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Wilhelm von Boddien

 

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2810 Einträge
Heinrich, Wolfgang, 60, schrieb am 22. Januar 2002 um 6:45:
Zunächst möchte ich Herrn von Boddin für sein unermüdliches
Arrangement und allen Personen, die sich für den Wiederaufbau des
Berliner Stadtschlosses einsetzen, danken. Da im rot-roten Senat
ideologische Vorbehalte und keine Bereitschaft für ein harmonisches
Gesamtbild im Zentrum von Berlin zu erkennen sind, möchte ich an
dieser Stelle meine Spendenbereitschaft bei Beschluss zum
Wiederaufbau des Berliner Stadtschlosses erklären. Moderne
Architektur kann man überall in Berlin errichten, aber nicht in
diesem historischen Umfeld, dass zum Glück noch durch eine Vielzahl
der historischen Bauten geprägt ist.


Markus Schöne, 35, schrieb am 21. Januar 2002 um 23:00:
Sagen sie mit ein bedeutendes gebäude im ausland, dasüber
generationen VÖLLIG verschwunden war und neu gebaut wurde, im
gleichen aussehen... (?) zumindest ich kenne keines. das
schlossvorhaben ist keine rekonstruktion, denke ich.


Linden, schrieb am 21. Januar 2002 um 11:03:
Eines ist schon sehr erstaunlich:
Wenn außerhalb von
Deutschland historische Bauwerke rekonstruiert werden (z.B.in
London,Liverpool, Amsterdam, Rotterdam, Venedig, Danzig,
Warschau,Riga, Tallin, St.Petersburg, Moskau, usw.), Dann ist jeder
sofort begeistert!! Ja, die Deutschen fahren sogar in diese Städte,
um die herrlichen, zum Teil rekonstruierten Gebäude zu
fotografieren!!! Sobald jedoch EIN bedeutendes Bauwerk in
Deutschland rekonstruiert werden soll, gibt es Widerstand. Ich
glaube, die Deutschen haben im letzten Krieg noch mehr verloren, als
nur die Stadtzentren!! Schade!!


Markus Schöne, 35, schrieb am 20. Januar 2002 um 23:00:
Jetzt muss ich aber auch mal was boarden! was sollen denn das
für blöde argumente sein... rom ohne petersdom, dass ich nicht
lache. hat nichts damit zu tun, denn der petersdom steht, wo er
steht, unbeschadet und in voller pracht. im sinne von m.hischer
gleicht der neubau des schlosses, auf rom bezogen, schon eher der
vorstellung, dass etwa die caracalla-thermen oder die
maximinians-basilika NEU gebaut würden oder dass etwa die komplette
architektur auf dem forum romanum glänzend und strahlend nachgebaut
würde. zumindest, wenn ich das richtig verstanden habe! (die
vorstellung ist doch lustig) im übrigen wird das gesicht einer stadt
nicht nur durch seine bauten, sondern auch und vor allem durch seine
menschen und kultur geprägt. klar können bauten identitätstiftend
sein, keine frage. ich wäre aber auch eher für etwas neues, denn das
alte, originale schloss mit seiner patina können wir nun mal nicht
wiederhaben, es wäre bloß eine komische kopie!


gamay, schrieb am 20. Januar 2002 um 8:01:
das gesicht einer stadt wird geprägt durch seine
charakteristischen bauten. in europa sind das z. b. romanische
kirchen, gotische kathedralen, barocke schlösser und palais, sowie
bürgerhäuser aller stilrichtungen. berlin hat sein gesicht durch
ideologisch motivierte abrisse und kriegsbedingte zerstörungen
weitgehend verloren. die zerstörung der stadt rückgängig zu machen
und die wertvollsten kulturbauwerke zu rekonstruieren oder neu zu
bauen und seien es nur markante fassadenpartien, halte ich für
legitim und wünschenswert. dafür lohnt sich auch ein eigenes
finanzielles engagement. paris ohne den Louvre?, Rom ohne den
petrsdom?, Wien ohne die hofburg und die ringstrasse?, das wären
nicht mehr die typischen europäische städte, die, jede für sich,
eine eigene stadtpersönlichkeit haben sondern ballungsräume ohne
besonderen reiz. wer will das sehen? ich nicht! da kann man
genausogut nach houston/texas oder dallas reisen...überall die
gleiche glaskasten- und betonsosse..nein danke!


