Hinweis: Dieses Gästebuch steht Ihnen für Chats, Diskussionen und Mitteilungen gerne zur Verfügung. Es wird von uns nur verwaltet, aber nicht befeuert. Immer wiederkehrende Fragen werden von uns einmal beantwortet und in einer besonderen Rubrik gespeichert. Bitte schauen Sie dafür hier: “Häufig gestellte Fragen“. Sollten Sie mit diesen Auskünften nicht zufrieden sein, werden wir selbstverständlich eine entsprechende Anregung von Ihnen aufnehmen.
Wenn Sie eine schnelle, direkte Bearbeitung Ihrer Frage möchten, nutzen Sie den „Kontakt“ im Internet, damit mir Ihre Fragen und Anregungen sofort vorgelegt werden können. Bitte haben Sie dafür Verständnis, dass ich mit Terminen eingedeckt bin und in der Spendenverwaltung ein riesiges Arbeitspensum erledigen muss, dass ich selbst nur auf diese Weise mit Ihnen kommunizieren kann.
@ Johannes K.
Sie ziehen die Grenzen etwas zu scharf.
Soll ich alles stehen lassen welches eine historische Bedeutung hat?
Genau genommen haben alle Klötze ihre historische Bedeutung, und zwar als Bauten ihrer Zeit, die ja einzigartig ist und nicht mehr wiederkommt.
Soll man deshalb alles erhalten? Wo ist die Grenze?
Natürlich hat der Palast der Republik eine ganz besondere Bedeutung.
Andererseits ist der Kulturhistorische Wert, der sehr wichtig ist und den Sie gar nicht berücksichtigen, gleich null.
Einfach gegossener asbestverseuchter Beton. Und dazu nicht älter als ein paar Jahrzehnte.
Wie können Sie das mit dem Reichtag und anderen vergleichen?
In Husum steht ein Heimatmuseum, etwa 36 unter den Nazis gebaut.
Und das stört mich nicht die Bohne, weil es, im Gegensatz zu den drumherumstehenden Häusern die während der Demokratie gebaut wurden, schön ist. Außen wie innen.
Fassaden dienten in erster Linie dem Erfreuen des auges. Dem Schmücken des Hauses. Bei räpresentativen Bauten gaben sie oft auch einen Vorgeschmack auf den Inhalt oder die Funktion des Gebäudes. Alles in Harmonie mit anderen Fassaden der Nachbargebäude.
Dieser Beton aber erfreut aber meine Augen nicht, sondern verursacht eher Augenkrebs.
Der Asbest verursacht noch zusätzlich Lungenkrebs, für mich also ein doppelter Grund so etwas zu entfernen.
Sie als fast Nürnberger wissen vermutlich das wir im Jahrtausend alten Nürnberg bis 1944 eine komplett erhaltene Mittelalterstadt hatten.
Es gab seit dem Mittelalter (!) ein Baugesetz welches besagte, das alle neuen oder renovierten Fassaden sich dem Stadtbild fügen müssten.
Harmonie und Schönheit bis zum Himmel.
Deshalb war sie schon vor 200 Jahren ein Touristenmagnet für alle Europäer. Amerikaner, Engländer, Franzosen...alle haben sie diese unglaubliche Stadt besucht und darüber geschrieben.
Nach 1944 war von dieser Stadt gar nichts mehr übrig.
Man hätte die Ruinen ja auch stehen lassen können. Historisch bedeutend wären sie ja, als Symbol der Auslöschung einer kompletten Stadt an einem Tag.
Statdessen hat man wenigstens einige Häuser rekonstruiert um wenigstens einige Straßenzüge historisch aussehen zu lassen. Auch das Dürerhaus womit die Stadt so wirbt, ist eine Rekonstruktion mit ein paar original Balken.
Wenns nach mir ginge würde ich Nürnberg bis auf das rekonstruierte komplett einstampfen und den Zustand von 44 wiederherstellen. Dabei ist mir die historische Bedeutung von häßlichen Klötzen egal.
