Linden
schrieb am 10. Mai 2007
um
15:02
Wie soll das Schloß an der Ostseite aussehen?Nach jetziger Sachlage soll dort eine moderne glatte Glasfront entstehen. Doch wäre das nicht fatal?Nun gilt es abzuwägen:Was wäre harmonischer? Was paßt besser zu einem Schloß, in eine Altstadt und neben ein Weltkulturerbe?Die Renaissancefassade des Schlosses, oder eine austauschbare, aber dafür moderne Glasfassade?Ich glaube jeder muß zugeben, daß die Renaissancefassade architektonisch besser zu einem Schloß paßt, als eine moderne kalte Stahl-Glasfront. Ich sehe jetzt schon die entsetzten und ungläubigen Gesichtsausdrücke der Touristen, wenn sie kopfschüttelnd die Ostfassade des Schlosses betrachten. Zudem ist die Ostfassade von historischer Architektur geradezu umgeben. Rechts steht der Dom (von Osten gesehen) und das Weltkulturerbe Museumsinsel und links der Marstall, dessen Verzierungen des Hauptsimses an den Eckbereichen und der Mittelgiebel auch wieder hergestellt werden sollten.In jedem anderen Land, ob Rußland, Polen, die Balt. Republiken, oder Frankreich, Italien, Spanien usw... würde man das Schloß komplett nach und nach, Bauteil für Bauteil (auch von innen)rekonstruieren.In Deutschland darf das natürlich nicht geschehen, das sehe ich auch ein, denn wo kämen wir denn dann hin...Eine Altstadt mit alter Architektur? In Deutschland undenkbar!Für die deutschen Stadtzentren gilt: Je kälter und störender die Neubauten, desto besser. Wenn die Bürger mit der Architektur eines Neubaus in einem historischen Zentrum voll zufrieden sind, dann hat der Architekt etwas falsch gemacht.So gesehen, hat der Förderverein und allen voran Herr von Boddien schon sehr viel geschafft! Von den Linden betrachtet entsteht das Schloß bis auf die Schloßapotheke komplett. Am Schloßplatz wird es ebenfalls zu 100% rekonstruiert. Der Schlüterhof wird bis auf das Quergebäude komplett wiederaufgebaut und sogar ein paar der wichtigsten Säle, Zimmer und Galerien sollen nach und nach wiederhergestellt werden. Was die Ostseite betrifft, sollte man sich ein Beispiel an Dresden nehmen. Dort entsteht momentan der Neumarkt rund um die rekonstruierte Frauenkirche komplett in historischer Architektur. Warum hat wohl das Dresdner Schloß keine Glasfassade bekommen?
Maltow
schrieb am 10. Mai 2007
um
13:38
Auszug aus der europäischen Denkmalschutzkonferenz im Sept. 2004 in Berlin:Im September 1975 wurde dieEuropäische Denkmalschutz-Charta durch den Europarat in Straßburg verabschiedet und von der unmittelbar folgenden Deklaration von Amsterdam anlässlich des Europäischen Denkmalschutzkongresses bestätigt. Es geht um die denkmalpflegerische Perspektive eines von der Europäischen Union geförderten Kultur- und Geschichtsdenkmals, dessen internationale Wertschätzung möglicherweise weitergehender ist als die nationale Akzeptanz. Denn es bedarf im Prozess der europäischen Vereinigung einer Besinnung auf die gemeinsamen Wurzeln europäischer Geschichte. Orten, die aus ihrer Geschichte heraus als potentielle Träger einer solchen Botschaft prädestiniert sind, sollte zukünftig in der Europäischen Union eine herausragende Rolle bei der Erinnerung im Geiste der Europäischen Verständigung und Zukunftsplanung zugewiesen werden. Ein geeinigtes Europa braucht nicht nur einen gemeinsamen Markt, sondern ein kulturelles Erbe, und, wie im Denkmaljahr 1975 bereits deklariert, eine „Zukunft für unsere Vergangenheit“. Die Suche nach einer gemeinsamen Erinnerungskultur hat begonnen. „Die gemeinsame Zukunft kann nur vorbereitet werden, wenn man sich der gemeinsamen Vergangenheit vergewissert“, so die Staatsministerin Dr. Christina Weiss, Bundesbeauftragte für Kultur und Medien in der Eröffnungsrede zum Symposion „Gemeinsames Kulturerbe als Chance - Die Deutschen und ihre Nachbarn im östlichen Europa“ im Sept. 2004 in Berlin.Anmerkung:Das Berliner Schloß bekleidet den Rang eines europäischen Kultur- und Geschichtsdenkmalsund gehört zum kulturellen Erbe Europas, zu einem Denkmal europäischer Geschichte, Kunst und Kultur.
