MitteinsHerz
schrieb am 3. Juni 2010
um
11:07
Es riecht ganz übel nach Aufschub, und soetwas stinkt dann immer nacht \"Im Sande verlaufen lassen...\" 🙁
Hier ein Link: http://www.tagesspiegel.de/berlin/bund-moechte-sich-den-schlossbau-sparen/1850074.html
Ralf Wendel
schrieb am 3. Juni 2010
um
9:22
Hallo,
vielleicht wurde diese Frage hier schon gestellt. Aber da ich nicht meine kostbare Zeit damit verschwenden will, den Unsinn einiger Schlossgegner zu lesen, frage ich einfach selber. Es geht darum, daß ich gestern aus dem Radio erfahren habe, daß die Rekonstruktion des Schlosses wegen krampfhafter Sparpläne der Bundesregierung möglicherweise auf unbestimmte Zeit verschoben werden soll. Ist an dieser Meldung etwas dran, oder ist das nur wieder eine Idee eines unbedeutenden Abgeordneten?
barockkater
schrieb am 3. Juni 2010
um
9:22
Meine Güte, ist das erbärmlich, was man jetzt so zum Thema vielfach liest. Da gibt es immer noch ewig-gestrige Leute , die den preussischen Militarismus in dieses Bauwerk hineinprojizieren (Geschichte ist aber nicht entsorgbar !!!) und es deshalb nicht haben wollen und andere wiederum rechnen es in Autobahnkilometer um. Kleinstaaterei,Engstirnigkeit und die Naziherrschaft mit ihrem desaströsen Ergebnis haben hier offenbar das Verhältnis zum Kulturerbe schwerstens beeinträchtigt - in Polen z.B. war der Wiederaufbau des Warschauer Schlosses eine Herzensangelegenheit der grossen Mehrheit des Volkes.
Etwas anderes liegt mir allerdings auch schwer im Magen. Ein so bedeutendes Baudenkmal wie das Schloss kann nicht nach dem Motto \"hier ein bisschen Schlüter, dort ein bisschen Stella\" wiederaufgebaut werden - das Aufeinanderprallen von Schlüterbarock und Stellas Hochgarage in den Simulationen ist grässlich ! Habt ihr denn so wenig Achtung vor einem Kunstwerk, welches von der Grossartigkeit her für heutige Architektur sowieso unerreichbar ist und wo nur der 1:1 Nachbau bleibt ?
Ich verweise dazu nocheinmal auf Guido Hinterkreusers Broschüre \"Das Berliner Schloss - mehr als nur Fassade\", welche sich nicht nur für alle Aussenfassaden, sondern auch für die wichtigsten Treppenhäuser und Innenräume einsetzt. Auch das Vorwort des polnischen Kunsthistorikers Prof. Tomaszewski ist sehr lesenswert !
Mein Vorschlag: Das Schloss sollte in einem längeren Zeitraum (einige Jahrzehnte z.B.) so originalgetreu wie möglich wieder aufgebaut werden und Architektenwettbewerbe sollten sich nur auf kulturhistorisch unbedeutende Innenräume beschränken (von denen es im Schloss eine Menge gab !).
Lieber langsam und gediegen als pfuscherig und schnell..
Achja, die Finanzen...In diesem Lande sind die Reichen über Gebühr immer mehr entlastet worden und dann natürlich die üble Rolle der Zockerbanken - da müssten natürlich Veränderungen eintreten (hoffentlich !) - dann sollte ja wohl genügend Geld in einer der produktivsten Volkswirtschaften der Welt auch dafür da sein !
Ich persönlich wundere mich immer wieder, was die Leute am \"Palast der Republik\" finden - für mich (auch als ehem.DDR-Bürger) war es immer eine makabre Geschichte, dass er sich teilweise auf dem Schlossgelände befand - ich hätte mir so einen künstlerisch unbedeutenden Mehrzweckbau aber durchaus an anderer Stelle vorstellen können, vielleicht in einm modernen Stadtteil.
