Delattre
schrieb am 10. Oktober 2009
um
12:14
Ohne hier auch nur annähernd auf alle Einzelheiten eingehen zu können. Warum soll die Großstadtfeindschaft nach dem Ersten Weltkrieg zwingend konserviert werden. Die Planungskonzepte der in Funktionsräume aufgeteilten autogerechten Stadt sind gescheitert und werden von einer deutlichen Mehrheit der Menschen abgelehnt. Auch sollte die Bedeutung des Palastes der Republik nicht nachträglich verklärt werden. Der Palast der Republik war meines Erachtens eher eine Event-Halle in der Formensprache der 70er Jahre - mehr nicht, die Volkskammer war nur nach der friedlichen Revolution von 1989 demokratisch legitimiert. Im Mittelpunkt der Debatte muss die langfristige Wiederherstellung maßvoller Stadträume durch ein kleinteiligeres Straßen- und Bebauungsmuster stehen. Ohne die Rekonstruktion einzelner Bauten ist eine vernünftige Balance zwischen Geschichte/ Traditon und Zukunft nicht möglich. Berlin - da ist meine Position eindeutig - muss in seiner Mitte wieder Zentrum werden.
Subjekt
schrieb am 8. Oktober 2009
um
9:20
Zu welchen Erkenntnissen kommt man in 16 Jahren?
Was schön ist, und was nicht?
Also nach 16 Jahren können Sie hier nun endlich erkennen, z.B. durch den Beitrag von Johannes K., dass jene, die eine Alternative zu Schlossfassaden sehen, die Diktatur auch nicht mögen! – Glückwunsch!
Oder wollen auch Sie den Anschein erwecken, dem sei nicht so?
Den \"Schönheitsliebenden\" ist mit diesem Trojanischen Pferd ja ein erfolgreicher Ritt gelungen!
Die „richtigen“ Leute wurden ja effizient mit einbezogen.
Wie heißt denn die Alternative zur Diktatur, die mit den Schlossfassaden zum Ausdruck gebracht wird?
Martin B.
schrieb am 7. Oktober 2009
um
20:37
Wer sich intensiv mit der Geschichte dieses Ortes und auch mit anderen, bisher präsentierten Alternativentwürfen beschäftigt hat (ich tue das seit 1993) kann meines Erachtens nur zu dem Schluss kommen, dass die Rekonstruktion der Schlüterschen Schlossfassaden richtig ist. Geschichtskittung hin oder her, Disney oder nicht, alle Plätze, die nach dem Krieg wieder nach altem Vorbild erstanden sind ziehen magisch die Menschen an. (Frankfurt Römer, Mainz Domplatz und viele andere Beispiele) Wer stellt in unserer Gesellschaft die Axiome auf: \"Das tut man nicht?\" Man tut eben doch, weil etwas Schönes durchaus unseren durch moderne Architektur strapezierte Augen wieder Linderung verschaffen. Verzeiht mir ihr Architekten, sehe ich mit die vielen Neubauten (etwa Friedrichstr oder jetzt neu an der Kreuzung Linden-Friedrichstr - Mercedes) an, dann hat man, wenn man einen Kasten gesehen hat, auch alle schon gesehen. Obwohl mir persönlich durchaus auch Kazleramt und manch andere Bauten gut gefallen. Auf dem Schlossplatz muss Berlin wieder eine Chance haben, Berlin zu sein. Und Berlin, dass ist für mich das Schloss. Und ich spreche bewusst subjektiv, weil mir die Diktatur anderer zuwieder ist.
Johannes K.
schrieb am 7. Oktober 2009
um
19:54
Geschichtsklitterung hat an diesem Ort wohl Geschichte...
Es ist bei Gott nicht gut zu heißen, dass die SED - Dikataur der DDR das damals aufbaubare Stadtschloss gesprengt und damit Berlin um einen wichtigen Ort der Stadtgeschichte beraubt hat. Dies ist alledem vorweg zu nehmen.
