H. Volkmann, 47
schrieb am 6. Januar 2006
um
12:25
Es ist schon erstaunlich, welche neuen "Ausreden" die Palastfreunde immer wieder aus dem Hut zaubern, um noch neue Argumente zu finden, diesen Schandfleck zu erhalten. Ich jedenfalls werde einen Korken fliegen lassen, wenn der erste Bagger anrollt. Welche Wirkung für ein ganzes Volk ein Wiederaufbau haben kann, war kürzlich bei der Einweihung der Dresdner Frauenkirche zu sehen. Ich bin mir sicher, daß auch in Berlin die weltweiten Spenden fließen werden, wenn denn erstmal mit dem Bau begonnen sein wird. Ich freue mich auf den Tag, wenn Berlins Zentrum nicht mehr ein öder Parkplatz ist sondern wieder das Berliner Schloss. Das Spektakel um den Palast ist wieder so ein Nebenkriegsschauplatz der ewigen Mauler, die es dem "undankbaren" deutschen Volk vermutlich nie vergessen werden, daß es sich die rote Diktatur vom Leibe geschüttelt hat.
Maurer, Bernd, 19 Jahre
schrieb am 5. Januar 2006
um
12:35
Ich bin froh, wenn der häßliche Palast der Republik weg ist. Ich glaube, den wollen nur DDR-Nostalgiker und linksradikale Wessis erhalten. Aber nicht aus Ästhetik, sondern als Platz, um über die verlorene DDR zu weinen. Denen geht es nicht um Architektur oder Nutzungskonzepte, sondern nur darum, ein überkommenes Symbol zu behalten. Ich freue mich auf das Schloss,und auf einen schönen Bau. Für mich ist das ein Triumph der Schönheit über das Häßliche. Ich glaube, dass die meisten Menschen so empfinden. Nur ist das eine schweigende Mehrheit und man nimmt nur die kleine, lautstarke Minderheit der Schlossgegner war. Man sollte sie nicht so stark in den Medien beachten. Und wenn das Schloss wieder steht, finden die schon was anderes, destruktives, wogegen sie sein können.
Käthner,Achim,45
schrieb am 5. Januar 2006
um
12:14
An G.Hübner, na na wir wollen doch nicht beleidigend gegenüber den Herrn Eckert werden?ich verstehe Ihn sehr gut also unterstell Ihn nicht sowas wie sowas wie Alkohol trinken..Der Palast ist für sehr vielen Leuten sehr wichtig(100 000 Unterschriften gegen den Abriss wurden gesammelt)Man wird nun folgendes tun:Die Machbarkeitstudie zum Wiederaufbau des Schlosses sieht einen möglichen Baubeginn bereits 2007 vor. Nach unserer Einschätzung ist allerdings bei geregelter Finanzierung mit einem Planungs- und Ausschreibungsvorlauf bis 2012 zu rechnen. Nach mindestens 6 Jahren Bauzeit könnte das Humboldtforum frühestens 2018 (bei handwerklicher Fassadenrekonstruktion auch deutlich später) bezogen werden. Ein realistischer Eröffnungstermin dürfte frühestens im Jahr 2020 liegen. Nach dem Abriss des Palastes wird die Mitte Berlins dementsprechend über lange Zeit durch eine Stadtbrache bzw. Grossbaustelle gekennzeichnet sein.Der Palastumbau kann in 2-3 Jahren abgeschlossen sein, da der gesamte Rohbau bereits vorhanden ist und nach der Fassadeninstandsetzung die Ausbauarbeiten unabhängig von der Witterung ausgeführt werden können. Als Investitionsbedarf haben wir bei reduzierten Eingriffen in den Bestand, sichtbarem Erhalt der vorhandenen Bausubstanz und Teilklimatisierung entsprechend Museumsstandard 60 Mio. Euro kalkuliert. Dies entspricht weniger als 10% der zur Rekonstruktion des Schlosses veranschlagten Summe.Der „WeltKulturPalast“ wäre ein bescheidener Eingriff, der Berlin zurzeit besser zu Gesicht stände, als ein überzogenes Prestigeprojekt.
G. Hübner
schrieb am 5. Januar 2006
um
9:06
Hahahahaha!!so einen Schwachsinn habe ich noch nie gelesen, wirklich klasse!! Kleiner Tipp: du solltest nicht zu viel Alkohol trinken, bevor du einen Beitrag schreibst!Viele Grüße aus Berlin (der Stadt mit dem westdeutschen Fernsehturm und der westdeutschen ehemaligen Stalinallee und den westdeutschen Plattenbauten)
Eckert Marco 27
schrieb am 5. Januar 2006
um
0:33
an Feihl Marc,weist Du überhaupt was Du für ein Müll laberst?warum sollen DDR Bauwerke nicht erhalten bleiben?außer dem Palast gibt es in Berlin kein DDR Zeugnis mehr.Der Palast der Republik ist ein wirkliches Baudenkmal schon allein weil in der Volkskammer des Palastes die wiedervereinigung beschlossen wurde.Der letzte Jahrestag der DDR wurde dort gefeiert.Da Du den Palast LEIDER`nicht kennst kannst Du nicht wissen wie schön er einst war.Nachdem man die weiße Außenfassade abgenommen hat und das Gebäude entkernte blieb nur noch eine trostlose Hülle übrig.es ist kein schandfleck.Der Palast könnte mit weniger Geld wie der Abriss kostet instand gesetzt werden.Ein Tipp von mir.:lasst den Palast-unseren Palast in Ruhe und reißt den Dom oder das hässliche Radisson Hotel ab.Dann habt Ihr euer Luftschlußkopie und Atrappe im Herzen Berlins.
