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3014 Einträge
Wolff, Karsten 32 schrieb am 10. April 2005 um 9:23
Lieber Peter Müller,Sie schreiben: "die Politiker nehmen UNS OSTDEUTSCHEN UNSER Haus des Volkes weg". Weiterhin schreibt Marco Eckert: "Die OSTBERLINER haben den Palast und die WESTBERLINER haben das ICC".Warum unterscheiden Sie immer noch zwischen Ostdeutschland und Westdeutschland? Denken Sie etwa noch so? Ossi und Wessi? Gleichzeitig wollen Sie den PDR als Denkmal der deutschen Wiedervereinigung erhalten.......?!?!? Vollziehen Sie die Wiedervereinigung erstmal im Kopf, ehe Sie einen Bau zum Wiedervereinigungsdenkmal erklären wollen, der 25 Jahre für Unterdrückung stand und abgrundtief häßlich ist. Es steht Ihnen natürlich frei ebenfalls ins ICC zu gehen.
P. Jansen, Berlin schrieb am 10. April 2005 um 8:53
Also ich war im letzten Jahr im Palast der Republik und muß ehrlich sagen daß ich nichts, aber auch nichts schön an ihm finde! Von wegen Palast! Von wegen Parkett, Marmor...usw. Nur rostiger Stahl und Beton. Also ich frage mich was daran schön sein soll??? Weg damit und zwar so schnell wie möglich. Kein Land der Erde außer vielleicht Kabul, hat so einen entsetzlichen Schandfleck mitten im historischen Stadtzentrum. Nicht zu fassen!!Oder wollen die ewig gestrigen SED Propagandisten etwa daß der PDR für hunderte Millionen EUR rekonstruiert wird, mit dem Ergebnis, daß er danach von außen immer noch wie ein Fremdkörper zwischen all den historischen Bauwerken wirkt? Lächerlich!
Weinke, Christoph; 31 schrieb am 9. April 2005 um 23:44
Oh weh, oh weh, Herr Peter Müller, der Palast der Republik steht seit Jahren Asbestverseucht auf dem Schloßplatz. Früher war es hier auch nicht viel schöner als heute, vor dem "Palast" klaffte eine Parkplatz-Wüste, da war nichts von Leben zu spüren.Ferner bieten 500 Jahre Schloß-Geschichte ja wohl eindeutig mehr, als 25 Jahre Milchbar, Schwenkparkett, Moccafix und Bowling. Es handelt sich hier um die Bebauung des Zentrums der deutschen Hauptstadt, da sollte schon Historie zu spüren sein. Ein Bowlincenter wäre hier wohl nicht ganz so geeignet. Ich weiß, dass ich polarisiere, aber lieber Herr Müller, denken Sie einmal darüber nach.....
müller peter,43 schrieb am 9. April 2005 um 14:13
lieber karsten wolff,man soll ja den schönen palast nicht nur wegen sein in europa einmaligen saal erhalten.im palast war auch die volkskammer untergebracht.dort wurde die wiedervereinigung beschlossen.nicht im schloß sondern im palast.deshalb ist es ein erhaltenswertes baudenkmal so wie ein wichtiges zeitzeugnis.aber der palast konnte noch viel mehr bieten:spreebowling,jugendtreff mit versenkbarer tanzfläche die direkt an der spree lag.so konnte man immer schön die aussicht genießen und dazu ein kühles bier oder ähnliches trinken,dann gab es noch die weinstube,die bierstube,das palastrestaurant,lindenrestaurant,moccabar,milchbar mit einmaliger architektur an den wänden.z.b.fließen aus meißner porzellan mit motiven drauf.in jeden restaurant bestimmte eine andere architektur eine rolle...ich kann diese schönheit nicht beschreiben.das muß man erlebt haben.das hauptfoyer war mit edlem marmorboden ausgelegt.anziehungspunkt war die 5 meter hohe gläserne blume.das herz vom palast.die roten ledersofas waren so gemütlich und man konnte dabei die bildergallerie bestaunen.ganz oben im palast war das theater untergebracht.jede etage war in einer anderen farbe gehalten z.b.grün,gelb,rot,orange etc.also diese vielfältigkeit des gebäudes war einmalig.marmor,glas und holz bestimmten das volkshaus.es kann nicht sein das erst ein zeitdokument zerstört werden muß um dann irgendeine atrappe auf den schloßplatz zu basteln was man dann schloß nennen will.berlin braucht wieder sein palast.und zwar denPALAST DER REPUBLIK!!!!
