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Wilhelm von Boddien

 

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3015 Einträge
FreiburgerJurist schrieb am 13. August 2010 um 10:45
\"Ich würde anstelle des Stadtschlosses in Berlins Mitte lieber einen fantastischen großen Spielplatz gestalten. Dort könnten dann die Kinder aller Nationen zusammenkommen und miteinander spielen.\" Wenn Libeskind so etwas schreibt, braucht er eigentlich keine Gegner mehr, denn diese Aussage lässt an Naivität und Ignoranz keine Wünsche offen. An dieser Stelle kann einfach nichts anderes stehen, als das Schloss. Dieser angebliche Gegenvorschlag ist hingegen nur ein freihalten der Fläche. Ein anderes Gebäude dieser Größenordnung würde einfach nicht passen und sieht anscheinend sogar Herr Libeskind so, wenn er einen Spielplatz vorschlägt. Das Schloss macht ihm nur wegen der barocken Fassaden Angst, auf die er keinen Einfluss hat und deren Sinn und Zweck ihm wohl auf immer und ewig verborgen bleiben wird.
Ernst Ludwig schrieb am 10. August 2010 um 15:58
Spenden muß man so und so, ganz gleich, welche Konzeption sich nun durchsetzt. Die Spenden allein garantieren soviel Schloß wie möglich. Nur mit ordentlichem Spendenfluß besteht die Hoffnung, daß Treppenhäuser, historische Innenräume und vor allem die Kuppel denkmalsgerecht wiederhergestellt werden. Zu sagen, ich spende nicht, weil mir das Konzept Humboldtforum nicht gefällt, heißt alles zu gefährden. Dann haben wir am Ende einen modernen Bau, vielleicht mit einigen barocken Zitaten. Mehr nicht. Mir gefällt das Konzept auch nicht. Mit viel Bauchschmerzen habe ich es hingenommen, weil offenbar nur so der Baukörper Schloß wenigstens in seiner äußeren Hülle - für das Stadtbild so wichtig - wiederersteht. Ideal wäre in der Tat eine Gemäldegalerie, z.B. die am Kulturforum derzeit so abseits und stiefmütterlich behandelt wird, ebenso andere historische Museen, die auf die europäische, deutsche und vor allem preußische Kulturtradition aufbauen. Einbäume aus Amazonien oder Informationen über die Beschneidungsriten in Ozeanien interessieren mich nur marginal. Gewiß, das kann man sich auch mal anschauen, aber doch nicht an so einem prominenten und zentralen Ort wie am Schloßplatz. Das Stadtschloß ist hier gewiß der ungeeigneteste Standort. Vielleicht kann man die Diskussion über die Nutzung nochmals anfangen. Der Förderverein - falls er es denn überhaupt will - kann das aber nur, wenn er die Spendenmillionen in der Hinterhand hat. Sonst ist er nur lästiger Bittsteller, der nicht berücksichtig wird.
viking1979 schrieb am 10. August 2010 um 15:07
Das sehe ich auch so. Mal ehrlich! Was erwarten wir denn von einem Schloss? Das es nicht nur außen eine schöne Verpackung ist, sondern auch innen hält, was es außen verspricht. Das ganze Konzept mit dem Humbodt-Forum hört sich zuerst ja ganz schön und großartig an. Aber letztendlich interessiert das doch keinen, wenn es denn verwirklicht wird! Dafür gibt es auch überhaupt keinen Bedarf. Ich fände es richtig, wenn die wichtigsten Innenräume des Schlosses rekonstruiert würden. Auch die Innenräume des Schlosses müssen in Zusammenhang mit dem Äußeren als Gesamtkunstwerk und Gesamtkonzept gesehen werden. Man denke nur mal an so prachtvolle und künstlerisch wertvolle Räume wie den Rittersaal oder den Elisabethsaal. Ganz zu schweigen von den klassizistischen Räumen der Königskammern. Wieso versucht man nicht solche einzigartigen Kustwerke zu rekonstruieren? Wenn es nur um die Kosten geht, kann man die Räume doch nur provisorisch in den alten Maßen