CAMPVS SOLIS
schrieb am 28. Oktober 2009
um
16:43
Die historische Kuppel muss um jeden Preis kommen!!! Ich schlage vor, die Kuppel mit im nächsten Fassadenkatalog aufzunehmen!!!
BITTE, HERR BODDIEN, SETZEN SIE SICH VEHEMENT DAFÜR EIN!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!
Daniel
schrieb am 28. Oktober 2009
um
10:03
Für so einen \"Schund\" (so muss man die aktuellen Entwürfe ja wohl nennen) werde ich definitiv nicht spenden!!! Hier wird eine einmalige Chance vertan.
MitteinsHerz
schrieb am 28. Oktober 2009
um
9:23
...Nachtrag:
Um mal sehen zu können, wie man relativ unaufgeregt einfach 1+1 zusammenzählt und alte Schönheit in neuem Kleid wiederkreiert, dem sei folgender Link ans Herz gelegt: http://www.neumarkt-dresden.de/
Dorthin werde ich mich \"virtuell\" nunmehr wieder wenden, auch schon um meiner grenzenlosen \"Berliner Enttäuschung\" wohltuende Wundpflege angedeihen zu lassen...
MitteinsHerz
schrieb am 28. Oktober 2009
um
9:13
...ich bin fassunglos...völlig geschockt...über alle Maßen enttäuscht...mir fehlen die Worte, die meiner grenzenlosen Mischung aus Wut, Trauer und Abscheu auch nur ansatzweise Ausdruck verleihen könnten über das von Oliver verlinkte Bild des zu erwartenden Erscheinungsbildes. Nein, dann bin ich auch dafür, einen kompletten modernen Bau dorthin zu \"kleistern\", um die alten Fragmente und den bewundernswerten Einsatz vieler Stukaturfachleute nicht wie Perlen vor die Säue zu werfen, sondern für eine Zeit aufzuschonen, in der Menschen endlich genug Rückgrat beweisen, um eine WIRKLICHE Rekonstruktion des guten alten Stadtschlosses zu wagen und gg. alle dümmlichen Unkenrufe DURCHZUZIEHEN...
SO wie dargestellt halte ich die ganze Aktion für lächerlich, peinlich, jämmerlich und ganz und gar UNTRAGBAR.
Sehr geehrter Herr von Boddien, vielen Dank für Ihre unendliche Mühe bis dato, aber an diesem Punkt ist das Projekt zumindest in meinen Augen gescheitert. Vielen Dank an \"Politik\", betonschädlige Kritiker und elendiges Lobbyistentum. Die große, letzte Chance für eine gerettete goldene Mitte dieser Stadt ist damit endgültig vertan. Ich wende mich mit Frustration und Ekel ab von diesem Herzblutprojekt und werde die Museumsinsel bei zukünftigen Berlinbesuchen meiden, um mir diesen stilistischen Herzschmerz nicht antun zu müssen...
Armes Deutschland! Adé...
Martin
schrieb am 28. Oktober 2009
um
9:06
Schade, vorher hätte ich auch eher gespendet!
Oliver
schrieb am 27. Oktober 2009
um
22:14
Es scheint nun doch keine Kuppel zu geben - auf den Seiten des Bundesministerium für Verkehr, Bau und
Stadtentwicklung ist die derzeitige und neue Ausführungsplanung zu sehen, dort ist die historische Kuppel verschwunden und durch eine \"Baumarkthaube\" ersetzt worden (ähnlich dem Eierbecher des Reichtstages). Zum Bild: http://www.bmvbs.de/static/humboldtforum-herbst-2009/091021_Perspektive%20Nordost.jpg
Damit ENTFÄLLT meine Spendenbereitschaft. Ein kompletter Neubau wäre dann wohl doch \"ehrlicher\".
Thilo Möller
schrieb am 26. Oktober 2009
um
20:17
Sehr geehrte Damen und Herren,
Ich habe nicht viel Zeit zu schreiben, aber der Stella Entwirf ist fürchterlich! Bitte noch mal überdenken - wagen Sie doch mal was!!! Dann spende ich auch gerne!
Mit freundlichen Grüßen,
Thilo Möller
SVM
schrieb am 26. Oktober 2009
um
16:25
Wenn man die aktuellen Meldungen so verfolgt, kann man nur noch mit dem Kopf schütteln. Für alle Schloßfreunde ist die moderne Ostseite schon schwer zu verkraften, wenn nun auch noch die Kuppel modern wird, dann sollte man das ganze gleich lassen. Niemand wird für einen solchen Zwitter spenden, ich übrigens auch nicht. Dazu kommen noch die fehlenden Innenräume, das Eckrondell, die Treppenhäuser etc.
