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Wilhelm von Boddien

 

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2886 Einträge
Stefan Weilandt, 26, schrieb am 16. April 2002 um 10:21:
Ich freue mich, dass die Expertenkommission (ein 23-köpfiges, international besetztes Gremium aus Vertretern der Bundesregierung, des Bundestages und des Landes Berlin, aus Architekten, Historikern und Publizisten, Unternehmern und Finanzfachleuten, ausgewählt vom Bundesbauminister und vom Berliner Bausenator, beide Sozialdemokraten) beschlossen hat das Stadtschloss wiederaufzubauen und als buntes und lebendiges Kulturzentrum zu nutzen! Das wird DIE Hauptattraktion in der Mitte Berlins!
Lars, schrieb am 14. April 2002 um 18:24:
Herr Schmitz: Ich bin sprachlos - wirklich!!!! Hätte nicht gedacht, dass man sich so um die Ecke herum ausdrücken kann, respekt!! Bei Ihrem Beitrag muss mann also zwischen den Zeilen lesen, eine ganz neue Erfahrung!!!!
Schmitz, schrieb am 14. April 2002 um 11:00:
Ich finde es gut, dass Deutschland das Geld der Steuerzahler sinnvoller ausgibt, als damit Rekonstruktionen in Berlin zu bezahlen, von denen ja sowieso kein Mensch profitiert! Denn Touristen kommen ja praktisch gar keine nach Berlin (Die schauen sich doch Stadtzentren an, die von modernen und kreativen Stahl-Glas-Betonbauten dominiert werden, z.B. Wien, Paris, London, Rom, usw.)! Und für die Berliner ist jede Rekonstruktion rausgeschmissenes Geld! Der Beweis dafür ist in der Friedrichstrasse, am Spreebogen und am Potsdamer Platz zu finden, aber auch östlich des Domes! Die Berliner fühlen sich am “wohlsten“ mit immer den gleichen, ausdruckslosen und austauschbaren Raster- bzw. Lochfassaden (das Erkennungszeichen der modernen Baukunst), welche mit Hilfe von preiswerten Computerprogrammen “entworfen“ werden! Die Berliner sind glücklicherweise die anspruchslosesten Großstädter Europas und deshalb kann die Regierung sehr viel Geld für sinnvolle Projekte im Ausland ausgeben! Das finde ich sehr gut, denn nur so macht man sich “Freunde“! (ps. Ich hoffe, dass die Ironie jetzt ein bißchen deutlicher geworden ist!)
Lars, schrieb am 13. April 2002 um 10:13:
nachdem ich den beitrag von herrn schmitz gelesen habe, wundert es mich nicht mehr, wie es zu solchen betonwüsten wie den alexanderplatz kommen konnte!!
Reinhard Rupsch, 52, schrieb am 12. April 2002 um 23:00:
Sehr geehrter Herr Schmitz, # wenn Sie das Alte und seine Rekonstruktionen so abscheulich finden, dann empfehle ich Ihnen Spaziergänge durch das Märkische Viertel, die Spanndauer Wasserstadt oder durch Marzahn. # Dort werden Sie sich sicherlich wohl fühlen! # Mit freundlichem Gruß # Reinhard Rupsch, Schloßbefürworter
Christian Böyer, 30, schrieb am 11. April 2002 um 23:00:
Ich kann nur hoffen, daß die unsäglich lange dauernde Debatte bald ein Ende findet und das Schloß wieder aufgebaut wird. Was ist so schlimm daran, etwas zu bauen, was für das Auge angenehm ist und die Stadt Jahrhunderte geprägt hat. In Berlin gab und gibt es genug Orte, wo sich moderne Architektur beweisen konnte / kann (meiner Meinung nach oft vergeblich). Das historische Zentrum sollte wieder komplett werden.
F.Bartholdy, schrieb am 11. April 2002 um 23:00:
Ich stehe voll hinter der Entscheidung der Schlossplatzkommission, das Schloss wiederaufzubauen und als Kulturzentrum zu nutzen! Die Berliner Mitte muss einfach wieder schöner werden!!!!
mo, schrieb am 8. April 2002 um 19:42:
Man sollte der Abrisswut der 50er und 60er Jahre wenigstens eines entgegensetzten: Das Stadtschloss.
G. 23, schrieb am 8. April 2002 um 9:04:
Ich fände es grossartig, wenn man das schöne Schloss wieder aufbauen würde! Denn Berlin ist ja gerade wegen der "modernen" Architektur, eine der häßlichsten und unattraktivsten Städte Europas geworden!! Obwohl ich nicht viel Geld habe (ich bin Student) würde ich Schlossaktien kaufen!!
