Weinke, Christoph; 31
schrieb am 16. April 2005
um
8:28
HennigDein Beitrag ist wirklich sehr interessant. Ich fühle mich in die Zeit um 1919 zurückversetzt, als es noch Straßenkämpfe zwischen Rechten und Linken gab. Falls Du es noch nicht mitbekommen hast, wir haben jetzt 2005!Die westdeutschen Imperialisten (was für ein Ausdruck!) hätten den PdR zur Ruine verkommen lassen, um ihn dann abzureißen. Was haben denn die Kommunisten seinerzeit mit dem Schloß gemacht? Doch wohl das gleiche! Nein, viel schlimmer, sie haben ein Bauwerk von Weltrang zerstört um einen Aufmarschplatz für ihre militaristischen Panzer-Paraden zu schaffen. Solche Paraden hat es in der alten BRD übrigens nie gegeben und Westdeutschland ist auch nicht in Prag und Budapest eingefallen, um dort die Freiheit mit Panzern zu überrollen.Frag Dich also mal, welcher der beiden deutschen Staaten imperialistischer war!
hennig
schrieb am 16. April 2005
um
8:04
von wegen ruine!! das ist wieder so eine westdeutsche imperalistenlüge! im pdr ist noch alles erhalten und in ordnung. man könnte ihn für die ostdeutschen sofort öffnen. das innere wurde nur aus ideologischen gründen mit grauen schmutzigen planen verhängt (die faschisten lieben halt nicht ein denkmal der freiheit und demokratie). durch diese betongrauen planen denkt jetzt jeder besucher, der pdr sei ausgeschlachtet und eine ruine.....lächerlich.das zeigt wie armseelig euer staat ist. der sozialismus hat sich auch hier mal wieder als das bessere und gerechtere system erwiesen, wenn ihr zu schwach seid das denkmal des sozialismus zu ertragen
Weinke, Christoph; 31
schrieb am 15. April 2005
um
18:36
Herr Krebs,wohin sollte man dann das Schloß noch bauen, wenn der Palast des Schwenkparketts, entschuldigung, der Republik, wieder im strahlenden weiß dort steht? Etwa halb davor, womöglich noch als halbe Ruine? Nein danke Herr Krebs! Das Schloß kommt voll und ganz und der PDR kommt weg!
Krebs Walter 54
schrieb am 15. April 2005
um
14:59
Herr Weinke.In einem geb ich Dir Recht:Das Schwenkparkett ist tatsächlich einzigartig und ist in keinem anderen Gebäude zu finden.Hinzu kommen die 24 beweglichen"Deckenplattfonds" diese ermöglichen den Saal grenzenlos zu variieren.Ob kleiner Raum mit großer Bühne,oder alles herabgefahren(in den Plattfonds befanden sich zusätzlich klimatisierte Sessel)insgesamt hatten bis zu 5000 Mann platz in den Saal.Ich geb dir ein zwites mal Recht:Der Palast ist jetzt eine Ruine,aber denk mal nach warum?Politiker haben aus dem Vorzeigebau eine Ruine gemacht und haben sich das sage und schreibe 80 millionen euro kosten lassen obwohl die Kassen leer sind.Aber jetzt sagst du dinge die so nicht richtig sind.pass auf:Würde man den Palast restaurieren so wäre es kein Wiederaufbau wie bei dem Schloß.Das Inventar wurde gelegentlich Ausgelagert.Die komplette Bestuhlung der Volkskammer mit Tischen,pulten etc. aber auch die anderen Einrichtungsgegenstände z.b.die farbigen Säulen aus dem spreebowling,die Rundtressen aus dem Jugendtreff,Türen,Marmorböden,Fließen aus meißner porzellan aus den Wänden der Milchbar etc.all das wurde in Spandau in einer großen halle eingelagert.nun müsste man den Palast seine strahlend weiße Farbe wiedergeben.Den er war nicht immer so grau.Die blinden Scheiben noch aufgearbeitet und dann hätten die Berliner Ihr Haus des Volkes wieder.Das Schloß kann man ja trotzdem Nachbauen.Was sagst Du nun Herr Weinke?
S.Hartmann
schrieb am 15. April 2005
um
14:40
Ich bin auch dafür endlich wieder ins Forum zu gehen, da läßt es sich besser antworten!!Deswegen meine Antwort auf einige Texte im Forum.
