nachdenklich
schrieb am 12. Juni 2009
um
12:34
Worum es geht, erkennt der Leser sicher recht deutlich.
Hier ist übrigens das Interview von Werner Sewing im Deutschlandradio Kultur.
Den Link einfach in die Adressleiste kopieren:
Titel:
„Rekonstrukions-Wahn als architektonische Bankrotterklärung an eine ganze Epoche“
http://www.dradio.de/rss/podcast/sendungen/thema/
@Kreuzberger, @Isidor, @Karl: Text- und Gesprächsanalyse gehört zum Unterrichtsstoff!
Karl
schrieb am 12. Juni 2009
um
11:07
\"Sind diese Repliken auch noch symbolisch aufgeladen, gibt es Gruppierungen die das ausnutzen, aufspringen, wie auch im Falle eines Berliner Schlosses. – Zumindest folgt eine Stärkung rechter Ansichten, die in der Mitte ankommen.\"
Das ist genauso unsinnig wie die Forderung des Herrn Wiehler das historische Pflaster in Berlin durch Asphalt zu ersetzen, im Glauben, Autonome hätten am 1. Mai keine Wurfgeschosse mehr.
Isidor
schrieb am 12. Juni 2009
um
10:54
Ich sehe das ähnlich wie Kreuzberger. Die Bauhaus-Moderne verabschiedet sich langsam und macht Platz für eine neue Stilrichtung, die sich wieder mehr an gediegene Konventionen hält. Das ist ein natürlicher Vorgang, der niemanden verwundern sollte, denn die Architektur entwickelt sich nun mal weiter und Weiterentwicklung kann auch heißen, dass man wieder einen Schritt zurück geht. Schließlich gab es in den vergangenen Jahrtausenden in Kunst und Architektur immer wieder Rückbesinnungen auf vorangegangene Zeiten. Ich würde den Beginn dieser neuen Bewegung allerdings eher an den Wiederaufbau der Dresdner Frauenkirche ansetzen. Die Rekonstruktion des Berliner Schlosses ist wohl nur eine Folge davon.
Dass wir uns aber am Anfang eines Wandels befinden, lässt sich wohl nicht bestreiten. Davon zeugt nicht nur die hohe Zahl an Rekonstruktionen, sondern auch eine Vielzahl moderner Gebäude, die, obwohl schlicht, doch deutlich ästhetischer und konservativer gehalten sind, als es noch vor 10 oder 20 Jahren möglich gewesen wäre.
Kreuzberger
schrieb am 12. Juni 2009
um
10:38
@nachdenklich:
Spielen Sie sich hier nicht als Oberlehrer auf.
nachdenklich
schrieb am 12. Juni 2009
um
10:10
Worum es geht, erkennt der Leser sicher recht deutlich.
Hier ist übrigens das Interview von Werner Sewing im Deutschlandradio Kultur.
Den Link einfach in die Adressleiste kopieren:
Titel:
„Rekonstrukions-Wahn als architektonische Bankrotterklärung an eine ganze Epoche“
http://www.dradio.de/rss/podcast/sendungen/thema/
@Kreuzberger: Text- und Gesprächsanalyse gehört zum Unterrichtsstoff!
Kreuzberger
schrieb am 12. Juni 2009
um
9:28
Doppelt gepostet, sorry! Kann man das wieder löschen? 🙂
Kreuzberger
schrieb am 12. Juni 2009
um
9:00
@ Grumbkow
\"Lustig\" ist vor allem Ihr Beitrag. Ist Ihnen noch nicht aufgefallen,daß diese Grundsatzdiskussion durch das permanente Nachtreten der Rekonstruktionsgegner erst so richtig angefacht wurde?
Von souveräner Gelassenheit ist doch auf Ihrer Seite kaum noch etwas wahrzunehmen. Stattdessen wird Gift verspritzt und in einer Weise polemisiert und diffamiert, als ginge es hier tatsächlich primär um eine komplette Neuausrichtung der Architektursprache zur Behebung der gegenwärtigen Orientierungslosigkeit.