J.-Ch. Rößler, schrieb am 7. April 2002 um 23:00:
Es ist bedauerlich daß mit einem Millionenaufwand ein Prestigeobjekt ohne eigenen historischen Wert neu gebaut werden soll. Dieses Geld könnte besser in die deutsche Denkmalpflege investiert werden, in halb Mitteldeutschland könnten Denkmale mit Originalsubstanz saniert werden, jedoch sind dort die Gewinnmargen wohl geringer. Großteils wird das Schloß auf subjektiv (auch für mich) ästhetische Barockfassaden reduziert, dahinter verbirgt sich bei der Rekonstruktion dann ein moderner, funktionalistischer Grundriß - ein Prinzip, das ähnlich auch bei Entkernungen angewandt werden kann. Sieht man sich die Gästebuch- und Forumseinträge auf den Seiten an, so bekommt man den Eindruck, daß hier fast nur Leute mitreden, die mit aktueller Architektur (oftmals berechtigerweise!) wenig anfangen können und sich deshalb der Vergangenheit zuwenden. Das hat man bereits vor mehr als 100 Jahren mit den diversen Neo-"Stilen" getan und dabei übersehen, daß ein Zusammenhang zwischen Stil und Gesellschaft besteht. Was bei einer Rekonstruktion, wie sie nicht nur hier diskutiert wird, herauskommt, ist ein Gebäude, das für die Investoren sicher überaus lukrativ sein wird, mit dem Schlüterbau jedoch nur noch einige wenige Spolien gemeinsam haben wird. Die moderne deutsche Unterhaltungsgesellschaft wird der Unterschied zwischen „alt“ und „auf Alt gemacht“ nicht interessieren. Geschichte ist nicht reproduzierbar. Da aber die Meinungen festgefahren und die Argumente ausgetauscht sind erübrigen sich weitere emotionale "Diskussionen". Ich für meinen Teil hoffe, daß die Herren Senatoren Strieder und Flierl, die den Bau blockieren, weiterhin Rückgrat zeigen und die Realisierung dieses verlogenen Zwitters verhindern werden... Mit freundlichen Grüßen
Krenz, schrieb am 7. April 2002 um 17:02:
Was für einen Sinn hat denn der Wiederaufbau der Kommandantur und der Bauakademie, wenn das mit Abstand wichtigste Bauwerk des, vor dem Krieg weltberühmten Schlossensembles nicht wiederaufgebaut wird?? Garkeinen! Das Stadtschloss ist das letzte Baukunstwerk, welches fehlt, also MUSS es wiederaufgebaut werden!
Matthias A. Stadler, schrieb am 6. April 2002 um 3:09:
Für den Wiederaufbau von Schloss und Bauakademie !
peter mayer, 47, schrieb am 30. März 2002 um 23:00:
ein schlossplatz OHNE schloss????!? Hahahahaha- Entschuldigt bitte, dass ich lachen muss!! aber, mit verlaub, soetwas gibt es NUR in berlin!!! wer schöne historische plätze sehen möchte, der muss zu mir nach münchen kommen! die münchener sind sogar stolz auf die zum teil wiederaufgebauten gebäude!! das wäre in berlin wohl undenkbar, stimmts, oder habe ich recht?!?
Konstantin Köppelmann (41), schrieb am 29. März 2002 um 23:00:
Habe durch Zufall die web-Seite entdeckt und bin begeistert! Seit Jahren verfolge ich die Entwicklungen und Debatten zum Thema Stadtschloß mit großer Aufmerksamkeit - ich war schon als Jugendlicher (mit familieren Wurzeln in Berlin) phasziniert vom Thema Stadtschloss und besitze jetzt fast alles, was man an Literatur über dieses einmalige Gebäude bekommen kann. Selbstverständlich bin ich ein wehementer Verfechter des Wiederaufbaues - im Besonderen Angesichts der monströsen Scheußlichkeiten mit denen Berlin zugepflastert wird... Wenn man die erhaltenen Raüme des alten Hotels Esplanade noch gesehen hat und in ihnen im Winter Kaffe trinken durfte, dann blutet einem das Herz, was Sony für eine billige Hollywoodkulisse daraus gemacht hat...Ich hoffe, daß solche halbseidenen kommerz-orientierten Barbareien nicht im Zusammenhang mit einem eventuellen Wiederaufbau des Schlosses wiederholt werden.
Lüdtke / 31, schrieb am 21. März 2002 um 23:00:
Mir gefallen Vorhaben und Websites sehr gut!
Richard, schrieb am 20. März 2002 um 18:05:
An Herrn Holste. Das Berliner Stadtschloss war bis 1945 ein Kulturzentrum, bestehend aus zahlreichen Museen und vielen anderen öffentlichen Einrichtungen! Es ist allgemein bekannt, dass Hitler dieses Schloss nie betreten hat! Nach dem Krieg wurde der 14m hohe Weiße-Saal und alle Räume darunter für weitere Ausstellungen genutzt!