Weinke, Christoph
schrieb am 15. April 2005
um
9:01
Ach Herr Krebs,das heilige Schwenkparkett, eine Errungenschaft des Sozialismus. Wirklich einzigartig in der Welt. Ha, ha!Und erst die Kugellampen, ja runde Kugellampen, wie eine Kugel, einfach grandios. UNESCO-Weltkulturerbe?!?Oh je, übrigens, die Wiedervereinigung wurde in den 2+4 Gesprächen beschlossen und in Washington, Moskau, Paris, London und Bonn, und nur pro Forma in der Volkskammer (mit Schwenkparkett!!!)Mahnmale hat Berlin nun langsam wirklich genug. Wir könnten natürlich noch eines für das Schwenkparkett einführen. Übrigens; wäre ein Wiederaufbau der Ruine des PDR dann ja auch wie Disneyland - oder? Das Gerippe was dort heute steht, kann man ja nicht mehr als Gebäude bezeichenen, somit wäre das dann ebenfalls ein Wiederaufbau. Gell! -allerdings mit Schwenkparkett!
Krebs,Walter,54
schrieb am 15. April 2005
um
0:46
Was am Palast Historisch ist willst Du wissen Piwi?in der Volkskammer wurde die Wiedervereinigung beschlossen.Das ist Geschichte.Das sollte man nicht vergessen.Deshalb muß der Palast erhalten werden.Meinetwegen bastelt ein Schloß hin aber der Palast muß auch erhalten werden.Als Zeitzeugniss der DDR.Das Schloß wird nur ein Nachbau werden und kein original.Eine Atrappe so wie die Schlößer im Disneyland.Was soll an dem Schloßnachbau Historisch sein??NICHTS!! absolut NICHTS!Außerdem haben wir kein Geld für so ein ´Vorhaben.Wir haben so viel adere ernstere Probleme.Wer den Palast von früher kennt der kann den Abriß nicht begreifen.Wer einmal in diesem Gebäude war der war hin und weg und so fasziniert von der Schönheit und der einmaligen Architektur.Nun steht er da als Ruine.Nackt und völlig schutzlos.Ich kann es nicht verstehen was die Politiker mit dem einstigen Vorzeige und Prachtbau der DDR angestellt haben.Alles kaputt:vom großen Saal mit Schwenkparkett bis hin über den Marmor und den vielen Kugellampen,Gastronomie und vieles mehr.Ich fordere die schnellstmögliche Restaurierung in den Zustand von 1990 und erhaltung als Mahnmal und Baudenkmal.der Palast gehört zu Berlin.
Piwi
schrieb am 13. April 2005
um
14:17
Ich vermisse Ihre Diskussionsbeiträge im Forum. Schade, dass sich momentan alles im Gästebuch abspielt. Besser wäre es doch, diesen Platz Gelegenheitsschreibern/-Gästen zu überlassen, oder?Eines noch zum Beitrag von S. Hartmann:"Nun wollen die Politiker aber etwas historisch wertvolles abreissen..."Was bitte ist an einem Gebäude, welches gerade einmal 20 Jahre stand historisch wertvoll, im Vergleich zu einem Gebäude, welches auf eine fast 500jährige Geschichte zurückgreifen kann? Ich glaube, Ihr Vergleich ist nicht standhaft. Ebenso ist in meinen Augen ein Gebäude nicht erhaltenswert, denn von dort aus wurde nicht wirklich der Demokratie und Freiheit Rechnung getragen.Der PdR bleibt, wie das Brandenburger Tor Symbol der Deutschen Einheit ist, eindeutig Symbol von Trennung und Spaltung unseres Landes.
Weinke, Christoph
schrieb am 13. April 2005
um
11:37
Hallo Herr Hartmann,warum ist ein wiederaufgebautes Schloß nicht beeindruckend? Selbst das wiederaufgebaute Warschauer Schloß steht heute auf der Liste des Weltkulturerbes der UNESCO. Bezüglich der Fassadenrenovierung - alle 20- 30 Jahre - sei gesagt, dass jedes Gebäude in diesem Turnus renoviert werden müsste. Auch der PDR. Ferner ist es zwecklos weiter darüber zu diskutieren. Das Schloß ist beschlossen!AN DIE REDAKTION: Könnte man nicht ein Spendenbarrometer einführen, welches den Stand der Spenden anzeigt? Wäre ne´schöne Sache.
