Gästebuch

Hinweis: Dieses Gästebuch steht Ihnen für Ihre Chats, Diskussionen und Mitteilungen gerne zur Verfügung. Es wird von uns nur verwaltet, aber nicht befeuert. Immer wiederkehrende Fragen werden von uns einmal beantwortet und in einer besonderen Rubrik im Internet gespeichert. Bitte geben Sie in der Vollwortsuche dafür an: “Öfter gestellte Fragen“. Sollten Sie mit diesen Auskünften nicht zufrieden sein, werden wir selbstverständlich eine entsprechende Anregung von Ihnen aufnehmen.

Wenn Sie eine schnelle, direkte Bearbeitung Ihrer Frage haben wollen, nutzen Sie den „Kontakt“ im Internet, damit mir Ihre Fragen und Anregungen sofort vorgelegt werden können. Bitte haben Sie dafür Verständnis, dass ich derartig mit Terminen eingedeckt bin und in der Spendenverwaltung ein riesiges Arbeitspensum erledigen muss, dass ich selbst nur auf diese Weise mit Ihnen kommunizieren kann.

Wilhelm von Boddien

 

Einen neuen Eintrag für das Gästebuch schreiben

 
 
 
 
 
 
 
Mit * gekennzeichnete Felder sind Pflichtfelder.
Die E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht.

Dieses Formular speichert die E-Mail Adresse, Ihren Namen und eventuell Ihre Webseite zum Zwecke der Kundenbetreuung und der Kommunikation mit dem Förderverein Berliner Schloss e.V.. Wenn Sie Ihr Recht auf Auskunft, Löschung oder Sperrung nutzen wollen, wenden Sie sich jederzeit an den Förderverein Berliner Schloss e.V., Rissener Dorfstraße 56,
22559 Hamburg, info@berliner-schloss.de. Weitere Informationen finden Sie in unserer Datenschutzerklärung.

Es könnte sein, dass der Eintrag im Gästebuch erst sichtbar ist, nachdem wir ihn geprüft haben.
Wir behalten uns das Recht vor, Einträge zu bearbeiten, zu löschen oder Einträge nicht zu veröffentlichen.
2816 Einträge
Linden, schrieb am 5. Februar 2002 um 9:03:
Ich finde es schade, dass 12 Jahre nach der Wiedervereinigung
die Prachtallee Unter den Linden immer noch an einem Alptraum endet!
Der Schlossplatz ist der häßlichste Platz aller europäischen
Hauptstädte und kein Politiker tut etwas. Im Gegenteil, Strieder
verhindert sogar eine Verschönerung des Platzes, indem er die
Entscheidung (pro Schloss) der vom Steuerzahler bezahlten Kommission
einfach ignoriert! Vor ein paar Monaten, als es noch schlecht um das
Scloss stand, sagte Strieder, dass die Entscheidung der Kommission
auf jeden Fall zu akzeptieren sei, egal wie sie ausfalle!! Der
Palast der Republik, der nur von der SED gebaut wurde um das
ostdeutsche Volk besser aushorchen zu können muss endlich abgerissen
werden!!!


Kerstin 15, schrieb am 29. Januar 2002 um 23:00:
Weiß jemand was über Müllarchitektur bzw Liter Architektur??
Stichwort: Notch Project


, schrieb am 24. Januar 2002 um 11:57:
wer weiß iregndetwas darüber, wo sich die schlossreste (hermen
aus dem treppenhaus, skulpturen aus den elisabethsaal etc.) heute
befinden, kann man diese irgendwo ansehen?


