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Wilhelm von Boddien

 

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Dreikant schrieb am 19. März 2006 um 23:00
Hallo Wanderer, >Ob das alte Stadtschloss ein einzigartiges Zeugnis europäischer Baukunst war, sei dahingestellt (ich habe einfach nicht genug Fachwissen um dies beurteilen zu können).Das Stadtschloß ist gut gemachter Barock, wäre allerdings bei Nichtzerstörung heute nicht Weltkulturerbe, sondern eher guter Durchschnitt, der sich mit anderen berühmten Barock-Baumeistern messen kann. Allerdings erfüllte das Stadtschloß eine städtebauliche Rolle, die der gegenwärtige Palast nicht erfüllen kann, da er verkehrt steht.Die Expertenkommision um Swoboda empfahl den Wiederaufbau der Schlüterschen Fassaden aus städtebaulichen Gründen.>Auch habe ich selbst den Palast nur als ausgeschlachtete Ruine gesehen und kann daher auch hier nicht reinen Gewissens behaupten das das Gebäude stehts ein Grauen war.Ich habe den Bau als Kind gesehen und fand ihn protzig, übertrieben und geschmacklos.>Doch fest steht, wenn man vor dem Palast der Republik, oder das was von ihm übrig ist, steht, fühlt man einfach eine gewisse Leere.Genau diese Leere habe ich in Erinnerung. Und dann diese Erinnerungen an matialische Militärparaden am 1. Mai vor dem Platz der Republik: Rollende Panzer und Soldaten im preußischen Stechschritt (kein Witz!). Und die hohen Herren standen auf dem Balkon des PdR und hoben die Hand zum Gruß *schauder*. Das ist nun glücklicherweise Vergangenheit. Und wenn der PdR weg ist, wird auch dieser Spuk ein Ende finden.
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