Die soll man im Museum als Miniaturen ausstellen, hauptsache ich muß sie nicht tagtäglich im Vorbeigehen sehen.
Es gibt übrigens mitten im Neumarkt in Dresden einen ähnlichen Klotz, den Kulturpalast.
Er verhindert eine weitgehende Rekonstruktion des Neumarktes weil er mitten im Weg steht.
Und jetzt kommt das beste: auf dem Beton sind kommunistische Malereien und deshalb steht das ganze Ding unter Denkmalschutz. Daran können Sie sich ja für den Rest ihres Lebens erfreuen, denn mindestens so lange wird es stehen.
Ich hingegen werde den Bereich meiden und mich eher vor des Semperoper aufhalten.
Brühlsche Terrasse und so.
Die ist viel schöner.
Grüße
Ohne hier auch nur annähernd auf alle Einzelheiten eingehen zu können. Warum soll die Großstadtfeindschaft nach dem Ersten Weltkrieg zwingend konserviert werden. Die Planungskonzepte der in Funktionsräume aufgeteilten autogerechten Stadt sind gescheitert und werden von einer deutlichen Mehrheit der Menschen abgelehnt. Auch sollte die Bedeutung des Palastes der Republik nicht nachträglich verklärt werden. Der Palast der Republik war meines Erachtens eher eine Event-Halle in der Formensprache der 70er Jahre - mehr nicht, die Volkskammer war nur nach der friedlichen Revolution von 1989 demokratisch legitimiert. Im Mittelpunkt der Debatte muss die langfristige Wiederherstellung maßvoller Stadträume durch ein kleinteiligeres Straßen- und Bebauungsmuster stehen. Ohne die Rekonstruktion einzelner Bauten ist eine vernünftige Balance zwischen Geschichte/ Traditon und Zukunft nicht möglich. Berlin - da ist meine Position eindeutig - muss in seiner Mitte wieder Zentrum werden.
Zu welchen Erkenntnissen kommt man in 16 Jahren?
Was schön ist, und was nicht?
Also nach 16 Jahren können Sie hier nun endlich erkennen, z.B. durch den Beitrag von Johannes K., dass jene, die eine Alternative zu Schlossfassaden sehen, die Diktatur auch nicht mögen! – Glückwunsch!
Oder wollen auch Sie den Anschein erwecken, dem sei nicht so?
Den \"Schönheitsliebenden\" ist mit diesem Trojanischen Pferd ja ein erfolgreicher Ritt gelungen!
Die „richtigen“ Leute wurden ja effizient mit einbezogen.
Wie heißt denn die Alternative zur Diktatur, die mit den Schlossfassaden zum Ausdruck gebracht wird?
Wer sich intensiv mit der Geschichte dieses Ortes und auch mit anderen, bisher präsentierten Alternativentwürfen beschäftigt hat (ich tue das seit 1993) kann meines Erachtens nur zu dem Schluss kommen, dass die Rekonstruktion der Schlüterschen Schlossfassaden richtig ist. Geschichtskittung hin oder her, Disney oder nicht, alle Plätze, die nach dem Krieg wieder nach altem Vorbild erstanden sind ziehen magisch die Menschen an. (Frankfurt Römer, Mainz Domplatz und viele andere Beispiele) Wer stellt in unserer Gesellschaft die Axiome auf: \"Das tut man nicht?\" Man tut eben doch, weil etwas Schönes durchaus unseren durch moderne Architektur strapezierte Augen wieder Linderung verschaffen. Verzeiht mir ihr Architekten, sehe ich mit die vielen Neubauten (etwa Friedrichstr oder jetzt neu an der Kreuzung Linden-Friedrichstr - Mercedes) an, dann hat man, wenn man einen Kasten gesehen hat, auch alle schon gesehen. Obwohl mir persönlich durchaus auch Kazleramt und manch andere Bauten gut gefallen. Auf dem Schlossplatz muss Berlin wieder eine Chance haben, Berlin zu sein. Und Berlin, dass ist für mich das Schloss. Und ich spreche bewusst subjektiv, weil mir die Diktatur anderer zuwieder ist.
