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Wilhelm von Boddien

 

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3015 Einträge
Kreuzberger schrieb am 3. Juli 2009 um 21:44
@nachdenklich: Danke für Ihre werte Kenntnisnahme! Ich muß mich wohl wieder einmal dafür entschuldigen, das verschrobene Geschwafel ihres Alter Ego nicht als genial erkannt zu haben! Etwas anderes: Die Mimosenhaftigkeit Ihres Auftretens scheint Sie nicht davon abzuhalten, die Diskussion Ihrerseits in eine Schlammschlacht verwandeln zu wollen. Meinetwegen. Solange die Sache einen gewissen Unterhaltungswert besitzt - warum nicht? Wir können die Angelegenheit aber auch wieder auf eine zivilisierte Ebene zurückführen, wenn Sie und Ihr Kollege bereit sind, solche abgenutzten Kampfbegriffe wie \"Gelsenkirchener Barock\" oder \"Zuckerbäckerstil\" künftig zu vermeiden. Sie haben es hier nicht mit Stilmöbelliebhabern zu tun!
Isidor schrieb am 3. Juli 2009 um 21:42
@nachdenklich: Um Gottes Willen man, was Sie auch nehmen, setzten Sie es sofort ab, es bekommt Ihnen nicht! 🙂 Und jetzt reißen Sie sich gefälligtst ein bisschen zusammen!!!
nachdenklich schrieb am 3. Juli 2009 um 20:35
@Kreuzberger, können Sie eigentlich nichts anderes als persönlich zu diffamieren? Sie haben ja noch nicht einmal den Anstand angemessen zu reagieren. Sie sind nicht in der Lage Zusammenhänge zu durchschauen. Ihre beißend ätzenden Kommentare, häufig unter der Gürtellinie reichen geistig scheinbar nicht zu mehr. Sie können nichts anderes als unverschämt sein. Man kann nur hoffen, dass Sie hier einmal erkannt werden. Auf Sie trifft zu, was Paul Valery bemerkt: \'\'Wer das Denken nicht angreifen kann, greift den Denkenden an.\'\' *** Ich kann mir durchaus vorstellen, wie man sich mit einer gewissen Naivität in einer Art „Schlossromantik“ verrennt, und als „Schöngeist“ die Idee eines Nostalgieprojektes umsetzen möchte. Das ist wohl menschlich. Offenbart sich aber jemand so wie Sie, hier an dieser Stelle, sind diese „hehren“ Ziele wohl kaum mehr glaubhaft. Waren Sie eigentlich je in der Lage dem Leser Gedanken mit Niveau zu unterbreiten? (Den Louvre hatten Sie ja schon mehrfach bemüht. – Wiederholung, Ihr Vergleich hinkt: Louvre als Original steht noch, Berliner Schloss nicht mehr.) Ihr Verhalten hier steht in keinem Verhältnis zu dem Gedanken des Projektes. Ironie: „Mit „Anspruch“ Berlin eine Fassade geben wollen, letztendlich auf der Kunst des griechischen Tempelkanons aufbauend, eine Barockfassade, der zeitgenössischen ach so „unmenschlichen“ Architektur zum Trotz. Der Leser soll Ihre Kommentare nur einmal richtig zur Kenntnis nehmen, die können wohl kaum mehr dem Kampf für Voluten und Pilastern eines „schöngeistigen“ Projektes geschuldet sein. Man kann ja nur fragen: Mit wie viel Geld „hängen“ Sie denn mit drinn? Oder lastet auf Ihnen der große Druck der Spender, denen mehr als Fassaden versprochen wurden? Sitzen Sie aus Langeweile an dieser „Front“, oder müssen die fehlenden Millionen hereinkommen damit es überhaupt noch etwas wird. Sie sind ein „wertvoller“ Zeitgenosse.
Kreuzberger schrieb am 2. Juli 2009 um 22:02
Ein kleiner Lesetip noch: Herrn Grumbkows Assoziationen zu \"Omas guter Stube\", in welchen er sein notorisches Kulturbanausentum noch einmal nachdrücklich unterstreicht (\"Gelsenkirchener Barock\").
Kreuzberger schrieb am 2. Juli 2009 um 21:27
Stellas Konzept funktioniert nicht! Er geht denselben Weg wie die Schöpfer des Nikolaiviertels. Er ergänzt rekonstruierte Bausubstanz mit gängiger Mainstream-Architektur, die sich dann aber doch irgendwie anpaßt in Geschoßhöhe, Material, Fassadenaufteilung usw. Das kann nur eine grobe Karikatur des Barock werden, ebenso wie die gotisierenden DDR-Plattenbauten des Nikolaiviertels die Nikolaikirche nicht etwa hervorheben, sondern entwerten. Wenn schon moderne Elemente, dann großflächige spiegelnde Glasfassaden ohne irgendwelche Unterteilungen, die nicht in Konkurrenz zu diesem historischen Bau treten. Was sich hier anbahnt ist ein zweiter Pariser Platz! Gruselig!