Ernst Ludwig
schrieb am 9. Mai 2007
um
17:20
Der Vorschreiber wollte wohl eine Kabarettnummer abliefern. Ob er wohl glaubt, daß jemand das liest?
Maltow Ernst
schrieb am 9. Mai 2007
um
12:47
Im September 1975 wurde dieEuropäische Denkmalschutz-Charta durch den Europarat in Straßburg verabschiedet und von der unmittelbar folgenden Deklaration von Amsterdam anlässlich des Europäischen Denkmalschutzkongresses bestätigt.Das Berliner Schloß bekleidet den Rang eines europäischen Kultur- und Geschichtsdenkmalsund gehört zum kulturellen Erbe Europas, zu einem Denkmal europäischer Geschichte, Kunst und Kultur.Es geht um die denkmalpflegerische Perspektive eines von der Europäischen Union geförderten Kultur- und Geschichtsdenkmals, dessen internationale Wertschätzung möglicherweise weitergehender ist als die nationale Akzeptanz. Denn es bedarf im Prozess der europäischen Vereinigung einer Besinnung auf die gemeinsamen Wurzeln europäischer Geschichte. Orten, die aus ihrer Geschichte heraus als potentielle Träger einer solchen Botschaft prädestiniert sind, sollte zukünftig in der Europäischen Union eine herausragende Rolle bei der Erinnerung im Geiste der Europäischen Verständigung und Zukunftsplanung zugewiesen werden.Ein geeinigtes Europa braucht nicht nur einen gemeinsamen Markt, sondern ein kulturelles Erbe, und, wie im Denkmaljahr 1975 bereits deklariert, eine „Zukunft für unsere Vergangenheit“. Die Suche nach einer gemeinsamen Erinnerungskultur hat begonnen. „Die gemeinsame Zukunft kann nur vorbereitet werden, wenn man sich der gemeinsamen Vergangenheit vergewissert“, so die Staatsministerin Dr. Christina Weiss, Bundesbeauftragte für Kultur und Medien in der Eröffnungsrede zum Symposion „Gemeinsames Kulturerbe als Chance - Die Deutschen und ihre Nachbarn im östlichen Europa“ im Sept. 2004 in Berlin.Die Vize-Präsidentin der Europäischen Kommission Margot Wallström, Kommissarin für Institutionelle Beziehungen und Kommunikationsstrategie der Europäischen Union, eröffnete bei ihrem Besuch in Terezín am 8. Mai 2005, dass in Terezín ein Zentrum für Demokratie und Kultur entstehen sollte. An Orten wie Terezín sollten Zentren der Begegnung entstehen, wo Bürger aller 25 Länder der Europäischen Union in Auseinandersetzung mit der gemeinsamen Vergangenheit Dialoge und Konsultationen zur Gestaltung einer demokratischen Zukunft führen.Auf einen spezifischen Aspekt des europäischen Kulturerbes, auf Gedenkstätten, verwies im Jahr 1991 das Symposium der Teilnehmerstaaten der CSCE (Conference on Security and Cooperation in Europe) in Krakau. „Die Teilnehmerstaaten werden sich um die Bewahrung und den Schutz der Baudenkmale und Gedenkstätten, einschließlich insbesondere von Vernichtungslagern,...bemühen.“ „Die Darstellung sensibler Gedenkstätten kann ein wertvolles Mittel zur Förderung von Toleranz und Verständnis zwischen den Menschen sein und wird die soziale und kulturelle Vielfalt berücksichtigen.“ (Art. 31 und 32 des abschließenden Dokuments). Zu den Unterzeichnern gehörten Staaten aus Ost und West; beteiligt waren an dem Symposium auch Vertreter der UNESCO und des Europarates. Erstaunlich ist, dass dieses Thema in späteren Resolutionen oder Chartas, wie es scheint, nicht mehr berührt wird.Denkmäler werden in vielen Staaten Europas auf der Grundlage nationaler oder föderalistischer Gesetzgebung festgelegt. Auch das UNESCO Weltkulturerbe, das auf dem Antrag des Besitzerlandes und seiner Verpflichtung zum Erhalt des Kulturdenkmals gründet, liegt in der politischen Verantwortung einzelner Nationalstaaten. 30 Jahre nach Verabschiedung der nkmals. Damals ging es um das bauliche Erbe Europas, für das alle Völker Europas gemeinsame Verantwortung tragen sollten, während die Erhaltungspolitik jedoch weiterhin in nationalstaatlicher Kompetenz belassen wurde. 15 Jahre nach dem Ende des Ost-Westkonflikts in Europa und am Beginn der Erweiterung der EU hat sich das Verständnis von einem
