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Wilhelm von Boddien
Grünheid, Heidemarie F. C
schrieb am 1. November 2005 um 10:11
01. November 2005Guten Tag sehr geehrte Damen und Herren,ich grüße Sie. Ich weiß nicht wie Sie es empfinden, Berlin hat schon genügend Baustellen und es ist nicht gewiß wann das eine oder andere Projekt fertig wird! Ich sage ja zum Erhalt und Ausbau des Palastes der Republik, Kommunikations- und Besuchermagnet in der Hauptstadt Berlin. Ich bin immer wieder überrascht, wie die Aufarbeitung der deutschen Geschichte für die Zukunft geplant wird und langfristig wirken soll. Ich empfinde es so, daß die gelebte Zeit der Menschen in der DDR als wenig geeignet scheint, das in der Gegenwart zu respektieren und für die Nachwelt zu erhalten und zu dokumentieren. Mehrfach war zu hören, daß die Zahlenkalkulationen der Behörden offensichtlich den Abriß des Palastes der Republik forcieren sollen. In Anbetracht leerer Kassen empfehle ich: Liebe Mitmenschen, seid weise und sensibel im Umgang mit finanziellen Mitteln. Laßt bitte unsere Hauptstadt Berlin, als Stadt der Begegnungen, die Gäste aus aller Welt willkommen heißen. Nutzen wir das Geld und die Zeit bitte bis zur Fußballweltmeisterschaft dafür, damit viele Kulturstätten, Brunnen und Leitschilder freundlich, zeitgemäß und rechtzeitig bereit sind. Ich sehe das so: Berlin braucht keinen Aufbau des Schlosses, sondern einen sensiblen und angemessenen Umgang mit der deutschen Geschichte, der Geschichte der Menschen und ihres Landes. Wie das ICC ist der Palast der Republik ein belebter und beliebter Ort im täglichen Leben der Menschen, der Politik und ihrer Gäste. Beide sind nach meinem Verständnis Denkmäler ihrer Zeit, lebens- und liebenswert als Chance für eine weitere Annäherung der Menschen und für die Einheit in Deutschland. Das Für- und Miteinander führt zu einem neuen Verständnis: in der Familie, im Land, in der Welt und mit der Natur Freundliche GrüßeHeidemarie F. C. Grünheid