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Wilhelm von Boddien

 

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Arn Praetorius schrieb am 12. Mai 2019 um 16:24
Zwei fast alternativlose Vorschläge, nicht originell, von vielen gedacht, aber wegen des politischen Katz- und Mausspiels nicht offen und konkret ausdiskutiert: 1. Wenn der Städtebauwettbewerb auf der Freifläche vor dem roten Rathaus entschieden ist, wird diese dann sicher „zeitgemäß“ gestaltet. An passender Stelle sollte ein neuer „zeitgemäß“ moderner Brunnen mit Wasserspiel usw. gebaut werden, robust und für spielende Kinder geeignet. Der empfindlichere neobarocke Neptunbrunnen kehrt an seinen angestammten Platz vor Portal II der barocken Schlossfassade zurück, wo er stilistisch, historisch, kunstgeschichtlich und ästhetisch hingehört. 2. Das Gebäude des ehemaligen Alliierten Kontrollrats im Kleistpark erhält eine neue moderne Skulptur, die symbolhaft und zeitgemäß die historische Zeit des Viermächtestatus in Deutschland darstellt. Die dorthin unpassend verpflanzten Rossebändiger werden zurückversetzt an ihren angestammten Platz vor dem Portal IV des Berliner Schlosses, wo sie auf alte preußisch-russische Beziehungen Bezug nehmen und dort auch kunstgeschichtlich hingehören, weil sie mit Castor und Pollux von Karl Friedrich Schinkel und mit den Amazonen von August Kiss ein Ensemble bilden. Das Landesdenkmalamt Berlin sollte über seinen unbegreiflich engen Schatten springen und die längere Geschichte und schönere Ästhetik der historischen Standplätze würdigen. Von dem Bezirksbürgermeister von Dassel kann zu diesem städtebaulich so wichtigen Thema leider kaum noch etwas erwartet werden.
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