Am Ende ist das Schloß dann nicht mehr als ein Betonkasten mit 3 aufgeklebten Fassaden. Dies kann niemand wollen. Das Schloß würde zur Karikatur seiner selbst werden. Es ist sehr betrüblich, wie hier eine riesige Chance auf Stadtreparatur einfach weggeworfen wird.
Ein solcher Schloßzwitter wäre doch nur Wasser auf die Mühlen all derer, die mit dem Disneylandargument durch die Lande ziehen.
Die Kuppel gehört als integraler Bestandteil zum Schloß dazu, auch müssen die historischen Treppenhäuser und die wichtigen Innenräume zumindest in ihren Abmaßen im Schloß wieder auftauchen, um zumindest die Chance auf eine spätere Rekonstruktion zu gewährleisten.
Das schlimmste an der ganzen Sache ist aber die abermalige Verunsicherung, die bei allen potenziellen Spendern jetzt wieder greifen wird. Niemand weiß doch heute, für was ein Schloß er eigentlich spendet. Solange das noch geklärt ist, wird man auch in Zukunft kaum mehr Spenden einnehmen. Und es sollte klar sein, dass viele Schloßfreunde kein Schloß mit moderner Kuppel wollen!
Ernst Ludwig
schrieb am 26. Oktober 2009
um
15:50
Da wollen sich nur Leute profilieren und ablenken. So mancher rheinische CDU-Hinterbänkler kann es hier den bösen Preußen mal wieder so richtig zeigen.
DAs ist nicht kleinkariert, das ist Pepitamuster, noch kleiner.
Der durch und durch unnötige Umzug des Bundesnachrichtendienstes von München nach Berlin kostet an die 1 Milliarde. Warum liest man darüber nichts, warum regt sich hier niemand auf?
Preussen
schrieb am 26. Oktober 2009
um
14:54
Dieses Land hat es nicht besser verdient! Anstatt man jetzt die Chance warnimmt und das Schloss \"gescheit\" baut, verschandelt man es nun doch mit einer achso tollen modernen Kuppel. Mein Gott sind wir unfähig, da würde Ulbricht noch neidisch!
Waldmann
schrieb am 26. Oktober 2009
um
14:15
Schlossbau verzögert sich, Kuppel bleibt fraglich.
BMOnline Humboldt-Forum: Bau des Berliner Stadtschlosses wird verschoben
http://bit.ly/4iDNRj
Kreuzberger
schrieb am 22. Oktober 2009
um
20:09
Wirklich unterstes Niveau, Hugo. Aber auch dermaßen unsachlich und unverschämt, daß Sie sich eher selbst ein Armutszeugnis ausstellen, als daß es Ihnen gelingen würde, andere zu diffamieren.
Aber natürlich sollte sich jeder selbst ein Bild dieser \"billigen Schloßbaubaude\" machen. Wenn Sie das erreicht haben sollten, dann hat Ihr verbaler Amoklauf doch noch etwas Gutes bewirkt 🙂
MacGeiler
schrieb am 22. Oktober 2009
um
18:52
Was ich gerade erlebe ist einen unsachlichen Herrn Hugo, der andere Meinungen die ihm nicht genehm sind nicht toleriert, und eine Frau deshalb beleidigt.
Ein wirklich sinnvoller Beitrag.
Hugo
schrieb am 22. Oktober 2009
um
16:10
Ich kann jedem nur empfehlen, sich mal in Boddin\'s billige Schlossbaubude (Infocenter am Berliner Hausvogteiplatz) zu begeben, dort nach einer ergrauten und verhärmten kleinen Vogelscheuche im Lodenlook Ausschau zu halten und versuchen mit ihr ins Gespräch zu kommen. Nach nicht mal 5 Minuten wird ein dünnschissbrauer Regen herunterprasseln: Sarazzin, Hohmann, rechte Elite in der CDU, linkes Prekariat, Unterschichtenregierung und die unnötige Bekämpfung „von Rechts“, „weil das alles nur medial aufgeputscht wird und gar nicht so ist...“ sind nur ein kleiner Teil der unappetitlichen Themen, die das verschlissene Eva-Braun-Imitat in kürzester Zeit abhandelt.
Sie wollen mal was erleben?
Dann gehen Sie da mal hin!
Olli
schrieb am 18. Oktober 2009
um
1:21
Das Stadtschloss MUSS zügig gebaut werden. Eine Weltstadt, die architektonisch wie London und Paris wirken will, braucht diese monumentalen Gebäude mehr denn je. Und keine freien Flächen!
