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Wilhelm von Boddien

 

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3015 Einträge
Richard schrieb am 20. Oktober 2008 um 16:23
Hallo, ich wäre auch nur eingeschrankt für eine Rekonstruktion des alten Nationaldenkmals. Allerdings wäre ich uneingeschränkt für die Rekonstruktion der romantischen Kolonnade, dessen Sockel noch heute erhalten ist. Die Kolonnade hat übrigens den Krieg unbeschadet überstanden.Eine Rekonstruktion käme auch einer eventuellen Freiluftgastronomie zu gute, da die Kolonnade vor Regen schützen würde.Besonders romantisch finde ich die alten Schloßfotos, die aus dieser Säulenhalle heraus gemacht wurden.
dancingwithfrogs, alt schrieb am 19. Oktober 2008 um 23:52
Hallo Bas, ihr Holländer seid wirklich zu beneiden. Eure Städte wimmeln derart von herrlichster Architektur der letzten Jahrhunderte, daß ihr das von den Nazis zerstörte Rotterdam in seiner zwangsweise modernen Form schon als willkommene Abwechslung vom historischen Einerlei betrachtet. Außer Gründerzeit gibt es in Berlin aber leider kaum ältere Bausubstanz. Was vor 1800 errichtet wurde, lässt sich an den zehn Fingern abzählen. Und Taubensch..... sieht auf Sandstein noch immer romantischer aus als auf Beton. Grüezi, wie man bei euch sagt, oder tot ziens!
bas aus Holland schrieb am 19. Oktober 2008 um 20:14
Luis, ich intereressiere mich lieber fuer das Berlin von heute und die zukunft. Die Vergangenheit kennen wir (oder wollen wir manchal lieber nicht kennen lernen). Denkmaeler nutzen nur die tauben. Oder magst du einen 'beschissernen Kaiser'? Gruezi miteinehand.
Dominik Dietz schrieb am 18. Oktober 2008 um 17:14
Weiß jemand, wann der Siegerentwurf für das Schloß vorgestellt wird? Ich habe nur etwas von Nov 08 gehört. Bleibt es dabei?
berlinfreund schrieb am 17. Oktober 2008 um 23:38
Hier hat Froschtänzer die beste Idee für den alten Denkmalsockel: Eine Freiluftgaststätte mit Blick auf Schloß Spree und Lustgarten wäre ideal.Im Sommer für alle Touristen ein hervorragender Platz.
dancingwithfrogs, alt schrieb am 17. Oktober 2008 um 23:30
In diesem Zusammenhang wäre vielleicht auch über den Neptunbrunnen (aktuell vor dem Roten Rathaus installiert) und das Reiterdenkmal des Großen Kurfürsten ( Schloß Charlottenburg ) zu diskutieren. Beide Objekte waren ursprünglich in unmittelbarer Nähe zum Schloß positioniert und würden dem Gesamtambiente sicherlich noch etwas dringend benötigte Originalsubstanz verleihen. Das ehemalige Nationaldenkmal mit der Reiterstatue Wilhelms I. sollte wohl nicht rekonstruiert, aber doch auf einer Hinweistafel dokumentiert werden. Wie ein eventuelles Wiedervereinigungsdenkmal aussehen würde, kann man sich vorstellen, weshalb an dieser Stelle ein gastronomischer Betrieb für Touristen und Berliner sicherlich die sinnvollste Lösung wäre.