Reinhard Rupsch / 52, schrieb am 19. Januar 2002 um 23:00:
STADTFÜHRUNG DURCH BERLIN-MITTE! // Den Freunden Berlins, die am
Rosenmontag mit Karneval nichts "am Hut" haben, bietet die
GESELLSCHAFT HISTORISCHES BERLIN einen Stadtspaziergang an./ Am 11.
Februar um 14.oo Uhr treffen wir uns am Hotel HILTON am
Gendarmenmarkt und werden von Jenny Schon, GHB, durch Historie und
Architektur von Mitte geführt. Meinen Teil dazu werde ich -
selbstverständlich - auch leisten! / Wer kommt mit? // Reinhard
Rupsch, berlinbegeistert


Peter Millowitsch 53, schrieb am 18. Januar 2002 um 23:00:
Sehr geehrte Damen und Herren, in einem Artikel in der "ZEIT"
Nr.4 diesen Jahres fand ich einen Artikel, in dem es um den
Wiederaufbau bzw. Nichtwiederaufbau des Berliner Stadtschlosses
geht. Deutsche Geschichte interessiert mich sehr und ich betrachte
Deutsche Geschichte nicht auf zwölf Jahre reduziert, aber selbst mir
erscheint ein Wiederaufbau des Stadtschlosses unwirtschaftlich.
Daher möchte ich an dieser Stelle auf das Beispiel Paris verweisen.
Dort sind an der "Place de la Bastille", die für Frankreich
historisch von ähnlicher Bedeutung ist wie der Schloßplatz für uns,
die Umrisse des Bauwerks im Pflaster eingelassen, sodaß die
Geschichte zwar immer präsent ist aber weder durch übermäßige
Erstellungskosten noch durch zu hohe Unterhaltskosten "stört".
Vielleicht ist das ja ein für Berlin gangbarer Weg. Mit freundlichen
Grüßen, Peter Millowitsch


gamay, thierry, schrieb am 18. Januar 2002 um 23:00:
Irrtum von herrn Millowitsch: der Louvre, das einstige
Königsschloss und heutige Supermuseum ist der mit dem Schlossplatz
und dem Stadtschloss in berlin vergleichbare Ort, nicht aber die
place de la bastille. Paris ist ohne den louvre nicht denkbar.
wirtschaftlichkeit sollte in einem land, das milliarden an
steuergeldern jährlich verschwendet nicht das hauptargument beim
städtebau sein. Im übrigen kann ich mir Köln ohne den Dom nicht
vorstellen. Der Dom ist die seele und das herz kölns. was würde Herr
millowitsch sagen, wenn der dom zerstört wäre? nicht mehr aufbauen,
weil zu teuer? Ein Glaskasten als ersatz für den Dom? NEE!


M. Hischer / 32, schrieb am 18. Januar 2002 um 23:00:
UNSINN! Der Wiederaufbau des Berliner Schlosses ist kein
Wiederaufbau, sondern ein vollkommener Neubau: Die Charta von
Venedig 1964, Internationale Charta über Konservierung und
Restaurierung von Denkmälern und Ensembles, regelt, was unter einem
Wiederaufbau zu verstehen ist. Sie fordert, daß lediglich das
Wiederzusammensetzen vorhandener Bestandteile mit minimalen neuen
Integrationselementen anzustreben ist, welche als solche jedoch
immer erkennbar bleiben müssen. Vom Berliner Schloss gibt es jedoch
keine größeren, alten Bestandteile. Warum ergreift man eigentlich
nicht die Chance, ein Zeichen für die moderne, deutsche Gesellschaft
zu setzen? Warum will man darüberhinaus die Geschichte ungeschehen
machen, das Rad zurückdrehen? Mich schaudert bei dem Gedanken, was
die Nachwelt von uns denken mag, wenn wir gewissermaßen ein Schloss,
das kein König mehr braucht, neu bauen, nur, weil an eben jener
Stelle einmal eines stand. Man versucht sogar, es historisch
aussehen zu lassen. Nicht auszudenken, wie unsere Städte heute
aussehen würden, wenn das schon immer so geschehen wäre... Seit 1900
lautet der Grundsatz der deutschen Denkmalpflege: "bewahren und
erhalten, aber nicht wiedererrichten"!


