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3015 Einträge
Leser schrieb am 5. Juni 2008 um 14:26
Die Absage der Infobox ist eine echte Verarsch...durch den Senat. Aber was kann man von der berlienr Regierung schon erwarten. Ein Schloss jedenfalls nciht.
berlinfreund schrieb am 2. Juni 2008 um 18:44
Nun ist es amtlich, die Infobox wird nicht kommen. Stattdessen soll im Kronprinzenpalais Unter den Linden ein Informationspunkt kommen. Hat der Förderverein hierfür ein alternatives Konzept?
S.Hartmann schrieb am 23. Mai 2008 um 21:58
Erst einmal abwarten wegen der Staatsoper. Noch weiß doch kaum jemand was wirklich geplant ist.Ausserdem ist das Innere der Staatsoper nur eine Interpretation des Barock aus der Zeit nach dem 2. WK. Ähnlich dem Schauspielhaus am Gendarmenmarkt.
Hensel, Sharan 33 J. schrieb am 23. Mai 2008 um 20:44
H I L F E !Mein folgendes Anliegen lehnt sich nicht unmittelbar an das Projekt Humboldt-Forum.Dies vorweg. Ich habe über die Medien erfahren, dass im Zuge der Instandsetzung der Staatsoper Unter den Linden der historische Zuschauerraum modern gestaltet werden soll. Die Spuren des Barock und ebenso die Einflüsse des Rokkoko sollen verschwinden.Was ist an dieser Meldung dran? Ist das ernst zu nehmen? Gibt es bereits Initiativen die ein solches Vorhaben unterbinden wollen? Das muss unter allen uns zur Verfügung stehenden Mitteln verhindert werden! Über eine Antwort Ihrerseits wäre ich sehr dankbar. Mit bestem Dank im voraus und alles Gute für das Projekt...
Becker Ulrich, 48 schrieb am 19. Mai 2008 um 16:54
Annähernd getreue Rekonstruktionen zerstörter Denkmäler haben eine noch längere Geschichte als angenommen: Der im Pfälzer Krieg 1689 teilzerstörte Dom zu Speyer ist zur Hälfte im 18. Jahrhundert neu errichtet worden.
gezwengter Bass schrieb am 10. Mai 2008 um 18:30
an den Vorschreiber:was für Autos meinen Sie?
bas zweng aus Holland (49) schrieb am 9. Mai 2008 um 11:17
Na ja, die Entscheiding ist genommen, aber man hat noch nicht angefangen. Waere doch 'n Ding wenn man hinterher sagen wuerde: Die Entscheidung ist falsch und wir drehen es zurueck. Keiner der da schlaflose Naechte hat (nur vielleicht der ehrliche Bauunternehmer und einige schlaue Buros). Machen wir es doch genau wie in der Wirtschaft. Wie viele Automodelle zum Beispiel sind nicht auf dem Markt gebracht worden.
as a sign of mourning schrieb am 5. Mai 2008 um 13:32
In memory of Jörg Schwark
T.P schrieb am 10. April 2008 um 16:02
Umfaller Bei der Ostfassade?nun steht nichts mehr das der Förderverein zur Ostfassade steht? unverständlich ,die alte Ostfassade muss wieder kommen ohne wenn und aber,alles andere wäre eine verschandelung des Historischen Baues? wie würde es denn aussehen wenn an der barockarchitektur,glas und beton wäre,nicht auszudenken dann lieber kein Schloss.
S.Hartmann schrieb am 25. März 2008 um 22:43
Die Beiträge seit dem 20. 3. 2008 wurden in das Forum übertragen. Bitte diskutieren Sie dort weiter!