Es ist jedoch bedenklich, dass man an selber Stelle einige Jahre später den gleichen Fehler erneut macht. Mit dem Abriss des Palastes der Republik an gleicher Stelle!
Man sollte bedenken: Dies war der Ort der Regierung der DDR!
Die selben Menschen die den Abriss des Palastes der Republik so stark befürworteten sollten einmal darüber nachdenken, ob Sie es dann folgerichtig nicht auch befürworten müssten, den dt. Reichstag wegzureißen und durch einen modernen Zweckbau zu ersetzen.
Nun kann man dem sicher entgegenbringen, der Palast der Republik sei der Ort einer Unrechtsregierung gewesen im gegensatz zum derzeitigen Regierungssitz der demokratischen Bundesrepublik. Das ist voll richtig! ABER: Man denke an den 2. Weltkrieg... Welche Rolle hatte da der Reichstag gespiel? (Ermächtigungsgesetz...) Dann könnte man noch sagen \" Das Gebäude wird an dieser Stelle nicht benötigt\" Nach der Meinung vieler widerum falsch, doch selbst wenn dies nicht so wäre... Warum reißt man dann nicht auch gleich noch das Wasserwerk in Berlin und die Paulskirche in Frankfurt ab? Gelände in jeweils bester Lage die sicher bei vielen Investoren Interesse wecken würden um hier Shoppincenter oder Bürogebäude zu errichten...
Da es also keinen wirklich guten Grund für den Abriss des Pal. d. Rep und einen Aufbau eines schlechten Abklatsches des Stadtschlosses gibt. Es handelt sich hierbei nur um eine widerholte Zerstörung eines geschichtsträchtigen Bauwerkes und dem Vergessen der DDR. In Nürnberg haben dies auch manche Gruppen mit Hitlers Reichs - Parteitagsgelände versucht. Es steht noch heute! Zum Leid vieler Bürger die trotzdem ihre Geschichte nicht durch vernichtung negieren wollen sondern Sie als geschehen annehmen und versuchen damit umzugehen.
Scheinbar ist Berlin dazu nicht in der Lage !
Es ist in meinen Augen ein Trauerzeugnis für die Stadt Berlin, wie auch für unser ganzes Land (Schließlich hat die Politik und viele Politiker das Vorhaben unterstützt, die vom Volk gewählt werden!)
Wenn man das Gelände schon seiner Geschihte bereinigt hat wre es vllt. Sinnvoller an dieser Stelle nicht einen neuen Betonbunker zu bauen, sondern ein entsprechend großes denkmal / Museum zum Leben in Berlin mit der Mauer sowie zum Gedenken an die Opfer an der Mauer und der DDR!
Das ist das vereinigte Deutschland in meinen Augen den Menschen schuldig die für das Ende der DDR und das erlangen von Menschenrechten gekämpf haben und ihr Leben dafür riskiert / geopfert haben!
Veitsbronn bei Nürnberg
07.10.2009
Johannes K. , 23 Jahre
Old Shatterhand
schrieb am 7. Oktober 2009
um
8:28
Sehr richtig, führt man den Gedanken weiter, muss man sich eingestehen, dass mit den königlich-kaiserlichen Hüllfassaden ein merkwürdiges Konstrukt entsteht.
Ein sprichwörtlicher Kolonialwarenladen, mit Wohlfühl-Pilaster, woran sich Family (Eistüte schleckend) von außen ergötzt, während sich Papa per Handy über seine neuen Anlageformen informiert,
die von Bauträgern in trivialste Häuslebauer-Architektur investiert wurden, wie sie auch unser Land prägt. – „Landhausstil“.
(gefräster „Schnitzbalkon“, Car-Board, Hirschgeweih, Kunststeinpflaster) – wie in den Prospekten.
