Ein Amerikaner
schrieb am 6. Januar 2009
um
10:24
January 3, 2009
The New York Times
620 8TH AVENUE
New York, New York
ATTENTION: LETTERS TO THE EDITOR
Dear Sirs:
I refer to the article entitled \"Rebuilding a Palace May Become a Grand Blunder\" in the Arts section of the Times for January 1, 2009. I strongly disagree with the tone and content of this article. It seems to have been written strictly from the standpoint of the two groups who are fanatically opposed to the project (even after it was debated exhaustively for years and approved by the German Bundestag by over a two thirds majority) namely, a group of hard core East German communists and the disgruntled architects who have been denied the opportunity to build yet another out of place modern monument to their own egos.
There are many things with which I disagree but I will limit myself to three points.
First, contrary to the author\'s assertions, it is my understanding that current opinion polls show that 59% of all Berliners, both East and West, approve of the project. Indeed, the highest approval figures are found among the 18 to 30 year olds where it stands at 70%! Only 5% of city inhabitants regret the demolition of the so-called Palace of the Republic, a nondescript eyesore if ever there was one.
Second, the Humboldt Forum concept has been highly praised and enthusiastically adopted because it will display Berlin\'s vast non-European cultural holdings, presently housed in decaying inadequate buildings in the suburb of Dahlem. This will provide a perfect counterpart to the five existing museums of western art and culture on Museum Island. Concurrently, the building will restore the historic appearance of the very heart of the city from which the whole urban complex grew. The article calls the Palace \"fake\". I wonder if the author would also denigrate the rebuilding of the old town in Warsaw by the Poles or the reconstruction of the famous campanile in St. Marks Square, Venice or the rebuilding of the monastery of Monte Casino, all of them totally destroyed?
Third the article disparages Francesco Stella as \"little known\". In reality it is my understanding that he is well-known for historic restoration work and his design was unanimously approved by the 15 member architectural competition commission precisely because it provided a seamless melding of the historic palace facades with the new structural elements!
I find it a disservice to American readers, who are unfamiliar with the history of the project, to publish an article which apparently gives only one side of a complex matter. I suggest that the author should have interviewed people like Dr. Hermann Parzinger, the President of the Foundation for Prussian Cultural Heritage and gotten some additional facts.
Sincerely,
PS: In the war of 1812, the British utterly destroyed the White House, yet we meticulously rebuilt it. Then during the Truman years, the entire interior, floors and all, was gutted and redone. Only the facades remained. Therefore, according to the logic of your article, our President now lives in a \"FAKE\" White House!
M. Erich-Delattre
schrieb am 4. Januar 2009
um
19:12
Pardon, leider verweigern sich einige Teilnehmer/innen noch immer einer ernsthaften Auseinandersetzung mit der komplexen Thematik stadträumliche (Neu-) Gestaltung und (kritische) Rekonstruktion und beschränken sich in ihren Beiträgen eher auf belanglose (da ständig wiederholte) Polemik. Die \"NYT\" ist sicher eine seriöse und liberale Zeitung. Zur Liberalität einer guten Zeitung gehört es ganz unterschiedliche Meinungen abzudrucken. Wenn ein Feuilleton-Redakteur meint sich kritisch über den Bau des Humboldt-Forums im Berliner Stadtschloss zu äußern, so spiegelt der Beitrag die persönliche Meinung des Verfassers wieder und sicher nicht die Meinung der Redaktion der \"NYT\". Auch in der Redaktion der \"NYT\" werden ganz unterschiedliche Positionen vertreten.
Leser der NYT
schrieb am 1. Januar 2009
um
17:54
Die NYT ist not amused 🙂
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Christian K. Berliner
schrieb am 31. Dezember 2008
um
17:10
Unsere Stadt hat von allen Städten Europas am meisten zu bieten,3 Opernhäusern,2 Zoos,2 Flughäfen,Geschichte und ein tolles Nachtleben,warum nicht auch noch ein Schloss mehr.An dieser Stelle kann nur ein Schloss stehen,koste es was es wolle!So genug mit dem Geschwätz.
