Reinhardt
schrieb am 22. Dezember 2007
um
13:59
Warum ist David Chipperfield Jurymitglied?Ein Rekonstruktionsgegner, der sogar öffentlich die Vorgaben für den Wiederaufbau kritisiert und damit zeigt, dass er sich einen Dreck um die Berliner Geschichte schert!!Ich rechne es ihm an, wenn eine moderne Schlosskuppel zu Stande kommt!
S.-P., Ingrid
schrieb am 20. Dezember 2007
um
11:40
Ich habe am 2. Dezember einen "Baustein" für 250€ erworben, bin sehr glücklich darüber und mache in meinem Freundes- und Bekanntenkreis kräftig Reklame, ähnliches zu tun. Ich habe auch sofort eine elektronische Bestätigung bekommen ("Saferpay"), aber das Geld ist immer noch nicht von meinem Konto abgebucht. Woran liegt das???Übrigens ein Tipp: die (Vor-)weihnachtszeit ist ideal zum Spenden und Kaufen (z.B. von Bausteinen o.ä.) und auch und gerade zum Verschenken solcher "Spenden" an die Lieben. Hier ein Beispiel für meinen "Bettelbrief", den ich - individuell angepasst - schon an Dutzende liebe, mir vertraute Mitmenschen gemailt habe:Bitte gestattet mir, noch eine sehr persönliche Bitte bzw. Empfehlung auszusprechen:Falls Ihr noch ein kleines – oder größeres! – zusätzliches Weihnachtsgeschenk sucht, für Euch selbst, aber auch für Eure Mitmenschen, nachfolgende Generationen, für Berlin und seine Stadtreparatur, für Deutschland als Kulturnation und das „Erbe der Menschheit“, (Stichwort: die außereuropäischen Sammlungen, die zu den bedeutendsten weltweit zählen und jetzt in den Dahlemer Museen im tiefen Dornröschenschlaf liegen, wandern ins wieder zu errichtende Berliner Stadtschloss und vervollständigen damit die Museumsinsel, was eine weltweit einzigartige Museumslandschaft ergeben wird!), dann würde ich sehr gerne und voller Überzeugung den Besuch der Website www.berliner-schloss.de empfehlen, und dort herzlich um eine wohlwollende Lektüre des Links „Spenden, Bausteinkauf etc.“ bitten. Insgesamt finde ich diese Website ganz außergewöhnlich gut gemacht, übersichtlich und informativ. Und das ganze Projekt verdient die gleiche Unterstützung wie damals die so wunderbar wiederaufgebaute Dresdener Frauenkirche. Darum bitte einfach mal durchklicken, schauen, staunen, sich festgucken und –lesen. Und dann hoffentlich letztendlich einen kleinen, genau zu lokalisierenden Baustein „erwerben“ (ab 50€, mit Registrierung und Spendenbescheinigung!!!). Das Gefühl tiefer Befriedigung „danach“ ist grandios, kann ich aus eigener Erfahrung bestätigen...Falls Ihr auch eine gewisse Begeisterung für dieses Projekt entwickeln solltet, zögert bitte nicht, diese anderen mitzuteilen. Falls Ihr aber das alles für völlig abwegig haltet - was ich mir eigentlich kaum vorstellen kann! -, dann vergesst das ganze komplett und seid mir nicht böse.Nun viele liebe Grüße und die herzlichsten Wünsche für eine schöne entspannte Vorweihnachtszeit, ein glückliches Fest und einen guten Rutsch in ein gesundes, zufriedenes Neues Jahr.
Knut
schrieb am 18. Dezember 2007
um
13:36
Der Satz des Vorschreibers wurde nicht vollständig angezeigt:Wenn das Schloss fertig ist, dann ist Berlin am Ende eine Stadt, dessen historische Mitte sich endlich nicht mehr gegenüber anderen Hauptstädten zu verstecken braucht.
M Frank, 34
schrieb am 16. Dezember 2007
um
22:40
Wenn das Schloss fertig ist, dann ist Berlin am Ende...
Maurice la Mano
schrieb am 11. Dezember 2007
um
17:37
www.maurice-la-mano-deIch finde das was Sie tun wunderbar und schön,genauso ist ihre Hompagesehr intressant und sind anliegen die mich sehr intressiren.Finde ich unglaublich toll .Maurice la mano aus Lilienthal bei Bremen
van Endert, Roman, 45
schrieb am 7. Dezember 2007
um
16:17
Würde irgend jemand auf den Gedanken kommen, bei der Rekonstruktion des Barcelona-Pavillons von Mies van der Rohe oder bei der posthumen Realisierung des Essener Theaters von Aalto zeitgenössische Architekturtendenzen zu berücksichtigen und einzubauen? Das wäre niemandem zu vermitteln! So weit ich sehe, gilt das auch für ein Humboldt-Forum mit Schloßfassade, allerdings nur im Ausland. Zumindest die deutschen Entscheider finden sowas im Fall des Schlosses völlig normal, ja wünschenswert. Wahrscheinlich aus ideologischen Gründen und weil die kulturelle Kompetenz dann doch nicht reicht und man sich lieber auf politische Argumente zurückzieht.Es ist ein typisch deutsches Trauerspiel, dargeboten von Feiglingen ohne Kulturverstand.Wenn Sie vom Förderverein nicht alles zusammentrommeln, was irgendwie laufen kann, um die Blamage zu verhindern, wer sollte es dann tun?