S.Hartmann
schrieb am 12. April 2005
um
23:04
Leute, Leute, so viele Vorurteile und unsinniges Gerede.Die DDR hat zwar das Schloss gesprengt aber andere historische Bauten(die ins politische Bild passten) vom geringen Staatshaushalt restauriert.Es war natürlich nicht alles schlecht früher und mit der Zeit verblassen und verklären die Erinnerungen. Heutzutage bewegen wir uns leider auch wieder auf eine Überwachungsgesellschaft zu(von privat und Staat forciert). Ob die Asbestsanierung nur zum Anlass für den Abriss genommen wurde? Vielleicht. spielt doch aber alles keine Rolle mehr in einer aktuellen Debatte. Die Frage ist doch ob es richtig ist das vorhandene abzureißen anstatt damit zu arbeiten. Es werden Debatten um Nachhaltigkeit, Flexibilität etc. geführt. Nun wollen die Politiker aber etwas historisch wertvolles abreissen um etwas ehem. historisch wertvolles hinzusetzen. Und dieses Gebäude wird starr sein und einen gewissen Ewigkeitsanspruch haben. Ist dies zeitgemäß oder zukunftsweisend? Brauchen wir nicht neue Konzepte? Wer Bezahlt die teuren Restaurierungen der Fassaden aller 10-20 Jahre?Wäre es nicht klüger den Bestand neu zu interprtieren und neu zu gestalten? Flexibel, als sich ständig wandelndes Objekt/Gebäude. Man geht natürlich ein höheres Risiko ein sich zu blamieren, doch in Konkurenz mit anderen Weltstädten ist ein aufgebautes Schloss nicht sehr beeindruckend. Ohne Risiko kein Erfolg!
Ruth Michael
schrieb am 12. April 2005
um
11:31
Sollten diese Beiträge nicht besser im Forum veröffentlicht werden ?
Weinke, Christoph
schrieb am 11. April 2005
um
13:05
Der Beitrag von HOLGER ist der allerbeste. Super Klasse, ich habe herzhaft lachen müssen.So wie Holger rechnet, hat sicher auch die Volkskammer gerechnet und so "demokratische" Entscheidungen getroffen.Toll, Sie haben den Vogel abgeschossen, Holger!
Linden
schrieb am 11. April 2005
um
8:45
Jetzt verstehe ich auch, warum ihr den architektonisch schwachen und inzwischen zum rostigen Gerippe eines Ungeheuers mutierten PDR als "schön" bezeichnet! Leute, für die 2/3 eine Minderheit sind, finden auch Häßliches schön.
holger
schrieb am 11. April 2005
um
7:40
du schreibst 2/3 MEHRHEIT???hahahaha- du armer tropf solltest erst mal rechnen lernen 1/2 ist zufällig schon die hälfte, also keine mehrheit mehr und alles drunter 2/3 3/4 ist eine mindereit!tja, dumm gelaufen, dein eigentoor!!
Christian
schrieb am 10. April 2005
um
23:03
Ihr Palast-Mumien seit wirklich furchtbare Nervensägen (und eure Geschichtskenntnisse sind teilweise katastrophal. Bsp.: Adolfs Regierungsgebäude der Reichstag. Hahaha!) Wenn Ihr meckern wollt, dann müsst Ihr Euch an den Bundestag wenden, der hat das Schloss mit 2/3 Mehheit beschlossen. Hier seit Ihr Honecker-Ära-Mumien fehl am Platze! www.palast-mumien.de
Weinke, Christoph; 31
schrieb am 10. April 2005
um
19:52
Nach den sozialistischen Attacken, hier noch einmal eine Richtigstellung der Dinge:Zu Henning: Was sollten die "feinen" Westdeutschen denn in der DDR ausplündern? Die wenige marode Industrie oder die runtergekommenen LPG´s? Das es Ihnen in der DDR vorher besser ging, mag ja sein, doch alle Leistungen der DDR waren doch auf Pump (Westdevisen, Franz Josef Strauß) finanziert. Über kurz oder lang wäre die komplette DDR-Wirtschaft zusammengebrochen. Das heute die ganze Regierung geldgeil und verlogen ist, wie Sie behaupten, ist doch ehr ein gesamtdeutsches Problem.Zu Erwin Kopal:Gut, wenn der Palast angeblich nicht mit Asbest verseucht war, woher wollen Sie das eigentlich wissen, dann war er zumindest geschichtsverseucht.Zu Michael Leisner:Der Reichstag war niemals Hitlers Parlament. Hitler hat den Reichstag gehasst und hat daher auch seine Vernichtung angeordnet. Doch selbst wenn er von hier - und nicht aus der Neuen Reichskanzlei - regiert hätte, wäre der Bau dennoch das deutsche Parlament. Aus dem Kremel wird ja schließlich auch noch regiert, obwohl der Menschen-Feind Josef Stalin von dort sein Unwesen getrieben hat. Wenn der Palast wirklich das schönste Bauwerk der DDR war, dann mein herzliches Beileid.Freuen wir uns doch, dass Berlin und unser gesamtes deutsches Vaterland wieder das Stadtschloß zurückerhält.Mit sozialistischen Grüßen
Leisner,Michael,61
schrieb am 10. April 2005
um
17:53
Diktatur der DDR verhamlost ??Christian ein frage:Warum wurde der Reichsatg wieder aufgebaut? Das ist die diktatur von Hitler uns sein Regierungssitz gewesen.Beantworte mal die Frage.Nicht alles in der DDR war schlecht.im gegenteil.Auch ich muß mich der meinung des vorschreibers anschließen:Der Palast war eines der schönsten Bauwerke der DDR.Das man das jetzt nicht mehr erkennt haben die politiker zu verantworten.Sie haben den Palast in eine Ruine umgewandelt.Der Abriß ist eine beleidigung der Ostdeutschen.Das Geld für den Abriß(25 millionen euro)sollte man für die restaurierung ausgeben.dann kann auch das Schloß hin.so hat man beides.Schloß und Palast.das ist doch was schönes im herzen Berlins.