wieder herstellen und erst später im Laufe der Jahre nach und nach wieder herstellen. Das Schloss liegt doch gegenüber der Museumsinsel. Was liegt das näher, als es in das Konzept der Museumsinsel mit einzubeziehen. In den nicht-historisch bedeutenden Gebäudeteilen des Schlosses könnten Gemälde und Ausstellungsstücke gezeigt werden, die in den anderen Museen der Museumsinsel keinen Platz gefunden haben. Es könnte eine oder mehrer Gemäldegalerien dort eingerichtet werden oder auch wechselnde Ausstellungen. Auch das ehemalige Hohenzollernmuseum wieder aufleben zu lassen und im Schloss einzurichten, wäre eine gute Idee. Man könnte die großen historischen Räume des Schlosses für offizielle und repräsentative Zwecke nutzen wie z.B. Staatsbesuche und Empfänge. Damit würde man ja auch dem ursprünglichen Nutzungskonzept des Schlosses entgegenkommen. Ein auch innen historisch weingstens zum Teil wiederhergestelltes Schloss ist doch ein viel größerer Publikumsmagnet, als eine alte Hülle mit hochtrabendem modernen Konzept für das Innere, das die meisten Menschen nicht verstehen oder interessiert. Die außereuropäische Kunst ist ja nicht ohne Grund nicht gerade ein Publikumsmagnet. Das liegt nicht nur an der etwas ungünstigen Lage in Dahlem. Es ist halt nicht so interesant für die breite Masse, wie Kunstwerke aus dem europäischen Raum und Schätze der Antike. Und es ist ein Irrglaube anzunehmen, dass man das Interesse an dem Museum steigern kann, wenn man es auf den Schlossplatz verlegt. Vielmehr schadet man damit eher dem Konzept des Schlosses. Auch das Wissenschaftsmuseum der Humbodtuniversität könnte man anderweitig unterbringen und ausstellen. Und für eine Bibliothek braucht man kein Schloss und für ein Schloss nicht (zwingend) eine Bibliothek. Wenn ich das Verständnis der Menschen für die Andersartigkeit der verschiedenen Kulturen fördern will, kann ich auch ein entsprechendes Zentrum an anderer Stelle errichten und dnan auch in einem modernen Gewand, wie es für so ein Konzept passender wäre. Es gibt hinter dem Schlossareal auf der anderen Seite der Spree doch eine goße unbebaute Grünfläche. Wieso läßt man das Schloss nicht einfach Schloss sein. Und baut das Humboldtforum als modernes Gebäude dahinter? Und nach ein paar Jahren, wenn sich das Nutzungskonzept des Forums nicht durchgesetzt hat und gescheitert ist. Kann man den Laden doch wieder dicht machen und Büros ziehen ein. Aber wenigstens wäre das Schloss dann in Ruhe gelassen. Ich bin mir sicher, dass die Spendenbereitschaft viel größer wäre, wenn es ein anderes Konzept für das Schloss gäbe. Auch ich hatte mir schon überlegt zu spenden. Aber mit dem Konzept der inneren Nutzung finde ich es im Moment einfach nur unpassend.
FreiburgerJurist schrieb am 9. August 2010 um 16:45
Ich muss dem Schlossfreund wirklich rechtgeben, denn dieses tolle (hier toll bitte im ursprünglichen Sinne verstehen) Humboldtforum ist eine Idee, die einfach hinten und vorne nicht passt. Am Besten wäre ein komplett bzw. sukzessiv rekonstruiertes Schloss mitsamt der Innenräume, in denen dann Kunstaustellungen gemacht werden. Wie wunderbar würden sich diese Räume für ein Hohenzollern- oder Preußen-Museum eignen? Oder eine Ausstellung wie jetzt in Paretz über die Kleider der Königin Luise in den Schinkelschen Räumen? Oder die Schlossgalerien für die Gemälde nutzen, die zu Hunderten in den Archiven der Stiftung Preußischer Kulturbesitz schlummern? Das wäre ein echter Publikumsmagnet. Hingegen ist dieses Völkerkundemuseum, was keines sein darf, schon jetzt überflüssig, nur sagen darf es wieder keiner.