Marc
schrieb am 12. Oktober 2009
um
18:59
@ Stop Stadtschlos
Blöd, dass sich Berlin nur mit ca. 30 Mio. an dem Projekt beteiligt. Eine neu angelegte Parkanlage wäre sicher teurer.
Kreuzberger
schrieb am 12. Oktober 2009
um
18:17
Und wenn man das Schloß auch als Hüpfburg gestalten würde, wäre euch das genehm?
Stop Stadtschlos
schrieb am 12. Oktober 2009
um
10:21
Schloss Mit Lustig Cancel The Castle!
Kundgebung gegen das Stadtschloss
Samstag, 17. Oktober , 15.00 Uhr
Berliner BürgerInnen rufen die Verantwortlichen auf die Pläne für das falsche Stadtschloss im Zentrum der Stadt auzugeben, da es mehr als ein halbe milliarde Euro kosten soll.
Am Samstag, den 17. Oktober wird sich eine Gruppe von Demonstranten auf dem Schlossplatz am Humboldt Forum versammeln.
Es wird eine farbenfrohe Kundgebung mit Musik und Hüpfburg zum Thema geben.
Das geplante Stadtschloss ist reine Geldverschwendung.
Besonders in Zeiten der Finanzkrise und wenn in Berlin andere wichtige, schon bestehenden Einrichtungen das Geld gekürzt wird und im baufälligen Zustand vor sich hin vegetieren.
Als Alternative soll der Schlossplatz in seinem jetzigen Zustand bleiben und als öffentliche Fläche oder Park genutzt werden.
Die Demonstranten nehmen das Scheitern des Architekturwettbewerbs für das geplante Stadtschloss zum Anlass, das Thema wieder neu ins öffentliche Bewusstsein zu bringen.
Nachdem das Projekt keinen Architekten hat, wird die Stadt Berlin aufgefordert ihre Agenda neu zu gestallten und sich erneuert die Fragen zu stellen, ob Berlin wirklich dieses Vorhaben tragen kann und will oder eben nicht.
Es gibt genügend bestehende Gebäude in der Stadt, in denen die möglichen Mieter öffentlicher Institutionen wie Bibliotheken, Universitätsfakultäten und Museen unterkommen können- und das bedeutend nachhaltiger und preisgünstiger.
Der Schlossplatz ist seit langem ein Ort, an dem Symbole der Macht errichtet wurden - zuerst die Macht der preußischen Herrscher, dann der sowjetischen Behörden. Nun eine kleine, aber mächtige Gruppe der Geschäftsleute will ein weiteres Symbol der Macht dort errichten.
Schuß damit! Der Schlossplatz soll befreit werden von diesen Symbolen und einfach leer gelassen werden.
BürgerInnen und GegnerInnen des geplanten Stadtschlosses sind eingeladen am 17. Oktober um 15 Uhr sich am Schlossplatz einzufinden. Friedlich, mit Spaß und Freude kommt in königlichen Gewändern und Transpis und besetzt, nutzt und definiert als Volk euren Schlossplatz neu.
Mehr Informationen auf www.stopstadtschloss.com
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EN:
Schloss Mit Lustig Cancel The Castle!
Demonstration against the Stadtschloss
Samstag October 17, 15.00
Berlin citizens will call on the authorities to abandon their plans to build a fake castle in the center of the city at a cost of more than half a billion euros.
On Saturday October 17, a group of demonstrators will gather at the Schlossplatz, the site of the proposed ‘Humboldt-Forum’.
They will hold a colourful demonstration featuring music and a jumping castle.
Their main message is that the Stadtschloss is an unnecessary waste of money, especially during a financial crisis, at a time when many other services in Berlin are under-funded and in a state of disrepair.
Instead, demonstrators propose that the Schlossplatz be left in its current empty state to be enjoyed as a public park.
Demonstrators have decided to act now due to the recently-exposed mishandling of the architectural competition. Now that the project is without an architect, it is a good time for the city to completely reconsider whether it wants or needs this building at all.
The public institutions that have been proposed as tenants of the Stadtschloss – including the city library, university faculties and museum departments – can accommodated in other existing buildings at a much lower cost.
The Schlossplatz has long been a site where symbols of power have been erected - first the power of the Prussian rulers, then the Soviet authorities. Now a small but powerful group of business people want to build yet another symbol of power there. Instead of this constant adjustment of history, demonstrators call for the location to be left empty and free of symbols.
Citizens who are also against the Stadtschloss can join the demonstration at the Schlossplatz at 15.00 on Saturday August 17. Organizers are inviting the public to bring their own signs, to dress as royalty, and to enjoy a playful, peaceful demonstration.
