Arn Praetorius
schrieb am 24. April 2020
um
8:52
Es ist also doch möglich! Gestern, am 23.4.2020 wurden auf dem Schlossplatz (Südseite) die sogenannten Hardenberg-Leuchten montiert. Das ist eine gute und passende Entscheidung gewesen. Die neuen Leuchten sind mit der Webcam Ostseite links gut zu sehen. Ist das jetzt ein Zufall oder ein Zugeständnis der "zeitgemäß" denkenden Frau Lompscher oder des "zeitgemäß" denkenden Herrn von Dassel an nicht "zeitgemäß" denkende Schlossfreunde?
Arn Praetorius
schrieb am 12. April 2020
um
20:02
An das Freiraum-Konzept der bbz für den Schlossplatz könnte ich mich inzwischen sogar gewöhnen. Die Nordseite zum Lustgarten wirkt mit den Pflanzstreifen und Bäumen durchaus lebendiger. Es fehlt aber leider immer noch die Entscheidung für die unverzichtbaren Rossebändiger. Die Südseite zur Breiten Straße kann noch nicht beurteilt werden. Was soll der provisorisch aufgetragene Asphaltbelag??Auch fehlt hier die unverzichtbare Entscheidung für den Neptunbrunnen.
bbz hat wohl kein eigenes Beleuchtungskonzept erstellt. Davon ist in den Plänen nichts zu sehen. Vor die Schloss-Fassaden würden die Schupmann Kandelaber oder die Hardenberg-Leuchten passen. Was also ist vorgesehen? Es sind in dieser Schlussphase für den Beobachter noch zu viele offene Fragen.
pro schloss
schrieb am 31. März 2020
um
11:56
Liebe Kritiker, welche ihr immer gegen die Rekonstruktion des Schlosses gearbeitet habt!
Dieses ist ein Aufruf an Euch alle! Schaut es Euch an, das Bauwerk! Kommt nach Berlin! Das wurde geschaffen, auch und vielleicht gerade weil ihr so stark gegen das Vorhaben gearbeitet habt! Waren Eure Anfeindungen, Euer Geschwätz Ansporn, es doch zu schaffen!
Und noch etwas sei gesagt: Dank an all jene, welche mitgearbeitet und mitgeholfen, das große Werk zu vollenden!
Rolf Wiese
schrieb am 18. Februar 2020
um
9:57
Guten Tag,werte Interessierte,freue mich sehr auf die Eröffnung und Fertigstellung.Vielleicht kommen ja durch die Eröffnung neue Spender,wenn zum Beispiel 250.000 Besucher kommen und jeder 10,00 € statt Eintritt für die Fassade oder die Balustradenfiguren spendet,gäbe das schon einen ordentlichen Schub.
Abschreckend sind auch noch die Containerunterkünfte an der Südfassade und die nicht fertige U-Bahn.
Kommt eigentlich wirklich der Neptunbrunnen und wenn ja wann vor die Südfassade??
Wann kommt das Völkerkundemuseum aus Dahlem ins Humboldt-Forum ???
Grüsse aus Berlin-Biesdorf
Ernst Ludwig
schrieb am 11. Februar 2020
um
0:01
Lieber Schloßfreund, Sie sollten nicht vorschnell urteilen. Seit 1994 streite, sammele und spende ich für das Schloß. Da ist schon eine fünfstellige Geldsumme zusammengekommen.
Dennoch bin ich der Meinung, daß man sich nicht verzetteln sollte.
Schlossfreund
schrieb am 8. Februar 2020
um
15:35
Lieber Ernst Ludwig,
wunderbare Anregung für unsere Arbeit! Was hältst Du davon, mit gutem Beispiel voran zugehen und selbst ganz schnell eine schöne Spende dem Schloss zu schenken!?
Ernst Ludwig
schrieb am 7. Februar 2020
um
9:02
Eins nach dem anderen
Jetzt sind noch nicht alle Spenden für die Fassaden beisammen, da wird schon für die Skulpturen über den Toren gesammelt. Seht zu, daß die 105 Mio für die Barockfassaden endlich zusammenkommen.