Feihl, Marc 22
schrieb am 4. Januar 2006
um
13:09
Ich bin eindeutig für den Wiederaufbau des Stadtschlosses. Mal ehrlich der Palast der Repubilk ist wahrlich ( um es milde auszudrücken) ein Schandfleck in dem schönen Zusammenspiel der historischen Gebäude entlang "Unter den Linden".Der Wiederaufbau des Schlosses schließt somit den schönen Anblick auf dem Berliner Dom ab und passt somit wunderbar ins Berliner Stadtbild!Leider gibt es viel Menschen die damit nicht einverstanden sind, da ein Stück DDR Historie "vernichtet" wird. Diese Menschen vergessen leider zu oft die restlichen Teile der DDR Historie in Berlin, welche sich genauso schlecht in Berlin macht wie der Palast der Repubilk.Meiner Auffassung nach ist es absolut nicht notwendig Gebäude aus dieser Zeit als historische Denkmale zu erhalten!Deshalb ein eindeutiges JA zum Wiederaufbau.Meine Unterstützung ist gewiss!
Dr. Erich Kraft
schrieb am 1. Januar 2006
um
17:40
Hier stehen ein halbes Jahrtausend (Schloß) gegen 14 Jahre (PdR). Was hat wohl die höhere Würde?
Wiebke von Rengelin 33 Jahre
schrieb am 1. Januar 2006
um
15:26
Das Stadtschloss wird nie werden wie das echte Stadtschloss.Nur die Fassade wird so sein wie früher und innen herrscht die Moderne, deshalb halte ich vom Wiederaufbau nichts und der Palast der Republik ist doch auch Geschichte oder?Sämtliche DDRGeschichte wird einfach ohne Überlegung zerstört.Ist das fair?
Richard K.G. W. von Weilandt
schrieb am 30. Dezember 2005
um
17:22
Die meisten Menschen werden mich wahrscheinlich kennen, zähle ich doch, ohne hier polysemantisieren zu wollen, zu den bedeutendsten Lyrikern Deutschlands.Doch was wäre Silvester ohne mein inzwischen legendäres Silvestergedicht?----Silvestergedicht---- Schradeck, schradeck, ach nein, oh Schreck - Es naht die Nacht, oh dunkel Stund, deckt zu die Gruft mit Mensch und Hund. Es schallt, oh Graus, des Kauzes Krall, hinaus, aus des Friedhofs Knochenhall. Doch, oh ihr Menschen, holt noch Luft, bald ihr erstickt im Nebel der Totengruft. Kurz vor 12 ist's, habt's gerochen? Oh Gräuel: Aus der Erde wachsen Knochen! Schradeck, schradeck, ach nein, oh Schreck -Es schweigt die Nacht, welch Totenstille, ein gleißend Blitz, wie Nachtgegrille, zerreißt mit donnerndem Getue des schwarzen Himmel Sternenruhe. Jetzt greift das fletschende Gezähn nach des Höllentieres brennend Mähn, Es röhrt, es keift das Schlundgebrülle, aus Totengräbers Schädelhülle. Schradeck, schradeck, ach nein, oh Schreck -Es bebt, oh Graus die Knochen platzen, dort fliehen des Teufels schwarze Katzen. Die Hölle dröhnt, ich kann nicht mehr, der Teufel setzt sich nun zur Wehr. Oh gierig Feuerschlund, so brülle. Strauf, strauf, ach Gräuel, das ist die reinste Hölle! Noch ist das Feuerwerk nicht aus, oh seht: Ein brennend Fachwerkhaus. Schradeck, schradeck, ach nein, oh Schreck – Die Nacht vergeht, oh welch ein Werk, erhellt wird nun der rauchend Berg von des Feuerwerkes letzten Resten, die wie zermalmte Schädel ächzen. Seht: auf den Feldern dicht und schwer, liegt noch der Nebel wie ein Meer. Vorbei ist nun der schrecklich Fluch, das Licht durchdringt des Nebels Tuch.
sissy:63
schrieb am 29. Dezember 2005
um
16:25
warum hat herr von b.... eigendlich ein postfach und der förder .... verein keine steuer.-nr. ?ich bin gegen die preussen ;solange wir menschen haben die keine wohnung besitzen darf dieses schloss nicht gebaut werden !
