Daniel, 26
schrieb am 21. November 2005
um
16:23
NIEMAND kommt nach Berlin um sich diesen rechteckigen, kunsthistorisch völlig belanglosen (Fehl)Bau anzusehen...NIEMAND!!!Vielmehr wird man als Berlinbesucher regelrecht dazu genötigt sich diese "Lagerhalle" anzusehen...Ach gott...zu teuer der Schlossbau...schrecklich, wie kann man nur dieses geschichtlich und architektonisch unersetzbare Gebäude (Lagerhalle) abreißen...nein, noch schlimmer: mit dem Schloss kommt der Kaiser womöglich zurück nach Berlin und führt die Leibeigenschaft wieder ein...HALLO aufwachen!!! Zu teuer? Klar! In Deutschland wird ja sonst nirgends Geld zum Fenster hinausgeschmissen...und wenn dann mal Geld für KULTUR ausgegeben wird, da hört sich der Spass dann auf.Den Palast als geschichtlich und architektonisch wichtigen Bestandteil Berlins bzw. Deutschlands zu erhalten...KEIN KOMMENTAR (fällt mir wahrlich nicht leicht!)ach ja, da wär ja noch der Kaiser! Ich sag nur soviel: Deutschland hat, bei Gott, schon schlimmere Zeiten durchleben müssen...Möge die Kultur wieder Einzug halten in Berlin!
Krähender Hahn
schrieb am 20. November 2005
um
21:01
Mein Gott, was die PdR-Freunde jetzt so alles auffahren um in letzter Minute noch ihre Ruine zu retten. Herrlich finde ich die Behauptung des Vorschreibers, der scheinbar wirklich der völlig abstrusen Meinung verfallen ist, daß „Viele Tausende aus der ganzen Republik, nein sogar der Welt nach Berlin kommen um den Palast der Republik zu sehen“. Ich weiß jetzt nicht so ganz wie ich auf diese Aussage reagieren soll, ich schwanke zwischen einem furchtbaren Lachkrampf, oder einem völligen Resignieren gegenüber Teilen unserer Gesellschaft. Welchen Legendenstatus hat die verkommene Ruine denn? Sie war Parlament einer Diktatur, sie war Bowlingbahn und Café für Kleinbürger. Das der PdR weg kommt ist nun einmal beschlossene Sache, daß ein neues Gebäude errichtet wird auch, ein neues Gebäude kostet nun einmal Geld, doch die Schloß-Fassade wird aus Spenden finanziert. Übrigens hat der Umzug der Regierung von Bonn nach Berlin wesentlich mehr Geld gekostet.Aber sonst ist eure Seite ganz toll.....!..????...?!?!.%&$§????? (Was will uns der Vorredner damit sagen?)
Reinhold, 28 Jahre
schrieb am 20. November 2005
um
19:51
Hallo Ihr Förderer,ich kann das nicht verstehen. Warum wollt Ihr das Schloss wieder haben. Symbole der alten Zeit und extrem Teuer dazu. Warum?Spart euch das Geld und baut den Palast besser aus zu einem Volkshaus, wie es mal gedacht war. Das Spart einiges und Ihr erspart dem Volk einen sinnlosen Bau mehr.Ich denke aber, wenn der Palast schon abgerissen werden wird, dann soll da auch nichts mehr entstehen.Baut einen Park hin mit einem Gedenkstein.Es haben hunderte von Kombinaten der ehemaligen DDR an diesem Haus gebaut und Ihr wollt ein Stadtschloss?Stimmt ein trauriger Anblick des jetzige Bau. Typisch Totsaniert, wie vieles was den Menschen wichtig war hier im Osten der Republik.Viele Tausende aus der ganzen Republik, nein sogar der Welt kommen nach Berlin um den Palast der Republik zu sehen, weil er schon Legendenstatus hat. Welch ein Potenzial, aber bei der Sanierung war man ja gründlich und hat das Innenleben bestmöglichst entsorgt. Asche auf euer Haupt!Aus diesem Grund: Baut einen Park oder besser ein Parkhaus dahin, allemal besser als so ein Stadtschloss was keinen nutzen für die Bevolkerung hat, außer das es sünhaft teuer ist und für den Normalbürger eh nicht mehr betreten werden wird.Aber sonst ist eure Seite ganz toll.Im Übrigen ich bin kein Ostalgiefan, sondern das ist meine freie selbsterworbene Meinung.mfg
Fuchte, Andreas, 23
schrieb am 18. November 2005
um
23:38
"müller,H 31Der Schloßnachbau soll zur Wasserseite soundso in einer modernen fassung gestaltet werden"Das ist falsch. Es heußt lediglich, dass darüber ein Architekturwettbewerb zu entscheiden habe.Man sollte aber gerade hier vorsichtig sein:1. Die Spreeseite des Schlosses ist der historisch älteste Bestandteil des Schlosses2. wird die Entwicklung einen Einfluss auf die zukünftige Bebauung des Marx-Engels-Forums haben. Eine zumindest städtebaulich an die Vorkriegszeit angelehnte Gestaltung liegt hier nahe.3. sollte das künftige Gebäude eine harmonische Einheit bilden.