Schlossfreund schrieb am 9. August 2010 um 7:16
Hallo, an der ganzen Misere (Verzögerung des Wiederaufbaus über Jahre) ist doch auch das Nutzungskonzept mit Schuld, das mehr oder weniger sich mal wieder typisch deutsch weltweit anbiedert. Dazu mal was Neues auf www.berliner-stadtschloss.de mit einer Umfrage zum Nutzungskonzept. Ich bin durch Zufall darauf gestoßen. Das Umfrageergebnis zeigt, dass andere das auch so sehen.
Ernst Ludwig schrieb am 24. Juli 2010 um 14:21
Es scheinen wohl alle im Sommerurlaub zu sein, weil sich hier nichts rührt. Derweil bleibt das Schloß weiter in den Medien.
Maus schrieb am 23. Juli 2010 um 11:54
Beschlossen wurde vor 6 Wochen, 2014 mit dem Bau zu beginnen. Rainer Bomba (CDU), der CSU nahe stehend, möchte, dass bereits 2013 begonnen werde. http://www.berlinonline.de/berliner-zeitung/berlin/303808/303809.php Das darf den Leser nicht verwundern, denn im Herbst 2013 sind Bundestagswahlen. Da bringt die Hasst, mit dem Bau doch zu beginnen etliche Vorteile. Da die konservativen, (oder einstmals etablierten „Volksparteien“) ein Fiasko befürchten müssen, und dass Schloss-Denkmal ja doch als Symbol wahrgenommen wird, würde eine Umorientierung durch einen etwaigen Politikwechsel nur als weitere Schlappe, und damit als ein weiteres Zeichen des Abstiegs wahrgenommen werden. Die unterstreichenden Proteste gegen das Projekt, als es zu recht im Sparpaket aufgenommen wurde, sind nun erst einmal verebbt, und die Befürworter wagen sich wieder hervor. Neuorientierung? – weit gefehlt, man macht weiter wie zuvor, verbläst das Geld der Allgemeinheit für Prestigeobjekte, mit denen man ja doch nur blenden möchte, statt eine offene, und ehrliche Politik zu machen. Die Mitglieder, die bereits seit Jahren in Deko-Platten für die Fassaden investieren, und Architekten beauftragt hatten, werden viel daran legen, dass das ungeliebte Vorhaben umgesetzt wird. Jegliche noch so sinnige Argumentation wird hier vergeblich sein. Man kann nur hoffen, dass durch weitere Parteiaustritte (wie jüngst aus der FDP) Zeichen gesetzt werden.
berlinfreund schrieb am 21. Juli 2010 um 18:52
Allen Miesmachern und Bedenkenträgern zum Trotz - Neueste Meldung in Berliner Presse und rbb-Abendschau: Bau-Staatssekretär Bomba versprach: „Wir bauen ein schönes Schloss mit barocken Fassaden und natürlich mit einer Kuppel.“ Und ausgerechnet Berlin mit seinem geringsten Kostenanteil (aber dem größten Nutzen!) hilft jetzt die anfallenden Kosten zu bestreiten.
Maus schrieb am 8. Juli 2010 um 16:49
\"... aus der bürgerlichen Mottenkiste des 19. Jahrhunderts ...\" Mosebach hier zu finden darf nicht verwundern. Der Leser darf sich ausnahmsweise einmal von der Internetenzyklopädie Wikipedia, unter dem Punkt \"Kritik\", ein wenig zu diesem Schriftsteller anlesen. http://de.wikipedia.org/wiki/Martin_Mosebach ___ Aus dem unten verlinkten FAZ-Artikel: \"... Gründerzeitwohnungen sind dann auch die Übertragung des Schloss-Ideals in bürgerliche Verhältnisse ...\" ___ Nun, der Beitrag (2347) läßt sich sehr gut zur Untermauerung meiner letzten Ausführungen unten heranziehen. Es passt doch alles sehr gut zusammen. Natürlich braucht die neoliberale Prominenz repräsentative Schlösser, um sich genau so, wie vor mehr als hundert Jahren auch, selbst zu feiern, sich als den neuen \"Adel\" betrachtend, und architektonisch auf diesen anspielend. Natürlich hat die Gründerzeit \"Schmock\" hervorgebracht. Den Gästen hier empfehle ich nur einmal den ersten Kommentar in der FAZ nachzulesen. ___ Die geistige Eindimensionalität, die hier wie da nicht überwunden werden kann, lässt sich eben auch daran erkennen, dass nicht erklärt werden kann, w a s denn \"modernes Bauen\" beinhaltet. Keine Frage, es gibt gute und schlechte, oder sagen wir auch, unangebrachte Architektur. Das aber heute und auch gestern! In der FAZ heißt es weiter, zum Schloss der Gründerzeit: \"... das wurde nun in großen Wohnvierteln tausendfach für Beamte und Professoren, für Ärzte und Anwälte verwirklicht ..\" ___ Ganz genau, - nämlich für eine Gesellschaft, die wie die Monarchie repräsentieren wollte, sich vom Rest dadurch abgrenzte, und das architektonisch zum Ausdruck brachte, schön, aber auch a u t o r i t ä r - Architektur ihrer Zeit eben. Sollten jene wieder an Land gekrochen kommen, die die großen Gräben in der Gesellschaft haben möchten? So gross, das keiner hinüberkommt?
