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3015 Einträge
Lennart Lewerenz schrieb am 4. Juli 2011 um 14:42
Coole Sache.
Ernst Ludwig schrieb am 4. Juli 2011 um 11:47
Na, da hat der Webmaster ja mal recht schnell auf Proteste reagiert und bessere Bilder auf der Startseite eingesetzt. Was freilich dem deutschen Zuschauer noch unangenehm aufstößt, sind diese nervenden englischen Einblendungen \"Check out...\" -, muß das sein? Auf einer komplett englischsprachigen Seite ist das klar, aber hier? Es ist eine unerträgliche Arroganz und Unhöflichkeit den deutschen Lesern und Spendern gegenüber.
Wendel schrieb am 2. Juli 2011 um 12:00
Die erschreckende Kuppel auf dem Bild, welches das Schloss vom Dom aus zeigt, ist mir auch schon aufgefallen. Da kann ich nur hoffen, daß man bei dieser Visualisierung nur Wert auf die Fassade gelegt hat und die Kuppel nur eine Art Platzhalter ist. Der Link in meinem letzten Gästebucheintrag zeigt eine deutlich angenehmere Version. An der könnte man im Nachhinein noch etwas ergänzen. - Es besteht noch immer meine Hoffnung auf einen großzügigen Spendenregen im Laufe der Bauarbeiten. Möglicherweise kommen doch viel mehr Schmuckelemente als jetzt befürchtet. - Im Braunschweiger Schloss hat man am Ende sogar noch einige Innenräume rekonstruiert, als klar wurde wie schön der Bau ist. Also nicht allzu schwarz sehen bitte. Mittlerweile ärgere ich mich nicht mehr über die Nachrichten. Es wird auch von Schlossgegnern viel Müll veröffentlicht, der nur dem Zweck der Verunsicherung dient. - Was die Humboldt-Box angeht, sind mir die Beschwerden und Nörgeleien völlig unverständlich. Natürlich ist das in keinster Weise ein passendes Gebäude für das historische Umfeld. Aber es steht doch bereits sein Abriss fest. Wir sollten uns lieber freuen, daß jetzt viele viele Bürger und Touristen einen wirklich guten Ort der Information geboten bekommen. Und wie ich gehört habe, wird die Box unerwartet positiv angenommen. Ich jedenfalls freue mich auf den Baubeginn.
Kreuzberger schrieb am 1. Juli 2011 um 23:48
Gibt es eigentlich irgendwelche wissenschaftliche Untersuchungen, die erklären, warum gewisse Kreise das m.E. unerklärliche Bedürfnis entwickeln, keine geschlossenen historischen Ambientes tolerieren zu können ohne diese in irgendeiner zwanghaften Weise durch thrashige Überlagerungen zu konterkarieren und somit zu entwerten? Was treibt die Leute dazu, alles zu sabotieren und kaputtzumachen, was die Zeit überdauerte oder was wiederentstehen könnte?
Kreuzberger schrieb am 30. Juni 2011 um 20:34
Diese Slideshow auf der neuen Startseite finde ich ja extrem depressionserregend. Vielleicht ein kleines Zugeständnis an unsere Kulturallergiker, wer weiß... Welch herrliche Nordostansicht mit Mussolinifassade, werden sie sagen. Und eine Kuppel, die in ihrer rudimentären Kargheit in naheliegender Symbolik an den ausgebrannten Dom von Hiroshima erinnert! Ein Innenhof mit Reminiszenz an den sozialistischen Plattenbau und ein Ausstellungs-Polyeder, der in seiner schlichten Aufdringlichkeit die kitschigen Figürchen der altmodischen Schloßbrücke für satte acht Jahre in den Schatten stellen wird! Diese Affenschaukel haben sie vergessen, aber die ist vielleicht sogar einigen Modernisten zu peinlich... Kotz ...