Fürs Erste bleibt nur, einen wehmutsvollen Blick in die zahlreich vorhandene Schlossliteratur zu werfen, die von vergangener Schönheit zeugt, aber vielleicht vollzieht sich ja doch noch einiges zum Besseren, die Hoffnung stirbt zuletzt...
andmen
schrieb am 3. Juni 2010
um
8:58
Hallo,
ich frage mich, was an einem Gebäude, welche von Grund auf nachgebaut wird, mit einem historischen Gebäude zu tun hat.
Betritt man ein Gebäude, das mehrere Jahrhunderte überstnden hat, spürt man dieses Flair. Das kann ich mir bei einem Neubau nicht vorstellen.
Außerdem ist doch jedem klar, dass es bei Prestigebauten nie beim veranschlagten Preis bleibt.
Ich denke, dass Berlin jetzt schon jede Menge für Tourismus zu bieten hat. Vielleicht sollte man jetzt etwas für die Berliner tun.
Mit besten Grüßen,
Andmen
P.S. Ich bin nicht politisch motiviert sondern das ist meine Meinung
MitteinsHerz
schrieb am 3. Juni 2010
um
8:45
...Genau, den \"Palast\" der Republik wieder aufbauen. Aber dann sollten wir auch endlich diese unsäglich nationalistische und militaristische, weil revisionistische Schwärmerei vom Wiederaufbau der Bauakademie über Bord werfen und den ästhetisch einmaligen DDR-Aussenministeriumsblock wieder an Ort und Stelle plazieren. Dann aber auch gleich doppelt so breit, damit man in einem Atemzuge dieses unsägliche Dokument monarchistischer Zeit, diese furchtbar hässliche Friedrichswerdersche Kirche, gleich mit wegreißen kann. Und wenn wir schon mal dabei sind, warum schieben wir eigentlich nicht den gesamten Gendarmenmarkt platt, und setzen dem Brutalismus und der gesamten Moderne a la Le Corbusier endlich ihr wohlverdientes und längst überfälliges Denkmal, in Form eines 50 X 100 X 50m großen Kubus aus groben Sichtbeton. Damit würden wir endlich und vor aller Welt das, vor allem von UNSERER eigenen Gesellschaft, schon so sehnsüchtig erwartete Zeichen setzen, daß wir zu Grabe kriechend ein für alle Male mit unserer militanten Vergangenheit gebrochen haben und jeglichem Revisionismus die längst überfällige Absage erteilen. NUR SO können wir uns endlich vor dem Rest der Menschheit von diesem Makel unserer Geschichte lossagen... Haleluja!
...ach ja: 😉
Udo
schrieb am 3. Juni 2010
um
5:26
Vielleicht wäre es nun an der Zeit mal zu überlegen, ob nicht besser der Palast der Republik wieder aufgebaut wird: er was sicher ebenso ein Touristenmagnet, ist multifunktional nutzbar und war das letzte Gebäude an dem Ort dass der Verdrängung anheimgefallen ist. =))
MitteinsHerz
schrieb am 2. Juni 2010
um
11:16
Achtung!
DON`T FEED THE TROLLS!!!
Maus Maus
schrieb am 2. Juni 2010
um
10:44
Es war doch nur allzu leicht vorhersehbar, dass ein Projekt, dass auf so wackligen Füßen steht bei jeder \"Krise\" unweigerlich kippen muss. Damit meine ich noch nicht einmal das Geld. Es ist doch ganz einfach so, ja geradezu absurd, Motive für Touristen zu erstellen. Überlegen Sie sich doch einmal diesen Irrsinn! Es ist eben genau so, wie im angeführten Interview dargelegt wurde:
http://www.dradio.de/dkultur/sendungen/zeitreisen/1038821/
Es handelt sich um Oberfläche, und diese ist eng verwandt mit den virtuellen Welten. Diese virtuellen Welten, ob als Fassaden aufgestellt, oder in Animationsprogrammen erzeugt, dienen für verschiedene Menschen hier wie da für eine Art Gegenwartsflucht, mit der Problembewältigung vermieden wird. Man möchte doch bereits Glauben machen, dass eine imaginäre \"heilsame\" Wirkung hinsichtlich des Selbstverständnisses davon ausginge.