Horst K. schrieb am 8. Juli 2010 um 13:37
Wider das heutige Bauen Und wir nennen diesen Schrott auch noch schön Gerade hat Deutschland den „Tag der Architektur“ gefeiert. Wieder wurde das Recht unserer Zeit auf eigenen, unverwechselbaren Ausdruck beschworen. Doch was ist all das in Beton gegossene Millimeterpapier unserer bauwütigen Epoche gegen die Schönheit der verschwindenden europäischen Stadt? Von Martin Mosebach http://www.faz.net/s/RubEBED639C476B407798B1CE808F1F6632/Doc~E77FA358233D54F8DB2ABF33ACCF7835A~ATpl~Ecommon~Scontent.html
Volker schrieb am 7. Juli 2010 um 15:45
In die bestehenden Schlösser und Museen gehen die Leute -Einheimische, wie Touristen aus aller Welt- aber offensichtlich außerordentlich gerne. Diverse Königshäuser finden Leute verschiedener politischer Anschauung sehr \"verfolgenswert\". Über Preußen muss man sich einfach mal konkret richtig informieren. Nur am Käse knabbern und murren ist aber deutlich gemütlicher, gebe ich zu. 🙂 Mich langweilt sowas allerdings auf Dauer. Aus wirtschaftlicher und kultureller Sicht ist die aus vorgeschobenen PR Gründen eingeleitete \"Verschiebung\" ein Trauerspiel für Deutschland, Berlin und weit darüber hinaus. Hoffentlich klappt\'s (bald mal)! Ich wünsche dem Humboldtforum in den Schloßfassaden viel Erfolg und Herrn von Boddien danke ich sehr für seinen unermüdlichen Einsatz für dieses begeisternde Projekt! (Kurzer Tipp: Man sollte die Idee des Humboldtforums in den Schloßmauern/-fassaden durch berühmte Menschen wie z.B. Fußballer also verschiedene Sympathieträger ins Volk tragen.) Mit besten Grüßen Nicht das Volk, aber immerhin ein Volker 😉 PS: Übrigens haben die sich selbst und freiheitsbewussten Polen es schon anfang der 70er (also sogar in kommunistischen Zeiten) geschafft, ihr Schloss wieder aufzubauen. Dafür gab jeder Bürger ein (auf polnisch) \"Ziegelchen\" genannten Obolus. Das ging da Ratzfatz. Gerne können die Deutschen sich jetzt bald mal ein Beispiel daran nehmen. Zudem gibt es viele Leute aus dem Ausland die diese Idee auch begeistert und die spenden würden, was mich besonders glücklich macht.
