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Wilhelm von Boddien

 

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3015 Einträge
Gezar schrieb am 14. Januar 2008 um 20:17
Özkem elde gul jelde mek!Mit diesen Worten eines großen Dichters unterstütze ich ebenfalls den Wiederaufbau des Schlosses.
anton bokkers, 49 jahre, Niederlande schrieb am 14. Januar 2008 um 15:57
Ik hoffe dass das Schloss sehr bald und voellig wieder afgebaut wird nach historischer plan sowie moeglich ist.Schade und criminal wie die Kommunisten das Schloss vernichted haben.
PD Dr. Roemer, Malte schrieb am 11. Januar 2008 um 16:24
In Ihrem Pressespiegel lese ich, daß Herr Chipperfield darüber jammert, daß er sich an Eosander und Schlüter binden muß und keine Glas-Betonnnngggg-Fassade hinstellen darf. Allen Ernstes bezeichnet er die Vorgaben des Bauherrn als "Einmischung", vermutlich in die großartigen Visionen moderner "Architekten". Seit altersher haben Architekten die Wünsche Ihrer Bauherrn umsetzen müssen, früher waren sie auch nicht so eingebildet, wie seit dem 20. Jahrhundert. Braucht man überhaupt für den Innenausbau die Architekten-Meute, die offenkundig nicht das geringste Interesse an dem Projekt hat, wenn es nicht zur eitlen Selbstverwirklichung dient? Ein gutes Statiker- und Ingenieur-Büro täte es auch. Mit freundlichen GrüßenRömer
Grubenfurcht schrieb am 11. Januar 2008 um 7:52
da huertt'n straff de zackda ü,middn gaherdn au jackda hue.Mit diesen Worten eines großen Dichters unterstütze ich ebenfalls den Wiederaufbau des Schlosses.
Olaf Nökleby, 62 schrieb am 9. Januar 2008 um 17:23
Lengsel over alle lengslur,fager er di blömingstid:Upp or kjellarmyrke trengslurstig du no med krona fri.Mit diesen Worten von Olav Aukrust (norwegischer Dichter 1883 - 1929) - begrüsse ich ihren Traum, und das grosse Arbeit das Berliner Schloss wieder aufzubauen.
R. van Endert, 45 schrieb am 9. Januar 2008 um 16:50
"Anfangen und arbeiten ist unendlich viel besser als tausend Reflexionen, ob man's kann und darf oder ob man's nicht kann und nicht darf."(Konrad Adenauer zum Wiederaufbauder Kirchen von Köln 1948)
Maurice la Mano 42 schrieb am 6. Januar 2008 um 15:44
Ein gutes Jahr 2008 mit viel Gesundheit und Erfolg wünschtwww.maurice-la-mano.deMaurice la Mano Lilienthal bei Bremen
S.Hartmann schrieb am 3. Januar 2008 um 13:05
Ich empfehle folgenden Artikel:http://www.tagesspiegel.de/kultur/Stadtschloss-Museumsinsel;art772,2448948
Benni, fast 24 schrieb am 2. Januar 2008 um 15:13
@Ernst LudwigIch war neulich in der Letzten Instanz. Wirklich ein "kuscheliger" Laden in einer schönen Straße. Nur leider ist diese Straße nur ein Paar Meter lang und um zu ihr zu gelangen, muss man (vom Dom ausgehen) erst mal mehrere Brachen und und 8-spurigen Schnellstraßen durch-/überqueren. Und das alles, wo mal die Altstadt stand. Die Paar hist. Häuser und kleinen Straßen im Nicolai-Viertel sind zwar schön anzusehen, aber der Rest, diese Giebelplatten, sind mal wieder nicht grad das Wahre und die Straßenführung ist auch nicht historisch korrekt. Und wenn man das (stark verkleinerte) Viertel verlässt, steht man wieder auf oben erwähnten Straßen und Brachen.
