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Wilhelm von Boddien

 

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3015 Einträge
Berlinfreund schrieb am 14. Oktober 2007 um 0:18
Der Förderverein muß mit ins Preisgericht. Das ist versteht sich doch von selbst.
Müller schrieb am 13. Oktober 2007 um 19:01
" Am Schluß hat sich doch noch gesunder Menschenverstand durchgesetzt."Und was ist mit dem Neuen Museum, das trotz einfach vor gesundem Menschenverstand.
Ernst Ludwig schrieb am 13. Oktober 2007 um 17:11
Die Vorschreiber scheinen alles schon zu wissen. Warten wir doch erstmal die eingereichten Entwürfe ab. Es werden nicht alle ein barock-modernistisches Zwittergebäude entwerfen. Denkt doch an den Reichstag. Der Siegerentwurf war ein Witz, z.B. Überdachung des ganzen Gebäudes, ohne Kuppel usw. Am Schluß hat sich doch noch gesunder Menschenverstand durchgesetzt. Schließlich hat der Bauherr noch ein Wörtchen mitzureden. Die entscheidende Stunde für Einflußnahme ist erst nach Vorliegen der Entwürfe.
Partenheimer schrieb am 13. Oktober 2007 um 15:23
Sehr geehrter Herr von Boddien!Warum lassen Sie es zu, dass IHR Projekt, für das Sie und ihr Verein Jahrzehnte lang gekämpft haben, auf der Zielgeraden zusammenbricht.Alles was ich in den letzten Tagen über das Stadtschloss gelesen habe, stimmt mich wütend.Eine Passage aus einem Artikel der Berliner Morgenpost verdeutlicht, was der Bundestagsbeschluss für dieses Projekt gerade nicht ist."Der Bundestagsbeschluss ist KEIN Beschluss zur Teilrekonstruktion des Palastes der Republik."Aber gerade das wird geschehen.Das gesamte Projekt wird zu einer Blamage für die Stadt Berlin und Deutschland insgesamt.Ich bitte Sie, tun Sie doch irgendetwas, um dieser Entwicklung entgegenzuwirken!Viel Mut und Kraft wünscht Ihnen,W. Partenheimer
Reymann schrieb am 13. Oktober 2007 um 14:56
Herr von Boddien was sagen Sie zu dieser Entwicklung?Keine Kuppel, eine Schaufassade in Anlehnung an den PdR, keine Rekonstruktion der Innenräume, Schlüterhof mit Glasfassade, Dachbegrünung.Wo bleibt da die Idee vom Wiederaufbau des Berliner Stadtschlosses?Werden noch nicht einmal die Räume in ihren ehemaligen Abmessungen aufgebaut? Sollte das so sein, wäre die endgültige Katastrophe perfekt!
SVM schrieb am 13. Oktober 2007 um 14:26
Sehr geehrte Damen und Herren,sehr geehrter Herr von Boddien,ich verfolge den Wiederaufbau des Stadtschlosses seit beinahe einem Jahrzehnt, doch was man nun in der Presse und seitens des Bundesbauministeriums hört, stimmt mich mehr als traurig. Anstatt eines wieder aufgebauten Stadtschlosses droht der Wiederaufbau zu einem wahllos zusammengestückelten Etwas zu verkommen.Am Ende bleibt nicht mehr als ein sich selbst disqualifizierendes Gebäude. Ein Schloss, dessen vierte Fassade an den Palast erinnert, innen moderne Allzweckarchitektur gepaart mit dem Volkskammersaal und als zynischer Höhepunkt dieses Schauspiels ein Schlüterhof mit drei angeklebten historischen Wänden und einer Glaswand, ist kein Schloss. Es ist ein zusammenhangloses Gebilde, das allen Kritikern Recht geben wird. Selbst die Kuppel wird nur als optional deklariert, ein Wiederaufbau historischer Innenräume wird nicht mal in Betracht gezogen, statt dessen will man den Volkskammersaal für 5 Millionen !!! wieder einbauen. Ich frage mich, wie man einen Mann zu Vorsitzenden der Jury machen will, der gerade das Neue Museum für beinahe eine viertel Milliarde verschandelt hat.Wie will man ein Schloss wiederaufbauen mit einer Jury, die diesen Wiederaufbau mehrheitlich ablehnt.So sehr ich Sie, Herr von Boddien, und Ihre Arbeit schätze, so bin ich nicht bereit, für ein solches Gebäude auch nur einen Cent zu spenden.Es ist doch mehr als zynisch, dass es den Menschen der DDR vor 15 Jahren nicht schnell genug gehen konnte, dieses Land zu verlassen und jetzt läuft man den Symbolen eines menschenverachtenden Regimes hinterher. Denn eins ist klar: Außer in den letzten Tagen seines Bestehens war das Parlament der DDR nicht mehr als eine Theaterveranstaltung eines grausamen Regimes. Den Volkskammersaal jetzt auf diese wenigen Tage zu reduzieren und den Palast als Hort der Demokratie zu feiern, ist eine besorgniserregende Entwicklung, zu dessen Förderung ich nicht bereit bin.