More information: www.stopstadtschloss.com
Kreuzberger
schrieb am 10. Oktober 2009
um
20:36
Ergänzend zu Mc Geilers Beitrag möchte ich auf den Abriß und Wiederaufbau des Hildesheimer Knochenhaueramtshauses hinweisen (Startseite, Rubrik Rekonstruktionen).
In den 60er Jahren entstand an dessen Stelle ein moderner Hotelbau, der aber vernünftigerweise wieder abgerissen wurde.
In den 60ern wurden in Westdeutschland übrigens ganze Fachwerk-Dörfer durch eine grassierende Sucht nach Eternitfassaden und futuristisch-häßlichen Eingangstüren verschandelt, was dann durch Unmengen an Geranien und schmiedeeisernen Geschmacksverirrungen wieder zu kaschieren versucht wurde, nach dem Motto \"Unser Dorf soll schöner werden\" 🙁
Mac Geiler
schrieb am 10. Oktober 2009
um
12:47
@ Johannes K.
Sie ziehen die Grenzen etwas zu scharf.
Soll ich alles stehen lassen welches eine historische Bedeutung hat?
Genau genommen haben alle Klötze ihre historische Bedeutung, und zwar als Bauten ihrer Zeit, die ja einzigartig ist und nicht mehr wiederkommt.
Soll man deshalb alles erhalten? Wo ist die Grenze?
Natürlich hat der Palast der Republik eine ganz besondere Bedeutung.
Andererseits ist der Kulturhistorische Wert, der sehr wichtig ist und den Sie gar nicht berücksichtigen, gleich null.
Einfach gegossener asbestverseuchter Beton. Und dazu nicht älter als ein paar Jahrzehnte.
Wie können Sie das mit dem Reichtag und anderen vergleichen?
In Husum steht ein Heimatmuseum, etwa 36 unter den Nazis gebaut.
Und das stört mich nicht die Bohne, weil es, im Gegensatz zu den drumherumstehenden Häusern die während der Demokratie gebaut wurden, schön ist. Außen wie innen.
Fassaden dienten in erster Linie dem Erfreuen des auges. Dem Schmücken des Hauses. Bei räpresentativen Bauten gaben sie oft auch einen Vorgeschmack auf den Inhalt oder die Funktion des Gebäudes. Alles in Harmonie mit anderen Fassaden der Nachbargebäude.
Dieser Beton aber erfreut aber meine Augen nicht, sondern verursacht eher Augenkrebs.
Der Asbest verursacht noch zusätzlich Lungenkrebs, für mich also ein doppelter Grund so etwas zu entfernen.
Sie als fast Nürnberger wissen vermutlich das wir im Jahrtausend alten Nürnberg bis 1944 eine komplett erhaltene Mittelalterstadt hatten.
Es gab seit dem Mittelalter (!) ein Baugesetz welches besagte, das alle neuen oder renovierten Fassaden sich dem Stadtbild fügen müssten.
Harmonie und Schönheit bis zum Himmel.
Deshalb war sie schon vor 200 Jahren ein Touristenmagnet für alle Europäer. Amerikaner, Engländer, Franzosen...alle haben sie diese unglaubliche Stadt besucht und darüber geschrieben.
Nach 1944 war von dieser Stadt gar nichts mehr übrig.
Man hätte die Ruinen ja auch stehen lassen können. Historisch bedeutend wären sie ja, als Symbol der Auslöschung einer kompletten Stadt an einem Tag.
Statdessen hat man wenigstens einige Häuser rekonstruiert um wenigstens einige Straßenzüge historisch aussehen zu lassen. Auch das Dürerhaus womit die Stadt so wirbt, ist eine Rekonstruktion mit ein paar original Balken.
Wenns nach mir ginge würde ich Nürnberg bis auf das rekonstruierte komplett einstampfen und den Zustand von 44 wiederherstellen. Dabei ist mir die historische Bedeutung von häßlichen Klötzen egal.
Die soll man im Museum als Miniaturen ausstellen, hauptsache ich muß sie nicht tagtäglich im Vorbeigehen sehen.
Es gibt übrigens mitten im Neumarkt in Dresden einen ähnlichen Klotz, den Kulturpalast.
Er verhindert eine weitgehende Rekonstruktion des Neumarktes weil er mitten im Weg steht.
Und jetzt kommt das beste: auf dem Beton sind kommunistische Malereien und deshalb steht das ganze Ding unter Denkmalschutz. Daran können Sie sich ja für den Rest ihres Lebens erfreuen, denn mindestens so lange wird es stehen.
Ich hingegen werde den Bereich meiden und mich eher vor des Semperoper aufhalten.
Brühlsche Terrasse und so.
Die ist viel schöner.
Grüße