Eine Gebäuderekonstruktion ist übrigens alles andere als ein langweiliger Vorgang. Das ist eine hochinteressante Angelegenheit, zumal in dieser Dimension.
Vielleicht gründen Sie ja irgendwann einmal einen Verein zur Wiedererrichtung des Palastes der Republik, dann werden Sie das auch mit anderen Augen sehen.
Kreuzberger
schrieb am 12. Juni 2009
um
9:00
@ Grumbkow
\"Lustig\" ist vor allem Ihr Beitrag. Ist Ihnen noch nicht aufgefallen,daß diese Grundsatzdiskussion durch das permanente Nachtreten der Rekonstruktionsgegner erst so richtig angefacht wurde?
Von souveräner Gelassenheit ist doch auf Ihrer Seite kaum noch etwas wahrzunehmen. Stattdessen wird Gift verspritzt und in einer Weise polemisiert und diffamiert, als ginge es hier tatsächlich primär um eine komplette Neuausrichtung der Architektursprache zur Behebung der gegenwärtigen Orientierungslosigkeit.
Eine Gebäuderekonstruktion ist übrigens alles andere als ein langweiliger Vorgang. Das ist eine hochinteressante Angelegenheit, zumal in dieser Dimension.
Vielleicht gründen Sie ja irgendwann einmal einen Verein zur Wiedererrichtung des Palastes der Republik, dann werden Sie das auch mit anderen Augen sehen.
Grumbkow
schrieb am 12. Juni 2009
um
7:30
Das ist lustig: Den technischen und kulturhistorisch doch eher langweiligen Vorgang einer Rekonstruktion (von drei Fassaden) auf Krampf zur Avantgarde eines epochalen kreativen Stilwandels zu erklären! Wenn man mit im breiten Fahrwasser schwimmt, ist es leicht, als Rebell gegen das Establishment zu posieren. Haben wir da in unserer Jugend irgendwas versäumt und wollen es auf unsere alten Tage noch mal nachholen? Dass sich das späte Revoluzzer-Getue – „Wir läuten eine neue Epoche ein, durch Rückbesinnung!“ – ausgerechnet am Imitat dreier barocker Schlossfassaden festmacht, ist am Ende allerdings weniger lustig als traurig.
Kreuzberger
schrieb am 11. Juni 2009
um
22:54
@nachdenklich: Ihren ersten Satz kann sicherlich jeder unterstreichen. Ansonsten wage ich einmal zu vermuten, daß Sie vor 550 Jahren die Renaissance und vor 220 Jahren den Klassizismus mit der selben Vehemenz und mit den selben Argumenten bekämpft hätten, wie sie heute jedes Aufflammen einer architektonischen Neubesinnung bekämpfen.
Sie sollten sich endlich eingestehen, daß Sie der eigentliche Beharrende auf Ewiggestrigem sind. Ihnen geht es nicht um das Schloß, sondern um das Umdenken, das sein Wiedererstehen bewirken könnte.
Ihre Ideale der 20er Jahre, die anfangs berechtigt, später unumgänglich, in ihrer Pervertiertheit und Abgestumpftheit inzwischen aber unerträglich geworden sind, haben sich endgültig überlebt.
Die menschlichen Grundbedürfnisse haben sich seit Jahrtausenden nicht geändert, deshalb sollten Sie nicht so tun, als könnte man sie beliebig strapazieren und Ihren Vorstellungen eines abgehobenen architektonischen Mainstream unterordnen!
nachdenklic
schrieb am 11. Juni 2009
um
22:01
Ich finde man muß immer genau Obacht geben, auf das, was man formuliert.
Geschichtliche und Kunstgeschichtliche Kenntnisse gehen Hand in Hand, so auch das Nichtwissen darüber.