Berlinfreund schrieb am 30. Juni 2011 um 19:26
Haben es alle gemerkt? Der Förderverein hat einen bemerkenswerten Rückzieher gemacht! Jahr um Jahr, unverdrossen und überzeugend warb der Förderverein stets mit der historischen Kuppel. Kein Foto, keine Rekonstruktionszeichnung ohne diese. Dadurch hat sich dieses Erscheinungsbild so ins Bewußtsein geprägt, dass man sich das neue Schloss unter keinen Umständen ohne dieses krönende Bauwerk vorstellen konnte. Nun wird erstmals auf der STARTSEITE (!) an hervorstechender Stelle die Sparfassung mit dem Tee-Ei statt der Kuppel gezeigt und dem dreisten Kommentar \"das Schloß wird wieder aufgebaut, so schön wie es war.\" Ist das die neue Linie? Es nutzt nichts, wenn darunter das bisher übliche Schlossbild zu sehen ist. Diese abgespeckte Rohbaufassung hätte auf einer Werbeseite des Fördervereins unter keinen Umständen stehen dürfen, man könnte sich ja daran gewöhnen.
Ernst Ludwig schrieb am 29. Juni 2011 um 10:38
Seit heute präsentiert sich diese Seite im neuen Gewand. Saumäßig umständlich und benutzerunfreundlich! Mein erster Blick ging immer auf das Gästebuch, das freilich in letzter Zeit viel von seiner Aktualität eingebüßt hat. Jetzt mußte ich erst herumsuchen, wo das wohl sei. Vorher war´s besser. Auch die Einblendungen finde ich sehr lästig und ganz schlimm, daß man da englisch angeredet wird. Das ist schlichtweg unfreundlich den doch wohl überwiegend deutschen Benutzern.
Christoph Hölker schrieb am 28. Juni 2011 um 14:07
Ich bin seit Juli 1978 ein RICHTIGER Berlin-Fan und bin GANZ KLAR und EINDEUTIG FÜR das BERLINER STADTSCHLOSS. Ich freue mich schon auf DEN Zeitpunkt, wo das Berliner Stadtschloß als HUMBOLDT-FORUM fertig ist. Viele herzliche Grüße von Christoph Hölker aus D-45657 Recklinghausen bzw. aus D-46499 Hamminkeln. Recklinghausen, den 28. Juni 2011
Christoph Hölker schrieb am 28. Juni 2011 um 14:06
Ich bin seit Juli 1978 ein RICHTIGER Berlin-Fan und GANZ KLAR und EINDEUTIG FÜR das BERLINER STADTSCHLOSS. Ich freue mich schon auf DEN Zeitpunkt, wo das Berliner Stadtschloß als HUMBOLDT-FORUM fertig ist. Viele herzliche Grüße von Christoph Hölker aus D-45657 Recklinghausen bzw. aus D-46499 Hamminkeln. Recklinghausen, den 28. Juni 2011
Wendel schrieb am 22. Juni 2011 um 14:54
Hallo. Mal eine Frage an den Förderverein. - Zeigt das Bild in folgendem Link etwa die geplante, vereinfachte Kuppel? - http://www.welt.de/multimedia/archive/01385/mst_stadtschloss_2_1385408p.jpg Na, wenigstens besteht bei dieser Version noch die Möglichkeit der Verbesserung durch Schmuckelemente
Kralle schrieb am 9. Juni 2011 um 13:51
Hallo Schlossherr, ich hatte auch auf eine Reko der Paradekammern gehofft. Wird aber wohl nichts daraus, wenn man da Südsee-Schiffe reinstellt. Selbst wenn man die Räume dereinst rekonstruieren will, wohin dann mit den Schiffen?
Schlossherr schrieb am 8. Juni 2011 um 22:44
\"Die Ausstellungsräume in den Obergeschossen werden zum Teil über zwei Etagen hohe Hallen enthalten, in denen die großen Exponate, etwa die Häuser und Segelboote aus der Südseeabteilung, die bislang noch in Dahlem zu sehen sind, problemlos Platz finden\", so Rettig. Wie schrecklich. Hieß es nicht einst, dass die Innenräume wenigstens in ihrer Kubatur wiederkehren?
