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Wilhelm von Boddien

 

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2810 Einträge
Richard, 32, schrieb am 15. März 2002 um 23:00:
Eines sollten die Politiker, welche irgendwann (wahrscheinlich
schon in den nächsten 20 Jahren) die endgültige Entscheidung treffen
nicht übersehen! Ein wiederaufgebautes Stadtschloss wäre die
Hauptattraktion in Berlin Mitte und somit ein Touristenmagnet! Die
Museen und Restaurants im Schloss würden ständig sehr gut besucht
werden und sogar die Hotels in Berlin würden mehr einnehmen! So wäre
es auch mit den rekonstruierten Räumen!!In einer rekonstruierten
Schlosskapelle würden fast täglich Hochzeiten und Konzerte
stattfinden und auch der Weiße-Saal könnte für undenkbar viele
Veranstaltungen genutzt werden! Jedoch wie wäre der Besucherzustrom
bei einem vollig modernen Bauwerk, das wie jedes andere moderne
Bauwerk in Europa aussieht? Mit Sicherheit SEHR viel
schwächer!


Christoph Hohler / 25 Jahre, schrieb am 13. März 2002 um 10:31:
Wohl gesprochen d. Ich glaube in wenigen Ländern würde in diesem
Umfang über das Für und Wider eines Wiederaufbaus diskutiert. Aber
man ist ja stolz in diesem Staat, eine solche "Kultur der
Diskussion" zu besitzen. Das dieses Schloss über 500 Jahre
integraler Bestandteil Berlins war, und dann 1950 durch einen Akt
von Kulturbaberei abgerissen wurde, wird dabei leider allzu oft zur
Nebensache. Es ist mir unverständlich warum an gerade diesem Ort
etwas anderes bauen oder den hässlichen Palast der Republik erhalten
will. Beispiele anderer Städte (Warschau, Dresden, Potsdam) haben
gezeigt, daß man auch ohne ausuferende Diskussionen zu einem
vernünftigen Ergebnis kommen kann.


d., schrieb am 12. März 2002 um 9:17:
Ich bin zwar kein Deutscher, sondern Franzose, aber ich mus
schon sagen, das ich sehr erstaunt, das es in Deutschland so
schwierig ist etwas wirklich wichtiges durchzusetzen! Wenn in der
Mitte von Paris ein Bauwerk von solch schönheit und bedeutung nicht
mehr stünde, würde man es sofort wieder aufbauen, ohne jahrelang mit
immer den gleichen argumenten zu diskutiren und nie zu einem ende zu
kommen! Ich verstehe Deutschland nicht !


Wilhelm v. Boddien, Förderverein Berliner Stadtsch schrieb am 10. März 2002 um 23:00:
Die Kommission wird ihre Vorschläge am 17. April der
Öffentlichkeit übergeben. Im Berliner Senat zeichnet sich eine
Ablehnung der Vorschläge ab, besonders durch die Senatoren Strieder
und Flierl. Vom Bund gibt es noch keine Stellungnahmen, wir erwarten
sie erst nach der offiziellen Präsentation im April. Der dan schon
anlaufende Wahlkampf sollte "schloßfrei" bleiben, das Thema eignet
sich nicht für eine kurzatmige Wahlkampfauseinandersetzung. Deswegen
plädieren wir für einen Realisierungs - Einladungswettbewerb auf der
Basis der Kommissionsempfehlungen. Das liegt in der Logik der
Entwicklung. Das Thema wird damit über die Wahlen hinaus
weiterbearbeitet. Der Wettbewerb bietet am Ende eine klare
Entscheidungsgrundlage zur Nutzung, Architektur, Kosten und
Finanzierung. Es wäre sogar gut, wenn Vertreter der Moderne für die
beschlossene Stereometrie des Schlosses alternative Fassadenentwürfe
einreichen würden. Dann wüssten wir, ob es gelingt in moderner
Fassadensprache das historische Ensemble wieder zusammenzufügen. Und
wenn nicht - dann hört die Debatte auf und kann entschieden werden.
Schlüter braucht sich nicht vor den modernen Alternativen zu
fürchten, wenn es gelingt ein wirklich objektives, unparteiisches
Preisgericht zu benennen. Wir planen hierzu eine
Öffentlichkeitskampagne ab Mitte April bis zur Sommerpause. Wer will
in Berlin bei der Straßenarbeit mithelfen? Wer will die Idee in
seinem Heimatort verbreiten? Wer will an Zeitungen und Politiker
Briefe schreiben? Und - wichtig - wer will spenden, damit das alles
auch finanzierbar wird? Bitte melden Sie sich unter Nennung ihres
vollen Namens, Ihrer Anschrift und Telefonnummer und dazu mit
Nennung der Aktivität, die Sie für uns leisten wollen. Wir nehmen
dann Kontakt zu Ihnen auf und verabreden alles weitere. Wir freuen
uns auf Ihre Nachricht! Wilhelm v. Boddien, 1. Vorsitzender
Förderverein Berliner Stadtschloß e.V.