Geschichtsklitterung hat an diesem Ort wohl Geschichte...
Es ist bei Gott nicht gut zu heißen, dass die SED - Dikataur der DDR das damals aufbaubare Stadtschloss gesprengt und damit Berlin um einen wichtigen Ort der Stadtgeschichte beraubt hat. Dies ist alledem vorweg zu nehmen.
Es ist jedoch bedenklich, dass man an selber Stelle einige Jahre später den gleichen Fehler erneut macht. Mit dem Abriss des Palastes der Republik an gleicher Stelle!
Man sollte bedenken: Dies war der Ort der Regierung der DDR!
Die selben Menschen die den Abriss des Palastes der Republik so stark befürworteten sollten einmal darüber nachdenken, ob Sie es dann folgerichtig nicht auch befürworten müssten, den dt. Reichstag wegzureißen und durch einen modernen Zweckbau zu ersetzen.
Nun kann man dem sicher entgegenbringen, der Palast der Republik sei der Ort einer Unrechtsregierung gewesen im gegensatz zum derzeitigen Regierungssitz der demokratischen Bundesrepublik. Das ist voll richtig! ABER: Man denke an den 2. Weltkrieg... Welche Rolle hatte da der Reichstag gespiel? (Ermächtigungsgesetz...) Dann könnte man noch sagen \" Das Gebäude wird an dieser Stelle nicht benötigt\" Nach der Meinung vieler widerum falsch, doch selbst wenn dies nicht so wäre... Warum reißt man dann nicht auch gleich noch das Wasserwerk in Berlin und die Paulskirche in Frankfurt ab? Gelände in jeweils bester Lage die sicher bei vielen Investoren Interesse wecken würden um hier Shoppincenter oder Bürogebäude zu errichten...
Da es also keinen wirklich guten Grund für den Abriss des Pal. d. Rep und einen Aufbau eines schlechten Abklatsches des Stadtschlosses gibt. Es handelt sich hierbei nur um eine widerholte Zerstörung eines geschichtsträchtigen Bauwerkes und dem Vergessen der DDR. In Nürnberg haben dies auch manche Gruppen mit Hitlers Reichs - Parteitagsgelände versucht. Es steht noch heute! Zum Leid vieler Bürger die trotzdem ihre Geschichte nicht durch vernichtung negieren wollen sondern Sie als geschehen annehmen und versuchen damit umzugehen.
Scheinbar ist Berlin dazu nicht in der Lage !
Es ist in meinen Augen ein Trauerzeugnis für die Stadt Berlin, wie auch für unser ganzes Land (Schließlich hat die Politik und viele Politiker das Vorhaben unterstützt, die vom Volk gewählt werden!)
Wenn man das Gelände schon seiner Geschihte bereinigt hat wre es vllt. Sinnvoller an dieser Stelle nicht einen neuen Betonbunker zu bauen, sondern ein entsprechend großes denkmal / Museum zum Leben in Berlin mit der Mauer sowie zum Gedenken an die Opfer an der Mauer und der DDR!
Das ist das vereinigte Deutschland in meinen Augen den Menschen schuldig die für das Ende der DDR und das erlangen von Menschenrechten gekämpf haben und ihr Leben dafür riskiert / geopfert haben!
Veitsbronn bei Nürnberg
07.10.2009
Johannes K. , 23 Jahre
Old Shatterhand
schrieb am 7. Oktober 2009 um 8:28
Sehr richtig, führt man den Gedanken weiter, muss man sich eingestehen, dass mit den königlich-kaiserlichen Hüllfassaden ein merkwürdiges Konstrukt entsteht.
Ein sprichwörtlicher Kolonialwarenladen, mit Wohlfühl-Pilaster, woran sich Family (Eistüte schleckend) von außen ergötzt, während sich Papa per Handy über seine neuen Anlageformen informiert,
die von Bauträgern in trivialste Häuslebauer-Architektur investiert wurden, wie sie auch unser Land prägt. – „Landhausstil“.
