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Wilhelm von Boddien

 

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3015 Einträge
S.Hartmann schrieb am 29. April 2010 um 15:00
@ Kreuzberger Also ich kenne viele die gerade zur Mauerzeit nach Ost wie West-Berlin kamen, da hier jeweils gewisse Freiheiten herrschten die im Rest der Ost- und Westrepublik nicht herrschten. Und dabei handelt es sich gerad um Bildungsbürger.
Kreuzberger schrieb am 29. April 2010 um 0:53
Herr Hartmann, wenn Sie die Berliner Friedhöfe meinen, haben Sie natürlich vollkommen recht. Ansonsten haben die Nazizeit und vor allem der Mauerbau doch ihre Spuren hinterlassen. Wer konnte, setzte sich nach Westdeutschland ab und wer blieb, für den war im Westen der alljährliche Fleischerball der Höhepunkt des kulturellen Lebens und im Osten die von langer Hand vorbereitete Platzierung am Tresen des Palastes der Republik 🙂
S.Hartmann schrieb am 28. April 2010 um 12:19
Also Herr Ludwig da liegen Sie aber voll daneben. Es ist in ganz Berlin ein ausgeprägtes Bildungsbürgertum vorhanden. Berlin war in den 50iger bis 70iger Jahren bestrebt eine moderne Stadt zu werden. Dabei wurden einige Fehler begangen. Doch haben sie Berlin auch zu Deutschlands abwechslungsreichster Architekturstadt gemacht. München kann man übertrieben als hübsch aber langweilig bezeichnen.(da fehlt einfach der Grosssstadtcharme) Und was nützen uns Städte, die schön anzuschauen sind, wie Paris(wo ich lebe) die aber für viele Menschen wenig lebenswert sind?
Ernst Ludwig schrieb am 23. April 2010 um 14:06
Der Vorschreiber hat leider zu recht. Wenn im Nachkriegsmünchen die gleichen geistigen Kaliber am Werke gewesen wären wie in Berlin - armes München. Weder Residenzschloß noch Nationaltheater, alles wäre nicht wieder aufgebaut worden. Aber bei aller Liebe zu München -, Berlin ist unser aller Hauptstadt und die dürfen wir nicht den Berlinern allein überlassen. Besonders im Osten hat die Kleinbürgermentalität gesiegt, das Bildungsbürgertum ist dort weitgehend verschwunden.
griechenstattkriecher schrieb am 23. April 2010 um 13:36
Ein Tag Berlin hat genügt, um all die architektonischen Scheußlichkeiten Münchens wieder vergleichsweise schön zu finden! Langjährige Architektenausbildungen, womöglich noch zum Stadtplaner, machte es möglich! Die Griechen haben sich tolle Olympische Spiele geleistet, ein Calatrava-Stadiondach vom Feinsten, die haben halt noch Schönheit im Blut - und Mutti begleicht jetzt freudig erregt die Rechnung mit deutschen Steuergeldern! Da gehen plötzlich zig Milliarden EUR adhoc! Problemlos, ohne Protest und langer Rede! Dann spart mal weiter dafür an euerem Schmalspurwiederaufbauschloß für Arme, man findet sowieso, dass für die Zombies, die da in Berlin rumlaufen, alles, was über Funktionen wie erst mal Dach über den Kopf bis hin zu Kanalisation hinausgeht, rausgeschmissenes Geld ist! Geistig Kastrierte wie die Berliner und Umgebung brauchen kein anregend kulturelles Enviroment, die brauchen nur sichergestellte funktionale Möglichkeiten vom fressen bis hin zum scheißen als vollendetes Lebensglück, für Ausgaben über alles andere kann der Berliner sich aufregen, sicherstellend, dass die so gesparte Kohle beispielsweise sinnvoll alternativ in Afghanistan verballert wird!