Karl-Kirchner 50 schrieb am 12. Oktober 2007 um 6:43
Was mich interessiert sind die Materialien fuer die Fassaden und Skulpturen wieder aus Sandstein und aus welchen speziell.Die Palette ist hier sehr gross und man sollte wieder die alten Materialien fuer den Innenausbau und der Fassade verwenden.
Hensel, Sharan 33 J. schrieb am 9. Oktober 2007 um 22:58
Um diesem u. g. Eindruck entgegen zu wirken, melde ich mich zu Wort. Auch als ein in Berlin Geborener ist mir das Humboldt-Forum in der Gestalt des Stadtschlosses eine Herzensangelegenheit! Mit kaum zu ertragender Fiebrigkeit sehne ich den Tag des Baubeginns herbei! Für alle Berliner kann ich wahrlich nicht meine Stimme erheben, wohl aber für die Menschen aus meinem Umfeld. Und aus dem ruft es einhellig: Berlin = Stadtschloss, Stadtschloss = Berlin!!!Mit besten Grüssen und dem Wunsch nach der gebotenen Kraft für dieses Projekt...:-)
Wendel, 30 schrieb am 9. Oktober 2007 um 13:53
@Steffi,Das Gefühl habe ich auch so langsam. Aber das ist wohl typisch für Berlin. Man ist erst einmal GEGEN alles mögliche, bevor man sich richtig informiert. Am Ende, wenn man einen Bau nicht verhindern konnte, bleiben dann Kosenamen wie, "Schwangere Auster" oder "Waschmaschine". Das Schloss wird mit Sicherheit auch einen bekommen. Zum Glück ist Berlin aber die Hauptstadt und gehört somit allen Bürgern 😉 Wenn die Berliner kein wahres Interesse an der Stadtgestaltung haben, müssen das eben andere in die Hand nehmen. Und zwar bundesweit.
Steffi schrieb am 8. Oktober 2007 um 15:58
Kann mans denn in Berlin nicht so wie in Potsdam machen, mit Kerzen und Ansprachen und so...Ich habe das gefühl, den Berlinern liegt selbst nicht viel/nicht genug an dem ganzen Projekt.
Berlinfreund schrieb am 7. Oktober 2007 um 9:42
Man fragt sich, ist Tiefensee denn nicht mal Herr im eigenen Haus? Er steht doch auch - zumindest sagt er das - hinter der weitgehenden Schloßrekonstruktion einschließlich Kuppel. Warum hat er dann eine Jury zugelassen, die all das nicht will? Wo sind die Leute vom Bundestag, die es mehrheitlich doch anders, also richtig, wollen. Wo ist der Einfluß von Thierse und nicht zuletzt vom Förderverein. Diese Jury muß schnellstens abgeschossen werden.
Riesz, Alexander, 43 schrieb am 7. Oktober 2007 um 3:56
Die Wechselbäder der Gefüle, die man im Zusammenhang mit der Rekonstruktion des Berliner Schlosses durchläuft sind ziemlich nervenzehrend. Ich habe mittlerweile das Gefühl, das bei der Realisierung dieses Projektes als Ergenbis ein Potemkinsches Dorf herauskommt. Außen hui, innen pfui.Ich war schon kurz davor einen Schlossbaustein zu erwerben, doch für den modernistischen Mist der zu erwarten ist, werde ich keinen müden Euro spenden - und dessen sollten sich die Verantwortlichen bewußt sein, daß ich da keine Ausnahme sein werde.Ich sage nur: armes Berlin, armes Deutschland. Lasst euch, nachdem Chipperfield schon den einst so herrlichen Stülerbau des Neuen Museums entsetzlich entstellt und versaut hat, auch noch den Schlossplatz vollends ruinieren.Vielleicht sollte man mit dem Projekt noch 30 Jahre warten, bis diese destruktive, kulturvergessene und respektlose Achitekten- und Politikergeneration das Zeitliche gesegnet hat.
Liedtke, Lutz schrieb am 6. Oktober 2007 um 21:32
Beitrag in der BM vom 06.10.07:Es scheinen sich nun die Schloßverhinderer und Schloßhasser zu formieren. Ein 5er-Clan von kubistischen- modernistischen Quacksalbern will über den Architektenwettbewerb entscheiden, der für diese Leute schon entschieden ist. Wer beruft solche Leute in die Jury ??Es gilt jetzt dieses zu verhindern, damit im Sinne der meisten Berliner entschieden wird. Ich möchte keinen modernen Glaskasten a la Kunstakademie am Schloßplatz! Der Höhepunkt ist wahrhaftig, dass D. Chipperfield mit entscheiden soll, deren historisches Kunst-Verständnis gerade im Neuen Museum besichtigt werden konnte. Eine Vergewaltigung der Schlüterschen Idee im Spanplattenbeton, absolut widerlich und unakzeptabel!
