Ernst Ludwig
schrieb am 16. Juli 2008
um
18:50
Bravo Wowi muß man sagen. Er hat mit einem Machtwort sich für den Erhalt des Saales der Staatsoper ausgesprochen. Was das mit dem Schloß zu tun hat? Sehr viel. Man sollte Wowereit daran erinnern, daß man auf ein Barockschloß kein Tee-Ei aus Glas und Stahl setzen kann. Auch hier muß Wowereit Stellung beziehen. Wer sich für die historische Gestalt hier einsetzt, kann nicht an anderer Stelle die Modernisten sich austoben lassen.
Dennis Neumeyer, 27
schrieb am 15. Juli 2008
um
12:07
An dieser Stelle möchte ich ein großes Lob den Förderverein und vor allem Hr. von Boddien aussprechen für das Engagement an einem Projekt, das in der Öffentlichkeit viel zu wenig Beachtung findet. Ich habe breits vor Jahren einen bescheidenen Betrag gespendet, bestimmt nicht zu letzten mal. Wen ich die Diskussionen und Presseberichte richtig verfolge soll es ein Schloß "light" werden (u.a. ohne Kuppel), das wäre ein fauler Kompromiss und das ausgerechnet für die Rekonstruktion eines der bedeutensten Schloßbauten Europas. Lassen Sie das nicht zu!!! Zumindest die 3 Fassaden incl. Kuppel sollten 1:1 wiederentstehen, ansonsten bekäme Berlin-Mitte nicht sein altes Gesicht zurück.
Robert Bohmbach
schrieb am 14. Juli 2008
um
20:36
Die regierenden Kulturbanausen schummeln wie immer so auch beim Wiederaufbau des Berliner Schlosses. Außen hui, innen pfui.Warum geht nichts mehr ohne Kommerz? Und wer steckt dahinter?
Eddie, 52
schrieb am 13. Juli 2008
um
16:08
Ein Grund ,warum unsere heutigen Architekten mehrheitlich die Krätze kriegen, wenn sie mit barocken Bauformen konfrontiert werden, liegt sicherlich in ihrer verständlichen Aversion gegen gründerzeitlichen Historismus, verbunden mit einem tiefsitzenden Unverständnis für ästhetische Ideale jenseits von Bauhaus und Postmoderne. Wer Bach nicht mag, hat nie gelernt, Musik zu hören.
Ruth, Michael, 53 Lenze
schrieb am 11. Juli 2008
um
20:50
Liebe Freunde,trotz Sommerloch und alledem: wir kommen unserem Ziel immer schneller und konsequenter näher. Ein Blick auf die website vom Berliner Senat zeigt, wie die Stahlgerüste vom Ballast der Republik innerhalb der letzten Woche rapide abnehmen.Der Skandal: Für eine ominöse, wolkige und zeitlich begrenzte Kunsthalle wird finanziert - obwohl dieser Platz unserer Info-Box gebührt !Sei´s drum: Spenden ist angesagt, damit wie in Dresden bei der Frauenkirche gebildhauerte werden kann; Stichwort Hohenzollern-Schloss: die kamen in der Erbfolge aus Baden-Württemberg nach Berlin,d.h., finanziell potente Firmen aus dem Ländle, z. B. Bosch, Daimler-Benz, Würth, Porsche, Wall (Danke !), Fischer-Dübel sollten gezielt gebeten werden, ihren Marketing-Etat positiv auf unser Anliegen zu überprüfen.Symbadische Grüße an alle Unterstützer, viel Kraft an W.v.Boddien von Michael Ruth
Otto goergen 72
schrieb am 11. Juli 2008
um
18:58
Traurig,wie in unsrer Hauptstadt der Wiederaufbau des Stadtschlosses verzögert ird,ja mir scheint am liebsten verhindert würde.Das liegt wohl daran,dass die inder Regierung sitzende rote Fraktion,dem Förderverein permanent"Steine in den Weg legt."So wird jetzt sogar die Aufstellung der Infobox verboten.der Regierende Bürgermeister hält still,um den Koalitionspartner bei Laune u.sich u.seine Regierung an der Macht zu halten.Als einen kleinen Fortschritt kann man ja den begonnenenAbriss dieses Pseudoparlaments bezeichnen,das architektonisch wie die"Faust aufs Auge"wirkte.Ich kann dem Förderverein nur empfehlen,sich weiterhin hartnäckig für dieses Projekt einzusetzen.Hoffentlich sehen die Berliner ein,dass der Wiederaufbau des Stadtschlosses nur ein Gewinn für ihre Stadt ist.Hier möchte ich auf Potsdam verweisen,deren Bürger sich ihrer Geschichte u.Kultur bewusst sind u.ihre Wiederaufbauaktivitäten ohne Scheu u.durch ideologischen Ballast aufoktruierte Diskussionen durchziehen,wie andere Städte übrigens auch.Ich besuche jedes Jahr Berlin und freue mich auf den Wiederaufbau,wenn auch leider nicht originalgetreu.Wenn im Jahre 2010 die Grundsteinlegung stattfinden wird,werde auch ich meinen spendenbeitrag leisten.Otto goergenNeunkirchen
H
schrieb am 11. Juli 2008
um
18:34
Hallo.