Delattre schrieb am 22. April 2010 um 16:07
Betr. Nachgefragt. Anknüpfend an meinen Beitrag, erlaube ich mir kurz - auch um mögliche Missverständnisse in der Sache zu vermeiden - nochmals u.a. auf folgende Beiträge/ bzw. Autoren aufmerksam zu machen: Peter Bürger \"Die Echtheit der alten Steine\", Burcu Dogramaci \"Gustav Oelsner, Stadtplaner und Architekt der Moderne\", Tilman Harlander \"Stadtwohnen\", Christoph Mäckler, Gert Kähler, Jörn Düwel und Werner Durth. Beste Grüße
FreiburgerJurist schrieb am 21. April 2010 um 9:56
Ich würde zu gerne einmal ein Experiment machen: Jede der hier widerstreitenden Parteien bekommt sämtliche Rechte und Pflichten des Bauressorts einer Stadt zugeschrieben. Maus und Liebknecht bekommen z.B. Hannover und wir bekommen Bremen. Es dürfen dabei keinerlei übermäßige Ausgaben getätigt werden. Es läuft alles über Gestaltungssatzungen, Bauordnungen, Architektenwettbewerbe und Investoren. Nach ca. 60 Jahren würde ich die beiden Städte gerne vergleichen, indem man Tourismuszahlen vergleicht, nach der Zufriedenheit der Einwohner fragt und die Entwicklung der Einwohnerzahlen betrachtet. Leider ist das nur ein Denkspiel, würde die Städte aber nichts kosten und zudem hätten sie echte Experten in ihren Ausschüssen sitzen, die sich mit Kunstgeschichte, Architektur, Stadtplanung, Sichtachsen etc. auskennen. Mir persönlich würde dabei nur Hannover etwas Leid tun, aber wahrscheinlich würde ohne die Maus genauso gebaut werden.
MitteinsHerz schrieb am 21. April 2010 um 8:40
Vielen Dank FJ. Das klingt doch schon wieder hoffnungsvoller als die verg. Meldungen, die, so sie denn überhaupt kamen, eher negativen Ursprungs waren und im Allgemeinen eher ein Gefühl von Stagnation vermittelten, was einer allgemeinen Spendenbereitschaft doch eher entgegenwirkt. Mir fehlt ein wenig die frühere \"Aufbruchstimmung\". Mir ist derzeit zu viel \"Verwaltungsmahlen\" und \"Tanz der persönlichen Eitelkeiten\" im Spiel und zu wenig erkennbarer Kampf um die elementare Sache ansich. Ich kann da immer wieder nur das Beispiel Dresden mit Frauenkirche und der acht neu-historisch entstehenden Quartiere um den Neumarkt benennen, wo alles in meinen Augen verglichen unerklärlich forscher, weniger kompliziert und absolut dem barocken Erscheinungsbild dienlicher abgelaufen ist und abzulaufen scheint als in unser aller Hauptstadt bei \"nur einem\" Gebäude. Kann ich ehrlichgesagt nicht so recht nachvollziehen, was die Sache in Berlin derart verschleppen läßt und im Endeffekt dann auch noch dem Schinkel-Freund ein \"Zähneknirschen\" in die Mimik treibt, was das Endprodukt betrifft. Hier sei auch beispielhaft die \"Rekonstruktion\" des benachbarten Neuen Museums herangeführt. Warum hier nicht \"einfach\" der Stülersche Ursprung zur Basis einer echten Rekonstruktion genommen worden ist, und dafür das ungleich aufwändigere Konzept der Stararchitekten Chipperfield in Auftrag ging, will sich mir nicht erschließen. Hier kann es wiederum nur um ein Schmierentheater auf höchster Bühne mit all seinen Animositäten und Beziehungsgeflechten der politisch-kulturellen Verantwortlichkeit gegangen sein. Für mein Gefühl wäre die möglichst originale Wiederherstellung des historischen Gesamtensembles die einzig naheliegende, weil dem Auge schmeichelnde, Wiederaufbauform gewesen. Wenn ich da jetzt an den klotzigen Entwurf für die zu erstellenden Kollonaden vor dem Museum denke, graust es mich nun schon. In diesem Zusammenhang plädiere ich natürlich auch für die möglichst vorbildnahe Neuerstellung des Stadtschlosses, um den Bogen wieder zur eigentlichen Sache hier zu spannen... 😉
FreiburgerJurist schrieb am 21. April 2010 um 7:22
@MitteinsHerz Wenn ich richtig informiert bin, werden Ende des Monats die neuen Pläne veröffentlicht. Außerdem ist dem Pressespiegel zu entnehmen, dass die meisten Politiker (erfreulicherweise auch Herr Wowereit) sich für die Barockfassade und sogar die Kuppel aussprechen. Eine zeitliche Versetzung, sprich erst Humboldtforum, dann Fassaden, wird es wohl nicht geben.