Ernst Ludwig schrieb am 6. Oktober 2007 um 20:09
Die Schloßhasser haben nicht aufgeben. Wenn sie es schon nicht verhindern können, dann soll wohl ein unverdaulicher Zwitter von Barock und modernistischem Stahl-Glas-Beton herauskommen. (Man stelle sich vor: den barocken Schlüterhof mit modernistischer Westwand!). Die Zusammensetzung der Jury für den Wettbewerb besteht aus lauter Schloßhassern. Hat der Förderverein hier denn ganz und gar keinen Einfluß gehabt?
Diehl, Werner schrieb am 2. Oktober 2007 um 13:03
Ich bin begeistert von dem Wiederaufbauprojekt des Berliner Stadtschlosses. Dennoch bin ich auch besorgt, dass das Schloss nicht mehr wird als nur eine Fassade.Als Ziel Ihres Fördervereins nennen Sie neben dem Einsatz für die historische Fassade auch, dass die wichtigen Innenräume ihre ehemaligen Abmessungen erhalten sollen, damit nachfolgende Generationen die Möglichkeit haben, die vereinfachten Räume originalgetreu zu rekonstruieren. Ich habe erfahren, dass die historische Raumfolge wahrscheinlich nicht wiederhergestellt werden wird.Was sagen sie dazu?Zum anderen stehe ich der Idee, das Museum der außereuropäischen Kunst im Schloss unterzubringen, kritisch gegenüber, weil diese Kunst nicht in die Barocksäle des Schlosses passt.Und gerade weil Einbäume nicht zum Barock passen, sehe ich auch die Rekonstruktion der Innenräume als gefährdet an.Viel besser würde sich die Gemäldegalerie in das Schloss einfügen.Ist der Einzug des Museums für außereuropäische Kunst jetzt beschlossene Sache und unumstößlich und was halten Sie von dieser Idee?
Kaiser schrieb am 29. September 2007 um 23:20
Wann wird die Humboldt-Box gebaut?
Krüger schrieb am 27. September 2007 um 15:04
"Trotz dieses Bruchs bereuht heute keiner, daß dieses Schloß äußerlich wiederaufgebaut wurde." Ich bereue auch nicht, dass das Schloss äußerlich rekonstruiert wurde, sehr wohl aber das moderne Innenleben!"Das Berliner Stadtschloß soll ja zusätzlich noch einige der schönsten Säle, Galerien und Treppenhäuser zurückerhalten. Also wird diese Rekonstruktion wesentlich qualitätsvoller, als es in Karlsruhe der Fall ist."Das hoffe ich zumindest. Wie auch schon geschrieben wurde muss ein Bezug zwischen Innen und Außen hergestellt werden, damit das gesamte Projekt nicht lächerlich wirkt. Ich denke dabei auch an die nachfolgenden Generationen, die mit Kopfschütteln unsere Mutlosigkeit bezüglich glaubwürdigen Rekonstruktionen betrachten werden.Also, bitte viele rekonstruierte Säle und natürlich auch die Rekonstruktion des Treppenhauses!
Knut schrieb am 27. September 2007 um 8:18
an den Vorschreiber:Mich würde interessieren, was sie z.B. zum Karlsruher Schloß sagen. Von innen ist es zu 100% modern. Auch die einstige Prachttreppe ist heute eine schlichte Betontreppe zwischen glatten, weiß verputzten Wänden. Von außen jedoch wurde es zu 100% rekonstruiert.Trotz dieses Bruchs bereuht heute keiner, daß dieses Schloß äußerlich wiederaufgebaut wurde. Das Berliner Stadtschloß soll ja zusätzlich noch einige der schönsten Säle, Galerien und Treppenhäuser zurückerhalten. Also wird diese Rekonstruktion wesentlich qualitätsvoller, als es in Karlsruhe der Fall ist.
Krüger schrieb am 26. September 2007 um 18:54
Der Unterschied ist aber, dass bei dem Reichstagsgebäude die Bausubstanz (Außenmauern usw.) erhalten geblieben ist und man ein modernes Innenleben eingebaut hat.Bei dem Stadtschloss wird das Gebäude komplett neu gebaut.Das sind zwei Paar verschiedene Schuhe!
Erich-Delattre, Markus 40 schrieb am 26. September 2007 um 16:22
pardon, warum soll ein Kompromiss nichts Gutes bewirken? Das Bauprojekt "Bundestag im Reichstagsgebäude" verdeutlicht, dass die Verknüpfung einer historischen Fassade mit einer modernen Nutzung möglich ist, ohne die Geschichte zu ignorieren. Langfristig sollte aus meiner Sicht die Wiederherstellung maßvoller Stadträume in der historischen Mitte von Berlin im Mittelpunkt der Diskussionen stehen. Der Entwurf "Lindenforum" von Stephan Braunfels ermöglicht eine lebenswertere Gestaltung für diesen Stadtraum.