Dr. Kuhn, Jörg,46 schrieb am 19. März 2008 um 20:01
Als Biograph und "Nachlass-Vertreter" von Otto Lessing freue ich mich über die offenbar angestrebte Wiedergewinnung der Gestalt des Eosanderportals mit den Rekonstruktionen nach Lessings Modellen und die offenbar angestrebte Nachschöpfung der beiden offenbar verlorenen Bronzereliefs von 1897/98. Dankbar wäre ich für die Möglichkeit im gedachten Humboldtforum ein "Forum" zu finden, auf bzw. in welchem eine Darstellung des Wirkens der am Berliner Schloss tätigen Künstler in wissenschaftlicher und auch ansprechender Form zu sehen. Seit den Tagen des ersten Schlossbaues handelte es sich stets um die führenden Künstler Preußens, die hier ihren Beitrag leisteten. Die Bildhauer der Kaiserzeit haben noch heute "einen schweren Stand" - ich darf auf das wertvolle Ensemble der Siegesalleefiguren verweisen - ihre Rehabilitierung als Künstler von Rang, von Prof. Dr. Peter H. Bloch (1925-1994) eindrucksvoll eingeleitet, ist noch längst nicht abgeschlossen. Das Humboldtforum wäre ein guter, ja geradezu genialer Ort, um einer geschmähten Künstlergeneration wieder die Anerkennung zurück zu gewähren, die sie einst international besaß.Ganz un-uneigennützig und mit freundlichen Grüßen,Jörg Kuhn
Dr. Martin Vogt, 33 Jahre schrieb am 11. März 2008 um 17:43
Ich möchte an dieser Stelle dem Förderverein meinen Dank aussprechen, das Berliner Schloss in meiner Heimatstadt wieder aufzubauen. Ich bin in Berlin-Mitte im Scheunenviertel groß geworden. Trotz dieser Sozialisation weine ich dem "Palast der Republik" nicht hinterher sondern bin, nach dem Aufbau der Scheinfassade am Anfang der neunziger Jahre, ein Anhänger der Idee. Ich habe im Rahmen meiner Möglichkeit gespendet und bitte auch andere Mitbürger, es mir gleich zu tun. Alles Gute dem Verein und viel Erfolg!
Dominik Dietz (25) schrieb am 11. März 2008 um 17:41
@ J. Herrmann:LANGWEILIG!
Friedel, 38 schrieb am 11. März 2008 um 0:43
Ich bin für den Wiederaufbau.Wir sollten auch froh sein, das die zerstörische Zeit der 60er und 70er Jahre vorbei ist.Keiner kann mir erzählen, das er Glas und Beton in seiner rohen Form schön findet. Der Mensch braucht eben ein wenig schnörkel um sich herum.
J. Herrmann schrieb am 10. März 2008 um 21:26
Ich lehne einen Wiederaufbau des Schlosses in Berlins Mitte ab. Ich halte eine Rekonstruktion eines im Grunde genommenen hässlichen Bau für pure Geldverschwendung.Nutzt den Platz in Städtebaulicher Vernunft, anstatt in der Vergangenheit zu schwelgen. Berlin verfügt über genügend Schlösser zum Vorzeigen. Sicherlich hat Rekonstruktion einer historischen Stätte einen gewissen Reiz. Dann allerdings sollten Mittel dafür ausschließlich aus privater Hand kommen.
Martin Anschütz, 36 schrieb am 27. Februar 2008 um 14:16
Sehr geehrter Verein,nach dem Interview mit Herrn Prof. Dr. Parzinger in der ZEIT Nr.9 habe ich einen Leserbrief nach Hamburg geschickt, den ich auch Ihnen hier zur Kenntnis bringen möchte:Herr Parzinger erlaubt sich tatsächlich auch als Präsident der Stiftung Preußischer Kulturbesitz die Dinge vor allem mit den Augen des Archäologen zu betrachten. Zudem setzt er ganz zeitgeistig auf die Kraft ebenso zeitgeistiger Konzepte.Das Berliner Schloß ist doch zunächst ein baukünstlerisches Erbe! Es geht um die Frage, ob und wie die Entwürfe Schlüters, Eosanders und Stülers, die virtuell-geometrisch verfügbar und bautechnisch nicht schlechter zu bewältigen sind als zu ihren Zeiten, rekonstruiert werden können und sollten.Rekonstruktionen haben es vor allem in Deutschland mit einer ausgeprägten, historisch determinierten "Wahrheitsliebe" immer schwer gehabt, trotzdem würde niemand die Rekonstruktionen der Westtürme des Kölner Doms zurücknehmen wollen. Hier ist die Rekonstruktion selbst Geschichte. Hier wird auch jeden Tag weiter rekonstruiert. Was wäre die "ehrliche" Alternative?Mir ist der Schlüter so teuer wie der Schinkel. Bei Schinkels Bauakademie neben dem Schloß werden sie es wohl auch ausnahmsweise in Berlin richtig machen. Das Schloß aber steht in jeder Hinsicht im Mittelpunkt und die bisherige Diskussion wird dieser Tatsache überhaupt nicht gerecht. Müssen wir uns dann schon wieder schämen?