MitteinsHerz schrieb am 20. April 2010 um 14:42
...das mäuslein ist in jeglicher Sequenz ihrer Aussagen einfach nur noch unerträglich und der Sache natürlich völlig undienlich, ja tendenziell unterminierend. Werte Schloßfreunde, nur ein kleiner Tip am Rande: Ignorieren ist einzig der Trolle Tod! Was mich an dieser Stelle seit Wochen viel mehr umtreibt, ist der mangelnde Austausch über den definitiven Fortgang der Dinge mit der informierten Verantwortlichkeit dieser Seite.
maus schrieb am 20. April 2010 um 9:58
Nun, es ist auch amüsant, wie ein Verein der Öffentlichkeit auf der Nase herumtanzt. Um eine sachliche Diskussion zu führen braucht man sicher alles andere als einen „starken Bizeps“, aus der Anonymität herausgelöst, wäre es eben einfacher die demagogisch anmutenden Wendungen auszuschließen, die versch. Mitglieder hier einbringen. _____ @Delattre, in diesem Gästebuch geht es um „ideologische Schubladen“, Mitglieder haben diese von Anfang an bemüht, um vereinsinterne Ziele auf eine politische Ebene zu heben, was ja auch gelungen ist. _____ Architektonisch gesehen geht es am Ende nicht nur um Fassaden, sondern, dass dadurch der Entwurf für ein „Humboldt-Forum“ maßgeblich beeinflusst wurde, und wird. (Im Übrigen resultiert der Beschluss an sich, dass es ein „Humboldt-Forum“ sein soll, aus einer Not heraus ...) Für ein Schloss gab es noch nie eine Mehrheit. Lediglich die Fassaden sind es, die anerkannt wurden, wobei die öffentliche Hand damit leben muss, die Nutzung, die nun den eigentlichen Gegenstand des allgemeinen (offiziellen) Interesses ausmacht, dieser Hülle unterzuordnen. Immerhin hielt man es richtigerweise für unverantwortlich diese Hülle finanziell in das übrige Projekt mit einzubeziehen, sodass sie über private Spenden finanziert wird. Aber - 4. Absatz hier: http://www.tagesspiegel.de/politik/immer-neue-vorwuerfe-gegen-tiefensee/1363528.html _____ @Delattre, zu ihren Argumentationen (2162) „Moderne Aufbaupläne“ stießen damals sicher auch auf das Verständnis vieler Menschen. Konzepte zu damals (!) modernem Städtebau wurden allerdings schon in den 20er Jahren entwickelt. Ihrem Beispiel vermag man aber nicht zu folgen, - wenn ein Minister Speer in der NS-Zeit moderne Aufbaupläne guthieß, so ist ihrer Meinung nach, Architektur/Städtebau der Moderne ein Ausdruck dieser Diktatur? Das Schloss wäre sicher kein Ausdruck dieser Zeit, und gegen einen Abriss hätte man sich sicher verwahren sollen. Allerdings steht das Schloss auch nicht für demokratische Traditionen in unserer Bundesrepublik, das kann man nicht leugnen. Geschichtliche Aspekte museal aufzuarbeiten, bietet sich hingegen an authentischen Objekten an. Auch geben sie hier ein Missverständnis weiter, indem sie Städtebau auf die Architektur reduzieren. Im Falle des Humboldt-Forums geht es um Fassaden, also streng genommen um eine formale Sprache. Städtebauliches Volumen und Nutzungen würden auch hinter anderen Hüllen platz haben. _____ Hier wirbt man für Geld, wogegen nichts einzuwenden ist. Aber scheinbar ist verschiedenen Mitgliedern dazu jedes Mittel recht. Verblendung und Verdummung lässt sich aber eben leicht aushebeln. Das gelingt mühelos. Viele Grüße
Langenberg schrieb am 19. April 2010 um 22:53
Es ist schon amüsant, wie ein \"trolliges\" Mäuslein seit Wochen anderen Leuten auf der Nase herumtanzt.