Richard, 32, schrieb am 15. März 2002 um 23:00:
Eines sollten die Politiker, welche irgendwann (wahrscheinlich schon in den nächsten 20 Jahren) die endgültige Entscheidung treffen nicht übersehen! Ein wiederaufgebautes Stadtschloss wäre die Hauptattraktion in Berlin Mitte und somit ein Touristenmagnet! Die Museen und Restaurants im Schloss würden ständig sehr gut besucht werden und sogar die Hotels in Berlin würden mehr einnehmen! So wäre es auch mit den rekonstruierten Räumen!!In einer rekonstruierten Schlosskapelle würden fast täglich Hochzeiten und Konzerte stattfinden und auch der Weiße-Saal könnte für undenkbar viele Veranstaltungen genutzt werden! Jedoch wie wäre der Besucherzustrom bei einem vollig modernen Bauwerk, das wie jedes andere moderne Bauwerk in Europa aussieht? Mit Sicherheit SEHR viel schwächer!
Christoph Hohler / 25 Jahre, schrieb am 13. März 2002 um 10:31:
Wohl gesprochen d. Ich glaube in wenigen Ländern würde in diesem Umfang über das Für und Wider eines Wiederaufbaus diskutiert. Aber man ist ja stolz in diesem Staat, eine solche "Kultur der Diskussion" zu besitzen. Das dieses Schloss über 500 Jahre integraler Bestandteil Berlins war, und dann 1950 durch einen Akt von Kulturbaberei abgerissen wurde, wird dabei leider allzu oft zur Nebensache. Es ist mir unverständlich warum an gerade diesem Ort etwas anderes bauen oder den hässlichen Palast der Republik erhalten will. Beispiele anderer Städte (Warschau, Dresden, Potsdam) haben gezeigt, daß man auch ohne ausuferende Diskussionen zu einem vernünftigen Ergebnis kommen kann.
d., schrieb am 12. März 2002 um 9:17:
Ich bin zwar kein Deutscher, sondern Franzose, aber ich mus schon sagen, das ich sehr erstaunt, das es in Deutschland so schwierig ist etwas wirklich wichtiges durchzusetzen! Wenn in der Mitte von Paris ein Bauwerk von solch schönheit und bedeutung nicht mehr stünde, würde man es sofort wieder aufbauen, ohne jahrelang mit immer den gleichen argumenten zu diskutiren und nie zu einem ende zu kommen! Ich verstehe Deutschland nicht !
Wilhelm v. Boddien, Förderverein Berliner Stadtsch schrieb am 10. März 2002 um 23:00:
Die Kommission wird ihre Vorschläge am 17. April der Öffentlichkeit übergeben. Im Berliner Senat zeichnet sich eine Ablehnung der Vorschläge ab, besonders durch die Senatoren Strieder und Flierl. Vom Bund gibt es noch keine Stellungnahmen, wir erwarten sie erst nach der offiziellen Präsentation im April. Der dan schon anlaufende Wahlkampf sollte "schloßfrei" bleiben, das Thema eignet sich nicht für eine kurzatmige Wahlkampfauseinandersetzung. Deswegen plädieren wir für einen Realisierungs - Einladungswettbewerb auf der Basis der Kommissionsempfehlungen. Das liegt in der Logik der Entwicklung. Das Thema wird damit über die Wahlen hinaus weiterbearbeitet. Der Wettbewerb bietet am Ende eine klare Entscheidungsgrundlage zur Nutzung, Architektur, Kosten und Finanzierung. Es wäre sogar gut, wenn Vertreter der Moderne für die beschlossene Stereometrie des Schlosses alternative Fassadenentwürfe einreichen würden. Dann wüssten wir, ob es gelingt in moderner Fassadensprache das historische Ensemble wieder zusammenzufügen. Und wenn nicht - dann hört die Debatte auf und kann entschieden werden. Schlüter braucht sich nicht vor den modernen Alternativen zu fürchten, wenn es gelingt ein wirklich objektives, unparteiisches Preisgericht zu benennen. Wir planen hierzu eine Öffentlichkeitskampagne ab Mitte April bis zur Sommerpause. Wer will in Berlin bei der Straßenarbeit mithelfen? Wer will die Idee in seinem Heimatort verbreiten? Wer will an Zeitungen und Politiker Briefe schreiben? Und - wichtig - wer will spenden, damit das alles auch finanzierbar wird? Bitte melden Sie sich unter Nennung ihres vollen Namens, Ihrer Anschrift und Telefonnummer und dazu mit Nennung der Aktivität, die Sie für uns leisten wollen. Wir nehmen dann Kontakt zu Ihnen auf und verabreden alles weitere. Wir freuen uns auf Ihre Nachricht! Wilhelm v. Boddien, 1. Vorsitzender Förderverein Berliner Stadtschloß e.V.