Wie schon ausgeführt, wenn heute das hässlichste Gebäude in einem Dorf die Sparkasse ist, lag das nicht immer am Architekten, sofern dieser überhaupt beteiligt wurde. Es wäre wohl zu leicht, so Schuldige zu suchen. Die Menschen haben ihre Möbel von sich aus weggeworfen, oder weiß gestrichen, da hat niemand über ihre Köpfe hinweg entschieden. Man muss ihr Verhalten auch aus der Zeit heraus beurteilen.
Was ja eine wesentliche Aussage war, ist dass wir nicht zurückkehren können, und dass Geschichte erst recht nicht mehr lesbar wird, wenn wir überall Repliken aufstellen.
Sind diese Repliken auch noch symbolisch aufgeladen, gibt es Gruppierungen die das ausnutzen, aufspringen, wie auch im Falle eines Berliner Schlosses. – Zumindest folgt eine Stärkung rechter Ansichten, die in der Mitte ankommen.
Um den Faden des Interviews weiterzuspinnen, wenn unsere zukünftige Realität eine virtuelle ist, wird alles andere überflüssig. Das Gefährliche an virtuellen Welten ist aber, dass sie die Menschen durch sie leichter manipulieren lassen.
Isidor
schrieb am 11. Juni 2009
um
14:11
Ein interessanter Radiobeitrag, wenn er auch keine neuen Erkenntnisse bringt. Die Quintessenz, wie Sie schon erwähnten, ist, dass man Geschichte nicht nachbauen kann, also das Standardargument der fehlenden Authentizität (wer hätte gedacht, dass er das Wort \"Disneyland\" gebrauchen würde?!).
Ansonsten erkennt Herr Sewing aber ganz richtig den Grund für die neue Lust am Rekonstruieren, der in dem \"Misstrauen\", wie er es nennt, der Bevölkerung gegen die moderne Architektur liegt. Ich persönlich halte Abneigung oder Verdrossenheit für ein zutreffenderes Wort, denn sie entsteht immer da, wo etwas über den Kopf des Volkes hinweg und gegen seinen Willen durchgesetzt wird.
Die Rekonstruktionen sind also in der Tat in erster Linie eine Antwort auf die Architektur unserer Zeit und der letzten 60 Jahre. Würden die Architekten nun darauf reagieren und sich etwas an die Bedürfnisse der Menschen anpassen, so könnte moderne Architektur tatsächlich wieder eine Alternative zur Rekonstruktion werden. Es gibt Architekten, die das bereits erkannt haben (Hans Kollhoff, Patzschke & Partner), doch ihre Zahl ist leider noch sehr gering. Es bleibt zu hoffen, dass zukünftig mehr Architekten diesem Beispiel folgen werden.
Karl
schrieb am 11. Juni 2009
um
14:00
\"Die Aussage stimmt, dass geschichtliche Kenntnisse immer weniger werden, dass merkt man ja auch deutlich daran, was hier im Gästebuch zum Vorschein kommt.\"
Dass viele Mitmenschen den Unterschied zwischen Barock und Klassizismus oder Rekonstruktion und Original nicht (er)kennen, ist eher auf ein oberflächliches Interesse für Architektur zurückzuführen.
Man kann auch nicht auf der einen Seite Sensibilität für Architekturstile erwarten und auf der anderen Seite jahrzehntelang erfolgreich alles \"Nichtpuristische\" verurteilen und als überholt oder gar als wertlos bezeichnen.
Schon gar nicht sollte man auf die Idee kommen, Architekten allgemein ein größeres Geschichtsbewusstsein zuzusprechen, als dem Normalbürger!
nachdenklich
schrieb am 11. Juni 2009
um
13:08
In den 60er und 70er Jahren gab es diese Tendenzen, zu einem architektonischen Kahlschlag. Allerdings beschränkte sich das nicht nur auf die Architektur, mit ihren Architekten. Unfair wäre auch, die heutige Generation für Entwicklungen verantwortlich zu machen, die sich vor 40 Jahren vollzogen hatten. Wenn man etwas tiefer geht, erkennt man auch, dass die Nachkriegsgeneration mit dem „altdeutschen“ Geist der Väter und Großväter, der letztendlich in der Katastrophe endete abschließen wollte.
