Andreas Fuchte,23
schrieb am 10. Dezember 2005
um
12:36
Das hat nun wirklich nichts zu bedeuten. Diese Hendricks vertritt ja nur ihre persönliche Meinung, aber nicht die der Regierung. Realistischer ist, dass die Abrissvergabe noch bis Weihnachten statt findet.
Kralle
schrieb am 10. Dezember 2005
um
11:48
NEUER ÄRGER:Bund gegen schnellen Abriss des Palastes der Republik in Berlin Hendricks mahnt überzeugendes Nachfolgekonzept an Im Bundesfinanzministerium gibt es Überlegungen, den Abriss des Palastes der Republik in Berlin zu verschieben. Nach einem Vorabbericht der «Berliner Zeitung» schrieb die Parlamentarische Staatssekretärin im Finanzministerium, Barbara Hendricks (SPD), in einem Brief an Abrissgegner, solange es kein überzeugendes Konzept für den Schlossplatz gebe, solle der Status Quo beibehalten werden.Berlin (ddp). Im Bundesfinanzministerium gibt es Überlegungen, den Abriss des Palastes der Republik in Berlin zu verschieben. Nach einem Vorabbericht der «Berliner Zeitung» (Freitagsausgabe) schrieb die Parlamentarische Staatssekretärin im Finanzministerium, Barbara Hendricks (SPD), in einem Brief an Abrissgegner, solange es kein überzeugendes Konzept für den Schlossplatz gebe, solle der Status Quo beibehalten werden. «Gerade vor dem Hintergrund der unausweichlichen Sanierung der öffentlichen Haushalte sind bei der zukünftigen Nutzung des Schlossplatzes die langfristigen finanziellen Belastungen von Bedeutung, mehr noch als die Investitionskosten", schrieb Hendricks.Der 1976 eröffnete Palast der Republik wurde 1990 geschlossen und später vom Asbest befreit. Nach einem Bundestagsbeschluss vom Juli 2002 sollen die Ruine nun beseitigt und auf dem Areal ein Gebäude in der Kubatur des 1950 gesprengten Stadtschlosses entstehen. Nach bisherigen Vorstellungen sind für den Abriss eineinhalb Jahre eingeplant. Der erste Spatenstich für den Neubau des Schlosses soll Ende 2008 erfolgen. Nach einer vom Bundesbauministerium in Auftrag gegebenen Studie sollen die Bauskosten für ein Ensemble mit den Fassaden des historischen Hohenzollernschlosses zwischen 533 und 780 Millionen Euro liegen.http://www.freiepresse.de/NACHRICHTEN/KULTUR/407814.html
Tourist
schrieb am 9. Dezember 2005
um
12:32
Weg mit dem Palast der Republik - her mit dem Stadtschloss!!!!
Dampfross
schrieb am 7. Dezember 2005
um
16:14
Henschel!Den PdR-Anhängern gehen nicht nur die Argumente aus, denen geht so ziemlich alles aus! Die "Lokomotive" PdR, die die PdR-"Anhänger" zieht, rast mit voller Fahrt auf einen Prellbock zu! In wenigen Tagen wird sie ihn erreichen! Danach wird die Strecke stillgelegt und abgebaut.Nettes Gleichniss, oder?
Henschel
schrieb am 7. Dezember 2005
um
15:48
An den vorherigen Schreiber:Wenn den PdR Anhängern die Argumente ausgehen (hatten sie überhaupt welche?) werden sie immer gleich unverschämt. Aber das kennen wir ja inzwischen.PdR Anhänger werden wohl niemals Mehrheitsentscheidungen akzeptieren. Wie war das noch im Sozialismus?"Die Badei, die Badei, die hat immer recht!"