Krenz, schrieb am 9. März 2002 um 23:00:
Die vom Steuerzahler bezahlte Expertenkommission hatte die
Aufgabe herauszufinden, welches Bauwerk am besten zwischen die
historischen Gebäude des Schlossplatzes paßt! Das Ergebnis steht
jetzt fest! Der nächste Schritt ist nun, das Ergebnis der Kommission
ohne viel Zeit zu verlieren, umzusetzen! Es wird nämlich höchste
Zeit, dass der bedeutendste Platz Berlins, der Schlossplatz, wieder
zu einem attraktiver und sehenswerter Platz umgestaltet wird, an dem
sich die Menschen dann wieder gerne aufhalten!


herschel,24, schrieb am 9. März 2002 um 23:00:
ich bin für den wiederaufbau des stadtschloss und der schönsten
räume! die nutzung als kulturzentrum mit museen, restaurants cafees
usw. finde ich sehr gut!


christof langer, schrieb am 8. März 2002 um 23:00:
schloss, ganz, sofort!


Dominik 15, schrieb am 6. März 2002 um 23:00:
Ich bin für den Wiederaufbau des Schlosses, weil endlich die
Lücke in der Stadt geschlossen werden muss, und zwar mit etwas
schönem und architektonisch passendem. Für den Schlossplatz gibt es
keine Alternative, das Schloss muss wieder her!


Martin Dahms 15 jahre, schrieb am 3. März 2002 um 23:00:
Ich will unsere Geschichte zurück


Thomas 24, schrieb am 27. Februar 2002 um 23:00:
Ich bin für den Wiedeaufbau des Berliner Stadtschlosses! Auch
bin ich trotz meiner finanziell bescheidenen Situation als Student
gerne bereit hierfür zu spenden. Deutschland hat im Krieg soviel an
baulichen Kulturgütern verloren, so dass es gerade in Berlin zu
einem wirklichen Wiederaufbau kommen muß. Sicherlich wird viel Geld
gebraucht werden, doch es wird Tag für Tag so viel Geld für diversen
unnötigen Blödsinn ausgegeben. Das Geld hier anzulegen ist ein
Beitrag für die Kultur unseres Landes; und das für viele
Generationen.


Richard, 32, schrieb am 24. Februar 2002 um 23:00:
Ich grüße auch an dieser Stelle mal alle Schloßbefürworter und
Fans! Trotzdem bin ich der Meinung, dass von der Politik langsam mal
eine Reaktion auf den Beschluß der Schlossplatzkommission kommen
muß!!! Oder sind die Politiker noch alle im Winterschlaf?? :o)


Ines Dittmann/41, schrieb am 23. Februar 2002 um 23:00:
Ich grüße an dieser Stelle mal alle Mit-Schloss-Befürworter und
Fans. Ines


Bettina Kunsch, schrieb am 14. Februar 2002 um 23:00:
Im Sommer reise ich nach Berlin und schau mir das Geschehen vor
Ort an. Diese Infoseiten hier haben mich neugierig gemacht.


, schrieb am 5. Februar 2002 um 10:10:
Mir geht der fanatische Schlossgegener Bausentor Peter Strieder
wirklich langsam auf den Geist! Wie lange will sich dieser Kerl
eigentlich noch gegen das Schloss stemmen, gegen den erklärten
Willen der Mehrheit? Halten Sie endlich den Mund, Herr
Strieder!


Linden, schrieb am 5. Februar 2002 um 9:03:
Ich finde es schade, dass 12 Jahre nach der Wiedervereinigung
die Prachtallee Unter den Linden immer noch an einem Alptraum endet!
Der Schlossplatz ist der häßlichste Platz aller europäischen
Hauptstädte und kein Politiker tut etwas. Im Gegenteil, Strieder
verhindert sogar eine Verschönerung des Platzes, indem er die
Entscheidung (pro Schloss) der vom Steuerzahler bezahlten Kommission
einfach ignoriert! Vor ein paar Monaten, als es noch schlecht um das
Scloss stand, sagte Strieder, dass die Entscheidung der Kommission
auf jeden Fall zu akzeptieren sei, egal wie sie ausfalle!! Der
Palast der Republik, der nur von der SED gebaut wurde um das
ostdeutsche Volk besser aushorchen zu können muss endlich abgerissen
werden!!!


