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Wilhelm von Boddien

 

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Dr.-Ing. Jürgen Wessel schrieb am 11. Dezember 2018 um 13:10:
Sofern es die deutsche Kulturpolitik wünscht, Asylanten, Migranten oder schlicht zugereiste Ausländer jedweder Couleur von außerhalb der EU für ihr kulturelles Erbe zu gewinnen, wäre dies sicherlich noch ein sehr langer Weg – vorausgesetzt dieser Personenkreis würde es überhaupt auch nur wagen, einen einzigen Schritt in diese Richtung zu gehen, ohne in tradierter religiöser Unterwerfung zu fürchten, die eigene Herkunft zu verraten. Für diesen Personenkreis, den insbesondere die Kommentatoren Gottlieb, Schobeß und Sylvanus fokussieren, sehe ich in der überschaubaren Zukunft keine Möglichkeit für den Beginn eines wirklich offenen Dialogs über abendländische Kultur insonderheit und allein in ihrer barocken Prägung! Daher wäre es aus meiner Sicht der Dinge vorrangig und wünschenswert, wenn wenigstens die Deutschen selbst, sich in größerer Geschlossenheit über Parteigrenzen hinweg in ihrer veröffentlichten Meinung zu den Bauleistungen vorangegangener Generationen bekennen könnten. Es trüge zum Selbstverständnis einer über Jahrhunderte gewachsenen kulturell geprägten Identität bei. Hierzu wäre logischerweise die Zugehörigkeit zu einer politisch konservativen Weltsicht absolut nicht die Voraussetzung. Ein Bekenntnis über die engen Grenzen parteipolitischer Zugehörigkeit hinweg zu den großen kulturellen Leistungen der Vergangenheit, wie das Schlütersche Schloss sie kraftvoll manifestiert, würde vielmehr das legitime Selbstverständnis einer in mehr als tausen Jahren gewachsenen Kuturnation glaubhaft machen! Unterstützung und Identifikation mit klassischer Architektur ist kein Privileg etwa des deutschen Konservatismus! Man denke hier an die Berliner Sozialdemokratie, die sich in der unmittelbaren Nachkriegszeit, trotz drängender Wohnungsnot und gegen innerparteilichen Widerstand frühzeitig und konsequent für die schrittweise und weitestgehend originalgetreue Rekonstruktion des größtenteils zerstörten Charlottenburger Schlosses einsetzte! Berliner Sozialdemokratie der späten vierziger Jahre und die Linke des Jahres 2018 einigt nur wenig Gemeinsames! Dennoch sollte das – insbesondere von der poliischen Lnken – immer wieder reklamierte „kulturelle Erbe“ ein die Parteien übergreifendes Anliegen sein! Aber schon 1950, als die Diskussion um den drohenden Abriss des Berliner Schlosses ihrem Höhepunkt zustrebte, konnte die SED, die Partei der Arbeiter und Bauern, nicht dazu bewegt werden, den Barockbau Schlüters als Zeugnis schöpferischer Hnandwerkskunst des Volkes zu bewahren! Die Partei „die Linke“ könnte sich heute, zum eigenen Vorteil und ideologisch aufgeklärt, von der Indoktrination eines Walter Ulbrichts des Jahres 1950 absetzen, wenn sie das wiederaufgebaute Berliner Stadtschloss als das zur Kenntnis nähme, was es ist, nämlich ein lebendiges Zeugnis des schöpferischen Weltkulturerbes, als das es sich definiert!