(gefräster „Schnitzbalkon“, Car-Board, Hirschgeweih, Kunststeinpflaster) – wie in den Prospekten.
Diese Asesoires gelten ja nunmehr schon als „Zeugen“ der „Guten alten Zeit“ – und sind wohl so was wie Placebo–Identifikationsobjekte – genau wie das neue Frankfurter-Future-Fachwerk, oder auch unser Berliner POMO-Korsett für 80Mio, dem sich die Sammlung über die „Wilden“ unterzuordnen hat.
Merke: Mit Pilaster und Architrav, (stehend für Ruhm und Ehre Preußens) hat man sich und seine Kultur zu identifizieren. Die Relikte der Wilden (die ich eh nicht verstehe) müssen mit unserer alten unbedenklichen Größe ummantelt werden, denn ich muß mich dessen nicht schämen!
Es ist erschütternd wie konfus die Präsentation des Ethnologischen Museums in der Ausstellung \"anders zur Welt kommen ist\". Wenn das der Vorbote des zukünftigen Humboldt Forums sein soll, dann: Gute Nacht. Heute müssen wir wirklich anders zur Welt kommen und endlich entdecken, dass wir eine Welt sind, die in jedem Moment voneinander abhängt. Uns verbindet die Erfahrung einer konstanten Bedrohung, aber auch das stetige Streben nach Veränderung. Wir wollen alle aus unserem Leben etwas \"machen\". Als Europäer tragen wir eine Verantwortung, diesem globale \"Wollen\" ein Forum zu geben: für die Freiheit des einzelnen und die soziale Verantwortung für \"unsere Welt\". Das könnte der Leitgedanke des Forums werden.
Gestern kam ich am Infostand in Hannover/Kröpke vorbei und wurde sehr freundlich begrüßt und informiert. Danke für das Engagement und das hervorragende \"Berliner Extrablatt\"! Viel Ausdauer und Erfolg!
Wenn hier soviel Zuspruch für das gute alte Schloß ist, warum nur eine Versammlung, warum nicht ein Bürgerentscheid gegen den geplanten Betonklotz? Die Mehrheit der Berliner denke ich ist für das Originalgetreue alte...die paar Hanseln, die sich Experten schimpfen und das Schloß auf Jahrzehnte verschandeln wollen, spielen mit Ihrer Stimme dann keine Rolle mehr.So funktioniert Demokratie.
Richtig! Wenn schon das Schloss neu aufgebaut wird, dann auch vollständig, nicht nur mit einer Hauptkuppel sondern auch mit den beiden kleineren Kuppeln an den Seiten. Ohne den hässlichen Betonklotz und mit allen Innenräumen in den Maßen/Ausmaßen, wie es vorher war.
Man darf um himmelswillen eine solch einmalige Gelegenheit, das Schloss in seiner Gänze und möglichst originalgetreu wiederherzustellen, nicht wegen Sparsamkeit oder zeitweiligem Geldmangel versäumen. Bei der Dresdner Frauenkirche war das auch anfangs das Argument der Gottlosen und Kulturlosen; und wie reich wurde und wird heute noch gespendet und wie glänzend steht Dresden heute weltweit da mit seiner neuen alten Frauenkirche. Das Kuppelkreuz sogar aus dem Englischen Königshaus.
Wenn unbedingt anfangs gespart werden muss, dann können ja die Innenräume zunächst zwar in den historisch getreuen Ausmaßen wiederhergestellt werden, allerdings erst einmal ohne die Innenauskleidung. Jedenfalls erhält man sich so die Möglichkeit, zu späterer Zeit auch innen alles wieder möglichst originalgetreu herstellen zu können, wenn die Grundrisse wieder stimmen. (siehe Bernsteinzimmer)
Aber ich bin fest überzeugt, dass auch dem Neuaufbau des Berliner Schlosses ausreichend Gelder zufließen werden.
