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Wilhelm von Boddien

 

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2886 Einträge
gamay, schrieb am 20. Januar 2002 um 8:01:
das gesicht einer stadt wird geprägt durch seine charakteristischen bauten. in europa sind das z. b. romanische kirchen, gotische kathedralen, barocke schlösser und palais, sowie bürgerhäuser aller stilrichtungen. berlin hat sein gesicht durch ideologisch motivierte abrisse und kriegsbedingte zerstörungen weitgehend verloren. die zerstörung der stadt rückgängig zu machen und die wertvollsten kulturbauwerke zu rekonstruieren oder neu zu bauen und seien es nur markante fassadenpartien, halte ich für legitim und wünschenswert. dafür lohnt sich auch ein eigenes finanzielles engagement. paris ohne den Louvre?, Rom ohne den petrsdom?, Wien ohne die hofburg und die ringstrasse?, das wären nicht mehr die typischen europäische städte, die, jede für sich, eine eigene stadtpersönlichkeit haben sondern ballungsräume ohne besonderen reiz. wer will das sehen? ich nicht! da kann man genausogut nach houston/texas oder dallas reisen...überall die gleiche glaskasten- und betonsosse..nein danke!
Reinhard Rupsch / 52, schrieb am 19. Januar 2002 um 23:00:
STADTFÜHRUNG DURCH BERLIN-MITTE! // Den Freunden Berlins, die am Rosenmontag mit Karneval nichts "am Hut" haben, bietet die GESELLSCHAFT HISTORISCHES BERLIN einen Stadtspaziergang an./ Am 11. Februar um 14.oo Uhr treffen wir uns am Hotel HILTON am Gendarmenmarkt und werden von Jenny Schon, GHB, durch Historie und Architektur von Mitte geführt. Meinen Teil dazu werde ich - selbstverständlich - auch leisten! / Wer kommt mit? // Reinhard Rupsch, berlinbegeistert
Peter Millowitsch 53, schrieb am 18. Januar 2002 um 23:00:
Sehr geehrte Damen und Herren, in einem Artikel in der "ZEIT" Nr.4 diesen Jahres fand ich einen Artikel, in dem es um den Wiederaufbau bzw. Nichtwiederaufbau des Berliner Stadtschlosses geht. Deutsche Geschichte interessiert mich sehr und ich betrachte Deutsche Geschichte nicht auf zwölf Jahre reduziert, aber selbst mir erscheint ein Wiederaufbau des Stadtschlosses unwirtschaftlich. Daher möchte ich an dieser Stelle auf das Beispiel Paris verweisen. Dort sind an der "Place de la Bastille", die für Frankreich historisch von ähnlicher Bedeutung ist wie der Schloßplatz für uns, die Umrisse des Bauwerks im Pflaster eingelassen, sodaß die Geschichte zwar immer präsent ist aber weder durch übermäßige Erstellungskosten noch durch zu hohe Unterhaltskosten "stört". Vielleicht ist das ja ein für Berlin gangbarer Weg. Mit freundlichen Grüßen, Peter Millowitsch
gamay, thierry, schrieb am 18. Januar 2002 um 23:00:
Irrtum von herrn Millowitsch: der Louvre, das einstige Königsschloss und heutige Supermuseum ist der mit dem Schlossplatz und dem Stadtschloss in berlin vergleichbare Ort, nicht aber die place de la bastille. Paris ist ohne den louvre nicht denkbar. wirtschaftlichkeit sollte in einem land, das milliarden an steuergeldern jährlich verschwendet nicht das hauptargument beim städtebau sein. Im übrigen kann ich mir Köln ohne den Dom nicht vorstellen. Der Dom ist die seele und das herz kölns. was würde Herr millowitsch sagen, wenn der dom zerstört wäre? nicht mehr aufbauen, weil zu teuer? Ein Glaskasten als ersatz für den Dom? NEE!