Rolf schrieb am 9. April 2005 um 13:31
Lieber Vorschreiber: Die Kuppel kommt wahrscheinlich wieder drauf. Aber alles 1:1 wiederaufzubauen, das ist nicht machbar. Seien wir froh darüber, wie es kommt. Die Erweiterung der Museumsinsel in das Schloss hinein ist doch eine gute Sache!Viel mehr Sorge mache ich mir wegen anderer Dinge: Die Bundesreierung arbeitet an einer Änderung des Steuerrechts, um PPP-Finanzierungen (also auch das Schloss) besser zu ermöglichen. Nur wird das durchkommen? Oder wird die CDU wie immer das ganze im Bundesrat blockieren?
Wolff, Karsten 32 schrieb am 9. April 2005 um 8:27
Ich finde es schade, dass das Schloß nur eine Atrappe werden soll. Die ganze Museumsinsel ist nur halbherzig wiederaufgebaut worden: wie der Dom (die nördliche Grabeskapelle fehlt, die Türme und Kuppel sind nur in verkleinerter Form wiedererrichtet worden), wie das Neue Museum (es wird möglicherweise zum Teil modern wiedererstehen) und der Lustgarden - ohne Friedrich-Wilhelm-Denkmal - ist doch auch nur ein halbherziger Platz geworden. Und nun das Schloß ohne Kuppel, ohne die Ostseite, ohne historische Räume??? Typisch für Deutschland, alles nur halbherzig! Na ja, vielleicht ein Anfang!Jedenfalls den PDR kann man getrost sprengen. Wegen des Schwenkparketts ist er wohl kaum erhaltenswert. Oder ab ins Freilichtmuseum.
peter müller,43 schrieb am 8. April 2005 um 19:55
das geld für ein schloß ist doch gar nicht vorhanden.wir brauchen geld für was wichtigeres.das geld für den palastabriß(25 millionen)kann für die restaurierung des palastes genutzt werden.er ist ein BAUDENKMAL DER DDR.er darf nicht abgerissen werden.mir blutet das herz wenn ich mein traurigen Palast sehe.er war so schön,einfach einmalig in seiner schönen architektur.alleine der große saal mit schwenkparkett.kein anderes Haus kann mit dem palast mithalten.auch keine schloßatrappe.warum nehmen die politker uns ostdeutschen UNSER haus des volkes weg??mit welchem recht??das schloß kann woanders hin!WWW.PALAST.COM
Hölker, Christoph, Geb.: 01.10.1960 schrieb am 7. April 2005 um 16:46
Hallo, ich bin seit Juli 1978 ein richtiger Berlin-Fan und begrüße den Wiederaufbau des Berliner Stadt-Schlosses. Viele herzliche Grüße vom Berlin-Fan Christoph Hölker aus Recklinghausen. Recklinghausen, den 7. April 2005.
Ein Münchner, 38 schrieb am 7. April 2005 um 13:49
Ich bin froh, daß unsere Hauptstadt ihr einstiges Wahrzeichen, nämlich das Schloß, zurückbekommen wird. Ich hoffe nach wie vor, daß es natürlich ein Schloß inklusive Ostfassade und Kuppel werden wird. Das Schloß ohne Kuppel bzw. mit einer modernen Interpretation der Ostfassade wäre eine bittere Entäuschung. Den Ostdeutschen, die glauben, daß hier nur die DDR-Geschichte angegriffen wird, sei von mir gesagt: Ich bin auch für manchen bedeutenden Wiederaufbau in Westberlin, z.B. Gedächtniskirche (weg mit den Eiermann-Verschandelungen). Aber zunächst wünsche ich ALLEN Berlinern einen baldigen Baubeginn des Schloßes und danach viel Freude mit dem neuen Wahrzeichen. Ich werde dann bestimmt öfter nach Berlin kommen als jetzt.
