Dominik Dietz
schrieb am 28. November 2008
um
21:05
Der Kolhoff Entwurf wäre auch nicht schlecht gewesen (Mein persönlicher Favorit!)
bas aus Holland
schrieb am 28. November 2008
um
20:26
Hallo Berlin, ich kann es noch immer nicht verstehen dass man sich so fuer ein Gebaude einsetzt, von wo aus fast Elend und Kriege entschieden sind. Wir haben es doch neulich im Fernsehen gesehen wie der letzte Kaiser war. Laecherlich und kriegerisch. Aber vielleicht dass der Gysi bei der Eroeffnung auf dem Balkon alle zuwinkt und zuspricht. In dem Falle waere das Berliner Schloss es eine gute Entscheidung. Das gibt uns Hoffnung.
M.Ruth, 53
schrieb am 28. November 2008
um
20:03
Lieber Herr Wilhelm von Boddien,Herr Hensel und Herr Froschtänzer (alt) aus Hechingen,ich denke, wir haben es geschafft: dieser siegreiche Entwurf eines italienischen Architekten (Barock: sic !) erfreut uns Alle !Jahrelanges Kämpfen, Argumentieren, Werben und Spenden haben sich gelohnt.Der Entwurf von Franco Stella hat mich überzeugt, die Kombination von alt und neu ist gelungen, obwohl mir die beiden kleinen Kuppelchen links und rechts neben der Hauptkuppel fehlen - dennoch: "Klasse !"Und das Glas-Dach über dem Schlüter-Hof wird auch noch realisiert werden !!
berlinfreund
schrieb am 28. November 2008
um
17:08
Bilder des preisgekrönten Entwurfes gibt es hier:welt.de/berlin/article2767521/Neuer-Streit-ist-ein-Stueck-aus-dem-Tollhaus.html
Richard
schrieb am 28. November 2008
um
15:21
Ich glaube es erst, wenn ich es sehe..
Ernst Ludwig
schrieb am 28. November 2008
um
14:55
Wann kommen auf dieser Seite endlich Informationen, Bilder des Ergebnisses?
Rolf
schrieb am 28. November 2008
um
14:37
Die HISTORISCHE Kuppel? Wirklich?? SUPER!!!
Hensel, S.
schrieb am 28. November 2008
um
14:32
FREUDE pur!!!Ich will es glauben...Ist es wahr?Ja, das ist es.An dieser Stelle meinen respektvollen Dank all denen, die sich um dieses Projekt verdient gemacht haben und es auch noch sein werden. Was war das für ein Marathon. Nach all den Jahren der Diskussionen, des Hin-und Her. Es kann beginnen. Was für ein Freudentag für mich ganz persönlich. Danke!!!Aber an der Stelle auch ein Gedanke all jenen, die sich mit dem PdR verbunden fühlen. Nochmal meinen Dank.Ich kann es kaum glauben und abwarten:)Herzliche Grüße.
Dominik Dietz (26)
schrieb am 28. November 2008
um
14:22
JUHU!!! VIELEN DANK HERR VON BODDIEN!!!Ich kann es kaum glauben, die hist. Kuppel kommt wieder!!!
Tulius
schrieb am 28. November 2008
um
12:03
Ich danke allen Beteiligten des Fördervereins Berliner Schloss e.V. Dank ihrer Arbeit wird Berlin wieder zu einer Stadt mit Mittelpunkt, und nicht ein Flickenteppich!Nur Mut!
M.Ruth, 53
schrieb am 26. November 2008
um
18:45
Offener Brief:Lieber Herr Wilhelm von Boddien,zwischenzeitlich ist es dringend erforderlich, Ihnen ein Ihnen gebührendes "DANKE" öffentlich zu formulieren:* Danke für Ihre Vision in den 90-Jahren, den Wiederaufbau des Berliner Schlosses zu denken*Danke für Ihre unermüdliche Beharrlichkeit, Spenden mit unermüdlicher Energie einzuwerben*Danke für die effiziente und professionelle Führung unseres Vereines*Danke für Ihre Fähigkeit, anfliegende unberechtigte Vorwürfe und Schmutzkampagnen souverän zu meistern und abperlen zu lassenIch wünsche Ihnen für die kommenden spannenden Jahre viel Kraft, Gesundheit und mancherlei sprühende Ideen, damit wir in 2015 staunend und bewundernd die Wiederherstellung des Berliner Herzens erleben werden.Mit aufbauenden und herzlichen Grüßen aus Karlsruhe, Michael RuthP.S.: Was stört es die Eiche, wenn sich ein Schwarzkittel an ihr schubbert ??
