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Wilhelm von Boddien

 

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Kösters schrieb am 4. März 2006 um 8:07
Jedem Zweifler am Sinn der Rekonstruktion des Berliner Schlosses rate ich einen Besuch in Dresden. Der alt-neue (und so im Ganzen meines Erachtens gelungene) rasant voranschreitende Wiederaufbau des "Neumarkts" belegt ganz offenbar auch die ökonomischen Hoffnungen, die sich an den Wiederaufbau der Frauenkirche, der Residenz und der anderen Bauten dieses Viertels knüpfen. In der Tat: "Dresden glänzt"! Im Übrigen zeigt der wachsende Zustrom der Besucher Dresdens, dass der Wiederaufbau der alten Prachtgebäude nicht nur von ein paar nostalgischen Spinnern, sondern von der breiten Mehrheit der Bevölkerung angenommen wird. Genau das Gleiche lässt sich voraussehen für den überfälligen Wiederaufbau des Berliner Schlosses. - Im übrigen: Besonders gelungen finde ich das Nebeneinander von "Altem" und "Neuem" Grünen Gewölbe im Schloss. Ein Hinweis auch auf den Wiederaufbau des Schlosses! Ich hätte nichts dagegen, wenn die offene vierte Fassade modern gestaltet würde - wenn sich nur ein Architekt von der Qualität eines "Pei" finden würde! Noch einmal zurück zur (überaus kostspieligen) Rekonstruktion des "Alten" Grünen Gewölbes - sie wird ausstrahlen auf die Anziehungskraft des Schlosses - und damit Dresdens: mit den schon angedeuteten ökonomischen Folgen. Dies ist ein (!) Grund meines Plädoyers auch für die möglichst baldige Rekonstruktion der Prachtsräume im Schloss. - Ein Letztes: Wenn ich hier vor allem ökonomisch argumentiere, möge das nicht missverstanden werden: "Der Mensch lebt nicht vom Brot allein ... !
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