Maus schrieb am 7. Juli 2010 um 14:30
Ich halte es für höchstbedenklich manipulativ mit Begriffen wie, \"wir Deutsche\" eine imaginäre \"Volksmeinung\" zu konstruieren. (Beiträge 2342, 2343) Es gab ein Votum für ein \"Humboldtforum\" mit 3 nachgebildeten Schlossfassaden. Die Umstände, die überhaupt bis zu dieser Entscheidung führten waren überaus fragwürdig. Wenn sich unsere Abgeordneten bemüht hätten, Schaden vom Volk abzuhalten, hätten sie nicht diese Kulturpoltik betrieben. Dieser Schloss-Reko-Verein stellt nur eine Klientel dar, die von eigenützigen Interessen motiviert, bewußt die \"politische Karte\" gespielt hat. Es ist unerträglich den infamen Ränken einiger Mitglieder zuzusehen, welche sich nicht unterstehen den billigsten Populismus hier zu verbreiten. ___ \"Preußen lebt\" / \"Schaden vom Volk abwenden\" / \"Errungenschaften unserer Väter\" / \"Verdienst der arbeitenden Generationen\" / \"Zukunft unserer Kinder\" / \"Hochverrat\" ___ Man fragt sich, welche Lektüre solche Zeitgenossen konsumieren und sich aneignen. Noch bedenklicher ist es, dass man jenen von staatlicher Seite beigesprungen ist. ___ Das Schloßfassaden-Spiel ist nur ein Abbild der Situation, und der politischen Verhältnisse in unserem Land. Über die Köpfe hinweg werden Bedürfnisse von einflussreichen Minderheiten bedient, auch wenn jegliche Rationalität, gesunder Menschenverstand, ja sogar Kunst und Wissenschaft, und damit die Bildung dem entgegenstehen. ___ 20 Jahre lang unfähig, sinnvoll zu begründen, warum man so ein Denkmal errichten soll. Der kulturpolitische Schaden ist hoch, dadurch, dass man sich auch noch als Rechtfertigung für eine völlig fehlgeleitete Politik, die sich durch nichts anderes als primitivste Machtkungeleien erklären läßt, mittels ergebenen Vertretern aus Wissenschaft und Forschung, einen Scheinzweck ausdenkt um eine Attrappe mit \"Sinn\" zu füllen. In welcher Weise wäre denn zudem eine \"Medien-Maschine Humboldt-Forum\" eingesetzt worden? Ist es nicht wahrscheinlich, dass man mit so einer zentralistisch aufgebauten \"Apparatur\", an einer Stelle mit hoher Aufmerksamkeit, leicht und wirksam Signale setzen möchte, vielleicht um für die neue Rolle der Deutschen auf dem Globus zu sensibilisieren? ___ Die Gräben verlaufen aber nur deshalb durch die Politik, weil sie bereits schon in der Gesellschaft vorhanden sind. Von Gewicht auch hier wieder, Klientels, die obwohl in der Minderheit, ihre Privilegien mittels Einfluss durchdrücken. Demgegenüber steht eine oberflächlich informierte, und zudem passive Öffentlichkeit, die alles geschehen läßt. Viele Grüße
Bernd Schmieder schrieb am 27. Juni 2010 um 0:01
Vielen herzlichen Dank für das \"Berliner Extrablatt\". ich werde es verschlingen und dasnn weiterreichen. MfG aus Köpenick
Prutzi schrieb am 23. Juni 2010 um 20:59
Liebe Frau Merkel, wir Deutschen wollen das Schloss in der Mitte Deutschlands. Nehmen Sie doch endlich einmal Ihren Auftrag ernst! Schaden vom Volke abhalten, das Glück mehren... Sie scheinen da etwas mißverstanden zu haben: Sie verjubeln die Errungenschaften unserer Väter, verhökern den Verdienst der arbeitenden Generatiion und was das schlimmste ist: Sie killen die Zukunft unserer Kinder! SCHÄMEN Sie sich! Irgendwie riecht mir das nach einem Tatbestand, den es heute so nicht mehr gibt: Hochverrat!
Prutzi schrieb am 23. Juni 2010 um 20:55
PREUSSEN lebt! Auch wenn eine Frau Merkel längst Geschichte ist. Die Dame scheint neuerdings ihre verklärte heimliche Zuneigung zum kapitalen Sozialismus recht offen zur Schau zu tragen. Und nun noch aus parteipolitischen Spielchen einen beim Volke gänzlich unbeliebten Politiker durchboxen, Pfui deibel! Die Dame meint wohl, sie trüge eine Krone. Aber dann braucht man doch ein Schloß...