berlinfreund
schrieb am 8. Juli 2008
um
14:12
Ich wünsche dem Förderverein viel Erfolg, die Info-Box doch noch am Schloßplatz aufstellen zu können. Es muß genau dort stehen, wo die Besucherströme tagsüber vorbeilaufen. Im Kronprinzenpalais ist das nicht der Fall.Wie wär´s mit einem Standort östlich der Spree oder auf der Lustgartenseite unter Opferung einiger Oleander-Kästen?Wenn man will, geht das alles. Nur der Senat muß zum Wollen gebracht werden. Schön wär´s.
Familie,Lampe,3-43
schrieb am 5. Juli 2008
um
15:30
Lieber Herr Liebmann (?), auf diesem Weg noch einmal herzlichen Dank für die spontane, kurzweilige Präsentation im Infocenter am letzten Wochenende! Vielleicht erinnern Sie sich? Besonders unseren 13 jährigen Sohn hat es begeistert, wie lebendig und prägnant Sie in der kurzen Zeit über "Ihr Berlin" berichtet haben. Bestimmt werden wir uns einmal wiedersehen! In der Zwischenzeit werden wir Sie und Ihr Projekt natürlich gerne weiterempfehlen. Leider gibt es auch eine traurige Mitteilung. Gerade haben wir gelesen, dass Herr Knobloch (langjähriger Lebensgefährte von Herrn Dühring) am 4.Juli 2008 nun ebenfalls verstorben ist. Viele Grüße aus dem sonnigen Herford Familie Lampe
Lennart,21
schrieb am 3. Juli 2008
um
1:00
@ MarvinErstaunlich, dass selbst (oder gerade) die Jugend erkennt wie wichtig dieses Projekt für Berlin ist.Solche Menschen wie dich braucht diese Stadt! Weiter so!
B.,Marvin,14
schrieb am 2. Juli 2008
um
19:15
http://de.youtube.com/watch?v=bPEZfj3GKMcIch habe dieses Video erstellt um die leute "wachzurütteln" und ihre Arbeit zu unterstützen.Viele Grüße
Richert, Sigurd, 69
schrieb am 26. Juni 2008
um
23:00
Ich hatte das Glück, die Planenpräsentation 1993 zu sehen und kürzlich Herrn von Boddien zu hören. dem Wiederaufbau von Schlossesfassade und Schlüterhof kann ich nur unterstützen und werde meinen Spendenbeitrag leisten!
Milena Stoyanova, Bulgarien
schrieb am 25. Juni 2008
um
14:31
Ich bitte Sie, sagen Sie mir was da genau passiert ist und an welchen Tag? Ich...weiss igrendwie nichts.Es wird nicht weiterhelfen, ich weiss, aber mir ist es wichtig, zu verstehen warum!
Milena Stoyanova, Bulgarien
schrieb am 24. Juni 2008
um
13:03
Es ist unglaublich! Es ist der 24.06.08 und ich habe erst heute erfahren, dass Joerg verunglückt ist. Bin zufällig auf diese Internetseite geraten und ich traute meinen Augen nicht. Die Beschreibung seines Charakters ist leider so richtig, dass ich gleich wußte - es geht um den Joerg den ich kenne! Wir hatten schon eine Weile keinen Kontakt aus Gründen, über die ich nicht reden mag. Man muss im Leben immer immer das tun, was dir das Herz sagt! Nie zweifeln, sich nie Zeit lassen, weil ......manchmal ist es dann zu spät für alles!
