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Wilhelm von Boddien

 

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Müller-Kirsten, H.J.W. schrieb am 25. Mai 2021 um 10:40
Zu ARD, Das Humboldt Forum - Ein Schloss für Berlin und die Welt, 24.05.2021 Die Dokumentation begann mit kurzer, einmaliger Würdigung von Herrn von Boddiens bekannten, großen Verdiensten um REKONSTRUKTION des Schlosses. Weniger bekannt ist der dabei genannte ehemalige Leiter der Goethe-Institute K.-D. Lehmann, der sich jetzt als Vater des Humboldt Forums sehen möchte. Der mit viel Vor-Lob berufene Gründungsintendant N. MacGregor wurde dem Bericht zufolge den Erwartungen nicht gerecht (was mich nicht verwundert). Die Dokumentation dürfte älteren Datums sein, da alles, was gezeigt wurde, im unfertigen Zustand war. Von dem Königsthron aus Kamerun, dessen Abwesenheit angeblich von den Kamerunern täglich betrauert wird, wurden zwei farbige Figuren gezeigt, mehr war nicht zu erkennen, von der bemalten Höhle aus China war wenig zu sehen - mehr von den Deutschen dort am Herkunftsort, wo sie sich mit moralischen Belehrungen (Menschenrechte) offenbar unbeliebt machten und die Zusammenarbeit abbrach, auch die Südsee-Objekte (Auslegerboot, Haus) waren nur fragmentarisch zu erkennen. Viel wurde über diese Objekte als Raubgut behauptet. Einige Fachleute aus den beraubten Ländern wurden interviewt, die sich erwartungsgemäß sehr selbstbewusst äußerten - dass alles zusammenhänge und sie Opfer der Macht- und Raubgier von uns seien. Alledem setzte der Intendant des Humboldt Forums, Herr Professor Dorgerloh, die Krone auf mit der Behauptung, es gäbe ,,KEINE UNSCHULDIGE REKONSTRUKTION'' (s. oben). Damit ist man beim Kern der Thematik der Ton-angebenden Leute hierzulande: Dem deutschen Schuldkomplex (ohne den nichts geht). Ich bin mittlerweile der Meinung, man sollte deshalb alles, was angeblich geraubt wurde, zurückgeben, und ein oder zwei der dann leeren Räume im Schloss mit deutschen bzw. hiesigen Objekten aus der heute fälschlich herabgewürdigten und geschmähten Kaiserzeit füllen. - solches fehlt da ohnehin.
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