IchBinEin... schrieb am 1. Juli 2009 um 17:51
\"Und was halten Sie von der Innenraumgestaltung von Stella.\" Wurden bereits Pläne und Ansichten veröffentlicht???? Die Wiederherstellung der historischen Innenraumsequenzen ist ein Muss!!
S.Hartmann schrieb am 1. Juli 2009 um 17:22
Welch Anhimmelung und Verehrung 😉 Wie wäre es wenn man mal wieder konstruktive Beiträge in dieses Forum schreiben könnte. \"Nachdenklich\" versucht dies ja ab und zu, auch in Bezug auf andere Dinge ausser der Fassade. Kommen wir doch mal auf die Nutzung zurück: Sind Sie denn alle für die angedachte Nutzung als Museum für Außereurop. Kulturen und Bibliothek? Oder bevorzugen Sie eine andere Variante. Und was halten Sie von der Innenraumgestaltung von Stella. Dazu kam bisher wenig Kritik, wenn wurde immer nur über seine Ostfasade gestritten. Ich wünsche mir mal wieder eine schwungvolle sachliche Diskussion.
Kreuzberger schrieb am 30. Juni 2009 um 17:54
Die Breite Straße, die zur Südfassade des geplanten Schlosses führt, ist ja inzwischen nicht mehr ganz so breit und unwirtlich. Ich könnte sie mir künftig als Wilhelm-von-Boddien-Straße vorstellen.
Langenberg aus Hessen schrieb am 30. Juni 2009 um 5:53
Statt dummes Geschwätz von wichtigtuerischen Politikern sollte endlich einmal von höchster Stelle dem Förderverein ein großes Dankeschön für seinen jahrelangen Einsatz gegeben werden. Wir alle wissen, daß dieser Einsatz gegen die große Pressemehrheit und Architektenfunktionäre und anfangs auch gegen die Mehrheit der öffentliche Meinung unbeirrt vertreten wurde. Ludwig Güttler, der große Förderer der Dresdner Frauenkirche, sagte einmal, anfangs hätten 90% der Leute gesagt, dies sei ein unsinniges Projekt; heute wollen alle schon immer dafür gewesen sein. Beim Schloß stand der Förderverein zunächst auch ziemlich allein auf weiter Flur, aber eine Schar unerschütterlicher Leute mit einer Vision hat durchgesetzt, daß wir jetzt realistisch die Einweihung des Barockschlosses - im Äußeren wenigstens - erwarten dürfen. Vielen Dank dem Förderverein.
Klaus schrieb am 29. Juni 2009 um 22:55
Ohne Herrn von Bodding gäbe es kein Berliner Schloss. Danke für alle Mühen und Anfeindungen.
Südberlin schrieb am 22. Juni 2009 um 18:10
Die Hunde bellen, aber die Karawane zieht weiter. Man sollte sich nicht über alles aufregen, so ärgerlich die Äußerungen von Kampeter auch sein mögen.
Ernst Ludwig schrieb am 20. Juni 2009 um 7:53
Da erdreistet sich der haushaltspolitische Sprecher der CDU/ CSu-Bundestagsfraktion Steffen Kampeter vom \"umstrittenen Förderverein\" zu reden, und erst durch die nun gegründete Stiftung könne man \"seriös\" Spenden sammeln. Also ist der Förderverein unseriös und umstritten? Eine solche Formulierung finde ich unerhört und in jeder Hinsicht ungerecht. Ohne den Förderverein könnte dieser Herr (wer kennt den überhaupt?) weder von einem Schloß reden geschweige davon träumen. Soll man sich das gefallen lassen?
Isidor schrieb am 18. Juni 2009 um 12:27
In der Tat: Ein Gegner oder Kritiker moderner Rekonstruktionen historischer Gebäude zu sein ist das Eine. Aber die ganze Architektur der letzten 500 Jahre als \"schwulstig\" oder \"überkommen\" zu verurteilen und die Moderne zum einzig Wahren zu erklären ist eine ganz andere Dimension. Solche Aussagen zeugen nicht gerade von viel Weitblick oder Vorausschauungsvermögen. Denn der moderne Baustil hat schon heute nur wenig Anhänger. Wer weiß, wie man in hundert Jahren über ihn richten wird!?
Kreuzberger schrieb am 16. Juni 2009 um 20:31
@Isidor Auf die Gefahr hin, hier als Ihr Echo zu erscheinen, möchte ich dennoch Ihren netten Kommentar (1821) dick unterstreichen! Ansonsten werde ich künftig dem leuchtenden Beispiel Herrn Grumbkows und des Nachdenklichen folgen und jedes meiner Worte auf die Goldwaage legen, bevor ich sie einer breiteren Öffentlichkeit zumute! 🙂 Aber zurück zur Diskussion: Nachdenklich hat wieder die \"Schnörkel\" im Visier. Aha!