M. Hischer / 32, schrieb am 18. Januar 2002 um 23:00:
UNSINN! Der Wiederaufbau des Berliner Schlosses ist kein Wiederaufbau, sondern ein vollkommener Neubau: Die Charta von Venedig 1964, Internationale Charta über Konservierung und Restaurierung von Denkmälern und Ensembles, regelt, was unter einem Wiederaufbau zu verstehen ist. Sie fordert, daß lediglich das Wiederzusammensetzen vorhandener Bestandteile mit minimalen neuen Integrationselementen anzustreben ist, welche als solche jedoch immer erkennbar bleiben müssen. Vom Berliner Schloss gibt es jedoch keine größeren, alten Bestandteile. Warum ergreift man eigentlich nicht die Chance, ein Zeichen für die moderne, deutsche Gesellschaft zu setzen? Warum will man darüberhinaus die Geschichte ungeschehen machen, das Rad zurückdrehen? Mich schaudert bei dem Gedanken, was die Nachwelt von uns denken mag, wenn wir gewissermaßen ein Schloss, das kein König mehr braucht, neu bauen, nur, weil an eben jener Stelle einmal eines stand. Man versucht sogar, es historisch aussehen zu lassen. Nicht auszudenken, wie unsere Städte heute aussehen würden, wenn das schon immer so geschehen wäre... Seit 1900 lautet der Grundsatz der deutschen Denkmalpflege: "bewahren und erhalten, aber nicht wiedererrichten"!
wagnerfranzirlbacherstr..2 94342 strasskirchen str schrieb am 18. Januar 2002 um 19:11:
habe grosses interesse an ihrem projekt.verfologe schon seit jahren die disskussion.bitte um zusendung von weiteren informationen.danke ihnen herzlich
., schrieb am 17. Januar 2002 um 11:47:
So schön und ehrwürdig sähe das Stadtschloss von der Allee unter den Linden aus: Kein modernes Bauwerk könnte da mithalten!!! Leider wird das Bild von dem albernen Engel ein wenig unschön (den Engel muß man sich wegdenken!!!) Schaut mal rein!! http://www.stadtschloss-berlin.de/koeppel.htm
, schrieb am 14. Januar 2002 um 7:37:
Für das "Untermuseum" im Louvre, wurde der Boden angehoben.Eine interessante Art der Raumgewinnung. Eine Lösung die sich auf für den Schlüterbau in Berlin anbieten würde. Insbesondere wenn man weiss, dass bereits durch Erhöhung des Strassenniveaus das Gebäude "förmlich in den Boden versunken ist".
, schrieb am 10. Januar 2002 um 9:24:
Architekten Ost-Berlins, der 50 er Jahre, wie der bekannte Architekt Paulick zeigten, dass sie sich gut in die alte Baukunst hineinfühlen konnten. Dies zeigt der nachempfundene Apollo-saal Knobelsdorffs, in der wiederaufgebauten Staatsoper.
, schrieb am 7. Januar 2002 um 8:20:
Eine kulturelle Freilicht-Bühne als künstlerischer Höhepunkt eines Gipfels könnte ein Argument für den Wirtschafts- standort Berlin sein. Die Parallele zwischen Schlüters Innenhofu nd die der Bühnenkulisse der klassischen Antike ist offensichtlich.
, schrieb am 6. Januar 2002 um 13:19:
L., schrieb am 5. Januar 2002 um 15:14:
Beim Wiederaufbau des Warschauer Stadtschlosses und der Russischen Schlösser hätte kein Mensch auch nur im Traum daran gedacht, eine Fassade modern zu gestalten!!!!
Christo, schrieb am 5. Januar 2002 um 13:01:
Was spricht eigentlich dagegen,daß Schloss einfach so wiederaufzubauen,wie es vor dem 2.Weltkrieg gewesen ist ? Es beteiligen sich zuviele Leute mit der ihnen eignen Profilierungssucht an dieser Frage. Warum wählt man nicht die natürliche und sinnvollste Lösung und lässt die Berliner über den Aufbau entscheiden ? Warum müssen das Expertenkomissionen entscheiden,warum nicht das Volk ?
