Ernst Ludwig
schrieb am 10. November 2007
um
9:03
Auch Kinder erfreuen sich, wenn sie einmal älter sind, an schönen Städten. Der Mensch lebt nicht vom Brot allein.Übrigens ein U-Boot der Bundeswehr kostet 300 Mio, der Umzug des BND nach Berlin 600 Mio. Einsätze der Bundeswehr in aller Welt - einer laut Verfassung ausschießlichen Verteidigungsarmee für das eigene Land - verschlingen das Geld von all dem zusammen einschließlich Schloß.
Stefanik, Andreas, 32
schrieb am 10. November 2007
um
8:35
~550 Mio. Euro für den teilweisen Wiederaufbau - mit diesem Geld könnte z.B. die Kinderbetreuung in Deutschland verbessert werden, für die das Geld angeblich fehlt. Die Prioritäten werden falsch gesetzt. Deutschland hat bereits sehr viel Kultur zu bieten. Der Wiederaufbau des Schlosses ist keine Investition in die Zukunft Deutschlands.
@Hartmann
schrieb am 9. November 2007
um
19:17
Natürlich ist die moderne Eikuppel des Reichstags nicht schlecht. Harmonischer sähe sie jedoch auf einem modernen Gebäude aus.Ich und alle mit denen ich über die Kuppel gesprochen habe finden, beim direkten Vergleich, die historische Wallot Kuppel für den Reichstag wesendlich passender und harmonischer.
@ S.Hartmann
schrieb am 9. November 2007
um
17:40
Die Frage bezgl. der Ostfassade ist einfach zu beantworten: SO WIE SIE VOR 1945 AUSGESEHEN HAT! Noch fragen???
Berlinfreund
schrieb am 9. November 2007
um
16:22
Da hat ein gewisser Oswalt etwas geschrieben. Warum geben Sie diesem Geschreibsel überhaupt noch Raum? Was soll das die Schloßfreunde aufregen? Blick und Energien nach vorne und sonst nichts! Es läuft doch alles ganz gut. Wichtig ist nur, daß der Förderverein bei den Architektenentwürfen ganz gewichtig sich einbringt, damit kein modernistischer Mischmasch entsteht. Soviel vom alten Schloß auferstehen lassen, wie es geht. Fassaden ohnehin, aber auch Treppenhäuser und Räume. Das sollte die Parole sein.
S.Hartmann
schrieb am 9. November 2007
um
16:17
Ja, ja. Die böse und hässliche neue Architektur.Komischerweise sind fast alle Berlinbesucher die ich kenne und mit denen ich auf der Straße ins Gespräch komme, von der heutigen Reichstagskuppel begeistert. Sie bevorzugen den wilhelminischen Historismus, ok - doch dürfen sie ihren Geschmack nicht verallgemeinern.Beobachten Sie doch einfach mal neue und späktakuläre Bauprojekte überall in Europa und welche Massen an Architekturtouristen diese anziehen. Es gibt genügend Menschen die auch aktuelle Bauwerke als spannend und schön ansehen.Machen Sie sich doch lieber einmal ein paar Gedanken wie z.B. die Formensprache für die Ostfassade aussehen könnte oder, eine immer wieder aktuelle Diskussion in der Architektur, wie sieht zeitgerechtes ORNAMENT aus? Denn das Humboldt-forum wäre ein Gebäude, um NEUE aufwändige Fassaden zu gestalten.
Lutz Mutzke, 33
schrieb am 8. November 2007
um
13:00
Eine gelungene historische Rekonstruktion werden unsere kompetenten Politiker, Stadtplaner und Architekten schon zu verhindern wissen, da sie stets mit Biegen und Brechen an jedem Ort zeitgenössissche Formensprache umgesetzt sehen wollen, obwohl das historische Vorbild erwiesenermaßen um drei Klassen besser war. So geschehen am Reichstag, der nach Kuppel-'Rekonstruktion' einfach lächerlich aussieht, wie ein überdimensionaler Eierbecher.Scheinbar hat das Gebäude einhundert Jahre lang nur auf die Foster'sche Verhunzung gewartet. Sehr bedauerlich, denn wie einfach wäre es gewesen, die beste aller Kuppeln für dieses Bauwerk einfach originalgetreu zu rekonstruieren, nämlich die Wallot'sche Kuppel, ein Entwurf von unnachahmlicher Ästhetik, der sich über die Zeit bewährt hatte...Aber nein! Bloß keine originalgetreue Rekonstruktion und schon gar nicht zu hundert Prozent! Zu diesem Zweck nun auch die weltweite Ausschreibung der Schloss-'Rekonstruktion', die so nötig ist wie ein Furunkel am A....Ich bin zuversichtlich, dass auch hier in der Mitte der Mitte Berlins ein misslungener, hässlicher Klon aus dem Restaurierungsdiktat "Alt & Neu" geboren wird, mit dem sich die vermeintlichen Koryphäen zeitgenössischer Politik, Stadtplanug und Architektur wieder einmal selbst verwirklichen, sehr zum Missfallen eines Großteils der Bevölkerung, der einfach nur eine hundertprozentige Rekonstruktion des Originals wünscht.
