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Wilhelm von Boddien

 

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3016 Einträge
Rekonstruktionsgegner schrieb am 17. November 2008 um 16:07
Na endlich!!! Endlich sagen ein paar Architekten mal ihre Meinung zu dieser Scheuslichkeit eines Auswuchses der Rekonstruktionswelle die wir in den letzten Jahren in Deutschland miterleben müssen!!Wenn dieses Ding gebaut werden sollte, müsste man sich wirklich ernsthaft mal überlegen, ob deutsche Baufachleute überhaupt noch ein Mitspracherecht in diesem Land haben!? Nicht nur in Berlin muss man sich mit solchen seelenlosen Bauvorhaben auseinandersetzen, uch in Dresden werden zeitgenössische Entwürfe von Stadträten, die Angst um ihre Wiederwahl haben, einfach abgewählt und durch hässliche Rekonstruktionen ersetzt. Diese sind zugegebenerweise im Volk recht beliebt, doch enthusiastisch macht sich keiner für diese stark! Nur gegen modernes - da ist die Kampfeslust des Pöbels immer groß genug! Dabei zeigen Beispiele wie Ulm, dass es auch anders gehen kann. Hoffentlich nimmt sich Berlin ein Beispiel daran. Und hoffentlich werden die Architekten gehört!!
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Kralle schrieb am 17. November 2008 um 14:45
Neue Vorwürfe gegen Euch! (unrealistische Kostenkalkulation für die Fassaden etc.). siehe: http://www.taz.de/1/leben/alltag/artikel/1/maerchenschloss-auf-sand/
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berlinfreund schrieb am 17. November 2008 um 7:53
Abwarten.
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Dominik Dietz (26) schrieb am 17. November 2008 um 7:04
Tja, dann kann man wohl davon ausgehen, dass die hist. Kuppel nicht wiederkommt. Welch eine vergebene Chance.....
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berlinfreund schrieb am 16. November 2008 um 17:03
Auch wenn Jurymitglieder noch so stänkern, wenn Oswalt sein Gift noch so sehr verspritzt, wenn der Spiegel begierig darauf einsteigt, der Bundestagsbeschluß zur Ausschreibung ist eindeutig: Exakte Rekonstruktion von drei Barockfassaden. Wer es nicht macht, wird aussortiert.
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dancingwithfrogs, alt schrieb am 16. November 2008 um 13:07
Weil sie sich erhoffen, ihren Einfluß geltend machen zu können. Die Frage muß heißen: Warum werden sie mit dieser kontraproduktiven Einstellung nicht zwangsweise aus diesem Gremium entfernt bzw. wie konnte es geschehen, daß sie mitentscheiden dürfen?
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Kralle schrieb am 16. November 2008 um 11:23
Aktuelle Nachricht (n-tv)Altes Schloss "nicht das Beste"Architekten kritisieren PläneKurz vor Bekanntgabe des Sieger-Entwurfes für das Berliner Stadtschloss flammt die Diskussion über die Gestaltung des Jahrhundertprojekts wieder auf. Juroren des Architekturwettbewerbs äußerten sich im Magazin "Der Spiegel" kritisch über den geplanten Nachbau von Barockfassaden am Schloss. "Wer als Architekt nicht für einen kompletten modernen Neubau an dieser Stelle ist, verrät seinen Beruf", sagte Jurymitglied Gesine Weinmiller dem Nachrichtenmagazin. Der Bundestag hatte bereits vor sechs Jahren beschlossen, dass das einstige Hohenzollern-Schloss - im Zweiten Weltkrieg stark beschädigt und 1950 von der DDR-Regierung gesprengt - an drei Seiten mit seiner historischen Barockfassade wieder aufgebaut werden soll. Auch der italienische Architekt und Jury-Vorsitzende Vittorio Lampugnani meldete Bedenken an. "Ich bin ein Gegner der Behauptung, das alte Schloss wäre das beste, was an dieser Stelle stehen kann", sagte er dem "Spiegel". Zusammen mit sieben weiteren Jurymitgliedern wird Lampugnani bis zum 28. November den Architekten bestimmen, der den Aufbau des Stadtschlosses mit den nachgebauten Barockfassaden übernimmt.WARUM VERLASSEN DIESE IDEOLOGEN NICHT DIE JURY ??
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bas aus Holland schrieb am 15. November 2008 um 20:53
Romantik ist schoen aber es soll bezahlbar bleiben...
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Rolf (über das Alter spricht man doch nicht!) schrieb am 11. November 2008 um 15:06
Auf der Homepage des ZDF ist eine Computer-Animation zu sehen, in der die bisherige Straße einen Knick nach rechts macht und nicht mehr durch den Lustgarten verläuft. Eine solche Lösung wäre doch großartig, wenn zwischen Schloss und Dom die jetzige Auto-Piste verschwinden würde! Der Pariser Platz ist auch ohne Verkehr viel schöner!Ist die Verlegung der Straße aus dem Lustgarten heraus tatsächlich geplant, oder ist dies nur ein schöner Traum?