Diese Asesoires gelten ja nunmehr schon als „Zeugen“ der „Guten alten Zeit“ – und sind wohl so was wie Placebo–Identifikationsobjekte – genau wie das neue Frankfurter-Future-Fachwerk, oder auch unser Berliner POMO-Korsett für 80Mio, dem sich die Sammlung über die „Wilden“ unterzuordnen hat.
Merke: Mit Pilaster und Architrav, (stehend für Ruhm und Ehre Preußens) hat man sich und seine Kultur zu identifizieren. Die Relikte der Wilden (die ich eh nicht verstehe) müssen mit unserer alten unbedenklichen Größe ummantelt werden, denn ich muß mich dessen nicht schämen!
Winnetou
schrieb am 4. Oktober 2009
um
14:29
Es ist erschütternd wie konfus die Präsentation des Ethnologischen Museums in der Ausstellung \"anders zur Welt kommen ist\". Wenn das der Vorbote des zukünftigen Humboldt Forums sein soll, dann: Gute Nacht. Heute müssen wir wirklich anders zur Welt kommen und endlich entdecken, dass wir eine Welt sind, die in jedem Moment voneinander abhängt. Uns verbindet die Erfahrung einer konstanten Bedrohung, aber auch das stetige Streben nach Veränderung. Wir wollen alle aus unserem Leben etwas \"machen\". Als Europäer tragen wir eine Verantwortung, diesem globale \"Wollen\" ein Forum zu geben: für die Freiheit des einzelnen und die soziale Verantwortung für \"unsere Welt\". Das könnte der Leitgedanke des Forums werden.
Peter Gerloff
schrieb am 2. Oktober 2009
um
19:32
Gestern kam ich am Infostand in Hannover/Kröpke vorbei und wurde sehr freundlich begrüßt und informiert. Danke für das Engagement und das hervorragende \"Berliner Extrablatt\"! Viel Ausdauer und Erfolg!
Carsten
schrieb am 2. Oktober 2009
um
7:41
Wenn hier soviel Zuspruch für das gute alte Schloß ist, warum nur eine Versammlung, warum nicht ein Bürgerentscheid gegen den geplanten Betonklotz? Die Mehrheit der Berliner denke ich ist für das Originalgetreue alte...die paar Hanseln, die sich Experten schimpfen und das Schloß auf Jahrzehnte verschandeln wollen, spielen mit Ihrer Stimme dann keine Rolle mehr.So funktioniert Demokratie.
Kreuzberger der echte
schrieb am 1. Oktober 2009
um
19:25
Ob Kommentar (1948) aus Kreuzberg stammt, möchte ich bezweifeln. 🙁
Kreuzberger
schrieb am 1. Oktober 2009
um
19:14
Jawoll, den deutschen Pass kriegst du erst wenn du Kaiser Wilhelm salutierst!
Bert
schrieb am 1. Oktober 2009
um
19:06
@(1945) ... aber den mit dem Bart, mit dem langen Bart.
Oh Mann
Kreuzberger
schrieb am 1. Oktober 2009
um
16:58
@(1945) Wer auf diesem debilen Niveau pöbelt, beweist nur, daß er der Diskussion nicht folgen und erst recht nicht argumentieren kann.
Was Ur-Opa noch wußte ...
schrieb am 1. Oktober 2009
um
15:52
\"WIR WOLLEN UNSER`N ALTEN KAISER WILHELM WIEDER HAM`\"
...uff-tata!,- uff-tata!,- uff-tata!
salsero
schrieb am 1. Oktober 2009
um
12:31
Richtig! Wenn schon das Schloss neu aufgebaut wird, dann auch vollständig, nicht nur mit einer Hauptkuppel sondern auch mit den beiden kleineren Kuppeln an den Seiten. Ohne den hässlichen Betonklotz und mit allen Innenräumen in den Maßen/Ausmaßen, wie es vorher war.