T.P
schrieb am 8. November 2007
um
12:11
ich kann mich deinen Worten nur anschliessen..es schmerzt mich sehr wenn ich das ehem. Reichstagsgebäude sehe mit diesem "Ei " ich hätte mir die historische Kuppel gewünscht. Ich hoffe sowas bleibt dem Schloss erspart
Stefan
schrieb am 7. November 2007
um
23:21
Das Schloss muss mit allen historischen Fassaden wiedererrichtet werden. Es kann nicht sein, dass die Herren der Planung wieder auf einen sogenannten Kompromiss hinarbeiten - so z.B. duch eine Glasfassade, mit der ein Bezug der Vergangenheit mit der Moderne hergestellt werden soll. Als warnendes Beispiel hierzu dient das Reichstagsgebäude, welches in unverantwortlicher Weise verstümmelt wurde in einem Prozess der biederen 50/60er Jahre. Der gläserne Eingangsbereich als Zeichen für sichtbare Demokratie, Entfernung von Schmuckelementen, Sprengung der angeblich "einsturzgefährdeten" Kuppel. Bezüglich der Kuppel ist es nur ein wenig seltsam, denn für einsturzgefährdete Bauteile würde man nur einen Sprengversuch benötigen, nicht zwei. Die Chance auf eine wenigstens teilweise historische Wiederherstellung des Gebäudes wurde bei dem Umbau in jämmerlicher Art und Weise "vergeigt", unzählige Millionen für z.B. unpassende Kuppelkonstruktionen verpulvert. Nun gut, wenigstens "Sir" Norman Foster war zufrieden...mit seinem Geldbeutel. Klopfen wir beim Schloss mal auf Holz.Als letztes spreche ich mich für den Wiederaufbau des Nationaldenkmals aus - wobei das allerdings wohl niemals passieren wird. Erinnern wir uns an die wirklich lächerlichen Diskussionen um die Aufstellung der beiden Statuen von Scharnhorst und Bülow-Dennewitz vor der "Neuen Wache" - die DDR-Führung wollte sie 1989 an ihrem ursprünglichen Standort wieder aufstellen - und im heutigen Berlin wurde erneut wie üblich endlos über "Militarismus" philosophiert.In diesem Sinne!
Franz Rothmann
schrieb am 7. November 2007
um
10:28
Wohl ein bisschen zuviel Allehol getrunken?
Anzee Schaefer 20
schrieb am 6. November 2007
um
19:31
Aus rein kulurel geschichtlich und auch Stadtplanerischen Gründen ist das Stadtschloss zu hundert Prozent zu unterstützen!
Klüthenkötter
schrieb am 6. November 2007
um
19:15
Der Beitrag von Richard Kabanowski ist bestimmt ironisch gemeint! So ein Unsinn kann nicht ernst gemeint sein.
Dominik Dietz
schrieb am 6. November 2007
um
19:10
Bitte nicht!!!
Krasnowski Richard, 53
schrieb am 6. November 2007
um
10:15
Wird denn im neuen Schlossbau als Ostfassade die des PdR wenigstens originalgetreu rekonstruiert und der Volkskammersaal in seiner ursprünglichen Lage restauriert? Das sind doch sicherlich die Minimalziele nach diesem kulturbarbarischen Abriss, der nicht besser ist als die Schlosssprengung von 1950!
Lehmann, Peter, 45 Jahre
schrieb am 4. November 2007
um
18:09
Die Genossen der SED haben 1950 die Sprengung des Stadtschlosses veranlaßt und damit zu verantworten.Rechtsnachfolger der Verantwortlichen ist die linke KPD-SED-PDS. In einem wirklichen Rechtsstaat müßte diese Partei zur Verantwortung gezogen werden und den Zeitwert erstatten. Genug Vermögen besitzt diese Partei und der Wiederaufbau wäre gesichert. Aber mit dem Recht nimmt man es hierzulande nicht so genau. Und so machen die Rechtsbrecher auch heutzutage wieder große Politik.
Hensel, Sharan 33 J.
schrieb am 31. Oktober 2007
um
20:28
@ Fr. Mellert.Oje!Die Hoffnung verabschiedet sich bekanntermaßen als letztes.Verständlich. Aber ich befürchte, dass sich dies nicht durchsetzen wird. In Hundert Jahren wird sich kaum jemand an dieses Bauwerk erinnern. Anders das Stadtschloss, welches über Fünfhundert Jahre hinweg das Gesicht unserer Stadt und auch das unseres Landes eindringlich geprägt hat! Es wird für sich sprechen!Willkommen Berlin...Mit besten Grüssen...
Dominik Dietz 25
schrieb am 31. Oktober 2007
um
12:27
Das werden wir (Die neue Generation) schon zu verhindern wissen, dessen können Sie sich gewiss sein!
Mellert, Marion, 56
schrieb am 31. Oktober 2007
um
12:05
Hauptsache die Ostfassade vom neuen Schloss wird die vom Palast der Republik sein und der Volkskammersaal wird an Ort und Stelle eingebaut. Vielleicht wird dann in hundert Jahren das Schloss abgerissen, Verzeihung: rückgebaut, und der PdR wird in alter Schönheit wiedererrichtet!
Niko
schrieb am 30. Oktober 2007
um
12:18
Es bringt doch nichts, jetzt noch für des Palast der Republik Partei zu ergreifen. Er ist nun so gut wie verschwunden und wird in nächster Zeit auch nicht wieder aufgebaut werden.
Ernst Ludwig
schrieb am 30. Oktober 2007
um
9:54
Was bitte war an diesem Riesen-Schuhkasten schön? Die Architektur paßte an diesen historischen Ort wie die Faust aufs Auge. Ich kenne den Palast noch, war selbst drin. Gut war allein die Funktion mit Sälen, Gaststätten usw.. Doch das kann man überall in Berlin haben bzw. errichten, nur nicht an diesem Platz.