, schrieb am 3. Januar 2002 um 8:46:
Den dreiseitigen Schlüterhof "umzudrehen" und gegen die Spree hin zu öffnen, würde dem architektonischen Weltkulturerbe Schlüters entsprechen und ihn gleichermassen der Weltöffentlichkeit zugänglich machen.
, schrieb am 3. Januar 2002 um 8:11:
Die Empfehlung der autorisierten Komission sprach sich für den entsprechenden architektonischen Rahmen bzgl. der geretteten Kostbarkeiten aus.
L., schrieb am 2. Januar 2002 um 13:17:
An meinen Vorschreiber: Gerade aus diesem Grund, weil eben noch so vieles vom Schloss erhalten ist, wäre es wirklich ein Skandal, wenn an diese bedeutende Stelle Berlins ein häßlicher Betonklotz gesetzt wird!!! Die Architekten werden (können)dies jedoch nie verstehen!! Leider!
, schrieb am 2. Januar 2002 um 10:33:
Schlüters Kolossalfiguren des Innenhofes und Hermen des Treppenhauses mit deren Stuckdecke sind im Originalzustand erhalten. Ebenso die Konsnolenfiguren von C.F. Tiecks aus dem Teesalon. Auch Schlüters Atlanten des Elisabethensaales und das Silber des Rittersaales wurden gerettet. Die Welt wartet darauf sie in ihrem entsprechenden architektonischen Rahmen bewundern zu dürfen.
M. Steger, 31, schrieb am 1. Januar 2002 um 23:00:
Liebe Mitdenker, hat sich schon einmal jemand darueber Gedanken gemacht, dass laut Schlossplatzkonzept genau vor! das Hauptportal des Schlosses die im 19. Jh. abgerissenen Haeuserreihe wieder aufgebaut werden soll? Folglich in moderner "Architektur". Die damaligen Stadtplaner haben diese Haeuser aus gutem Grund entfernt. Zu solchen Intelligenzleistungen ist bei dem heutigen Notstand an (Allgemein-)Bildung natuerlich niemand mehr faehig. Man koennte an der offensichtlich voelligen und absoluten Verbloedung der Gesellschaft schon verzweifeln. Gibt es nur noch Trottel in diesem Land? Wer kennt die Entwuerfe von "Star-" Architekt Axel Schulte und Kollegen fuer den Berliner Schlossplatz? Oder den Dresdener Neumarkt? Muss der Mensch Stararschitekt sein um Kindergartenholzkloetzchen, der Erfahrungswelt eines Kleinkindes entsprechend angeordnet, als Wettbewerbsentwurf fuer Innenstaedtbebauung ernsthaft abzuliefern? Sind die wirklich alle so daemlich wie ihre Entwuerfe, oder gibt es andere Gruende? Kann mir jemand die Sichtweise der kasten- und kistenbauenden Architekturfraktion erklaeren? Bitte darum!!
Kraft, (kein Preuße), schrieb am 31. Dezember 2001 um 12:25:
Nichts Neues: Strieder (SPD) und Pau (PDS) äußern sich öffentlich gegen eine Schloßrekonstruktion. Sollen wir das Herz Berlins, das internationale Schaufenster Deutschlands, wirklich drittklassigen Provinzpolitikern einerseits und Ulbrichts Enkeln andererseits, also den Abreißern, überlassen? Mit der Kommissionsempfehlung im Rücken sollte man nochmals die Sache vor die gesamte deutsche Öffentlichkeit bringen. E. Kraft
Christo, schrieb am 30. Dezember 2001 um 23:00:
Du meinst einen IQ unter Raumtemperatur 😉 Wenn man sich den "neuen" Potsdamer Platz ansieht,hat er gar nicht so Unrecht.