Kopal,Erwin,49
schrieb am 10. April 2005
um
16:34
Herr Jansen,denken Sie der Palast sieht schon immer so entstellt aus?natürlich Nicht!das gesamte Inventar so wie Decken und Böden wurden ab 1997entfernt."Asbestsanierung"nannte man das.Sieht so eine Sanierung aus?Nun steht der Palast als Ruine da.Sogar den weißen Marmor an der Fassade beseitigte man,obwohl kein Asbest dahinter war.Politiker machten aus dem Prachtbau ein Schandfleck um schneller abreißen zu könnenNun zu Ihnen Herr Christoh Weinke:Asbest wurde damals als Hitze und Korrossionsschutz verwendet.Auch in anderen Gebäuden wurde Asbest verbaut (z.b. Berliner ICC) Der Palast war NICHT Asbestverseucht! es fand kein Gutachten statt.Das Asbest war nur ein Abrißargument!Das Gebäude wurde damals für 500 millionen Mark errichtet.es wurde nur das beste verwendet.Feinster und bester Asbest wurde direkt aus England angeliefert und verbaut.Mit einem Bindemittel versehen härtete er aus und wurde zusätzlich verkleidet.Ein abrieb war nicht möglich.Der Palast war und ist nicht Asbestverseucht.Das ist eine LÜGE.Schloß ja,aber in verbindung auch den Palast der Republik als Baudenkmal zu erhalten.www.palast.com
Christian
schrieb am 10. April 2005
um
16:17
Man muss sich wirklich wundern, welche Querköpfe sich in diesem Forum manchmal zu Wort melden. Da wird von dem Vorschreiber die DDR-Diktatur verharmlost und der jetztige Staat als faschistisch beschimpft. Noch ein paar unsachliche Vergleiche auf Lager? Dass in der mievigen Adenauerzeit nicht alles zum besten stand, ist ja wohl klar. und auch die Waffenlieferungen an China sind nicht OK. Aber welche Regierung ist hier eigentlich nach 1945 in erster Linie wohl faschistisch gewesen, hä? Tausende politische Gegner ins Gefängnis werfen, das ganze Volk permanent zu belauschen, wahnsinnig "sensibel" 1968 in Prag einmarschieren und nicht zuletzt 1950 eines der bedeutensten Schösser Europas sinnlos in die Luft jagen! Ach ja, und im Palast gab es ja so schöne Blümchen aus Marmor in den Böden. Fast so schön wie die Blümchentapete in Honeckers Schlafzimmer, was? Und erst die Kegelbahnen! Wer träumt da noch vom Schlüterhof?Und selbst wenn das ganze schön gewesen sein sollte, keiner hat mehr Interesse noch Geld dafür, diesen Zustand wieder herzustellen.Meine Herren, wenn Ihr auf solch einem erbämlichen Niveau argumentiert und aus euren ideologischen Schubladen nicht rauskommt, dann solltet Ihr in eurer post-stalinistischen Ecke verbleiben, aber euch sich hier nicht zu Wort melden. Der Quatsch nervt. Besonders die Argumente des Vorschreibers sind genauso "überzeugend" und "intelligent" wie die der braunen Glatzen
hennig
schrieb am 10. April 2005
um
14:08
die einheit im kopf vollziehen?? was für eine einheit? die feinen westdeutschen können leicht von einheit reden, in wirklichkeit war es eine besetzung und ausplünderung unseres landes. uns ging es vorher viel besser! im gegensatz zu eurem verlogenen system war unser land demokratisch. die sed wird von euch heute nur aus ideologischen gründen in den dreck gezogen. euer "führer" der schröder will sogar bomben nach chiena verkaufen damit die dort alles plattbomben und erobern können. die ganze regierung ist geldgeil und verlogen, und unterscheidet sich kaum von einer faschistischen regierung. kein wunder daß die sich dort für sich ein schloß bauen möchten, genau wie hitler. in einem schloß protzt es sich besser