Klaus
schrieb am 7. Dezember 2005
um
7:35
vonB´s neuer Kampfspruch: Der Bundestagsbeschluss steht... *auslach*
Jude Stewart
schrieb am 6. Dezember 2005
um
12:30
Ich bin freie Journalistin von New York und schreibe über Grafik- und Produkte-Gestaltung für verschiedene Zeitschriften, u.a. I.D. (International Design), Print, HOW, und STEP inside design. Ich suche Quelle oder Wege, wie ich ein bisschen mehr über den ständigen Architektswettbewerb den Entwurfn des Schloss lernen konnte. Ich bemerke, dass im Moment es kein bestimmtes Budget dafür gibt – und deswegen wahrscheinlich keinen offiziellen Wettbewerb. Falls der Abriß in Januar stattfinden würde, wird es jetzt so-genannte unoffizielle solchen Entwurfe geben? Vielleicht werden die Unterstützers des neuen Schloss, die Finanzierung suchen dafür, diesen Entwurfe benutzen, um die Regierung oder Spenderen zu überreden? Bitte geben Sie mir Bescheid per Email, falls Sie Informationen darueber haben: jude@judestewart.com. Mit freundlichen GrüßenJude Stewart, www.judestewart.com
Horst-65 Jahre
schrieb am 4. Dezember 2005
um
23:28
Pro Schlossder Wiederaufbau des Schlosses,wäre ein wunderbarer Abschluß der historischen Meile Unter den Linden.Warum müssen die Deutschen immer Kopromisseeigehen,eine moderne Ostfassadewürde das Gesammtkonzept stören. M.f.G. Horst
Kralle
schrieb am 2. Dezember 2005
um
9:58
Berlin (dpa): Der Bundestag hat am Donnerstagabend nach kontroverser Debatte zwei Anträge der Grünen und der Linkspartei über einen Stopp des geplanten Abrisses der Palast-Ruine in Berlin an die Ausschüsse verwiesen.Zur Begründung der Anträge war auf die hohen Kosten und die unklare Nutzungskonzeption verwiesen worden. Die Koalitionsfraktionen von Union und SPD verwiesen auf die «klare Beschlusslage» des Parlaments zum Abriss des «Palastes der Republik» aus DDR-Zeiten und zum späteren Wiederaufbau des Stadtschlosses. Mit dem Abriss soll laut Berliner Bauverwaltung im Januar begonnen werden.Die SPD-Abgeordnete Monika Griefahn verwies auf den letzten Bundestagsbeschluss vom September 2003, den Abriss des Palastes öffentlich auszuschreiben und eine gärtnerische Gestaltung der Fläche als Übergangslösung sicherzustellen. Der FDP-Abgeordnete Hans-Joachim Otto - neuer Vorsitzender des Bundestagskulturausschusses - appellierte an die «Selbstachtung» des Parlaments, seine früheren Beschlüsse auch einzuhalten, wozu auch der Grundsatzbeschluss zum Palast-Abriss vom Sommer 2002 gehöre.Lukrezia Jochimsen (Linkspartei) sagte hingegen, der «Ruf nach dem Abrisskommando» sei «unverantwortlich, zynisch und leugnet die gesamte Geschichte unseres Landes und unserer Kultur». Die Grüne Grietje Bettin meinte, es dürften keine Steuergelder für einen Abriss ausgegeben werden, solange nicht klar sei, «was auf dem Platz wirklich geschehen soll».Berlin (dpa) (02.12.2005) WAS BEDEUTET DAS? GIBT ES JETZT WIEDER EINE VERZÖGERUNG?
Preußen lebt
schrieb am 30. November 2005
um
11:14
@ Sandburg:Stimmt! Lieber das Geld sparen und um Dich die Mauer wieder hochziehen, woll?! Achtung Ironie!!Ich wünsche mir jedenfalls, dass wir wieder ein Schloß an dieser stelle haben (natürlich mit Barocker Fassade), wo zur Zeit noch diese kommunisten Ruine steht.Hochachtungsvoll,ein Royalist
Daniel 26
schrieb am 29. November 2005
um
22:47
Na Sandburg... in Wahrheit würdest Du doch gerne so einen Bonzen-Wagen fahren wollen! Funktioniert wohl nicht ganz! Tja...mit so einer Einstellung...