webmaster
schrieb am 7. Dezember 2007
um
15:10
Die letzten Beiträge von S. Hartmann. Ernst Ludwig und Guntram Gehrske wurden in das Forum umkopiert
Guntram Gehrske
schrieb am 5. Dezember 2007
um
8:39
Aha... jetzt hat sich auch Milbenbart Thierse (vgl. Tagesspiegel v. 02.12. d. J.) zu Wort gemeldet und spricht von der lächerlichen, "hochmodernen" Reichstag-Eierkuppel als "genialem Coup", der sich im Falle des Humboldtschlosses wiederholen könne, weil er ja so genial sei und so spannend in der Verbindung von Alt und Neu. Äh hallo?!? Fühlt sich eigentlich jeder unserer minderbemittelten Polit-Spackos und zeitgenössischen Kurpfuscher-Promiarchitekten beflissen, seinen inkompetenten Senf zu Themen abzugeben, von denen er/sie keine Ahnung hat?Man stelle sich einmal vor, die Dresdener Frauenkirche hätte eine postmoderne Kuppel und eine in einem westlich postmodernen Stil mit sozialistischem Städtebauzitat gestaltete Ostseite bekommen! Ein solches Rekonstruktions-Debakel, für das mit Sicherheit keine privaten Spendengelder geflossen wären und für dessen Beseitigung man sich aus lauter Verzweiflung die Bomben der Februartage von 1945 zurückgewünscht hätte, droht nun im Falle des zu errichtenden Humboldtforums, weil die damit Beauftragten keine Achtung vor bzw. keine Ahnung von einem kunstgeschichtlichen Kulturbau ersten Ranges haben, der in seiner hundertprozentigen Rekonstruktion den Vergleich bspw. mit dem Pariser Louvre nicht zu scheuen bräuchte. Armes offizielles Deutschland - Land der Deppen und Vollidioten!
Müller,D.,44
schrieb am 3. Dezember 2007
um
9:14
Niemand will die Arbeit des Schlossvereins diskreditieren, aber was ist, wenn da tatsächlich so ein Gebilde mit den 3 Schlüterfassaden, ausschliesslich modernen Innenräumen und einer modernistischen Ostfassade rauskommt? Leider sieht es ja im Moment so aus !Ich fände das an Ihrer Stelle einen sehr faulen "Kompromiss" und hätte dabei furchtbare Bauchschmerzen ! Wozu denn schon wieder Millionen für einen Architektenwettbewerb? Klar, die zu einflussreiche Architektenlobby will Geld verdienen und sich "profilieren" !Wann werden in diesem Lande endlich mal die grossen künstlerischen Leistungen unserer Vorfahren entsprechend gewürdigt und sei es "nur" durch einen originalgetreuen Wiederaufbau alter Bauwerke?Andere Länder schütteln nur noch den Kopf über dieses anscheinend typisch deutsche Tun...
Raphael Rudolf Frei 37
schrieb am 30. November 2007
um
21:36
Hallo und guten Tag allerseitsAuch ich plädiere seit 1994 in konsequentester Form, das Berliner Hohenzollernschloss, zunächst SAEMTLICHE Fassaden originalgetreu wiederherzustellen; also auch den "grünen Hut", oder
Joachim Rothhaar
schrieb am 30. November 2007
um
9:11
Die ganze Sache krankt bereits am politischen Willen, so manifestiert im Beschluss des Bundestages von 2002, der der "Empfehlung" der "Experten"-Kommission folgte. Wie kann man eigentlich so hirnverbrannt sein, nur eine teilweise historische Rekonstruktion zu beschließen, eben die Wiedererrichtung dreier historischer Fassaden?Aber das ist seit der Wiedervereinigung symptomatisch für bundesdeutsche Politik, durch die sich Halbherzigkeit wie ein roter Faden zieht.