Man darf um himmelswillen eine solch einmalige Gelegenheit, das Schloss in seiner Gänze und möglichst originalgetreu wiederherzustellen, nicht wegen Sparsamkeit oder zeitweiligem Geldmangel versäumen. Bei der Dresdner Frauenkirche war das auch anfangs das Argument der Gottlosen und Kulturlosen; und wie reich wurde und wird heute noch gespendet und wie glänzend steht Dresden heute weltweit da mit seiner neuen alten Frauenkirche. Das Kuppelkreuz sogar aus dem Englischen Königshaus.
Wenn unbedingt anfangs gespart werden muss, dann können ja die Innenräume zunächst zwar in den historisch getreuen Ausmaßen wiederhergestellt werden, allerdings erst einmal ohne die Innenauskleidung. Jedenfalls erhält man sich so die Möglichkeit, zu späterer Zeit auch innen alles wieder möglichst originalgetreu herstellen zu können, wenn die Grundrisse wieder stimmen. (siehe Bernsteinzimmer)
Aber ich bin fest überzeugt, dass auch dem Neuaufbau des Berliner Schlosses ausreichend Gelder zufließen werden.
Und stellen wir uns in Wort und Tat denen entgegen, die da herumposaunen, es sei gut, Altes mit neuen Elementen zu verbinden und das Schloss mit einer Stahlbetonseite abzuschliessen. Welcher Unfug ist denn das? Stahlbeton hat ganz andere Baummöglichkeiten als die seinerzeit beim Schloss verwandten Materialien: Stein, Eisen und Ziegel. Stahlbeton kann ganz andere Weiten überspannen und passt vom Material von seiner Struktur nicht als fassadengestaltendes Element hierhin. Also, nichts weglassen, alles so wieder wie es war, damit auch spätere Generationen die Schönheit dieses einmaligen städtebaulichen Ensembles von Stadtschloss, Berliner Dom, Werderscher Kirche, Kronprinzenpalais, Zeughaus und Museeumsinsel ungestört geniessen können
Das war das Wort.
Meine Tat:
ich bin dabei einen Vesammlung zu organisieren mit einem Vortrag eines Professors für Bauhistorie um Spendengelder für das Berliner Schloss zu sammeln.
MitteinsHerz
schrieb am 1. Oktober 2009
um
10:30
Hilfe, allein die grausame Vorstellung dessen torpediert augenscheinlich meine Fingerfertigkeit. :-/
Es sollte natürliche heißen:
\"Hier vertut man die große Chance, eine \"Filetseite\" des Schlosses angemessen zu präsentieren, anstatt diese mit grober Baukastenarchitektur zu verstellen.
MitteinsHerz
schrieb am 1. Oktober 2009
um
8:46
...ups, zu früh geschickt!
@Kreuzberger
Fortführen der Fassadenstruktur an der Spreeseite samt einer prächtigen Freitreppe als Anlegestelle. Das ist ein fantastischer Vorschlag. Jedem halbwegs funktionierenden Empfinden für baugeschichtlich, architektonische Schönheit, muss im \"Umschiffen\" der Museumsinsel der Anblick des Betonklotzes der geplanten Ostseite wie eine visuelle Watschen entgegenschlagen. Hier vertut man die große Chance, eine \"Filetseite\" des Schlosses mit grober Baukastenarchitektur zu verstellen.
MitteinsHerz
schrieb am 1. Oktober 2009
um
8:30
@ratlos
Der Nick scheint bei Ihnen Programm zu sein.
Ich empfehle in allen drei Punkten die Konsultation eines Augenfacharztes. 🙂
Kreuzberger
schrieb am 30. September 2009
um
17:46
Noch glänzt da nichts. Kommt aber noch. Nur Geduld!
MitteinsHerz hat recht. Man sollte jetzt, da die Querelen um Stella eventuell zu zeitlichen Verzögerungen führen, nochmal überlegen, ob es überhaupt eines Architektenwettbewerbs bedarf. Gefragt sind vor allem Rekonstrukteure, Kunstgeschichtler und Architekturhistoriker und keine Kreativen, die hier irgendwelche Duftmarken hinterlassen wollen.