Der letzte Aesthet, 31, schrieb am 23. Januar 2002 um 23:00:
Fast Alle sind sich einig:es gibt diese voellig unnuetze
Diskussion ueber die Legitimation eines Wiederaufbaues. Welcher
logische Grund verbietet denn eine Rekonstruktion in diesem
Universum? Argumentieren Sie allgemeingueltig. Na also. Einig sind
sich auch fast alle Menschen: moderne Architektur in Deutschland ist
seit den 60ern bis heute nur absoluter Mist!!! Nenne mir jemand ein
aesthetisch und gestalterisch wirklich anspruchsvolles Gebaeude der
letzten 15 Jahre bis heute in ganz Deutschland...!!! Schauen wir uns
die Neubauten an. Das ist die laecherliche Realitaet. Reden wir
DARUEBER! Zeigen Sie uns einen ansprechend gestalteten Platz, ein
gelungenes Strassenensemble der 70er, 80er, 90er? Finden Sie die
Menschen, denen dieser neu-alte Schrott gefaellt.Ich warte gespannt
auf Ihre Aufzaehlung. Schauen wir uns die geistig und gestalterische
Verarmung der modernen Bauten an, welche alle aus ca. dreieinhalb
gestalterischen Elementen waehlen um das Gleiche zu sagen:
Flachdach, Glattfassade, Viereckfenster. + blaue (oder weisse)
Fensterrahmen. Herzlichen Glueckwunsch! Das ganze natuerlich ohne
Ruecksicht auf angrenzenden Baubestand, praepotentes,
aufdringliches, atavistisches Rummbauen der Proletenarchitektur.
Diese Verdummung der aktuellen Gestalter ist spaetestens in 10
Jahren verschwunden. Immer mehr Wiederstand fuehrt zu Konkurrenz und
dem Wiederzulassen von Phantasie und Aesthetik. Also sollte man
solange verhindern dass diese Geisteslee(h)re nur Muell in Deutsche
Zentren baut. Deshalb das Stadtschloss. Alles Andere kann nur
schlechter werden. Siehe Axel Schultes Baukloetzchen-Entwurf fuer
Betonfetischisten.


, schrieb am 22. Januar 2002 um 12:38:
Ein anderer Herr sprach von ideologischen Vorbehalten, die sich
auf die Architektur und die alte Baukunst auswirken . Ich möchte ihn
dazu einladen, sich den nachempfunden Apollosaal der
wiederaufgebauten Staatsoper anzusehen. Dies dürfte beweisen, dass
"Ideologie" sich nicht destruktiv auf klassische Baukunst auswirkt.
Im Gegenteil, die Baukünstler Ost-Berlins der 50 er (Architekt
Paulick) verstand es vorzüglich, sich in die Formensprache
Knobeldorffs hineinzufühlen. Ebenso verhält es sich mit der Dresdner
Oper. Dies spricht für eine hohe künstlerische Begabung dieser
Baukultur und für ein hohes Mass an Feingefühl für die klassische
schöne Kunst.


, schrieb am 22. Januar 2002 um 8:51:
Ein Herr fragte nach Gebäuden, die VÖLLIG verschwunden war: z.B.
die unter Stalin gesprengte Mutter-Erlöser-Kirche auf dem roten
Platz in Moskau oder das Warschauer Stadtschloss, dessen Fundamente
sogar weggesprengt worden waren. In vielen Ländern kennt man den
Nachbau, weil dort die natürliche Zerstörung der Gebäude durch
Erdbeben, Korrosion vorkommt. Das Knochenhaueramtshaus in Hildesheim
wurde für die nachfolgenden Generationen als Zeichen der
Fachwerkbaukunst wieder errichtet. Das gleiche sollte für den
Schlüterbau gelten, von dem das Lustgarten- portal,Kolossalfiguren
des Hofes, Kapitelle, Pilaster, Konsolenfiguren,Atlanten des
Treppenhauses, Hermen des Elisabethensaales, Kostbarkeiten des
Rittersaales, Segmente, Friese und noch vieles,vieles mehr erhalten
sind. Es zählt schon im vorhinein zum Weltkulturerbe.


Heinrich, Wolfgang, 60, schrieb am 22. Januar 2002 um 6:45:
Zunächst möchte ich Herrn von Boddin für sein unermüdliches
Arrangement und allen Personen, die sich für den Wiederaufbau des
Berliner Stadtschlosses einsetzen, danken. Da im rot-roten Senat
ideologische Vorbehalte und keine Bereitschaft für ein harmonisches
Gesamtbild im Zentrum von Berlin zu erkennen sind, möchte ich an
dieser Stelle meine Spendenbereitschaft bei Beschluss zum
Wiederaufbau des Berliner Stadtschlosses erklären. Moderne
Architektur kann man überall in Berlin errichten, aber nicht in
diesem historischen Umfeld, dass zum Glück noch durch eine Vielzahl
der historischen Bauten geprägt ist.


Markus Schöne, 35, schrieb am 21. Januar 2002 um 23:00:
Sagen sie mit ein bedeutendes gebäude im ausland, dasüber
generationen VÖLLIG verschwunden war und neu gebaut wurde, im
gleichen aussehen... (?) zumindest ich kenne keines. das
schlossvorhaben ist keine rekonstruktion, denke ich.