Wendel, 31 schrieb am 21. Februar 2008 um 20:19
Mal eine Frage an den Sitebetreiber:Es geht um die Jury, welche den Gewinner des Architekturwettbewerbes aussuchen soll. Ein Mitglied ist bekanntlich der Architekt David Chipperfield. Ein klarer Gegner des Wiederaufbaus. Nun habe ich erfahren, daß auch Hermann Parzinger, der neue Präsident der Stiftung Preußischer Kulturbesitz, in der Jury sitzen wird. Herr Parzinger ist auch nicht gerade ein Freund des neuen Schlosses. In einem Zeitungsinterview sagte er, "Der Bau bleibt als neu erkennbar. Wir haben die Ausschreibung für die Architekten ergänzt, es wird einen gewissen Gestaltungsspielraum geben." Gibt es eigentlich auch jemanden in dieser Jury, der sich FÜR den Wiederaufbau und eine möglichst originalgetreue Fassadengestaltung stark macht?
Müller,D. schrieb am 20. Februar 2008 um 8:49
Ich gebe meinem Vorredner insofern recht, als ein Mischmasch aus Schlüterbarock und Moderne abzulehnen ist. Ich bin ein Vertreter der Totalrekonstruktion (auch der vorschlüterschen Ostteile und der Stülerschen Kuppel und perspektivisch auch der wichtigsten Innenräume und Treppenhäuser).Was heisst aber nun moderne, zukunftsweisende Metropole? Etwa solche "Architektur" wie am Potsdamer Platz??? Berlin ist ja da leider ein besonders unrühmliches Beispiel,wie sehr die Moderne dabei versagt, etwas wirklich Ästhetisches und Menschengerechtes zu schaffen.Die historische Mitte, die Identität stiftet (wo ein moderner Klotz versagen würde - kalt und unpersönlich), soll nun wieder geschaffen werden und diese Mitte kann nur das historische Schloß sein !
Wendel schrieb am 14. Februar 2008 um 11:56
Hallo. Ich weiß, das hier ist NICHT das Forum. Aber nur hier kann man auf einen Beitrag direkt antworten. Tschuldigung! @ Herrn Hartmann. Es ist richtig, daß die meissten Bürger gar nichts über das künftige Humboldt-Forum wissen. So ist es doch immer. Erst meckern, dann informieren. Oft bleibt die Information aber leider ganz aus. Deshalb sind viele dagegen, weil sie meinen, daß ihre wertvollen Steuermillionen sinnlos verschleudert würden. Wenn man die Bürger aber mal sachlich aufklärt, verfliegt oft der Zorn und ihre Meinung dreht sich zu Gunsten des Wiederaufbaus. Das habe ich in meinem Umfeld schon mehrfach erlebt. Der einzige Punkt, der einen negativen Beigeschmack behält, ist die Ostfassade.
S.Hartmann schrieb am 13. Februar 2008 um 21:20
Kann man irgendwo die genauen Fragestellungen dieser Umfragen nachlesen? Meist beeinflußt die Art und Weise derselben das Ergebnis gewaltig.Und gibt es Umfragen zum Wissensstand der Berliner/innen über dieses Vorhaben? Nach meiner Erfahrung weiß der "Normalbürger" kaum etwas über die geplante Nutzung oder das eigentlich gar kein Schloss aufgebaut werden soll.Um ein relativ representatives Bild zu erhalten sollte man solche verschiedenen Umfragen miteinander kombinieren. Denn was wenn die Leute "FÜR" etwas sind, wovon sie eigentlich keine Ahnung haben?