Kreuzberger schrieb am 19. April 2010 um 20:51
@Maus \"Das wagen sie aber nur hier. Säßen sie Diskussionspartnern gegenüber, käme folglich nichts mehr zum Vorschein.\" Auf YouTube gibt es User, die ihren Kontrahenten den Umfang ihres Bizeps mitteilen, sobald sie argumentativ am Ende sind. Solches Prollverhalten wollen wir hier doch bitte nicht einführen 🙂
Oli schrieb am 19. April 2010 um 19:03
Das Berliner Schloß wird kommen, vielleicht erst in Teilen, aber es kommt. Sinnvoll für einen zügigen Spendenfluss wäre aber ein klares Bekenntnis der Politik auch zur Kuppel und den Innenportalen. Das Mißtrauen der Bevölkerung ist groß, da Übergangslösungen gerne im Nachhinein Bestand haben und kaum mehr geändert werden. Hätte man das Schloß als Schloß und als Ganzes realisiert (auch bei enormen Mehrkosten), wäre die Spendenbereitschaft sicher enorm - siehe Dresdner Frauenkirche. Dennoch bietet das Grundgerüst mit Sandsteintapete mutigeren Generationen eine gute Ausgangssituation, den Ausbau zu vollenden. Unsere Generation ist leider die der halbherzigen, gutmenschlichen und innerlich zerfressenen Zauderer. Menschen wie Maus demonstrieren das hier eindrücklich und kaschieren dies mit pseudo-intelektuellem Halbwissen. Berlin ist eine große und häßliche Stadt, arm aber sexy wie ein bekannter Lokalpolitiker über die Brache hinwegtäuscht. Das Schloß tut der Keimzelle Berlins gut. Vielleicht hat dies Signalwirkung auf umliegende Viertel. In ganz Deutschland haben die Menschen die \"Schnauze voll\" von der billigen, klotzigen und häßlichen Wegwerfarchitektur mit Baumarktcharakter: Siehe Dreden, Frankfurt, Erfurt, Halle, Braunschweig und und und... Und jetzt wird erstmal was gespendet für Berlins Mitte...:-)
Delattre schrieb am 19. April 2010 um 18:32
Nein, so geht es einfach nicht. Pardon, ich habe jetzt sicher nicht die Zeit auf jeden in diesem Gästebuch veröffentlichten Unsinn eingehen zu können. Die Komplexität der Architekturgeschichte lässt sich nicht in einfache - ideologische - Schubladen pressen. Manche der notorischen Erneuerer sind schlicht blind geworden gegenüber der Baugeschichte. Mit ihrer - pardon - Verblendung verhindern sie ein intelligentes Gespräch über das Bauen; über die Wiederherstellung einer vernünftigen Balance zwischen Geschichte (vor 1933!!!) und Erneuerung. Das in den 30er Jahren von Ernst Neufert geschriebene Buch \"Bauentwurfslehre\" sollte nach Auffassung von Albert Speer die Grundlage für den Wiederaufbau nach dem Krieg sein. Nach Speer ermöglichte der neue serielle und industrialisierte Wohnungsbau einen zügigen Wiederaufbau der im Krieg zerbombten Städte. In seinem Vorwort lobte Albert Speer diese Architektur der neuen Wohnmaschine -\"Der Mensch, das Maß aller Dinge\"-. Die in der NS-Zeit entwickelten Pläne hatten einen nicht unbedeutsamen Einfluss auf die Wiederaufbauplanung der Städte in Ost- und Westdeutschland nach 1945. Abschließend erlaube ich mir hier u.a. auf die Bücher von Durth, Werner (\"Deutsche Architekten 1900...1970) Jörn Düwel, Gert Kähler und Burcu Dogramaci (Gustav Oelsner Stadtplaner und Architekt der Moderne) zu verweisen. Vielleicht können einige Kritiker dann eher nachvollziehen, warum meiner Auffassung nach die Rekonstruktion einzelner (historisch und kulturell bedeutsamer) Bauten durchaus vertretbar; mehr noch schlicht notwendig ist.