Eine wesentliche Aussage ist auch, dass das Bürgertum in unserer Gesellschaft die Moderne nicht verinnerlicht hatte, und hat. Das resultiert auch sehr stark aus unserer Geschichte. Ein Beispiel ist die kunstgewerbliche Kitschwelle in der gleichen Zeit.
Die Aussage stimmt, dass geschichtliche Kenntnisse immer weniger werden, dass merkt man ja auch deutlich daran, was hier im Gästebuch zum Vorschein kommt.
Sei es drum, die Quintessenz, die auch Werner Sewing zum Ausdruck bringt ist, dass man die Geschichte nicht nachbauen kann.
An den Leser gerichtet hieße das ua. auch, aus dieser virtuellen Welt zurückzukehren, und sich mit der realen Welt auseinanderzusetzen. 😉
Wenn Sie den unten angegebenen Link in Ihre Adressleiste kopieren, öffnet sich eine Seite des Deutschlandradio Kultur. In der rechten Spalte unter „AUDIO ON DEMAND“ auf „Flash“ klicken.
In dem sich öffnenden Fenster, könne Sie die Sendung auswählen.
Die Sendung wurde heute, dem 11.Juni, um 11.09 Uhr im Radiofeuilleton, dieses Senders ausgestrahlt, mit dem Titel:
„Rekonstrukions-Wahn als architektonische Bankrotterklärung an eine ganze Epoche“
http://www.dradio.de/dkultur/sendungen/thema/
Das Thema erfährt auch heute um 23.05 Uhr auf dem gleichen Sender seine Fortsetzung, in einem Bericht zum 5.Kulturpolitischer Bundeskongress
\"kultur.macht.geschichte - geschichte.macht.kultur\"
Karl
schrieb am 11. Juni 2009
um
12:06
„Rekonstrukions-Wahn als architektonische Bankrotterklärung an eine ganze Epoche“
Immer dann, wenn sich eine Entwicklung festgefahren hat, gab es einen Rückgriff, um zu gesunden oder sich neu zu erfinden. Den \"Rekonstruktions-Wahn\" haben die Architekten und Kritiker des ästhetischen Bauens selbst verschuldet. 🙂
Zugeben werden sie das nicht (wie man hört), nur immer lauter lamentieren.
Karl
schrieb am 11. Juni 2009
um
11:25
\"Sie sollten sich einmal in persönlichen Gesprächen äußern dürfen, das könnte Ihnen helfen.\"
Bei bestimmten Charakteren führt auch das persönliche Gespräch zu keinem Erkenntnisgewinn ... ach, wem erzähl\' ich das?!
nachdenklich
schrieb am 11. Juni 2009
um
10:34
Für den interessierten Leser des Gästebuches.
Heute gab es im öffentlich-rechtlichen Rundfunk, im Deutschlandradio Kultur um 11:09 Uhr, im Radiofeuilleton, einen sehr interessanten Beitrag zum Thema:
„Rekonstrukions-Wahn als architektonische Bankrotterklärung an eine ganze Epoche“
Man kann das Interview nachhören, indem man die Seite von Deutschlandradio Kultur aufsucht.
(Dort ist der Link z.Z. noch sichtbar, in der rechten Spalte unter „AUDIO ON DEMAND“ / THEMA.
Klicken Sie wahlweise auf „Flash“, oder „MP3“ unter der Überschrift, wie hier oben bezeichnet)
Kopieren Sie dazu diesen Link in Ihre Adressleiste:
http://www.dradio.de/dkultur/sendungen/thema/
Später kann man Sendungen auch hier nachhören:
http://www.dradio.de/podcast/
Grüße
nachdenklich
schrieb am 11. Juni 2009
um
6:44
@Isidor, @Kreuzberger:
Vielleicht sollten Sie ein paar Tage warten, und dann unten Aufgezeigtes noch einmal lesen. (?)