Dann kommt das weitere.
ps
schrieb am 4. Februar 2020
um
13:54
Es ist doch sehr erfreulich, dass dieser große freie Platz in der Mitte Berlins mit einem angemessen Bauwerk eine Würdigung erhält.
Spannend ist insbesondere, wie es aussieht, wenn die Westseite mit Kuppel fertiggestellt und von den Baugittern befreit ist.
Die Verbindung von alt und modern gefällt nicht jedem. Auch nach meinem persönlichen Empfinden beißen sich die Kontraste vor allem zwischen Süd- und Ostfassade zu sehr und wirkt der Ostanbau hier zu massiv. Hier und in abgeschwächtem Maße im Schlüterhof wären sanftere Übergänge fürs Auge des Betrachters angenehmer gewesen. Auch eine farbliche Anlehnung der Ostfassade an diejenige der anderen drei Seiten wäre ggf. eine Überlegung wert. Die Architekturbüros Kollhoff und Tchoban hatten hier, wie ich finde, für die Ostseite erkennbar ansprechendere Entwürfe (allerdings an anderen Stellen Schwächen gegenüber dem Entwurf Stellas).
Schade ist auch, dass der Eosanderhof nicht wiederkommt. Hier hätte ein offener städtischer Raum entstehen können, wie man es vom Louvre in Paris her kennt.
Die Idee der Nord-Süd-Passage ist jedoch ebenfalls ansprechend, zumal die Innenportale mitrekonstruiert werden. Nur wirken diese dort etwas erdrückt.
Alles in allem ist es eine tolle Sache, dass dieser Platz wieder mit einem standesgemäßen Gebäude bebaut wird. Gleichwohl sollen ein paar Kritikpunkte aus ästhetischen Gesichtspunkten bei der Verbindung von alt und neu erlaubt sein. Vielleicht besinnt sich der Bund bzw. die Stadt Berlin ja in Zukunft nochmal, die Ostfassade optisch ansprechender an den Rest des Humboldt-Forums/Berliner Schloss zu integrieren.
Interessant für den Gesamteindruck wird außerdem sein, wie weit die Außengestaltung, bspw. mit dem Neptunbrunnen und den Kolonnaden wiederkommt und welchen Effekt die Grün-/Baumbepflanung haben wird.
pro schloss
schrieb am 27. Januar 2020
um
12:10
Herzlichen Dank für dieses phänomenale Benefizkonzert des Stabsmusikchors der deutschen Bundeswehr in der Philharmonie am gestrigen Sonntag!
Tausend Dank auch Wilhelm von Boddien und dem Förderverein für dieses große, deutsche Projekt!
Wolfgang Krüger
schrieb am 6. Januar 2020
um
13:32
Ich denke Herr von Boddien hat die Ehrenbürgerschaft der Stadt Berlin mehr als verdient. Aus dem ersten Schneeball ist eine Lawine für den Aufbau des Humboldt-Forums in den Dimensionen des Stadtschlosses geworden. Dafür herzlichen Dank lieber Herr von Boddien und ich wünsche Ihnen vorallem viel Gesundheit im Eröffnungsjahr 2020. Vielleicht gelingt auch noch ein historischer Aufbau des Schlossumfeldes.
Helmut Koch
schrieb am 31. Dezember 2019
um
17:42
Das Jahr 2020 steht vor der Tür. Es wird die Fertigstellung des Berliner Schlosses mit sich bringen. Ein Traum wird Wirklichkeit!
Das ist vor allem einem Mann zu verdanken:
Wilhelm von Boddien!
Er hatte die Vision von der Wiederauferstehung des Schlosses und hat diese Idee unbeirrt die ganzen langen Jahre unermüdlich verfolgt!
Meine Hochachtung vor dieser Leistung! Er hat damit Berlin das Herz wiedergegeben.
Es ist sein Lebenswerk.
DANKE!