bogaerts theo 68 jahre
schrieb am 29. November 2007
um
22:49
I am from Holland , have visited Berlin several times and was so happy to find the paper in my hotelroom that told the story of the rebuilding op Berlin Schloss. After reading some of the articles I worry about the discussion on the rebuilding of the dome . I pray it is not going to be like the dome on the Reichstag. The only way to do this is to be as accurate as possible and stick to the old plans. Make it truly a historically rebirth of a very famous Berlin landmark like they did in Dresden with the Frauenkirche.Then I would donate gladly and try to get other people interested in this wonderful project.Just saw the little movie by Laurent Vivien. For the most part a boring experience with lousy music. Not a good advertisement for this important project. How interesting is it to see a number of young man put up scaffolding? Theo Bogaerts
Rudolph Paschke, 62
schrieb am 29. November 2007
um
11:41
Abwarten - mit den drei vom Bundestag abgenommenen, minutiös zu rekonstruierenden Fassaden wird es beginnen, Stüler-Kuppel, Ostseite und historische Innenräumlichkeiten werden wir auch noch in Originalansicht hinbekommen! Und das entgegen eines vorherrschenden Diktats einer überaus mittelmäßigen Moderne, die uns Schlossfreunden von den noch viel mittelmäßigeren Entscheidungsträgern in Politik, Kultur und Wirtschaft selbst an einem so wichtigen und heiklen Ort wie dem Berliner Schlossplatz aufgezwungen werden soll. Da sich die oftmals völlig belanglose und komplett austauschbare Moderne schon an allen anderen Orten in Berlin und der ganzen Republik austobt, sollte sie dies nicht auch noch an einem historischen Ort wie dem Schlossplatz tun und damit das Weltkulturerbe "Museumsinsel" in Gefahr bringen. Die Überzeugungsarbeit muss also weitergehen!Ich bin frohen Mutes, dass der Förderverein bis 2013 mit dem Humboldt-Forum in der Gestalt des wiedererrichteten, historischen Hohenzollernschlosses seinem Namen und Untertitel alle Ehre machen wird und dazu wünsche ich ihm viel Glück. Alle Verhunzungsattacken modernistischer Spießer und Kleinkrämerseelen aus welcher gesellschaftlichen Ecke auch immer, werden dann vergessen sein.
Gundrun Mayr.
schrieb am 29. November 2007
um
7:24
Mir schaudert bei der Vorstellung, auf dem Berliner Schlossplatz könnte ähnlich grässliches, architektonisches Mittelmaß umgesetzt werden wie am Potsdamer und Pariser Platz!
Ernst Ludwig
schrieb am 28. November 2007
um
20:24
Um auch das auf den Punkt zu bringen: Ohne den Förderverein gäbe es jetzt überhaupt nichts zu diskutieren. Wir hätten vielleicht einen Riesen-Parkplatz oder einen notdürftig sanierten Asbestpalast. Daß wir also überhaupt über das Schloß reden und über die Frage, wieviel vom Schloß wiederhergestellt werden kann, haben wir allein dem Verein zu verdanken.Als der Förderverein gleich nach der Wiedervereinigung anfing, hielten die meisten das für eine völlig abwegige und nie zu verwirklichende Idee. Ich bin voller Vertrauen, daß nicht nur die Fassaden, nicht nur die historische Kuppel sondern auch die wichtigsten Schloßräume samt Treppenhäusern wiederhergestellt werden. Warten wir doch den Wettbewerb ab.
S.Hartmann
schrieb am 28. November 2007
um
19:13
Endlich hat es mal wieder jemand auf den Punkt gebracht.Der Begriff "Stadtschloss" ist fehl am Platz für das neue Gebäude. Auch der Name und Untertitel dieses Fördervereins ist falsch und in die Irre führend, richtiger wäre: "Förderverein für den Wiederaufbau der berliner Schlossfassaden"
Berlinfreund
schrieb am 28. November 2007
um
17:16
Ist der Ausschreibungstext irgendwo einzusehen, oder es das alles geheim?
Röck, Gerald, 32
schrieb am 28. November 2007
um
16:40
Ich habe durch die Medien erfahren, dass sich der Abriss vom Palast der Republik bis 2009 verschiebt. Gerät dadurch der Baubeginn für das Stadtschloss 2010 in Gefahr?
Friedrich Versin, 59
schrieb am 28. November 2007
um
14:14
Und es kommt, wie es kommen muss - die Errichtung eines Humboldtforums mit drei mühsam rekonstruierten, historischen Fassaden, einer Ostfassade à la sozialistischer Städtebau mit Volkskammersaalzitat und alles gekrönt von einer Alles final verhunzenden Kuppel moderner Formensprache, entworfen von nationalen oder internationalen Architekturkoryphäen, denen die Aussicht einer hundertprozentigen Wiederherstellung des historischen Originals die Angstfurunkel ans Gesäß (und vermutlich ins Hirn) treibt. Danke bundesdeutsche, kulturpolitische Super-Mittelmäßigkeit für diesen abschreckenden Mischmasch-Klon, für den sich der Name "Stadtschloss" von selbst verbietet. Ein Anlass zum Feiern ist das vorgestrige Geseiere von Herrn Tiefensee aber nun wirklich nicht.
so sind sie die römer...^^
schrieb am 27. November 2007
um
23:48
das haus der diktatoren wieder aufbauen und gleich mal ordentlich zensieren wie es sich in einer dikatur gehört...lol