Jan Reimond, 40
schrieb am 9. Mai 2007
um
12:28
Zwei unfromme Zwischenrufe an die fromme Gemeinde der Schloßkopisten und Neo-neo-Historisten: 1. Was machen wir, wenn endlich die Schloßkopie errichtet ist, und wir beim Anblick des Ensembles erkennen müssen, daß es dann der Raschdorffsche Dom ist, der die insinuierten Proportionen des Humboldt-Forums sprengt? Reissen wir dann Wilhelms Neorenaissance-Riesenpickelhaube ab zugunsten des alten Schinkel-Doms?Und 2. Warum fordern die Schloßkopisten nicht die Rekonstruktion des alten Apothekenflügels? Er war doch so schön, nur leider stand er den Achsenplänen Unter den Linden von Wilhelm II im Wege. Abreißen ließ er auch diese Substanz. Wer war da eigentlich aggressiv gegen die alten Bauwerke und Bauteile im "Herzen von Berlin"?Seien Sie doch bitte mal konsequent und fordern keine halben Sachen, nur weils (hier verkehrspolitisch) opportun ist.Jan Reimond
ehrt, mario
schrieb am 8. Mai 2007
um
15:29
isr das eine deutsche krankheit, oder sind auch andere nationen ständig damit beschäftigt, jenes aus der geschichte wieder hervorzukrammer, was sie für identitätsbildent halten. da wird ständig von tratition gesprochen, aber leider ist mir nicht bewußt, wie man direkt von einer monarchie, welche das stadtschloss erbauen ließ zu unserer heutigen demokratie eine linie finden kann. wahrscheinlich ist das ja auch nicht wichtig. da beschäftigt man sich doch lieber das dieses ting auch ja getreu dem vorbild errichtet wird. für ein wenig spiel mit alt und neu ist da wahrscheinlich wenig platz, aber möglicherweisse sagt das ja etwas über uns. schauen wir wirklich lieber nach hinten als nach vorn?
WestBerlin
schrieb am 8. Mai 2007
um
11:04
Ohne die Ostfassade, würde das gesamte Projekt absurd wirken.Man möchte das alte Ensemble wieder herstellen, verzichtet dann aber auf das nördliche "Eingangsportal"?!Die Fassade muß uneingeschränkt gefordert werden und allein die Diskussion ob JA oder NEIN, muß aufhören. Genauso unsäglich, wie die Diskussion um die Kuppel.Der Vorschlag zur Einbindung des SED Plenarsaals zeigt auf, dass man scheinbar auf einmal festegestellt hat, dass man jüngste Geschichte, die diese Stadt geprägt hat, gegen unwichtige austauschen will! Leider scheinbar zu spät!
de Boer,Christian 13
schrieb am 7. Mai 2007
um
16:07
Die Ostfassade muss wirklich genau wie das Original gebaut werden sonst betrügen wir uns doch nur selber,mit so einem "Schandteil"des Schlosses!
Weber, B.
schrieb am 5. Mai 2007
um
10:28
Sind wir doch mal ehrlich. Eine moderne Fassade kommt an die großartige Gestaltung der ehemaligen Ostfassade nicht heran, sei sie auch noch so gelungen.
S.Hartmann
schrieb am 5. Mai 2007
um
10:08
Der Architekturwettbewerb hat doch noch nicht einmal begonnen, woher wollen sie wissen das ein hässlicher Stahl-Glas-Klotz hinzukommt?
Hesse
schrieb am 4. Mai 2007
um
23:41
Ich kann mir schlichtweg nicht vorstellen, dass ein halbwegs vernünftiger Mensch zwischen drei wiederhergestellten, prachtvollen Barockfassaden eine scheußliche Stahl-Glas-Konstruktion hineinklotzen. Da würden hunderte Millionen aufgewendet, um alles wieder zu verschandeln. So hirnverbrannt dürften wohl auch deutsche Politiker nicht sein.