Westfale
schrieb am 30. Dezember 2008
um
18:05
bei den vielen ablehnenden kommentaren möchte ich mal einen
positiven Beitrag schreiben.Die jenigen die meinen man solle das Geld lieber für soziale oder ökologische Prokekte aus-
geben denen sei gesagt das es schon immer Menschen gegeben hat, die meinen das Geld für Kultur oder historische Architektur sei aus dem Fenster geworfenes Geld.Nehmen wir
doch mal die Dresdner Frauenkirche.Auch hier gab es zunächst
viele Gegner.Heute sind die Dresdner froh,das sie wiedererstanden ist.Jahr für Jahr ströhmen Menschen herbei um
die Kirche zu besichtigen und sie bringen Geld in die Stadt und auch für die Kirche.
Grumbkow
schrieb am 29. Dezember 2008
um
20:46
Die Bauaufgabe war die Wiedererrichtung des Berliner Stadtschlosses. Das war schon keine besonders gute Idee, aber immerhin konsequent. Es ist ja auch weiterhin fleißig von Wiedererrichtung die Rede. Nur scheine ich den Moment verpasst zu haben, als man das mit der Wiedererrichtung lässig unter den Tisch fallen gelassen hat, um dann etwas völlig anderes bauen zu lassen, was nur noch auf den ersten Blick so aussehen soll wie das Stadtschloss. Ist das keinem aufgefallen? Doch? Und wo war der Aufschrei der Empörung? Wenn es einen gab, dann war er ziemlich leise. Und wo ist die Forderung geblieben, dann wenigstens gleich etwas Anständiges zu bauen, wenn man sowieso kein Schloss kriegt? Oder ging es in Wahrheit immer nur genau darum: Um die Boddien\'sche Zeltplanenfassade von 1993 als Dauereinrichtung? Wegen der hübschen Bilder, die man davon machen kann? Und weil Barock schön ist? Aber das, was dort gebaut werden soll, ist ja nicht mal barock! Es ist weder Fisch, noch Fleisch. Wie kann man auf so ein Gebilde stolz sein wollen?
Preuße
schrieb am 27. Dezember 2008
um
18:56
Bas Zweng: Abwarten - der Kaiser kommt auch noch nach. Durch ihn würden wir wenigstens alle 5 Jahre bei der Präsidentenwahl (wo das Volk ohnehin nichts zu sagen hat) die Kosten für die Bundesversammlung und Pensionen für einige Alt-Präsidenten sparen (mehrere Millionen!).
bas zweng
schrieb am 27. Dezember 2008
um
16:38
Christian, da sagst Du was hochinteressantes. Ein Schloss bauen und kein Kaiser. Der groesste Witz weltweit. Es ist genauso wie der Bauer: Ich habe Mist aber kein Land.
gr. von dee Woaterkaant
Berlinfreund
schrieb am 27. Dezember 2008
um
16:19
Schade, daß die zugesagten Spenden nicht mehr mit aufgeführt werden in der Spendenuhr. Es war irgendwie doch motivierend. Wann sollen diese Mittel denn abgerufen werden? Ich selber habe ein ganzes Monatsgehalt bereitgestellt; andere fahren in Urlaub, ich spende für das Schloß.
Frank
schrieb am 26. Dezember 2008
um
22:34
\"Lieber für kranke Kinder oder für den Erhalt des Regenwaldes spenden.\"
Wenn Ihnen danach ist, bitte...
Manfred
schrieb am 26. Dezember 2008
um
19:51
Man kann nur hoffen das irgendwann alles wieder hergestellt werden kann.
Schade nur das die Herren der SED nicht mehr erleben können das Sie auch hier versagt haben...
Christian B.
schrieb am 26. Dezember 2008
um
18:28
Ich persönlich finde so ein Wiederaufbau doch immer wiedersprüchlich hier in Berlin, sowie in Braunschweig.