dancingwithfrogs, alt
schrieb am 25. November 2008
um
21:02
Ich bin kein von Hohenzollern, stamme aber immerhin aus Hohenzollern und hatte als Kind die Stammburg derer von ... täglich vor Augen. Daß diese neogotische Festungsanlage gerade mal hundert Jahre älter war als ich, war mir nicht bewußt und störte mich auch überhaupt nicht, wenn ich mir vorstellte, wie dort früher drachentötende Ritter ein und aus gingen. Für Kinder sind Burgen und Schlösser ein wichtiger Teil ihrer Phantasiewelt. Bei Kinderfesten wollen sie ihre Hüpfburgen und keine stylishen (sorry, bzw. ´tschuldigung: Anglizismus)Hüfpshoppingcenters.Nun gut, Kinder werden hier erst gar nicht danach gefragt, was sie am liebsten hätten. Aber man kann sich vielleicht auch so vorstellen, daß sie sich für ein richtiges Schloß entscheiden würden mit Türmchen und Erkern und blutrünstigen Krokodilen im Burggraben, der Spree. Der Klimawandel wird auch das ermöglichen.
Matthias Walther
schrieb am 25. November 2008
um
19:48
Der Wiederaufbau ist viel zu sehr als "Deutschland-Prestigeobjekt" behandelt worden, dabei ist die Wiederherstellung eine längst überfällige Heilung einer Wunde im Stadtbild! Deshalb soll hier das Schloß der Hohenzollern in Berlin neu entstehen- nicht mehr und nicht weniger; triumphierender Kaiserstolz ist hier fehl am Platze (ich selber bin natürlich getreuer Anhänger der Wittelsbacher in München;-) Eine gewisse Demut wäre angebrachter. Es muss nun endlich begonnen werden, nicht nur wegen dem Schloß selbst- sonder auch wegen der Wiedergewinnung der historischen Mitte einer Großstadt. Also war die großangelegte Ausschreibung vielleicht sogar ein Fehler, der nur eine neue Plattform der Schloßgegener bietet? Für mich ist die mangelnde Teilnahme an dem Wettbewerb sowie die im SPIEGEL angedeutete Haltung der Architekten gegen die Fassadenrekonstruktion kein beweis der Offenheit und Weltgewandheit begnadeter Baukünsler, die doch dringend neu bauen müssen, weil dies Ihnen ihr Berufsstand anscheinend "vorschreibt", sondern diese Haltung der Architekten zeigt nur ermangelndes Einfühlunsvermögen in die historische Bausituation, eine Arroganz, sich solcher Projekte, die auch Rekonstruktion beinhalten, pauschal zu verschliessen; dies Verhalten zeigt ebenso mangelnde Phantasie gerade auch die Chance wahrzunehmen, genügend gestalterischen Freiraum bei dem neu zu gestalteten ersten Schloßhof sowie der Ostfassade (Mit möglichen, interessanten Neubauten gegenüber dieser Spreefront im Marx-Engels Forum) zu entdecken. Man wird in einigen Jahrzehnten froh sein über den originalgetreuen Wiederaufbau, genauso wie man es auch in München keine Sekunde bedauert hat, die Residenz wieder aufzubauen und herzurichten inclusive des herrlichen Hoftheaters, dem weltbekannten "Cuvillestheather". Man wundert sich heute darüber, dass es seinerzeit tatsächlich auch viele Gegenstimmen zum Wiederaufbau der Münchner Residenz gab! - genauso wie man sich eines Tages wundern wird, dass es Berliner Schlossgegner "gab", die vor allem aus der Befangenheit ihrer Zeit heraus urteilten und nicht den echten Mut aufweisen, nicht nur verkrampft an das moderne "Heute" denken zu müssen, sondern getroßt auch mal einen Blick ins Übermorgen zu werfen.........Mfg & Mut weiter durchzuhalten!