Marx, 47
schrieb am 4. Mai 2007
um
22:57
Ich gebe meinem Vorschreiber vollkommen Recht.Der Wiederaufbau des Schlosses wird 2013 nicht abgeschlossen sein. Vor allem die Rekonstruktionen der bedeutenden Räume im Inneren des Schlosses werden sich über Jahrzehnte hinziehen. Deshalb finde ich es Richtig, dass bei den ca. 60 historisch wertvollen Räumen der alte Grundriss beibehalten wird, sodass nachfolgende Generationen die Möglichkeit der Wiederherstellung haben. Bei der Ostfassade macht man hingegen einen großen Fehler, wenn man die Chance nicht nutzt sie zusammen mit den drei Barockfassaden wiederaufzubauen. Anders als bei dem Beispiel der Innenräume kann man kein Provisorium bauen, dass man in einigen Jahren vollendet. Sie können die Fassade nicht wieder abreißen und später wenn die finanziellen Mittel da sind, nach historischem Vorbild aufbauen. Es muss jetzt gehandelt werden und meiner Meinung nach fehlt zurzeit diesbezüglich das Engagement des Fördervereins völlig.
Mayer
schrieb am 4. Mai 2007
um
21:19
Ich kann immer noch nicht fassen, dass die Ostfassade nicht original rekonstruiert werden soll. Wachen Sie doch endlich auf und erkennen Sie, dass das Gesamtbild des Schlosses ohne diese Fassade –und noch schlimmer durch einen futuristischen Anbau- zerstört wird. Ich spreche hiermit besonders Herrn von Boddien an. Sie wissen genau, dass das Schloss nur mit der Schlossapotheke etc. äußerlich „komplett“ sein wird. Ich verstehe nicht warum bei drei Fassaden ihr Engagement endet. Ich möchte jedoch die Arbeit Ihres Fördervereins nicht schlecht reden. Ganz im Gegenteil. Sie haben in den letzten Jahren enorm viel erreicht –einfach bewundernswert. Aber wer außer Ihnen Herr von Boddien ist in der Lage den drohenden architektonischen Fauxpas im Herzen Berlins verhindern?Ich bin mir im Klaren, dass Sie und Ihr Verein erleichtert sind über die politische Entscheidung das Schloss schneller als erwartet wieder aufzubauen, aber es kann und darf nicht richtig sein, einen derartigen Anbau hinzunehmen. Gerade die Ostfassade mit ihrer gewachsenen, kleinteiligen Erscheinung, macht das Berliner Stadtschloss faszinierend und spannend. Besonders sie spiegelt die Geschichte des Schlosses und Berlins wider. Ihre Wiederherstellung ist eine Bereicherung für das Schloss und diesen prominenten Ort. Einer der vielen Gründe den Palast der Republik rückzubauen war und ist, dass er im Vergleich zu den Nachbarbauten der Museumsinsel, wie ein Fremdkörper wirkte. Die Pläne die Ostfassade in Anlehnung an den PdR zu gestalten sind naiv und peinlich.Erst die komplette Rekonstruktion aller „vier“ Fassaden macht das Bauprojekt und nicht zuletzt auch Ihr Engagement sinnvoll.
Möbius,Axel,42
schrieb am 4. Mai 2007
um
20:04
Ich habe als junger Mensch den Palast besucht und fand ihn herrlich. Ganz ehrlich. Die Ruine dagegen ließ mich erschauern. Ich finde immer noch, das das Rache der Sieger der Geschichte ist. Warum? Das künftige Schloß kenne ich nur aus Büchern, alten Fotos und Filmen. Es gehört zu Berlin. Aber machen wir nicht jetzt das Gleiche wie die Sprengkommandos der 50iger Jahre?. Mußte der Palast weg weil er aus der DDR ist? Er hätte doch integriert werden können in den Schloßneubau. Pläne gab es doch genug.Ich bin kein Neonazi, aber die Neue Reichskanzlei hätte ich mir auch ganz gern angesehen. Und auch den Bunker gern. Viele Grüße aus dem Sachsenland.
Ernst Ludwig
schrieb am 4. Mai 2007
um
19:18
Der blödste aller Einträge ist der von Onkel JJ. Es ist kein Schloß für Berlin! Es gehört nicht Berlin! Es ist ein Schloß für unser aller Hauptstadt. Ob Berlin schön aussieht oder sich unter den europäischen Hauptstädten verstecken muß, geht die Bayern genauso an wie die Hessen und alle anderen Deutschen.