Für diese Fassaden wurde krampfhaft ein Inhalt gesucht, und da so eine Arbeitsweise, in dem man \"das Pferd von hinten aufzäumt\" überaus unfachmännisch war, ja sogar eine Politik dahinter steckt, muss man sich nicht wundern, dass das nun zusammenbricht.
Es ist doch nur allzuverständlich, dass man sich eine halbe Millarde, jedenfalls an dieser Stelle, sparen möchte. Ein \"Humboldt-Forum\" ließe sich auch an einem anderen Ort, zu einem anderen Zeitpunkt errichten. Das Argument, dass mit so einem Projekt etwas für die Bildung getan werde, wurde doch auch nur im Nachhinein konstruiert um den Bau zu rechtfertigen.
______
Wenn sich mit veränderten politischen Konstellationen, die Einstellung der Volksvertreter hinsichtlich des Vorhabens ändert, dann ist das auch ein Beweis für die Unzulänglichkeit der Idee, die dahinter steckt, denn sie hat keinen Bestand.
Dem Leser wird doch eine Farce vorgeführt. Mitglieder einer konservativen Gruppe, in der Regel wohl aus dem Mittelstand stammend, dürfte es nicht schwer fallen Pressekampagnen zu initiieren, das ist eine Feststellung. (\"Kampagnenjournalismus\" ist doch das, was man immer öfter wahrnehmen kann.) Wie war denn das quantitative Verhältnis zwischen der befürwortenden und kritischen Berichterstattungen in der Presse? Jedenfalls wirken Medien meinungsbildend.
Sehr leicht lassen sich auch, wie man hier unten wieder sieht, \"Feindbilder\" aktivieren, um seine Ziele zu erreichen.
Entscheidungsfindungen wie zu diesem Projekt, sollten der Vergangenheit angehören. Unehrliche Politik wird mit der Zeit auch entsprechend honoriert werden, wie man bemerken kann, und auch hoffentlich bemerken wird.
Schlossfreund Zehlendorf
schrieb am 2. Juni 2010
um
9:13
Aktuelle Diskussion zum Wiederaufbau
02.06.2010
Wer hat denn da wieder einen Versuch unternommen, die Wiederherstellung der historischen Mitte
zu torpedieren ?
Die Forsaumfrage, wonach 80% der Berliner auf das Stadtschloss verzichten wollen, ist manipuliert und anzuzweifeln.
Es melden sich auch gleich die Leute zu Wort, die von Anfang an dagegen waren. Z.B. Herr Firl von ganz links aussen, der am liebsten wieder einen neuen Palast der Republik hinstellen will. Wer initiiert so etwas?
Hamburg baut sich ein Vogelnest als Philharmonie für etliche Millionen, völlig überflüssig. Stuttgart wird für Milliarden total untertunnelt. Nur wenige regen sich darüber auf. Nur Berlin gönnt man schon wieder mal nichts. Es geht immernoch um die Beseitigung von Kriegsschäden. Baubeginn, sofort !!
Stephan Moritz
schrieb am 2. Juni 2010
um
9:07
Bin selber echter Berliner, und kein Zugezogner:
Die Stadt entwickelt sich von Jahr zu Jahr zu einem Mekka für Touristen aus aller Welt. Das erlebe ich täglich, wenn ich durch die Stadt fahre (meist U2). Da hört man allerlei Sprachen in der Bahn.
Wollen wir denen nichts besonderes bieten? Was wären die Städte des Südens ohne Altstädte?
Berlin lebt vom Kulturtourismus, was haben denn sonst?. Das Wetter kann es nicht sein, da fahre ich doch lieber nach Malta oder sonstwo in den Süden. Vielleicht interessant zu wissen: Maltas Hauptstadt Valletta wurde im 2. Weltkrieg durch Bomben zu 95% zerstört – ist dank Wiederaufbau (außer Oper) jetzt wieder eine Augenweide!