David schrieb am 2. Januar 2008 um 1:32
An Ernst LudwigIch muss gestehen, dass ich das Nicolaiviertel nicht besuchte. Wenn jedoch das Schloss wieder stehen sollte, wird wohl dieser Ort einer meiner ersten Stationen in Berlin sein. Und ja ich war auf der Museumsinsel, im Dom und auf dem Gendarmenmarkt und keine Frage – diese Gebäude bzw. Gebäudeensembles sind wunderschön. Jedoch wenn Sie z.B. vor dem Schauspielhaus stehen und sich umschauen, werden Sie nur moderne Wohn- und Geschäftshäuser sehen können. Berlin hat sicherlich seine schönen Fleckchen sowohl in der Stadt als auch außerhalb. Aber Berlin kann man mit anderen europäischen Hauptstädten wie z.B. Wien, Paris, London, Stockholm... keinesfalls vergleichen und ich sehen es nicht ein warum solch eine geschichtsträchtige Stadt sich nach 20 Jahren nicht aufraffen kann, ihre historische Mitte wieder einigermaßen leben- und liebenswert zu rekonstruieren. Damit möchte ich nun aber auch nicht moderne Bauten wie am Potsdamer Platz oder aber auch das beeindruckende, ausagekräftige Holocaust Mahnmal anprangern, denn eine Stadt wächst stetig und geht mit der Zeit. Es ist gut so, dass es auch Gebäude der zeitgenössischen Architektur in Berlin gibt, jedoch gibt es ausschließlich nur noch solche. Das ist aber nicht nur ein Problem Berlins sondern auch vieler anderer deutschen Städte wie z.B. meine Heimatstadt Stuttgart, die im 2. Weltkrieg zu 70% zerstört wurde und nach dem Krieg als „autogerechte Stadt der Zukunft“ wieder aufgebaut wurde und dabei ganze noch intakte Häuserzeilen abgerissen wurden um Platz für Straßen zu schaffen… Nunja wir schweifen vom Thema ab. Was ich damit sagen wollte, unsere Hauptstadt lag zwar in Schutt und Asche und kann sie diesbezüglich nicht mit Paris, das im Krieg keinerlei Bombardements erleiden musste, gleichstellen, aber andere europäische Städte haben dies auch geschafft (München, Dresden zum Teil, Brüssel, Amsterdam, Wien…)Mein Wunsch ist, dass sich Berlin nicht alles gefallen lassen darf, was die so genannten „Stararchitekten“ an der Stadt verbrechen und dass man die einst wunderschöne Mitte Berlins nach und nach wieder aufbaut. Dies klingt vielleicht für manche Leser utopisch, aber wäre dies nicht eine würdige Aufgabe für unsere und auch spätere Generationen?Mit freundlichen Grüßen David.
Ernst Ludwig schrieb am 1. Januar 2008 um 21:24
An DavidWaren Sie im Nicolaiviertel? Dort ist noch zu DDR-Zeiten ein Stück Alt-Berlin wiederauferstanden mit verwinkelten Gassen und schön verzierten Barockhäusern. Haben Sie die Nicolaikirche gesehen, die älteste in Berlin? Waren Sie im Dom mit all seiner Pracht? Haben Sie die großartig wiederhergestellte Alte Nationalgalerie gesehen, die im ursprünglichen Glanz innen wie außen wieder erstrahlt? Haben Sie den Gendarmenmarkt gesehen, gewiß der schönste Platz Berlins? Waren Sie am Gasthaus "Zur letzten Instanz", wo noch ein Teil Originalmauer von 1237 steht und und und?Man darf als Berlinbesucher nicht nur die Strecke vom Brandenburger Tor bis zum (scheußlichen) Alex abrennen und dann meinen, man habe das Zentrum gesehen. Erst in den Nebenstraße findet sich noch manches Schöne. Nur, und da haben Sie recht, das ist alles nur noch vereinzelt, es fehlt eben das richtige architektonische historische Zentrum. Das wird mit dem Schloß wiederhergestellt.