Und stellen wir uns in Wort und Tat denen entgegen, die da herumposaunen, es sei gut, Altes mit neuen Elementen zu verbinden und das Schloss mit einer Stahlbetonseite abzuschliessen. Welcher Unfug ist denn das? Stahlbeton hat ganz andere Baummöglichkeiten als die seinerzeit beim Schloss verwandten Materialien: Stein, Eisen und Ziegel. Stahlbeton kann ganz andere Weiten überspannen und passt vom Material von seiner Struktur nicht als fassadengestaltendes Element hierhin. Also, nichts weglassen, alles so wieder wie es war, damit auch spätere Generationen die Schönheit dieses einmaligen städtebaulichen Ensembles von Stadtschloss, Berliner Dom, Werderscher Kirche, Kronprinzenpalais, Zeughaus und Museeumsinsel ungestört geniessen können
Das war das Wort.
Meine Tat:
ich bin dabei einen Vesammlung zu organisieren mit einem Vortrag eines Professors für Bauhistorie um Spendengelder für das Berliner Schloss zu sammeln.
Hilfe, allein die grausame Vorstellung dessen torpediert augenscheinlich meine Fingerfertigkeit. :-/
Es sollte natürliche heißen:
\"Hier vertut man die große Chance, eine \"Filetseite\" des Schlosses angemessen zu präsentieren, anstatt diese mit grober Baukastenarchitektur zu verstellen.
...ups, zu früh geschickt!
@Kreuzberger
Fortführen der Fassadenstruktur an der Spreeseite samt einer prächtigen Freitreppe als Anlegestelle. Das ist ein fantastischer Vorschlag. Jedem halbwegs funktionierenden Empfinden für baugeschichtlich, architektonische Schönheit, muss im \"Umschiffen\" der Museumsinsel der Anblick des Betonklotzes der geplanten Ostseite wie eine visuelle Watschen entgegenschlagen. Hier vertut man die große Chance, eine \"Filetseite\" des Schlosses mit grober Baukastenarchitektur zu verstellen.
Kreuzberger
schrieb am 30. September 2009 um 17:46
Noch glänzt da nichts. Kommt aber noch. Nur Geduld!
MitteinsHerz hat recht. Man sollte jetzt, da die Querelen um Stella eventuell zu zeitlichen Verzögerungen führen, nochmal überlegen, ob es überhaupt eines Architektenwettbewerbs bedarf. Gefragt sind vor allem Rekonstrukteure, Kunstgeschichtler und Architekturhistoriker und keine Kreativen, die hier irgendwelche Duftmarken hinterlassen wollen.
Überraschenderweise ist man ja nun vollkommen von den aufgefundenen Fundamenten überrascht und schon geht die Diskussion wieder los, was deren Erhalt wieder an Mehrkosten verursachen würde. Man sollte froh sein, diese zur baulichen Orientierung heranziehen zu können, man sollte sie soweit möglich erhalten und man sollte sie dort dokumentieren und überbauen, wo alles andere zu teuer würde. Aber Pragmatismus ist hier anscheinend nicht gefragt.
Falls sich herausstellen sollte, daß der Kostenrahmen durch die Menge an Steinmetzarbeiten gesprengt würde, ließe sich die Fassade erst einmal schlichter gestalten, um die Ornamentik nach und nach einzufügen. Es muß doch möglich sein, Interims-Steinquader so zu verbauen, daß sie später herauszunehmen und durch skulpturierte Steine zu ersetzen sind.
Die Spreefassade originalgetreu wiederaufzubauen wäre ja schön. Es gibt dazu, wie ich finde, nur eine einzige Alternative: Die Fortführung der Fassadenstruktur. Das wäre historisch nicht korrekt, aber authentischer als jede Neuinterpretation. Daß gerade die Wasserseite als öde Allerweltsfassade gestaltet werden soll, ist mir jedenfalls absolut schleierhaft. Warum wird hier nicht ein prachtvolle Schiffsanlegestelle mit breiter Freitreppe geplant?
Fragen über Fragen...