R. Wendel schrieb am 3. Juni 2011 um 11:46
Hallo?! Was muss ich da nun wieder im Pressespiegel lesen? Um den künftigen Bau herum sollen \"...Mehrere hundert Edelstahlbügel für Fahrräder...\" aufgestellt werden? Berlin ist doch nicht Amsterdam. Besucher kommen wohl eher zu Fuß oder mit der U-Bahn. Und Stellplätze für Reisebusse kann man doch wunderbar jenseits der Spree, hinter dem Marx-Engels-Forum (welches hoffentlich bald wieder bebaut wird) installieren. Dazu muss nur der Neptunbrunnen weg (neben das Schloss) und schon besteht genügend Platz. Besucher müssen nicht immer direkt vor der Tür parken. Irgendeine naheliegende Brachfläche wird sich schon bieten. In Köln stehen auch keine Busse auf der Domplatte. Diese Bauauflagen lassen sich garantiert auch so erfüllen, daß das direkte Umfeld des Humboldt-Forums nicht groß beeinträchtigt wird. - Rossbändiger, Brunnen und Adlersäule sind noch existend? Also sollten sie auch zurück vor den künftigen Barockbau. An leicht versetztem Standort vielleicht. Das ist noch besser, als kämen sie gar nicht wieder. Das Umfeld braucht diesen Schmuck. Schließlich sind dies alles Kunstwerke. Wohin würden sie besser passen, als vor ein großartiges Kunstmuseum?
Kreuzberger schrieb am 3. Juni 2011 um 0:41
Wenn diese Ostfassade schon nicht originalgetreu wiederaufgebaut werden kann/soll, dann sollte man doch bitte so vorgehen, wie der Erbauer der übrigen Fassaden vorgegangan wäre, wäre diese Ostseite etwa unrettbar zerstört worden: Er hätte diese Ostfassade in ihrer baulichen Struktur dem übrigen Gebäude angepasst, sprich die Nord- und Südfassade einfach weitergeführt und eventuell noch mit einer großzügigen Freitreppe zur Spree hin ergänzt. Ein solches Verfahren wäre zu allen Zeiten die naheliegendste Lösung gewesen, aber wir leben nun mal in sehr ungewöhnlichen Zeiten, in denen bauliche Harmonien als groteske Anachronismen empfunden und bekämpft werden und in denen das untere Mittelmaß zum Maß aller Dinge erhoben wird.
Berliner Bär schrieb am 2. Juni 2011 um 10:11
Hallo! Ich habe gelesen, dass die gesamte Ostfassade aus \"Architektenbeton\" gefertigt wird. Betrifft das auch die anderen Stella-Fassaden im Schlüterhof und am Nord-Süd-Durchgang? Sinnvoll wäre es, wenn in der Humboldt-Box auch ein solches Fassadenelement ausgestellt wird, bedenkt man die erheblichen Flächenabmessungen und somit Präsenz der Fassaden.
Frank schrieb am 30. Mai 2011 um 17:39
Manche Rekonstruktionen könnten aber auch ohne sprudelde Spendengelder VORBEREITET werden. Warum findet man zum Beispiel einen vereinfachten Eckturm nicht in den Stellas Planungen wieder? Ein späterer Wiederaufbau, falls noch möglich, wäre doch viel, viel teurer!
berlinfreund schrieb am 30. Mai 2011 um 13:25
Hätten all die meckernden sog. Schloßfreunde bislang ordentlich gespendet, bräuchten sie sich jetzt nicht über die drohende Sparfassung aufzuregen. Wenn der Förderverein statt der 15 Mio - was schon sehr ordentlich ist - das doppelte an Spenden aufweisen könnte, stünde er mit seiner Forderung nach Wiederherstellung von Kuppel, Treppenhäusern usw. ganz anders da. Wenn Leute sagen \"...ich würde ja spenden, wenn...\", oder \"...für diesen modernistischen Zwitter spende ich nicht\"..., dann heißt das doch, diese Leute haben bislang keinen einzigen Cent beigetragen. Der Förderverein hat seit bald zwanzig Jahren mit einer treuen Schar an Spendern für dieses Projekt gekämpft, und was herauskommt ist viel besser als nichts. Man sollte sich nicht in Schwarzmalereien großtun. Es wird - so meine ich ganz fest - am Ende schon gut werden, d.h. mit Kuppel, Treppenhäusern und historischen Räumen. Eins nach dem andern!