Tourismusmanager schrieb am 6. April 2005 um 16:40
Jawolll!! Laßt uns den PDR kopieren und in die ganze Welt versenden!! Er ist DER Verkaufsschlager!!Vielleicht sollte man ihn patentieren lassen, wegen seiner einmaligen Architektur! Welches Gebäude kann schon von sich aus behaupten, die Ausstrahlung einer Sonnenbrille zu haben?Man Stelle sich vor: Ein PDR neben dem Kolosseum, einer vor dem Louvre und einer auf dem Markusplatz.Rom, Paris Venedig und all die anderen altmodischen und verstaubten Städte könnten so schön sein mit dem PDR.Kein Wunder, daß sie keine Touristen anziehen.Schade,daß die Menschen zu naiv sind, um das zu erkennen!
Eckert,Marco,24 schrieb am 5. April 2005 um 20:39
Warum muss ein DDR Baudenkmal Platt gemacht werden um dann ein Schloß zu Bauen??was nicht mal ein richtiges Schloß wird,sondern ein Nachbau,eine ATRAPPE.wisst Ihr den nicht das der Palast der Republik dieWIEGE DER WIEDERVEREINIGUNG ist?man reißt ja auch nicht das Brandenburger Tor ab.im Palast war die Volkskammer untergebracht wo die Wiedervereinigung beschlossen wurde!!der grosse Saal ist einmalig!er hatte Schwenkparkett und konnte in allen größen variiert und verändert werden,zumahl waren die Sessel klimatisiert.dort konnten Veranstaltungen aller Art durchgeführt werden.Kann man das in einem Schloß?kann mann in einem Schloß Bowlen,Tanzen,gut essen,über die einmalige Architektur staunen?hat Berlin nicht schon genug Schlösser?der Palast ist ein Zeitzeugniss der untergegangenen DDR.die Schloßatrappe ist es nicht Wert den Palast zu zerstören.Der Palast ist einmalig.!!Er gehört zu Berlin und zwar zu Ostberlin,denn die westberliner haben ja das ICC.STOPPT DEN PALASTABRISS.als Symbol der WIEDERVEREINIGUNG!!!
Stephan schrieb am 2. April 2005 um 8:38
So ein Bockmist! Wie wäre es erst mal genügend Ärzte für Neuköln und genügend Stellen für die Berliner Feuerwehr (etc. etc.) zu finanzieren, bevor man Kaisers Spielzimmer wieder aufbaut!
Rolf schrieb am 25. März 2005 um 21:14
Hallo Leute!Wann gibt es die nächste Ausgabe des Berliner Extrablattes? Oder gibt es schon eine aktuelle Auflage? Ach, noch ein Tipp: Warum legt Ihr das Extrablatt nicht im Schloss Chalottenburg, in Sanssouci oder Cecilienhof aus? Gerade bei den vielen Touristen könnte man damit doch viel Werbung für das Berliner Schloss machen! Und die Schösserverwaltung hätte bestimmt nichts dagegen.
dubois schrieb am 15. März 2005 um 9:31
ich bnin nicht aus deütsland und binn auch vür das schloz. vier haben auch hir in belgien viel wider augebaut. neue architektüre kan alte in der schöhnheit nie erreichen!