Überraschenderweise ist man ja nun vollkommen von den aufgefundenen Fundamenten überrascht und schon geht die Diskussion wieder los, was deren Erhalt wieder an Mehrkosten verursachen würde. Man sollte froh sein, diese zur baulichen Orientierung heranziehen zu können, man sollte sie soweit möglich erhalten und man sollte sie dort dokumentieren und überbauen, wo alles andere zu teuer würde. Aber Pragmatismus ist hier anscheinend nicht gefragt.
Falls sich herausstellen sollte, daß der Kostenrahmen durch die Menge an Steinmetzarbeiten gesprengt würde, ließe sich die Fassade erst einmal schlichter gestalten, um die Ornamentik nach und nach einzufügen. Es muß doch möglich sein, Interims-Steinquader so zu verbauen, daß sie später herauszunehmen und durch skulpturierte Steine zu ersetzen sind.
Die Spreefassade originalgetreu wiederaufzubauen wäre ja schön. Es gibt dazu, wie ich finde, nur eine einzige Alternative: Die Fortführung der Fassadenstruktur. Das wäre historisch nicht korrekt, aber authentischer als jede Neuinterpretation. Daß gerade die Wasserseite als öde Allerweltsfassade gestaltet werden soll, ist mir jedenfalls absolut schleierhaft. Warum wird hier nicht ein prachtvolle Schiffsanlegestelle mit breiter Freitreppe geplant?
Fragen über Fragen...
ratlos
schrieb am 30. September 2009
um
14:56
... Wessen wunderbarer Glanz? ...
... Was glänzt?
... Augen kuller ...
MitteinsHerz
schrieb am 30. September 2009
um
10:13
Die ganze Diskussion pro/contra Wiederaufbau ist doch völlig sinnentleert, da keine Seite in der Lage sein wird, die andere vom vermeintlich \"Besseren\" zu überzeugen. Wir haben in unseren ehemals wunderschönen Städten schon derart viel Nachkriegsarchitekturfrevel und moderne, visuelle \"Zangengeburten\" ertragen müssen, daß ich es für meinen Teil leid bin, mich über den Sinn oder angeblichen Unsinn von Rekonstruktionen und Wiederaufbauten mit verbohrten Befürwortern der Moderne endlos, enervierend zu streiten; schon garnicht HIER, auf der Seite der Befürworter einer Wiederherstellung dieses wunderbaren Bauwerkes. Wir sollten vielmehr hier unsere Energie dafür verwenden, was man unternehmen kann, um den Wiederaufbau unbedingt möglichst nahe dem Original zu bringen; sprich Verhinderung dieses unsäglichen Spreeanbaus, dafür Rekonstruktion des Apothekerflügels, notfalls in einem späteren Bauabschnitt und darüber hinaus die Chance auf späteren Innenausbau gewisser Leiträume/sääle und Treppenhäuser nach Originalvorlagen. DAS sollte und MUSS ein Hauptaspekt der hier investierten Energie sein, denn glücklicher und dankenswerterweise unabwendbarer Fakt ist doch wohl, daß das Schloß zum Status Quo in mindestens seiner angekündigten, historisierenden Form GEBAUT WIRD! Punkt Ende Aus! Ich weiß nicht, warum es dann hier noch den einen oder anderen Andersdenkenden gibt, der diese Seite mit seinen haltlosen Forderungen nach moderner Architektur oder gar jetzt noch mit seinem sinnlosen Klagen über den \"Verlust\" des PdR zuschüttet. Also, HIER BITTE MIT ALLER KRAFT FÜR EIN WIEDERERSTEHEN DES WUNDERBAREN GLANZES IM HERZEN DIESER EINMALIGEN STADT!