Gästebuch

Hinweis: Dieses Gästebuch steht Ihnen für Chats, Diskussionen und Mitteilungen gerne zur Verfügung. Es wird von uns nur verwaltet, aber nicht befeuert. Immer wiederkehrende Fragen werden von uns einmal beantwortet und in einer besonderen Rubrik gespeichert. Bitte schauen Sie dafür hier: “Häufig gestellte Fragen“. Sollten Sie mit diesen Auskünften nicht zufrieden sein, werden wir selbstverständlich eine entsprechende Anregung von Ihnen aufnehmen.

Wenn Sie eine schnelle, direkte Bearbeitung Ihrer Frage möchten, nutzen Sie den „Kontakt“ im Internet, damit mir Ihre Fragen und Anregungen sofort vorgelegt werden können. Bitte haben Sie dafür Verständnis, dass ich mit Terminen eingedeckt bin und in der Spendenverwaltung ein riesiges Arbeitspensum erledigen muss, dass ich selbst nur auf diese Weise mit Ihnen kommunizieren kann.

Wilhelm von Boddien

 

Einen neuen Eintrag für das Gästebuch schreiben

 
 
 
 
 
 
 
Mit * gekennzeichnete Felder sind Pflichtfelder.
Die E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht.

Dieses Formular speichert die E-Mail Adresse, Ihren Namen und eventuell Ihre Webseite zum Zwecke der Kundenbetreuung und der Kommunikation mit dem Förderverein Berliner Schloss e.V.. Wenn Sie Ihr Recht auf Auskunft, Löschung oder Sperrung nutzen wollen, wenden Sie sich jederzeit an den Förderverein Berliner Schloss e.V., Rissener Dorfstraße 56,
22559 Hamburg, info@berliner-schloss.de. Weitere Informationen finden Sie in unserer Datenschutzerklärung.

Es könnte sein, dass der Eintrag im Gästebuch erst sichtbar ist, nachdem wir ihn geprüft haben.
Wir behalten uns das Recht vor, Einträge zu bearbeiten, zu löschen oder Einträge nicht zu veröffentlichen.
Dietmar Philipp schrieb am 12. Dezember 2021 um 15:35
GESCHICHTLICHES, SPENDENGESCHEHEN, BEUTEKUNST Mit dem neu geschaffenen Humboldt Forum ist ein interessantes und nahezu einmaliges sehr schönes Ensemble entstanden. Das Zusammenspiel von Architektur, Museen, Events, wechselnden Aktualitäten und den angrenzenden Außenbereichen (z.B. Freiheits- und Einheitsdenkmal, Freitreppe an der Spree) bilden eine harmonische Einheit. Dennoch sind mir unterschiedliche Kritiken begegnet, für die ich kein Verständnis zeige. Ich bitte sehr, dass auf diese Art von Kritiken nicht mit Veränderungen an der geschichtlichen Substanz eingegangen wird. Dies würde bei den Kritikern einen nicht gerechtfertigten Erfolg verzeichnen, den diese für die Zukunft weiter anwenden. Die neu errichtete barocke Außenfassade des Berliner Schlosses bildet hier u.a. unnötigen Zündstoff. Schließlich kann das Schloss eine über 500- jährige Geschichte aufweisen. Wir sollten dankbar sein, dass es den Künstlern nebst Bauschaffenden sehr gelungen ist, die ehemalige Architektur mit seiner Geschichte nachzugestalten. Da brauchen wir uns bitte jetzt und künftig überhaupt nicht geschichtlich zu verbiegen! Nachfolgend möchte ich auf oft in der Öffentlichkeit 3 bekannte Kritikpunkte eingehen. 1. Geschichtliches Das Kreuz auf der Kuppel, die Bibelsprüche am Kuppelrand und eventuell noch sonstige Elemente an der neu errichteten barocken Außenfassade des Schlosses sind Teil der historischen Originalität. Natürlich wirkt heute ein anderes Geschichtsbewusstsein als bei der Entstehung des Schlosses mit nachfolgenden Zeiten. Ob die Besucher Christen, Muslime, Buddhisten, Hindus, Juden, … oder Atheisten sind, mit Toleranz und Achtung können auch alle die weltliche Begegnungsstätte nutzen. Man stelle sich vor, dass bei der Neuerrichtung von Bauwerken die Vielzahl der unterschiedlichen Glaubensrichtungen Berücksichtigung fänden. Dann, könnten überhaupt keine nationalen Bauwerke mit prägenden geschichtlichen Hintergründen entstehen. 2. Spendengeschehen Sehr viele Spenden von unterschiedlichen Einrichtungen und Personen sind eingegangen und gehen auch noch wohlwollend weiter ein. Ein Teil der Öffentlichkeit kritisiert einige belastete Spendengeber. Sicherlich kann dieser Öffentlichkeit passend geantwortet werden. 3. Beutekunst Viele Exponate sind sehr alt und die Herkunft umfasst eine Vielzahl unterschiedlicher Länder und Orte auf unserer Welt. Oftmals spielen Schenkungen, Aneignungen bei Ausgrabungen, aber auch nicht mehr Nachvollziehbares eine Rolle. Gerade im Geschichtsverlauf und unserer modernen demokratischen Zeit, ist es für mich denkbar, dass all die zurückverlangten Exponate auch zurückgegeben werden sollten. Diese Exponate sollten den Ursprungsorten zugeleitet werden, denn dort gehören sie auch hin und bilden den geschichtlichen Zusammenhang. Zuvor könnte man davon Kopien, Muster, Fotografien, Hinweistafeln anfertigen und diese erklärend zur Schau stellen. Damit ist der Zweck erfüllt und Deutschland erhält in der Welt Dank und Anerkennung!? Sicherlich werden immer wieder umfangreiche Erklärungen zum Konsens notwendig sein, um beispielsweise auf Geschichtliches, auf das Spendengeschehen, auf die Beutekunst und auf immer wieder neu aufkommende Fragen fach- und sachgerecht einzugehen, was somit unbedingt notwendig ist und Irritationen ausschließt. Das widerspricht einer niveauvollen Begegnungsstätte überhaupt nicht. Ich bin mir sicher, dass die Besucher aus den vielen unterschiedlichen Ländern in naher und ferner Zukunft dem Humboldt Forum in der Metropole Berlin ein gutes Zeugnis ausstellen werden.
Bitte warten …