Karl schrieb am 16. Juni 2009 um 18:49
\"Mit diesem Beschluss werden ja sogar Ausbildungsinhalte konterkariert! Auf das angeeignete Wissen, von der Allgemeinheit mitfinanziert, möchte man scheinbar nicht zurückgreifen. Eigentlich ist eine Zeit vor den Wahlen günstig, um auf Mißstände hinzuweisen.\" Das sehe ich genauso. An den Hochschulen hat sich ein höchst bedenklicher, realitätsferner Mikrokosmos entwickelt und das auf dem Rücken der Allgemeinheit (Nachwuchsarchitekten mit eingeschlossen).
nachdenklich schrieb am 16. Juni 2009 um 16:55
Liest man einmal die letzten Abschnitte, und vor allem das Material (ua. in Nr.1811), gewinnt man eigentlich einen ganz guten Überblick, aber bekommt auch Hintergründe aufgezeigt, die einen Anreiz bilden können, sich nicht nur oberflächlich mit diesem Schlossfassadenprojekt auseinanderzusetzen. Eigentlich wäre es wichtig, dass die Debatte zügig wieder auf den Tisch kommt, aber nicht nur wegen der finanziellen Situation, sondern hauptsächlich um über Alternativen nachzudenken. All jene, die sich für unsere Hauptstadt mehr wünschen als diesen Nachbau, welcher obendrein Zweifel aufkommen lassen würde, welchen Geist unsere Gesellschaft tragen möchte, müssten eine Form finden, wie sie gemeinschaftlich diesem Wunsch eine Richtung geben könnten. Diese Seite ist sicher ein sehr gutes Beispiel: http://www.kein-schloss-in-meinem-namen.de/ Gibt es eigentlich weitere Schritte? Im Moment erleben wir, wie Studenten demonstrieren, um die Situation an den Hochschulen zu verbessern. U.a. das Bachelor-Master-System gerät in die Kritik, aber mehr noch die knappen Studienzeiten, die keine Möglichkeiten mehr lassen, sich mit seinem Wissen für gesellschaftliche Aufgaben einzusetzen. Man spricht von einer „Verschulung“ des Studiums. Geisteswissenschaftliche Studiengänge sollen z.T. von Hochschulplänen gestrichen werden. Ich sehe da eigentlich einen direkten Zusammenhang zur Schlossdebatte. Ein verschultes Studium, und eine einseitig technologieorientierte Sichtweise auf unsere Umgebung, sind vermutlich mitverantwortlich für die eingetretene Situation, die in dem Beschluss des Bundestages kulminiert, die alten Schlossfassaden nachbauen zu lassen. („Schnörkel“ = schön = Kunst) Mit diesem Beschluss werden ja sogar Ausbildungsinhalte konterkariert! Auf das angeeignete Wissen, von der Allgemeinheit mitfinanziert, möchte man scheinbar nicht zurückgreifen. Eigentlich ist eine Zeit vor den Wahlen günstig, um auf Mißstände hinzuweisen.
Isidor schrieb am 16. Juni 2009 um 10:31
Die Höflichkeit sollte immer gewahrt werden, aber wie Sie selbst sagen, ein gewisses Maß an Polemik muss erlaubt sein und das wurde mit dieser harmlosen Bemerkung auch nicht überschritten. Etwas anderes ist es mit persönlichen Angriffen oder unverschämten Behauptungen, wie ich sie mir einige Male von nachdenklich anhören musste, wenn ihm die Argumente ausgingen. Vielleicht lesen Sie sich nochmal einige Kommentare durch und entscheiden dann, ob Ihr Schützling wirklich Ihrer Hilfe bedarf. Mich zum Echo von irgendjemandem zu degradieren ist übrigens so ein persönlicher Angriff.
Grumbkow schrieb am 16. Juni 2009 um 6:01
Schön, dass Sie beide sich so einig sind. Glauben Sie, das gibt Ihnen das Recht, sich hier öffentlich über die Beiträge anderer Gästebuch-Autoren lustig zu machen? Was meinen Sie, was ich mir alles verkneife an Kommentaren? Und wie lange schon! Der eine versucht, seinen Standpunkt deutlich zu machen, der andere kapiert es nicht. Diese Erfahrung machen nicht nur Sie allein. Wenn dieses Gästebuch oder einzelne Autoren Ihre Geduld überstrapazieren sollten, will ich Ihnen empfehlen, sich einfach mal zwei Tage zurückzuhalten. Aber bemängeln Sie nicht dauernd die Toleranz der anderen. Jetzt dürfen Sie was sagen. Von mir aus auch beide, Kreuzberger und sein Echo.
Isidor schrieb am 15. Juni 2009 um 21:30
Sie sprechen mir aus der Seele 🙂 Außerdem: Wer keine Kritik verträgt, sollte nicht andauernd provozieren.
Kreuzberger schrieb am 15. Juni 2009 um 21:17
Grumbkow: Es ist nicht so, daß ich Ihre Verärgerung nicht nachvollziehen könnte. Ihr Vorwurf ist im Falle des \"Nachdenklichen\" jedoch vollkommen unangebracht. Was meinen Sie, welches Maß an Contenance ich seit geraumer Zeit aufbringen musste, um mir das garstige Wort \"Klugscheisser\" nicht entschlüpfen zu lassen?