Wenn man ein Schloss wieder aufbaut und es innen kein bisschen an ein Schloss errinert ist es nur eine leere nichtsbedeutende Fassade. In Braunschweig zum Beispiel ist das Wohl schlimmste passiert. Eine Schloss Fassade und dahinter als Mega Einkaufszentrum ein potthäßlicher Klotz. Wenn ein Schloss abgerissen wurde wird es auch nie wieder ein richtiges Schloss werden. Warum erst sprengen und dann wieder aufbauen? Meiner Meinung nach pure Geldverschwendung .
Lieber für kranke Kinder oder für den Erhalt des Regenwaldes spenden.
Peter Haars Utrecht
schrieb am 26. Dezember 2008
um
0:14
Sehr geehrte Frau/geehrter Herr,
Begeistert von Ihren Rekonstruktionsplänen in Berlin, aber auch von den Projekten in Braunschweig, Dresden, Frankfurt,Hildesheim, Magdeburg, Nürnberg, Wesel usw. habe ich im Jahre 2007 die \'Stichting Reconstructie Topgevel Korte Nieuwstraat 2 Utrecht\' gegründet mit dem Ziel die im 19. Jahrhundert (im Jahre 1837)abgerissene Oberhälfte des Giebels aus dem Jahre 1540 zu rekonstruieren. Dieser Giebel ist einer der schönsten frührenaissancen Gebäude der Niederlande.
Dieses Haus war früher ein Stiftshaus des Stiftsherren Arnold Buser der St. Salvatorkirche (abgerissen nach der Reformation im Jahre 1587).
Wir hoffen dass die Rekonstruktion in Utrecht im Jahre 2011 fertig sein wird. Dieses Haus ist namentlich Eigentum der Utrechter Universität, die im Jahre 2011 ihrer 375-sten Geburtstag feiert.
Diese Rekonstruktion ist also ein Geburtstagsgeschenk.
Wir haben Ihre Website und andere deutsche Websites bei den Links unserer Website www.topgevel.nl aufgenommen.
Hoffentlich bekommen wir auch eine Reaktion Ihres Vereins und anderer Mitglieder auf unsere Website in deutscher Sprache und verlinken Sie auch unsere Website.
Wir brauchen € 500.000,00 für unseren Projekt.
Rekonstruktionen sind in Holland wirklich einzigartig und gar nicht geliebt, hauptsächlich nicht bei der Denkmalpflege.
Die Utrechter Denkmalkommission hat sich als grosse Ausnahme günstig über diesen Projekt geäussert.
Hoffentlich wird diese starre Haltung in den Niederlanden sich in der Zukunft ändern!
M.fr.Gr.
Peter Haars
Vorsitzende
Lutz
schrieb am 25. Dezember 2008
um
18:51
Ich finde das Geld währe an anderer Stelle besser aufgehoben, wozu muss man was aufbauen was es nicht mehr gibt.
Ernst Ludwig
schrieb am 25. Dezember 2008
um
14:01
Man muß eben auf \"Gästebuch\" klicken, und schon ist man drin. Allerdings muß man sich an die neue Form schon erst noch gewöhnen.
Waller
schrieb am 25. Dezember 2008
um
10:26
Eine Anmeldung im Gästebuch war doch noch nie nötig?
Kreuzberger
schrieb am 24. Dezember 2008
um
15:51
Test Test Test...
Mal sehen, ob man hier tatsächlich wieder reinkommt, ohne sich umständlich anmelden zu müssen.
christoph nickel
schrieb am 11. Dezember 2008
um
14:14
die Langweiligkeit des prämierten Entwurfs zum Neubau des Berliner Stadtschlosses ist erschreckend! Die Atmosphäre des Inneren unterscheidet sich kaum von der Kälte bekannter Einkaufszentren-Neubauten in Berlin wie dem scheusslichen Alexa! Der italienische Rationalismus ist hier doch völlig fehl am Platz.
