder aufgebaut oder ist noch nichts entschieden?
Erich-Delattre, Markus, 38 schrieb am 25. April 2006 um 13:47
Warum ich den Bau eines "Humboldt-Forums im Berliner Stadtschloss" befürworte. Meines Erachtens braucht Berlin als europäische Metropole eine Neuerfindung von Architektur. Langfristig betrachten kann das "Humboldt-Forum im Berliner Stadtschloss" und ein europäischer Dialog zwischen den vielen an einer Stadtentwicklung Beteiligten (auch Kitas und Schulen sind in einem Stadtplanungsprozess Akteure), zu einer Neuerfindung von Architektur führen und ermöglichen, dass mit den heutigen Mitteln etwas hergestelllt wird, was an die alten öffentlichen Plätze mit ihren kleinteiligen Spielorten für Kinder wieder anknüpft. Die Jahrhunderte alten europäischen Erfahrungen könnten wieder ins Gedächtnis gerufen werden und auch schon Kindern - wie es in Dänemark, Holland, Polen, Frankreich etc. üblich ist - vermittelt werden. Nach so vielen baulichen Irrtümern in Deutschland könnte ein buntes, europäisches Deutschland der Vielfalt eine empathische Baukultur entwickeln, die es auch Kindern und Familien ermöglicht im Stadtzentrum zu leben. Eine kindgerechte (Um-) Gestaltung innerstädtischer, öffentlicher Plätze, die selbsttätige Spielerfahrungen von Kindern ermöglicht, kann auch einen günstigen Einfluss auf die Gesundheit von Kindern haben und ein Quartier sozialer, bunter und differenzierter machen.
Schramm, Frank 48 Jahre schrieb am 22. April 2006 um 18:49
Als Lehrling des damaligen VEB Isolierungen Berlin habe ich mitgeholfen den Palast der Republik auszubauen. Es war für jeden eine Ehre mitzuhelfen. Nach der Wende wurde der PdRjahrelang ganz bewußt vernachlässigt. Ich bin gegen den (Wieder) Aufbau eines "Stadtschlosses".