David schrieb am 1. Januar 2008 um 14:57
Ich hätte noch eine Frage und zwar wird das Nationaldenkmal vor dem Eosanderportal im Zuge des Schlossneubaus auch wieder errichtet? PS: Wen es interessieren sollte, wie Berlin einst aussah, kann ich ihnen diese Internetseite empfehlen:http://www.ghb-online.de/de/index.php4
Marc schrieb am 31. Dezember 2007 um 18:19
David, ich gebe ihnen in allen Punkten vollkommen Recht!Es ist deshalb umso wichtiger, dass auch die Nichtberliner wie Sie sich zu dieser Stadt bekennen und nicht nach einem Kurzbesuch gleich sagen, dass Sie so schnell nicht wiederkommen möchten. Unsere Hauptstadt geht uns alle was an und wenn wir etwas an der baulichen Entwicklung ändern möchten, müssen wir Projekte wie das Stadtschloss finanziell unterstützen. Wir können nicht nur immer Jammern und Klagen und ansonsten nichts tun.Das Stadtschloss ist ein ganz wichtiges Zeichen, das die Deutschen der Architektengilde aufzeigen. Es zeigt, dass wir verdammt noch mal keine weiteren gesichtslosen Lückenfüller in der Berliner Innenstadt brauchen.Das Marx-Engels Forum wird in Zukunft auch eine wichtige Rolle spielen, dort könnte nämlich eine Erweiterung des Nikolaiviertels entstehen; wenn man es will.Und deshalb ist es auch so wichtig, dass die vierte Seite des Stadtschlosses rekonstruiert wird.Ich kann mir schon das Argument der Modernisten vorstellen, wenn sich in Zukunft das Bedürfnis nach einer Altstadt festigt:"Eine rekonstruierte Altstadt auf dem Marx-Engels Forum passt gar nicht zur modern gestalteten Ostfassade des Stadtschlosses..."Zum Stadtschloss möchte ich noch eine Anmerkung abgeben:Mühsam gefundener Kompromiss hin oder her. Das Stadtschloss war die Keimzelle Berlins, es wurde von Barbaren gesprengt, heute haben wir die Chance es wieder aufzubauen und Berlin wieder seine Mitte zurück zugeben.Wir müssen alle vier Seiten wiederherstellen, denn das Schloss soll sich nicht der Nutzung anpassen, sondern die Nutzung dem Schloss!Einen guten Rutsch, allen Lesern!
David schrieb am 31. Dezember 2007 um 17:33
Berlin – Hauptstadt Deutschlands… Berlin ist den Titel „Hauptstadt“ tragen zu dürfen nicht würdig. Ich war vor kurzem für eine Woche in Berlin und werde mit großer Sicherheit nicht so schnell wiederkommen. Kurz um Berlin ist hässlich mit all den Neubauten aber auch Plattenbauten  Alexanderplatz etc. Wir alle vermissten eine romantisch, verwinkelte, prächtige und geschichtsträchtige Altstadt, doch in Berlin gibt es so was nicht… Dies fängt ja schon bei dem viel gepriesenen Prachtboulevard „Unter den Linden“ an, doch von einstiger Pracht ist hier nichts mehr zu sehen. Sicherlich gibt es noch wunderschöne alte Gebäude, doch der Großteil der Straße wird von Glas-Betonbauten der Neuzeit verschandelt. Allein der Pariser Platz ist ein Schandfleck! Schauen sie sich nur die Botschaftsgebäude an … Ich habe Sinn für moderne, zeitgenössische Architektur, aber so etwas darf in einer ALTstadt nicht überwiegen, wobei wir nun wieder bei dem Punkt fehlende Altstadt wären. Ich besuchte ebenfalls vor kurzem eine Ausstellung mit dem Thema „Historisches Berlin“ und war von der einstigen Pracht beeindruckt. Berlin, vor dem Krieg eine der schönsten Städte der Welt, hat jedoch nichts mehr von diesem Charme einer europäischen Großstadt. Es werden mehr und mehr internationale Stararchitekten beauftragt ihre klotzartigen, unpersönlichen Schandbauten in die City zu setzen um so aus Berlin eine Weltstadt mit Hochhäusern und Plattenbaus zu schaffen. Wollen wir wirklich solch eine Stadtmitte, in der es weder Barock, Klassizistische etc. Gebäude gibt? Verdammt noch mal schaffen wir Deutschen es denn nicht nach 20 Jahren dieses Problem endlich beim Schopf zu packen, um noch das zu retten, was noch übrig geblieben ist?! Obwohl im Krieg zahlreiche Gebäude von historischem Wert zerstört wurden, ist es anscheinend nicht möglich aus Berlin eine Stadt mit Charakter zu gestalten. Und kommen jetzt bitte nicht die Kritiker mit ihren DDR-Kulturgut-Geschichten oder den Finanzfragen… Lassen wir unseren Blick nur einmal auf unser Nachbarland Polen schweifen, das sofort nach dem 2. Weltkrieg ihre bis auf die Grundmauern zerstörte Hauptstadt Warschau wieder nach den historischen Plänen aufbauten. Ich bin dafür, dass man wenigstens einen Teil der Altstadt nach und nach wiederaufbaut und ich denke mit dem Bau des Schlosses mit all seinen 4 historischen Fassaden und der wahren Kuppel wäre ein Anfang gemacht.