Zudem was wollen die Reisenden sehen: bestimmt keine Riesen-Rasenflächen/Einöde – das \"Alte\" lockt doch immer – nicht umsonst ist der Berliner Dom mit Lustgarten ein Anziehungspunkt. Die Museen zeigen es: Das Pergamon-Museum ist selbst an den periodisch auftreten Gratis-Eintritt nicht dabei. Der Andrang ist trotzdem groß. Bröckelnde Fassaden aus Friedrichshain scheinen auch gutes Foto-Motiv zu sein, nicht diese Glas-/Beton-/Kubus-Architektur.
Berlin braucht die Tourismus, das ist unsere einzige Zukunft. Wir sind keine Industriestadt, das weiß doch jeder hier. Das Schloss war und soll wieder das Zentrum des öffentlichen Lebens in Berlin sein.
Stephan Moritz
Ernst Ludwig
schrieb am 2. Juni 2010
um
7:18
Die Kommunisten im Berliner Senat haben schon wieder das Schloß in Frage gestellt. Von Moratorium wird gefaselt. Ist das ein Problem?
Komisch, daß bei dem 600 Mio. teuren Neubau des Bundesnachrichtendienstes kein Mensch auch nur ein Sterbenswörtchen sagt.
SPREEgucker
schrieb am 31. Mai 2010
um
15:21
Maus = Philipp Oswalt ?
Maus
schrieb am 31. Mai 2010
um
12:28
Der durchaus verfehlten Sprengung der Schlossruine ging die Zerstörung durch Bomben voraus. Noch schmachvoller kann man allerdings empfinden, dass eine Gesellschaft, bzw. wesentliche Teile, einem Postkartenmaler mit Psychosen erlaubte das Ruder an sich zu reißen. Das ging natürlich nicht so einfach, wenn nicht die Gesellschaft mit einem Gutteil seines Programmes konform ging. Zwischen den Kriegen half vieles, auch Denkmale, den Menschen die Verbindung zur \"alt hergebrachten Kultur\" mit Missionscharakter herzustellen.
Um den Strang etwas zu vereinfachen, hier noch einmal der Link zu dem interessanten Interview vom Deutschlandradio Kultur: http://www.dradio.de/dkultur/sendungen/zeitreisen/1038821/
Angesichts der dort angesprochenen Zusammenhänge, wirken die letzten Reaktionen hier etwas hilflos. Um Werbung für Spenden machen zu können, müßte man sich von dem populistischem Einerlei verabschieden, das man schon seit 20 Jahren erfolgreich widerlegen konnte.
Der Schlossfreund
schrieb am 31. Mai 2010
um
7:40
Wenn ich in der aktuellen Presse verfolge, dass die Fassaden vorerst (oder garnicht?) widerhergestellt werden soll, dann frage ich mich ernsthaft, ob hier der Rotstift an der richtigen Stelle angesetzt werden soll. Als erstes Schlage ich vor, dass wir Hr. Schäubles Gehalt einsparen und seinen Arbeitsplatz, er von nicht mal 1000,-€ Netto im Monat leben soll und dann reden wir weiter. Es ist ein Graus, dass unsere Städte, die ihre Identität TEILS zurückerhalten sollen, trist und leer sein sollen dafür aber das Marode Gebilde EU vollgepumpt mit Geldern, die am Ende eh in die Taschen zwielichter Gestalten fliessen. Ich hoffe, dass die Entscheidung diese Woche pro historische Fassade ausfällt, denn alles andere ist sinnfrei. Wir brauchen keinen modernen Plattenbau unter den Linden, diese Bauverbrechen versauen schon seit so vielen Jahren den Spittelmarkt und die Leipziger Straße. Moderne ja, aber doch nicht im Herzen der Stadt, da wo sie nichts zu suchen hat. Ich bin kein Verfechter von Preussentum und Krieg, aber die Schmach der Kommunisten an 500! Jahre alten historischem Bauwerk muss getilgt werden. Danke fürs Lesen! 🙂
MitteinsHerz
schrieb am 31. Mai 2010
um
7:25
Man stelle sich mal allen Ernstes vor, die Freunde der brachialen Moderne hätten sich am Schlossplatz durchgesetzt. Dann würden wir von \"Unter den Linden\" einen \"hübschen, abrundenden\" Blick nach Osten haben:
http://go2.wordpress.com/?id=725X1342&site=exportabel.wordpress.com&url=http%3A%2F%2Fexportabel.files.wordpress.com%2F2010%2F03%2Fslide_start.jpg&sref=http%3A%2F%2Fexportabel.wordpress.com%2Fcategory%2Fberlin%2F
Solch ein Anblick dürfte doch auch wohl beim letzten Zweifler \"Augenkrebs\"-artige Krämpfe hervorrufen. 😉
S.Hartmann
schrieb am 28. Mai 2010
um
14:52
@ Webmaster
Ich warte immer noch auf den versprochenen Link zu einem \"Extrablatt\"-PDF.
