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Wilhelm von Boddien

 

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2886 Einträge
Krenz, schrieb am 9. März 2002 um 23:00:
Die vom Steuerzahler bezahlte Expertenkommission hatte die Aufgabe herauszufinden, welches Bauwerk am besten zwischen die historischen Gebäude des Schlossplatzes paßt! Das Ergebnis steht jetzt fest! Der nächste Schritt ist nun, das Ergebnis der Kommission ohne viel Zeit zu verlieren, umzusetzen! Es wird nämlich höchste Zeit, dass der bedeutendste Platz Berlins, der Schlossplatz, wieder zu einem attraktiver und sehenswerter Platz umgestaltet wird, an dem sich die Menschen dann wieder gerne aufhalten!
herschel,24, schrieb am 9. März 2002 um 23:00:
ich bin für den wiederaufbau des stadtschloss und der schönsten räume! die nutzung als kulturzentrum mit museen, restaurants cafees usw. finde ich sehr gut!
christof langer, schrieb am 8. März 2002 um 23:00:
schloss, ganz, sofort!
Dominik 15, schrieb am 6. März 2002 um 23:00:
Ich bin für den Wiederaufbau des Schlosses, weil endlich die Lücke in der Stadt geschlossen werden muss, und zwar mit etwas schönem und architektonisch passendem. Für den Schlossplatz gibt es keine Alternative, das Schloss muss wieder her!
Martin Dahms 15 jahre, schrieb am 3. März 2002 um 23:00:
Ich will unsere Geschichte zurück
Thomas 24, schrieb am 27. Februar 2002 um 23:00:
Ich bin für den Wiedeaufbau des Berliner Stadtschlosses! Auch bin ich trotz meiner finanziell bescheidenen Situation als Student gerne bereit hierfür zu spenden. Deutschland hat im Krieg soviel an baulichen Kulturgütern verloren, so dass es gerade in Berlin zu einem wirklichen Wiederaufbau kommen muß. Sicherlich wird viel Geld gebraucht werden, doch es wird Tag für Tag so viel Geld für diversen unnötigen Blödsinn ausgegeben. Das Geld hier anzulegen ist ein Beitrag für die Kultur unseres Landes; und das für viele Generationen.
Richard, 32, schrieb am 24. Februar 2002 um 23:00:
Ich grüße auch an dieser Stelle mal alle Schloßbefürworter und Fans! Trotzdem bin ich der Meinung, dass von der Politik langsam mal eine Reaktion auf den Beschluß der Schlossplatzkommission kommen muß!!! Oder sind die Politiker noch alle im Winterschlaf?? :o)
Ines Dittmann/41, schrieb am 23. Februar 2002 um 23:00:
Ich grüße an dieser Stelle mal alle Mit-Schloss-Befürworter und Fans. Ines
Bettina Kunsch, schrieb am 14. Februar 2002 um 23:00:
Im Sommer reise ich nach Berlin und schau mir das Geschehen vor Ort an. Diese Infoseiten hier haben mich neugierig gemacht.
, schrieb am 5. Februar 2002 um 10:10:
Mir geht der fanatische Schlossgegener Bausentor Peter Strieder wirklich langsam auf den Geist! Wie lange will sich dieser Kerl eigentlich noch gegen das Schloss stemmen, gegen den erklärten Willen der Mehrheit? Halten Sie endlich den Mund, Herr Strieder!
Linden, schrieb am 5. Februar 2002 um 9:03:
Ich finde es schade, dass 12 Jahre nach der Wiedervereinigung die Prachtallee Unter den Linden immer noch an einem Alptraum endet! Der Schlossplatz ist der häßlichste Platz aller europäischen Hauptstädte und kein Politiker tut etwas. Im Gegenteil, Strieder verhindert sogar eine Verschönerung des Platzes, indem er die Entscheidung (pro Schloss) der vom Steuerzahler bezahlten Kommission einfach ignoriert! Vor ein paar Monaten, als es noch schlecht um das Scloss stand, sagte Strieder, dass die Entscheidung der Kommission auf jeden Fall zu akzeptieren sei, egal wie sie ausfalle!! Der Palast der Republik, der nur von der SED gebaut wurde um das ostdeutsche Volk besser aushorchen zu können muss endlich abgerissen werden!!!