Martinsdorf, Ulrich-Werner, 62
schrieb am 26. Dezember 2005
um
11:09
Ich habe mir heute die Entwürfe/Ideen zur " zeitgenössischen/modernen" Bebauung des Schloßareals noch einmal angesehen. Mit Verlaub gesagt, es graust den Betrachter. Allen Schloßgegnern empfehle ich, die entsprechende Seite des Senators für Stadtentwicklung aufzurufen. M.f.G. Ulrich-W. Martinsdorf, Köln
Klebel, Marco, 20
schrieb am 25. Dezember 2005
um
18:19
Ich find der Wiederaufbau des Berliner Schlosses is eine wunderbare Idee! Der jetztige "Palast" sieht ja eher aus wie der Betonsarkophag von Tschernobyl! *gg*Leider bin ich Student und hab nicht viel Geld für eine Spende. Aber ich bin fleißig am Sparen! :)LG und allen noch eine besinnliche Weihnachtszeit!
Wilhelm von Boddien, 63
schrieb am 22. Dezember 2005
um
8:36
Fröhliche Weihnachten und ein glückliches Neues Jahr! Nach all dem Hin und Her in diesem Jahr ist es an der Zeit, innezuhalten und sich zu besinnen. Wir sind dankbar dafür, dass Sie alle hier im Forum so engagiert diskutiert und auch gestritten haben.Wir sind unseren unzähligen Spendern dankbar, ohne deren Beitrag unsere Arbeit für den Wiederaufbau des Berliner Schlosses undenkbar wäre. Ihre freiwillige Bereitschaft uns vor allem auch finanziell zu unterstützen, gibt uns erst die Legitimation für unser Wirken.Wir sind der Politik im Bund und Berlin dankbar dafür, dass sie beharrlich am Wiederaufbau des Schlosses festgehalten hat und nun erste Schritte zu seiner Realisierung gemacht werden.Wir sind den Medien für ihre kritische Begleitung, aber auch für die großartige Unterstützung dankbar. Ohne diese Öffentlichkeit hätten wir es wohl kaum geschafft, große Teile der Bevölkerung für unser Vorhaben zu interessieren.Wir danken allen Unterstützern und ehrenamtlichen Mitarbeitern im Netzwerk aus allen Gesellschaftschichten in Berlin, Deutschland und der Welt für ihren für uns so wichtigen Beitrag zur Förderung des Wiederaufbaus des Berliner Schlosses.Allen wünschen Vorstand und Geschäftsführung des Fördervereins Berliner Schloss e.V. ein fröhliches, friedliches und gesegnetes Weihnachtsfest, einen guten Rutsch und ein glückliches, erfolgreiches und gesundes Neues Jahr!
anna-lisa 18jahre
schrieb am 21. Dezember 2005
um
15:03
ich find das echt gut was ihr macht berlin ist so ne schöne city mit vielen historischen und geschichtlich wertvollen gebäuden. schade das ich kein geld habe ansonsten hätte ich euch gerne beim aufbau geholfen. by eure anna PS:ich grüße ganz lieb das julekind die SOZ 04/1 und wernigerode
Rupsch, Reinhard, 55,
schrieb am 18. Dezember 2005
um
16:54
Den Alex prägt das RastermaßDen Sony-Platz das SpiegelglasFriedrichstraßens Bau-BoulettenLieber bess´re Mieter hättenU-Bahn 5 in weiter ferne.Doch...Das Schloss: DAS hätt´ ich gerne...
Frank, Maurice, 32
schrieb am 18. Dezember 2005
um
12:44
Der Palast der Republik muss bleiben. Ein Land dark seine Geschichte nicht vergessen. Und das alte Schloss war sowieso hässlich!www.exberliner.com
Weißer Gardist
schrieb am 18. Dezember 2005
um
11:13
Auch wir wollen den Schlossbau unterstützen, schaut mal auf www.kaisertreuejugend.org vorbei!
Erik
schrieb am 14. Dezember 2005
um
12:47
Bankgesellschaft, Deutsche Bank, Commerzbank, Daimler-Benz, BDI, Springer, MDM, Thyssen-Krupp, Sylter Golfspieler, Ruhesitz am Zoo: Es vereinen sich also Ehrbarkeit, Menschlichkeit, Geschichtsbewusstsein, Wahrheit, Wohltätigkeit, Kreativität, Weltoffenheit und Bürgernähe. Addiert man noch die aufrichtigsten Politiker und Bauunternehmer hinzu, kann man sich für Berlin besonders freuen.Preiswert und sympathisch!
Satiriker
schrieb am 14. Dezember 2005
um
12:16
Genau! Loben wir unsern König Boddien für seinen aufklärerischen Geist: "Die Bevölkerung braucht Orientierung!"
Gissel, Jürgen 62
schrieb am 12. Dezember 2005
um
14:56
Ich habe gerade der Berliner Morgenpost den Hauptinitiator des Fördervereins "Berliner Schloss" Wilhelm v. Boddien zur Wahl "Berliner des Jahres" vorgeschlagen, weil er sich wie kein anderer durch sein intensives Bemühen zur Wiederrichtung des Stadtschlosses für das Ansehen Berlins einsetzt.