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Wilhelm von Boddien
Angelika Schäfer
schrieb am 13. Februar 2022 um 11:58
Stellungnahme bezüglich der jüngsten Äußerung zum "Dominanzanspruch" der Bibelzitate am Berliner Schloss und zur Empörung der Kulturstaatsministerin Claudia Roth:
Interessant ist, was in der Bibel vor den zitierten Versen steht. Da werden die Bauleute angesprochen:" Jesus Christus ist der Stein, der zum Eckstein geworden ist. Doch von euch, den Bauleuten, verworfen wurde."
Solche „Bauleute“ gibt es auch heute noch in Wirtschaft, Handel, Politik, Gesellschaft. Das sind Leute die Meinungsfestungen aufbauen, religiöse und ideologische Gedankengebäude errichten, Mauern aufrichten und andere einreißen, Grenzen verschieben damit alles zu einer Gleichheit nach menschlichen Vorstellungen kommt. Solche „Bauleute“ lehnen den Absolutheitsanspruch des Gottes der Bibel ab. Wie sie auch weitgehend jeden anderen Absolutheitsanspruch ablehnen. (Man wird an den Text der Internationalen erinnert:“Es rettet uns kein höh'res Wesen,Kein Gott, kein Kaiser noch Tribun uns aus dem Elend zu erlösen können wir nur selber tun.“ )
Sie errichten eigene Religionen. Religionen sind immer Konstrukte von Menschen, die sich etwas Göttliches erschaffen wollen, also Bestrebungen von unten nach oben. Im Christlichen Glauben ist das anders. Gott hat sich - von oben nach unten - zu den Menschen geoffenbart: in der Schöpfung, durch seinen Sohn Jesus Christus und in seinem Wort. Das gibt es in keiner Religion.
Deshalb ist es so bedeutsam - und nichts geschieht aus Zufall - dass gerade in unserer (Corona)Zeit diese Bibelverse auf dem Stadtschloss der Hauptstadt zu lesen sind:
„Es ist in keinem andern Heil, ist auch kein anderer Name den Menschen gegeben, denn in dem Namen Jesu, zur Ehre Gottes des Vaters." Nach anderer Übersetzung:" Nur Jesus kann den Menschen Rettung bringen. Nichts und niemand sonst auf der ganzen Welt rettet uns" (Apostelgeschichte 4,12).
Die Bibel sagt auch, dass Jesus einmal das endgültige Gericht über die ganze Erde ausführen wird, und dass die Menschen zur Erkenntnis kommen, dass Jesus Gott ist. Sie wird die Menschen auf die Knie und zur Anbetung bringen. Diejenigen, die sich nicht in der jetzigen Zeit, dem Tag der Gnade, mit ihm versöhnen lassen wollten, werden am Tag des Gerichts ihre Knie beugen müssen.
"Vor Jesus müssen einmal alle auf die Knie fallen: alle im Himmel, auf der Erde und im Totenreich. Und jeder ohne Ausnahme wird zur Ehre Gottes, des Vaters, bekennen: Jesus Christus ist der Herr!" (Philipper 2.10,11).
Soviel zum Dominanzanspruch Gottes, den die gegenwärtigen „Bauleute“ unerträglich finden. Zum Glück schenkt Gott jetzt allen Menschen noch die Möglichkeit zur Umkehr. Beten wir, dass alle, auch die Verantwortlichen in Wirtschaft, Politik und Gesellschaft, die diese Verse - wie Frau Roth- empört ablehnen, zur Umkehr und jetzt zur Erkenntnis der Wahrheit kommen.