Michael Ruth
schrieb am 25. November 2008
um
18:25
Ahyp, ahyp, nun sollten wir unsre Börse öffnen und Finanzen mobilisieren,damit fleißge Metze unsre barocken Steine realisieren..Oh jeh, in Lyrik war ich noch nie brillant - nichts für ungut 🙂
R.K. von Weilandt
schrieb am 25. November 2008
um
16:43
Ein schönes Gedicht! Über die Zerstörung des Schlosses habe ich vor ein paar Jahren auch ein Gedicht geschrieben:----Das Berliner Schloß--------der Untergang----Ahyp, ahyp, oh seht, oh schaut – ach:Im goldnen Lichterglanz des Nymphenreigens spielt Gawutz,des Steingestühls wortgewandter Sommerzauber des Herrn.Welch goldner Schein, welch Lichtes fein, am fernen Straßenschluss.Oh, all ihr Menschen, blickt auf des Künstlers Abendstern!Ahyp, ahyp, oh seht, oh schaut – ach:Welch faserreiches Blickgehülls, gespinnstger Schwall,Prophyl, des schwarzen Nebels Untertan, im gruftgen Moderlicht,bleibt wie Felsgestein, dem Sturme trotzt, dem Beb, dem Knall.Des Wolkensteines Zier im Geriebel hellen Goldgeflechts zerbricht.Ahyp, ahyp, oh seht, oh schaut – ach:Ihr Geister der Nacht, im letzten Tanz nach des Teufels Sturmgeheul.Feuerfratze schreie! Straduns, straduns, hört des Höllentieres Schlundgebrüll!Es sprüht es keift, oh welch grausges Höllenbild! Straduns – ach Gräuel!Morgenglut, verbrenne des schwarzen Nebels blutges Nachtgehüll.Ahyp, ahyp, oh seht, oh schaut – ach:Stolzes Schloß im Sonnenlicht, welch Ruh, welch Pracht.Im Felsgewühl, der Stein, er steht, er lebt! Oh glückliches Gefüg!Dein goldnes Haar, es wächst, Gawutz, bis in die schwarze Nacht.Oh, ihr Menschgewürm, ihr folgt des Gauzes so garstge Lüg?Ahyp, ahyp, oh seht, oh schaut – ach:Welch Trug, welch Lug, oh Schreck – so zerbricht nun des Weisen Stein!Es bebt die Luft, oh Felsgebrüll – zum letzten Kampf, die Fratze lacht.Straduns, ach Graus, oh nein: Die plusternd Fingur in ihrem Höllenschrein!Der Schrein, er bebt – oh Schreck, nun seht: Des Künstlers Stein ward umgebracht!
Rupsch, Reinhard, 59
schrieb am 25. November 2008
um
15:18
Das Schloss - gesprengtDie Kunst - versengtDer Platz - planiertDas Volk - marschiert.Der Wind - gedrehtAlptraum - verweht.Zum Schluss jetzt das Glück:Das Schloss kommt zurück!Reinhard Rupsch, 2002
Ernst Ludwig
schrieb am 25. November 2008
um
10:41
Geduld - noch drei Tage!Ein freundlicher Hinweis an den Seitenbetreiber: Wir hoffen doch auf die Wiederkehr großartiger, klassischer Architektur. Wäre es da nicht auch gut, wenn wir unsere gute deutsche Sprache etwas sorgsamer behandelten? Dieses Angliszismengefasel ("Relaunch" u.a.) ist unnötig und unschön.
P. Dittke, 32
schrieb am 25. November 2008
um
9:32
Lieber Vorschreiber, was SIE vertrten, ist anachronistisch und rückwärtsgewandt! Nein, es geht nicht darum, Kaiser Wilhelm wieder einzuführen. Ihr Kritikpunkt ist kalter Kaffee, immer wieder das selbe langweilige Gelaber seit Jahren von den Schlossgegnern. Sowas hörte man schon beim Wiederaufbau der Frauenkirche. Das Humboldt-Forum ist eine herausragende, großartige Idee!Eine andere Frage ist viel interessanter: Wo bekommen Sie - der Schlssverein - die ganzen Bildhauer für die Fassade her, die in den drei Jahren Bauzeit benötigt werden?Dies fragt auch der tagesspiegel:http://www.tagesspiegel.de/kultur/Stadtschloss-Schlossplatz;art772,2668327
Wilhelm, Johann Friedrich, 44
schrieb am 25. November 2008
um
8:51
Dieser Vergangenheitszuwendung schliesst ein, im Lichte des 21. Jahrhunderts denkbar komisch zu wirken - zumal dieses Vorhaben die Lächerlichkeit des Architekturhistorischen Verständnisses der Initiatoren offenbart und ein völlig kontraproduktives "Zeichen" setzt für die soziale, kulturelle und politische Entwicklung der Bundesrepublik in der Zukunft. Obendrein stellte das Schloss bereits im Ursprung eine anachronistische Fehlleistung im architektonischem Sinne dar.
Michael Ruth
schrieb am 24. November 2008
um
18:24
Ja, ja, der SPIEGEL musste mal wieder eine publizistisches weibliches Agrar-Nutztier durchs Dorf treiben müssen - so kurz vor der Veröffentlichung der Entwürfe.Ich bin seit über 30 Jahren SPIEGEL-Abonnent, jedoch hat seit geraumer Zeit die Qualität der Recherche merklich nachgelassen: fast wöchentlich müssen sog. \\\\