Armes Berlin - Deine Bewohner hätten Schöneres verdient. Die Entwürfe der Büros Kleihues und auch Mäckler zeigen, das es anders geht
Richard Gemballa
schrieb am 10. Dezember 2008
um
11:24
Dass ausgerechnet die spannendste der Schlossfassaden, die Ostfassade, die reich gegliedert gleich mehrere Bauepochen/~stile zum Anblick bot, in Stellas Entwurf durch ein langweilig monotones, funktionsloses, raumvergeudendes Allerwelts-Belvedere ersetzt wird, dessen einzig positiver Aspekt die wenn auch nur ein wenig reduzierte Beeinträchtigung der historisch barock rekonstruierten Fassaden sein wird, ist schon ein arger Minuspunkt in einem ansonsten stimmigen Konzept. Schade drumm!
Matthias Walther
schrieb am 9. Dezember 2008
um
19:51
Hier noch ein kleiner Denkanstoß zur so vehemment kritisierten \"Hülle\" der Schlossfassade, die einen modernen (?) Bau ummanteln wird:
Vielleicht ist vielen Kritikern eigentlich gar nicht bewußt, dass auch die alte Originalfassade von Schlüter größtenteils eine Hülle war! Denn das war ja eine der architektonischen Besonderheiten am Schloss, dass es sich überwiegend um keinen Neubau handelte, sondern um einen Umbau. Schlüters Leistung war gerade die geschickte Ummantelung eines älteren Renaissanceschlosses, von dem, hinsichtlich seiner Substanz, so viel wie möglich übernommen werden mußte. Dadurch sind ja die verschiedenen \"Schichten\" aber auch so manche -durchaus reizvolle- \"Brüche\" des Schlosses erklärbar: So ist das fünfachsige Hauptportal am Ostflügel im Schlüterhof aus der Mitte leicht versetzt, da ein älteres Treppenhaus übernommen werden müßte. Interessant ist auch der -bei Stella leider nicht mehr vorgesehene- schmale Runderker im Osten der Schloßplatzfassade.Es handelte sich um einen barock umgebauten Erker der älteren Renaissanceresidenz.
Hier noch etwas Anregung bezüglich der umstrittenen Bauteile, wie den Querflügel, der die Schloßhöfe trennt, bzw. zur Kuppel:
Im Übrigen war das Schloss auch durch die westlichen Neubautrackte von Eosander von Göthe nicht vollendet worden: Er sah einen sehr opulenten Kuppelturm über seinem Triumphbogenportal vor, der die breitgelagerte Masse des nun vergrößerten Schlosse wirkungsvoll emporgerissen hätte! Die kleinere aber schöne Kuppel von Stüler spiegelt aber den alten Baugedanken nur unzulänglich wieder. Um die Wirkung der Innenhöfe zu steigern, sah Eosander sogar den Abbruch des alten Querflügels vor, der von Schlüter selbst nicht mehr \"ummantelt\" wurde. An dessen Stelle war ein niedrigerer konkav gewölbter und weitgehend in transparenter Arkadenarchitektur aufgelöster Ersatzflügel vorgesehen, der weit mehr verbunden als getrennt hätte! Der Clou war natürlich der damit ermöglichte Blick aus dem Schlüterhof in den Eosanderhof und auf den 105m hoch geplanten Kuppelturm!
Warum man jetzt unbedingt den Querflügel in solch stoischer Weise wie durch die sterile Lochfassade von Stella herstellen möchte, bleibt mir ein Rätzel. Platzmangel ist kein Argument, da man vieles auch in die Tiefe verlegen kann.(siehe andere Entwürfe)Man sollte sich nicht nur am Gewesenen, sondern auch mal an den nicht eingelösten Entwürfen für die Vollendung des Schlosses orientieren! Bilder und Berichte hierzu findet man auf dieser Webseite! Mfg aus München.