müller,H 31
schrieb am 18. November 2005
um
11:57
Mir ist nicht verständlich, warum man nicht Schloßreplik und Palast baulich vereinen kann. Der Schloßnachbau soll zur Wasserseite soundso in einer modernen fassung gestaltet werden. Warum nutzt man nicht den geschichtlich relevanten palast d. r., um die baukosten zu senken. geld fehlt doch allerorten. Schloß und Palast!mfgHeiko Müller
Renate "Normalverbraucher" 67
schrieb am 17. November 2005
um
21:24
Ich habe diesen Palast auf meine Art ein Denkmal gesetzt,weil gute Dinge nun einmal im Herzen haften bleiben. Es war trotz allem ein Palast des Volkes und wurde vom ganzen Land bezahlt. Es steckt das Geld einer ganzen Generation darin. Man mag darüber denken wie man will. Historische Bauten, sollten für eine Epoche stehen, die war nun einmal die "DDR", ob es es nun bestimmte Leute war haben wollen oder nicht. Jetzt dafür wieder das Schloß aufzubauen ist der blanke Vandalismus, noch dazu wo die Regierung kein Geld für notwendige Sozialausgaben hat.Von meiner Seite gäbe es keinen Pfennig für das Schloß, es gehört in die "SuperVergangenheit"und da sollte es bleiben. Ich wünsche den Pro Palast Leuten noch viel Erfolg . Vielleicht stoppen die leeren Kassen den Abriß. Renate
Krähender Hahn
schrieb am 17. November 2005
um
19:42
Was für ein Gästebucheintrag! Er wurde vermutlich so hastig und mit Schaum vor dem Mund geschrieben, daß derartig viele Schreibfehler und Tatsachenverdrehungen eingebaut sind, daß man sich den Schreiber gut vorstellen kann. Die beste Bemerkung ist über den Asbest getätigt worden: erst will der Schreiber das Gutachten unbedingt lesen, danach schreibt er weiter was drin steht....... Der Vergleich Frauenkirche / Berliner Schloß des Vorschreibers hinkt massiv und die Abrißkosten steigern sich bei den Palastanhängern von mal zu mal. Heute noch 65 Mio morgen 75. Die Zeit der popeligen Jugendtreffs in irgendwelchen staatlichen Bauten ist übrigens beendet, die Jugend vergnügt sich heute lieber im Scheunenviertel in der Spandauer Vorstadt, dort wo wirklich Flair herrscht. Die 70er Jahre sind halt vorbei! Kikerikie! sagt der Krähende Hahn, den Otto Grotewohl leider unterschätzt hatte, indem er sagte: „So ist mein Gewissen beruhigt. Jetzt schreien alle, und wenn das Schloß weg ist, kräht kein Hahn mehr danach!“ Hier bin ich, Genosse Grotewohl: K i k e r i k i e !!!!
