Hinweis: Dieses Gästebuch steht Ihnen für Chats, Diskussionen und Mitteilungen gerne zur Verfügung. Es wird von uns nur verwaltet, aber nicht befeuert. Immer wiederkehrende Fragen werden von uns einmal beantwortet und in einer besonderen Rubrik gespeichert. Bitte schauen Sie dafür hier: “Häufig gestellte Fragen“. Sollten Sie mit diesen Auskünften nicht zufrieden sein, werden wir selbstverständlich eine entsprechende Anregung von Ihnen aufnehmen.
Wenn Sie eine schnelle, direkte Bearbeitung Ihrer Frage möchten, nutzen Sie den „Kontakt“ im Internet, damit mir Ihre Fragen und Anregungen sofort vorgelegt werden können. Bitte haben Sie dafür Verständnis, dass ich mit Terminen eingedeckt bin und in der Spendenverwaltung ein riesiges Arbeitspensum erledigen muss, dass ich selbst nur auf diese Weise mit Ihnen kommunizieren kann.
Was bitte war an diesem Riesen-Schuhkasten schön? Die Architektur paßte an diesen historischen Ort wie die Faust aufs Auge. Ich kenne den Palast noch, war selbst drin. Gut war allein die Funktion mit Sälen, Gaststätten usw.. Doch das kann man überall in Berlin haben bzw. errichten, nur nicht an diesem Platz.
Schade das der Palast abgerissen wird,er war so schön.Angeblich Asbest?In diesem Staat werden soviel giftstoffe in die Luft geschleudert.Faule ausrede sag ich.Aber irgndwas muß der Staat ja sagen damit man einen Vorwand hat,um abzureissen.
Meinhard , Max, 52
schrieb am 26. Oktober 2007 um 12:47
Absolut richtig, Mr. Neesam, wie bspw. Sir Norman Foster, der seinerzeit am Reichstag wohl das 'Ei des Kolumbus' neu erfand, nachdem sein grandioser 'Tankstellenentwurf' für das Gebäude Gott sei Dank abgelehnt worden war...
"Die Schlosskeller wären z.B. ideal als historische Restaurants zu nutzen, aber aus als Ausstellungsräume zur Geschichte des Schlosses."Sie schreiben, dass es ideal wäre, wenn im Schlosskeller Ausstellungsräume zur Geschichte des Schlosses entstehen würden. Diese Idee finde ich ausgezeichnet.Könnte man diesen guten Gedanken nicht auch auf den Palast der Republik übertragen?Von dem Palast bleibt schließlich auch das Kellergeschoss erhalten und man könnte dort Ausstellungsräume zur Geschichte des Palastes der Republik einrichten und dafür auf einen Nachbau des Volkskammersaals und einer Ostfassade, die der Fassade des Palastes ähnelt, verzichten.Das wäre auch viel authentischer!Gab es diesen Vorschlag schon einmal?Ich denke, dass hierdurch viele Probleme, die die Vereinbarkeit von Schloss und Erinnerung an den Palast der Republik betreffen, gelöst werden könnten.
Konstantin Grohde, 39
schrieb am 22. Oktober 2007 um 12:22
Welch ein Trauerspiel offenbart sich derzeit, da unsere Politschranzen und ein überflüssiger Architektenwettbewerb möglichst viele Einzelheiten der vom Bundestag beschlossenen historischen Stadtschlossrekonstruktion aushebeln wollen. Sollte der Murks diese unfähigen Staatsdiener und Architekten umgesetzt werden, wird es ein Schloss mit einer Ostfassade, die an Erichs Lampenladen erinnert, dafür aber ohne Kuppel und ohne historische Fassaden geben.Da hätte man die Asbesthütte auch gleich stehen lassen können!Alles andere als eine - meinetwegen auch stufenweise - vollständige Rekonstruktion der historischen Schlossgestalt von 1939 ist deutsche Kleinkrämerseele, über die man in London, Paris, Rom und anderenorts verständnislos den Kopf schüttelt.
Glause, Ulrich, 65
schrieb am 20. Oktober 2007 um 14:23
Ich freue mich über den Elan mit dem,trotz aller Widerstände, die Herstellung der alten Mitte Berlinsin Angriff genommen wird !!P.S. Zur Zeit der Sprengung war ichgerade 8 Jahre alt.Die "Linke" sollte sich schämen.Im Rahmen meiner Möglichkeiten werde ich weiter spende.