Kerstin 15, schrieb am 29. Januar 2002 um 23:00:
Weiß jemand was über Müllarchitektur bzw Liter Architektur??
Stichwort: Notch Project


, schrieb am 24. Januar 2002 um 11:57:
wer weiß iregndetwas darüber, wo sich die schlossreste (hermen
aus dem treppenhaus, skulpturen aus den elisabethsaal etc.) heute
befinden, kann man diese irgendwo ansehen?


Der letzte Aesthet, 31, schrieb am 23. Januar 2002 um 23:00:
Fast Alle sind sich einig:es gibt diese voellig unnuetze
Diskussion ueber die Legitimation eines Wiederaufbaues. Welcher
logische Grund verbietet denn eine Rekonstruktion in diesem
Universum? Argumentieren Sie allgemeingueltig. Na also. Einig sind
sich auch fast alle Menschen: moderne Architektur in Deutschland ist
seit den 60ern bis heute nur absoluter Mist!!! Nenne mir jemand ein
aesthetisch und gestalterisch wirklich anspruchsvolles Gebaeude der
letzten 15 Jahre bis heute in ganz Deutschland...!!! Schauen wir uns
die Neubauten an. Das ist die laecherliche Realitaet. Reden wir
DARUEBER! Zeigen Sie uns einen ansprechend gestalteten Platz, ein
gelungenes Strassenensemble der 70er, 80er, 90er? Finden Sie die
Menschen, denen dieser neu-alte Schrott gefaellt.Ich warte gespannt
auf Ihre Aufzaehlung. Schauen wir uns die geistig und gestalterische
Verarmung der modernen Bauten an, welche alle aus ca. dreieinhalb
gestalterischen Elementen waehlen um das Gleiche zu sagen:
Flachdach, Glattfassade, Viereckfenster. + blaue (oder weisse)
Fensterrahmen. Herzlichen Glueckwunsch! Das ganze natuerlich ohne
Ruecksicht auf angrenzenden Baubestand, praepotentes,
aufdringliches, atavistisches Rummbauen der Proletenarchitektur.
Diese Verdummung der aktuellen Gestalter ist spaetestens in 10
Jahren verschwunden. Immer mehr Wiederstand fuehrt zu Konkurrenz und
dem Wiederzulassen von Phantasie und Aesthetik. Also sollte man
solange verhindern dass diese Geisteslee(h)re nur Muell in Deutsche
Zentren baut. Deshalb das Stadtschloss. Alles Andere kann nur
schlechter werden. Siehe Axel Schultes Baukloetzchen-Entwurf fuer
Betonfetischisten.


, schrieb am 22. Januar 2002 um 12:38:
Ein anderer Herr sprach von ideologischen Vorbehalten, die sich
auf die Architektur und die alte Baukunst auswirken . Ich möchte ihn
dazu einladen, sich den nachempfunden Apollosaal der
wiederaufgebauten Staatsoper anzusehen. Dies dürfte beweisen, dass
"Ideologie" sich nicht destruktiv auf klassische Baukunst auswirkt.
Im Gegenteil, die Baukünstler Ost-Berlins der 50 er (Architekt
Paulick) verstand es vorzüglich, sich in die Formensprache
Knobeldorffs hineinzufühlen. Ebenso verhält es sich mit der Dresdner
Oper. Dies spricht für eine hohe künstlerische Begabung dieser
Baukultur und für ein hohes Mass an Feingefühl für die klassische
schöne Kunst.


, schrieb am 22. Januar 2002 um 8:51:
Ein Herr fragte nach Gebäuden, die VÖLLIG verschwunden war: z.B.
die unter Stalin gesprengte Mutter-Erlöser-Kirche auf dem roten
Platz in Moskau oder das Warschauer Stadtschloss, dessen Fundamente
sogar weggesprengt worden waren. In vielen Ländern kennt man den
Nachbau, weil dort die natürliche Zerstörung der Gebäude durch
Erdbeben, Korrosion vorkommt. Das Knochenhaueramtshaus in Hildesheim
wurde für die nachfolgenden Generationen als Zeichen der
Fachwerkbaukunst wieder errichtet. Das gleiche sollte für den
Schlüterbau gelten, von dem das Lustgarten- portal,Kolossalfiguren
des Hofes, Kapitelle, Pilaster, Konsolenfiguren,Atlanten des
Treppenhauses, Hermen des Elisabethensaales, Kostbarkeiten des
Rittersaales, Segmente, Friese und noch vieles,vieles mehr erhalten
sind. Es zählt schon im vorhinein zum Weltkulturerbe.