MitteinsHerz
schrieb am 28. Mai 2010
um
14:21
EBEN!!!
DON´T FEED THE TROLLS!!!!
Ernst Ludwig
schrieb am 28. Mai 2010
um
13:50
Haben die Schloßfreunde denn nichts besseres zu tun als auf das anödende Mausgeschwafel zu antworten? So langsam habe ich den Eindruck, daß alle die darauf antworten, insgeheim mit dem Mäuslein verbündet sind.
Maus
schrieb am 28. Mai 2010
um
10:36
Nun, man müsste eigentlich bemerkt haben, dass gegen Schlösser prinzipiell nichts einzuwenden ist, wie ich schon mehrfach angedeutet habe. Eine Antwort auf ihre Frage steckt schon in ihrer Reaktion selbst, und bestätigt was ua. unten in den verlinkten Seiten thematisiert wird.
Weil mir Kunst, Geschichte, aber auch unsere Republik am Herzen liegen, betrachte ich es von allgemeinem Interesse, auf verbreiteten \"Stuss\" zu reagieren wie:
Zitate, - bspw. 2213:
\"In Sackgassen angelangt kann man entweder mit dem Kopf gegen die Wand rennen...\"
oder 2217:
\"Die Moderne hat ausgedient\"
\"Die Menschen sehnen sich nach Tradition, nach Ästetik (die die Moderne niemals bieten konnte oder wird bieten können) und nach Ihren Wurzeln\"
____
Sie können ja einmal erklären, wo diese Wurzeln stecken, was Ästhetik ist, usw.
\"Lautstark\" nenne ich ihre demagogischen Wendungen, die sie persönlich gegen meine Person richten, wähend es ihnen nicht möglich ist, auf die vielfach angezeigten Inhalte einzugehen.
Grüße
Oli
schrieb am 27. Mai 2010
um
20:55
Werte Maus:
Lassen Sie es doch einfach. Auf diesen Seiten können Sie niemenden bekehren, schon gar nicht mit Ihren \"Argumenten\".
Die Moderne hat ausgedient. Das heißt nicht, daß wir in die von Ihnen beschworenen Nazizeiten zurückfallen. Die Menschen sehnen sich nach Tradition, nach Ästetik (die die Moderne niemals bieten konnte oder wird bieten können) und nach Ihren Wurzeln.
Was haben Sie gegen das Schloß? Gut, der von Ihnen insgeheim geliebte Palast der Kommunisten wurde abgerissen - na und? Ganz Berlin ist voll von sozialistischer \"Moderne\". Gönnen Sie den vielen \"Ewiggestrigen\" doch einen Hort der Sehnsucht.
Irgendwann werden Sie vor dem wiedererstandenen Schloß stehen - und dann? Verunzieren Sie es dann mit der Spraydose a la \"Nie wieder Deutschland\", \"Deutschland verrecke\" oder \"Ich schäme mich..\" ?
Was treibt Sie eigentlich an? Die Mehrheit will das Schloß. Einige lautstarke Protagonisten nicht.
Eserfallen in Berlin zahlreiche sozialistische Errungenschaften - kümmern Sie sich lieber darum!