Kerstin 15, schrieb am 29. Januar 2002 um 23:00:
Weiß jemand was über Müllarchitektur bzw Liter Architektur?? Stichwort: Notch Project
, schrieb am 24. Januar 2002 um 11:57:
wer weiß iregndetwas darüber, wo sich die schlossreste (hermen aus dem treppenhaus, skulpturen aus den elisabethsaal etc.) heute befinden, kann man diese irgendwo ansehen?
Der letzte Aesthet, 31, schrieb am 23. Januar 2002 um 23:00:
Fast Alle sind sich einig:es gibt diese voellig unnuetze Diskussion ueber die Legitimation eines Wiederaufbaues. Welcher logische Grund verbietet denn eine Rekonstruktion in diesem Universum? Argumentieren Sie allgemeingueltig. Na also. Einig sind sich auch fast alle Menschen: moderne Architektur in Deutschland ist seit den 60ern bis heute nur absoluter Mist!!! Nenne mir jemand ein aesthetisch und gestalterisch wirklich anspruchsvolles Gebaeude der letzten 15 Jahre bis heute in ganz Deutschland...!!! Schauen wir uns die Neubauten an. Das ist die laecherliche Realitaet. Reden wir DARUEBER! Zeigen Sie uns einen ansprechend gestalteten Platz, ein gelungenes Strassenensemble der 70er, 80er, 90er? Finden Sie die Menschen, denen dieser neu-alte Schrott gefaellt.Ich warte gespannt auf Ihre Aufzaehlung. Schauen wir uns die geistig und gestalterische Verarmung der modernen Bauten an, welche alle aus ca. dreieinhalb gestalterischen Elementen waehlen um das Gleiche zu sagen: Flachdach, Glattfassade, Viereckfenster. + blaue (oder weisse) Fensterrahmen. Herzlichen Glueckwunsch! Das ganze natuerlich ohne Ruecksicht auf angrenzenden Baubestand, praepotentes, aufdringliches, atavistisches Rummbauen der Proletenarchitektur. Diese Verdummung der aktuellen Gestalter ist spaetestens in 10 Jahren verschwunden. Immer mehr Wiederstand fuehrt zu Konkurrenz und dem Wiederzulassen von Phantasie und Aesthetik. Also sollte man solange verhindern dass diese Geisteslee(h)re nur Muell in Deutsche Zentren baut. Deshalb das Stadtschloss. Alles Andere kann nur schlechter werden. Siehe Axel Schultes Baukloetzchen-Entwurf fuer Betonfetischisten.
, schrieb am 22. Januar 2002 um 12:38:
Ein anderer Herr sprach von ideologischen Vorbehalten, die sich auf die Architektur und die alte Baukunst auswirken . Ich möchte ihn dazu einladen, sich den nachempfunden Apollosaal der wiederaufgebauten Staatsoper anzusehen. Dies dürfte beweisen, dass "Ideologie" sich nicht destruktiv auf klassische Baukunst auswirkt. Im Gegenteil, die Baukünstler Ost-Berlins der 50 er (Architekt Paulick) verstand es vorzüglich, sich in die Formensprache Knobeldorffs hineinzufühlen. Ebenso verhält es sich mit der Dresdner Oper. Dies spricht für eine hohe künstlerische Begabung dieser Baukultur und für ein hohes Mass an Feingefühl für die klassische schöne Kunst.