NACHTFALKEüberBERLIN,Wahlberliner(52J.) schrieb am 14. März 2005 um 1:01
Der Aufbau der dem Vandalismus der SED ausgelieferten und niedergerissenen Schlösser in Potsdam und in Berlin gehören zu den Selbstverständlichkeiten, denen die kultivierte Gesellschaft sich anzunehmen hat.Es ist völlig unerfindlich, inwieweit es überhaupt Diskussionsgrundlagen unter gebildeten Menschen geben kann, o b die Schlösser wiederaufgebaut werden; vielmehr sollte man anstelle dieses Zeit und Energien vergeudenden Lamentierens auf unterster kultureller Bewußtseinsstufe sich mit der Beantwortung der Fragen hinsichtlich der Finanzierung und der bestmöglichen Realisierung in einer Form beschäftigen, die weniger Kulturbewußte motiviert, sich der Bewegung der Befürworter anzuschließen. Dazu bedarf es einer einfacheren Sprache und weniger pompösen Darstellungen, als man bisher verfuhr.Geht man den bisherigen Weg, läuft man Gefahr, die Massen nicht zu erreichen.Wenn die wiederzuerrichtenden Bauten es in ihrer Planungsphase nicht schaffen, nur durch ihre bloße Entstehung die Masse der Bevölkerung in ihren Bann zu ziehen, sich für sie zu begeistern, haben die Initiatoren ihr Ziel schon jetzt verfehlt; es mangelt zur Zeit am Funken, der auf das Volk überspringt - was in Potsdam zum T h e m a geworden ist, hat in Berlin die Bevölkerung noch längst nicht erreicht. Hier bedarf es anderer Anschübe, als dass architektonische Animationen in Schaufenstern zukünftige Monumentalbauten veranschaulichen. Die Initiatoren sollten zugkräftige Prominenz volksnah werben lassen und in den Kommunikationszentren der Hauptstadt sowie in den schulischen Einrichtungen bessere Vorarbeit mit einfacheren Mitteln leisten, dafür aber k o n t i n u i e r l i c h e r ... dann hätte der Wiederaufbau längst begonnen und wäre bereits finanziert.Trotz seiner Brisanz hat der Schlossaufbau bedauerlicherweise in beiden Städten an Wichtigkeit verloren - sind es andere Themen, die die Schlagzeilen bestimmen :-(Je mehr die Initiatoren die kommunale Brisanz verschärfen, desto sensibler wird auch das Gehör auf Bundesebene ... und genau diese Prioritätenverschiebung fehlt den Projekten Berlins und Potsdams.Letztlich kann man bei so hohem Finanzierungsbedarf nicht nur das Gelingen des Wiederaufbaus um seiner selbst willen angehen, sondern man braucht das gesamte Volk mit einer ü b e r w ä l t i g e n d e n Mehrheit hinter sich - dann spielen Finanzen keine Rolle mehr.
Rupsch, Reinhard, 55, schrieb am 11. März 2005 um 13:01
Lieber das Schloss als den PdR!Zwergengeist in ZwergenleibernHält am Rastermaß gern festAllen Retro-PdR-BetreibernBiet´ ich gerne an den Test.Dort in Spanien, in ToledoSprengte man den AlcasarAufgebaut ist er als Credo:Spanien, neu und wunderbar!Moskaus Kreml wurde zweifachAus der Asche aufgebautWär´ die Stadt denn noch das GleicheWürd´ auf Glas und Stahl geschaut?Selbst Venedig sah mit SchreckenSeinen Campanie stürzenWär´ der Marcusplatz der selbeWürde Stahlbeton ihn würzen?Wenn Berlin statt all´ der BlöckeRastermaß und SpiegelgasNeubarocke Pracht vorzögeBöt´ die Mitte viel mehr Spaß!Laßt uns Neues schön gestaltenHehr im Werk, verspielt im StuckHelft Berlin den Charme erhaltenSchenkt der Hauptstadt DIESEN Schmuck!Zusammenfassung:Wachtelbrust statt Currywust!R. R.