Sandburg-ähschlosszerlatscher
schrieb am 29. November 2005
um
12:33
Ihr SchickiMickiAffen rafft es nicht wa? Wir brauchen kein Schloss in Berlin und wir fahren nicht alle Siema Biema oder ESSKLASSE, so wie ihr scheiß Snobbels
Krähender Hahn
schrieb am 29. November 2005
um
11:36
Hallo Ostprinzessin,warum scheut Berlin immer den Vergleich mit anderen Metropolen Europas? Ganz einfach, es kann seit 1945 nicht mehr mit ihnen mithalten. Daß Berlin schwere Zeiten hinter sich hat, ist schon klar. Aber jetzt ist die geteilte Stadt seit gut 15 Jahren Geschichte und man plant noch nicht einmal einige Bauwerke die einst Wahrzeichen der Stadt waren wiederaufzubauen. Berlins Architektur ist im wesentlichen Mittelmaß, mal von einigen Bauwerken abgesehen. Geschichtlich gesehen ist übrigens ehr Wien die Ost-West-Metropole, aber gut, Berlin ist es auch. Aber muß sich diese Stellung in häßlicher bzw. mittelmäßiger Architektur wiederspiegeln? Müssen Plattenbauten und postmoderne Glaspaläste ausgerechnet die Stadtmitte beherrschen, ja die Stelle, die in Europa als Spreeathen in die Architekturgeschichte eingeganen ist?Berlins Leben, Berlins Geist, Berlins Kultur, Berlins Subkultur sind großartig, sie verkörpern die Stadt heute fast wieder so, wie sie einst war, hier ist in der Tat Ost-West-Geist zu spüren. Aber die Architektur der Innenstadt ist größtenteils ein Desaster. Das Schloß wäre ein Anfang.
Beer Alexander 22
schrieb am 29. November 2005
um
10:01
Ich möchte die Initiative unterstüzen. Ich denke Berlin wird durch den wiederaufbau viel Gewinnen. Und Deutschland auch.
Henrik Haffki, Ostprinzessin
schrieb am 29. November 2005
um
1:04
Richtig ist, dass der Palast für etwas anderes stand als für das, wofür er heute steht. Er ist im Hier und Heute angekommen, weil Menschen, die nicht über viel Geld und Macht, dafür aber über viel Phantasie und Autonomie verfügen, dieses Gebäude befreit und für alle geöffnet haben. Wer sich der Zukunft zuwenden mag, denkt dort weiter, wo wir jetzt stehen. Wofür will man die Vergangenheit bemühen? Das zwar viel größere, aber längst nicht so außergewöhnliche London sollte nicht Vorbild für die einzige große Ost-West-Stadt unserer Zeit sein. Es gibt kein Vorbild. Schlösser, ästhetisch mainstreamige Ensembles, Nostalgie und täuschende Fassaden haben wir mehr als genug. Jetzt haben wir die Chance, uns in unseren verschiedenen Bedürfnissen an prominenter Stelle neu auszudrücken.
Krähender Hahn
schrieb am 27. November 2005
um
21:49
So soll Berlin auch bleiben, Ostprinzessin, dies wird es mit dem Schloß auch weiterhin können. Wo findet sich denn bitte im PdR das Berlin, welches den von Konservativismus geplagten Menschen aus dem ganzen Land hierher ziehen läßt? Der PdR ist es doch, der für kleinkariertes Schmalspurdenken stand. London ist doch auch kosmopolitisch, sicher weit mehr als Berlin, und dennoch hat die Stadt an der Themse eine breit gefächerte Auswahl an historischen Bauwerken und eben auch ein Schloß! In London wurden sogar zahlreiche Nachkriegsbauten in den letzten Jahren mit einer Jugendstilfassade versehen und so auf historisch getrimmt. Und, ist London konservativ? Berlin ist übrigens nicht nur die Stadt für Berliner bzw. Neuberliner, sie ist Hauptstadt und ist somit die Stadt aller Deutschen, zumindest was die Innenstadt anbelangt. Berlin ist eben die Stadt für linke, konservative, alternative, bürgerliche, etc. Deutsche. Da haben eben nicht nur Neuberliner zu sagen.