Dominik Dietz
schrieb am 19. Oktober 2007 um 13:34
Ich ahne furchtbares....Vielleicht wäre es doch besser, dem Schweize Investor eine Chance zu geben. Der Baut das Schloss dann wenigstens in seiner "KOMPLETTEN" Schönheit!
Punktsieg für die Schloßfreunde: sie sind mit Herrn v. Boddien und anderen in der Jury vertreten! (Heutige Berliner Morgenpost) Leider aber ohne Stimmrecht. Dann ist zu hoffen, daß die Kraft der Argumente für ein weitgehend historisch wiederhergestelltes Schloß groß genug ist, um die modernistischen Betonköpfe davon zu überzeugen.
Folgende Sachverständige sollen laut Staatssekretär Engelbert Lütke Daldrup in die Jury einladen werden: "Vertreter des Fördervereins Wiederaufbau Berliner Schloss, zum Beispiel Herr Wilhelm von Boddien und der Architekt Rupert Stuhlemmer, der den Förderverein berät. "Na, geht doch. Gratuliere.
Rethemayer, Frank
schrieb am 16. Oktober 2007 um 23:24
Ich möchte hier mal ein großes Lob bezüglich Ihres Engagements für die Schlosskuppel aussprechen.Das Schloss braucht die historische Kuppel und es muss alles getan werden, dass sie nach den alten Bauplänen rekonstruiert wird.Ich würde mir wünschen, dass möglichst viele Befürworter der Schlossrekonstruktion in der Jury sitzten.Herr von Boddien Sie sollten Teil dieser Jury sein, denn gerade Sie als DER Begleiter dieses Projekts hat ein Recht dazu mitzuentscheiden und nicht nur als ein Berater ohne Entscheidungsgewalt zu dienen.Weiter so und viel Erfolg!!!
Betrugsdezernat & Staatsanwaltschaft? Welch ein hirnverbrannter Schwachsinn.Aber meine Frage betrifft die Spendenuhr. Die scheint am 31.08.2007 hängen geblieben zu sein. Wäre schön diese mal zu aktualisieren. Es ist ja beinahe schon November. Danke!
Gförer, Alexander
schrieb am 16. Oktober 2007 um 12:49
Ich war immer schon der Meinung das der ganze Förderverein, rund um Herrn Wilhelm v. Boddien, ein Fall für das Betrugsdezernat und die Staatsanwaltschaft sind.Nun, endlich werden die Herrschaften aktiv.Schau´n mer mal.
Historische RäumeDie bedeutendsten historischen Räume und Treppenhäuser werden an ihrem überlieferten Ort zentimetergenau eingemessen. Sie werden zunächst schlichter als die Originale gestaltet und elegant ausgestattet. Soweit vorhanden, sollte das ursprüngliche Inventar an seinen angestammten Platz zurückfinden und Besucher zu einem Ausflug in die Vergangenheit entführen.
Der ewige Ärger mit den Architekten. Es ist schon wirklich eine Frechheit, daß sie sich aber auch überall einmischen müssen. Was soll der Blödsinn mit dem Schloss? Die Architektur steht doch eigentlich schon fest. Nimmt man einfach die alten Baupläne, so kann man sich diesen ganzen Wettbewerb und die damit verbundenen Kosten einsparen. Es gibt nun wahrlich genug Baugrund, auf dem sich moderne Architekten austoben können. Kann man da nicht wenigstens bei Rekonstruktionen diese "Heuschrecken" außen vor lassen?! Ich war am Wochenende gerade in Hamburg. In dieser Stadt wird auch derzeit viel gebaut. Teilweise war ich mir nicht sicher, ob ich nun in Hamburg bin oder in Berlin. Alles sieht gleich aus. Platte Fassaden in Klotzoptik. So lange die heutige Architektur nicht mehr zu bieten hat, sollte sie doch besser mal einen Gang zurück schalten und nicht noch versuchen dem ganzen Land ein einheitliches Bild zu verpassen. Zum Einbau der PdR-Fassade in das Schloss kann ich nur sagen, daß wohl der größere Teil der heutigen Gesamtbevölkerung Deutschlands, KEIN Interesse daran hat. Schliesslich war die ehemalige BRD grösser als die DDR. Also sollte man jetz auch nicht, als Andenken für weniger als die Hälfte der Bevölkerung, eine solche Bausünde fördern.
Schloß-gespenst
schrieb am 15. Oktober 2007 um 9:33
Irgendwie passt der infantile Charakter des Kalenders für 2008, den ich heute morgen beim Bäcker liegen sah, zur überflüssigen Kampagne für den überflüssigen Wiederaufbau des alten Berliner Stadtschloßes!