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Michael Ruth schrieb am 7. November 2008 um 11:21
Es ist wirklich faszinierend, wie viele Menschen täglich über die Bohlenwege an den Schloßfundamenten flanieren, zu beobachten mittels der webcam des Senates. Wenn jetzt noch jeder der Flaneure sein Scherflein zum Wiederaufbau abgeben könnte, so käme bestimmt ein rundes Sümmchen zusammen.....aber der Bau der Info-Box ist ja bereits ausgeschrieben.....
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Hölker, Christoph, 48 Jahre schrieb am 6. November 2008 um 16:49
Hallo, ich bin auch ein Fan bzw. Sympathisant Ihrer Sache. Viele Grüße von Christoph Hölker aus Recklinghausen. Recklinghausen, den 6. November 2008
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S.Hartmann schrieb am 5. November 2008 um 19:49
Soweit ich weiß wurde das Kuppelkreuz, weil in seiner jetzigen Form auch unter Denkmalschutz, von 2006-08 RESTAURIERT. Ich glaube das die komplette Zerstörung der Kuppel ein sehr gravierender Grund war. Zur REKONSTRUKTION/ Wiederaufbau des Doms ab 1975 hat man sich dann entschlossen eine zeitgemäßere, vereinfachte neue Kuppel zu errichten.Im Sinne des Denkmalschutzes ist dies legitim und vielleicht auch sinnvoller.
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dancingwithfrogs, alt schrieb am 4. November 2008 um 18:59
Nun gut, dann gehört Ihre Replik aber in die selbe Kategorie. Ich habe viel mit Restaurierung zu tun, weswegen ich stilistische Verfälschungen grundsätzlich ablehne, solange nicht irgendwelche triftigen Gründe zu berücksichtigen sind. Ein bedeutendes altes Bauwerk beliebig mit modernen Elementen "aufzuhübschen", ist meiner Meinung nach unverantwortlich, womit ich Ihre Auffassung zwar in Frage stelle, aber nur inhaltlich und nicht weil ich der Meinung wäre, Sie hätten kein Recht, sie zu äußern.
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S.Hartmann schrieb am 4. November 2008 um 16:52
Ich fand es nur etwas weit gegriffen Ihren Geschmack "über" den der anderen zu setzen, denn das haben Sie mir Ihrer Aussage getan.Was die Spitznamen von Berlins Wahrzeichen anbelangt: bis auf einige wirklich gebrächliche(z.b. Goldelse) ist der Rest nur um den Touristen Geschichten zu erzählen.
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dancingwithfrogs, alt schrieb am 3. November 2008 um 22:22
Herr Hartmann: Was, wenn nicht meinen Geschmack sollte ich als Meßlatte zur Bewertung meiner Umwelt heranziehen?Natürlich werte ich subjektiv, nicht anders als Sie. Ich möchte jedoch nicht aufgefordert werden, meine Meinung für mich zu behalten.Zum unschönen Stichwort "Nuttenbrosche" informieren Sie sich bitte unter www.google.de.
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S.Hartmann schrieb am 2. November 2008 um 22:11
Der Begriff "Nuttenbrosche" für den Brunnen auf dem Alex wäre mir neu und ist auch in keinster Weise nachzuvollziehen. Er ist ein schönes Bespiel für seine Zeit. Was die Kuppel und das neue/ alte Kreuz auf dem Dom betrifft, so sind sie nun einmal in etwas einfacherer, aber nicht weniger schönen Form wieder errichtet. Das Vorkriegskreuz hatte seine Reize, das heutige durch seine Schlichte Monumentalität und Strahlkraft aber auch. Daher setzen Sie nicht Ihren Geschmack als Meßlatte.
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dancingwithfrogs, alt schrieb am 2. November 2008 um 21:49
Um nochmal auf die von Serverausfall verursachte Löschung von Einträgen zurückzukommen: Ich weiß nicht, ob es von öffentlichem Interesse ist, aber ich hatte moniert, daß die Bekrönung der Domkuppel in ihrem neuen Glanz mich irgendwie an den Brunnen auf dem Alex erinnert, der unbestätigten Aussagen zufolge auch als "Nuttenbrosche" tituliert wird. Eine nachvollziehbare Assoziation, wie ich finde.In diesem Zusammenhang erlaubte ich mir, die geschmackliche Allgemeinbildung der Verantwortlichen anzuzweifeln.
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Wolf,Peter,69 schrieb am 1. November 2008 um 9:24
Es wäre wünschenswert ,betuchte Persönlichkeitenauf die nationale Aufgabe des Wiederaufbaus nachdrücklich anzusprechen.
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dancingwithfrogs, alt schrieb am 27. Oktober 2008 um 22:47
Hier fehlen einige Einträge. Wie kommt sowas?
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dancingwithfrogs, alt schrieb am 21. Oktober 2008 um 21:12
Wenn dem so ist, dann habe ich den Eindruck, daß dem ungeliebten Bismarck´schen Einheitserinnern von 1871 zwanghaft etwas entgegengesetzt werden soll, was sich auch im Design ganz entschieden vom dann barocken Ambiente des Schloßplatzes unterscheiden wird. Sensibel, wie ich bin, habe ich jetzt schon Probleme, das subtile Farbspektrum der Zeughausfassade, der Schloßbrücke und des Schinkelplatzes in diesem herrlichen Herbstlicht so richtig zu genießen, wo sich mir dauernd die knalligen Megapixelwolken der temporären Kunsthalle ins Bewußtsein drängeln.
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