Schinkel
schrieb am 27. November 2019
um
13:15
Respekt und ein herzliches Dankeschön an all die Bauarbeiter und Handwerker, die bei diesem nasskalten Schietwetter draußen unverdrossen weiterarbeiten!
H.J.W. Müller-Kirsten
schrieb am 7. November 2019
um
12:27
Hallo Wippe-Freunde und -Gegner, Wie der rbb gestern Abend 19.30 Uhr meldete wurde für die Arbeiten am Fundament der Wippe bis Mai 2020 ein Baustopp erlassen. Die Fledermäuse da hätten ihren Winterschlaf begonnen. Wünschen wir diesen einen guten Schlaf und ebenso gutes Erwachen im nächsten Jahr!
arn Praetorius
schrieb am 1. November 2019
um
16:33
Drücken wir´s mal positiv aus: Mich als Anhänger und Spender würden besonders interessieren: aktuelle Bilder von den Portaldurchgängen, vom Schlüterhof, der Hof-Pflasterung, Bilder von fertiggestellten Räumen, Treppenhäusern, geplanten oder bereits installierten Innenraum-Schmuckelementen, den Außenanlagen, z. B. Termine und Arten der Baumpflanzungen und Grünstreifenbepflanzung, Näheres zur Kuppel-Laterne, Ausführungen der Beleuchtung in Innenräumen, Höfen und Außenanlagen. Schön wäre es, wenn wenigstens ein paar Informationen in der Schlussphase des Projektes veröffentlicht würden. Oder ist alles geheim, um das Staunen auf den Eröffnungstag zu konzentrieren!?
H.J.W. Müller-Kirsten
schrieb am 25. Oktober 2019
um
9:55
Die ehemals große Schlossbegeisterung scheint derzeit nur dahin zu dümpeln. Der Spendenstand bleibt über Monate konstant, und auch Extrablatt und Schloss-Information haben nur zu verkünden, was man ohnehin der Webcam entnehmen kann. Das große, lange Zeit eifrig angestrebte Datum des 250. Humboldt-Geburtstages lief nahezu unbemerkt vorüber. Kein Wort, kein Bild dazu im Oktober-Extrablatt - nichts!! Es soll doch eine Veranstaltung gegeben haben!! Auch nichts über das, was derzeit im Inneren des Baus geschieht. Neue Schloss-Fans sind vermutlich kaum noch zu gewinnen. Umso mehr ist zu wünschen, dass bisherige Unterstützer sich nicht auf einer alten, einmaligen Spende ausruhen, sondern im Endspurt nach Möglichkeit weiterhelfen, damit das Spendenziel wenigstens zahlenmäßig endlich erreicht wird.
Klaus
schrieb am 23. Oktober 2019
um
9:19
Hallo,
ich finden die Spendenaktion für das Berliner Schloss toll, vor allem, dass bereits so viel zusammen gekommen ist. Ich hoffe, dass der komplette Betrag erreicht wird und wünsche viel Glück.
MfG Klaus
Barney U Uhlig
schrieb am 18. Oktober 2019
um
0:14
Als ehemaliger "Besatzer" war ich in Berlin stationiert und betrachte die Stadt mit Heimweh. Ich war natuerlich sehr erfreut als der Beschluss gefasst wurde den kommunistischen Asbesthospalast abzubauen and das Schloss im alten Prange wieder erstehen zu lassen. Ich habe auch gern eine Spende beigetragen. Die vierte Seite am Wasser ist jedoch eine Beleidigung von Schlueter und kandidiert fuer den 1. Preis fuyer stalinistische Plattenarchitectur (siehe Stalinallee). Ich hoffe nur das eine zukuenftige Regierung weniger geschmacklos sein wird und die Mauermonstrositaet wieder in ihre Originalversion vermanteln wird.