Hensel, S. 34 J. schrieb am 17. Oktober 2008 um 9:20
@ Luis.Als ein Interessierter Berlins vor dem 2. Weltkrieg freue ich mich, auch ganz persönlich, Ihnen mitteilen zu können, dass es Bestrebungen gibt die sog. Puppenallee wiedererstehen zu lassen. Ob dies umgesetzt wird bleibt abzuwarten. Immerhin hat dies erst kürzlich wieder den Weg in die Medien gefunden. Zuletzt ist das restaurierte Komponistendenkmal an seinen Stammplatz im Tiergarten zurückgekehrt. Das kaiserliche Nationaldenkmal wird nicht rekonstruiert. Erste Ergebnisse eines Einheitsdenkmals gibt es bereits. Dies wird aktuellen Bestrebungen nach auf dem Fundament des alten Denkmals errichtet. Heute wird der rekonstruierte Schinkelplatz der Öffentlichkeit übergeben, ein schmucker Stadtplatz in Berlins Mitte und 2010 dürfen wir mit dem Beginn des Baus des Humboldt-Forums in der Gestalt des Berliner Stadtschlosses rechnen. Mit den Wettbewerbsergebnissen ist kommenden Monat zu rechnen. Ebenfalls im November soll mit dem Bau der Falkoniergasse begonnen werden. Auch hier lassen sich viele Informationen im Netz finden. Sehr gelungen, wie ich finde. Viele weitere erfreuliche Projekte gibt es. In erster Linie aber freue ich mich auf die Wiedergewinnung eines Gebäudes welches das geschundene Stadtbild Berlins nachhaltig heilen wird, das Berliner Stadtschloss - Humboldt-Forum! Anbei, wie wäre es bei einem kommenden Aufenthalt in Berlin mit einem Besuch im Infocenter am Hausvogteiplatz 3-4 ? Sehr lohnenswert! In diesem Sinne weiterhin viel Kraft und Durchhaltevermögen...! Alles Gute...
S.Hartmann schrieb am 16. Oktober 2008 um 22:35
Ich glaube die Statuen aus der "Puppenallee" sind im Museum besser aufgehoben. Man schaue sich nur den armen Wagner im Tiergarten an, wie er da versauert.Das moderne Berlin braucht keine nationalpatriotischen Pseudodenkmäler. Ein Teil der Statuen waren reine Erfindungen, da von der historischen Person keine Bildnisse existierten. Auch das Denkmal vor dem Schloss wird hoffentlich und sicherlich nicht wieder erstehen, denn ein Wilhelm I. hat mit der neuen deutschen Einheit wenig zu schaffen. Welchen Bezug hätte das alte Denkmal heute noch?
Luis schrieb am 15. Oktober 2008 um 22:39
Da ich mich sehr für das Berlin vor dem 2. Weltkrieg interessiere, hätte ich kurz 2 Fagen, die im entfernteren Sinne zum Schloss stehen. Und zwar:1) Wird das wunderschöne Nationaldenkmal vor dem Schloss im Zuge der Rekonstruktion wiederhergestelltoder kommt wieder einmal so ein grässliches "Kunstobjekt" als Denkmal für die Wiedervereinigung in Frage?2) Bei meinem Berlinaufenthalt hörte ich von einer Puppenallee bzw. Siegesallee... Ich habe nun ein wenig im Internet recherchiert und herausgefunden, dass von den 32 Marmorstatuen 26 noch erhalten sind ... Nun stelle ich mir die Frage, warum diese nicht aus ihrem dunklen Kellerdepot geholt werden und wieder aufgestellt werden? Ja, vielleicht wirken sie für manche kitschig, aber diese Statuen und Büsten gehören ebenso zu Berlin und es wäre schade, wenn sie niemand mehr zu Gesicht bekommen würde.
berlinfreund schrieb am 3. Oktober 2008 um 17:58
Habe heute um 17 Uhr im ZDF den sehr guten Film über das Schloß gesehen. Leider wurde der Förderverein mit keinem Wort erwähnt - od. habe ich das überhört?
S.Hartmann schrieb am 18. September 2008 um 22:28
Wo Frau Cordes Recht hat, hat sie Recht. Aber vielleicht wird dieser kleine Fehler ja nun, da er entdeckt wurde, aus der Welt geschaft. So wie auch noch viele andere Fehler bei der Planung der Schlosses/ Humboldtforums auftauchen und ausgebessert werden müssen.
