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Wilhelm von Boddien

 

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Ingrid Sattler-Panjatan, 58 schrieb am 23. Oktober 2003 um 15:14
So einen verquasten Schwachsinn wie die Auslassungen des Herrn Flender habe ich noch nie gelesen... Obwohl es kaum den Aufwand lohnt, habe ich über Google den "Freien Architekten" Kai Flender aus Ühlingen gefunden, der gerade ein vermutlich epochales architektonisches Meisterwerk in Gestalt eines Fußball-Vereinsheims für den VfB-Waldshut baut. Bei diesem Projekt und an diesem Ort sollte er unbedingt bleiben!Im übrigen freue ich mich über die vielen positiven Beiträge gerade auch von jungen Leuten, z.B. von Daniel (23) und Andreas (21). Auch meine Tochter im gleichen Alter, mit der ich (selber Tochter eines Architekten und Kommunalplaners) oft über Architektur und Stadtplanung/-entwicklung (eines meiner Lieblingsthemen) diskutiere, war über den Bundestagsbeschluss sehr glücklich und hofft mit mir und eigentlich allen Menschen in meinem/unserem Umfeld, dass endlich alle Kleinmütigen und Bedenkenträger sich ein Herz fassen und sich anstecken lassen, z.B. von Ihnen, sehr verehrter Herr von Boddien und Ihrem unerschütterlichen Optimismus. (Sie sollten dermaleinst eine klitzekleine Einliegerwohnung im Schloss zur Verfügung gestellt bekommen!)Wir alle warten darauf, die grandiosen Ausstellungsobjekte aus Dahlem endlich im Schloss - also auf der Museumsinsel! - bewundern zu können, statt dass dort erst noch Unsummen in eine Renovierung hineingepulvert werden...Zur Finanzierung sollten mal die jährlichen Berichte des Bundes der Steuerzahler zu Rate gezogen werden: die dort aufgzeigten Einsparmöglichkeiten würden ganz sicher ausreichen, das Gebäude locker zu finanzieren (übrigens, wieso regt sich eigentlich niemand über die immensen Baukosten für moderne Architektur auf??) - und die wunderbaren Barockfassaden bezahlen wir Bürger mit unseren Spenden, daran habe ich nicht den geringsten Zweifel. Ich habe etwas gespendet und werde das in größerem Umfang wieder tun, aber nur (n u r) für das Schloss, keinen Cent für ein modernes Gebäude.Wenn doch nur endlich die Planungen und Entscheidungen so weit gediehen wären, dass Herr Strieder und Co. endgültig von einer Welle der Begeisterung überspült wären, ein "Ruck" durch dieses Land und seine - trotz allem - großartige Hauptstadt ginge und der Erste Spatenstich getan wäre.In inständiger Hoffnung, dass die 2 Jahre "Moratorium" wirklich sinnvoll und unumkehrbar zur Vorbereitung des Wiederaufbaus des Berliner Schlosses genutzt werden und mit großem Dank Ihnen, sehr verehrter Herr von Boddien und den besten Wünschen Ihnen und uns allem.
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