Sie sollten sich einmal in persönlichen Gesprächen äußern dürfen, das könnte Ihnen helfen.
Es tut mir wirklich Leid.
Grüße
Kreuzberger
schrieb am 10. Juni 2009
um
20:46
Der Diskussionsstil des Nachdenklichen ist mir nur zu gut aus vielen Gesprächen mit religiösen Fanatikern bekannt. So \"argumentieren\" Fundamentalisten, Kreationisten und Sektenanhänger aller Art.
Ich finde die Parallelen erstaunlich. Wer es wagt, die Reine Lehre in Frage zu stellen, wird diffamiert und als unzurechnungsfähig hingestellt. Argumente werden nicht sachlich widerlegt, sondern einfach ignoriert. Fragen werden mit Gegenfragen beantwortet.
Als seriöser Gesprächspartner läßt sich dieser Nachdenkliche jedenfalls nicht oder nicht mehr bezeichnen.
Isidor
schrieb am 10. Juni 2009
um
10:20
Lieber nachdenklich,
ich möchte nicht, dass diese ernsthafte Thematik zu einer Farce verkommt, aber vielleicht sollten Sie sich doch einfach mal an die eigene Nase fassen, statt mir immer wieder nur meinen furchtbar polemischen Stil vorzuwerfen, der für Sie scheinbar nicht zu ertragen ist.
Ich möchte nicht reflektieren, was ich hier vorbringe? Im Prinzip möchte ich nichts anderes, das heißt: Ich möchte, dass andere es reflektieren, damit eine Diskussion stattfinden kann. Leider machen Sie sich nicht die Mühe, irgendeines meiner Argumente, die gewiss nicht so töricht sind, wie Sie sie darstellen, zu widerlegen oder auch nur darauf einzugehen. Wie gerne würde ich erfahren, was denn nun so unbedingt gegen eine Rekonstruktion oder einen allgemein konservativeren Baustil spräche. Doch ich bekomme darauf, vermutlich in Ermangelung triftiger Argumente, keine Antwort von Ihnen. Statt nur über den Stil des Gesprächspartners zu disputieren, würde ich viel lieber über das eigentliche Thema reden, dem sie jedoch konstant ausweichen, weil es ja vermutlich doch keinen Sinn hat, mit mir darüber zu diskutieren, nicht wahr?
Sie nennen meine Aussagen manipulativ. Dabei sind Sie derjenige, der mich die ganze Zeit als den kleinen unwissenden Schuljungen hinzustellen versucht, der von nichts eine Ahnung hat und im brodelnden Zorn seine emotionsüberladenen Texte schreibt. Alles, was ich schreibe, unterziehe ich einer reiflichen Überlegung und versuche es möglichst sachlich darzustellen. Aber etwas Polemik wird wohl noch erlaubt sein, das hat nichts mit Emotionalität zu tun. Und wenn ich Sie daran erinnern darf, sind Sie derjenige, der mit ungehörigen und aggressiven persönlichen Angriffen gegen mich reagiert, die so eines Forums nicht würdig sind. Wie können Sie es sich anmaßen, zu behaupten, dass ich nichts wisse und dass ich Ihnen leid tue? Das ist ganz einfach unverschämt und trägt zu keinem seriösen Dialog bei. Vielleicht sollten Sie einmal versuchen, Ihre Gefühle besser zu kontrollieren!
Ansonsten begnügen Sie sich in Ihrem Beitrag (1777) einmal mehr mit Zitaten und feindseligen Aussagen.
\"Sie erkennen nicht, dass hier die gleichen Mechanismen wirken, wie sie auch durch eine Politikverdrossenheit hervorgerufen werden, nämlich, dass sich „Entscheidungsfindung“ dann logischerweise auf anderen Ebenen, und mitunter nicht ganz reell vollzieht. \"
Vielleicht können Sie mir diese Passage etwas genauer erläutern. Sind Sie der Meinung, dass, wenn man das Volk über Bauprojekte entscheiden ließe, es von extremistischen Kräften gesteuert werden würde?