Leygeber, Markus schrieb am 18. September 2008 um 19:32
Guten Tag,ich versuche seit kürzester Zeit meiner Familiengeschichte zu rekonstruieren und mit der Hilfe meiner restlichen Familie frage ich nun verschiedene Institutionen über die Informationen, die sie vielleicht über meinen Vorfahren, in dem Fall Paul Leygebe haben, an.Vielleicht können sie mich sogar an eine andere Adresse verweisen.Vielen Dank im VorrausMarkus Leygeber
dancingwithfrogs, alt schrieb am 18. September 2008 um 11:52
Tja, das gibt der Sache natürlich eine vollkommen unerwartete Wendung. Vielen Dank, Frau Cordes. Sie haben uns die Augen geöffnet!
Cordes, Anne schrieb am 18. September 2008 um 7:58
Wieso sollte ich Ihnen zutrauen, Städtebau vorbildlich durchführen zu können, wenn Sie sogar bei der Rechtschreibung so beeinflussbar sind, dass Sie auf die zur Zeit populäre Falschschreibung "Herzlich Willkommen" zurückgreifen, obgleich in diesem Fall die Großschreibung des Wortes "Willkommen" weder durch den Duden noch durch Logik legitimiert wird?Gruß,Anne Cordes
Alex Keel, 42 schrieb am 15. September 2008 um 16:57
Eine Gratulierung von London: Kann nicht warten, bis das neue Schloss aufgebaut ist. Leider kosten die Gebühren viel mehraus Großritannien zur Banküerweisung als die Spende.Es wäe nett, wenn die Kaiser-Wilhelm-Gedähtnis Kirche auch noch zu retten wäe.
S.Hartmann schrieb am 13. September 2008 um 21:14
Ein kleiner TV-Tip:nächsten So. 21.9. um 14 Uhr auf ZDF. "Bürger rettet eure Städte"- Thema: Wiederaufbau/ Nachbau
Froschtänzer schrieb am 13. September 2008 um 12:47
Falls hier Kompromisse umgesetzt werden müssten, dann vielleicht eher nicht in Anlehnung an die unsäglich peinlich historisierenden Betonfassaden des Nikolaiviertels. Dann schon lieber zeitgenössisch.
M.Ruth, 53 schrieb am 12. September 2008 um 20:43
Hallo Froschtänzer, diese Diskussion sollte eigentlich ausgelutscht und damit obsolet sein. Spannend werden die Vorschläge der Architektenzunft sein, die wohl im November 2008 veröffentlicht werden - mal sehen, wie der Ostflügel des Schlosses interpretiert wird
dancingwithfrogs, alt schrieb am 12. September 2008 um 19:16
Auf Deutschlandradio kam gerade eine Diskussion über das Humboldtforum. Man kann wirklich froh sein, daß die Entscheidung definitiv gefallen ist, sonst müsste man bei der ganzen hier wieder geäußerten Skepsis gegenüber der Fassadengestaltung fast Angst um das Projekt haben. "Retrokult" scheint ein beliebter Begriff in nichtspiessigen Kreisen zu sein. (Soviel ich weiß, war die Renaissance anfangs ein Retrokult aus dem sich schnell etwas aufregend Neues entwickelte.) Wenn auf dem Schloßplatz etwas "Retrokult" ist, dann die gerade fertiggestellte Kunsthalle. Genau so habe ich vor langer Zeit mit meinen Legosteinchen gebaut. Aber das Erfreuliche an der grellen Kunstkiste ist ja nicht das Kontemporäre, sondern das Temporäre.
dancingwithfrogs, alt schrieb am 11. September 2008 um 20:39
At the moment the former "palace" has changed into a kind of modern Stonehenge with its megalithic concrete pillars - by no means uninteresting. But we´ll look forward for the better solution to give this place back it´s history and future. All the best.