Tobias Kraner 43
schrieb am 17. November 2005
um
15:21
Ihr vergleicht das Berliner Schloß mit der Frauenkirche??Entschuldigung den ausdruck aber die Leute die das tun sind dumm.In Dreseden war das eine ganz andere Sache.Die Frauenkirche gab es nicht mehr außer ein paar Steine als Haufen.wo einst das Schloß stand steht ein anderes Gebäude.Der Palast der Republik ist ein wichtiges Gebäude.Sie spiegelt die Geschichte um die Wiedervereinigung der untergegangenen DDR wieder.Der Abriß ist ein wahnsinn.Das Geld für den Abriß könnte man in deren Sanierung stecken.65 euro kostet das.genau so viel wie der Abriß.Leute wacht endlich auf!PALAST ERHALTEN;GESCHICHTE BEGREIFEN!Eine Schloßkopie hat nichts mit Denkmal zu tun.es ist ein billiger Nachbau.Der Palast war außerdem 14 Jahre und nicht nur 10 Jahre geöffnet wie manche behaupten.Bis jetzt liegt kein Grund für die schließung vor.Den Asbest Quatsch hat eh niemand geglaubt.Nur ein Abriß Grund mußte gefunden werden.Ich will das Asbestgutachten was 1990 erstellt wurde lesen.Dort steht drin:Keine Gefahr für die Menschen.Das Gebäude hätte weiter genutzt werden können.Nun ist Berlins Mitte 15 Jahre tod und öde.keine Konzerte mehr im großen Saal,keine disco's im Jugendtreff.keine bowlingabende im Keller des Palastes.DUMMHEIT UND EIN VERBRECHEN MIT VOLKSVERDUMMUNG WAS MAN MIT DEM EINSTIGEN VORZEIGEBAU DER DDR GEMACHT HAT.
Bischur, Ingrid - 64 Jahre alt
schrieb am 16. November 2005
um
12:52
Nachdem man den Palast nun fast hat verkommen lassen, sollte man sich schnellstens etwas einfallen lassen. Mein Vorschlag: Fassade ähnlichwie Bauakademie verschönern und Gebäude für Öffentlichkeit nutzen.Ein Schloss muss es nun wirklich nicht sein!
Henjes, Chuck,15
schrieb am 10. November 2005
um
17:12
Dank weitreichender Sanierungs- und Instantsetzungsprojekte haben wir in Charlottenburg wieder in einigen Straßen dieses wundervolle Altberlin Flair.Wenn man aus Richtung Charlottenburg nach Mitte "einfährt" kommt man durch diese wunderschöne Straße, Humboldt Universität usw. am Rand. Dann wenige Minuten später taucht dann dieses furchtbare DDR Gebäude auf. Wenn man anstatt dem Palast der Republik wieder das alte Schloß hinbauen würde, würde das der Gegend bestimmt äußerlichen Aufschub geben.Wie gesagt, dadurch das dieses Alte Flair wieder da ist, hab ich diese Stadt wieder in mein Herz geschlossen, ich werde liebend gerne etwas für den Wiederaufbau des Schlosses spenden, auch wenn es nicht viel ist. Ich will ein Teil dieses Denkmals werden (;Viele Grüße an alle Berliner
Dorffmann
schrieb am 10. November 2005
um
12:00
Das unglaubliche Ausmaß der Zerstörung deutscher Kulturdenkmäler und Stadtbilder zu Zeiten des sozialistischen Regimes hat die kulturelle Identität und Stellung Ostdeutschlands schwer getroffen. Die einst prächtigen (als Dresdner weiß ich wovon ich rede) Städte haben genug gelitten. Ich kann jede Initiative zumindest die schlimmsten Wunden zu heilen nur begrüßen. Der PdR, dieses gigantische Denkmal des Schwachsinns muss endlich weg aus der Mitte unserer Hauptstadt. Es ist einer Stadt wie Berlin nicht würdig. Umso mehr ist es das Stadtschloss.
Immernochnichtboddien
schrieb am 10. November 2005
um
8:38
Mir doch egal dass Sie meine IP haben, Sie nerven mich doch auch schon zuhause bis zum BRIEFKASTEN!!! Wurde mein Beitrag dazu etwa gelöscht? Für Mailingaktionen wo man armen Ossis lumpige Münzen andreht, scheint IHR Geld ja zu reichen
Bernd
schrieb am 8. November 2005
um
19:16
Ich freue mich schon auf die Grundsteinlegung! Ich war in Dresden auch dabei (Frauenkirche)
Nichtboddien
schrieb am 8. November 2005
um
16:13
Das hätte mich auch gewundert, das der Beitrag von Dr. Jansen von euch ist! so einen Unsinn habe ich lange nicht gesehen. Die PdR Befürworter sind nämlich in der Mehrzahl und es ist nichts entschieden.