Werner Reiter 55
schrieb am 22. Juni 2008
um
11:39
Leider gibt es oft zu wenig Fördermittel für so manche Kunst, aber Gottseidank gibt es immer wieder Institutionen wie Ihre Plattform Kunst doch im positiven Sinn zu fördern - und dazu möchte ich als Künstler auch einmal DANKEN, dass dies in Zeiten wie diesen möglich ist. Denn so ginge wahrscheinlich viel interessante Kunst in Vergessenheit. www.fingerprint-on-art.comunter dem Foto können Sie ein interessates Präsentations Video zu diesem Thema anklicken.Mit lieben Grüßen an ALLE Besucher herzlichst Werner Reiter aus Salzburg
Ernst Ludwig
schrieb am 19. Juni 2008
um
17:33
Lieber Vorschreiber,wissen Sie, was auch nur einige Sekunden Werbung im Fernsehen kostet? Für einen Verein unbezahlbar.Bei der Frauenkirche standen Großfirmen, etwa die Dresdner Bank, dahinter und haben solches finanziert. Leider ist das beim Schloß nicht der Fall.Allerdings frage ich mich auch, warum setzen sich Firmen wie Mercedes oder große Banken nicht für das Prestigeobjekt Schloß ein.
Hennigs, Gerhard 67Jahre
schrieb am 18. Juni 2008
um
14:52
Sie brauchen doch Spendengelder. Warum werben Sie nicht massiv im Fernsehen? Es gibt noch Zigtausende, die überhaupt nicht wissen, dass das alte Berliner Stadtschloss wieder aufgebaut werden soll!
S.Hartmann
schrieb am 11. Juni 2008
um
22:46
Übrigens steht der Apollo Saal gar nicht zur Debatte. Haben sie sich einmal die Wettbewerbsergebnisse in der Bauakademie-Fassade angeschaut? Dann sehen Sie das alle Entwürfe den jetzigen Saal zerpflücken. Und nur der favorisierte bringt den Zuschauern echte Verbesserungen. Die Frage ist nun: Was hat Priorität; Erhalt des alten Saals oder der Klang- und Sichtgenuss? Das sollte nun diskutiert werden.
Ernst Ludwig
schrieb am 8. Juni 2008
um
22:10
Was, noch nie für´s Schloß gespendet, keinen Cent? Dann wäre ich hier aber ganz still. Aufregen und schimpfen nutzt niemandem etwas. Kleinvieh macht bekanntlich auch Mist. Wie wäre es mit erstmal 10 Euro?
Kralle
schrieb am 8. Juni 2008
um
16:44
Es ist eine Frechheit, auf Kosten des Steuerzahlers die Staatsoper zu demolieren!!Als "Neo-Rokoko" wird die Rekonstruktion der Knobeldorff-Architektur im Inneren von der Architekten-Lobby beschimpft! Mit dem selben Argument könnte man die Inneneinrichtungen aus dem Schauspielhaus am Gendarmenmarkt, des Charlottenburger Schlosses oder der Dresdener Semperoper rausreißen und demolieren lassen, denn dies ist auch alles "Neo-Rokoko". Man gebe bei google-Bildersuche einmal "Apollosaal Staatsoper" ein, dann sieht man, welch schöne zeitlose Architektur hier auf dem Spiel steht. Man kann die Akustik auch verbessern, ohne alles zu demolieren (und der Apollosaal ist kein Zuschauerraum, sondern ein Foyer, aber er soll auch verschwinden). Drei Architekten haben sich zugetraut, den "Neo-Knobeldorff" zu erhalten und die Akustik zu verbessern. Es geht also auch ohen Vandalimus der modernistischen, nihilistisch-dekadenten Architketenlobby.Passt dieser Vandalismus der Architektenlobby zusammen mit der Rekonstruktion des Schlosses? Nein!! Hat man aus der Zerstörung des Schlosses wirklich nichts gelernt?? Ich werde nicht mehr schweigen!!P.S. eigentlich wollte ich endlich mal etwas für das Schloss spenden, ich fürchte aber, dass die geplante Gaspreis-Erhöhung von 25 Prozent mir einen Strich durch die Rechnung macht. Bitte bemühen Sie sich daher doch einmal um Spendengelder der Konzerne EON, RWE etc., denn diese sind ungeheuer selbstlos und stets am Wohl des Landes interessiert.