Henrik Haffki, Ostprinzessin
schrieb am 27. November 2005
um
11:31
Ich denke, dass so mancher Freund des Schlosses gleichzeitig ein Freund des Palasts werden würde, wenn er sich den heutigen Palast von innen gründlich anschauen könnte. Leider sind ja die beeindruckendsten Teile nicht zugänglich, da ja ebendies befürchtet wird. Vor allem aber findet sich dort das Berlin, dass die von Konservativismus geplagten Menschen aus dem ganzen Land hierher ziehen lässt: Es ist roh, einzigartig, verspielt, schwierig, frech und mit einem Herz aus Liebe beseelt, das weit jenseits von Schlössern und Palästen pocht. Also lasst uns diesen Geist aufnehmen und etwas ganz Neues machen! So denken wir, die neuen, echten Berliner.
Andreas Rubbert, 37
schrieb am 25. November 2005
um
13:22
Ich freue mich auf das Schloß.Es hat ein klein wenig gedauert, bis die Dinge in Bewegung gekommen sind aber es heißt nicht umsonst "gut Ding - GUT Ding - will Weile.Ich hoffe auch, daß der nächste Schritt der Wiederaufbau der Potsdamer Garnisonskirche sein wird - und daß dieser Schritt etwas zügiger getan wird.
Karl Hasert ,103
schrieb am 25. November 2005
um
2:36
Das Schloß alleine macht es nicht. Zuerst müßte einaml die Fassade des Marschstalles wieder in seiner alten Schönheit erstrahlen, denn nach dem Kriege ist die Fassade des Gebäudes ganz schlicht und einfach wiedererstanden.An den alten Glanz zu meinerKindheit erinnert nichts. Der neptunbrunnen gehört zum Schloß wie die Butter zum Brot. Dann fehlt immer noch das Denkmal Kaiser Wilhelms I.Weiter ist dieKarl-Liebknecht-Brücke auch nicht annähernd so schön wie das Original. Der wald des sog. Marks-Engels-Forums gehört da nicht hin. Man muß ihn abholzen und die alten Häuschen wieder erstehen lassen/natürlich mit neuem Innenleben.Der ältestes Schloßteil zur Spreeseite hin ist das eigentliche alte Schloß. Man hat in den vergangenen Jahrhunderten immer mal wieder angebaut bzw. umgebaut. Auch wäre es wünchenswert die Wilhelmninsche Wohnung(die des alten Kaisers) wiederherzustellen und passend zu seinen Lebzeiten zu möblieren. Das zieht die besucher an. Neugierig war das Volk zu allen Zeiten, wie der Kaiser lebte. Auch gab es in der Nähe noch ein kleines Schlößen, nähmlich das Schloß Mombijou.Heute erinnert nur noch das schöne Lied : Wenn im Park von Mombijou der weiße Flieder wieder blüht.., an das Häuschen.Mit einer zweispännigen Kutsche konnte man in den Park und zum Schloß fahren. Das Gelände ist heute seinem Namen leider nicht mehr würdig. Hätte man wenigstens die Neubauten in alte "Kleider" gesteckt, wäre alles ansehnlicher.
Werner Penderak, 64 Jahre, Rees
schrieb am 23. November 2005
um
15:42
Seit ich denken kann, fehlt mir am Ende der Straße Unter den Linden, der Abschluss, der zu den Linden passt, nämlich das Schloss. Es zu rekonstrurieren wie in Dresden die Frauenkirche und in Köln das Rathaus, wäre die einzige Alternative, die bleibt. Der Palast der Republik ist ein Unding an der Stelle und sollte ja nur den Wiederaufbau des Schlosses verhindern. Jetzt bitte ich alle Verantwortlichen, zügig den Abriss zu beginnen und ebenso zügig den Wiederaufbau des Schlosses anzufangen, denn Berlin braucht wieder sein Herz, das an der Stelle nur schlägt, wenn der Hohenzollernbau komplett wenigsten von außen errichtet wird. Gebt euch endlich einen Schubs und fangt an.