Dohnbarg
schrieb am 4. Mai 2007
um
15:44
Die Rekonstruktion ist eine Methode der Denkmalpflege, dabei gibt es zwei Formen der Denkmalpflege, die schöpferische Denkmalpflege als auch die wissenschaftliche Form. aus:Der Umgang mit dem kulturellen Erbe in Deutschland und Polen im 20. Jahrhundert9. Tagung des Arbeitskreises deutscher und polnischer Kunsthistoriker und DenkmalpflegerVeranstaltet vom Geisteswissenschaftlichen Zentrum Geschichte und Kultur Ostmitteleuropas e.V. mit Unterstützung des Polnischen Instituts in Leipzig.Leipzig 26. - 29. 9. 2002Anmerkung:Grundlage beider Formen der Denkmalpflege sind hier immer die originalen Baupläne.Bei der Aussenfassade sollten Eosanders Baupläne beachtet werden (siehe Mittelportal zwischen den beiden Schloßplatzportalen Schlüters)und bei dem Innenhof sollten die originalen Baupläne Schlüters den Vorrang geniessen. Der Kölner Dom wurde auch nach den originalen Bauplänen fertiggestellt.
Onkel JJ
schrieb am 4. Mai 2007
um
10:29
Berlin möchte für 480 Mio Euro ein neues Stadtschloss? - Warum nicht, - wenn Berlin es selbst zahlt!
Ernst Ludwig
schrieb am 3. Mai 2007
um
16:30
Welche "Geisterdebatten" werden hier eigentlich geführt? Da streitet man sich tatsächlich um einzelne Säulen oder Kapitelle. Wir sollten alle Energie und allen Streit dafür verwenden, daß es endlich losgeht mit dem Bau, daß da kein Sand mehr ins Getriebe gestreut wird. Auch wenn die Politiker hundertmal von baldigem Baubeginn und von Klarheit sprechen, alle Erfahrung lehrt, daß da noch lange nichts sicher ist. Ist denn nicht aufgefallen, daß da im Bundestag, in anderen Ministerien immer noch Quertreiber am Werke sind? Erst wenn die Baugrube gegraben wird, die Baumaschinen anrücken, dann sind wir auf der sicheren Seite.Im übrigen müßte es sich doch herumgesprochen haben, daß neben den Fassaden und dem Schlüterhof allenfalls einzelne Räume im urspünglichen Maß zu erhoffen sind. Was soll also die Geisterdebatte um Eosanderhof und ähnliches?
Eosander
schrieb am 3. Mai 2007
um
15:41
Der Vorgänger schrieb:(Wäre es nicht harmonischer wenn die Hofansicht des Eosanderportals eine Kopie des Hauptrisalit von Schlüters wäre?....)Entschuldigen Sie, aber das ist doch wohl als Witz gemeint, oder? Haben sie von Architektur überhaupt auch nur einen Funken Ahnung? Allein durch die Aufteilung (drei Achsen des Eosanderportals, fünf Achsen des Eingangsportals Schlüters) wäre es unmöglich. Das Eosanderportal sieht nun mal von der Hofseite ähnlich aus, wie von vorne, nur daß es sechs, statt vier Säulen hat. Das Portal ist schön, imposant und würdevoll! Ich glaube Eosander von Göthe hatte mehr Ahnung von Architektur als Sie, meinen Sie nicht auch?Außerdem soll es zukünftig ja nur noch den Schlüterhof geben. Der Eosanderhof wird bebaut.ps: das gehört eigentlich ins Forum, aber wenn ich sowas lese, gehen mir die Synapsen durch...
Wehn
schrieb am 3. Mai 2007
um
13:28
Die Außenansicht des Schloßplatzportalsvon Schlüter unterscheidet sich zu der Hofansicht des Portals als Südrisalit.Ebenso verhält es sich mit Schlüters Lustgartenportal aussen und seinem entsprechenden Pendant im Hof dem Nordrisaliten. Nur Eosander hielt sich nicht dran. Wäre es nicht harmonischer wenn die Hofansicht des Eosanderportals eine Kopie des Hauptrisalit von Schlüters wäre ?Der grosse Innenhof (ohne Trennflügel) mit dem entsprechenden Pendant des Hauptrisaliten Schlüters an der Hofseite des Eosanderportals ?Statt nur einen Schlüterschen Nord- bzw. Südrisaliten an der Nord- bzw. Südseite des Schloßhofes vielleicht nochmal jeweils eine Kopie ? Entsprechend der Anzahl der Aussenportale ?