Maurice la Manom 38 lilienthal schrieb am 30. Dezember 2007 um 4:51
Ein schönes und gesundes Efolgreiches Jahr 2008 wünschtwww.maurice-la-mano.deMaurice La mano lilienthal bei BremenNiedersachen
Rolf schrieb am 26. Dezember 2007 um 16:41
Hallo Herr Boddien!Was halten Sie eigentlich von einer modernen Kuppel? Ich glaube, dass eine moderne Glaskuppel (im Gegensatz zum Reichstag) nicht zum Schloss passen würde und auch dem darunter liegenden Eosanderportal seine Wirkung nehmen würde! Ganz zu schweigen davon, dass man damit auch die Kapelle nicht rekonstruieren könnte. Oder ist das ohnehin nicht vorgesehen?Welche der Innenräume sind eigentlich überhaupt zum langfristigen Wiederaufbau vorgesehen? Werden im Ausschreibungsverfahren die Architekten zumindestens dazu verpflichtet, die Räume in ihren Proportionen wieder herzustellen??Ehrlich gesagt mache ich mir Sorgen, wenn ich daran denke, dass z.B. Herr Chipperfield in der Jury sitzt. Sein Interview hat ja gezeigt, das der Mann alles andere als ein Stadtschloss-Fan ist. Wenn man an die Treppenhalle des Neuen Museums denkt, deren Wände Chipperfield nicht einmal verputzen lassen will, dann muss man in Bezug auf das Schloss fürchten: Außen hui, innen pfui.
Veenenberg Robert schrieb am 23. Dezember 2007 um 20:19
Modernisten & Kistenbauer: Hände ab vom Schloss!!!!!Ich habe die Schnauze voll von Herrn (arroganz) Chippie, der selber am liebsten in einer historischen Villa der Gründerzeit wohnt, aber einfach nicht versteht dass auch die Deutschen endlich wieder ihren zerbombten und gesprengten Wunderbauten zurückhaben wollen.Die Frauenkirche ist wenigstens gerettet worden, und zwar von Deutsche Architekten. Gerade diese Architekten sollen auch Berlin wieder das Herzstück zurückgeben. Nun ist da noch ein riesiges Loch wo einst die dichtbebauten Innenstadt Berlins war.Nun aber müssen wir uns zur Wehr stellen gegen die "linken" oder "progressiven" Schutzherren/ Damen Politiker von Chippie. Ohne seine Schutzherren/Damen hat er in Berlin nichts mehr zu suchen.Das Schloss soll OHNE KOMPROMISS (mit Kuppel) in Berlin wiedererstehen!!!!
Ernst Ludwig schrieb am 23. Dezember 2007 um 16:04
Der Förderverein hat bislang über 15 Mio Spenden, und es werden mit Sicherheit noch viel mehr. Könnte er nicht sagen: Keinen Cent für modernistischen Mischmasch mit Eierkuppel und dergl. sondern nur für originalgetreue Rekonstruktionen des Schloßäußeren?Wofür haben die Leute - auch ich - denn gespendet? Doch nicht dafür, daß Copperfield nun ein Tee-Ei auf den Haupflügel setzt.
Herrmann, K. schrieb am 23. Dezember 2007 um 15:51
@WendelSollte wieder eine Glas&Stahl-Kiste enstehen, dann schlägt's aber 13.Die Berliner werden sich diesen Mist nicht läger gefallen lassen.Wir haben doch nicht für den Abriss des Palstes der Republik gekämpft, um ihn dann wieder aufzubauen!Erst muss Chipperfield verschwinden und durch jemanden ersetzt werden, der Sachverstand hat.Wenn dann die Entwürfe feststehen, ist die Zeit gekommen für Demonstrationen!
Wendel, 30 schrieb am 23. Dezember 2007 um 9:24
Zu den Zeilen des Vorschreibers.Es ist ein echter Witz, daß Berlin sich laufend von britischen "Stararchitekten" verschandeln lässt. Reichen Eierkuppel von Norman Foster und Redestruktion des Neuen Museums durch Chipperfield denn noch nicht?! NEIN, der Chipperfield wird auch in der Jury für das Schloss eingesetzt. Ich glaube kaum, daß man in Großbitannien einen deutschen Architekten für derartige Projekte einsetzen würde. Aber Deutschland muß ja mal wieder seinen guten Willen und die gelungene Integration in Europa beweisen. Deshalb soll die Jury auch möglichst international besetzt werden. Tut mir Leid, aber manche Angelegenheiten sollten doch besser in deutscher Hand bleiben. Auf die Entwürfe des Schlosses bin ich echt gespannt. Obwohl ich mir genau vorstellen kann was da eingereicht werden wird. Man muß sich in Berlin nur einmal umsehen. Glas, Stahl & Beton.