, schrieb am 22. Januar 2002 um 8:51:
Ein Herr fragte nach Gebäuden, die VÖLLIG verschwunden war: z.B. die unter Stalin gesprengte Mutter-Erlöser-Kirche auf dem roten Platz in Moskau oder das Warschauer Stadtschloss, dessen Fundamente sogar weggesprengt worden waren. In vielen Ländern kennt man den Nachbau, weil dort die natürliche Zerstörung der Gebäude durch Erdbeben, Korrosion vorkommt. Das Knochenhaueramtshaus in Hildesheim wurde für die nachfolgenden Generationen als Zeichen der Fachwerkbaukunst wieder errichtet. Das gleiche sollte für den Schlüterbau gelten, von dem das Lustgarten- portal,Kolossalfiguren des Hofes, Kapitelle, Pilaster, Konsolenfiguren,Atlanten des Treppenhauses, Hermen des Elisabethensaales, Kostbarkeiten des Rittersaales, Segmente, Friese und noch vieles,vieles mehr erhalten sind. Es zählt schon im vorhinein zum Weltkulturerbe.
Heinrich, Wolfgang, 60, schrieb am 22. Januar 2002 um 6:45:
Zunächst möchte ich Herrn von Boddin für sein unermüdliches Arrangement und allen Personen, die sich für den Wiederaufbau des Berliner Stadtschlosses einsetzen, danken. Da im rot-roten Senat ideologische Vorbehalte und keine Bereitschaft für ein harmonisches Gesamtbild im Zentrum von Berlin zu erkennen sind, möchte ich an dieser Stelle meine Spendenbereitschaft bei Beschluss zum Wiederaufbau des Berliner Stadtschlosses erklären. Moderne Architektur kann man überall in Berlin errichten, aber nicht in diesem historischen Umfeld, dass zum Glück noch durch eine Vielzahl der historischen Bauten geprägt ist.
Markus Schöne, 35, schrieb am 21. Januar 2002 um 23:00:
Sagen sie mit ein bedeutendes gebäude im ausland, dasüber generationen VÖLLIG verschwunden war und neu gebaut wurde, im gleichen aussehen... (?) zumindest ich kenne keines. das schlossvorhaben ist keine rekonstruktion, denke ich.
Linden, schrieb am 21. Januar 2002 um 11:03:
Eines ist schon sehr erstaunlich:Wenn außerhalb von Deutschland historische Bauwerke rekonstruiert werden (z.B.in London,Liverpool, Amsterdam, Rotterdam, Venedig, Danzig, Warschau,Riga, Tallin, St.Petersburg, Moskau, usw.), Dann ist jeder sofort begeistert!! Ja, die Deutschen fahren sogar in diese Städte, um die herrlichen, zum Teil rekonstruierten Gebäude zu fotografieren!!! Sobald jedoch EIN bedeutendes Bauwerk in Deutschland rekonstruiert werden soll, gibt es Widerstand. Ich glaube, die Deutschen haben im letzten Krieg noch mehr verloren, als nur die Stadtzentren!! Schade!!
Markus Schöne, 35, schrieb am 20. Januar 2002 um 23:00:
Jetzt muss ich aber auch mal was boarden! was sollen denn das für blöde argumente sein... rom ohne petersdom, dass ich nicht lache. hat nichts damit zu tun, denn der petersdom steht, wo er steht, unbeschadet und in voller pracht. im sinne von m.hischer gleicht der neubau des schlosses, auf rom bezogen, schon eher der vorstellung, dass etwa die caracalla-thermen oder die maximinians-basilika NEU gebaut würden oder dass etwa die komplette architektur auf dem forum romanum glänzend und strahlend nachgebaut würde. zumindest, wenn ich das richtig verstanden habe! (die vorstellung ist doch lustig) im übrigen wird das gesicht einer stadt nicht nur durch seine bauten, sondern auch und vor allem durch seine menschen und kultur geprägt. klar können bauten identitätstiftend sein, keine frage. ich wäre aber auch eher für etwas neues, denn das alte, originale schloss mit seiner patina können wir nun mal nicht wiederhaben, es wäre bloß eine komische kopie!