Rolf schrieb am 10. März 2005 um 18:56
DAS MAß IST VOLL, HERR FLIERL!! DIE PDS-STALINISTEN WERDEN LANGSAM ZUM ÄRGERNIS!Meldung, Berlin Online, 5.3.05:"Die PDS-Senatoren Harald Wolf (Wirtschaft) und Thomas Flierl (Kultur und Wissenschaft) versuchen, den vom Bundestag beschlossenen Abriss des Palastes der Republik doch noch zu verhindern. In gleichlautenden Schreiben an Bundestagspräsident Wolfgang Thierse (SPD), Kulturstaatsministerin Christina Weiss (parteilos) und Bauminister Manfred Stolpe (SPD) erklären die Senatoren, sie könnten der Finanzierung des Abrisses nicht zustimmen. Grund dafür sei, dass "die Perspektiven für das Anschlussprojekt des Humboldt-Forums noch immer unklar sind". Ihre Macht spielen die beiden PDS-Politiker im Gemeinsamen Ausschuss Bund/Berlin aus, in dem Vertreter des Landes und der Bundesregierung über Hauptstadtprojekte entscheiden. Dort haben die PDS-Senatoren der Fortschreibung der Finanzierungpläne, die auch den Palast-Abriss betreffen, ihr Okay verweigert. Die Senatskanzlei, die federführend für die Sitzungen des Gemeinsamen Ausschusses zuständig ist, konnte gestern aber nicht sagen, ob damit die Gelder für den Abriss tatsächlich blockiert sind. Richtig ist jedoch, dass Berlin in dem Gremium mit einer Stimme sprechen muss."
Weinke, Christoph; 31 schrieb am 7. März 2005 um 21:59
Der Palast der Republik ist doch um Himmels Willen nicht die Zukunft. Er ist ein Relikt aus einer kleinstbürgerlichen Ära der deutschen Geschichte. Zugegeben, der Bau an sich war meiner Ansicht nach gar nicht so häßlich, doch hat er eben nichts an dieser Stelle verloren. Das ist die Stelle des Schlosses, welches hervorragend mit den umliegenden Bauten korrespondiert hat. Ohne die Hohenzollern hätte Berlin niemals an derartiger Bedeutung gewonnen, das macht das Schloß somit zum Mittelpunkt der deutschen Hauptstadt. Es ist allerdings sehr schade, dass nur die Barockfassade wiederaufgebaut werden soll und nicht auch die östliche Renaissancefassade, sowie die wichtigsten historischen Räume im Inneren.Ferner ist es für Deutschland leider bezeichnend, dass dieses Nationaldenkmal fast ausschließlich aus Spenden rekonstruiert werden muß. In Frankreich oder Polen wäre so etwas eine Aktion von nationaler Bedeutung. Dort würden die Gelder reichlich fließen - auch vom Staat.
Karl H. schrieb am 26. Februar 2005 um 18:47
Also ich kann der Frau Meyer nicht so ganz zustimmen! Ich beispielsweise bin froh, wenn Erichs Lampenladen endlich weg ist. (zum Glück ist das ja auch beschlossen worden).Ich bin wohl einer der wenigen ehemaligen DDR Bürger, der nur schlechte Erinnerungen an der Ballast der Republik hat. Mein Vater traf sich dort immer mit Bekannten von uns und verschwand plötzlich. Kurze Zeit später wurde meine Mutter, mein Bruder und ich von der Staatssicherheit zu Hause abgeholt. Meine Mutter saß 3 Jahre und mein Vater wurde erst nach der Wende wieder entlassen. Er hatte die SED kritisiert und das wurde mit den versteckten Mikros, die überall im PDR verteilt waren aufgenommen.....
Meyer, Bettina, 25 schrieb am 24. Februar 2005 um 20:45
Der Palast der Republik ist keine Schande. Ich wünsche mir, dass er stehen bleibt (immer noch).Ich versuche mir vorzustellen, welche Beweggründe dafür sprechen das Berliner Stadtschloss wieder aufzubauen. Es geht einfach nicht. Wird mit dem Aufbau wirklich eine Wunde verschlossen (und dazu noch eine neue aufreißen) ? Ich will in einem Berlin leben, das nach vorne schaut. Ich will Projekte unterstützen, die mit der Vergangenheit arbeiten, aber diese nicht anstelle der Zukunft setzen.