Walter Ulbricht, Schlosssprenger + Städtebaugenie schrieb am 23. Juni 2010 um 19:40
Liebe Frau Merkel, ich danke Ihnen für ihre Entscheidung, das Berliner Schloss erstmal nicht zu bauen! Sie sollten es garnicht wieder aufbauen, denn ich, das große Städtebau-Genie habe es doch sprengen lassen! Es mag ja sein, dass dieses Schloss einer schönsten Barockbauten nördlich der Alpen war, aber unser Aufmarschplatz, auf dem wir zu preußischen Märschen marschierten, war viel schöner: Hier spürte man durch die gewaltige Leere geradezu die neue ideale Welt des Sozialimus. Im übrigen stand das Schloss symoblisch für Wilhem2 und vor allem für Adolf, der ja ganz in der Nähe im Lustgarten immer seine Reden gehalten hat. Kurz: Das Berliner Schloss ist grundsätzlich für alles schlechte in der Deutschen Geschichte verantwortlich! Es musste weg! Wir hätten damals in unserer DDR noch viel mehr Schlösser sprengen lassen sollen, diese schrecklichen Relickte des Feudalismus. Wenn Ihr schon doch unbeding dort bauen wollt, dann bitte wieder so einen avangardistischen Bauhauskasten aus Glas und Stahl. Wie schreibt doch die FAZ, von der ich niemals Schützenhilfe erwartet hätte: Ideen für was neues! Die ungeheuer spannenden Fassaden am Alex oder am Leipziger Platz sind doch ein tolles Vorbild!
Bernd Schmieder schrieb am 23. Juni 2010 um 17:23
warum wurde eigentlich die Platane `98 gefällt ?
Bernd Schmieder schrieb am 23. Juni 2010 um 17:13
@MitteinsHerz Ohh, ist das wieder peinlich ! Ich hatte nicht die Startseite sondern das GB in die Favoriten gesetzt. Da habe ich dann gesucht und gesucht... Ich habs jetzt gefunden, vielen Dank !! ... übrigens : versuchen Sie mal in (Ost)berlin einen Augenarzttermin zu bekommen ! Gut, das es Dussligkeit und nicht eine Sehschwäche war 🙂 --- Übrigens : Die Idee mit dem Luxushotel hat was, ins Schloß konnte ja auch nicht immer jeder rein. So wäre die Finanzierung gesichert und Berlin hätte durch die angeschlossene Gastronomie wieder einé neue möglichkeit, mal jemanden gehoben auszuführen. Gruß Bernd Sch.
Ralf Wendel schrieb am 23. Juni 2010 um 12:52
@ Horst Ahlen. Genau so sehe ich das auch. Oder man teilt sich dieses riesige Gebäude. Ein Teil Museum (Dann müßte man die tolle Idee des Humboldt-Forum nicht begraben), ein Teil Hotel und ein Teil Restaurant. Wenn das Braunschweiger Schloss auf die Gelder des Staates, des Landes oder der Stadt angewiesen gewesen wäre, stünde es mit großer Sicherheit bis heute noch nicht. Auf die Politik kann man sich schon lange nicht mehr verlassen. Es genügt wenn einem Bauvorhaben zugestimmt und es genehmigt wird. Für die Finanzierung ist der Staat viel zu krisenanfällig. Wird eine neue Regierung gewählt, sehen die Dinge schon wieder ganz anders aus. Ich finde es auch sehr traurig und ärgerlich, daß eine Hand voll Abgeordneter darüber bestimmen kann wie sich die Zukunft der Stadtbilder entwickelt. Viel zu oft werden subjektive und höchst persönliche Vorlieben durchgesetzt.
Horst Ahlen schrieb am 22. Juni 2010 um 21:50
Angesichts der knappen Kassen des Bundes,denke ich wird das Schloß nicht gebaut oder wenn überhaupt in abgespeckter Form.Darum schlage ich vor,wie schon mal in der Disskusion:Das Schloß in privater Trägerschaft aufbauen.Ich denke dafür wird es Geldgeber geben.Die Nutzung müßte natürlich komerziell erfolgen.z.B. als Luxushotel.Der Schlüterhof und auch ein großer Innenraum könnten als Kozertbühne öffendlich genutzt werden.Desweiteren könnten Restaurationsraume für die Öffendlichkeit genutzt werden.Mit diesem Plan könnte der öffendliche Steiersäckel geschont werden.Das würde die Politik sicherlich begrüßen. Westfale