BUU
H.J.W. Müller-Kirsten
schrieb am 4. Oktober 2019
um
9:03
Dasselbe wie Kommentator A. Praetorius hatte ich auch gedacht. Die eindrucksvollen Bilder lenkten von der begleitenden Sprache ab. Der MDR bezeichnete die wiedererstandenen Räume als ``Leistung sächsischer und europäischer Kultur´´ , wie an anderer Stelle das Kyffhäuser-Denkmal als ``Symbol europäischer Einigung´´. Soso. Noch vor einiger Zeit hätten diese Leute statt europäisch sozialistisch gesagt. Hauptsache das Wort deutsch wird vermieden. Man sieht, welchen Zwängen auch die heutige Gesellschaft unterliegt.
Arn Praetorius
schrieb am 29. September 2019
um
11:12
Gestern wurde die Ausstellung der Präsentationsräume im Dresdner Schloss eröffnet. Eindrucksvolle Bilder zeigen, wie mit handwerklicher Kunst und Präzision verlorenes wertvolles Kulturgut wieder gewonnen werden kann. Das ist eine deutliche Anregung, auch im Humboldt-Forum wenigstens die Gigantentreppe und einen weiteren Raum zu rekonstruieren. Vielleicht wären dazu diesmal auch staatliche Stellen zu einer Finanzierung bereit
W. G. Brunner
schrieb am 11. August 2019
um
17:46
Als gebürtiger Berliner erlaube ich mir ein paar Anmerkungen:
Ich bin begeistert, dass das Schloss, wenn auch nur mit 3 historischen Fassaden, wieder ersteht. Dank gebührt den Abgeordneten des Bundestags, einer überwältigenden Anzahl von Spendern, den unermüdlich emsigen Fördervereinen und allen voran Herrn Wilhelm von Boddien.
Mit den 3 historischen Fassaden des Schlosses und seiner Kuppel ersteht die Museumsinsel teilweise wieder in neuem/altem Glanz.
Aber! Die moderne Ostfassade sowie die Westseite des weltberühmten Schlüterhofes gleichen einfallsloser moderner Kaufhaus-Büro- oder Krankenhausarchitektur. Stella kann sich damit mit unseren historischen Schlossbaumeistern wie Andreas Schlüter oder J. F. Eosander von Göthe nicht messen.
Die Innenräume sind kahl und nüchtern und wir werden in diesen z. B. Südsee-Einbäume an Stelle der Gigantentreppe und der historischen Prachträume wie z. B. des Rittersaals bestaunen können. Nicht ein einziger historischer Raum wird rekonstruiert, obwohl trotz Krieg und Sprengung reichhaltiges Inventar überlebt hat und noch vorhanden ist. Berlin ist und bleibt eben Berlin.
Sachsen hat in Dresden sein Stadtschloss in seinem Äußeren bereits wieder aufgebaut und rekonstruiert mit hohem finanziellem Aufwand und viel Liebe zum Detail gerade auch die Paraderäume Augusts des Starken. Aber so ist Dresden eben. Berlin ist und war immer anders. Berlin kann und will an seine große kulturelle Vergangenheit nicht anknüpfen.
München hat seine Residenz bis heute in 74 Jahren originalgetreu wieder hergestellt.
Mannheim hat vor einigen Jahren die Paraderäume seines Schlosses so weit möglich wieder rekonstruiert.
Die Museumsinsel hatte einst Weltniveau, verpasst aber leider mit dem rudimentären Schloss die Chance, wieder Weltniveau zu erreichen.
Das Umfeld des Schlosses soll gemäß der aus dem schönen Basel stammenden Schweizer Leiterin der Senatsbauverwaltung eine eintönige Granitpflasterwüste werden. Weder die Lustgartenterrassen, der Neptunbrunnen, die Rossebändiger noch die Denkmale der Oranierfürsten sollen zurückkehren. Öde Aufmarschplätze mit Granitplatten waren im Dritten Reich große Mode. So etwas brauchen wir nicht mehr!
München hat die Granitplatten des Dritten Reichs auf dem Königsplatz beseitigt und diesen wieder in seiner ursprünglichen begrünten Fassung hergestellt.
Warum ist so etwas in Berlin nicht möglich? Ist das nicht ein Armutszeugnis? Wo bleibt da das Weltniveau?