Linden, schrieb am 21. Januar 2002 um 11:03:
Eines ist schon sehr erstaunlich:
Wenn außerhalb von
Deutschland historische Bauwerke rekonstruiert werden (z.B.in
London,Liverpool, Amsterdam, Rotterdam, Venedig, Danzig,
Warschau,Riga, Tallin, St.Petersburg, Moskau, usw.), Dann ist jeder
sofort begeistert!! Ja, die Deutschen fahren sogar in diese Städte,
um die herrlichen, zum Teil rekonstruierten Gebäude zu
fotografieren!!! Sobald jedoch EIN bedeutendes Bauwerk in
Deutschland rekonstruiert werden soll, gibt es Widerstand. Ich
glaube, die Deutschen haben im letzten Krieg noch mehr verloren, als
nur die Stadtzentren!! Schade!!


Markus Schöne, 35, schrieb am 20. Januar 2002 um 23:00:
Jetzt muss ich aber auch mal was boarden! was sollen denn das
für blöde argumente sein... rom ohne petersdom, dass ich nicht
lache. hat nichts damit zu tun, denn der petersdom steht, wo er
steht, unbeschadet und in voller pracht. im sinne von m.hischer
gleicht der neubau des schlosses, auf rom bezogen, schon eher der
vorstellung, dass etwa die caracalla-thermen oder die
maximinians-basilika NEU gebaut würden oder dass etwa die komplette
architektur auf dem forum romanum glänzend und strahlend nachgebaut
würde. zumindest, wenn ich das richtig verstanden habe! (die
vorstellung ist doch lustig) im übrigen wird das gesicht einer stadt
nicht nur durch seine bauten, sondern auch und vor allem durch seine
menschen und kultur geprägt. klar können bauten identitätstiftend
sein, keine frage. ich wäre aber auch eher für etwas neues, denn das
alte, originale schloss mit seiner patina können wir nun mal nicht
wiederhaben, es wäre bloß eine komische kopie!


gamay, schrieb am 20. Januar 2002 um 8:01:
das gesicht einer stadt wird geprägt durch seine
charakteristischen bauten. in europa sind das z. b. romanische
kirchen, gotische kathedralen, barocke schlösser und palais, sowie
bürgerhäuser aller stilrichtungen. berlin hat sein gesicht durch
ideologisch motivierte abrisse und kriegsbedingte zerstörungen
weitgehend verloren. die zerstörung der stadt rückgängig zu machen
und die wertvollsten kulturbauwerke zu rekonstruieren oder neu zu
bauen und seien es nur markante fassadenpartien, halte ich für
legitim und wünschenswert. dafür lohnt sich auch ein eigenes
finanzielles engagement. paris ohne den Louvre?, Rom ohne den
petrsdom?, Wien ohne die hofburg und die ringstrasse?, das wären
nicht mehr die typischen europäische städte, die, jede für sich,
eine eigene stadtpersönlichkeit haben sondern ballungsräume ohne
besonderen reiz. wer will das sehen? ich nicht! da kann man
genausogut nach houston/texas oder dallas reisen...überall die
gleiche glaskasten- und betonsosse..nein danke!


Reinhard Rupsch / 52, schrieb am 19. Januar 2002 um 23:00:
STADTFÜHRUNG DURCH BERLIN-MITTE! // Den Freunden Berlins, die am
Rosenmontag mit Karneval nichts "am Hut" haben, bietet die
GESELLSCHAFT HISTORISCHES BERLIN einen Stadtspaziergang an./ Am 11.
Februar um 14.oo Uhr treffen wir uns am Hotel HILTON am
Gendarmenmarkt und werden von Jenny Schon, GHB, durch Historie und
Architektur von Mitte geführt. Meinen Teil dazu werde ich -
selbstverständlich - auch leisten! / Wer kommt mit? // Reinhard
Rupsch, berlinbegeistert


Peter Millowitsch 53, schrieb am 18. Januar 2002 um 23:00:
Sehr geehrte Damen und Herren, in einem Artikel in der "ZEIT"
Nr.4 diesen Jahres fand ich einen Artikel, in dem es um den
Wiederaufbau bzw. Nichtwiederaufbau des Berliner Stadtschlosses
geht. Deutsche Geschichte interessiert mich sehr und ich betrachte
Deutsche Geschichte nicht auf zwölf Jahre reduziert, aber selbst mir
erscheint ein Wiederaufbau des Stadtschlosses unwirtschaftlich.
Daher möchte ich an dieser Stelle auf das Beispiel Paris verweisen.
Dort sind an der "Place de la Bastille", die für Frankreich
historisch von ähnlicher Bedeutung ist wie der Schloßplatz für uns,
die Umrisse des Bauwerks im Pflaster eingelassen, sodaß die
Geschichte zwar immer präsent ist aber weder durch übermäßige
Erstellungskosten noch durch zu hohe Unterhaltskosten "stört".
Vielleicht ist das ja ein für Berlin gangbarer Weg. Mit freundlichen
Grüßen, Peter Millowitsch