Rather, Norbert, 48
schrieb am 8. November 2005
um
11:29
Ich habe für die Frauenkirche gespendet, obwohl ich nicht in der Kirche bin und ich werde einen Baustein für den Wiederaufbau des Schlosses erwerben, sobald der (Pa)Last der Republik fällt. Ich glaube, dass viele so denken. Zuerst müssen klare Verhältnisse geschaffen werden, dann kommen auch die Spenden.
Dr. Jansen
schrieb am 8. November 2005
um
10:17
Lieber ..., warum machen Sie sich immer wieder die Arbeit unter so vielen erfundenen Namen Unsinn in das Gästebuch und Forum zu setzen?Ihre IP Nummer ist bei uns gespeichert. Immer wieder fallen Sie unangenehm bei uns auf. Woher sollen Ihrer Meinung nach die ca. 650 Mio bis 800 Mio EUR, was für eine völlige Rekonstruktion des PdR anfallen würde, kommen? Spender finden Sie für den PdR keine. Es sind einfach viel zu wenig die den PdR noch haben wollen, solche Mehrzweckhallen gibt es wie Sand am Meer. Das zeigt auch Ihr Bemühen, hier ständig unter immer neuen Namen (aber mit der gleichen IP Nummer) Propaganda für das von Spritzasbest befreite rostige Stahlgerippe zu machen.Die Entscheidung ist jedoch längst gefallen. Geschichte hat der PdR jedenfalls keine! Er war kaum länger als 10 Jahre geöffnet. Der Fernsehturm und die frühere Stalinallee sind da schon geschichtsträchtiger!
Nichtboddien
schrieb am 8. November 2005
um
7:03
Das Schloss wird 2015 fertig sein? In Ihrem Garten und aus Sand!
Eckert Marco,25
schrieb am 8. November 2005
um
2:02
So viel Unsinn war selten Herr Stolpe,mit den Worten"der hässliche Schandfleck muß weg" warum ist unser Palast ein Schandfleck?na wer weiss die lösung?man nimmt 80 millionen euro und steckt es in den Palast und tarnt die Abriss Sanierung in eine Asbestsanierung.Danach bleibt nur noch ein Skelett übrig.Der einstige Vorzeigebau wird nun kaum noch Befürworter finden.Also weg mit dem klotz.Aber Geschichte entsorgen ist ja wohl das letzte.Ich schlage vor wir sparen die abriß kosten von 60 millionen und versetzen den Palast in dessen Ur Zustand von 1990 zurück.Mit srahlend weißer Aussenfassade,helle große Räume,multifunktionssaal,Marmorboden bronzeverglasung und regelmässige Veranstaltung.Sonst wäre ja Berlins Mitte so langweilig.In Berlin gibt es genug von den Barock fasaden und schlösser.Ein Palast gibt es nur einmal.Er ist ein teil der Geschichte und das letzte Zeugnis der DDR.Reißt ihn nicht ab!!Der Palast ist das Berliner Schloß
Andy
schrieb am 6. November 2005
um
23:47
Nach den, vor allem außenpolitischen "Leistungen" Deutschlands seit der Wiedervereinigung zu urteilen, ist es wirklich besser, mit dem Aufbau des Schlosses bis nach dem nächsten Krieg zu warten.Was macht eigentlich den Namen "Palast der Republik" so unanständig? BRD meint doch Bundes -REPUBLIK- Deutschland, oder? Den Asbest-Quatsch glaube ich jedenfalls nict!
Apel, Fritz 74
schrieb am 6. November 2005
um
12:22
Wie kann man nach dem von Deutschland angefangenen verbrecherischen Krieg das von Allierten zerstörte Schloß Berlin als Fassade aufbauen und die Geschichte zwischen 1945 bis 1990 ausschalten oder neu schreiben?!Gechichte ist Geschichte !Der Palast der Republik der DDR soll nicht verschwinden !Besser wäre es, ihn für das Volk in Ost und West zu erhalten und zu nutzen !