Wendel nochmal schrieb am 30. Mai 2011 um 12:07
Nachdem ich mich wieder etwas beruhigt habe, muss ich doch sagen, daß ich trotzdem irgendwie froh über das Erreichte bin. Allein die Rekonstruktion der drei Fassaden machen mit Sicherheit mehr her als jede mögliche komplette Neuschöpfung. Zumal die Idee mit dem Humboldt-Forum als Verlängerung der Museumsinsel wirklich super ist. - Wer weiss, möglicherweise findet sich auch für Berlin ein zweiter Hasso Plattner, der eine stolze Summe für die Wiederherstellung der Kuppel lockermacht. In der Geschichte um den Wiederaufbau gab es viele Höhen und Tiefen. Gute und böse Überraschungen. Also warum soll nicht am Ende doch ein ganz tolles Bauwerk entstehen? Ich jedenfalls bleibe diesem Projekt treu. - Vielen Dank!
Ole schrieb am 29. Mai 2011 um 22:00
Es ist ein unsägliches Trauerspiel, was unsere Politik aus einem selbst verantwortetem Sparzwang heraus veranstaltet. Deutschland ist pleite. Das ist so. 2 Billionen, stetig steigend, keine Chance auf Tilgung. Politiker, die belügen, betrügen und im Trotte weiterpiligern. Sparen für Grienchenland, 2 mal, 3 mal, 4 mal, für Spanien schon mal zurücklegen, Portugal, vielleicht Frankreich. Für den Türkei-Beitritt auch vorsorgen. Da setzt man beim Prestige-Objekt mal eine (für die linke Fraktion) öffentlichkeitswirksame Sparmaßnahme. Völlig falsch! Ich war mal ein Anhänger des Wiederaufbaus, aber diese Mogelpackung ohne originale Kuppel, ohne Innenportale und Treppenhäuser, wichtige Räume und - vor allem - historische Spreeseite (Apothekerflügel) ist mir keine Spende mehr wert. Was hier geschaffen wird ist das, was unsere Bundesrepublik ausmacht: Gelebtes unteres Mittelmaß, gesetzte Zaghaftigkeit, politischer Opportunismus und ein klares Nein zur Geschichte! Man siehe nur die zahlreichen Neubauten in Berlin, den Potsdamer Platz etc. - alles grottenhäßliche Gegenwartsarchitektur, die einem erst vergegenwärtigt, was Deutschland alles verloren hat! Aber was juckts unsere feisten Politiker: Wir verneigen uns vor den Kriegsgewinnlern, verbrennen unser Geld auf den Vorhöfen Europas und besudeln uns wo nur möglich öffentlichkeitswirksam in der ganzen Welt, in der irrigen Annahme uns damit Freunde zu machen. Da paßt kein wirklich stolzes Schloß ins Konzept, das soll schon angepaßt sein. Vermutlich wird das Humboldforum mal ein nackes Betongerippe mit partiell vorgeblendeter Sandsteinfassade - als Zeugnis des ehrlichen Bemühens der \"Bevölkerung\" mit Ihrer belasteten Geschichte. So lesen wir Deutschen weiterhin begeistert Illustrierte über das englische Königshaus. Daß wir mal sehr viel mehr aufzubieten hatten, kommt dabei gar nicht in den Sinn! Daran soll zukünftig auch das als Humboldforum deklarierte Stadtschloss nichts ändern! Aber was meckere ich: Wenn dafür die Griechen noch mit 54 in die wohlverdiente Rente gehen können, ist es doch gut! Wir müssen schließlich auch an unsere schlimme Geschichte denken! Wir sind doch alles Kinder von Tätern!
Ralf Wendel schrieb am 27. Mai 2011 um 15:07
Mein Vorredner hat völlig Recht! Es würde mich auch mal interessieren wie die genauen Pläne von Stella nun aussehen. Auf den wenigen winzigen Bildern aus der Presse lässt sich nichts erkennen. Wie soll die Kuppel aussehen? Wie auf dem Reichstag etwa? Ich finde es auch ziemlich arm, daß der unansehnliche Ostteil des Humboldt-Forums aus Beton hergestellt werden soll. Ein noch öderes Material gibt es ja kaum. Da ändert auch die tolle Bezeichnung \"Architekturbeton\" nichts dran. Bis zum tatsächlichen Baubeginn vergeht noch viel Zeit. Bin echt mal gespannt wieviel Verschlechterungen die Schlossfreunde bis dahin noch ertragen müssen.