gamay, thierry, schrieb am 18. Januar 2002 um 23:00:
Irrtum von herrn Millowitsch: der Louvre, das einstige
Königsschloss und heutige Supermuseum ist der mit dem Schlossplatz
und dem Stadtschloss in berlin vergleichbare Ort, nicht aber die
place de la bastille. Paris ist ohne den louvre nicht denkbar.
wirtschaftlichkeit sollte in einem land, das milliarden an
steuergeldern jährlich verschwendet nicht das hauptargument beim
städtebau sein. Im übrigen kann ich mir Köln ohne den Dom nicht
vorstellen. Der Dom ist die seele und das herz kölns. was würde Herr
millowitsch sagen, wenn der dom zerstört wäre? nicht mehr aufbauen,
weil zu teuer? Ein Glaskasten als ersatz für den Dom? NEE!


M. Hischer / 32, schrieb am 18. Januar 2002 um 23:00:
UNSINN! Der Wiederaufbau des Berliner Schlosses ist kein
Wiederaufbau, sondern ein vollkommener Neubau: Die Charta von
Venedig 1964, Internationale Charta über Konservierung und
Restaurierung von Denkmälern und Ensembles, regelt, was unter einem
Wiederaufbau zu verstehen ist. Sie fordert, daß lediglich das
Wiederzusammensetzen vorhandener Bestandteile mit minimalen neuen
Integrationselementen anzustreben ist, welche als solche jedoch
immer erkennbar bleiben müssen. Vom Berliner Schloss gibt es jedoch
keine größeren, alten Bestandteile. Warum ergreift man eigentlich
nicht die Chance, ein Zeichen für die moderne, deutsche Gesellschaft
zu setzen? Warum will man darüberhinaus die Geschichte ungeschehen
machen, das Rad zurückdrehen? Mich schaudert bei dem Gedanken, was
die Nachwelt von uns denken mag, wenn wir gewissermaßen ein Schloss,
das kein König mehr braucht, neu bauen, nur, weil an eben jener
Stelle einmal eines stand. Man versucht sogar, es historisch
aussehen zu lassen. Nicht auszudenken, wie unsere Städte heute
aussehen würden, wenn das schon immer so geschehen wäre... Seit 1900
lautet der Grundsatz der deutschen Denkmalpflege: "bewahren und
erhalten, aber nicht wiedererrichten"!


wagnerfranzirlbacherstr..2 94342 strasskirchen str schrieb am 18. Januar 2002 um 19:11:
habe grosses interesse an ihrem projekt.verfologe schon seit
jahren die disskussion.bitte um zusendung von weiteren
informationen.danke ihnen herzlich


., schrieb am 17. Januar 2002 um 11:47:
So schön und ehrwürdig sähe das Stadtschloss von der Allee unter
den Linden aus: Kein modernes Bauwerk könnte da mithalten!!! Leider
wird das Bild von dem albernen Engel ein wenig unschön (den Engel
muß man sich wegdenken!!!) Schaut mal rein!!
http://www.stadtschloss-berlin.de/koeppel.htm


, schrieb am 14. Januar 2002 um 7:37:
Für das "Untermuseum" im Louvre, wurde der Boden angehoben.Eine
interessante Art der Raumgewinnung. Eine Lösung die sich auf für den
Schlüterbau in Berlin anbieten würde. Insbesondere wenn man weiss,
dass bereits durch Erhöhung des Strassenniveaus das Gebäude
"förmlich in den Boden versunken ist".


, schrieb am 10. Januar 2002 um 9:24:
Architekten Ost-Berlins, der 50 er Jahre, wie der bekannte
Architekt Paulick zeigten, dass sie sich gut in die alte Baukunst
hineinfühlen konnten. Dies zeigt der nachempfundene Apollo-saal
Knobelsdorffs, in der wiederaufgebauten Staatsoper.


, schrieb am 7. Januar 2002 um 8:20:
Eine kulturelle Freilicht-Bühne als künstlerischer Höhepunkt
eines Gipfels könnte ein Argument für den Wirtschafts- standort
Berlin sein. Die Parallele zwischen Schlüters Innenhofu nd die der
Bühnenkulisse der klassischen Antike ist offensichtlich.