FreiburgerJurist schrieb am 19. April 2010 um 17:11
@maus Komisch, dass Sie immer nur unsere Ausdrucksweise kritisieren, anstatt echte Argumente zu liefern. So geht das schon seit Monaten und der Bau des Schlosses rückt immer näher. Strengen Sie sich bitte mehr an, vielleicht wird das Schloss dann ja in 30 Jahren abgerissen und der Palast der Republik wiedererichtet. Bis dahin sollten Sie sich mit Kritik an der Umsetzung zurückhalten. Wir hätten auch gerne ein originalgetreues Schloss: auf den Zentimeter genau, mit allen Originalteilen, aus Backstein gebaut, ohne Beton. Aber Leute wie Sie, die das Projekt seit Jahren torpedieren, haben uns zu diesem \"halben Kram\" genötigt, indem sie dieses Schloss als etwas \"Böses\" stilisieren. Als wenn hinter dem Berliner Dom Georg Friedrich Prinz von Preußen hockt und nur wartet sich als Alleinherrscher die Krone aufzusetzen. Deshalb wurde das Schloss regelrecht ausgeweidet, und das sogenannte Humboldtforum hineingestopft. Sie kritisieren die Diskrepanz von innen und außen und die Künstlichkeit des Projektes, dabei sind Sie und die Ihrigen es, die dieses Gebäude nicht als Gesamtkunstwerk und einfach nur als Schloss ertragen können. Der \"Propagandaminister\" hat gesprochen.^^
maus schrieb am 19. April 2010 um 8:48
@Kreuzberger Nun, sie sind eine der Propagandafiguren dieser Webseite. Von mir aus können sie diese Waschtrommel hier wieder etwas ankurbeln, dazu sind sie ja abgestellt, schon seit geraumer Zeit. Ihre „Maschen“ gleichen jenen, die schon unten beschrieben wurden. Da es ja an überzeugenden Argumenten mangelt, müssen sie eben auch in die „Demagogie-Kiste“ greifen, und dem Leser irgend etwas vorlügen, das machen sie, indem sie die Argumente der Gegenseite aufschnappen, und diese dann umdrehen. Das wagen sie aber nur hier. Säßen sie Diskussionspartnern gegenüber, käme folglich nichts mehr zum Vorschein. Viele Grüße PS: Hatte ich unten schon einmal geschrieben: „Die Widersprüche, die das Projekt beinhaltet sind nun einmal manifestiert, ich glaube, statt sie zu leugnen, sollte man ihnen einfach ins Auge sehen.“ *** Gruß Aber mit Ironie: Da die Spendensumme nicht eingebracht werden wird, hat Berlin eben eine Werksteinfassade/Sichtbetonfassade. Oder aber, Charaktere, wie sie hier erkennbar werden, versuchen wieder durch die Hintertür „Politik“, am Rest vorbei, etwas herauszuholen. Eine Rohbaufassade wäre aber eigentlich eine wahrhaftigere Aussage, oder Architektursprache, da der tatsächliche „Wille“, oder „Unwille“ zum Ausdruck käme. Insofern war der sonderprämierte Entwurf, der diesen einfachen Sachverhalt zum Thema machte, wohl der bessere (Kuehn Malvezzi)…
Kreuzberger schrieb am 16. April 2010 um 22:54
Maus, Sie scheinen tatsächlich nicht in der Lage zu sein, den Unterschied zwischen einer Rekonstruktion und einer freien und phantasievollen Nachempfindung korrekt definieren zu können. Das verbindet Sie immerhin mit denjenigen, die hier ebenso abschätzig wie abwegig von Zuckerbäckerstil und Disneylandarchitektur schwafeln, sich aber vehement für inhaltsleere modernistische Zugaben einsetzen!
Liebknecht schrieb am 15. April 2010 um 13:52
Interessant. Wer nicht das Boddiensche Billigschloss will, soll nach Nordkorea. Nochmal: ne Fassade allein macht kein Schloss. Ist das so schwer zu verstehen? Es kommt immer noch mehr auf den Inhalt an als auf die Verpackung. Bis auf die Katastrophe Braunschweig ließen sich die meisten Wiederaufbauten auch von diesem Gedanken leiten ...
DieterMuc schrieb am 15. April 2010 um 6:39
Bin kein Berliner aber nicht weit davon aus Dessau geb.,leider kann der Rest vom Dessauer Schloss nicht mehr aufgebaut werden,schade. leb in München.Als ich jetzt im März in Berlin war da entdeckte ich einiges im Tierpark im Affengehäge,dort liegen verstreut einige Teile vom Schloss die man unbedingt verwenden muß!!!!!!!!!!!!!!