wagnerfranzirlbacherstr..2 94342 strasskirchen str schrieb am 18. Januar 2002 um 19:11:
habe grosses interesse an ihrem projekt.verfologe schon seit
jahren die disskussion.bitte um zusendung von weiteren
informationen.danke ihnen herzlich


., schrieb am 17. Januar 2002 um 11:47:
So schön und ehrwürdig sähe das Stadtschloss von der Allee unter
den Linden aus: Kein modernes Bauwerk könnte da mithalten!!! Leider
wird das Bild von dem albernen Engel ein wenig unschön (den Engel
muß man sich wegdenken!!!) Schaut mal rein!!
http://www.stadtschloss-berlin.de/koeppel.htm


, schrieb am 14. Januar 2002 um 7:37:
Für das "Untermuseum" im Louvre, wurde der Boden angehoben.Eine
interessante Art der Raumgewinnung. Eine Lösung die sich auf für den
Schlüterbau in Berlin anbieten würde. Insbesondere wenn man weiss,
dass bereits durch Erhöhung des Strassenniveaus das Gebäude
"förmlich in den Boden versunken ist".


, schrieb am 10. Januar 2002 um 9:24:
Architekten Ost-Berlins, der 50 er Jahre, wie der bekannte
Architekt Paulick zeigten, dass sie sich gut in die alte Baukunst
hineinfühlen konnten. Dies zeigt der nachempfundene Apollo-saal
Knobelsdorffs, in der wiederaufgebauten Staatsoper.


, schrieb am 7. Januar 2002 um 8:20:
Eine kulturelle Freilicht-Bühne als künstlerischer Höhepunkt
eines Gipfels könnte ein Argument für den Wirtschafts- standort
Berlin sein. Die Parallele zwischen Schlüters Innenhofu nd die der
Bühnenkulisse der klassischen Antike ist offensichtlich.


, schrieb am 6. Januar 2002 um 13:19:



L., schrieb am 5. Januar 2002 um 15:14:
Beim Wiederaufbau des Warschauer Stadtschlosses und der
Russischen Schlösser hätte kein Mensch auch nur im Traum daran
gedacht, eine Fassade modern zu gestalten!!!!


Christo, schrieb am 5. Januar 2002 um 13:01:
Was spricht eigentlich dagegen,daß Schloss einfach so
wiederaufzubauen,wie es vor dem 2.Weltkrieg gewesen ist ? Es
beteiligen sich zuviele Leute mit der ihnen eignen
Profilierungssucht an dieser Frage. Warum wählt man nicht die
natürliche und sinnvollste Lösung und lässt die Berliner über den
Aufbau entscheiden ? Warum müssen das Expertenkomissionen
entscheiden,warum nicht das Volk ?


, schrieb am 3. Januar 2002 um 8:46:
Den dreiseitigen Schlüterhof "umzudrehen" und gegen die Spree
hin zu öffnen, würde dem architektonischen Weltkulturerbe Schlüters
entsprechen und ihn gleichermassen der Weltöffentlichkeit zugänglich
machen.


, schrieb am 3. Januar 2002 um 8:11:
Die Empfehlung der autorisierten Komission sprach sich für den
entsprechenden architektonischen Rahmen bzgl. der geretteten
Kostbarkeiten aus.


L., schrieb am 2. Januar 2002 um 13:17:
An meinen Vorschreiber: Gerade aus diesem Grund, weil eben noch
so vieles vom Schloss erhalten ist, wäre es wirklich ein Skandal,
wenn an diese bedeutende Stelle Berlins ein häßlicher Betonklotz
gesetzt wird!!! Die Architekten werden (können)dies jedoch nie
verstehen!! Leider!